CeBIT 2014: Ticketverlosung

Zusammen mit unserem Partner, dem CODE_n Wettbewerb, verlosen wir 15 Tickets zur diesjährigen CeBIT in Hannover vom 10. bis 14. März 2014. Die Tickets sind für alle Tage gültig.

Dieses Jahr steht die CeBIT unter dem Motto Big Date & Datability. Als Partnerland wird Großbritannien mit dabei sein.

Als Gäste und Sprecher sind u.a. Steve Wozniak (Apple-Mitgründer), Natalya Kaspersky (CEO der InfoWatch Group) und Jimmy Wales (Gründer von Wikipedia) angekündigt. Lasst Euch das nicht entgehen!

Wer ein Ticket zur CeBIT gewinnen möchte, schreibt dies einfach in die Kommentare unter diesen Blogpost. First come, first serve. Die Verlosung endet am 2. März 2014, 18 Uhr. Die Ticket-Codes schicken wir Euch danach per E-Mail zu.

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Bildquelle: CeBIT Website

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10 Fragen an Sebastian Donath von My Pillow Factory

Diese Woche haben wir Sebastian Donath von My Pillow Factory interviewt, der 2008 zusammen mit seiner Frau Yulia die Idee hatte und seit 2013 das Unternehmen in Vollzeit leitet.

Wer bist Du und welches Produkt bietet ihr an?

Ich bin Sebastian, der Geschäftsführer der My Pillow Factory. Einzigartige Kissen sind meine Leidenschaft! Unser Team designt und produziert außergewöhnliche und individualisierbare Kissen z.B. in Form eines Sushis oder einer Postkarte. In erster Linie verkaufen wir jedoch Emotionen!

So wird beispielsweise das Postkartenkissen mit eigenem Text und Bild an den Mann nach Afghanistan als Feldpost geschickt, oder hilft das Laptopkissen mit eigenem Screenshot versehen über den Trennungsschmerz eines Auslandssemesters hinweg.

Unsere Geschäftskunden nutzen die Emotionen, um die Bindung zu ihren Mitarbeitern und Kunden zu festigen und zu überraschen. Das Beste ist für uns jedoch, dass uns die Kunden mit jedem Kauf dabei helfen, das Kinderhilfswerk Plan zu unterstützen.

Logo_My_Pillow_Factory

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen?

Die My Pillow Factory (MPF) gibt es seit 2012. Dies jedoch zunächst als Hobby. Seit 2013 leite ich unser Unternehmen hauptberuflich.

Wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

2008. Yulia, meine Frau sowie Mitbegründerin und kreativer Kopf der MPF, suchte verzweifelt ein Geschenk für ihre Freundin, die schon alles zu haben schien. Da diese gerade euphorisch von einer Japanreise wiederkehrte, kam Yulia die Idee eines Sushi Kissens. Die Partygesellschaft war so begeistert, dass wir beschlossen, das Kissen auf DaWanda einzustellen. Schrecklich fotografiert mit dem 2Megapixel Handy. Es wurde trotzdem unmittelbar danach verkauft. Der Wahnsinn!!

My Pillow Factory_Sushi Kissen

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Yulia hat zur Gründungszeit Textilproduktion- und Management in Reutlingen studiert und parallel in einem Textilforschungsinstitut gearbeitet. Ich war gerade mit einem Studium der Agrarwissenschaften fertig und hatte angefangen, in 600km Entfernung in der Genetik zu promovieren. Unser Unternehmen war der Kit, der uns zusammengehalten hat.

Was waren bei der Gründung von My Pillow Factory die größten Herausforderungen?

