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10 Fragen an Andreas Frank von Kunstgalerie.de

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen Andreas Frank von Kunstgalerie.de aus Ellwangen gestellt. Lest selbst, wie man auch fernab vom Großstadt-Trubel eine Internetplattform zu Kunstthemen aufbauen kann.
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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?
Andreas Frank: Unser neues Projekt ist Kunstgalerie.de. Der Kunstmarkt im Internet ist ganz klar ein Wachstumsmarkt und steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Mit Artflash, Auctionata oder Grandartclub sind in den letzten Monaten tolle und interessante Projekte an den Start gegangen. Alle diese Portale haben aber ein Auswahlverfahren zur Grundlage. Wir haben mit Kunstgalerie.de einen anderen Ansatz. Unserer Meinung nach braucht eine Online-Galerie kein elitäres Kuratierungsverfahren. Ob Kunst gefällt, das entscheidet immer noch einzig und alleine der Betrachter. Deshalb können sich auf unserer Plattform alle Künstler mit ihren Werken präsentieren. Es wird kein Unterschied gemacht, ob der Künstler bereits einen bekannten Namen hat, oder ob die Kunst als Hobby betrieben wird. Auch sehen wir uns nicht in erster Linie als Online-Shop, sondern als virtuellen Ausstellungsraum. Künstler können sich mit bis zu zwanzig Werken kostenlos präsentieren. Wenn diese dann über Kunstgalerie.de mit potenziellen Käufern in Kontakt kommen, dann ist das natürlich umso schöner.

Häufig werden wir darauf angesprochen, wie denn Kunstgalerie.de Geld verdienen kann, wenn wir den Verkaufsgedanken nicht in den Vordergrund stellen. Eine berechtigte Frage, zumal auch wir nicht über unbegrenzte finanzielle Mittel für dieses Projekt verfügen. Möglichkeiten der Monetarisierung gibt es zahlreiche. Allerdings gehen wir mit diesen Optionen zurückhaltend um.

Logo-Kunstgalerie_de

Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Kunstgalerie.de ist kein Unternehmen für sich alleine, sondern ein Projekt von mir, dem Inhaber von WerbeCheck.de. Seit 1992 bin ich als Marketingberater, Projektierer, Buchautor und Sachverständiger für Honorierungsfragen in der Werbung selbstständig.

Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?

Die Domain habe ich schon vor einigen Jahren gekauft. Das Thema an für sich hat uns hier im Team immer sehr gereizt, aber bisher fanden wir einfach nicht die Zeit, dieses Projekt mit der notwendigen Intensität anzugehen. Jedoch hatten wir auch ohne Projektierung täglich zwischen 500 und 1.000 Besucher auf der inhaltslosen Seite. Das ist natürlich ein Potenzial, welches man als Marketer nicht einfach so verschenken möchte. Deshalb haben wir uns im Herbst 2012 dazu entschlossen, das Projekt Kunstgalerie.de nun anzugehen.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Kunstgalerie.de ist ein Projekt von WerbeCheck. Ursprünglich bin ich Werber und habe bei Agenturen wie ID-Media und Modus Vivendi gearbeitet. Selbständig bin ich schon seit 1992 und so ist Kunstgalerie.de kein neues Unternehmen, sondern ein weiteres Projekt. Dieses wird von den Personen bearbeitet, die sich sonst tagtäglich mit der Honorarforschung für die Werbebranche beschäftigen. Es ist ganz schön, wenn man auch mal etwas anderes als nur Zahlen auf dem Bildschirm hat.

Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Für Kunstgalerie.de haben wir kein neues Unternehmen gegründet. Deshalb waren und sind die größten Herausforderungen, dieses Projekt in den Zeit- und Finanzplan unserer Haupttätigkeit zu integrieren.

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Warum habt ihr euch für Ellwangen als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Ellwangen im Grunde nur deshalb, da ich nach Stationen in Ulm, Stuttgart, Erfurt, Frankfurt und zusammengerechnet gut eineinhalb Jahren in Asien und Südamerika wieder in meiner Heimatstadt gelandet bin.

