Open Coffee Club Stuttgart, 21. Juni 2013

Der nächste Open Coffee Club Stuttgart findet am Freitag, 21. Juni ab 08:30 Uhr in der Academie der schönsten Künste am Charlottenplatz statt. Bitte meldet euch im Facebook-Event dafür an.

Wir bieten die Orga und die Plattform, ihr bringt die Themen und Lust auf Austausch mit. Das Frühstück ist offen für alle, die sich in irgendeiner Form zu Business-Themen austauschen und networken möchten. Wir möchten also auch die Nicht-Gründer/innen motivieren, daran teilzunehmen. Außerdem habt ihr natürlich die Möglichkeit, lecker zu frühstücken oder auch nur einen Kaffee oder Tee zu schlürfen.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Euer StartUp Stuttgart-Team

,

10 Fragen an Adrian Thoma, Geschäftsführer der Sellaround GmbH

Diese Woche stand uns Adrian Thoma, Geschäftsführer der Sellaround GmbH, Rede und Antwort auf unsere 10 Fragen. Lest selbst, warum er Stuttgart als super Gründungsstandort sieht und er unbedingt mal mit Elon Musk essen gehen möchte.
_______________

StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?
Adrian Thoma: Mein Name ist Adrian Thoma und wir bieten mit Sellaround eine Social Commerce SaaS-Lösung an. Damit sind keine Facebook Shops gemeint, sondern innovative Lösungen die es Marken wie MINI, eBay oder diversen Bundesligisten ermöglichen, dass über ihre Produkte im Social Web mehr gesprochen wird und dass aus sozialen Netzwerken heraus Leads erzeugt bzw. direkt Umsätze erzielt werden.

Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Wir haben 2011 aus der Maria GmbH, meiner ersten Firma, ausgegründet.

Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Wir haben uns als Maria GmbH sowohl mit den Themen E-Commerce als auch Social Media beschäftigt. Die Vermengung beider Themengebiete war ausschlaggebend für den Prototypen von Sellaround.

Bildschirmfoto 2013-04-10 um 08.24.33

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Ich habe 2008 zusammen mit Jens Schmelzle meine erste Firma, die Maria GmbH, als Kreativ- und Kommunikationsagentur gegründet. Daraus entstanden sind mittlerweile mehrere Sub-Firmen bzw. Ausgründungen, u.a. das sehr erfolgreiche E-Learning-Format Simpleshow sowie Sellaround. Das Sellaround-Team hat sich somit aus ehemaligen Agentur-Mitarbeitern zusammengestellt. Dazu kam dann noch Felix v. Kunhardt, vormals Director bei eBay Europe.

Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Rein formal keine großen, ich hatte ja davor schon einige Male das Gründungs-Prozedere durchlaufen. Hinzu kam bei Sellaround der Einstieg eines Seed-Investors, was die initialen Verhandlungen und das Vertragswerk dann doch exorbitant verkompliziert hat.

sellaround_logo

Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Haben wir doch gar nicht, wir haben auch ein kleines Büro in Berlin :) Dennoch ist Stuttgart meine Homebase, ich werde hier auch weiterhin gründen. Es entwickelt sich gerade eine Art Aufbruchstimmung in der Stuttgarter Startup-Szene (dank Startup-Stuttgart!), deren Teil wir sein wollen. Und manchmal ist es sicherlich auch gut, nicht mitten im Trubel zu stehen, man kann sich somit ein Stück weit besser fokussieren. Was an Stuttgart leider fehlt ist das kollaborative Element unter den Startups. Hier fehlt noch die direkte Vernetzung und am besten auch gesellschaftliche Verflechtung wie man das in Berlin teilweise sehen kann. Außerdem fehlt uns hier (noch) die qualitative Breite.

Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Ich glaube, dass sich vor allem Themen im B2B-Bereich hier hervorragend eignen, da wir ja sehr gesegnet sind mit vielen ansässigen Unternehmen von Weltruf. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Berlin beispielsweise. Wenn jemand gründen will, dann lohnen sich in jedem Fall die regelmäßig stattfindenden Gründer-Events wie das Gründergrillen oder das Startup Weekend, hier trifft man auf Gleichgesinnte.

Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Was ich in Stuttgart wirklich schlimm finde, ist das ordnungsmäßige Verhindern von Subkultur. Ein bisschen weniger „Theo“ und ein bisschen mehr Wagenhallen dürfte es schon sein. Ein toller Brückenbilder könnte hier die Startup-Szene sein, die ja eigentlich auch Subkultur sein will, aber gleichzeitig Jobs schafft.

Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Mit Elon Musk, um herauszufinden wie man a) in regemäßigen Abständen Branchen revolutioniert und b) dabei keinerlei Scheu und Angst zeigt immer wieder „all-in“ zu gehen.

Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?
Um ehrlich zu sein: keine Ahnung, da sich dieses Thema so schnell entwickelt und ändert. De facto wird E-Commerce immer sozialer werden und soziale Medien werden mehr E-Commerce Elemente erhalten. Ich hoffe, dass wir diese Verbindung mit definieren können.

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!

Startup Lunch Stuttgart, 5. Juni 2013

Für all diejenigen, die sich morgens und abends eher schwierig von ihrem Business bzw. ihrer Familie loseisen können, gibt es jeden 1. Mittwochmittag im Monat den Startup Lunch Stuttgart. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 5. Juni ab 12:30 Uhr in den Trollinger Stubn statt. Bitte meldet euch im Facebook-Event dafür an.

Ähnlich wie beim Open Coffee Club bieten wir die Plattform, ihr bringt die Themen und die Lust auf Austausch rund um Startup-nahe Themen und alles was euch aktuell bewegt mit. Außerdem könnt ihr das Netzwerken mit einem lecker Mittagessen verbinden.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Euer StartUp Stuttgart Team

5 Links zu Wissen und Inspiration

Gastbeitrag von Michael Negele
__________________

Vor einigen Tagen habe ich das Interview von Kate Mitchell angehört, in dem sie unter anderem auch erzählt, wie wichtig es ist Mentoren zu haben. Mitchell erwähnt allerdings auch, dass es nicht immer darauf ankommt jemanden persönlich zu kennen.

Ein Mentor kann jeder werden dessen Arbeit man bewundert und der von seinen Erfahrungen berichtet. Das kann unter vier Augen geschehen oder durch das Erzählen in Blogs, Bücher, Filmen oder Podcasts.

Ein Mentor kann also auch ein gutes Buch sein, dass man zur richtigen Zeit liest, ein Geschäftskunde der einem immer wieder wertvolles Feedback gibt, oder ein Bündel von Artikeln, Büchern oder Links, die man für ein bestimmtes Thema bereithält. Mentoren helfen uns schwierige Fragen schneller zu beantworten und Zeit zu sparen. Manche Mentoren hat man ein Leben lang und andere nur für einen Tag.

Heutzutage bietet das Internet unheimlich viel Information. Einige Quellen habe ich für mich früh entdeckt und dienen mir bei der Beantwortung mancher wichtiger Fragen und zur Weiterentwicklung neuer Ideen. Folgende Quellen zähle ich zu meinen “Online-Mentoren”:

1. E-Corner
Die Stanford Universität in Kalifornien bietet in Zusammenarbeit mit der Kaufmann Foundation das sogenannte Entrepreneurship Corner an. Die E-Corner bietet viele Videos und Podcasts von Vorlesungen und Seminaren mit Gründern und Investoren weltbekannter Firmen an. Zum Beispiel ein 54-minütiges Interview mit Mark Zuckerberg aus dem Jahr 2005 als Facebook noch “The Facebook” hieß.

2. Foundation
Digg Mitgründer und Google Venture Partner Kevin Rose hat Foundation ins Leben gerufen. Rose hat mittlerweile über 30 Interviews mit Leuten wie Twitter- und Square-Mitgründer Jack Dorsey oder Zappos Geschäftsführer Tony Hsieh.

3. Mixergy
Andrew Warner ist Gründer von Mixergy. In den über 800 Interviews findet man tolle Erfahrungsberichte. Interessant finde ich, dass Andrew nicht nur Tech-Unternehmer wie Buffer-Mitgründer Leo Widrich interviewt sondern auch Unternehmer wie Nick Sarillo, der mit Nick’s Pizza zu den eher klassischen Unternehmer zählt.

