Let’s talk about Sales, Baby – Live Q&A mit Steli Efti am 1. September 2014

Am kommenden Montag startet die smoope GmbH eine neue Eventreihe: Bei den sogenannten „smoope Labs“ handelt es sich um exklusive Sessions mit erfahrenen Unternehmern, Investoren sowie weiteren Experten und interessanten Persönlichkeiten, die der Stuttgarter Gründerszene wertvollen Input geben.  Eine Stunde lang werden maximal 15 Personen die Gelegenheit bekommen, sich intensiv mit dem jeweiligen Gast auszutauschen.  Anschließend gibt es noch Gelegenheit für tiefer-gehende Gespräche und den Austausch untereinander. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt!

Dieses Mal ist Steli Efti dabei – der Sales Hustler und CEO von close.io. Vor acht Jahren hat er das Neckar Valley verlassen, um seinen Traum zu verwirklichen. Mittlerweile hat er schon mehrere Unternehmen gegründet und entsprechend viel zu erzählen. Die Veranstaltung findet bereits am kommenden Montag um 19 Uhr statt.

Startup-Stuttgart hat die Ehre, für Kick-Off 10 Plätze zu vergeben! Das einzige, was ihr tun müsst, um dabei zu sein: Einen Tweet senden, der @StartupStgt & #smoopeLabs enthält. Alternativ könnt ihr den smoope-Beitrag auf Facebook kommentieren. Die ersten 10 Tweets erhalten eine Einladung mit weiteren Informationen zum Ablauf und der Location direkt vom smoope-Team. First come, first serve – worauf wartet ihr?

 

Damit ihr uns glaubt wie Steli rockt, hier einer seiner letzten Auftritte, den wir letztes Jahr auf dem Pioneers-Festival live bestaunen konnten:

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StartUp Stuttgart – Zeit für neue Perspektiven

Im Zuge der Diskussion zur Umwandlung von StartUp Stuttgart in einen Verein o.ä. haben wir drei Co-founder von StartUp Stuttgart – Harald Amelung, Johannes Ellenberg und Kathleen Fritzsche – unsere Gedanken dazu nieder geschrieben. Es ist Zeit für neue Perspektiven – die Community und wir sind bereit dafür.

Unsere persönlichen Beiträge findet ihr nochmals hier:

In nächster Zeit wird sich also einiges bei uns tun. Dazu braucht StartUp Stuttgart viele helfende Hände, die sich für die Stuttgarter Community committen möchten und sich nicht scheuen, konkret mit anzupacken. Falls ihr Lust und Zeit habt, beim Perspektivenwechsel von StartUp Stuttgart mitzuwirken, dann hinterlasst hier einen kurzen Kommentar und schreibt auch dazu, wie bzw. mit welchen Ressourcen ihr Euch einbringen möchtet. Wir melden uns dann bei Euch mit einem Follow-up.

BoostCamp für Startups vom 18.-20.09.14 in Karlsruhe, Bewerbungsschluss: 03.09.14

Vom 18.–20. September heißt es in Karlsruhe wieder: Boost your Startup! Beim BoostCamp können Startups in der Gründungs- und Aufbauphase ihr Geschäftsmodell auf Herz und Nieren testen lassen, mehr über Finanzierungsmöglichkeiten erfahren und vor allem lernen, mögliche Risiken gezielt zu senken. Unterstützt werden sie in diesem Intensivworkshop von erfahrenen Unternehmern, welche den Teams Feedback geben, sowie vom Projektteam, bestehend aus Daniel Karszt vom CyberForum und Anne Siebold vom Center for Entrepreneurship des KIT.

Das BoostCamp findet in der Hoepfner-Burg in Karlsruhe statt und richtet sich an Startups aus der Web, IT oder einer anderen Hightech-Branche. Interessierte Startups in der Gründungs- und Aufbauphase können sich bis zum 3. September für das BoostCamp bewerben. Ausgewählt werden die Teams, für die das BoostCamp den größten Mehrwert bietet.

