‚BW Goes Mobile‘ Gründergrillen Stuttgart #16 am 19. Februar 2014

Liebe Gründer und Gründungsinteressierte,

der Termin für das erste Gründergrillen Stuttgart 2014 steht fest: Wir laden euch am 19. Februar 2014 zum ‚BW Goes Mobile‘ Gründergrillen Stuttgart in die Superschanke (aka Schankstelle) ab 19 Uhr ein. Diesmal wird das Grillen wie der Name schon sagt von BW Goes Mobile gesponsert. Der Wettbewerb geht 2014 in die nächste Runde, bewerben könnt ihr Euch mit Eurer Projekt- oder Geschäftsidee noch bis zum 31. März 2014 in einer von vier Kategorien (Stationärer Handel trifft E-Commerce, Public Sector Goes Mobile, Mobile Housemate 2.0 und Inhouse App-Lösungen für KMU). Es winken Preisgelder von bis zu 10.000 Euro. Im Rahmen des Gründergrillens stellen die BW Goes Mobile-Ansprechpartner die Kategorien nochmals vor und es gibt die Möglichkeit, Teampartner zu finden.

Wie gehabt gibt es auch diesmal in der Superschanke lecker Gegrilltes (auch für Vegetarier)! Bei dem ein oder anderen Getränk könnt ihr dann intensiv über (Geschäfts) Ideen und Startups diskutieren und Euch austauschen.

Aufgrund des immer größeren Zuspruchs zum Gründergrillen bitten wir Euch, Euch verbindlich im Facebook-Event anzumelden (einfach der Gründergrillen Stuttgart Gruppe beitreten, dann kommt ihr zum Event), damit wir die Versorgungsmenge für’s Grillgut abschätzen können. Danke!

Die (grobe) Agenda sieht wie immer so aus:
– 19:00: Kurze Begrüßung und Gründergrillen
– 20:30: 3-4 Startups stellen sich vor. Wer möchte?
– 21:00: Gründergrillen geht weiter

Wir freuen uns auf Euch und Eure Teilnahme!

Interview mit Thomas Munz und Dirk Sturz von Stuttgart Financial – Initiativen für Gründer (Teil 2)

Gastinterview von Florian Schweer
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Im ersten Teil des Interviews mit Stuttgart Financial letzte Woche haben wir einiges über die Aufgaben und Initiativen von Stuttgart Financial erfahren.

Im zweiten Teil des Interviews sprechen wir mit Thomas Munz und Dirk Sturz über die Gründe für Existenzgründer ihr Startup in Baden-Württemberg bzw. in Stuttgart zu gründen. Wir werfen außerdem einen Blick in die Zukunft und erörtern die Möglichkeit, das Startkapital für ein Startup über eine börsliche Plattform einzusammeln.

Baden-Württemberg gilt aktuell nicht unbedingt als erste Wahl, wenn es um die Standortentscheidung für Gründer geht. Berlin steht für Internet-Startups, Köln für die Kreativszene hoch im Kurs. Warum sollten sich Gründer für Baden-Württemberg bzw. den Standort Stuttgart entscheiden?

T. Munz: Da gibt es eine ganze Reihe von Argumenten für unsere Region. Wir haben im ersten Teil des Interviews über die starke Realwirtschaft in Baden-Württemberg und in der Region Stuttgart gesprochen. Dementsprechend haben Gründer hier eine gute Möglichkeit Lieferanten, Partner und natürlich auch Kunden in der Region für ihre Produkte und Dienstleistungen zu finden.

Ein weiteres Argument ist die geographische Lage. Durch die gute Anbindung können Unternehmer problemlos Kunden im Rhein-Main-Gebiet, der Rhein-Neckar-Region und im Großraum München erreichen. Der Weg in die angrenzenden Länder Frankreich, Österreich und Schweiz ist ebenfalls nicht weit.

Durch die stark mittelständisch geprägte Wirtschaft in Baden-Württemberg finden Gründer auch erfahrene Unternehmer, die bereit dazu sind junge Unternehmer auf ihrem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen.

Insbesondere die schwäbische Mentalität wird im Rest der Republik nicht ausnahmslos positiv wahrgenommen. „Der Schwabe“ ist mit vielen Klischees belegt. Sehen Sie dies als Hemmnis im Bezug auf die Attraktivität als Standort für Gründer?

