WECONOMY sucht Deutschlands innovativste Gründer 2014, Bewerbungschluss: 31.08.2014

Unternehmertum ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Ob junge Gründer Erfolg haben oder nicht, zeigt sich erst mit der Zeit. Daher ist es wichtig, Startups früh zu fördern. WECONOMY, eine Initiative des Handelsblatts, unternehmerTUM und der Wissensfabrik, gibt jedes Jahr technologieorientierten Gründern gezielt Umsetzungshilfe bei wichtigen Themen wie Markteintritt und Organisations- und Unternehmensentwicklung sowie den Zugang zu einem spannenden Netzwerk aus Unternehmen, Managern, Experten und Gründern.

WECONOMY bringt Startups und etablierte Unternehmen zusammen. Die Initiative richtet sich an angehende Gründer und Jungunternehmer. Gesucht werden innovative, technologieorientierte Ideen und überzeugende Gründerpersönlichkeiten. Das Unternehmen sollte nicht älter als fünf Jahre sein.

Mit vielen Gelegenheiten zum offenen und intensiven Austausch ist WECONOMY eine Plattform für Interaktion zwischen Startups und Unternehmen, fördert das gegenseitige Verständnis und legt die Basis für eine mögliche Zusammenarbeit.

Online-Bewerbungen für WECONOMY 2014 sind vom 2. Juni bis 31. August 2014 möglich. Erforderliche Unterlagen für die Bewerbung sind Executive Summary, Businessplan und Lebenslauf des Gründers bzw. des Gründungsteams. Hier geht’s zum Bewerbungsformular.

Bewerberrunde für den CyberChampions Award 2014/2015 startet, Bewerbungsfrist: 05.09.2014

Karlsruhe, Juni 2014 – Auch 2014 prämiert das CyberForum mit dem CyberChampions Award herausragende Geschäftsideen und -modelle aus der IT- und Hightech-Branche. Angehende Gründer und junge Unternehmen aus der erweiterten TechnologieRegion Karlsruhe können sich bis zum 5. September bewerben. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen. Die Kategorie „Best Concept“ richtet sich an Teams mit Gründungsabsicht, die bereits ein aussichtsreiches Geschäftsmodell entworfen haben, aber noch vor dem eigentlichen Markteintritt stehen. In der Kategorie „NewComer“ werden StartUps prämiert, die erste Erfolge und Umsätze vorweisen können und deren Geschäftsmodell hohe Wachstumschancen aufweist. Zusätzlich wird der INIT Innovationspreis für eine Entwicklung oder ein Produkt mit besonders hohem Innovationsgrad ausgelobt. Die Preisverleihung findet am 6. November 2014 im Rahmen des Hightech.Unternehmer.Kongress. statt.

Der CyberChampions Award geht in diesem Jahr in die elfte Runde und bietet jungen Unternehmen und angehenden Gründern die Chance, ihr Geschäftsmodell von einer ausgewählten Jury prüfen, bewerten und im Erfolgsfall auszeichnen zu lassen. Die Auszeichnung wird in der Branche als Gütesiegel verstanden und kann jungen Unternehmen gerade in der Startphase helfen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Unter den Preisträgern der letzten Jahre finden sich Unternehmen, die heute zu den Marktführern in ihrer Branche gehören oder durch technische Innovationen auf sich aufmerksam machen. So konnte e-volo, Gewinner des Sonderpreises „HighTech Pioneer 2013“, kurze Zeit nach der Auszeichnung 1,2 Millionen Euro per Crowdfunding auf seedmatch.de generieren. Weitere erfolgreiche frühere Preisträger sind beispielsweise die BrandMaker GmbH als führender Anbieter von Marketing Resource Management Systemen oder die econda GmbH im Bereich von High-End Web-Analyse-Tools.

Wie im vergangenen Jahr wird der Award in zwei Kategorien vergeben. Mit einem „BestConcept“ können sich Teams bewerben, die noch nicht gegründet haben, aber schon ein überzeugendes Geschäftskonzept präsentieren können. Die Kategorie „NewComer“ richtet sich an junge Unternehmen, die noch keine zwei Jahre am Markt sind und deren Geschäftsidee hohes Entwicklungspotential erkennen lässt. Kategorieübergreifend wird zudem der INIT Innovationspreis für besonders zukunftsweisende Entwicklungen vergeben. Dieser Sonderpreis wird von der init innovation in traffic systems AG gestiftet und ist mit einem Preisgeld von 5.000€ dotiert.