Um ein Problem kann man nicht herumreden, man hat beim Aufbau von Internetprojekten mit einem Standort in der Provinz ganz klare Nachteile. Ob man schnell mal einen Programmierer oder auch nur ein paar zusätzliche Ideenschübe benötigt, in Ellwangen ist dies ein schwieriges Unterfangen. Für ein Projekt im Bereich Kunst wäre es auch von Vorteil, wenn man an einem Standort ist, der eine solche Szene hat. Von Ellwangen aus ist der Zugang zu gewissen Kunstkreisen nicht unmöglich, aber doch aufwändiger. Allerdings kenne ich aus persönlicher Erfahrung auch die „Berliner Gefahr“, sich mehr mit der Startup-Szene an für sich und deren Euphorie zu beschäftigen, statt das eigentliche Geschäftsmodell in den Fokus zu stellen. Dauerhaft kann ich mir dennoch nicht vorstellen, dass wir bei einem weiteren Ausbau von Kunstgalerie.de am Standort Ellwangen bleiben können. Eine Veränderung nach Berlin ist jedoch nicht zwingend. Ausschlaggebend ist die Verfügbarkeit von klugen Köpfen in den Bereichen Coding, SEO, PR, etc. und natürlich einem gewissen geistigen Input. Das alles gibt es nicht nur in Berlin.

Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Meine ersten beiden Unternehmen, ein Tonstudio und eine Werbeagentur, habe ich in Stuttgart gegründet. Allerdings wohne ich schon viele Jahre nicht mehr in Stuttgart. Generell ist aber mein Tipp für alle Unternehmensgründer, dass sie sich nicht zu sehr von der Verliebtheit in die eigene Idee blenden lassen sollen. Eine große Portion Euphorie und Mut ist immer die Basis für ein eigenes Unternehmen. Aber man sollte auch Kritiker und Skeptiker genau anhören. Vielfach kann man dort wertvolle Tipps für das Feintuning der eigenen Geschäftsidee gewinnen.

Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Ich würde 24 Stunden dafür verwenden, die ganzen Machenschaften, Seilschaften und Verstrickungen zu veröffentlichen, die zu diesem unsäglichen Bahnhofstheater geführt haben.

Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Als Autor des Buches „Startup und Internetprojekte finanzieren“ habe ich mich sehr intensiv mit klugen und vernünftigen Venture Capital-Gebern und Business Angels beschäftigt und schon zahlreiche Gespräche mit diesen geführt. Gerne möchte ich mich auch mit den Investoren unterhalten, die jegliches Maß und Ziel in ihren Investitionsentscheidungen verloren haben. Da bin ich eher realistisch schwäbisch denkender Unternehmer und kann die Euphorie über viele Geschäftsmodelle nicht nachvollziehen. Nur investieren, weil etwas hip und trendy scheint, ohne die einzelnen Geschäftsprozesse zu kalkulieren, das ist der direkte Weg in die Kapitalvernichtung. Oder aber wird eine Anlagestrategie verfolgt, die in meinen Augen nicht redlich ist. Nach dem Motto „einsteigen, Luftschlösser bauen, weiterverkaufen“ und die Teilnehmer der letzten Finanzierungsrunde beißen die Hunde.

Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?
Wenn ich zurückblicke, was ich in den zwanzig Jahren meiner Selbständigkeit schon alles an Veränderungen erlebt habe, dann ist es kaum möglich, eine Prognose über einen Zeitraum von fünf Jahren zu machen. Für Kunstgalerie.de wünsche ich mir natürlich, dass wir eine der größten Kunstplattformen in Deutschland sind und sich jeden Tag viele tausend Künstler und Kunstinteressierte bei uns treffen. Das Projekt ist spannend, die Domain ist gut und ob wir in fünf Jahren die von uns angestrebte gewichtige Rolle im Kunstmarkt spielen werden, das wird sich zeigen.

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!

Startup Lunch Stuttgart am 8. Mai 2013

Für all diejenigen, die sich morgens und abends eher schwierig von ihrem Business bzw. ihrer Familie loseisen können, gibt es jeden 1. Mittwochmittag im Monat den Startup Lunch Stuttgart. Diesmal findet der Startup Lunch am 08. Mai 2013 statt, da der erste ein Feiertag ist. Wir treffen uns 12:30 Uhr in den Trollinger Stubn am Feuersee (Tisch ist reserviert auf StartUp Stuttgart). Bitte meldet euch im Facebook-Event vorher dazu an.

Ähnlich wie beim Open Coffee Club bieten wir die Plattform, ihr bringt die Themen und die Lust auf Austausch rund um Startup-nahe Themen und alles was euch aktuell bewegt mit. Außerdem könnt ihr das Netzwerken mit einem lecker Mittagessen verbinden.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Euer StartUp Stuttgart Team

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Finanzmodell für Startups – Vorgehensweise für die Gewinn- und Verlustrechnung

Gastbeitrag von Barbara Hoisl

In einem früheren Artikel habe ich beschrieben, warum es tatsächlich schwierig ist, das Finanzmodell für ein Startup zu entwickeln – und wie man mit diesen Herausforderungen umgehen kann. Hier nun der praktische Teil mit Tipps, wie ich bei der Entwicklung des Modells für die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) typischerweise vorgehe. Grundlage ist ein Excel-Template für die GuV, das ich im Laufe der letzten Jahre in Projekten mit Software- und Internet-Startups entwickelt habe. Dieses Template ist speziell auf Startups mit digitalen Geschäftsmodellen ausgelegt.