Bei der Gründung gab es an sich keine größeren Probleme. Wir hatten beide Vollzeitjobs und die Kunden kamen ohne jegliches Marketing zu uns. Der Laden lief. Die Herausforderung begann, als ich Ende 2012 beschloss, die My Pillow Factory hauptberuflich zu leiten. Vom Hobby zum richtigen Unternehmen also. Auf einmal muss jeden Monat genug erwirtschaftet werden, um die Rechnungen zu bezahlen! Eine der größten Herausforderungen war die Umstrukturierung weg vom Hobby hin zu einem effizienten Unternehmen. Es war nicht einfach, ineffiziente aber liebgewonnene Verhaltensmuster zu identifizieren und aufzugeben. Es stellten sich außerdem Fragen wie: Wer ist eigentlich meine Zielgruppe? Wie erreiche ich diese? Wie kann ich den Kundennutzen steigern? Was ist meine Vision und Strategie? Es gab und gibt wirklich sehr viele spannende Herausforderungen!

Warum habt ihr Euch für die Region Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Nach vielen Jahren im Ausland und etlichen Umzügen innerhalb Deutschlands fühlen wir uns in der Region Stuttgart angekommen. Die Nähe zu ehemaligen Textilhochburgen der Region kann ein Vorteil sein, um qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Die hohe Kaufkraft kann ebenfalls ein Vorteil sein. Jedoch gelten die Gesetze des Marktes für einen Onlineshop in Stuttgart wie in Berlin. Was allerdings am wichtigsten für uns ist, sind die tollen Menschen, die gute Infrastruktur und die Nähe zu Bodensee und Alpen!

Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Geht zu den verschiedenen Gründertreffen, insbesondere dem Gründergrillen. Dort gibt es die Möglichkeit, viele Tipps und Feedback von Entrepreneuren bei einem kühlem Bier zu bekommen. Außerdem solltet ihr euch über die Fördermöglichkeiten des Landes informieren.

Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?

An diesem Tag gibt´s kostenlose Maultaschen für jeden! :)

My Pillow Factory_Laptop Kissen liegend

Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?

Mit den Gründern von MyMuesli.de, unsere heimlichen Vorbilder. In meiner Wahrnehmung sind sie die Ersten, die konsequent und erfolgreich Mass Customization eingeführt und etabliert haben. Und das mit einem scheinbar biederem Produkt wie Müsli, das zu der Zeit eher keinen so guten Ruf hatte. Jetzt ist Müsli fancy. Genau das wollen wir mit unseren Kissen auch erreichen.

Wo siehst Du My Pillow Factory heute in fünf Jahren?

In 5 Jahren sind wir national bekannt und haben unser Asien- und Amerikageschäft weiter ausgebaut.

Herzlichen Dank für das Interview, Sebastian, und weiterhin viel Erfolg Euch!

Startup Lunch Stuttgart, 5. März 2014

Für all diejenigen, die sich morgens und abends eher schwierig von ihrem Business bzw. ihrer Familie loseisen können, gibt es jeden 1. Mittwochmittag im Monat den Startup Lunch Stuttgart. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 5. März ab 12:30 Uhr im Lichtblick statt (Reinsburgstr. 13, Tisch reserviert auf StartUp Stuttgart).

Wir bieten die Plattform, ihr bringt die Themen und die Lust auf Austausch rund um Startup-nahe Themen und alles was Euch aktuell bewegt mit. Außerdem könnt ihr das Netzwerken mit einem lecker Mittagessen verbinden. Wir bitten um Eure Anmeldung im Facebook-Event.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Euer StartUp Stuttgart Team

Elevator Pitch BW #7: Regional Cup Stuttgart am 21.03.2014

Und endlich geht es in die Landeshauptstadt – auf nach Stuttgart! Der siebte Regional Cup des Elevator Pitch BW zieht am 21. März 2014 in das Herz Baden-Württembergs. Im Rahmen der Gründerlounge findet ab 16:00 Uhr der Regional Cup Stuttgart statt. Für urbanes Flair sorgt die Location im Club Kowalski. Als regionale Partner fungieren die Stadt Stuttgart, die IHK Region Stuttgart, die Handwerkskammer Region Stuttgart, die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und die Hochschule der Medien Stuttgart.

