invention Gründerpreis der deutschen Familienunternehmen, Bewerbungsschluss: 15. Juli 2014

Invention ist der Gründerpreis der deutschen Familienunternehmen. Er wird von DIE JUNGEN UNTERNEHMER – BJU und der überregionalen Tageszeitung DIE WELT erstmalig 2014 verliehen. Gesucht wird: die beste Geschäftsidee des Jahres oder ein bestehendes Unternehmen (max. 3 Jahre alt), das nicht weniger vor hat, als eine ganze Branche umzukrempeln. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2014.

In drei regionalen Wettbewerben (Hamburg, München, Düsseldorf) werden die neun besten Ideen / Unternehmen ausgewählt. Die Finalisten präsentieren Ihre Konzepte vor einer hochkarätigen Jury aus erfahrenen Unternehmern und Gründern in Berlin, die aus Erfahrung wissen, wie man Unternehmen aufbaut und über Jahre und Jahrzehnte nachhaltig wächst. Die neun Teams präsentieren sich zudem vor den Top-Investoren Deutschlands. Und erhalten somit die Chance, dass die Idee keine Idee bleibt.

Der finale Pitch und die Auszeichnung finden in Berlin am Do, 27.11.2014, statt. Alle Details zum Wettbewerb und die Teilnahmebedingungen gibt es auf der Webseite http://www.invention-gruenderpreis.de

Generation Media Startup 2014 in Stuttgart am 27. Juni 2014

Die Generation Media Startup 2014 befasst sich mit den Erfolgsfaktoren für Startups in der Region Stuttgart. Kompetenzen, Kapital, Kontakte – Was macht ein Startup erfolgreich?

WER: Hochschule der Medien in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart

WAS: Der Kongress “Generation Media Startup 2014“ mit begleitender Studie untersucht die Erfolgsfaktoren von Startups in der Region Stuttgart, die der TIME-Branche zuzuordnen sind und sich in der Wachstumsphase befinden. Im Anschluss findet der Wildcard Pitch zum landesweiten Gründerwettbewerb Elevator Pitch BW statt.

WO: Haus der Wirtschaft, Stuttgart

WANN: 27.06.2014, von 9 Uhr bis 19 Uhr

Besonderes Highlight ab 16:30 Uhr: Wildcard Pitch des landesweiten Gründerwettbewerbs Elevator Pitch BW (Publikumslieblinge der Regional Cups) & Get-Together

Die Anmeldung und weitere Informationen zum Programm gibt es hier.

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10 Fragen an Lefti von smoope

Diese Woche haben wir uns mit Lefti von smoope unterhalten, deren App den Service-Prozess zwischen Unternehmen und Kunden erheblich erleichtern möchte.

Wer bist Du und welches Produkt bietet ihr an?

Mein Name ist Eleftherios Hatziioannou – auch bekannt als “Lefti”. Ich bin Co-Founder der smoope GmbH. Unsere App „smoope – Service To Go“ ist ein Instant Messenger, der Unternehmen und Kunden direkt vernetzt.
smoope kommt von “smooth operator”. Eines abends als wir dabei waren, einen Namen für unsere Geschäftsidee festzulegen, lief Musik von Sadé im Hintergrund und da hat es einfach Klick gemacht! Die Wortkreation gefiel uns auf Anhieb, sie ist “sticky” und viel interessanter als die langweiligen Alternativen, wie Instaservice und Co., die zur Debatte standen.

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen?

Am 1. Oktober 2013 haben wir die smoope GmbH gegründet bevor wir am 09. Oktober den Prototypen auf Android-Basis gelauncht haben. Wir haben zunächst mit einem ausgewählten Kreis von Mobilfunk-Shops unsere Grundannahmen getestet und Feedback eingeholt bevor wir das System fertig entwickelt haben. Seit März sind wir neben der Web-App für Unternehmen auch auf iOS verfügbar.

smoope Logo

Wie seid ihr auf die Gründungsidee von smoope gekommen?

Halil Mandal, mein Co-Founder, kam letzten Sommer auf mich zu, um mir seinen Frust als Unternehmer im Mobilfunk-Einzelhandel mitzuteilen. Er klagte darüber, dass der Wettbewerbsdruck größer werde und er nach einer Lösung suche, die es ihm erlauben würde, großartigen Kundenservice zu bieten. Er wollte für seine Kunden auch jenseits seiner Shops da sein und sie damit noch stärker an sich binden. Wir haben darüber nachgedacht, wie wir dieses Problem am Besten lösen können, wie sich das Kommunikationsverhalten von Menschen verändert hat und welche technologischen Möglichkeiten wir dafür nutzen könnten. Als das Grundkonzept stand, ging es dann sehr schnell. Wir sind es aber auch deshalb angegangen, weil wir in der Vergangenheit schon zu viele gute Ideen (auch einige eigene!) sterben gesehen haben, weil sie nicht angepackt wurden.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Halil hat eine Ausbildung als Groß- und Einzelhandelskaufmann gemacht, ist aber schon seit vielen Jahren selbständig und unternehmerisch tätig. Erst im Vertrieb von Finanz- und Versicherungsprodukten und seit etwa 5 Jahren im Mobilfunkbereich. Aktuell betreibt er noch zwei Shops in Reutlingen und Tübingen, wovon der eine zu den erfolgreichsten in Süddeutschland gehört.
Ich selbst habe fast 9 Jahre bei der Daimler AG gearbeitet, wo ich über ein BA-Studium (BWL) im Bereich Brand Communications gelandet bin. Dort habe ich mehrere Stationen durchlaufen, vom Sport-Marketing über Globale Werbung zur Digitalen Kommunikation. In meiner letzten Station konnte ich als erster Social Media Manager der Marke Mercedes-Benz den Grundstein für den Erfolg der Traditionsmarke in den neuen/ sozialen Medien legen. Die gesammelten Erfahrungen setze ich seit 2011 in meiner Unternehmensberatung für meine Kunden ein.

Wir haben beide schon mit dem einen oder anderen Startup zu tun gehabt, indem wir Freunde unterstützt, ein paar eigene Ideen in den Sand gesetzt (von einer Facebook Quiz App bis hin zu einer Bio Fast Food-Kette in Südafrika) und im Rahmen unserer Möglichkeiten in andere Startups investiert haben.

Lefti_Halil_smoope

Was waren die größten Herausforderungen bei Eurer Gründung?

Wir konnten in den zurückliegenden Jahren viele Erfahrungen sammeln und Fehler machen. Das hilft uns heute, grobe Schnitzer zu vermeiden – zumindest bisher. Die größte Herausforderung lag bisher sicherlich darin, die richtigen Entwickler an Bord zu holen, mit denen wir unsere Vision verwirklichen konnten. Ein technisches Team zu rekrutieren, mit dem wir harmonieren und das unsere Vision versteht. Zum einen ist es nicht so einfach gute Leute zu finden, zum Anderen muss man sich die auch leisten können. Mit ein bisschen Kreativität findet man aber immer eine Lösung. Was uns geholfen hat, war sicherlich, dass wir ein gutes Netzwerk besitzen und eine große Vision haben, für die wir brennen. Das ist ansteckend.

Warum habt ihr Euch bei der Gründung für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere für Berlin?