4. TED
Wer TED (Technology Entertainment Design) nicht kennt, sollte unbedingt die Seite besuchen. Auf TED findet man Video-Aufzeichnungen von den TED Events, die auf der ganzen Welt stattfinden. Auf diesen Events stellen Forscher, Autoren, Künstler, Studenten und Geschäftsleute interessante Projekte und neue Technologien vor. TED Videos sind kostenlos und eine sehr gute Quelle der Inspiration.

5. Coursera
Mein erster Kurs auf Coursera war “Introduction to Finance” mit Professor Guatam Kaul. Ich habe selten einen so guten Professor so gut lehren gesehen und das alles auf Video. Auf Coursera gibt es über 370 Kurse, die von Universitäten weltweit kostenlos angeboten werden.

Ich bin mir sicher, dass es weitere tolle Quellen im Internet gibt. Wer aber nach seriösen Quellen sucht, der kann mit den fünf Tipps tolle Erfahrungsberichte oder sogar Mentoren finden. Wer weitere Links kennt (gerne auch deutsche Seiten), kann einfach ein Kommentar schreiben oder mir eine E-Mail schicken.

[hr]

Über den Autor

Michael Negele
Michael Negele

Michael Negele hat im Jahr 2010 sein Medienmanagement (B.A.) Studium abgeschlossen. Nach seinem Studium hat er zwei Jahre lang für junges Unternehmen namens Kupilka in Finnland als Sales & Marketing Manager gearbeitet. Während dieser Zeit war er für den Aufbau eines internationalen Vertriebs Netzwerkes zuständig. Danach machte sich Michael zum ersten Mal in Helsinki selbständig, bis er sich nach einem Jahr für den Umzug nach Stuttgart entschieden hat. Nun ist Michael in der Gründerphase eines Startups, das Kontakte für in- und ausländische Unternehmen vermittelt. Michael hat in Rwanda, USA, Finnland und Deutschland gelebt und spricht fließend Deutsch, Englisch und Französisch.

14th Lean Startup Meetup Stuttgart, 28.05.2013

What & Where: Lean Startup Meetup; Coworking0711, Gutenbergstr. 77a, 70197 Stuttgart.

When: 28th May 2013; 19:00

Who: Anyone with entrepreneurial mind-set

Topic: Applying Lean Start-up methodology to UX design and development

Co-contributor: Jeff Gothelf, author of Lean UX

Cost: Free / Only what you order & if you want a small token of your appreciation for our host, the Coworking0711.

Themenabend „Sharing Economy“, 21. Mai 2013

Die Sharing Economy, also gemeinschaftlicher Konsum, gewinnt zunehmend an Bedeutung und Beliebtheit: Immer mehr Wohnungen, Autos, Klamotten und vieles andere werden geteilt. Nicht umsonst hat die CeBIT 2013 die “Sharing Economy” zu ihrem Leitthema gemacht.

Airbnb lädt euch ein, mit unseren Freunden von Autonetzer, Coworking0711, Leihdirwas.de und KoKonsum.org gemeinsam einen Abend lang die Sharing Economy etwas genauer kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und bei einem kühlen Bier etwas zu networken.

Wann:
Dienstag, 21. Mai um 19 Uhr

Wo:
Coworking0711
Gutenbergstr. 77a
70197 Stuttgart

Airbnb sorgt natürlich für Getränke!
Meldet euch einfach hier an und sichert euch einen Platz!

, ,

Wie Unternehmen von (Lean) Startups lernen – Interview mit Steve Blank

Während des ersten Business Design Summit in Berlin konnte StartUp Stuttgart ein exklusives Interview mit Steve Blank, dem Begründer des Customer Development-Ansatzes, führen. Ich konnte den renommierten Serial-Entrepreneur aus dem Silicon Valley über die Entwicklung der Methoden aus der Startup-Welt und dessen Bedeutung für Unternehmen & Hochschulen befragen.

Daniel Bartel: Hello Steve, great meeting you here in Berlin. Let’s start right away: Why is the combination of the three methods Business Model Generation, Customer Development and Design Thinking finally coming together and how are they changing the way of starting new businesses?