Wieder werden zehn Jungunternehmer/innen aus der Region vor einer ausgewählten Jury gegeneinander antreten. Die Geschäftsidee wird dabei wie immer in Form eines Elevator Pitch präsentiert – ein kurzer und prägnanter Überblick über die Idee einer Dienstleistung oder eines Produkts in drei Minuten.

Bewerben können sich Teams und Einzelpersonen. Ihr müsst außerdem aktuell kein Unternehmen angemeldet haben. Wenn dies aber der Fall ist, darf das Unternehmen nicht älter als drei Jahre sein. Bewerbungsschluss ist der 14.03.2014, 18 Uhr. Nachdem ihr Eure Bewerbung unter https://www.elevatorpitch-bw.de/events/stuttgart hochgeladen habt, startet das Online-Voting über Social Media. Eure Freunde, Partner und Unterstützer können dann über Facebook, Twitter und Google+ bis zum Bewerbungsschluss für Euch abstimmen.

Die zehn Bewerber mit den meisten Stimmen dürfen am Elevator Pitch BW in Stuttgart gegeneinander antreten. Zusätzlich haben die ausgewählten Teilnehmer vor der Veranstaltung die Gelegenheit, eine individuelle Beratung im Rahmen eines Präsentationscoachings für einen überzeugenden Elevator Pitch zu erhalten. Das Präsentationscoaching wird am 19.03.2014 von ca. 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Stuttgarter Rathaus stattfinden. Weitere Details hierzu werden den Teilnehmern nach Ende der Bewerbungsfrist und des Online-Votings mitgeteilt.

Folgende Preise gibt es beim Regional Cup Stuttgart wieder zu gewinnen:

  1. Platz: 500 Euro und die Teilnahme am Landesfinale auf der Gründerzeit Karlsruhe am 3. Juli 2014 bei dem es bis zu 3000 Euro zu gewinnen gibt
  2. Platz: 300 Euro
  3. Platz: 200 Euro

Außerdem wird von den Besuchern wieder ein “Publikumsliebling” gekürt. Dieser erhält eine Wildcard zu einem zusätzlichen Pitch-Event und die Gelegenheit, sich doch noch für das Finale auf der Gründerzeit in Karlsruhe zu qualifizieren.

Die Gründerlounge bietet neben dem Regional Cup Stuttgart außerdem eine Vielzahl an interessanten Fachvorträgen und Beratungsangeboten für Gründerinnen und Gründer. Beim anschließenden Gründergrillen in der Superschanke können sich Startups und Gründer/innen gemütlich bei einer Grillwurst oder vegetarischem Grillkäse austauschen.

Hier geht es zum Programm der Gründerlounge.

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen für den Elevator Pitch BW in Stuttgart!

Ihr habt weitere Fragen zum Ablauf oder zu Eurer Bewerbung? Kontaktiert uns über unseren Blog, per Mail (kontakt[at]accelerate-stuttgart.de) oder über unsere Social Media-Kanäle.
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Bildquelle: Germán Póo-Caamaño unter CC-Lizenz BY 2.0.

Es wird international: Das 2. Leancamp Stuttgart – 8. März 2014

Mit zunehmender Zahl der Unternehmensgründer liegt es nahe, auch internationale Gäste nach Baden-Württemberg zu holen. Am 8. März 2014 findet in Stuttgart zum zweiten Mal eine so genannte Unkonferenz Leancamp Stuttgart statt, diesmal in den Räumlichkeiten der KPMG. Unter den 80 Teilnehmern wird auch eine handvoll internationaler Experten zu Gast sein!

Moderner Gründergeist in Form von so genannten Startups in Symbiose mit erfolgreichem Unternehmertum – das ist das Erfolgsrezept der Leancamps, der internationalen Unkonferenz-Reihe zur Lean Startup-Philosophie. Nach erfolgreichen Veranstaltungen unter anderem in London, Sofia, Berlin und Dublin kommt das Leancamp am 8. März 2014 zum zweiten Mal nach Stuttgart.