Interessierte StartUps und angehende Gründer können sich bis zum 5. September 2014 unter www.cyberchampions.de für den CyberChampions Award bewerben. Die vielversprechendsten Teams werden zu einem Pitch eingeladen und können dort ihre Geschäftsmodelle persönlich vor der Jury präsentieren.

Die Gewinner des CyberChampions Awards können von der Auszeichnung vielseitig profitieren. Ihnen winken Preisgelder und Publicity und sie können ihr Unternehmen am 6. November im Rahmen des Hightech.Unternehmer.Kongress. vor einem breiten Publikum präsentieren. Alle Finalisten erhalten einen kostenlosen Präsentations-Workshop, einen Image-Kurzfilm, wertvolle Tipps und Anmerkungen sowie hilfreiches Feedback durch die Jury, welche sich aus erfahrenen Unternehmern und Investoren der Region zusammensetzt.

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Gründerzeit Baden-Württemberg am 3. Juli 2014 in Karlsruhe – Mit Finale des Elevator Pitch BW

Die Gründerzeit BW ist eine der größten baden-württembergischen Gründerveranstaltungen, die in zwölf Stunden einen Überblick über alle wesentlichen Schritte eines Gründungsvorhabens bietet. Auf der Gründerzeit können sich Gründungsinteressierte informieren und beraten lassen, die jungen Unternehmen und Gründungsvorhaben im Land sich vernetzen und Kooperationen von Junggründern mit etablierten Unternehmen sowie mögliche Kapitalbeteiligungen zustanden kommen. Selbstverständlich sind auch all diejenigen auf der Gründerzeit herzlich willkommen, die sich dem Thema “Selbständigkeit” erst nähern wollen oder ihren zukünftigen Arbeitsplatz bei einem jungen, innovativen Unternehmen sehen. Mehr Infos zum Programm hier.

Die Messe ist von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Informationen zur Gründerzeit 2014 gibt es unter www.gruenderzeit-bw.de.

Das Finale zum landesweiten Gründerwettbewerb Elevator Pitch BW findet am 03.07.2014 ab 14:00 Uhr auf der Gründerzeit 2014 in Karlsruhe statt. Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur 3 Minuten müssen Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch BW ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und Publikum präsentieren. Mehr Informationen zum Finale mit 14 Teams gibt hier: https://www.elevatorpitch-bw.de/finale

Um 18.00 Uhr beginnt dann die Preisverleihung des Elevator Pitch BW und des CyberOne – Hightech Award Baden-Württemberg. Die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung zu der Abendveranstaltung unbedingt notwendig. Bei Interesse bitte an Frau Rudt wenden (Mail: ifex[at]mfw.bwl.de).

Startup Lunch Stuttgart, 2. Juli 2014

Für all diejenigen, die sich morgens und abends eher schwierig von ihrem Business bzw. ihrer Familie loseisen können, gibt es jeden 1. Mittwochmittag im Monat den Startup Lunch Stuttgart. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 2. Juli ab 12:30 Uhr im Lichtblick statt (Reinsburgstr. 13, Tisch reserviert auf StartUp Stuttgart).

Wir bieten die Plattform, ihr bringt die Themen und die Lust auf Austausch rund um Startup-nahe Themen und alles was Euch aktuell bewegt mit. Außerdem könnt ihr das Netzwerken mit einem lecker Mittagessen verbinden. Wir bitten um Eure Anmeldung im Facebook-Event.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
Euer StartUp Stuttgart Team

Aufruf an die Stuttgarter Community zur Teilnahme an Generation Media Startup am 27.06.2014

Liebe Community,

am 27. Juni 2014 findet im Haus der Wirtschaft ein Event namens „Generation Media Startup 2014“ statt. Dort geht es neben interessanten Vorträgen, Diskussionen und Wissenswerkstätten rund um die Themen Kompetenzen, Kapital und Kontakte vor allem auch um die Kernfrage: welche Anforderungen haben Startups an ein mögliches Accelerator-Programm? Denn: die HdM Stuttgart, die Uni Stuttgart und das Fraunhofer arbeiten derzeit gemeinsam mit weiteren Partnern an einem Entwurf für ein solches Accelerator Programm.