D. Sturz: Nein, das stellt aus unserer Sicht kein wirkliches Hemmnis dar. Ich denke man sollte sich sein eigenes Bild machen und dann entscheiden was an den Klischees oder Vorurteilen tatsächlich dran ist. Viele davon lösen sich dann nämlich relativ schnell wieder auf. Außerdem haben wir ja insbesondere in der Region Stuttgart einen beträchtlichen Anteil von zugezogenen Fachkräften und viele Menschen mit ausländischen Wurzeln. Ich denke wir haben da eine gute Mischung unterschiedlicher Mentalitäten, auf die man im Arbeitsleben trifft.

Im Rahmen der Veranstaltungen, die wir (mit-)veranstalten, unterhalte ich mich auch immer wieder mit Menschen die für eine Stelle oder für ein Projekt hierher gezogen sind. Die allermeisten zeigen sich sehr positiv überrascht über die hohe Lebensqualität die Stuttgart zu bieten hat.

Gibt es bestimmte Charaktereigenschaften, die ein Gründer mitbringen sollte, um am Standort Stuttgart erfolgreich zu sein?

T. Munz: Ich denke, dass es für große Visionäre hier schwieriger ist als an anderen Standorten. Die Unternehmen und Menschen hier schätzen Bodenständigkeit und ein Stück weit auch die viel zitierte Hemdsärmlichkeit. Das Bild des Unternehmers, der selbst in der Produktion Hand anlegen kann und sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, ist hier sehr stark in den Köpfen verankert.

Im Endeffekt führt das dazu, dass sie als Gründer ihre Partner von ihren Fähigkeiten als Unternehmer überzeugen müssen und im Idealfall schon Ergebnisse als Zeugnis ihrer bisherigen Arbeit vorlegen. Das ist generell wichtig um Partner und Kunden zu überzeugen. Vielleicht urteilen wir hier in der Region ein bisschen kritischer als das an anderen Standorten geschieht.

D. Sturz: Wir beobachten, dass die Gründer in Baden-Württemberg durchschnittlich älter sind als an anderen Standorten. Viele Gründer haben nach Ausbildung und Studium zuerst einige Jahre als Angestellte gearbeitet und Erfahrung und auch Kapital für die Investition in ein eigenes Unternehmen gesammelt. Der Schritt in die Selbständigkeit erfolgt dann z.T. erst im Alter zwischen 40 und 50, wenn langjährige Berufserfahrung und finanzielle Reserven vorhanden sind.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Gründerszene in Baden-Württemberg?

D. Sturz: Wir sehen in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung in diesem Bereich. Das Thema Gründung hat durch viele Initiativen des Landes und auch der einzelnen Netzwerke und Förderer deutlich stärker an Bedeutung gewinnen können. Auch die Hochschulen tragen einen großen Teil dazu bei, ihre Studenten bereits während des Studiums mit dem Themenkomplex „Unternehmertum“ in Kontakt zu bringen. Eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zeigt auf, dass High Tech-Gründungen in Baden-Württemberg im Bundesvergleich besonders häufig erfolgreich sind. Gleichzeitig ist aber auch zu beobachten, dass die Existenzgründerquote in Baden-Württemberg sehr niedrig ist. Um seine Spitzenposition im Technologiebereich weiter halten zu können, muss Baden-Württemberg seine Potenziale voll ausschöpfen. Gründungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Daher sind wir bestrebt Gründern gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern bestmöglich zu unterstützen.

Stuttgart Financial hat seine Räumlichkeiten ja nicht nur im gleichen Gebäude wie die Gruppe Börse Stuttgart sondern ist auch durch die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. eng mit der Börse Stuttgart verbunden. Warum existiert bislang keine börsliche Plattform für die Finanzierung von Existenzgründern als Alternative zu den Crowfunding-Plattformen, die aktuell wie Pilze aus dem Boden schießen?

T. Munz: Eine börsliche Plattform aufzusetzen, um Geld für Startups einzusammeln, ist technisch keine große Herausforderung und kann theoretisch sehr schnell erfolgen. Im Vorfeld müssen allerdings einige grundlegende Aspekte beleuchtet und geklärt werden.