Grpnder der Leancamp-Bewegung, Salim Virani wird in Stuttgart vor Ort sein!

U.a. wird der Gründer der Leancamp-Bewegung, Salim Virani, in Stuttgart vor Ort sein!

Beim Leancamp geht es sowohl um bestehende Innovationsprozesse als auch die Lean Startup-Philosophie, die insbesondere durch den New York Times-Bestseller „The Lean Startup“ von Eric Ries internationale Bekanntheit erlangte. Wie bei der Markteinführung neuer Produkte oder Dienstleistungen ist auch bei Startups das Risiko des Scheiterns enorm – deshalb gilt es, Risiken so gut wie möglich von Anfang an zu minimieren. Die Lean Startup-Philosophie beschreibt Konzepte und Methoden, um Ideen kundennah zu entwickeln, aus Fehlern zügig zu lernen, flexibel auf veränderte Marktgeschehnisse zu reagieren und Verschwendung im Sinne von Arbeitszeit und Geld zu eliminieren. Die Ursprünge dieses Ansatzes liegen in den 1970er Jahren, als der japanische Automobilhersteller Toyota den Lean-Gedanken in seiner Produktion einbrachte. Im Laufe der Jahrzehnte wurde der Ansatz im Management, in der Softwareentwicklung und auch bei der Gründung von Startups eingesetzt.

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Fazit: Beim Stuttgarter Leancamp können etablierte Unternehmen von den Lean-Erfahrungen von Startups und Experten profitieren und wertvolle Kontakte knüpfen. Themen wie Ideenfindung, Produktentwicklung, Big Data, Time-to-Market, Prozessmanagement, Innovationsprozesse, Customer und Business Development stehen im Mittelpunkt.

Wie Gewohnheiten das eigene Leben bestimmen – Und wie man sie erfolgreich ändert

Gewohnheiten können gut oder schlecht sein, dies ist vor allem abhängig von der eigenen Perspektive. Schlecht nur, wenn man seine Gewohnheiten ändern möchte, aber immer wieder daran scheitert. Charles Duhigg hat zu diesem Thema ein wunderbares Buch geschrieben, The Power of Habit, welches ich als Grundlage für diesen Beitrag nutzen möchte.

Forscher haben herausgefunden, dass sich Gewohnheiten ins Gehirn ‚einbrennen‘, sodass man gar nicht mehr über den Weg zur Arbeit nachdenken muss oder meistens auch nicht mehr weiß, ob man jetzt die Haustür abgeschlossen hat oder nicht. In Gedanken war man schon wieder ganz woanders, der Körper hat intrinsisch einfach das gemacht, was er gewöhnt ist: Beim Verlassen der Wohnung die Tür abschließen. Diese Gewohnheiten gehen soweit, dass sie über die Zeit sogar Nervenstränge im Hirn verändern. Und diesen eingefahrenen Nervenbahnen muss man wiederum entgegen wirken, wenn man Gewohnheiten verändern möchte, wie zum Beispiel der Nachmittagssnack für zwischendurch im Büro, rauchen oder auch regelmäßiger Drogenkonsum.

Gewohnheiten haben dabei immer auch mit Belohnungen zu tun: Nach dem Ausführen einer bestimmten Gewohnheit erwartet man währenddessen oder danach eine bestimmte Belohnung, die ein gutes Gefühl mit sich bringt. Duhigg spricht dabei vom „Cue-Routine-Reward“ Kreislauf (Auslöser-Gewohnheit-Belohnung), der sich nur schwer durchbrechen lässt. Dabei kommt es oftmals noch nicht mal auf die Sache an sich an, sondern auf das gute Gefühl, was sich mit der Belohnung einstellt. Nachmittags im Büro wieder mal ein Konzentrationstief? Dann schnell mal zur Cafeteria, einen Schokoriegel holen und dabei noch einen Plausch mit den netten Kollegen halten. Danach kehrt man erfrischt an den Arbeitsplatz zurück. Das Interessante dabei ist allerdings, dass nicht der Schokoriegel die eigentliche Belohnung ist, sondern die Unterhaltung und Ablenkung durch die Kollegen. Die Müdigkeit als anfänglicher Auslöser bringt den gewohnten Gang zur Cafeteria mit sich. Gleiches gilt übrigens auch für Raucherpausen oder fünfte Tasse Kaffee am Tag.