Wir von Startup Stuttgart wollen das unterstützen, denn wir glauben Stuttgart benötigt dringend derartige Hotspots für die hiesige Gründerszene. Aus diesem Grund rufen wir alle Gründungsinteressierte und Startups dazu auf am 27. Juni an diesem Event teilzunehmen, um hier vor allem im Rahmen des World Cafés ab 13:30 aktiv die Anforderungen an ein Accelerator-Program mit zu gestalten. Folgende inhaltlichen Punkte halten wir für wichtig:

ALLE MANN AN BORD.
Eine Geschäftsidee kann während des Studiums aufkeimen, vielleicht aber auch erst wenn man bereits im Berufsleben steht und dort auf ein lösenswertes Problem gestoßen ist. Wir plädieren daher dafür, das gesamte Potential der Stuttgarter Startup-Szene zu heben und daher sowohl akademischen als auch nicht-akademischen Startups einen Anlaufpunkt zu geben.

DORT SEIN, WO DIE MUSIK SPIELT.
Eine vitale Gründerszene lebt von vitalen Gründern. Und die sind meist dort zu finden, wo sie sich am wohlsten fühlen: sowohl on Campus als auch off Campus, sowohl im Labor als auch in der Subkultur, sowohl in der Mensa als auch beim Gründergrillen. Eine vitale Gründerszene braucht diesen interdisziplinären Austausch und profitiert von einer Kultur der Vielfalt.

WISSEN, WIE DER HASE LÄUFT.
Viele Startups scheitern nicht an der Idee, sondern an der Umsetzung und dem Übergang hin zu einem profitablen Unternehmen.  Hier ist neben Kapital vor allem auch das Netzwerk wichtig, welches nicht nur aus der eigenen Fachrichtung bestehen sollte. Hier glauben wir kann ein Accelerator-Standort in der City eine Art Hafen sein an den Startups in der Wachstumsphase übergeben werden und der eng mit einem akademischen Inkubator zusammenarbeitet.

Bitte nehmt an dem Termin teil und meldet euch vorher hier an.
Kennwort: GMS2014

Viele Grüße,
Euer Startup Stuttgart Team
(Verfasser: Harald Amelung, Kai Blisch, Jens Schmelzle, Adrian Thoma)

21st Lean Startup Meetup Stuttgart, 24th June 2014

What & Where: Lean Startup Meetup; Coworking0711, Gutenbergstr. 77a, 70197 Stuttgart

When: 24th June 2014; 19:00

Who: Anyone with entrepreneurial mind-set

Topic: Hypothesis driven development & experimental design (Co-contributor: Dan Toma)

Cost: Free / Only what you order & if you want a small token of your appreciation for our host, the Coworking0711.

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Erfolgreicher Messeauftritt – Tipps und Tricks für Gründer

Gastbeitrag von Christopher Schmidhofer
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Messen können eine gute Plattform für Startups sein. Es können Menschen von deinem Startup erfahren, die du sonst nicht triffst. Auch das direkte Feedback zu den eigenen Produkten und der Präsentation deines Startups können – richtig verwertet – viele entscheidende Informationen zur Verbesserung enthalten. Damit der Messeauftritt für dein Startup zum Erfolg wird, musst du einiges beachten: Am Anfang steht die Entscheidung, ob überhaupt an der Messe teilgenommen wird. Danach ist die Vorbereitung der Messe sehr wichtig. Auch während der Messe gibt es einiges zu beachten. Ist die Messe vorbei, fängt die eigentliche und wertvolle Arbeit erst an. Dieser Artikel gibt Tipps für jeden dieser Schritte.

Entscheidung zur Messeteilnahme

Es gibt viele verschiedene Messen. B2B-Messen (Besucherzielgruppe Unternehmen) und Verbrauchermessen (Besucherzielgruppe Privatkunden) unterscheiden sich stark in vielen wichtigen Punkten. Eine regional ausgerichtete Messe spricht einen ganz andere Typ Besucher an als eine internationale Fachmesse. Deswegen solltest du im Vorhinein genau analysieren, ob die angedachte Messe überhaupt zielführend für das eigene Startup ist. Dabei helfen die folgenden Fragen:

  • Ist eine Messe überhaupt derzeit das Richtige?
  • Ist deine Zielgruppe auf dieser Messe anwesend?
  • Wann lohnt sich eine Messe?
  • Können die Kosten gestemmt werden?
  • Lohnt sich die Teilnahme voraussichtlich?