Wir würden ja gerne sagen, dass wir Stuttgart aus strategischen Gründen gewählt haben, aber so war es nicht wirklich. Wir sind von hier, unsere geschäftlichen Aktivitäten konzentrieren aktuell auf den Großraum Stuttgart und wir wollten einfach mal loslegen und keine Zeit verlieren. Der Standort ist aus unserer Sicht für eine Gründung zunächst mal unwichtig. Dank des Internets und innovativer Tools (einige ja sogar aus dem Neckar Valley!) kann man auch ganz gut standortunabhängig arbeiten. Unser Kern-Entwicklerteam sitzt in Berlin. Losgelöst von unserer Gründung hat sich Stuttgart aber in den letzten Jahren durchaus gemausert. Ich erinnere mich noch daran, wie wir vor knapp 10 Jahren ein Projekt im Bereich E-Learning angegangen sind und verzweifelt nach relevanten Veranstaltungen und Ansprechpartnern gesucht haben. Als wir dann bei einer Veranstaltung in Freiburg landeten, waren wir überrascht, dass wir (die Anfänger) die Einäugigen unter den Blinden waren und mehr wussten als die vermeintlichen “Experten”. Mittlerweile findet fast jede Woche irgendwo im Raum Stuttgart ein Event statt, bei dem man sich mit anderen Gründern austauschen kann, es gibt einige erfolgreiche Startups und Unternehmer in der Region, die bereit sind, Ihre Erfahrungen zu teilen. Darüber hinaus ist der Innovationsgeist fest in dieser Region verankert, nur eben in traditionellen Branchen. Die Challenge ist, dass wir alle dafür sorgen, dass dieser Innovationsgeist wieder neu aufblüht und neue Ideen entstehen und vor Allem in Angriff genommen werden. Wir müssen uns dabei gegenseitig unterstützen. Dass es jetzt auch einige Förderprojekte und Organisationen in diesem Bereich gibt, macht es Gründern schon sehr viel einfacher, erste Schritte zu gehen und ihre Träume in Angriff zu nehmen – nicht zuletzt auch, weil die Szene besser organisiert ist. StartUp Stuttgart hat sich zur Stimme der Gründer entwickelt, teilt regelmäßig nützliche Informationen und ermöglicht Kontakte. Aber auch hier gilt: Keiner wird Dir die Arbeit abnehmen. DU musst es selbst anpacken!

smoope_App

Was möchtest du Gründern als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

1. Netzwerken: Ich rate jedem sofort damit anzufangen, Kontakte zu knüpfen, auszuhelfen, sich auszutauschen. Baut Euer Netzwerk über längere Zeit auf und nicht erst dann, wenn ihr es benötigt. Helft anderen, damit sie Euch vielleicht irgendwann auch helfen.
2. Eigenkapital ansparen: Fangt bereits vor der Gründung an, zu „bootstrappen“ und sparsam zu sein. Schafft etwas Geld auf die Seite, das Euch dann auch etwas “Sicherheit” gibt, wenn es zur Gründung kommt. „Money attracts money“ heißt es. Das werdet ihr spätestens dann merken, wenn ihr die Hosen runterlassen müsst vor einer Bank oder einem Investor. Wieso sollen sie Euch Ressourcen zur Verfügung stellen, wenn ihr bis jetzt noch keinen Cent auf der hohen Kante liegen habt?
3. Komfortzone verlassen: Siegertypen trainieren mehr, geben immer alles und arbeiten härter als alle anderen. Wenn das bedeutet, dass ihr einen Full-Time Job braucht und abends an Eurer Idee weiterarbeitet, dann ist das eben so. Holt Euch kritisches Feedback ein und nicht nur Komplimente. Die fühlen sich zwar besser an, wirklich weiterbringen tut einen allerdings nur kritisches Feedback, das Eure Schwachstellen aufzeigt und Eure Gedanken anregt.
4. Handeln: Last, but not least – verlasst möglichst schnell die Phase der Konzeption und Gedankenspiele und packt es einfach an! Viele Ideen sterben in Schönheit – und zwar auf einem perfekten Blatt Papier.

Angenommen du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest du verändern?

Ich würde die gesamte City mit kostenlosem High-Speed Internet ausstatten. Ansonsten würde ich mir den Bildungsplan nochmal genauer ansehen und Unternehmertum schon dort mehr auf die Agenda bringen. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen sich frühzeitig mit sich selbst, effizienteren Lernmethoden und Kreativtechniken auseinandersetzen und nicht nur zu „Hamstern“ erzogen werden. Halil würde das EXIST-Programm auch für Nicht-Studierte öffnen. Seiner Erfahrung nach sind viele erfolgreiche Unternehmer ohne Diplom- und Doktortitel. Davon hatten wir es erst gestern wieder in einem Gespräch mit anderen Gründern, die gerade durch dieses Programm gefördert werden. Geförderte Existenzgründung ist für Nicht-Studierte nur aus der Arbeitslosigkeit heraus und nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Da könnte man sicherlich auch ein paar Hürden abbauen und mehr Unternehmertum ermöglichen.

Mit wem würdest Du gerne Essen einmal gehen und warum?

Ganz ehrlich? Mit meiner Familie! Weil ich sie sehr vermisse im Moment. Sie leben in Rhodos (Griechenland) und ich sehe sie deshalb nur selten. Ansonsten mit jedem Unternehmer, der den Mut aufgebracht hat, den Status Quo nicht zu akzeptieren, seine Komfortzone (die in Deutschland auch sehr groß ist) zu verlassen und seine Ideen anzugehen. Man kann immer sehr viel lernen von diesen Menschen. Das sind Menschen, die weniger daran denken, was so alles schief laufen kann und mehr, was eigentlich passieren würde, wenn der Plan aufgeht. Ich mag Optimisten, die kalkuliertes Risiko eingehen. Wer sich angesprochen fühlt, sollte sich auf ein Lunch- oder Dinner-Date melden.

Wo siehst Du smoope in 5 Jahren?

Immer mehr Unternehmen werden unsere Apps und Services nutzen, um großartigen Service zu bieten. Schon allein die Nutzung unserer Produkte wird positive Abstrahleffekte auf Unternehmen haben – vergleichbar mit „Intel inside“ wird es an der Ladenfront oder im Kassenbereich Kennzeichnungen geben, die darauf aufmerksam machen, dass dort „smoope – Service To Go“ angeboten wird. Auf Konsumentenseite wollen wir uns als praktisches Helferlein in den Lebensalltag integrieren, indem wir die Interaktion mit Unternehmen vereinfachen. Immer wenn es um die Kontaktaufnahme zu einem Unternehmen geht, wird es heißen: „smoope das doch mal“. Bis dahin haben wir noch viel zu tun.

Wir laden Euch herzlich ein, selbst die App runterzuladen, uns Feedback zu geben und uns beim nächsten Besuch in Eurem Lieblingsrestaurant, bei Eurem Zahnarzt oder anderen Dienstleistern zu erwähnen. Damit ihr in Zukunft auch dort „Service To Go“ genießen könnt. Auch StartUp Stuttgart ist dabei – wie ich erfahren habe;)

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!
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UPDATE 29. Juli 2014: smoope hat vom HTGF eine Investionsrunde im sechstelligen Bereich eingesammelt. Wir sagen herzlichen Glückwunsch! Weitere Details findet ihr in unserem Beitrag dazu.

