BW Goes Mobile 2016: Der Wettbewerb für die besten mobilen Anwendungen ist wieder gestartet

Mobile Anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Seit 2009 schreibt die MFG Baden-Württemberg den Wettbewerb BW Goes Mobile aus, um die besten mobilen Anwendungen zu küren; inzwischen zum fünften Mal. Neben dem regionalen Bezug zeichnet ihn seit diesem Jahr der Fokus auf die Kreativwirtschaft aus.

BW-Goes-Mobile-Header

Im Vordergrund steht bei BW Goes Mobile das Kommerzialisierungspotenzial der eingereichten Ideen. Die Gewinner werden nicht nur finanziell mit einem Preisgeld von 10.000 Euro je Kategorie unterstützt, sondern auch von Mentoren aus der Kreativwirtschaft beraten und in einem Coachingprogramm konkret auf den Markt vorbereitet. Dieser wirtschaftsnahe Ansatz überzeugte auch das Buchhaus Wittwer: „Oft hat eine gute Konzeptidee allein nicht die Möglichkeit, marktfähig umgesetzt zu werden, weil es an brancheninternen Kenntnissen fehlt“, meint Doreen Klotz, die als Mentorin die Kategorie Bücherwelt – mobil betreut. „Wir freuen uns schon darauf ein Projekt gemeinsam in die Tat umzusetzen.“

Bis 6. Dezember in fünf Kategorien bewerben
Das Internet muss nicht zwangsläufig eine Bedrohung für klassische Wirtschaftszweige sein, vielmehr lassen sich die Vorteile beider Welten durch mobile Lösungen kombinieren. Wer dies der Jury beweist, hat gute Chancen auf den Gewinn. Noch bis zum 6. Dezember 2015 können Studierende, Entwickler, Start-ups und Jungunternehmer ihre mobilen Projekt- und Geschäftsideen in fünf Kategorien einreichen:

  • Bücherwelt – mobil | Mentor: Buchhaus Wittwer, Stuttgart
  • Kindergarten – neu erlebt | Mentor: Herder Verlag, Freiburg
  • Musikevent – geteilt | Mentor: Big FM, Mannheim
  • Showbesuch – mit komfortablem Rundumservice | Mentor: BB Promotion, Mannheim
  • Warteschlange – nie langweilig | Mentor: Europapark, Rust

„Die Kategorien decken thematisch verschiedene Bereiche ab, die auf Innovation angewiesen sind und mit kreativen Lösungen für mobile Anwendungen eine große Zukunft vor sich haben“, erklärt Ester Petri, Unitleiterin Förderung Medien- und Kreativwirtschaft bei der MFG.

Kick-off im Januar, Preisverleihung im Juni
Eine unabhängige Fachjury bewertet am 15. Dezember 2015 die Einreichungen und wählt pro Kategorie ein Gewinner-Konzept aus. Nach der Verkündung der Gewinner im Dezember beginnt im Januar 2016 die Umsetzungsphase. Sechs Monate haben die Teams Zeit, um ihre Konzepte inhaltlich und technisch umzusetzen. Dafür erhalten sie 10.000 Euro, die gestaffelt ausgezahlt werden.

Bei der Kick-off-Veranstaltung im Januar 2016 werden gemeinsam mit den Mentoren die Meilensteine fixiert. In den folgenden Monaten begleiten die Mentoren die Teams und stehen ihnen beratend zur Seite. Die Gewinner erhalten zudem ein fünftägiges Coaching, um ihre Idee zu einem tragfähigen und nachhaltigen Geschäftsmodell zu entwickeln. Im Juni präsentieren sie ihre Ergebnisse auf einer Preisverleihung der Öffentlichkeit.

Alle weiteren Infos und die Bewerbung gibt es online: http://bw-goes-mobile.mfg.de
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Disclaimer: Den Wettbewerb BW Goes Mobile 2016 unterstützt die Autorin dieses Beitrags mit ihrem Team im Auftrag der MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft.