Ein plausibles Modell bauen, keine Fantasiewelt

Auch wenn man akzeptiert, dass das Finanzmodell ein Modell ist und keine verbindliche Vorhersage, ist das Finanzmodell umso überzeugender, je realistischer es ist. Dazu hilft es besonders, Annahmen im Finanzmodell deutlich sichtbar zu machen und sie im Laufe der Startup-Phase möglichst gut am Markt zu validieren.
Beispiel: eine wesentliche Annahme im Umsatzmodell könnte sein, dass 5% der Testkunden innerhalb von 3 Monaten das kostenpflichtige Produkt kaufen. Diese Annahme muss man in einer ganz frühen Phase einfach mal treffen – bis zum Ende der Startup-Phase sollte sie dann mit konkreten Erfahrungswerten unterlegt sein.

Allgemeiner Rahmen

• GuV nach dem Umsatzkostenverfahren aufbauen: zum Einstieg siehe Wikipedia-Artikel zur GuV, dort „nach HGB – Umsatzkostenverfahren“ suchen; vor Punkt 4 in der Tabelle ist noch eine weitere wichtige Kostenart zu ergänzen, nämlich die Kosten für Forschung und Entwicklung.
• Typischerweise für gut 5 Jahre in die Zukunft auf Quartalsbasis modellieren
• Falls das Unternehmen bereits existiert, zusätzlich für ca. 4 Quartale die Ist-Zahlen aus der Vergangenheit eintragen. Dabei darauf achten, dass es beim Übergang von den Ist-Zahlen zum Zukunftsmodell keine unerklärlichen Brüche gibt
• Fokus erst einmal auf das Umsatzmodell und die Kostenstruktur bis zum Betriebsergebnis (im GuV-Überblick)
• Bei Änderungen des Geschäftsmodells im Laufe der Startup-Phase muss das Finanzmodell immer wieder angepasst, bei größeren Änderungen im Geschäftsmodell manchmal sogar fast komplett neu entwickelt werden. Das ist leider (bisher) ein manueller Prozess.

Finanzmodell_Vorgehensweise1

Schritt 1 – Mit dem Umsatzmodell starten

• Keinesfalls die Umsätze „top-down“ modellieren, d.h. ausgehend von einem gewünschten Marktanteil im Zielmarkt. Wenn ich einfach sage: das ist mein Markt und davon werde ich 1% oder 2% gewinnen, dann wird ja nicht sichtbar, wie ich die Kunden gewinne und wie die Umsätze konkret zustande kommen. Daher bringt ein Top-Down-Modell weder Erkenntnisgewinn für die Gründer noch Glaubwürdigkeit gegenüber Investoren
• Stattdessen die Umsatzentwicklung „bottom-up“, d.h. ausgehend vom geplanten Vertriebsprozess modellieren. Der Vetriebsprozess ist ja ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells und beim Umsatzmodell wird besonders deutlich, wie gut durchdacht und validiert das Geschäftsmodell schon ist. Hier kann man im Sinne von Lean Startup viele Hypothesen entdecken, die dann validiert werden müssen
• Zeitliche Verzögerungen bis zum Kaufabschluss und bis zum Zahlungseingang berücksichtigen- insbesondere falls größere Unternehmen die Zielkunden sind
• Darauf achten, dass man nur die Erlöse, die man tatsächlich selbst einnimmt, berücksichtigt, d.h. auf jeden Fall Nettobeträge (ohne Umsatzsteuer) und bei einem mehrstufigen Handelsmodell nur die Großhandelspreise
• Als Plausibilitätscheck mal nachprüfen, welchen Marktanteil man mit den modellierten Umsätzen in den späteren Jahren erreicht Beispiel: Ein Startup setzt auf Werbung als eine wesentliche Einnahmequelle – und zwar bevorzugt von Werbetreibenden aus einer bestimmten Branche. Dann einfach mal prüfen, welchen Anteil am heutigen Gesamtwerbebudget dieser Branche man in Jahr 5 damit erreicht. Ist das Ergebnis plausibel?