Duhigg, The Power of Habit, S. 72

Interessanterweise funktionieren erfolgreiche Gewohnheitsänderungen aber nur dann, wenn man den Willen hat, etwas zu ändern und außerdem fest daran glaubt, dass sich etwas zum Positiven verändern wird. Der Glaube an die positive Veränderung ist dafür verantwortlich, dass Gewohnheitsänderungen auf Dauer erfolgreich sind, z.B. bei nachhaltiger Ernährungsumstellung oder Drogenentzug.

Duhigg beschreibt außerdem eindrucksvoll, wie auch Unternehmen ihre Kultur und ganze Gesellschaften ihre Einstellung zu bestimmten Themen ändern können, wenn sich anfangs als klein erscheinende Gewohnheiten als Veränderungsauslöser entpuppen. Er nennt dabei den Montgomery Bus Boycott in den 1950er Jahren in den USA, der als Auslöser für die Auflösung der Rassentrennung in den USA gilt. Der Montgomery Bus Boycott hatte aber nur deshalb solch einen großen Erfolg, da Rosa Parks, die sich gegen die Rassentrennung in öffentlichen Bussen wehrte und deshalb festgehalten wurde, so positiv und fest in ihrer Gemeinschaft verankert war und damit nicht nur die Unterstützung ihrer engen Freunde hatte, sondern auch ihres erweiterten, schwachen Netzwerks:

A movement starts because of the social habits of friendship and the strong ties between close acquaintances. 
It grows because of the habits of a community, and the weak ties that hold neighborhoods and clans together.
And it endures because a movement’s leaders give participants new habits that create a fresh sense of identity and a feeling of ownership.

(Duhigg, The Power of Habit, S. 217. Zum Paradigma der schwachen vs. starken Beziehungen siehe auch meinen Beitrag zu Granovetters Netzwerktheorie)

Jeder einzelne hat also die Möglichkeit, seine Gewohnheiten zu verändern (schonmal darüber nachgedacht, mit dem Rauchen aufzuhören, weniger Alkohol zu trinken, mehr Sport zu machen?), wenn er daran glaubt, dass dies sein Leben verbessern wird. Unternehmen oder Gesellschaften brauchen zusätzlich jemanden, der den ersten Anstoß zur Veränderung gibt und so hoch angesehen in der Gemeinschaft ist, dass auch das weitere Umfeld die Veränderung akzeptiert und mit trägt.

Ich habe in den letzten Monaten meine Ernährung grundlegend verändert und mache so viel Sport wie schon lange nicht mehr, weil ich weiß, dass es mir gut tut. Und ihr? Welche Gewohnheiten möchtet ihr dauerhaft verändern? Und wie möchtet ihr den Auslöser-Gewohnheit-Belohnungskreislauf durchbrechen?

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Quelle Headerbild: eren {sea+prairie} unter CC-Lizenz BY 2.0

StartUp Stuttgart Skiausfahrt, 7. März 2014

Der Berg ruft! Dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, Euch Gründer und Startup-Verrückte mal hinter Euren Bildschirmen hervorzulocken und mit auf Skiausfahrt zu nehmen.

Los geht’s am 7. März 2014 zur Ganztagesausfahrt zum Skigebiet Feldberg im Schwarzwald. Das Ganze kostet insgesamt 67 € (Busfahrt 37 € plus Liftkarte 30 €). Wir sammeln an dieser Stelle nur das Geld für die Busfahrt ein. Alles andere könnt ihr dann direkt während der Busfahrt abwickeln.