Sicherlich sind weitere Fragen angebracht. Im Grunde steht hinter einer Messeteilnahme die gleiche Fragestellung wie bei jeder anderen Marketingmaßnahme: Passen die eigenen Ziele und Erwartungen mit den realistisch geprüften voraussichtlichen Ergebnissen zusammen?

Vorbereiten auf die Messe

Der Aufwand für die Vorbereitung einer Messe wird oft zeitlich unterschätzt. Ein Vorgehen nach dem EMMA Prinzip ist zu empfehlen. Die Buchstaben stehen dabei für Erwartungen, Meinungen, Motivation und Anlass.

  • Erwartungen
    Mit welchen Erwartungen kommen die Besucher? Wollen sie sich informieren? Wollen sie unterhalten werden?
  • Meinungen
    Kennst du Meinungen, die Besucher bereits zu deinem Unternehmen haben?
  • Motivationen
    Was wollen die Besucher für sich erreichen? Was sind ihre Ziele? Welche Ansprüche haben die Besucher an sich, an ihre Arbeit und an ihr Leben?
  • Anlass
    Was ist der konkrete Anlass für die Anwesenheit der Besucher auf der Messe? (freiwillig, gezwungen, zufällig, gezielt,…)

Während der Messe

Sehr wichtig: Es heißt „Messestand“, nicht „Messesitz“. Damit meine ich: Am Stand stehen, nicht sitzen. Alles andere ist unhöflich, wirkt wenig engagiert und von vornherein nicht überzeugend. Unterhaltungen sollten grundsätzlich im Stehen geführt werden, am besten ohne Barriere. Sehr häufig sehe ich Stände mit Tisch, hinter dem sich verschanzt wird. Das hat dann nicht viel mit Kundennähe zu tun.
Ein großer Fauxpas ist es, am Stand zu essen. Kurz etwas zu trinken ist in Ordnung, aber lass keine Flaschen und andere Trinkgefäße herumstehen. Der Stand sollte stets ordentlich sein.

Aktive vs. Passive Strategie

Es gibt generell zwei Strategien der Gesprächsanbahnung auf Messen: die aktive und die passive Strategie. Dabei kann aus meiner Sicht das Wort „passiv“ hier schnell falsch verstanden werden. Denn passiv bedeutet nicht abzuwarten bis man angesprochen wird. In der passiven Strategie wird erst einmal abgewartet, bis die Besucherin Interesse zeigt, sich also den Stand ansieht, Augenkontakt herstellt oder auf andere Weise Interesse bekundet. Dann wird ein Gespräch begonnen. In der aktiven Strategie geht man auch auf Menschen zu, die eventuell noch gar kein Interesse am Stand gezeigt haben und spricht diese an.

Welche Strategie du anwendest, hängt mit deiner Persönlichkeit zusammen. Aber auch die Struktur der Messe spielt eine Rolle. Sind viele Menschen an deinem Stand interessiert und du führst durch die passive Strategie dauernd Gespräche, passt das ja schon. Ist an deinem Stand wenig los und du schätzt, dass die Mehrheit der Besucher zu deiner Zielgruppe gehört, dann solltest du die aktive Strategie wählen.
Als Aussteller musst du also auf die Besucher zugehen können. Betrachtet jemand den Stand, solltest du diese Person auf jeden Fall ansprechen. Wer bemerkbar lange schaut, hat definitiv ein Interesse, jedoch ein vorerst unbekanntes. Finde durch das von dir initiierte Gespräch heraus, welches Interesse dieses ist. Wenn du nicht gerne aktiv auf Menschen zugehst, ist es sehr wichtig entsprechendes Standpersonal zu finden.