Schritt 2 – Weiter mit Teamaufbau und Personalkosten

• Als nächstes den Teamaufbau über den gesamten Zeitraum modellieren: wie viele Leute (interne und externe) erwarte ich in den verschiedenen Funktionen und Rollen? Dabei auf Konsistenz zum Umsatzmodell achten, insbesondere in den Bereichen Vertrieb/ Business Development und Marketing.
• Die jährlichen Kosten pro Rolle schätzen. So werden die Personalkosten in den verschiedenen Funktionen errechnet – bei internen MitarbeiterInnen die Nebenkosten für Sozialabgaben u.ä. nicht vergessen (ca. 30% Aufschlag aufs Bruttogehalt). Hier ist auch zu beachten, dass im Laufe der Zeit marktübliche Gehälter angesetzt werden – während am Anfang die tatsächlich gezahlten Gehälter benutzt werden, die z.B. ganz am Anfang für die Gründer auch mal Null sein können
• Darauf achten: alle Rollen, die umsatzabhängig sind, fallen in den Bereich Herstellkosten. Dazu zählen z.B. Support-MitarbeiterInnen, denn im Prinzip wird dieses Team mit der Anzahl der verkauften Supportverträge wachsen müssen. Die eigentliche Entwicklung und Betreuung von Software, Apps, oder Internet-Angebot gehört jedoch in den Bereich Forschung & Entwicklung, da diese Kosten im Wesentlichen fix sind, das heißt unabhängig von den Umsätzen oder der Anzahl der Nutzer

Schritt 3a – Sonstige Kosten: Vertrieb und Marketing

• In diesem Bereich ist häufig neben den Personalkosten noch ein erhebliches Budget für Marketing-Maßnahmen einzuplanen, z.B. für Messeauftritte, Werbung, sonstige Marketing-Aktionen. Bei den anderen Kostenarten (Entwicklung, Support, …) sind die Personalkosten meist der dickste Brocken und der Rest ist oft „Peanuts“, aber nicht hier.
• Je nach Vertriebsmodell fallen ggf. noch erhebliche Reisekosten pro Kopf an – diese nicht vergessen.
• Bei Vertrieb mit Provisionszahlungen diese nicht vergessen – wenn sie umsatzabhängig sind, die Provisionen bei den umsatzabhängigen Kosten aufführen und natürlich auch umsatzabhängig modellieren.

Damit hat man bei einem digitalen Geschäftsmodell jetzt die großen Posten im Modell. Eine Besonderheit des digitalen Geschäftsmodells ist, dass die Posten Wareneinkauf, Arbeitskosten für die Herstellung usw. nicht auftauchen – diese sind bei einem traditionellen Geschäftsmodell weitere große Kostenblöcke und sind dort entscheidend für die Profitabilität.

Schritt 3b – Weitere sonstige Kosten modellieren

• Hardware oder Hosting-Kosten für die Entwicklung, Software-Lizenzen oder Subscriptions etc.
• Kosten für Büromiete, Telekommunikation und IT für die MitarbeiterInnen, Versicherungen
• Dienstleistungen wie Rechtsanwalt, Steuerberatung, Buchhaltung, Lohnabrechnung etc.

Diese Kosten schlagen natürlich am Anfang, wenn ein Startup noch über wenig Mittel verfügt, deutlich zu Buche. Aber bei einem digitalen Geschäftsmodell spielen sie bei steigenden Umsätzen meist nur noch eine untergeordnete Rolle. Damit hat man nun eine erste Version der Gewinn- und Verlustrechnung – zumindest für die Betriebskosten. Und die sollte man jetzt mal kritisch anschauen.

Schritt 4 – GuV-Überblick prüfen und Szenarien entwickeln

• Kommt überhaupt ein Betriebsgewinn zustande? Wann?
• Wie viele operative Verluste fallen insgesamt an? In der Quartalsansicht ansehen und alle Verluste aufsummieren => Hinweis auf den Finanzbedarf
• Wie entwickelt sich die Kostenstruktur – ganz unten im Tab GuV-Überblick? Und wie sieht die operative Gewinnspanne aus (Betriebsgewinn als % der Umsätze), insbesondere in den späteren Jahren? Hier ist der Vergleich mit erfolgreichen Unternehmen mit einem ähnlichen Geschäftsmodell interessant. Wenn die operative Gewinnspanne im Modell deutlich höher wird als bei großen, hochprofitablen Vorbildern, dann sind wohl ein paar Annahmen zu optimistisch

Wenn man eine erste Version hat, die halbwegs plausibel erscheint, dann kann es sich lohnen, auf dieser Basis mehrere Szenarien zu entwickeln, bei denen wichtige Parameter (Annahmen im Geschäftsmodell) variiert werden, insbesondere Parameter, die das Umsatzmodell stark beeinflussen.

Szenarien beziehen sich jeweils auf das gleiche Geschäftsmodell. Dies ist zu unterscheiden von verschiedenen Versionen des Finanzmodells, die nötig werden, weil sich das zugrunde liegende Geschäftsmodell weiter entwickelt hat. Szenarien sind hilfreich um besser zu verstehen, welche Parameter maßgeblich für den Erfolg sind (Key Performance Indicators – KPIs) und wie sie sich diese KPIs auf das finanzielle Ergebnis auswirken.