Zusatzleistungen buchbar:

  • Kurs ab 49 €
  • Leih-Board/-Ski 15 €
  • Leih-Skistöcke 2 €
  • Leih-Boots 15 €

Außerdem habt ihr die Möglichkeit, im Rahmen der Ausfahrt die Snowboards von Schneebrett zu testen!

Der Treffpunkt ist morgens am Startup Tower (ca. 5 oder 6 Uhr). Alle Details bekommt ihr auch rechtzeitig nochmals per E-Mail zugeschickt.

Bitte meldet Euch bis spätestens 28. Februar verbindlich auf Eventbrite für das Event an, damit wir dem Busunternehmen Bescheid geben können, wie viele Personen mitkommen.

Wir freuen uns auf die Ausfahrt mit Euch!

PS: Falls am 28. Februar zur Anmeldefrist abschätzbar nicht genug Schnee für den 7. März liegen würde, dann bekommt ihr natürlich Euer Geld zurück!

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Bildquelle: Markus Tacker unter CC-Lizenz BY-ND 2.0

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German Silicon Valley Accelerator bringt deutsche Startups ins Silicon Valley, Bewerbungsfrist: 15.3.2014

Getting in the Zone: Der German Silicon Valley Accelerator (GSVA) bringt Tech-Startups aus Deutschland für ein 3-monatiges Mentoring-Programm in die Brutstätte der Innovationen – ins Silicon Valley!

Bis zum 15. März 2014 können Gründer, die mit ihrem Business die Herausforderung auf dem größten Wachstumsmarkt suchen, sich noch bewerben und im zweiten Halbjahr 2014 den Schritt ins Silicon Valley wagen!

Die qualifizierten Unternehmen erhalten Zugang zu umfassenden Mentoring- und Coachingeinheiten durch ein Team von Serial Entrepreneurs, Experten und Kapitalgebern vor Ort. Die Arbeitsplätze werden sowohl in Palo Alto (University Avenue) als auch direkt in San Francisco (Runway, Twitter-HQ) vergeben, um sich auch mit Gründern vor Ort austauschen und vernetzen zu können. Mit der Teilnahme gehen keine Beteiligungen an den jeweiligen Unternehmen einher.

Ausführliche Informationen mit den Zugangsvoraussetzungen und der Möglichkeit zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.germanaccelerator.com. Unter dem folgenden Link können Sie sich ein Bild der 12 Teams der vergangenen Auswahlrunde verschaffen, die aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt wurden: http://vimeo.com/85276664
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Bildquelle: German Silicon Valley Accelerator

Startup Legal: Zu Recht!, 14. März 2014

Gründer plagen häufig sehr ähnliche Fragen. Gemeinsam mit StartUp Stuttgart laden die Rechtsanwälte von SGT in Stuttgart am 14. März ab 17 Uhr Startups, Gründer und solche, die es werden wollen zu einem informellen After Work Legal Plausch ein. Diesmal soll es vorwiegend um die Themen Finanzierung und Gesellschaftsrecht (Gesellschaftsvertrag – Investoren – Exit) gehen. Jeder ist herzlich willkommen, mit oder ohne juristische Frage. Ein kühles Erfrischungsgetränk gibt es auch.

SGT Rechtsanwälte berät am Stuttgarter Standort insbesondere zum Recht der Neuen Medien und bei der Gestaltung von Verträgen. Die Kanzlei unterstützt zahlreiche Startups von der Gründung bis zum Exit. Felix Buchmann ist außerdem Mentor im Netzwerk von StartUp Stuttgart.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt, um für alle einen größtmöglichen Mehrwert zu generieren. Zur Anmeldung auf Eventbrite geht’s hier.