Der börsliche Handel ist heute von größtmöglicher Transparenz geprägt. Das bedeutet im Zusammenhang mit einer börslichen Plattform für Startups, dass wir alle Akteure davon überzeugen müssen sehr detailliert Auskunft über das jeweilige Gründungsvorhaben zu geben. Gründer und Produktentwickler sind insbesondere in der Startphase außerordentlich vorsichtig, wenn es um die Offenlegung von Informationen rund um ihr Vorhaben geht. Ihnen geht es darum, Innovationen zu schützen, einen Vorsprung in der Entwicklung zu bewahren und sich somit vor Wettbewerbern zu schützen. Auf der Investorenseite besteht der Wettbewerbsvorteil darin, früher und detaillierter von neuen Vorhaben zu erfahren als die Konkurrenz. Diese weit verbreiteten Verhaltensweisen stehen somit im Gegensatz zu den Ansprüchen, die zwangsläufig an Teilnehmer einer Börsenplattform gestellt werden müssten.

Darüber hinaus muss geklärt werden, wer im Nachgang an das Funding den funktionierenden Handel im Sekundärmarkt garantiert. Hier müssen ggf. Angebots- oder Nachfrageüberhänge ausgeglichen werden. Die Börse kann als Plattformbetreiber diese Aufgabe nicht leisten. Hier müssen sich einzelne Akteure bereit erklären die jeweiligen Spitzen auszugleichen um einen liquiden Handel zu gewährleisten. Liquidität ist wichtig für einen reibungslosen Handel und die Vermeidung von Verwerfungen bei der Preisermittlung. Die Rolle als Liquiditätsspender ist zwangsläufig mit Risiken verbunden und die Übernahme dieses Risikos muss vergütet werden. Wer kommt für diese Vergütung auf? Der Gründer der das Geld eigentlich für den Aufbau seines Unternehmens benötigt? Die Investoren? Alle gemeinsam? Sie sehen das sind sehr viele knifflige Fragen bei gegenläufigen Interessenlagen. Und dann haben wir auch noch die Thematik, dass wir unseren Anlegern kommunizieren müssen, dass es sich beim Investment in Startups um eine extrem risikoreiche Form der Anlage handelt.

Das hört sich nicht danach an, dass Sie die Entwicklung eines Konzepts für darstellbar halten.

T. Munz: Wie gesagt, die Fragestellungen sind umfangreich und die Interessenlagen sehr komplex. Wenn sich die Beteiligten auf neue Wege einlassen und entsprechende Konzepte entwickeln, dann werden wir uns das mit Sicherheit anhören und unsere Expertise auf diesem Gebiet einbringen. Die Initiative dazu kann allerdings nicht von Stuttgart Financial ausgehen. Da sind die Gründer, Finanzdienstleister und Netzwerke gefragt.

Vielen Dank für das interessante Gespräch!

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Über den Interviewer

Florian Schweer

Florian Schweer ist Unternehmer und Gründer der FSBV GmbH. Vor der Gründung seines Unternehmens war er von 2003-2012 in unterschiedlichen Funktionen und in mehreren Unternehmen für die Gruppe Börse Stuttgart tätig.

Bildquelle Headerbild: Stuttgart Financial

BuyOrBurn sucht auf Indiegogo nach weiteren Unterstützern

Seit Anfang Januar hält das Team von BuyOrBurn Ausschau nach Unterstützern auf Indiegogo.com. Die größte Crowdfunding-Plattform der Welt bietet dem Stuttgarter App-Startup die Möglichkeit, interessierte Unterstützer und v.a. auch künftige User zu erreichen. Der Einstieg ist bereits ab 1€ möglich.

Mit einem Funding-Ziel von 45.000€ möchte das Team sowohl den bereits bestehenden Prototypen marktreif machen als auch die geplanten Marketing-Kampagnen anschieben. Das bisher zu 100% eigenfinanzierte Startup hat bereits im vergangenen Jahr den „BW Goes Mobile Award“ gewonnen und sich in Interviews mit der Wirtschaftswoche, Stuttgarter Zeitung oder Radio Energy der Welt vorgestellt.