Weitere Informationen zum BoostCamp unter www.boostcamp.de.

Veranstalter des Camps sind das CyberForum und das Center for Entrepreneurship des KIT. Das Center for Entrepreneurship ist Teil der KIT-Gründerschmiede, diese fördert mit neuen Maßnahmen Startups und Hightech-Gründungen. Gefördert wird die Veranstaltung durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds – Chancen fördern – Europäischer Sozialfonds in Baden-Württemberg.

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Businesspläne, der “Club der toten Dichter” oder Speed Datings?

Gastbeitrag von Prof. Dr. Christian Hopp, zuvor erschienen auf dem Attentum Consulting Blog 
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Schätzungsweise zehn Millionen Unternehmer verfassen weltweit jedes Jahr einen Businessplan. Warum eigentlich und was haben Businesspläne, der “Club der toten Dichter” und Speed Datings gemeinsam? Als Businessplan bezeichnet man das schriftliche Dokumentieren, Sammeln und Analysieren von Informationen, um zukünftige Aufgaben, Risiken und Chancen zu identifizieren. In der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Ansichten über die Gründe einen Businessplan zu verfassen.

1. Konzeptuelle Planung oder besser „Trial-and-Error“?

Wissenschaftler wie bspw. Ansoff vermuten, dass rationale, gezielte Planung von Vorteil ist und ein Businessplan ein Konzept von Eventualitäten und Möglichkeiten darstellt und damit Unternehmer in die Lage versetzt, die Kontrolle über zukünftige Ereignisse zu behalten. Andere Theoretiker (z.B. Mintzberg) argumentieren jedoch, dass Unternehmer sich auf das Improvisieren und damit auf ein „Trial-and-Error“-Lernen verlassen sollten. Ihrer Ansicht nach stellen formelle Businesspläne nur eine Ablenkung dar und es treten selten positive Effekte auf. Anstatt bis zu 200 Stunden Arbeit in das Erstellen von finanziellen Prognosen zu investieren und schriftlich einen Plan darzulegen (mit unklar definierten Ziele und Arbeitsschritten), schlagen diese Forscher vor, dass angehende Unternehmer sich eher darauf fokussieren sollten ihre Idee zu implementieren, anstatt sie nur zu planen.

2. Businesspläne nur aus Konformität oder zur Legitimation als Gründer?

Im Gegensatz dazu zeigt eine Vielzahl neuerer Studien von institutionellen Theoretikern (wie beispielsweise Honig), dass Unternehmensgründer Businesspläne zumeist aus einem ganz anderen Grund schreiben: Konformität und die eigene Legitimation als Gründer. Was verstehen wir unter Konformität? Rückblick auf den „Club der toten Dichter“

Formelle Businesspläne sind normative Mechanismen, die erforderlich sind für etwaige Kreditentscheidungen, aber keinen direkten Nutzen darstellen. Die Suche nach externer Finanzierung, sei es von Venture Capital Gebern, Business Angels oder auch einer reinen Bankfinanzierung gehen in der Regel nicht ohne einen Businessplan vonstatten. Businesspläne sind somit Signale – also kostspielige Merkmale –  in denen relevante Information beispielsweise über Fähigkeiten der Gründer an den Kapitalgeber gesendet werden. Das bedeutet, grundsätzlich erstellen angehende Firmengründer Businesspläne oft als Reaktion auf Druck von außen. Unternehmensgründer haben schlichtweg ohne einen Businessplan keine Möglichkeit an Geld zu kommen. Das heißt nicht, dass Businesspläne grundsätzlich nicht helfen, sie helfen vielmehr auf eine indirekte Art und Weise: Für Firmengründer ist es schwierig sich einem Businessplan zu entziehen, wenn die Umgebung einen solchen erwartet. Sie geben dadurch ihrer Umwelt zu verstehen, dass sie die Spielregeln verstanden haben und legitimieren sich damit in den Augen möglicher Geldgeber; „When in Rome, do as the Romans do“.