Schritt 5 – Aufbereitung von Daten zur Präsentation

Für eine ausführliche Präsentation des Geschäftsmodells oder für den Businessplan kann man aus dem Finanzmodell zum Beispiel folgende Inhalte direkt übernehmen – falls vorhanden, auch für mehrere Szenarien:
• GuV-Überblick (Tabelle in Jahresansicht)
• evtl. Entwicklung der Kostenstruktur über die Jahre hinweg (Tabelle)
• Diagramm mit Entwicklung der Umsätze – besonders bei mehreren Einnahmequellen
• Tabelle, die zeigt, wie das Team über die Jahre aufgebaut wird
• Übersicht über die wichtigsten Parameter, die maßgeblich für den Erfolg sind (KPIs)

Erkenntnisgewinn fürs Gründerteam – ganz im Sinne von Lean Startup

OK, es ist wohl eine Mentalitätsfrage, ob man wirklich Spaß bei der Arbeit am Finanzmodell hat. Aber ich bin überzeugt, dass das Finanzmodell nicht nur eine lästige Pflichtübung ist, sondern dass es das Gründerteam bei der Entwicklung des Geschäftsmodells wirklich voranbringt: Sobald man gezwungen ist, konkrete Zahlen und Formeln ins Spreadsheet einzutragen, wird einem sehr deutlich, wo man schon Klarheit über das Geschäftsmodell hat und wo man noch mit unbewiesenen Annahmen arbeitet oder noch nicht einmal diese hat.

So gesehen passt die Arbeit am Finanzmodell auch gut zum Lean-Startup-Konzept und umgekehrt: Gründerteams, die nach der Lean-Startup-Methode arbeiten, die ja sehr viel Wert auf Metriken legt, werden sich auch mit dem Finanzmodell leichter tun.

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Über die Autorin

Barbara Hoisl
Barbara Hoisl

Barbara Hoisl Virtual Strategy Officer für Software- und Internet-Unternehmen: sie berät mit den Schwerpunkten Geschäftsmodellentwicklung, Business Planning und Wachstumsstrategien. Zu diesen Themen bietet sie auch Trainings an und bloggt auf barbarahoisl.com/blog (in Englisch).

Barbara hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Software-Branche, u.a. 14 Jahre im Bereich Software-Produkte bei HP. Dort hat sie über viele Jahre die Entwicklung und die Wachstumsstrategie von komplexen Software-Produkten verantwortet – zuletzt im Bereich Strategie und Globale Unternehmensentwicklung / M&A.

Als Beraterin hat sie u.a. Internet-Startups bei der Geschäftsmodellentwicklung und bei der Vorbereitung auf neue Finanzierungsrunden unterstützt. Barbara ist als Mentorin für Startups aktiv, u.a. im Mentorenkreis des CyberForum Karlsruhe and als Mitglied von bwcon: Baden-Württemberg Connected.

Online-Sprechstunde mit Iris Anesi: „Gründen und Steuern im Unternehmen“ am 10. Mai 2013

Unsere StartUp Stuttgart-Mentorin und Steuer-Fachfrau Iris Anesi bietet am 10. Mai 2013 um 16 Uhr ihre erste Online-Sprechstunde rund um das Thema „Gründen und Steuern im Unternehmen“ an, im Rahmen dessen sie euch zu Fragen Rede und Antwort stehen wird.

Damit alle Teilnehmer von der Sprechstunde profitieren können, ist die Teilnehmerzahl auf 8 begrenzt. Die Sprechstunde ist kostenfrei, allerdings ist eine Vorab-Anmeldung hier auf Eventbrite notwendig, um an der Sprechstunde teilnehmen zu können.

Spätestens einen Tag vor der Veranstaltung bekommen alle Teilnehmer die Zugangsdaten zum dozeo Meetingraum per E-Mail zugesendet.

Wir freuen uns auf dieses neue Veranstaltungsformat und eure Teilnahme!