Was macht also BuyOrBurn? Die Idee ist ganz einfach. Ich stehe im Geschäft und frage mich: soll ich das kaufen? Ein neues T-Shirt oder das passende Geburtstagsgeschenk. Mit der BuyOrBurn App zeigst du einfach und schnell was dich interessiert und fragst dann die Leute, denen du vertraust. Freunde, Familie oder die BuyOrBurn Community. Mit einem „Buy“ stimmt dir dein Netzwerk zu, mit einem „Burn“ dagegen. Du entscheidest wen du fragst.

Und so funktioniert´s: einfach ein Foto von dir machen oder den Barcode-Scanner für den Strichcode am Artikel benutzen. Und schon weiß BuyOrBurn, was du kaufen willst, wie teuer es ist und wo du gerade shoppen bist. Du wählst dann aus, wer dich beraten soll. Das kann neben den Freunden deiner Kontaktliste auch das Facebook Netzwerk sein. Egal was du also kaufen möchtest, du bekommst echtes Feedback von Leuten, die du kennst.

BuyOrBurn ist als App kostenlos für iOS und Android verfügbar und bereits als Prototyp in einem Test-User Kreis zu sehen. Neben dem gewonnen Accelerator Award kooperiert BuyOrBurn bereits mit Barcoo und deren Barcode-Reader und der Firma „klickTel“ aus München, um die exakten Standortinfos zu erfassen.

Das Team von BuyOrBurn freut sich nun fleißige Unterstützer zu finden, die bereits mit 1€ engagieren können. Als Belohnung gibt das Team nicht nur ein „Meet&Greet“ mit den Gründern beim bezahlten Abendessen aus sondern fördert auch indirekt ein anderes Startup aus Stuttgart. Mit einem Einsatz von 165$ erhält jeder Unterstützer eine Uhr der Firma F(ph)resh, die auch hier im Ländle gegründet wurde.

Startup Guide Stuttgart gibt Überblick zur lokalen Startup-Szene

Lange im Entwurfsstatus verblieben, hat der Startup Guide Stuttgart endlich das Licht der Welt erblickt! Der Startup Guide bietet Euch einen Überblick über alles rund um Startups in Stuttgart und dem Neckar Valley. In Deutsch und Englisch, um auch den Neuankömmlingen aus dem Ausland den Einstieg zu erleichtern.

Neben regelmäßigen Startup- und Networking-Events listet der Stuttgarter Startup Guide auch Anlaufstellen für Funding, Arbeitsplätze für Startups, Plattformen wo man Startup Jobs finden und über die Stuttgarter Startup-Szene in der Presse lesen kann. Außerdem findet ihr am Ende eine Liste mit Blogs, die Euch zur Inspiration und Information rund um Themen wie Startup News, Entrepreneurship, Lean Startup, Design Thinking und Business Modelling dienen können.

Bisher steht die Version 0.9 online, die nach und nach mit Leben gefüllt wird. Falls Eurer Meinung nach noch Informationen fehlen, dann schreibt uns gerne eine Nachricht an presse[at]startup-stuttgart.de.

Viel Spaß beim Stöbern!

Der ‚Baden-Württemberg Goes Mobile‘ Wettbewerb startet in die nächste Runde, Bewerbungsschluss: 31.03.2014

Der Wettbewerb Baden-Württemberg Goes Mobile (BW Goes Mobile) geht in die nächste Runde – dieses Jahr mit neuen Kategorien, neuen Mentoren und dem Creative Camp, einem viertägigen Training in Business Modelling, Finanzierung und Pitching mit internationalen Coaches!

Ihr seid Student, Entwickler, Entrepreneur aus Baden-Württemberg oder habt bereits ein Startup in Baden-Württemberg gegründet? Dann bewerbt Euch mit Eurer Projekt- oder Geschäftsidee bis zum 31. März 2014 in einer von vier Kategorien und gewinnt Preisgelder von bis zu 10.000 Euro.

Eure Einreichung
Reicht Eure Projekt- oder Geschäftsidee in einer der folgenden Kategorien ein:

  • Stationärer Handel trifft E-Commerce
  • Public Sector Goes Mobile
  • Mobile Housemate 2.0
  • Inhouse App-Lösungen für KMU

Eine ausführliche Beschreibung der Kategorien findet ihr unter http://bw-goes-mobile.mfg.de/de/kategorien-2014

BW Goes Mobile 2014

Einreichen könnt ihr Projektideen, die noch vor der technischen und wirtschaftlichen Umsetzung stehen, genauso wie Prototypen, für die ihr während des Wettbewerbs ein entsprechendes Geschäftsmodell entwickelt, und schließlich auch Geschäftsideen, die ihr im Rahmen des Wettbewerbs marktfähig macht.