Seed-Finanzierung über Companisto: MyCouchbox wächst und wächst

Direkt aus der Stadtmitte am Feuersee verschickt MyCouchbox Überraschungsboxen mit süßen und herzhaften Snacks nach ganz Deutschland und Österreich. Das im Januar 2014 ins Leben gerufene Startup wurde von den Gründern Sarah Haide und Clemens Walter bis heute vollständig eigenfinanziert und hat mehrere tausend Kunden pro Monat.

Waren die beiden am Anfang noch zu zweit (eine Etage unter den RegioHelden mit zwei Schreibtischen), zählt das Team heute über 11 Leute. Die Geschichte des Startups hat einige spannende Meilensteine hingelegt: 2014 gewannen sie z. B. den Elevator Pitch BW für Stuttgart. Im Juni 2015 holten sie sich den ersten Preis bei der ZDF Show „Kampf der Start-ups“. Seit dem 06.10.2015 kann man nun auch die starke Wachstumsphase von MyCouchbox mitfinanzieren und zum Teil der Company werden.

Auf Companisto sammelt MyCouchbox für die Seed-Phase Geld ein und hat nach zwei Wochen bereits über 180.000 € eingenommen. Gründerin Sarah Haide: „Es ist so verdammt cool, sich als Stuttgarter Startup über Companisto international vorzustellen. Wer uns kennenlernen mag, darf gerne bei uns anklopfen“. Wir sind gespannt und wünschen MyCouchbox viel Erfolg.

 

Gründergrillen Stuttgart #34 am 27. Oktober 2015

Liebe Gründer und Gründungsinteressierte,

am 27. Oktober 2015 wird wieder gegrillt. Ab 19 Uhr laden wir vom Startup Stuttgart e.V. zum Gründergrillen in die Superschanke (aka Schankstelle) ein, wir freuen uns auf Euch!

Gründergrillen

Bei dem ein oder anderen Getränk könnt ihr intensiv über (Geschäfts-) Ideen, Startups und die aktuellen News aus der Szene austauschen. Wie immer steht ein Grill bereit, steckt also ein paar Taler ein, wenn ihr hungrig seid. Zum Facebook-Event geht’s hier.
DAS KLEINE PROGRAMM
19:00 Uhr: Gründergrillen geht los
20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (keine vorherige Anmeldung nötig)
21:00 Uhr: Gründergrillen geht weiter
Wir freuen uns auf Euch und Eure Teilnahme!

Startup Lunch Stuttgart, 4. November 2015

Jeden ersten Mittwochmittag im Monat findet der Startup Lunch Stuttgart statt. Alle, die abends zeitlich nicht so flexibel sind, sollten diese Gelegenheit zum Austausch nutzen. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 4. November, ab 12:30 Uhr im Besitos statt (Rotebühlplatz 21, Tisch reserviert auf StartUp Stuttgart).

Wir bieten die Plattform – ihr bringt die Themen und die Lust auf Networking und Gespräche rund um Startup-nahe Themen sowie alles, was Euch aktuell bewegt, mit. Außerdem könnt ihr das mit einem lecker Mittagessen verbinden. Bitte meldet Euch im Facebook-Event an. Wir freuen uns auf Euch!

Euer Startup Stuttgart Team

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10 Fragen an Reparando

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen dem Reparando-Team gestellt, die einen mobilen Smartphone-Reparaturservice mit Hauptsitz in Stuttgart an den Start gebracht haben.

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

Wir sind Reparando, ein deutschlandweiter mobiler Smartphone-Reparaturservice. Das Unternehmen haben Jakob Schoroth, Till Kratochwill und Vincent Osterloh mit Unterstützung von Peter Ambrozy und Feliks Eyser gegründet. Mit unserem mobilen Service reparieren wir z.B. kaputte Displays und Akkus von iPhones und Samsung Galaxy Smartphones. Unseren Service bieten wir bereits in sieben Städten in Deutschland an. Weitere Städte folgen in den nächsten Wochen.

