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10 Fragen an Hilke Heitmann und Tanja Andrin aka kesselkocher.de

In unserer Reihe “10 Fragen an…” haben wir diesmal Hilke Heitmann und Tanja Andrin von kesselkocher.de interviewt, die wir letztens schon hier vorgestellt haben. Viel Spaß beim Lesen und guten Hunger;)

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StartUp Stuttgart: Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung verkauft ihr?
Hilke & Tanja: „Stuttgarts neuer Kühlschrankfüller“ lautet die Kernbotschaft unseres Unternehmens. kesselkocher.de ist ein Lieferservice für Stuttgarter, der den Kunden die komplette Essensplanung für die ganze oder Teile der Woche abnimmt. kesselkocher.de beliefert die Haushalte mit sämtlichen Zutaten für vollwertige Mahlzeiten. Das Besondere ist, dass die Rezepte mitgeliefert werden. Der Kunde kann wählen, ob er Zutaten für 3, 4 oder 5 Mahlzeiten bekommen möchte. Die Lieferung erfolgt immer montags, nachmittags bis abends, der Kunde kann seine Wunschlieferzeit angeben.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Hilke & Tanja: Wir sind seit September 2011 als GbR angemeldet. Allerdings haben wir erst im Frühjahr 2012 die ersten Schritte Richtung Kundschaft gemacht und die Werbetrommel angekurbelt.

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Hilke & Tanja: Wir kochen gerne und sind auch sehr kreativ dabei. Da vielen Berufstätigen oder Müttern die Ideen fehlen oder sie einfach keine Zeit haben entsprechend einzukaufen, haben wir uns gedacht: Wir wollen und können helfen!

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Hilke & Tanja: Wir beide machen das Projekt kesselkocher.de neben unseren bisherigen Jobs. Wichtig ist nur, dass wir immer Montag frei haben, denn da ist ja unser Power-Tag für die Kesselkocher.
Wir sind schon lange befreundet und als uns die Idee kam, die eigene Firma zu gründen, hat uns das total gereizt und wir konnten es gar nicht mehr abwarten.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Hilke & Tanja: Anfangs war es schwierig, die für uns passenden Partner zu finden. Uns war wichtig, dass die Qualität stimmt und die Lebensmittel größtenteils regional sind. Daher wollten wir da keine Kompromisse eingehen.
Bei Rechtsfragen und anderen Vorgaben auch hinsichtlich des Handelns mit Lebensmitteln, haben wir viel Unterstützung bekommen.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Hilke & Tanja: Weil wir beide schon lange und auch sehr gerne in Stuttgart wohnen und auch unbedingt hier bleiben möchten. Daher haben wir auch direkt unser Logo und auch den Namen auf Stuttgart, den Kessel, abgestimmt.

StartUp Stuttgart: Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Hilke & Tanja: Einfach fragen, denn das kostet bekanntlich nichts;). Wir hatten einen klasse Termin in Stuttgart im Gründerbüro im Rathaus. Dort haben wir wertvolle Tipps erhalten. Genauso von der IHK. Familie und Freunde haben auch immer Tipps, manchmal brauchbar, manchmal eher weniger:)

StartUp Stuttgart: Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?
Hilke: Wir würden vor jedem Haus in Stuttgart einen Parkplatz für die Kesselkocher einrichten, so dass wir besser anliefern können:)
Tanja: Im Stau stehen nervt, vor allem mit Termindruck, also dürften alle Lieferservices die Bus- & Taxispur benutzen;)

StartUp Stuttgart: Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?
Hilke & Tanja: Natürlich mit Jamie Oliver, der ist sympathisch und hat bestimmt einige tolle Rezeptideen für uns!

StartUp Stuttgart: Wo seht ihr euch heute in fünf Jahren?
Hilke & Tanja: Heute in fünf Jahren haben wir unser Liefergebiet erweitert, wir haben Angestellte, die für uns ausliefern und jemanden der unsere Buchhaltung für uns macht. Einkaufen gehen bleibt aber Chefsache und auch die Rezepte lassen wir uns nicht nehmen.

Vielen Dank für das interessant Gespräch! Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg auf dass Stuttgarts Privatküchen nur so vor gesundem Essen strotzen.

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