3. FAZIT: Businesspläne sind mit dem Nutzen eines Speed Datings vergleichbar

Die Finanzierung von jungen Unternehmen ist somit vergleichbar mit Online-Dating. Es gibt Parship oder Elite Partner, bei denen man lange Profile ausfüllt, über Hobbies spricht und sich einen Partner fürs Leben sucht und somit einen fundierten Überblick über die eigene Person gibt. Oder es gibt Chatroulette und Hot or Not, wo letztlich nur der erste, schnelle Eindruck zählt.
Theoretisch sollten Businesspläne eine Rolle erfüllen wie beispielsweise Parship oder Elite Partner, in der Praxis ist es aber eher wie bei Chatroulette und Hot or Not: Bei der Gründungsfinanzierung dienen Businesspläne häufig nur dazu sich einen schnellen ersten Eindruck zu verschaffen. Sie helfen sich einen Überblick von der Idee zu machen, am Ende entscheidet aber das Bauchgefühl, der Eindruck den das Management Team hinterlässt, oder die Frage ob das Business Modell skalierbar ist und der Markt groß genug. Businesspläne sind wichtige Instrumente um eine „Eintrittskarte zur Party“ zu bekommen, für die endgültige Finanzierungszusage entscheidet aber zumeist der persönliche Eindruck, den der Gründer und sein Team hinterlassen.

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Über den Autor

Prof. Dr. Christian Hopp ist Inhaber des Lehrstuhls für Technologieorientiertes Unternehmertum an der RWTH Aachen. Er beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Fragestellungen aus den Bereichen Venture Capital Finanzierung und Gründungsmanagement. Im Mittelpunkt steht dabei die empirische Analyse strategischer Unternehmensentscheidungen, insbesondere im Gründungsprozess und bei Gründungsentscheidungen. Daneben berät er mit der attentum-consulting GbR Unternehmen in Sachen Kommunikation.
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Bildquelle: Dennis Skley unter CC-Lizenz CC BY-ND 2.0

Startup Lunch Stuttgart, 3. September 2014

Für all diejenigen, die sich morgens und abends eher schwierig von ihrem Business bzw. ihrer Familie loseisen können, gibt es jeden 1. Mittwochmittag im Monat den Startup Lunch Stuttgart. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 3. September ab 12:30 Uhr im Lichtblick statt (Reinsburgstr. 13, Tisch reserviert auf StartUp Stuttgart).

Wir bieten die Plattform, ihr bringt die Themen und die Lust auf Austausch rund um Startup-nahe Themen und alles was Euch aktuell bewegt mit. Außerdem könnt ihr das Netzwerken mit einem lecker Mittagessen verbinden. Wir bitten um Eure Anmeldung im Facebook-Event.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Euer StartUp Stuttgart Team

Startup Rally – Roadtrip across Europe in September, pitch application deadline: August 28, 2014

Startup Rally aims to break local tech bubbles and build a bridge between startup communities in various cities to help them exchange experiences and learn from one another. Moreover, startups will meet industry leaders to get their advise and investors to pitch to them, meaning they can x9 their chances to get the sought after investment from angels, VCs, and incubators. All of this in 19 days!

Startup Rally is a road trip for startups with a series of pitching & networking events. Startups can join in wherever they like and stay „on the road“ as long as they want. In other words, it’s a series of pitching and networking events running across 9 European cities with buzzing startup scenes – London, Amsterdam, Hamburg, Berlin, Prague, Vienna, Munich, Zurich and Paris.

Application deadline for startup pitches is August 28, 2014. Apply now!