Deutsche Startups im Silicon Valley

In meiner Zeit im Silicon Valley ist natürlich ein Thema immer wieder aufgetaucht: Wie kann ich mich als deutsches Startup im US-Markt etablieren bzw. Kontakte mit ersten Kunden und potenziellen Partnern knüpfen? Vor Kurzem hatte ich dazu die Gelegenheit, eine Session von Chris Gill, CEO des SVForum, zu besuchen, im Rahmen derer er den Fragen internationaler Startup-Vertreter zum Silicon Valley Rede und Antwort stand. Dabei sind ein paar interessante Ergebnisse rausgekommen, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Viele deutsche oder internationale Startups kommen mit der Idee ins Valley, dass sie innerhalb kürzester Zeit Kapital einsammeln und ihr Produkt direkt an US-Kunden verkaufen können. Oftmals sind diese Erwartungen gepaart mit der Tatsache, dass die Unternehmen die falschen Leute rüberschicken, d.h. nicht die Gründer selbst sondern Sales-Leute oder sogar Entwickler, und dass sie zu früh lokale Mitarbeiter, speziell für Sales einstellen. Nicht zu vergessen das unterschiedliche Mindset natürlich. Mit der Einstellung, dass man eh schon alles weiß, nur weil man in Deutschland ein paar tausend Euro Umsatz gemacht hat, kommt man hier definitiv nicht weit. Kontakte sind hier alles und die bekommt man zwar relativ einfach, aber eben nur, wenn man sich nicht wie die Axt im Walde benimmt.

Um all diese Fehler zu vermeiden, sollten die Unternehmensgründer selbst in die USA kommen, um potenziellen Kunden und deren Erwartungen und Feedback er aus erster Hand zu erfahren und gegebenenfalls in der Produktentwicklung darauf reagieren zu können. Nach Gill entspricht der Markteintritt in den USA dem gleichen Prozess, den man bei der Gründung des Startups im Ursprungsland durchlaufen hat. Alles auf Anfang sozusagen: „Going international is like doing a startup all over again”. Übrigens scheitern 80% der Unternehmen daran, sich international aufzustellen. Ungefähr genau soviel wie bei der eigentlichen Gründung.

Sobald man die ersten Schritte in den USA getan hat, kann man dann auch darüber nachdenken, wie man auf potenzielle Kapitalgeber zugeht. Dabei sind drei essenzielle Aspekte zu beachten: Erstens, das Unternehmen sollte ein lokales Headquarter in der Bay Area haben, denn VCs fahren normalerweise nicht weiter, als die Reichweite des eigenen Tesla-Autos erlaubt, d.h. von San Francisco bis San José, wobei das ursprüngliche Silicon Valley von Palo Alto bis Sunnyvale immer mehr an Bedeutung verliert und die Stadt San Francisco an Bedeutung für junge Startups gewinnt.

Map San Francisco

Um für VCs interessant zu sein, müssen als nächstes die Zusammensetzung des Teams und dessen Expertenwissen im entsprechenden Bereich stimmen. Zuletzt sollte das eigene Produkt dann natürlich auch schon eine beträchtliche Anziehungskraft und Umsatz durch Kunden vorweisen können. Wer all dies vorweisen kann, kann sich auf ein paar interessante Investorengespräche und hoffentlich später auf die erste internationale Funding-Runde freuen.

Forum Unternehmensnachfolge am 03.05.2013 in Nürtingen

Am 03.05.2013 um 16:00 Uhr veranstaltet CONTACT-AS e.V. das Forum Unternehmensnachfolge in der Hauptstelle Nürtingen der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. CONTACT-AS e.V. ist ein Verein der Hochschulen in Esslingen, Nürtingen-Geislingen und Stuttgart, der ins Leben gerufen wurde um Gründer und Unternehmer zu unterstützen und auszubilden, und um den Unternehmergeist an den Hochschulen zu fördern.

Im Rahmen des Forums erhalten Sie Einblicke in rechtliche und betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Problemfelder der Unternehmensübergabe sowie Tipps zu Fördermöglichkeiten für Nachfolgerinnen und Nachfolger. So werden zum Beispiel mögliche Strategien, steuerliche und finanzielle Themen beleuchtet.
Neben diesen “harten” Faktoren gibt es genauso wichtige “weiche” Faktoren, die bedingen, dass die Nachfolge erfolgreich stattfinden kann. In den komplexen Phasen des Prozesses kann die Mitwirkung eines Beraters oder Coachs zielführend sein.
Eingeladen sind nicht nur Unternehmerinnen und Unternehmer die ihren Betrieb übergeben möchten, sondern auch solche, die die Übernahme eines Unternehmens ins Auge fassen oder sich bereits mitten im Übernahmeprozess befinden.

Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Ort: Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, Hauptstelle Nürtingen, Kirchstr. 16
Anmeldung unter: http://www.contact-as.de

European Innovation Academy, 8-26th July 2013 in Tallinn, Estonia

Diesen Sommer findet in Tallinn, Estland, schon das zweite Mal die European Innovation Academy statt. Lasst es euch nicht entgehen, euer eigenes Startup im Rahmen des Programms auf den Weg zu bringen und am Ende die Chance auf 10.000€ zu haben. Die Veranstalter haben außerdem u.a. Steve Blank als Speaker gewinnen können (via Video-Streaming). Meldet euch schnell noch bis zum 30. April an, dann könnt ihr von den Early Bird-Preisen profitieren.