Messegespräch

Generell gilt bei jedem Gespräch: Beide Seiten wenden ihre Zeit dafür auf. Für dich als Unternehmer ist die Freude groß, wenn sich Besucher Zeit für deinen Stand nehmen. Diesen Besuchern solltest du zeigen, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht und dein Unternehmen auch die Zeit wert ist.
Dein Standpersonal sollte auf die eigene Kommunikation achten und diese authentisch und offen gestalten. Echtes Interesse und aktives Zuhören (Kommunikationstechnik) sind ein guter Anfang. Die Arme nicht verschränken, das signalisiert Desinteresse und baut eine Barriere auf. Mit gezielten Kommunikationsschulungen im Vorhinein kannst in diesem Punkt schnell viel erreicht werden.

Bereits den Gesprächsbeginn solltest du mit einem gutem Einstieg gestalten. Mit einem platten „Kann ich Ihnen helfen?“ wirkst du nicht interessant. Am besten überlegst du dir schon vorher gute Einstiege, z.B. „Wie wichtig ist Ihnen das Thema Y?“. Hast du mehrere dieser Einstiegssätze vorbereitet, kommt keine Langeweile auf. Mit wachsender Erfahrung kannst du sicher erkennen, welche Einstiegssätze funktionieren.

Was ich als Messebesucher oft erlebe ist, dass sehr früh Preise für die Produkte genannt werden. Ich habe gelernt (und glaube das auch), dass Preise so spät wie möglich kommuniziert werden sollten. Wenn zuerst die Bedürfnisse des Kunden erfragt werden, dazu die passenden Angebote geliefert werden und die Kunden überzeugt wurden, dass Sie dieses Produkt benötigen, dann spielt der Preis eine geringere Rolle bei der Kaufentscheidung.

Am Ende des Gespräches ist die Frage nach der Visitenkarte deiner Kommunikationsperson angebracht (eher auf B2B-Messen). Eine eigene Visitenkarte ist für dich auf einer Messe unverzichtbar. Diese und gegebenenfalls den ausgefüllte Terminzettel kannst du jetzt überreichen. Überlade die Gesprächsperson aber nicht mit mehreren Katalogen, Flyern oder Broschüren. Sollte die Person nach Material fragen, kannst du auch anbieten, diese Informationen postalisch oder elektronisch zu zu senden. Bevor der Kunde weiterzieht solltet ihr auf jeden Fall eine Vereinbarung über den nächsten gemeinsamen Schritt treffen.

Die Nachbereitung des Messegesprächs wird fast nie durchgeführt; sie ist jedoch ein gutes Werkzeug. Nach jedem Gespräch solltest du und jede Person Ihres Standpersonals sich kurz Zeit nehmen und die wichtigsten Stichpunkte aus dem Gespräch aufschreiben: Über was wurde geredet? Welches Problem beschäftigt die potentielle Kundschaft? Welche Vorurteile zum Unternehmen kamen zur Sprache?
Kurz gesagt: Alles aufschreiben, was hilft die Inhalte des Gesprächs zu rekapitulieren und die spätere Kontaktaufnahme erleichtert. Auch bei nachfolgenden Messevorbereitungen kann dies dir und deinem Personal als Gedächtnisstütze dienen.

Eine andere Variante ist das Aufschreiben von wichtigen Punkten bereits während des Gesprächs. Dazu kannst du ein Gesprächsskript (Messeskript, Leadbogen) erstellen. So gibt dein Unternehmen gleichzeitig einen Gesprächsleitfaden und ein Stück Gesprächsnachbereitung vor. „Sich Notizen zu machen“ wirkt professionell auf die besuchende Person. Zudem fühlt sich der Gegenüber ernst genommen. Dein Unternehmen profitiert auch davon: Du erhältst ein Gesprächsprotokoll mit den wichtigen Punkten und kannst somit erfolgreich in die Nachmessekommunikation einsteigen, da die gefundenen Anknüpfungspunkte dokumentiert sind.

Noch besser als Papier könnte je nach Branche die Datenerfassung per Tablet wirken. Dafür muss im Vorhinein dafür gesorgt sein, dass die gesamte Standbesetzung am Gerät geübt ist und auch auftretende technische Probleme selbst lösen kann. Eine Internetverbindung sollte dabei nicht benötigt werden – diese ist auf Messen auch in der heutigen Zeit oft nicht stabil verfügbar. Der Vorteil der Aufnahme mit einem Tablet liegt auf der Hand: Die neuen Daten sind bereits digitalisiert und können somit sofort verwendet werden.