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10 Fragen an Thomas Poschen von Mauz & Wauz – So geht’s nach der ersten Finanzierungsrunde weiter

Diese Woche haben wir uns mit Thomas Poschen von Mauz & Wauz unterhalten, die sich vor Kurzem eine sechsstellige Finanzierungsrunde sichern konnten und mit ihrem Aboservice für Hunde- und Katzen-Überraschungsboxen jetzt so richtig durchstarten werden!
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Wer bist Du und welches Produkt bietet ihr an?
Mein Name ist Thomas Poschen und ich bin einer der beiden Gründer von Mauz & Wauz. Bei Mauz & Wauz versenden wir im monatlichen Abo Überraschungs-Boxen an Hunde- und Katzenbesitzer.

Diese Grundidee haben wir nun weiterentwickelt, so dass wir im Herbst auch noch zwei große Online-Premium-Shops für den Hund und die Katze starten. Und auch noch ein paar coole Dinge mehr, die ich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht verraten darf :)

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?
Gegründet haben wir Mauz & Wauz vor gut einem Jahr im Mai 2013. Im Dezember sind wir dann eine UG geworden, aktuell wandeln wir gerade in eine GmbH um. Die Idee kam mir beim Gründerpokern in München im April letzten Jahres. Ich saß mit jemandem am Pokertisch, dem fünf große Fressnapfmärkte gehören und wir kamen ins Gespräch. Auch über unsere Hunde, die so schnell alles Hundespielzeug zerstören. Ich fragte ihn, warum es eigentlich keine monatliche Flatrate für Spielzeug von Fressnapf gebe. Das war die Idee. Er hat im Übrigen dann gesagt, das wäre nichts für ihn, weil es zu aufwendig wäre. Nachts um 4 war ich dann wieder zuhause, habe meine Frau Betina geweckt und ihr davon erzählt. Ich musste es am Morgen aber nochmal wiederholen :)

Die Domain hatte ich bereits und stellte am gleichen Tag eine Coming Soon Seite ins Netz. Tatsächlich ernst wurde es jedoch erst drei Tage später, als wir bei deutsches-startups.de überraschenderweise angekündigt wurden. Ab da mussten wir das ja praktisch durchziehen und waren 4 Monate später bereits online.

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Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Ich habe bereits seit Jahren eine Agentur für visuelle & interaktive Kommunikation. Dort entwerfe und entwickle ich vornehmlich Internetseiten und Smartphone Apps. Betina ist Chefsekretärin bei einem großen Vendinganbieter (Kaffeeautomaten). Das Team besteht schon seit über elf Jahren, so lange sind wir nämlich bereits verheiratet ;)

Und es war klar, dass wir das beide zusammen machen wollten. Ich wollte von der Agenturschiene weg und Betina muss jeden Tag ewig lange mit dem Auto pendeln. Ein früheres Startup mit einem fremden Co-Founder ist total in die Hose gegangen, das wollten wir jetzt nicht mehr. Und wir sind beide total hundeverrückt (Katzen auch), was das Thema natürlich sehr begünstigt.

Was waren bei der Gründung von Mauz & Wauz die größten Herausforderungen?
Die größte Herausforderung war mit Sicherheit eine geeignete Bank zu finden, die an unsere Idee glaubt. Wir haben es auch mit Crowdfunding versucht, weil unsere Geschäftsidee leicht verständlich und schnell greifbar ist – eigentlich ideal für eine Finanzierung durch den Schwarm. Leider konnte die gewählte Plattform diese Message nicht transportieren und verfügte – weil sie neu am Markt war – auch noch nicht über eine gewachsene Investorenbasis. Nach diesem Misserfolg haben wir uns endgültig entschlossen, aus eigener Kraft jemanden zu finden.

Mittlerweile bekommt ihr ja immer mehr Aufmerksamkeit von der Öffentlichkeit, gleichzeitig mussten bereits einige Eurer Wettbewerber zwecks Misserfolg dicht machen. Was macht ihr mit Mauz & Wauz anders und/ oder besser?
Das hat uns tatsächlich sehr verwundert, zumal nach außen hin beide Wettbewerber als große Player aufgetreten sind. Als wir die Zahlen gesehen haben, weil wir tatsächlich Übernahmegespräche geführt hatten, war das eine echte Ernüchterung. Den Kundenstamm der Konkurrenz nach zwei Jahren war vergleichbar mit unserem – nach drei Monaten. Und unsere waren langfristige Abokunden, keine Einmalbesteller.