Startup Lunch Stuttgart, 4. Juni 2014

Für all diejenigen, die sich morgens und abends eher schwierig von ihrem Business bzw. ihrer Familie loseisen können, gibt es jeden 1. Mittwochmittag im Monat den Startup Lunch Stuttgart. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 4. Juni ab 12:30 Uhr im Lichtblick statt (Reinsburgstr. 13, Tisch reserviert auf StartUp Stuttgart).

Wir bieten die Plattform, ihr bringt die Themen und die Lust auf Austausch rund um Startup-nahe Themen und alles was Euch aktuell bewegt mit. Außerdem könnt ihr das Netzwerken mit einem lecker Mittagessen verbinden. Wir bitten um Eure Anmeldung im Facebook-Event.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Euer StartUp Stuttgart Team

Innovatorscup 2014 der innoWerft, Bewerbung bis 30. Juni 2014 möglich

Alle Gründungsinteressierten und Kreativen können sich ab sofort bis zum 30. Juni einfach und unbürokratisch für den Innovatorscup 2014 bewerben.

Der Cup wird organisiert von der innoWerft, dem Technologie- und Gründerzentrum auf dem SAP Campus in Walldorf. Als Hauptgewinn winkt eine Partnerschaft mit der innoWerft (www.innowerft.com), die aktiv dabei hilft, Dein Unternehmen zum Erfolg zu bringen und Deine Geschäftsidee vom Prototypen über die Markteinführung bis hin zur Finanzierung zu realisieren.

Du profitierst von

  • Expertenwissen von erfahrenen Geschäftsleuten
  • Vernetzung in die SAP AG
  • konzeptioneller und operativer Unterstützung
  • der Durchführung eines Pilotprojekts zur Unterstützung der Markteinführung Deines Produkts
  • der Vernetzung zu einem weitreichenden Experten- und Investorennetzwerk
  • dem Einzug in repräsentative Räumlichkeiten mit professioneller Infrastruktur und Austauschmöglichkeiten zu andere Startups.
  • Unterstützenden Services (Betriebswirtschaftliche Planung, Marketing, Rechtsberatung u.v.m.)

Du kannst dich einfach in wenigen Schritten direkt mit dem Onlineformular bewerben unter www.innovatorscup.innowerft.com oder den oben angehängten Onepager ausfüllen und postalisch oder per E-Mail schicken an:
innoWerft
Technologie- und Gründerzentrum Walldorf Stiftung GmbH
Partner-Port
Altrottstraße 31
69190 Walldorf
Tel: +49 6227 7349500
E-Mail: kontakt@innowerft.com

Jeder Bewerber erhält garantiert ein direktes Expertenfeedback zu seiner Geschäftsidee. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2014, die Ideen werden aber direkt nach der Einreichung bearbeitet. Du profitierst also sofort. Also keine Zeit verlieren und mitmachen beim Innovators Cup 2014-THE STARTUP IS YOU!

Feuerstarter Grillen in Fellbach am 5. Juni 2014 – WJ Rems-Murr e.V. wollen Feuer in Gründungsinteressierten entfachen

Gastbeitrag von Florian Schweer
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Unter dem Motto „Feuerstarter – Grill & Chill für Existenzgründer und alte Hasen“ veranstalten die Wirtschaftsjunioren Rems-Murr e.V. (WJ Rems-Murr) am 05. Juni ab 18:30 Uhr in Fellbach (Adresse: Friedrichstraße 22, 70736 Fellbach) die erste Netzwerkveranstaltung rund um das Thema Existenzgründung. Die Veranstaltung richtet sich an Gründungsinteressierte sowie junge Unternehmer, die erst vor kurzem gegründet haben. Die Teilnehmer können sich mit anderen Gründern austauschen und einen (ersten) Einblick in das Gründungsnetzwerk im Rems-Murr-Kreis bekommen.

Ich möchte Euch einen kurzen Überblick über die Arbeit der Wirtschaftsjunioren und die Hintergründe zu dieser Veranstaltung geben:

Die Wirtschaftsjunioren sind ein weltweit agierendes, branchenübergreifendes Netzwerk junger Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte. Alleine in Deutschland zählen die Wirtschaftsjunioren über 10.000 Mitglieder, die sich ehrenamtlich engagieren und wirtschaftliche, soziale und politische Themen aus ihrer jeweiligen Region aufgreifen.

Mit einem Durchschnittsalter von aktuell 32 Jahren sind wir bei den WJ Rems-Murr überdurchschnittlich jung. Seit Wiederbelebung des Vereins Ende 2012 sind wir mit 31 aktiven Mitgliedern und 11 Fördermitgliedern deutschlandweit einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftsjuniorenkreise. Die Zusammensetzung der Mitglieder ist bunt gemischt. Neben Unternehmensinhabern sind Geschäftsführer, Prokuristen, Abteilungsleiter und Freiberufler quer durch alle Branchen als Mitglieder vertreten.

In Kooperation mit der IHK wurden an den Berufsschulen in Schorndorf und Backnang bereits Vorträge zum Thema Existenzgründung durchgeführt. Um das Engagement im Bereich der Gründungsförderung weiter auszubauen, möchten wir zukünftig Gründern eine Plattform geben, um sich in einem lockeren Rahmen kennenzulernen und auszutauschen.

Oliver Löwe, Ressortleiter Projekte bei den WJ Rems-Murr, erklärt die Hintergründe für die Durchführung der Veranstaltung wie folgt: „Wir haben bei den WJ Rems-Murr sowohl Jungunternehmer als auch „alte“ Hasen, die im Rahmen ihrer Selbständigkeit schon viel erlebt haben. Diese Erfahrungen, Tipps & Tricks möchten sie gerne an Gründungsinteressierte weitergeben. Teilnehmer der Feuerstarter-Veranstaltung haben die Möglichkeit, ihre Ideen beim „Pitch auf der Rampe“ zu präsentieren und im Anschluss daran Feedback zu erhalten. Da unsere Mitglieder vielen unterschiedlichen Branchen angehören, können die Teilnehmer hier in ungezwungener Atmosphäre Probleme und Fragen formulieren und am Ende mit Antworten oder neuen Impulsen nach Hause gehen. Außerdem ist die Vernetzung, gerade zu Beginn der Geschäftstätigkeit enorm wichtig.“

Die Feuerstarter-Veranstaltung wird auf dem Firmengelände vip systemtechnik GmbH & Co. KG in Fellbach stattfinden. Der Geschäftsführer Stephan Angele sagt zu seiner Motivation die Durchführung der Veranstaltung zu unterstützen folgendes: „Wir möchten Existenzgründer in der Vorgründungs- und Startphase gerne tatkräftig fördern. Die Unterstützung von Gründern durch Organisationen ist definitiv wichtig, sollte aber durch engagierte Unternehmer zusätzlich begleitet werden. Ich kann als Unternehmer mit langjähriger Erfahrung sehr authentisch weitergeben was es heißt ein Unternehmen aufzubauen und zu lenken. Die Gründung oder die Gewerbeanmeldung ist i.d.R. relativ schnell erledigt aber danach wird´s dann richtig interessant. Es kommen schnell Herausforderungen auf Dich zu, auf die Dich vorab niemand vorbereitet hat. Viele KollegInnen bei den Wirtschaftsjunioren haben diese Phase des Starts erfolgreich gemeistert und können hier aus dem viel zitierten Nähkästchen plaudern.