Nach der Messe

Das ist mir schon oft passiert: Auf der Messe habe ich ein super Gespräch geführt, ich fand das Unternehmen interessant. Nach der Messe: Funkstille, keine Kontaktaufnahme. Damit wurde meine Zeit verschwendet; ich stehe dem Unternehmen in Zukunft sogar negativ gegenüber. Das Unternehmen hat Zeit und Geld verschwendet. Warum präsentiert es sich auf der Messe, wenn die gewonnenen Kontakte nicht genutzt werden? Die gute Kommunikation von der Messe sollte danach auf jeden Fall fortgeführt werden. Hat niemand im Unternehmen Zeit dazu, hätte es nicht auf der Messe auftreten müssen. Die Zeit und Ressourcen wären dann an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt.
Also: Nimm schnellstmöglich Kontakt auf, solange dein positiver Messeauftritt noch gut in der Erinnerung ist. Mehr als zwei Arbeitstage sollten bis zur ersten Kontaktaufnahme nicht verstreichen.

Die interne Nachbereitung bringt viele Informationen und Verbesserungsvorschläge. Frage dich selbst und dein Standpersonal: Was war gut? Was war schlecht? Was muss für die nächste Messe geändert werden? Diese Antworten – auch deine eigenen – sollten verschriftlicht werden. Diese Aufzeichnungen helfen deinem Messeteam enorm bei der Planung der nächsten Messe und sollten dabei auf jeden Fall hervor geholt werden.

Abschluss-Tipp:
Ich empfehle dir, selbst als Besucher auf Messen gehen. Dort kannst du beobachten, wie andere Unternehmen sich präsentieren. Dieser Erkenntnisgewinn aus sowohl Negativ- als auch aus Positivbeispielen ist immens. Wer nie auf Messen war, kann auch keinen Messestand planen.

Bonus Links

Als Bonus habe noch mehrere Artikel zum Thema zusammen getragen. Diese Links stellen keine Empfehlung dar, sondern gibt dir die Möglichkeit, weitere und auch unterschiedliche Sichtweisen kennen zu lernen.

Fehlt ein wichtiger Hinweis im Artikel? Hast du andere Erfahrungen? Möchtest du eine spannende Messegeschichte teilen? In den Kommentaren hast du Gelegenheit dazu.

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Über den Autor

Christopher
Christopher J. Schmidhofer betreibt einen Coworkingspace, führt eine Webagentur und arbeitet in mehreren Startups mit. Der Drupal-Experte ist begeisterter Barcamp-Besucher und gerade dabei, mit anderen gemeinsam eine „Schule für Selbstständigkeit“ zu gründen. Christopher war vor seiner Selbstständigkeit zuerst bei Siemens, dann bei Wincor Nixdorf angestellt.

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Bildquelle: R∂lf Κλενγελ unter Creative Commons Lizenz CC BY 2.0

KIT Venture Fest am 1. Juli 2014 in Karlsruhe, Anmeldung bis 23. Juni 2014

Die Gründerszene trifft sich am KIT Karlsruhe: Lerne die Gründer des KIT kennen, komm mit Investoren und Unterstützern der Gründerszene in Kontakt und triff das Team der KIT-Gründerschmiede.

Lerne beim 1. KIT Venture Fest am 1. Juli 2014 die Gründercommunity am KIT Karlsruhe kennen und komme bei den vielzähligen Seminaren, Workshops und Diskussionen ins persönliche Gespräch. Die Anmeldung ist noch bis zum 23. Juni offen.

Nach einem abwechslungsreichen Tagesprogramm begrüßen wir dich beim Abendprogramm. Hier kommen alle Teilnehmer des Tages zusammen, um sich über Erlebtes und Erfahrungen auszutauschen. Zu Beginn starten wir mit einem Impulsbeitrag von Dr.-Ing. Gottfried Greschner. In der anschließenden Podiumsdiskussion beleuchten wir die Stationen zum Gründen. Ab 19:00 Uhr steht der Abend schließlich im Zeichen des Networkings. Beim Grillbuffet und Get-together kannst du dich in offener Atmosphäre mit erfahrenen und potenziellen Gründern sowie Förderern und Unterstützern austauschen.