Was machen wir anders oder besser? Wahrscheinlich alles! Hört sich vielleicht schräg an, aber wir haben von Anfang an nicht nur auf die Boxen gesetzt, sondern das große Ganze gesehen. Die Garage bzw. das Wohnzimmer haben wir vom Start weg ausgelassen und die Boxen professionell packen und versenden lassen. Das kommt uns jetzt zugute.

Wir haben uns gerade eine mittlere sechsstellige Finanzierungsrunde gesichert, um Mauz & Wauz nun weiter aufzubauen und nach vorne zu bringen. Diesen Vorteil hat glaube ich keiner von den bestehenden Tierbox-Wettbewerbern in Deutschland, und das gibt uns die nötige Durchschlagskraft, um Marktanteile für uns zu gewinnen.

Auch haben wir uns direkt zum Start zwei sehr starke Partner mit ins Boot geholt, die uns enorm unterstützen. Becker Schoell gehört zu Deutschlands größten Zoofachhandelsdistributoren und hat über 10.000 Produkte auf Lager. Und mit Sigloch haben wir einen sehr erfahrenen und richtig großen Logistiker an unserer Seite. Beide haben uns vom ersten Tag an super unterstützt und helfen uns auch jetzt bei der Expansion mit ihrem Know-how und Netzwerk.

Neben den Boxen planen wir wie gesagt gerade zwei große Premium Online-Shops für Hund und Katze. Diese werden im Herbst online gehen.

Wir haben bereits auf der Interzoo 2014 in Nürnberg viele Kontakte in die USA geknüpft. Als Folge davon haben wir im Mai ein Shared-Office in Atlanta gegründet. Robert wird dort für uns vor Ort direkten Kontakt zu Herstellern und wichtigen Partnern knüpfen. Mal sehen was wir dann noch so in den USA anstellen können, Ideen gibt es einige ;)
Einige hochspannende Projekte sind in der Pipeline, die wir begleitend zu Mauz & Wauz launchen werden. Das wird nochmal richtig spannend. Mehr dazu in Kürze, ich muss ja noch was auf dem Gründergrillen zum Erzählen haben.

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Warum habt ihr Euch für die Region Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Wir haben unseren Lebensmittelpunkt hier, ganz genau im kleinen 400 Seelendorf Öschelbronn in der Gemeinde Berglen. Mit dem jüngsten Bürgermeister in Deutschland übrigens! Sind ja nur knappe 30 km bis nach Stuttgart.

Unser Umfeld ist toll, wir wohnen da, wo andere Urlaub machen und unser Hund liebt einfach die weiten Felder und Berge. Ich kann da gut abschalten und den Kopf freikriegen, wenn ich durch die Obstplantagen und Weinberge spaziere. Da sind schon viele gute Ideen zustande gekommen.

Die Startup-Szene in Stuttgart ist einfach geil. Ich war beim allerersten Gründergrillen noch im Schlosspark dabei, beim ersten Co-Working Tag in Stuttgart und kenne Conceptboard und Regiohelden aus der Zeit, als sie noch ganz am Anfang standen. Die Entwicklung hier ist hervorragend und es gibt richtig viele gute Gründer und Ideen aus Stuttgart und Umgebung. Wenngleich die Investoren und viele Banken noch viel zu konservativ denken. Da kann man sich tatsächlich ein Beispiel an Berlin nehmen. Nicht jeder ist halt ein Automotive- oder High-Tech Startup.