Grundsätzlich engagieren wir uns bei den Wirtschaftsjunioren, weil wir uns gerne mit Unternehmerkollegen in unserem Alter austauschen und der Fokus auf ehrenamtlichem Engagement liegt. Hier liegt die Hauptaufgabe des Netzwerks nicht in der Vermittlung von Aufträgen, sondern in der aktiven Gestaltung unserer Region. Da wir selbst sehr gut im Rems-Murr-Kreis aufgenommen wurden, möchten wir unsere positiven Erfahrungen und unser Knowhow gerne an den Unternehmernachwuchs weitergeben.
Und dann gibt´s noch einen ganz profanen Grund die „FEUERSTARTER“ zu unterstützen. Ich liebe das Grillen und kann hier das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden!“

Ich selbst kann nur bestätigen, dass die Vernetzung als Gründer enorm wichtig ist um seine Idee voranzubringen. Nur wer sich, sein Produkt oder seine Dienstleistung regelmäßig präsentiert und mit anderen darüber diskutiert, bekommt neue Impulse und natürlich auch wertvolle Tipps. Im besten Fall interessante Kontakte und sogar Aufträge.

Durch meine Mitgliedschaft bei den Wirtschaftsjunioren habe ich tolle und engagierte Unternehmer kennen lernen dürfen und kann mich selbst immer wieder in sinnvollen Projekten und Veranstaltungen einbringen. Die Wirtschaftsjunioren sind ein Mitmach-Netzwerk. Von jedem Mitglied wird aktives Engagement und die Übernahme von Verantwortung für Aufgaben und/oder Ämter erwartet. Das kostet zwar Zeit macht aber definitiv Spaß.

Die Wirtschaftsjunioren Rems-Murr e.V. treffen sich regelmäßig am ersten Montag im Monat ab 19:00 Uhr bei der IHK Bezirkskammer Rems-Murr in Waiblingen. Ihr möchtet die WJ kennenlernen und Euch persönlich ein Bild von den Projekten und Aktivitäten machen? Einfach als Interessent unter wj.rm[at]stuttgart.ihk.de anmelden und vorbeikommen.

[hr]

Über den Autor

Florian Schweer

Florian Schweer ist Gründer der FSBV GmbH und betreibt bauchkröte.de. Er ist Mitglied der Wirtschaftsjunioren Rems-Murr e.V. und engagiert sich als Projektleiter BBW im Bereich Bewerbertraining für Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderungsbedarf.

Kommunalwahl 2014: Antworten der Stuttgarter Kandidaten zu unseren Fragen zu Gründerthemen

Die Kommunalwahl steht kurz bevor und vor einer Woche hatten wir die Parteien und Gruppierungen, die sich in Stuttgart zur Wahl stellen, zu ihren Positionen bezüglich Gründerthemen und Gründungsförderung befragt.

In unserer E-Mail an die Parteien und Gruppierungen hatten wir um Antwort bis zum 16. Mai 2014 gebeten. Das schafften nur die Piraten. Von den anderen gab es bis zum Stichtag keine Reaktion. Am Montag, den 19. Mai kam eine Antwort der AfD per Brief. Weiterhin antworteten am Montag die FDP, Die Linke und die Grünen per E-Mail. Die Stadtisten und die Liste Junges Stuttgart wollten uns noch antworten, haben dies bis zur Veröffentlichung dieses Artikels aber nicht geschafft.

Update, 21.5. 8:45: Antwort der REP ergänzt
Update, 22.5. 13:40: Antwort der Stadtisten ergänzt

Die jeweiligen Personen sind

  • Piraten: Judith Peters, #4 auf der Piratenliste für die Gemeinderatswahl
  • FDP: Gabriele Reich-Gutjahr, Mitglied der Regionalversammlung
  • Die Linke: Christoph Ozasek, Regionalrat und Sprecher
  • Die Grünen: Matthias Filbinger
  • REP: Thomas Melber
  • Die Stadtisten: Dr. Ralph Schertlen (Listenplatz 1)

Hier findet ihr nun die Antworten, zur jeweiligen Frage sortiert und den Parteien bzw. Gruppierungen zugeordnet.

Wie setzen Sie sich für mehr Gründergeist in Stuttgart gerade bei jungen Menschen ein?

Piraten, Judith Peters

Indem ich das Thema Gründung selbst vorlebe. Ich bin seit fast fünf Jahren selbständig. Parallel zum Wahlkampf bereite ich mit einem Freelancer-Kollegen eine GmbH-Gründung vor. In meiner Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis wissen die Leute, dass sie sich bei Fragen zum Thema Gründung an mich wenden können. Zudem habe ich schon viele Freunde dabei unterstützt, sich selbständig zu machen. Wenn man selbst Leute kennt, die gegründet haben, färbt das ab. Es inspiriert und motiviert. Wichtig ist es deshalb, Gründer mit Gründerwilligen und alten Hasen, also erfahrenen Unternehmenern, besser zu vernetzen und hier für regen Austausch zu sorgen. Das Gründergrillen und Startup Weekends sind da richtungsweisend – solche Gruppen und Initiativen sollten stärker unterstützt werden.

FDP, Gabriele Reich-Gutjahr

Wir sehen die Notwendigkeit, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein zu schärfen für Unternehmertum als Basis unseres Erfolgs in der Region. Es gilt jungen und älteren Leuten Mut zu machen, Ideen umzusetzen. Die Mentalität “suche dir einen sicheren Arbeitgeber” muss durch eine verstärkte öffentliche Wertschätzung für Gründer und Unternehmer verändert werden.

2010 hat die FDP Fraktion in der Regionalversammlung eine Anhörung gemacht, zum Thema “Quo vadis Produktion”, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir in der Region mitten drin sind im Strukturwandel und mehr Gründergeist brauchen. http://www.demokratie-online.de//quovadisRegion.htm

Wir werden dazu eine weitere Anhörung durchführen.

Die Linke, Christoph Ozasek

Der Weg in die Selbstständigkeit ist ein wesentlicher Motor für einen innovativen Wirtschaftsstandort. Existenzgründer_innen schließen Versorgungslücken, bringen neue Technologien aus der Forschung an den Markt oder bereichern das kulturelle Leben als Kreativschaffende. Viele Start-Up-Gründer_innen schaffen nicht nur für sich selbst eine wirtschaftliche Existenz, sondern auch für viele weitere Menschen neue Arbeitsplätze, und brauchen deshalb gute Rahmenbedingungen durch qualifizierte Beratung, Zugang zu Kapital und eine überschaubare Kostensituation, z.B. durch niedrige Mieten und Pachten. Deshalb sind Existenzgründer-Netzwerke, z.B. an den Hochschulen, bei den Kammern und der kommunalen oder regionalen Wirtschaftsförderung wichtig. Denn ohne ein tragfähiges Konzept und gute Begleitung ist das wirtschaftliche Scheitern oft vorprogrammiert. Die Kommune selbst kann keinen Gründergeist wecken. Aber sie kann die Randbedingungen für Existenzgründer optimieren.