First Class Experience on building Startups

European Innovation Academy is a completely new level in Startup trainings. From idea to company in 3 weeks – obtain the skills, knowledge and network in a truly international and intense environment. The most innovative Startup will win 10.000€! Spend the best part of your summer with the most determined young people from all over the world and make history!
Lectures, workshops, case studies, video training, cultural exchange, pitching – each week we have one thematic course that concentrates on a certain stage of founding a company. You can choose: either you go through the whole journey with us or join the ride for one course that you’re most interested in.

The main aim of the program is to help you build up your own business model – you have an idea? Feel free to take it with you to Innovation Academy. We help you on every step in building up your own future startup! Explore how to identify and develop great ideas into great companies. Learn how to identify opportunities based on real customer needs. Develop successful business models. Create your own future!

European Innovation Academy brings together all stakeholders involved in the entrepreneurial process: talented people with an entrepreneurial mind, world class academics in their field of study, inspiring professional managers and in the end internationally recognized venture capitalists who might give you the investment of a life time!
headerlogo_EIA

In three weeks you will go through different stages of founding a company:
I – Innovation and Entrepreneurship
II – Business Model Innovation
III – Entrepreneur Prototyping and Finance

It is entirely your choice if you want to participate in all the courses, but if you want to admit the whole process – from idea to company – we strongly recommend to take part in all three.

Three weeks innovative time includes unique sessions:
– Innovators Speed Dating and Team Marriage
– Entrepreneurs Failure Pitching
– James Bond Innovation Challenge
– Star Trek Technology Lab
– Hands on Innovation Lab
– Lego Lab Prototyping
– Pitching to Venture Capitalists

The Sessions
Microsoft, Apple, Google and Facebook were founded by college students. Could you be building the next star technology start-up? Innovation Academy is a breeding ground for young start-ups where ideas get funding by internationally recognized venture capitalists. European Innovation Academy Summer Session benefits from the best mentors in Europe and US (Silicon Valley) ranging from entrepreneurs and venture capitalists to professors and experts. Mentors will provide you with guidance and advice based on your specific business idea.

The Speakers
Speakers (this year e.g. Steve Blank, Peter Vesterbacka, Ravi Belani, Ken Singer etc.) will share their idea and experience in the field of innovation & entrepreneurship. These lectures will provide broader knowledge concerning our topics and will give you an impulse for discussions. European Innovation Academy has hosted incredible speakers from all around the World. All of our speakers have their own expertise in different fields of innovation. More than just study work, they will be there to give you individual mentoring regarding your business idea.

Early bird registration deadline: 30 April 2013
Registration deadline 31 May 2013

Special offer before 30 April 2013:
One course: 390 EUR
Two courses: 730 EUR
Three courses: 990 EUR

By mentioning that you got the event information via StartUp Stuttgart, you get a discount of 30% on the ticket prizes.

Go get your ticket now!

13th Lean Startup Meetup Stuttgart, 25.04.2013

What: Lean Startup Meetup (in English)

Where: Coworking0711, Gutenbergstr. 77a, 70197 Stuttgart

When: 25th April 2013, 19:00

Who: Anyone with entrepreneurial mind-set

Topic: Corporate Entrepreneurship – co-contributor Alexander Buddrick

Cost: Free / Only what you order & if you want a small token of your appreciation for our host, the Coworking0711.

Open Coffee Club Stuttgart am 19. April 2013

An jedem 3. Freitag des Monats findet der Open Coffee Club Stuttgart statt. Wir treffen uns wieder am 19. April, 08:30 Uhr in der Academie der schönsten Künste am Charlottenplatz (Tisch ist reserviert auf StartUp Stuttgart).

Wir bieten die Orga und die Plattform, ihr bringt die Themen und Lust auf Austausch mit. Das Frühstück ist offen für alle, die sich in irgendeiner Form zu Business-Themen austauschen und networken möchten. Wir möchten also auch die Nicht-Gründer/innen motivieren, daran teilzunehmen. Außerdem habt ihr natürlich die Möglichkeit, lecker zu frühstücken oder auch nur einen Kaffee oder Tee zu schlürfen. Zur Anmeldung auf Facebook geht’s hier.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Euer StartUp Stuttgart-Team

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Und hier noch ein paar Infos zur Entstehungsgeschichte des Open Coffee Club:
Der erste Open Coffee Club wurde 2007 in London von Saul Klein initiiert, einem der bekanntesten Unternehmer (Firefly, Lovefilm, Seedcamp) und Investoren (Index, TAG) der europäischen Startup-Szene. Mittlerweile hat sich die Veranstaltungsform weltweit etabliert und bietet die perfekte Plattform zur Community-Vernetzung.