Aber auch unser Partner Becker Schoell sitzt in Ilsfeld, das sind nur knappe 35 km von uns weg. Das macht die Wege kurz und erleichtert vieles. Und wenn wir mal soweit sind, dann haben wir auch schon ein tolles Büroloft ausgemacht, in dem wir gerne das neue Mauz & Wauz Headquarter aufschlagen würden. Aber wir lassen uns damit Zeit. Als Rheinländer hab ich die schwäbische Sparsamkeit jetzt so langsam verinnerlicht. In Gedanken haben wir es aber schon fertig eingerichtet :)

Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?
Wichtig ist, an sich zu glauben und einen langen Atem zu haben. Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn eine Bank oder ein Investor Dich ablehnen. Bist Du überzeugt von Dir und der Idee, dann mach es.

Und nutzt die Startup-Szene in Stuttgart und Umgebung. Das Gründergrillen ist ein toller Ort, um Gleichgesinnte zu treffen. Entrepreneure haben ein offenes Ohr für die Probleme und Nöte anderer und der ein oder andere verfügt sicherlich auch über ein geeignetes Netzwerk oder einen Kontakt. Man benötigt nicht vom Start weg ein teures Büro, Co-Working Stuttgart ist eine tolle Anlaufstelle. Es gibt viele Veranstaltungen, die man besuchen kann. Wir haben vom Rems-Murr-Kreis aus sogar einen kleinen Existenzgründer-Stammtisch gegründet. Das macht Spaß, sich einmal im Monat untereinander auszutauschen. Und in Stuttgart gibt es ja Einiges. Daniel Bartel und sein Stuttgart StartupDigest informieren da ganz gut. Und mit StartUp Stuttgart und Accelerate Stuttgart stehen uns ja auch wohl demnächst noch ein paar tolle Veranstaltungen und Möglichkeiten ins Haus.

Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Kann man aus dem Stadtsäckel einen Startup-Fond machen, dann auf dem Schloßplatz die Startups pitchen lassen und danach direkt die Kohle verteilen? Das wäre mal eine coole Maßnahme!

Nein im Ernst, ich fände es ganz cool, wenn z.B. Startups die Möglichkeit erhalten würden, auf der Königsstraße mal ihre Ideen / ihr Startup vorstellen zu dürfen. So eine Art Entrepreneur-Königsstraße mit Infoständen. Sicherlich findet man den einen oder anderen interessierten Neukunden und nicht ganz so arme Leute gehen da ja auch einkaufen. Wer weiß, ob da ein potenzieller Investor vorbeiläuft? Die soll es ja hier auch geben.

Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Oliver Samwer, den würde ich gerne mal treffen. Er und seine Brüder haben sich auch nicht beirren lassen und ihr Ding durchgezogen. Die Samwers haben einen enorm guten Riecher fürs Geschäft. Vielleicht kann ich mir den einen oder anderen Tipp für den kommenden Weltkonzern Mauz & Wauz abluchsen :)

Wo siehst Du Mauz & Wauz heute in fünf Jahren?
Nun ja, Weltkonzern ist vielleicht übertrieben, aber ich fände es toll, wenn Mauz & Wauz schon in mehreren Ländern gut aufgestellt wäre. Wir wollen unbedingt unsere Eigenmarken forcieren, sprich Futter, Spielzeug und Zubehör. Und mit unserer eigenen IT-Entwicklung Maßstäbe gesetzt haben. Dafür haben wir jetzt schon die Weichen gestellt. Das wäre doch geil, wenn Du in New York die Mauz & Wauz Catnip Kissen bei Petco kaufen könntest. Und da wäre da natürlich noch das Loft – da wollen wir definitiv hin :)

Vielen Dank Thomas für das tolle Interview! Viel Erfolg und alles Gute Euch – macht was Gutes aus der Finanzierungsrunde! ;)

Pioneers Festival’s Startup Programs Application open until 1st September 2014 – Apply now!