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Insights from an Italian Founder in Germany – Interview with Antonio Scribano

This week, Antonio Scribano from Fattelo! gives us some highly interesting insights into his experiences as Italian founder in Germany.

Who are you and what are you doing?

My name is Antonio Scribano and I am a 29 year old Italian designer interested in innovation and entrepreneurship. I am one of the co-founders at Fattelo! (the Italian translation for do-it-yourself) an Italian design company which has been crowdfunded in the end of 2012. As our first product, we developed a cardboard led lamp called 01Lamp which you can buy via our channels (retail stores and our website) or you can do-it-yourself at home from a regular pizza box, downloading the instructions from our website at the symbolic cost of one tweet or one like.

The idea is to create every product starting from the same principle (buy-it or do-it-yourself), encouraging a return to a hands-on attitude and discovering again the capacity of every human to think, interact, and create.

Why did you move from Italy to Germany?

It was by chance: I wanted to learn more about how to run and structure a company to scale it. It was really difficult to learn this in Italy due to the really slow entrepreneurial environment and the low amount of fundings available. For this reasons, I decided to apply for the Erasmus for Young Entrepreneurs programme, which allows new or aspiring entrepreneurs to spend from 3 to 6 months in a company within the EU to learn how to manage a startup.
I’ve made a research for companies all over Europe which had the following characteristics: (1) a startup working in the field of online collaboration or community-based design and (2) which already passed an Angel Investing 1st round and (3) in countries with a very active startup environment.

The result was an internship with Conceptboard, a German company developing a visual online collaboration tool.

Fattelo

Why did you choose Stuttgart and not e.g. Berlin, the German startup capital?

I had several interviews with various companies in different cities and countries. I was not looking for a specific city, instead I was looking for a great working environment with experienced colleagues, to be able to learn as much as possible about how to develop a startup.

After 2 interviews with the guys at Conceptboard, I was completely sure it was the right company and the right team, so I had no doubt about moving to Stuttgart. Furthermore, I was really excited to discover a city which was totally unknown to me (not to mention an entirely new country).

What was the most difficult part for you when you first arrived in Stuttgart?

I had several international experiences in the EU and outside the EU, so it was really easy to acclimatize in Stuttgart. Even if I don’t speak German yet, most of the people in Stuttgart speak English, so it was really easy to interact with others.

Furthermore, I found a really cheap room to rent close to the office, together with a great German flatmate and her dog. I was probably really lucky (or I was experienced enough to make everything easy).

Fattelo Lamp

Did you meet people who helped you with German bureaucracy and integrating in Stuttgart? Who was it?

I already had a friend from my own city (Ragusa) who hosted me for the first two weeks. The rest was eased by my colleagues, who clued me in to everything I needed to know about the city and introduced me to more and more people, including Startup Stuttgart’s team.

Also, Conceptboard’s office is located in the Startup tower in the city centre: you can just visit the kitchen at breakfast time and you’ll meet a lot of young entrepreneurs working on great projects and desirous of sharing their point of view on innovative ideas and on their experiences.

If you could, what would you simplify for foreign entrepreneurs who are moving to Germany?

For the moment I can’t really answer this question. I assume that understanding all the German regulations to run companies would take a huge effort for foreign entrepreneurs. So, on one hand it would be great to have an overview of all the aspects involved in running a startup in Germany. On the other hand, it would also be really useful to get in touch with people or organizations who could help entrepreneurs in orienting themselves among all the regulations and opportunities.

I am sure Startup Stuttgart will have a great part in this.

What are your plans for the future? Will you stay in Germany?

Thanks to the positive impressions I had during this experience, I have decided to remain here and start looking for investors to transform Fattelo! into my full time job and start scaling our business.

I hope there will also be the possibility to collaborate with other startups and give back my contribution to the German’s entrepreneurial environment.

And, for sure, now it is time to finally learn German :)

Thanks a lot for this great and insightful interview, Antonio. All the best to you!