Drei wichtige Themen zur Gründung

Gastbeitrag von Michael Negele
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Meine Eltern tun sich immer noch schwer damit, dass ich zur Zeit kein Interesse daran habe, in einem großen Unternehmen als Manager zu arbeiten. Das hat damit zu tun, dass ich das tue was mir gefällt und sehr flexibel bin. Wie viele Eltern glauben beide immer noch daran, dass man einen Beruf wählen und für immer ausüben sollte. Zwei andere Dinge, die meine Eltern nicht verstehen, ist, dass ich mich dazu entschieden habe, mich selbständig zu machen und dass ich mit dem Laptop von überall arbeiten kann.

Aber es sind nicht nur die Eltern, sondern auch unsere Gesellschaft, die für Jung-Unternehmer und deren “verrückte” Ideen wenig übrig haben. Oft habe ich das Gefühl, dass der Schritt zur Selbständigkeit als Plan B angesehen wird. Sozusagen die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen wenn man keine Arbeit mehr findet: Nämlich dann wenn man zu alt oder unqualifiziert ist.

Die Basics

Als ich im letzten Jahr an einem Kurs für Existenzgründer teilgenommen habe, war ich der einzige, der einen Universitätsabschluss hatte und der eigentlich jung genug war, um einen klasse Job zu finden. Viele der Teilnehmer waren entweder Langzeitarbeitslose oder über 40-Jährige, die wenig Chancen auf dem Jobmarkt sahen. Während dieser Zeit habe ich unheimlich viel gelernt. Vor allem Dinge, die ich weder in der Schule noch in der Universität gelernt habe und von denen wenige Menschen in meinem Alter wirklich Ahnung haben, wie der Umgang mit dem Finanzamt, Recht und Versicherungen.

Wer sich entschließt zu gründen kann über die IHK an einem solchen Kurs teilnehmen. Wer Glück hat, lernt vielleicht wie ich einen klasse Gründercoach kennen, der einem bei Fragen zu Versicherungen, Steuern und Finanzamt immer helfen kann.

Leidenschaft mit Arbeit verbinden

In einem interessanten Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Sailer von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen, (“Ein erfülltes Berufsleben – Was kann die Schule dafür tun.”) habe ich mehr über die Forschung der “Emotionalen Bindung der Mitarbeiter zu Unternehmen” erfahren. Laut dem sogenannten Gallup Index haben seit 2001 nur die wenigsten Mitarbeiter in deutschen Unternehmen eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen. So waren es im Jahr 2011 etwa 14%, die eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen hatten. 63% der Befragten hatten eine geringe emotionale Bindung und 23% hatten keine.

Als Gründer sollte man unbedingt seine Leidenschaft mit seiner Geschäftsidee verbinden. Denn nur so ist es möglich, auch wenn es mal harte Zeiten gibt, an sich und die Idee zu glauben. Seitdem ich nur noch an Projekten teilnehme, die sich mit meinen Leidenschaften verknüpfen lassen, bin ich fokussierter und bereiter, alles zu geben.

Mentalität

Wie Kathleen in ihrem letzten Blog-Beitrag geschrieben hat, brauchen wir vor allem in Deutschland ein Umdenken. Wir müssen uns bewußt sein, dass von 100 Unternehmen oder Ideen nur 20 erfolgreich sind. Das gehört einfach dazu.

Auf amerikanischen Universitäten wie Stanford und Harvard werden “Misserfolge/ Failures” offen diskutiert, denn gerade aus diesen Misserfolgen kann man sehr viel lernen. Wer es also nicht schafft, bei der ersten Gründung erfolgreich zu sein, sollte gründlich daraus lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

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Über den Autor

Michael Negele
Michael Negele

Michael Negele hat im Jahr 2010 sein Medienmanagement (B.A.) Studium abgeschlossen. Nach seinem Studium hat er zwei Jahre lang für junges Unternehmen namens Kupilka in Finnland als Sales & Marketing Manager gearbeitet. Während dieser Zeit war er für den Aufbau eines internationalen Vertriebs Netzwerkes zuständig. Danach machte sich Michael zum ersten Mal in Helsinki selbständig, bis er sich nach einem Jahr für den Umzug nach Stuttgart entschieden hat. Nun ist Michael in der Gründerphase eines Startups, das Kontakte für in- und ausländische Unternehmen vermittelt. Michael hat in Rwanda, USA, Finnland und Deutschland gelebt und spricht fließend Deutsch, Englisch und Französisch. Michaels Leidenschaften sind Sales & Marketing, Kraftsport, Musikproduktion, Design und Reisen.