Pioneers Festival is back – this year on October 29 and 30 in Vienna! And they prepared a bunch of startup programs and competitions for which you can apply until 1st September 2014. Don’t miss this opportunity!

pioneers startup competition

Apply for the following startup programs during Pioneers Festival:

  • Pioneers Showroom
  • Pioneers Challenge
  • Pioneers 90“ Pitch
  • Cisco Entrepreneurs in Residence
  • Face-to-face time with techstars
  • Startupbootcamp Pitch Day
  • Office hours with Rockstart

>>> The Pioneers Startup Programs Application Form <<<

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Startup Weekend Women in Stuttgart, 5.-7. September 2014

Das erste Startup Weekend Women findet dieses Jahr in Deutschland das erste Mal statt – bei uns in Stuttgart vom 5.-7. September 2014. Wir freuen uns schon riesig drauf und möchten Euch alle herzlich dazu einladen. Auch Männer sind übrigens willkommen ;)
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Die Startup Weekend Bewegung ist die weltweit größte Entrepreneur-Community, die allein 2014 in 120 Städten stattfindet und 1.800 Events für Startups und andere Akteure der Gründerszene veranstaltet. Bei den Events kommen Gründungsinteressierte zusammen und entwickeln in Teams in 54 Stunden innovative Geschäftsideen und erste Prototypen. Dabei werden die einzelnen Teams von erfahrenen Mentoren unterstützt und beraten. Am letzten Abend des Startup Weekends wird die beste Idee von einer Jury gekürt.

Nach diesem Konzept findet das Startup Weekend Women vom 5.-7.9.2014 im Literaturhaus in Stuttgart statt. Die Initiatorinnen des Startup Weekends, Marthe-Victoria Lorenz von fairplaid und Anastasia Podolean von klickreform, sind selbst erst mit ihren Geschäftsideen durchgestartet und wissen daher genau, worauf es ankommt. Warum es ein Wochenende nur für Frauen geben muss, beantwortet Marthe Lorenz: „Junge Frauen von heute sind motiviert, gut ausgebildet und voller Ideen. Jedoch steht ihnen oft eine risikoscheue Haltung und mangelndes Selbstwertgefühl im Weg.“

Logo SW Women

Das Wochenende ist gespickt von jungem Unternehmern und Unternehmerinnen. So freuen sich die Initiatorinnen über die Keynote Speaker Maria Spilka, Gründerin von Mädchenflohmarkt (Stuttgart), und Andrea Pfundmeier von Boxcryptor (Augsburg). „Wir hoffen den Teilnehmerinnen mit unserem Programm die Angst nehmen zu können, ihre Ideen zu verwirklichen und mit vielen hilfreichen Tipps zur Seite zu stehen“, so Lorenz über die Zielsetzung des Startup Weekend Women in Stuttgart.

Die Anmeldung (auch für Männer) findet ihr direkt auf Eventbrite.

LeWeb’14 Paris: Startup Competition during Startup Tour open for entries, deadline: 31st August 2014

LeWeb’14 Paris (December 9-11, 2014) announced last week that its internationally-renowned Startup Competition, recognized as being a launching pad for young companies, is open for entries.

New this year, LeWeb is introducing its inaugural Startup Tour in four European capitals known for having a particularly innovative startup community.

LeWeb Paris 2013

Starting on September 6 in Berlin, the Startup Tour will travel to Stockholm on September 30, before taking place in Paris in October and Barcelona in early November. The Startup Tour will be presented by Rodrigo Barros, HandsOn.TV. Startups from each of these cities and surrounding regions are invited to compete in local pitch contests, in front of a jury composed of local investors, entrepreneurs and media. They will also have the opportunity to network with the other attendees during an informal party following the pitch sessions. Startups will have 90 seconds to pitch and 5 minutes of Q&A with the jury.

Winning projects from Berlin, Stockholm, Paris and Barcelona will qualify as finalists for the main LeWeb’14 Startup Competition.

To be part of the Berlin stage of the Startup Tour, local startups are invited to submit their applications on YouNoodle before August 31st, for the opportunity of being selected to pitch.

More information available on http://leweb.co/startup-competition