Die Grünen, Matthias Filbinger

Die Informationen für potentielle Gründer müssen noch intensiver an diese Zielgruppe gelangen. Die Region Stuttgart ist von der Automobil- und Zuliefererindustrie geprägt. Der Wandel im Mobilitätsverhalten und das Angebot hierfür  wird viele neue technische Betätigungsfelder sowohl für Entwickler wie auch für Hersteller entstehen lassen. Das ist Aufgabe des Marketings der Region. Die  Barrieren für junge Gründer müssen herabgesetzt werden, der Gründungsprozess muss schnell und effizient von Statten gehen. Der Dschungel von Vorschriften ist hier verfügbar:  http://www.startothek.de/startothek-anwendung/gruender

REP, Thomas Melber

Gründergeist läßt sich nicht verordnen, er muß aus den Menschen selber kommen – Erziehung zur Selbstständigkeit wäre ein erster Ansatz.

Das ist aber eine gesamtgesellschaftliche Frage, ebenso wie die Minimierung der Konsequenzen eines möglichen Scheiterns.

Die Stadtisten: Dr. Ralph Schertlen

Abbau formaler Hürden, soweit rechtlich zulässig. Gegebenenfalls auch Einführung von Pauschalen statt exakter Buchführung während der Startphase (max. 2 Jahre).

Unterstützung in Form von Gewerberäumen, die von der Stadt günstig zur Verfügung gestellt werden (max. 3 Jahre).

Wie wollen Sie Stuttgart als Standort für neue Gründungen und Startups attraktiver machen, so dass diese nicht bspw. nach Berlin abwandern?

Piraten, Judith Peters

Es gibt bereits zahlreiche Angebote und Ansprechpartner wie z.B. Gründercoachings, KfW-Kredite, die IHK, die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart, die MFG Innovationsagentur etc. Das Problem ist aber, dass es viel zu viele Angebote gibt, die zudem auch oft kaum bekannt sind. Es ist wichtig, bestehende Angebote bekannter zu machen. Dann müssten bestehende Angebote gebündelt werden. Es sollte in Stuttgart EINE zentrale Anlaufstelle geschaffen werden, einen One-Stop-Shop für Gründer, bei der Gründerwillige zunächst einmal kostenlos Antworten auf all ihre Fragen bekommen. Hier könnte man evtl. die IHK zu diesem EINEN Anlaufpunkt aufbauen – ob für „normale“ Gründungen oder Startups. Von dort aus könnten die zukünftigen Gründer auf die bereits bestehenden Angebote verwiesen werden. Wenn diese EINE Anlaufstelle schon existiert, ist sie leider noch nicht bekannt genug ;-)
Neben diesem „One Stop Shop“ sollte Stuttgart aber auch eine langfristige Vision entwickeln und eine übergeordnete Idee formulieren. Wo will Stuttgart in 10 Jahren stehen? Und wie wollen wir das erreichen? Wir brauchen eine Gründer-Strategie – daraus kann dann auch lokaler Gründergeist erwachsen, der die Stadt Stuttgart sehr attraktiv macht.

FDP, Gabriele Reich-Gutjahr

Es gibt in bestimmten Branchen sicher eine Tendenz nach Berlin zu gehen oder in andere Städte der Welt. Das ist gut so und erweitert den Horizont. Wichtig ist, dass sie spätestens dann, wenn sie wachsen wieder zurück kommen. Weil sie hier das finden, was wichtig ist: Geld, Gewerbeflächen, Mitarbeiter, ein innovatives Klima, Austausch mit anderen aus der Branche…

Wir haben den Verband Region Stuttgart aufgefordert, von anderen Regionen zu lernen und bei den Planungen zu berücksichtigen http://www.demokratie-online.de/antrag_vergleich.htm

Wir haben eine “Woche der Begegnung” beantragt http://www.demokratie-online.de/europa.htm, die dazu beitragen soll, die Region Stuttgart bei jungen Menschen aus Europa bekannt zu machen.

Die Linke, Christoph Ozasek

Die bestehenden Netzwerk-Strukturen haben sich als geeignet erwiesen, um Existenzgründern den richtigen Weg zu weisen. Diese Strukturen reichen heute vom ESF-finanzierten Gründerbüro im Stuttgarter Rathaus bis hin zu überregionalen Organisationen wie BioRegio STERN in der Life Science-Branche. Auch sind die Förderbedingungen durch das Landeswirtschaftsministerium durch ein neues Gutscheinsystem in den letzten Jahren deutlich verbessert worden. Den Einfluss kann und sollte die Stadt in zwei Bereichen verstärken: Die Stadt muss Raum für Existenzgründer bereithalten, der zu Konditionen angeboten wird, die deutlich unter den üblichen Marktmieten zu erhalten ist, bzw. für eine Produktentwicklungsphase mietfrei bezogen werden kann. Hier könnte z.B. der Eiermann-Campus in Vaihingen (ehemalige IBM-Zentrale) eine Chance sein, sofern die Stadt wie von uns vorgeschlagen das Areal selbst übernimmt und dort einen Gründerschwerpunkt für Start-Ups und Kreativschaffende etabliert, anstatt den Campus einem renditeorientierten Investor zu überlassen. Auch Areale wie das Werk8 sollten Ämter-seitig positiv begleitet werden, anstatt eine Blockadehaltung einzunehmen. Zum Zweiten muss die Stadt als Miteignerin der LBBW dafür Sorge tragen, dass die Existenzgründerfinanzierung eine hohe Priorität erhält.

Die Grünen, Matthias Filbinger

Stuttgart ist ein Ausbildungsstandort von höchstem Ruf und hervorragender Qualität. Die gründungswilligen Studierenden müssen frühzeitig von einer Gründerszene begeistert werden. Hier ist in erster Linie das Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderung gefragt.

REP, Thomas Melber

ich denke, der Standort Stuttgart ist attraktiv – es kommt natürlich darauf an, in welchem Bereich man gründet

Die Stadtisten: Dr. Ralph Schertlen

Durch den Erhalt bzw. Ausbau einer Stadt mit positiven „weichen“ Standortfaktoren, d. h. beispielsweise auch Treffpunkte für Subkultur, in die gerade Mitarbeiter kreativer Start-Ups gerne pilgern.

Förderung von gemeinschaftlich nutzbarer Infrastruktur, um Miete und sonstige Kosten klein zu halten.

Wie wollen Sie mehr vermögende Mitbürgerinnen und Mitbürger als Business Angel für junge innovative Unternehmen in Stuttgart gewinnen?

Piraten, Judith Peters:

Der Schwabe an sich ist ja sehr sparsam und scheut eher finanzielle Risiken. In riskante Startups einzusteigen, ist also ein Thema, das eher schwer zu vermitteln wäre. Die Lösung könnte z.B. sein, die Startup-Gründer von Anfang an seitens der Stadt gut zu begleiten und sie von der Idee bis zur Umsetzung mit Rat und Tat zu unterstützen, so dass ihre Geschäftsidee Hand und Fuß hat – also z.B. zunächst durch die Stadt „anschieben“. Diese Startups, ihre Idee und ihr finanzieller Bedarf könnten anschließend wenn sie ausgereifter sind, z.B. wie bereits auf http:http://startup-stuttgart.de//, präsentiert werden – mit dem Ziel, sie stärker mit den Bürgern zu vernetzen und neben der Stadt Stuttgart weitere Unterstützer zu finden. Also sozusagen ein schwäbisches Kickstarter für Startups. Das wäre eine Idee, die es doch mal wert wäre, in Stuttgart diskutiert zu werden.