Ablauf des Wettbewerbs
Aus den eingereichten Ideen wählt eine Fachjury im April 2014 das jeweils beste Konzept pro Kategorie aus. Wenn Eure Einreichung als Gewinnerkonzept prämiert wird, könnt ihr ab April 2014 mit der Umsetzung der Projekt- oder Geschäftsidee starten. Das Preisgeld wird im Laufe der Umsetzungsphase von April bis Oktober gestaffelt ausgezahlt.

Während der Umsetzungsphase stehen Euch die Unternehmenspartner Kärcher, ITM Beratungsgesellschaft, KDRS / RZRS, CIT und Mackevision als Mentoren beratend zur Seite und unterstützen Euch sowohl in der technischen Implementierung als auch in der (Weiter-)Entwicklung Eures Geschäftsmodells.

Ein neues Highlight in diesem Jahr: das viertägige Creative Camp im Mai (KW21, Datum: tba) am Bodensee im Rahmen des EU-Projektes CCAlps. Gemeinsam mit internationalen Entrepreneuren erhalten die Gewinnerteams sowie ausgewählte Einreicher umfangreiche Trainings und 1:1 Coachings, unter anderem in den Bereichen Business-Modelling, Finanzierung und Pitching.

Find Your Team
Projektideen können auch von Teams eingereicht werden. Diejenigen, die noch auf der Suche nach komplementären Teamkollegen sind, können folgende Angebote nutzen:

  • BW Goes Mobile Gründergrillen am 19. Februar 2014: Vorstellung der Kategorien und Möglichkeit, Teampartner zu finden (keine Anmeldung notwendig)
  • MFG Talente-Tag am 27.03.2014 um 17 Uhr im Literaturhaus in Stuttgart: Die Mentoren präsentieren ihre Kategorien und ihr könnt in der BW Goes Mobile Networking Area das Gespräch mit ihnen vertiefen oder Euer Team ergänzen. Bitte meldet euch für den Talente-Tag via osterlitz[at]mfg.de an.
  • BW Goes Mobile Facebook-Gruppe

Sendet Euer Bewerbungsformular bis zum 31. März 2014 an: mobilewettbewerb[at]mfg.de

Das Bewerbungsformular, weiterführende Informationen zum Ablauf des Wettbewerbs sowie die ausführliche Beschreibung der Kategorien findet ihr unter: www.bw-goes-mobile.mfg.de

Startup Lunch Stuttgart, 5. Februar 2014

Für all diejenigen, die sich morgens und abends eher schwierig von ihrem Business bzw. ihrer Familie loseisen können, gibt es jeden 1. Mittwochmittag im Monat den Startup Lunch Stuttgart. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 5. Februar ab 12:30 Uhr im Lichtblick statt (Reinsburgstr. 13, Tisch reserviert auf StartUp Stuttgart).

Wir bieten die Plattform, ihr bringt die Themen und die Lust auf Austausch rund um Startup-nahe Themen und alles was Euch aktuell bewegt mit. Außerdem könnt ihr das Netzwerken mit einem lecker Mittagessen verbinden. Wir bitten um Eure Anmeldung im Facebook-Event.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Euer StartUp Stuttgart Team

19th Lean Startup Meetup Stuttgart, 4th February 2014

What & Where: Lean Startup Meetup; Coworking0711, Gutenbergstr. 77a, 70197 Stuttgart

When: 4th Feb. 2013; 19:00

Who: Anyone with entrepreneurial mind-set

Topic: Value Proposition Map (in English)
Co-contributor: Daniel Bartel

Cost: Free / Only what you order & if you want a small token of your appreciation for our host, the Coworking0711.

Screen Shot 2012-09-14 at 12.58.07 PM

Diskussionsrunde zur Gründungskultur in Deutschland, 25.01.2014 in Ludwigsburg

Der Kreisverband Ludwigsburg der Jungen Union diskutiert am 25.01.14 gemeinsam mit dem neuen CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, den Gründern Christian Gaiser (Gründer und CEO von kaufDa) und Adrian Thoma (Institute for Business Innovation) sowie der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Wechsler die gegenwärtige Gründungskultur und deren Chancen für Deutschland.