Steve Blank: Customer Development and Business Model Design work together with something else called Agile Engineering. Those three combined Business Models, Customer Development and Agile Engineering make up what is called the Lean Startup. The design for immediate action for really stage ventures is to find out what the facts inside their Business Models are before they run out of cash. It’s oriented to immediate action and immediate feedback.
Design Thinking also has a design and user experience. My experience with it is typically done by historically large companies where you have plenty of time and plenty of money. If you fail you still own the corner office. Customer Development comes from a very different background. If you fail you are selling your house. The motivations here are actually quite different. The customer discovery part feels alike; there is a lot more immediate action happening.

Daniel: What does these new approaches by startups imply for existing corporations in terms of innovation?

Steve Blank: If you put up a whole series of tools, the corporations could start thinking about this and start using it. But innovation starts when companies recognize that there are multiple issues on multiple levels. What we heard a lot today is historically, at least for companies in the US and probably in Europe as well that they have been focused for 20 years in efficiency and execution. Innovation almost got beaten out of corporations when there has the choice of making a quarter or investing in the future. Number one is the culture has to support innovation. What I found is if you want to start innovating divisions if you have anybody with the title HR or finance between you and a C level executive you might as well not do the process. And it is not because someone is bad, it’s that we are focused on the execution part without quite understanding that the innovation part needs its different culture and its different ecosystem.
We now know how to build innovative new ventures out of large companies but the other thing we tend to forget is even if you are a capitalist, do not debt your entire fund on one company. It is recommendable to do a portfolio search. Most often, I have seen that large companies betting on one or two single initiatives not understanding that out of ten eight or nine are going to fail. In corporations failures, typically in an executive orientated culture are considered you failed at your job rather than the business you have spent.

Daniel: With our initiative StartUp Stuttgart we are approaching students as well. However, graduates have the problem that they are not familiar with the new approaches and often get attracted by big companies. How can we make a shift in the universities to teach the new skills needed e.g. with your Lean LaunchPad program so that they feel more confident in joining or even founding startups?

Steve Blank: One possibility is learning how to teach that. We open sourced the classes and the classes are online. I teach an educators course as well and we teach 60-75 educators per hour. It is very hard to teach this if you have never been a practitioner. In the United States it works because it attracts people who have actually industry experience partner with faculty and they are typically the ones that teach the class. If your business school professor historically exalted it, it works for large corporations and you have experiences about execution you may think “Startups, how hard can it be? It is only two people in a garage consulting for ten thousand people.” It will be a while for this culture to be adapted. The other thing I find is that for young entrepreneurs, unless you are convinced about this in class or you have failed before it is just some theory. But if you have gotten your hands dirty, you have been in practice, you kind of understand and it explains the bigger picture.

Daniel: Steve, thank you very much for the interview.

 

Mehr zu Steve Blank und seinem aktuellen Buch “The Startup Owner’s Manual” (auf Deutsch erschienen) finden sich auf steveblank.com. Kürzlich ist auch ein Artikel von ihm über die Thematik im Harvard Business Review erschienen: „Why the Lean Start-Up Changes Everything“.

Summer is calling: 12. Gründergrillen Stuttgart, 19.06.2013 @Superschanke

Liebe Gründer und Gründungsinteressierte,

wir laden euch am 19. Juni 2013 zum 12. Gründergrillen in die Superschanke (aka Schankstelle) ein. 19 Uhr geht’s los. Diesmal wird das Grillen gleich doppelt gesponsert: Zum einen von dozeo, dem Anbieter einer virtuellen Meeting-Plattform und zum anderen von der bwcon, der führenden Wirtschaftsinitiative zur Förderung des Innovations- und Hightech-Standortes Baden-Württemberg.

Auch dieses Mal gibt es in der Superschanke wieder lecker Gegrilltes (auch für Vegetarier)! Bei dem ein oder anderen Getränk könnt ihr dann intensiv über (Geschäfts-) Ideen und Startups diskutieren und euch austauschen.

Aufgrund des immer größeren Zuspruchs zum Gründergrillen bitten wir euch, euch verbindlich im Facebook-Event anzumelden, damit wir die Versorgungsmenge für’s Grillgut abschätzen können. Danke!

Die (grobe) Agenda sieht so aus:
– 19:00: Kurze Begrüßung und Gründergrillen
– 20:30: 3-4 Startups stellen sich vor. Wer möchte?
– 21:00: Gründergrillen geht weiter

Wir freuen uns auf euch und eure Teilnahme!