Zur kostenfreien Anmeldung geht es hier.

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UP Summit 2014 in Las Vegas – Gathering of an awesome community!

This is a slightly adapted post from the original blog post on Startup Weekend Europe.

One week ago, this year’s UP Summit in Las Vegas came to an end after three intense days of connecting, discussing, experiencing and, of course, partying. One week after and I still feel the void of not being amidst the best community I could ever imagine, with the best and most ambitious people. It was my first summit and the experience blew my mind! I met a ton of new and old friends and was constantly talking, laughing and giving high-fives. It’s hard for me to even put this whole experience into words.

Las Vegas

More than 500 community leaders from all over the world came together in Downtown Las Vegas to celebrate their accomplishments. Everyone works in his or her local community to promote entrepreneurship – through Startup Weekend, Startup NEXT, Startup Digest and very recently Startup Week. The latter was initiated by Andrew Hyde, the founder of Startup Weekend. Big news were revealed as the program will be integrated into the UP portfolio and Hyde himself returns to the organization and movement he once helped to initiate.

Startup Weekend and all the other programs are the origin of so many wonderful stories, often life changing! At the summit, I had the chance to connect to so many different people with so many different backgrounds but still with one mission: to change the world through entrepreneurial education! As Steve Case said aptly during the event: „If you want to go quickly, go alone – if you want to go far, go together.“ I know that this is only the beginning of a long and meaningful journey for us all.

Summit kick off

During the summit, I also attended some very valuable learning sessions to exchange ideas and experiences with other organizers and facilitators. Especially the stories from troubled regions, e.g. Syria and Palestine, touched me and I’m convinced that these regions face a better future by having committed people on the ground who organize events to bring like-minded, entrepreneurial people together even if the environment is not ideal (war, natural catastrophes, …).

Google party

Other than that we had of course a few parties and went on a couple of awesome fun experiences. Groups had e.g. the chance to visit the Hoover Dam, go horseback riding or learn to dance like in Bollywood. I went on the Red Rock Mountains hike and was amazed by the natural beauty of this area. Even if Las Vegas is located in the middle of a desert, the nature is mind-blowing, especially with the Grand Canyon only a half-day drive away.

This summit was and is a very special event for me. I always felt I was different – thank you Startup Weekend and the UP community for connecting me to the crazy ones! Startup Weekend Stuttgart ftw!

SUNday Stuttgart (Stammtisch // Kick-off), 18. Juni 2014

Das SUN Netzwerk hält am 18. Juni seinen ersten Stammtisch in Sophies Brauhaus ab und ihr seid herzlich eingeladen! Startup-Netzwerk SUN ist eine unabhängige Initiative, die StipendiatInnen und Alumni der zwölf deutschen Begabtenförderungswerke aus allen Fachbereichen vernetzt und sie bei Gründungsprojekten jeder Art unterstützt.
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Hallo liebe Gründer, Gründungsinteressierte, Ideengeber und StartUp Begeisterte,

wir laden euch herzlich zum ersten SUNday in Stuttgart am Mittwoch, den 18. Juni um 19:30 Uhr @Sophies Brauhaus (Marienstr. 28, Stuttgart) ein.

Gemeinsam mit euch ist es unser Ziel eine regelmäßig tagende Plattform für den Austausch und die Diskussion von Geschäftsideen zu entwickeln. Dabei stehen eure Interessen und Herausforderungen bei der Unternehmensgründung im Vordergrund.

Beginnen werden wir unser erstes Treffen mit einer Vorstellungsrunde, in der wir euch einladen uns eure Wünsche und Vorstellungen zu äußern. Anschließend wird uns Kathleen Fritzsche von StartUp Stuttgart einen Einblick in die Stuttgarter Gründerszene geben. Danach bleibt Zeit, um bei ein, zwei Bier erste Ideen auszutauschen und gemeinsam eine Richtung für die Zukunft zu definieren.

Wir freuen uns sehr auf eure Teilnahme und begrüßen Studenten und Interessierte aller Fachrichtungen!

Falls ihr bereits Lust auf mehr habt, findet ihr weitere Informationen über SUN hier: http://www.startupnetzwerk.org/de