Deutschlands Wirtschaft ist aus der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gestärkt hervorgegangen – die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr und der Bundesfinanzminister kann sich über rasant steigende Steuereinnahmen freuen. Auch sind viele deutsche Mittelständler und Großunternehmen Weltmarktführer in ihrer Branche. Es scheint gut bestellt um die deutsche Wirtschaft – und damit auch um Deutschlands zukünftigen Wohlstand. Im Bereich der Unternehmensneugründungen sieht die Entwicklung allerdings anders aus: Die Gründerzahlen in Deutschland sind seit langem rückläufig, sodass selbst die staatliche Förderbank KFW keinen gegenläufigen Trend erkennen kann. Investoren investieren kaum in deutsche Startups und zudem ist das Image des Unternehmertums in Deutschland nicht das beste.

Gemeinsam mit dem neuen CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber MdB, dem Gründer und CEO von kaufDa Christian Gaiser, dem Serial Entrepreneur Adrian Thoma sowie der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Wechsler diskutieren Lisa Gradow und Till Beinder von der Jungen Union dieses spannende Thema. Das hochkarätig besetzte Podium aus jungen Unternehmensgründern und Spitzenpolitikern verspricht eine spannende Diskussion auf fachlicher Ebene mit interessanten Einblicken in die Welt der zukunftsgerichteten Wirtschaftspolitik.

Die Veranstaltung ist offen für alle: 25.01.14, 18:00 Uhr im Hotel Krauthof (Beihinger Straße 27) in Ludwigsburg.  Weitere Infos gibt’s auch nochmal auf der Website der JU Ludwigsburg.

Interview mit Thomas Munz und Dirk Sturz von Stuttgart Financial – Initiativen für Gründer (Teil 1)

Gastinterview von Florian Schweer
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Wenn man sich in der Stuttgarter Gründerszene umhört, wer Gründungsinteressierte unterstützt und vernetzt, hört man eigentlich immer wieder IHK, ifex und bwcon. Die Arbeit und die Angebote von Stuttgart Financial für Existenzgründer sind bisher eher nur Insidern bekannt. Ich finde das sollte sich ändern und habe mich mit Dirk Sturz, Diplom-Kaufmann und leitet Stuttgart Financial seit 2007, und Thomas Munz, Vorstand der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. und Mitglied des Beirats von Stuttgart Financial, über ihre Arbeit und Initiativen unterhalten.

In Teil I des Interviews erfahrt ihr mehr über die Aufgaben und Initiativen von Stuttgart Financial und die Aktivitäten zur Förderung von Existenzgründern am Standort Stuttgart bzw. im Land Baden-Württemberg.

stuttgart-financial-logo

Was sind die Aufgaben von Stuttgart Financial?

Thomas Munz: Bevor wir auf die konkreten Aufgaben eingehen, würde ich gerne den organisatorischen Hintergrund von Stuttgart Financial kurz erläutern. Einer der Initiatoren für die Gründung von Stuttgart Financial ist die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. In der Satzung der Vereinigung haben wir uns neben dem Betrieb der Börse Stuttgart, der Förderung des Finanzplatzes Baden-Württemberg verschrieben und agieren als gemeinwohlorientiertes Unternehmen. Stuttgart Financial ist keine staatlich finanzierte Institution, sondern wird durch die Vereinigung und durch die Erträge aus dem Betrieb der Börse finanziert. Diese Konstellation ist in dieser Form einmalig in Deutschland.

Dirk Sturz: Stuttgart Financial versteht sich als Plattform zur Vernetzung der einzelnen Akteure am Finanzplatz Baden-Württemberg. Dazu zählt auch, Unternehmen und Finanziers zusammenzubringen. Gerade bei Existenzgründungen sehen wir hier noch Handlungsbedarf.

Sie haben vom Finanzplatz Baden-Württemberg gesprochen. Wenn man an Finanzplätze denkt, fallen einem in Europa eher Frankfurt oder London ein. Existiert tatsächlich ein Finanzplatz Stuttgart?