FDP, Gabriele Reich-Gutjahr

Wir haben den Verband Region Stuttgart aufgefordert, zunächst mehr Transparenz bzgl. der Verfügbarkeit von Risikokapital zu schaffen. .http://www.demokratie-online.de/Risikokapital.htm

Wie werden den Wunsch einbringen, ein Modell zu konzipieren, das Menschen der Region ermöglicht, sich an guten Ideen auch mit kleinen Beträgen zu beteiligen.

Die Linke, Christoph Ozasek

Diese Aufgabe sehen wir nicht als Aufgabe der Gemeinde. Wir unterstützen aber die Aktivitäten der Business Angels. Wichtig ist eine enge Vernetzung mit den Wirtschaftsförderern und bestehenden Existenzgründereinrichtungen.

Die Grünen, Matthias Filbinger

Viele erfolgversprechende Gründungen scheitern nach kurzer Zeit bereits wegen mangelnder Liquidität. Sicherheiten für Kredite sind kaum vorhanden. Kreditinstitute tun sich schwer bei den strengen Auflagen von Basel II und III ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklung eines Pools von Business-Angels, welcher auch unter der Schirmherrschaft einer Stiftung oder der IHK stehen könnte, wäre eine einfache und wirkungsvolle Lösung. Beispiel:http://www.business-angels-region-stuttgart.de/

REP, Thomas Melber

wohl Landes- / Bundessache (steuerliche Behandlung von Investitionen, u.a.)

Die Stadtisten: Dr. Ralph Schertlen

Durch gutes Zureden und durch Überzeugung mit Erfolgsbeispielen aus der Vergangenheit. Obendrein könnte man jährlich eine Medaille verleihen an den Business Angel, der das erfolgreichste Start-Up begleitet hat (Sowjet-Prinzip des „Helden der Arbeit“ – weil Geldpreise solche Leute nicht mehr glücklich machen).

Wie wollen Sie Stuttgart als Standort für Venture Capital Fonds attraktiver machen?
Piraten, Judith Peters:

Venture Capital Fonds investieren zunächst einmal in gute Ideen und vielversprechende aufstrebende Unternehmen – relativ unabhängig davon wo sie sich befinden. Die guten Startup-Ideen, die in Stuttgart entwickelt werden, müssten national sichtbarer gemacht werden.
Wenn es Stuttgart schafft, die bestehende lebendige Startup-Szene weiter zu entwickeln (z.B. durch die Förderung der Cross-Cluster Politik http://fuerstuttgart.de/docs/foerderung-der-cross-cluster-politik-und-entstehung-virtueller-cluster/) und Stuttgarter Startups deutschlandweit und international bekannt zu machen, kommen auch die Kapitalgeber und schauen sich an, was es hier sonst noch so gibt. Andererseits übernehmen ja bereits lokale Unternehmen die Rolle des Kapitalgebers. Bosch macht es mit der Robert Bosch Venture Capital GmbH sehr erfolgreich vor, wie man Startups unterstützen kann.

FDP, Gabriele Reich-Gutjahr

Siehe oben, Ziff. 3 und 6

Die Linke, Christoph Ozasek

In den USA nimmt die Risikofinanzierung einen deutlich höheren Anteil ein als in Deutschland und Europa. Wir sehen kapitalmarkt- und renditeorientierte Finanzierungsmechanismen kritisch, denn meist steht keine langfristige Beteiligung im Fordergrund, sondern der Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung. Auch werden viel zu oft innovative Start-Ups von großen Konzernen aufgekauft und geschluckt. So wird eine höhere Branchenvielfalt verhindert. Aus unserer Sicht sind Finanzierungsmodelle über öffentlich-rechtliche Banken zu bevorzugen. Auch die Unternehmensform der Genossenschaft halten wir für eine sehr geeignete Rechtsform für die Existenzgründung und Kapitalisierung.

Die Grünen, Matthias Filbinger

VC wird auch in Stuttgart bereits zur Verfügung gestellt. Mittlerweile hat sich hier jedoch das Internet als Plattform etabliert. Z.B.:  http://www.vc-magazin.de/

REP, Thomas Melber

idem.

Die Stadtisten: Dr. Ralph Schertlen

Gegenfrage: Spielt der Standort des Kapitalfonds in der heutigen Zeit und einer globalisierten Welt eine Rolle?

Wie wollen Sie Gründungen von Nichtakademikern fördern?

Piraten, Judith Peters:

Jedes Startup ist eine Gründung, aber nicht jede Gründung ein Startup. Die IHK macht bereits einen guten Job, Gründungen z.B. im Bereich Handwerk zu unterstützen und zu begleiten. Nichtakademiker, die Startups gründen wollen, mangelt es meistens auch daran, woran es Akademikern in der gleichen Situation mangelt: Zugang zu Information, Geld und Netzwerken. Wenn man hier der einen Gruppe hilft, hilft man auch der anderen. Die Lösung könnte ein lokales Gründerzentrum sein.

FDP, Gabriele Reich-Gutjahr

Dazu gibt es bei uns keine gesonderten Überlegungen gegenüber Akademikern. Unternehmertum kann viele Gesichter haben. Generell sind neben Fachwissen Geld und Personen, die dem Unternehmensgründer den Rücken stärken, wichtig für den Erfolg. Mikrokredite mit Bürgen wie im Modell von Yunus , sind ein guter Ansatz, den wir befürworten. Persönlich habe ich den Schritt ins Unternehmertum mit Franchise gemacht und biete als Master-Franchise Franchise-Lizenzen. Man muss nicht alles selbst erfinden. Im Rahmen der Wirtschaftsförderung müssen die vielfältigen Möglichkeiten noch besser aufgezeigt werden.

Die Linke, Christoph Ozasek

Qualifizierung in kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Belangen in staatlich anerkannten Seminaren steht hier ganz besonders im Vordergrund. Bestehende Angebote müssen in hoher Qualität und diskriminierungsfrei vorgehalten werden.

Die Grünen, Matthias Filbinger

Insbesondere Handwerksbetriebe werden von Nichtakademikern betrieben. Zur Sicherung der Zukunft des Handwerks halten wir Übernahme- und Finanzierungshilfen für unabdingbar. Städtische Bürgschaften wären auch hier hilfreich.

REP, Thomas Melber

soweit mir bekannt kann sich jeder Gründer an die KfW u.a. wenden, für eine Unterstützung ist kein akademischer Grad erforderlich, sondern ein tragfähiges Geschäftsmodell

Die Stadtisten: Dr. Ralph Schertlen

Handwerksmeister in Rente als Begleiter während des Einstiegs gewinnen, evtl. auch fachfremd, d.h. einen Buchhalter i. R. für einen Sanitärstarter, der sich zwar im Rohre verlegen auskennt, weniger jedoch in der Buchführung. Evtl. für solche Personen ein Budget im Haushalt vorsehen.

Außerdem durch unser „1000 Akkuschrauber“-Programm, das bereits Jugendliche ans Selbermachen heranführen soll (allerdings dabei in ihrem Viertel zur Verschönerung).

Wie stehen Sie zu Privatinitiativen und Graswurzelbewegungen in der Gründerszene und wie wollen Sie diese in die Aktivitäten der städtischen Gründerförderung einbeziehen?