Gründertagung in Bad Boll vom 14.-15. Juni 2013

Nachdem im April schon die Networkingtagung in Bad Boll war, findet dort erneut eine interessante Veranstaltung für Gründer statt: die Gründertagung.

Als Referenten sind unter anderem geladen: Prof. Dr. Berthold Leibinger von (TRUMPF), sowie Joachim Schoss (Gründer von Scout24) und Matthias Greve (Gründer von web.de)

Was ist das Besondere an dieser Veranstaltung?
Getreu dem Leitspruch: Erfahrene Unternehmer fördern junge Gründer, bietet die Veranstaltung neben Vorträgen und Workshops ein außergewöhnlich breit aufgestelltes Beratungsangebot. Egal, in welcher Phase der Gründung sich ein Gründer befindet – auf der Gründertagung Bad Boll findet er den entsprechenden Rat, und zwar in Sachen:

  • Ideenfindung
  • Feedback
  • Rechtsfragen
  • Internetpräsenz und Social-Media-Nutzung
  • Businessplan
  • Finanzierung
  • Ethik und Werte
  • individueller Beratung durch einen Senior-Unternehmer

Wir von StartUp Stuttgart sind an diesem Wochenende auch in Bad Boll vertreten und unterstützen die Veranstaltung mit einem Workshop zum Thema „Wie finde ich die richtige Geschäftsidee?“.

Wann:  14.-15. Juni 2013
Wo: Bad Boll
Kosten: Teilnahme incl. Verpflegung und Übernachtung für 50,- an, 25,- für Studenten
Info und Anmeldung: http://www.gruendertagung.de

 

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung – So macht man’s richtig

Gastbeitrag von Steuerberaterin Iris Anesi
___________

In meinem ersten Beitrag hier bei Startup Stuttgart werde ich mich dem „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ (Fragebogen leer.pdf hinterlegt) annehmen. Bei denen, die ein Gewerbe anmeldet haben, flattert dieser einige Wochen nach Gewerbeanmeldung automatisch ins Haus. Für alle freiberuflich Tätigen ist dieser das erste offizielle Outing. Zur Unterscheidung Gewerbe <–> Freiberuflichkeit zu anderer Zeit an dieser Stelle gerne mehr.

Es ist nicht wirklich schwer den Fragebogen auszufüllen, aber wie bei allen Formularen des Finanzamts ist die Sprache doch etwas speziell. Außerdem ist besonders wichtig zu wissen, was nicht auszufüllen ist ;-))

Den Link zum interaktiven Fragebogen findet ihr im Formular-Management-System (FMS) der Bundesfinanzverwaltung (http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Formulare/formulare.html). Dort zum Formular-Management-System > Formularcenter > Steuerformulare > Fragebögen zur steuerlichen Erfassung > „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung / Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder landwirtschaftlichen Tätigkeit / Beteiligung an einer Personengesellschaft/ -gemeinschaft“. Hierfür gibt es dort auch eine Ausfüllhilfe.

Im Folgenden habe ich für euch beispielhaft einen Fragebogen ausgefüllt und erläutere die wichtigsten Punkte. Hier ist der Link zum Fragebogen als pdf mit integrierter Audiodatei:

AN-01-1

Falls euer PDF-Viewer diese kombinierte Datei nicht verarbeiten kann (passiert bei manchen mobilen Endgeräten), findet ihr hier noch die beiden Dateien als einzelne Files (MP3 und PDF).

Audio-DownloadPDF-Download

Und nun viel Erfolg beim Ausfüllen und vor allem bei eurer gewerblichen oder selbständigen (=freiberuflichen) Tätigkeit. Bei Fragen könnt ihr euch auch gerne im Rahmen des nächsten Online-Mentorings (z.B. am 10. Mai 2013) hier bei Startup Stuttgart an mich wenden.

[hr]

Über die Autorin

Iris Anesi
Iris Anesi

Iris Anesi gründete im Jahr 2000 ihre eigene Steuerberatungskanzlei. Im Rahmen dieser Tätigkeit betreut sie bis heute rund 200 Existenzgründungen von der Erstellung des Businessplans bis in die spannenden Jahre danach. Außerdem ist sie als Beraterin für die KfW und das RKW Baden-Württemberg und als Mentorin für StartUp Stuttgart tätig.