T. Munz: Sie haben natürlich dahingehend Recht, dass Stuttgart bzw. Baden-Württemberg nicht als großer Finanzplatz wahrgenommen wird. Das liegt insbesondere daran, dass wir in Baden-Württemberg eine extrem starke, mittelständisch geprägte Realwirtschaft haben. Die baden-württembergischen Finanzdienstleister bewegen sich mit der Realwirtschaft bei uns eher auf Augenhöhe. In den von Ihnen genannten Städten werden andere Industrien von der Finanzindustrie überstrahlt und in den Schatten gestellt. Wir halten das bei uns vorherrschende Verhältnis für ausgewogen und unterstützen insbesondere die Vernetzung von Real- und Finanzwirtschaft.

Wie sehen Ihre Aktivitäten und Initiativen aus, mit denen Sie den beschriebenen Plattformgedanken mit Leben füllen und die einzelnen Akteure miteinander vernetzen?

T. Munz: Grundsätzlich liegt unser Fokus nicht auf der Ausrichtung eigener Veranstaltungen sondern eher auf der Unterstützung von Angeboten, die von anderen Veranstaltern initiiert und durchgeführt werden. Wir treten auf diese Weise nicht in Konkurrenz zu bestehenden bzw. entstehenden Angeboten auf. Das könnten wir mit unserem kleinen Team auch überhaupt nicht leisten. Es geht vielmehr darum bei Engpässen die Veranstalter als Partner zu unterstützen. Das kann beispielsweise durch die Vermittlung eines kompetenten Referenten aus unserem Netzwerk geschehen. Wir stellen auch regelmäßig unsere Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung oder sponsorn die Bewirtung. Wir unterstützen unsere Kooperationspartner je nach konkretem Bedarf.

D. Sturz: Unseren Partnern ist klar, dass wir keine Konkurrenz darstellen. Dementsprechend werden auch viele Vorschläge für Aktivitäten von Stuttgart Financial von Partnern oder der Politik an uns herangetragen. Im Laufe der Zeit ist eine große Bandbreite von unterschiedlichen Veranstaltungen umgesetzt worden. Das kann ein Kongress, ein Weiterbildungsangebot für Spezialisten zu einem bestimmten Thema, aber auch eine reine Spaßveranstaltung, wie beispielsweise unsere AfterWork Party oder das Pub Quiz sein.  Wir bieten somit einfach Gelegenheiten sich innerhalb der Branche kennenzulernen, regelmäßig wieder zu treffen und sich in einer angenehmen Atmosphäre, abseits von Besprechungen, Telefonaten mit Kunden und dem nächsten Termin, auszutauschen.
Darüber hinaus ist uns wichtig, dass unsere Angebote auch für die mittlere Führungs- bzw. die Arbeitsebene bei den Finanzdienstleistern in der Region interessant sind. Die Führungskräfte an den Spitzen der Unternehmen sind i.d.R. gut untereinander vernetzt. Wir wollen die Vernetzung in die Breite vorantreiben.

Gibt es auch spezielle Angebote für Gründer in Baden-Württemberg?

D. Sturz: Definitiv! Baden-Württemberg ist Innovationsland. Der Bedarf zur Förderung von Hightech-Gründungen ist dennoch hoch, um auch in den zukunftsträchtigen Branchen den Anschluss nicht zu verpassen und langfristig unsere Spitzenposition im Technologiebereich verteidigen zu können.

Aus diesem Grund betreiben wir gemeinsam mit der ifex unter der Marke VC-BW ein Netzwerk für Beteiligungskapital. Wir arbeiten hier eng mit den bestehenden Gründer- und VC-Netzwerken zusammen und verfolgen das gemeinsame  Ziel die Gründungsaktivitäten in Baden-Württemberg auch überregional sichtbar zu machen. Dies ist notwendig, um auch (größere) Investoren außerhalb Baden-Württembergs auf gute Ideen und unseren Unternehmer-Nachwuchs aufmerksam zu machen.

Die Internet-Plattform von VC-BW bietet Gründern einen guten Überblick zu den Themen Finanzierung, Investoren und Netzwerke. Neben aktuellen Beiträgen und Veranstaltungshinweisen können hier die jeweiligen Ansprechpartner der beteiligten Netzwerke gefunden werden.