Piraten, Judith Peters:

Diese privaten Initiativen und Treffen sind oft die Saat für Startups. Dort entstehen Netzwerke fürs Leben und wegweisende Geschäftsideen. Daher würde die Stadt Stuttgart wirtschaftlich sehr davon profitieren, wenn sie solche Initiativen und Events noch stärker unterstützen und prominenter bewerben würde. Es gibt bereits z.B. Startup-Weekends und Gründergrillen. Ein jährliches Gründer- und Startup-BarCamp, das Gründer in der Anfangsphase mit erfahrenen Startup-Leuten zusammenbringt, könnte eine gute Ergänzung in der Stuttgarter Startup-Landschaft sein. Mit von der Stadt gesponsorten Räumen und Verpflegung wäre da schon viel geholfen.

FDP, Gabriele Reich-Gutjahr

Als FDP sehen wir zuerst die Privatinitiative, dann den Staat. Der Staat muss gute Rahmenbedingungen schaffen und kann dort, wo er selbst als Investor auftritt, Innovation fördern. Als Region Stuttgart sollten wir uns positionieren als die Region, die am innovativsten ist bei den Themen ‘sparsamen Umgang mit Ressourcen, Energieeffizienz und Mobilität” und folglich die meisten Unternehmensgründungen auf diesem Feld vorweisen kann

Die Linke, Christoph Ozasek

Je spezialisierter Gründer_innen in einzelnen Branchen beraten werden, desto besser. Für Anregungen, wie die Einbindung von Graswurzelinitiativen in die städtische Gründungsförderung verbessert werden kann sind wir immer offen.

REP, Thomas Melber

Privatinitiative ist zu begrüßen, wobei diese natürlich ihre Schwerpunkte „nach persönlicher Neigung“ setzt

Die Stadtisten: Dr. Ralph Schertlen

Jegliche Form der Unterstützung während der Gründungsphase begrüßen wir. Umso mehr, je weniger sie den städtischen Haushalt belastet.

Eine Einbeziehung sollte derart erfolgen, dass in städtischen Publikationen auf die Kontaktadressen hingewiesen wird.

Wie wollen Sie dem Bedarf an bezahlbarem Büroraum speziell für Gründer und Startups begegnen? Wie stehen Sie bspw. zu der Forderung nach einem lokalen Gründerzentrum, wie sie im Bürgerhaushalt eingebracht wurde (https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3762)?

Piraten, Judith Peters:

Aus eigener Erfahrung als Selbständige und Gründerin weiß ich: Ein lokales Gründerzentrum wäre sehr sinnvoll. Wir brauchen in Stuttgart eine zentrale Anlaufstelle für Gründerwillige, einen One-Stop-Shop, damit Gründer ihre wertvolle Zeit im Frühstadium nicht mit der frustrierenden Suche nach Informationen und Unterstützung verschwenden. Das werde ich definitiv unterstützen.
Zum Thema Büros: Sogar in Stuttgart gibt es bezahlbaren Büroraum. Bestes Beispiel ist das Coworking in der Gutenbergstraße. Aber sobald man etwas größeres braucht, stellt man fest, dass günstige Büroflächen zum großen Teil informell vergeben werden. Wenn man keinen Zugang zu den entsprechenden Netzwerken hat, kriegt man von diesen günstigen Büroräumen auch nichts mit. Gründerwillige sollten also besser in diese Netzwerke eingebunden, entsprechende Büroräume auf einer zentralen Plattform gesammelt und kostenlos vermittelt werden. Diesen Service könnte in Zukunft auch das Gründerzentrum anbieten.

FDP, Gabriele Reich-Gutjahr

Die Region weist Flächen aus. Was die Gemeinden dann machen, liegt in deren Ermessen.

Die Linke, Christoph Ozasek

Wie in Frage 2 bereits angeschnitten sehen wir hier eine Aufgabe der Stadt. Auch kann die von uns mehrfach beantragte aber bisher noch nicht umgesetzte Leerstandsabgabe für leer stehende Gewerbe- und Büro-Immobilien Anreize zur Preissenkung bieten. Das käme Start-Ups entgegen. Ein kommunales Gründerzentrum könnten wir uns durchaus vorstellen, z.B. am Standort Eiermann-Campus in Vaihingen.

Die Grünen, Matthias Filbinger

Ein Gründerzentrum ist zwingende Voraussetzung für einen erfolgreichen Start in die Selbständigkeit und die weitere Entwicklung. Als Standort bietet sich u.a. der Eiermann-Campus (ehemaliges IBM-Gelände) an.

REP, Thomas Melber

als Zwischennutzung städtischer Immobilien kann ich mir die Einrichtung von Gründerzentren vorstellen, dies ist aber auch abhängig von der erforderlichen Infrastruktur (Labor, Reinraum, u.a.);

Hochschulen u.ä. Einrichtungen (MPG) haben sich als Inkubatoren ja auch bewährt

Die Stadtisten: Dr. Ralph Schertlen

Ein Gründerzentrum finden wir klasse!

Es gibt genügend leerstehende Bürofläche in Stuttgart. Durch Gespräche mit Eigentümern sollte diese Fläche Gründern günstig (und städtisch gefördert) zugänglich gemacht werden.

Ferner setzen wir uns dafür ein, auch mal ein Auge zuzudrücken, wenn es um formale Dinge geht, d.h. wenn z.B. bei einem 3-Personen-Startup getrennte Toiletten für Männer und Frauen fehlen, dies aber von allen akzeptiert wird und bei weiterem Wachstum der Firma auch behoben wird.

 

Von der AfD erreichte uns nur eine allgemeine Antwort per Briefpost. Die AfD könne als junge Partei noch nicht jedes Politikfeld „beackern“ und habe deshalb auch zu Unternehmensgründung keine festgefügte Parteimeinung.  „Dedizierte, konkrete Antworten auf Ihre Einzelfragen können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben.“ Sie verweisen auf ihre Grundprinzipien:

Eines unserer Prinzipien ist „Subsidiarität“, also Hilfe zur Selbsthilfe. Wer die Initiative ergreift, eine Geschäftsidee umzusetzen und ein Unternehmen zu gründen, soll in diesem Unterfangen bestärkt werden. Die vielfältigen bürokratischen, juristischen und fiskalischen Hindernisse, denen sich ein Unternehmensgründer gegenübersieht und die sein Vorhaben behindern und verteuern, sind uns ein Dorn im Auge. Die AfD wird mit ihren noch schwachen Mitteln dagegen ankämpfen, wo immer sie kann.
Ein weiteres Prinzip der AfD ist „Rationalität“. Wenn ein Gemeinderat sich für oder gegen die Ansiedlung eines Unternehmens ausspricht, dann muss dies schlüssig, logisch, nachvollziehbar begründet sein. Eine Entscheidung „aus dem Bauch heraus“ oder nach dem Motto „das machen wir immer so“, lässt die AfD nicht gelten.
Ein drittes Prinzip der AfD ist „Marktwirtschaft“. Eine Geschäftsidee muss sich im Markt bewähren und tragfähig sein. Der Staat oder die Gebietskörperschaften dürfen keine Steuergelder aufwenden, um Unternehmen zu finanzieren oder Venture-Kapital bereitzustellen. Der Staat selbst ist in den meisten Fällen kein guter Unternehmer!
Subventionen dürfen allenfalls für gesellschaftlich wünschenswerte, wirtschaftliche Aktivitäten gewährt werden und auch nur in Form von Abgaben- oder Steuerbegünstigungen, niemals als direkte Geldzahlungen. Allzu oft wurde und wird gegen diesen Grundsatz verstoßen; viele Unternehmen, ja ganze Wirtschaftszweige hängen am Subventionstropf, in der Summe zum Nachteil unserer Volkswirtschaft.