VC-BW-Logo

Wir bieten mit dem jährlich stattfindenden Venture Capital-Pitch jungen Unternehmen mit einem großen Finanzierungsbedarf eine Möglichkeit sich vor potenziellen Investoren zu präsentieren [Anm. d. Red.: der nächste VC-Pitch findet am 29.01.2014 statt]. Sie erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, Kontakte zu Investoren zu knüpfen und erhalten von diesen detaillierte Rückmeldung hinsichtlich ihrer Ideen, Produkte und ihrer Präsentation als Unternehmer. Die Auswahl der Unternehmen erfolgt über eine Jury, die mit Experten unserer Netzwerkpartner besetzt ist. Damit sichern wir ein Qualitätsniveau, durch das wir auch Investoren bspw. aus Hamburg oder München für die Teilnahme an dieser Veranstaltung gewinnen können.

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Über den Interviewer

Florian Schweer

Florian Schweer ist Unternehmer und Gründer der FSBV GmbH. Vor der Gründung seines Unternehmens war er von 2003-2012 in unterschiedlichen Funktionen und in mehreren Unternehmen für die Gruppe Börse Stuttgart tätig.

Bildquelle Headerbild: Stuttgart Financial

Elevator Pitch BW: Regional Cup Ulm am 14.02.2014 – Jetzt bewerben!

Auch im Jahr 2014 zieht der Elevator Pitch BW weiter durch Baden-Württemberg auf der Suche nach den besten Gründerinnen und Gründern im Ländle! Das neue Jahr startet mit Elevator Pitch #5 – dem Regional Cup Ulm. Der Wettbewerb findet am 14.02.2014 ab 14:45 Uhr im Haus der Wirtschaft im Rahmen des Gründertags 2014 der IHK Ulm statt. Als regionale Partner sind zusätzlich der Gründerverbund Ulm (Universität, Hochschule und IHK Ulm) und die TFU, das Gründer- und Technologiezentrum der Region Ulm/Neu-Ulm, mit dabei.

Wieder werden zehn Jungunternehmer/innen aus der Region vor einer ausgewählten Jury gegeneinander antreten. Die Geschäftsidee wird dabei wie immer in Form eines Elevator Pitch präsentiert – ein kurzer und prägnanter Überblick über die Idee einer Dienstleistung oder eines Produkts in drei Minuten.

Bewerben können sich Teams und Einzelpersonen. Ihr müsst außerdem aktuell kein Unternehmen angemeldet haben. Wenn dies aber der Fall ist, darf das Unternehmen nicht älter als drei Jahre sein. Bewerbungsschluss ist der 07.02.2014, 18 Uhr. Nachdem ihr Eure Bewerbung unter https://www.elevatorpitch-bw.de/events/ulm hochgeladen habt, startet automatisch das Online-Voting über Social Media. Eure Freunde, Partner und Unterstützer können dann über Facebook, Twitter und Google+ bis zum Bewerbungsschluss für Euch abstimmen. Die zehn Bewerber mit den meisten Stimmen dürfen am Elevator Pitch BW in Ulm gegeneinander antreten.

Folgende Preise gibt es beim Regional Cup Ulm wieder zu gewinnen:

  1. Platz: 500 Euro und die Teilnahme am Landesfinale auf der Gründerzeit Karlsruhe          (3. Juli 2014) bei dem es bis zu 3000 Euro zu gewinnen gibt
  2. Platz: 300 Euro
  3. Platz: 200 Euro

Außerdem wird von den Zuschauern ein Publikumsliebling gekürt. Dieser erhält eine Wildcard zu einem zusätzlichen Pitch-Event und die Gelegenheit, sich doch noch für das Finale auf der Gründerzeit in Karlsruhe zu qualifizieren.

Weitere Informationen zum Gründertag 2014 der IHK Ulm findet ihr hier.

Ihr habt weitere Fragen zum Ablauf oder zu Eurer Bewerbung? Kontaktiert das Orga-Team einfach per Mail: kontakt[at]accelerate-stuttgart.de. Das Elevator Pitch BW-Team freut sich auf Eure Bewerbungen für den Elevator Pitch BW in Ulm!
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Bildquelle: m.rauh unter CC-Lizenz BY 2.0.