 

Thomas Milber von den REP ergänzte seine Antworten noch:

Über IHK / HWK kann man die Unternehmen in Stuttgart sicher einmal zu einem „round table“ zum Thema Venture Capital zusammenbringen.

Ich selbst habe die Szene anfang des Jahrtausends intensiv beobachtet, und damals gab es keinen Mangel an Initiativen und Veranstaltungen. Vielleicht ist das allgemein etwas eingeschlafen bzw. wird nicht mehr so gehypt (damals gab es auch noch den „Start up“ Wettbewerb und eine jährliche Gründermesse).

 

Wir bedanken uns bei allen, die auf unsere Fragen – insbesondere auch so knapp vor der Wahl – geantwortet haben.

Natürlich ist unsere Umfrage sehr einseitig und monothematisch. Und eine Wahlentscheidung solltet ihr nicht allein aufgrund dieser Antworten hier treffen. Insofern bleibt uns noch zu sagen: Informiert euch und geht zur Wahl. Insbesondere bei der Kommunalwahl habt ihr direkt vor eurer Haustür die Möglichkeit, mitzuentscheiden. Also seid dabei!

Bildquelle: CC BY-ND 2.0 von Dennis Skley auf Flickr

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So war die Heureka Conference 2014 – Ein Tag im Zeichen des Archimedes

Im Rahmen unserer Ticket-Verlosung für die Heureka-Konferenz am 6. Mai in Berlin baten wir die Gewinner Sophie Schade und Benjamin Bestmann im Anschluss einen einfallsreichen Erfahrungsbericht zu verfassen. Hier ist er nun:

Als Archimedes eine physikalische Gesetzmäßigkeit während seines Badegangs entdeckte, rannte er vor lauter Begeisterung auf die Straße und rief: „Heureka“ – Ich hab´s gefunden!

So ging´s denn auch auf der Konferenz um findige Ideen, moderne Erfinder und den Finderlohn, der denen winkt, deren Startups erfolgreich werden. Zwei Bühnen, 18 Workshops und einige Ausstellungsflächen luden zum Kennenlernen & Erfahrungsaustausch von allen, deren Brust ein Gründerherz oder ein Herz für Gründer innewohnt – alte Hasen & Newbies, Investoren, Business Angels, Coaches & Mentoren uvm. Zudem kamen ausgewählte Startups in den Genuss eines persönlichen Pitch Trainings oder sogar der Chance, durch einen knackigen Speed Pitch bei Investoren für leuchtende Augen zu sorgen.

Foto 5 (2)

„Accelerate your Startup“ – dem Motto folgten Impulsvorträge und Lessons Learned zu den Themen Ideenfindung, Wachstum, Marketing, Sales, Financing etc. und adressierten somit alle Stadien eines Startup-Lebens. Damit ließen sich wertvolle Aha-Effekte quasi nicht vermeiden. Man hörte förmlich die inneren Heureka-Rufe der Gründer, die wieder ein Puzzleteil mehr auf dem Weg zu Ruhm und Ehre gefunden haben.

Der Schlüssel zum Glück heißt ja oftmals im richtigen Moment den richtigen Menschen zu begegnen. In diesem Fall verhalfen Bierbänke, Liegestühle, Sitzwürfel, Stehtische oder grüne Wiese zu gepflegtem Networking nach jedermanns Gschmäckle. Umrahmt wurde der Tag von allerlei kleinen Gaumenfreuden – Müsli zum Frühstück, nachhaltiger Kaffee, faire Limonade, buntes Joghurteis & ein Sportangebot fürs schlechte Gewissen oben drauf. Zum Ausgleich des Nährstoffhaushalts sollte es natürlich an isotonischen, kalten Hopfengetränken nicht mangeln.

Alles in allem war die Heureka also ein vielseitiges Event dessen Eindrücke, Erkenntnisse und Kontakte sicherlich jeden Teilnehmer auch in Zukunft begleiten werden. Danke StartUp Stuttgart, dass ihr uns die Teilnahme ermöglicht habt!

Sophie und Benjamin

Jetzt anmelden zum Startup Weekend Leipzig, 30.05.-01.06.2014

Da das nächste Stuttgarter Startup Weekend noch etwas auf sich warten lässt, verweisen wir an dieser Stelle gerne auf das Leipziger Event vom 30.05.-01.06.2014 mit tollen Sponsoren, Mentoren, Juroren und Organisatoren!

Das Startup Weekend Leipzig ist eine dreitägige Veranstaltung, die in 54 Stunden die Basis für ein Unternehmen oder den Launch eines Produktes schafft.

Ideengeber präsentieren am Freitagabend in kurzen Pitches ihren Gründungsgedanken und gewinnen so andere Gründungsinteressierte für Ihr Team. Die darauffolgenden Stunden nutzen die Teams, um aus der innovativen Geschäftsidee ein erfolgreiches Konzept zu entwickeln.

Dazu stehen ihnen Coaches und Mentoren aus verschiedenen Branchen beratend zur Seite. Am Sonntagabend kürt eine hochkarätige Jury schließlich die besten Teams.

Das Gewinnerteam erhält den Startup Weekend Pokal. Außerdem werden die besten Gründungsideen mit tollen Sachpreisen prämiert, die die Teilnehmer bei der weiteren Umsetzung ihrer Idee unterstützen sollen. Ein weiteres Sahnehäubchen: In Anwesenheit von potenziellen Investoren, Sponsoren und Gleichgesinnten können sich die Teilnehmer in ungezwungener Atmosphäre über eine zukünftige Zusammenarbeit austauschen.

Die Teilnahme am Startup Weekend Leipzig lohnt sich, ob mit oder ohne eigener Idee!

Jetzt informieren und anmelden auf: leipzig.startupweekend.org

American Days Stuttgart: Starting a Business in Stuttgart, 24th May 2014

Starting a Business in Stuttgart – An Introduction for Newcomers of all Nationalities

You are new in Stuttgart, would like to have your own business, but don’t know how? There are many opportunities, but it is hard, if you don’t know where to start, don’t know the market and culture, don’t speak German well, or don’t have a network of business partners yet. So let us look at who has already done it successfully:

  • John Stewart III from fphresh.com,
  • Georg Bouché from bouche-jakob.com and schnee-brett.de,
  • Daniel Bartel from startup-stuttgart.de, and
  • Nicolaus A. Susta from susta-international.com and talenthoop.de

Together, these speakers will show you several business models and various ways to get started, along with many practical tips and methods from the „real world“. The guests will be able to participate in the discussion for an active exchange of questions and answers, needs and services, challenges and solutions. Before and after the presentations, you will have the opportunity to socialize and network with all, while enjoying snacks and refreshments. We look forward to you and your business ideas!

Date and Time: 24th May 2014, 2-4 pm
Location: Deutsch-Amerikanisches Zentrum, Charlottenplatz (Inner Courtyard, Entrance 3, Top Floor), 70173 Stuttgart

Entrance fee: 10 Euro (Discount for AGBC Stuttgart & DAZ members: 5.00 Euro)
Registration until 23rd May 2014 at stuttgart[at]agbc.de

Organizer: American-German Business Club Stuttgart e.V., Nicolaus A. Susta, President, www.agbc.de, stuttgart[at]agbc.de