Reparando_Logo

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Wir sind Mitte Juli diesen Jahres gestartet. Auf die Idee sind wir gekommen, da wir alle Lust hatten ein Unternehmen aufzubauen, bei dem wir echte Kundenprobleme lösen. Zugleich haben wir gesehen, dass im Markt für Smartphone-Reparaturen eine enorme Nachfrage besteht. Vincent hatte bei seinem vorherigen Unternehmen pc-hilfe.de immer mehr Anfragen im Smartphone-Bereich und so haben wir uns die Frage gestellt, warum es für Smartphone-Reparaturen noch keinen mobilen Service mit einer einheitlichen deutschlandweiten Marke gibt. Je mehr wir uns mit dem Thema beschäftigt haben, umso mehr Lust haben wir bekommen in diesem Markt Gas zu geben und ein optimales Serviceerlebnis für unsere Kunden zu entwickeln.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Jakob und Vincent kennen sich von ihrem gemeinsamen Master-Studium an der WHU in Vallendar. Vincent hat zuvor seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen absolviert und im Anschluss daran bei SwipeGood in Palo Alto und bei Team Europe in Berlin gearbeitet. Schon zu Schulzeiten hatte er das Unternehmen pc-hilfe.de gegründet und zu Ende des Bachelor-Studiums St. ERHARD mitgegründet. Jakob hat nach dem Bachelor an der WHU zwei Jahre als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group gearbeitet. Till und Vincent kennen sich vom Bachelor-Studium an der Zeppelin Universität. Till hat im Anschluss daran vier Jahre lang als Unternehmensberater bei Bain & Company in Zürich gearbeitet und schließt gerade seinen INSEAD MBA in Singapur ab.
Peter und Feliks sind in der Stuttgarter Startup-Szene keine Unbekannten und kannten sich bereits von edelight (Exit an Burda), RegioHelden (Exit an Ströer Group) und Mädchenflohmarkt. Zu fünft wir haben uns dann aktiv zu Geschäftsmodellen im Smartphone-Markt ausgetauscht und dann sehr schnell entschieden das Thema gemeinsam anzugehen.

Was waren bei der Umsetzung von Reparando bisher die größten Herausforderungen?

Eine große Herausforderung war es sicherlich, den selbst gesetzten Ansprüchen gerecht zu werden. Wir wollten von Anfang sehr schnell wachsen, allerdings niemals zu Lasten der Kundenzufriedenheit. Das ist gerade am Anfang nicht immer einfach und man muss extrem priorisieren. Allerdings konnten wir Dank der aktiven Unterstützung von Peter und Feliks viele unserer Herausforderungen recht gut meistern, da die beiden viele der Problematiken aus eigener Erfahrung kannten.

lauraliebt.de

Es gibt ja mittlerweile viele, meist lokal aktive Smartphone-Reparaturanbieter. Wo seht ihr eure Schwerpunkte und Alleinstellungsmerkmale in der Positionierung gegenüber anderen Anbietern?

Wir heben uns im Wesentlichen durch drei Dinge ab. Zum einen bieten wir im Gegenteil zu lokalen Ladengeschäften unseren mobilen Vor-Ort-Service an. Das heißt, wir kommen zum Kunden nach Hause oder ins Büro und reparieren das Gerät innerhalb von 45 Minuten beim Kunden vor Ort. Somit können wir dem Kunden die schnellstmögliche Reparatur seines Handys ermöglichen. Zudem kann der Kunde bei der Reparatur dabei sein, was insbesondere bei vertraulichen Daten sehr geschätzt wird.
Im Unterschied zu lokalen Anbietern sind wir als deutschlandweite Smartphone-Reparatur Marke zudem überregional aktiv. Das kommt natürlich bei Unternehmenskunden mit mehreren Standorten besonders gut an, da man in jeder Stadt auf das gleiche Unternehmen vertrauen kann.
Weiterhin heben wir uns durch unsere Prozessqualität ab. Vom Einkauf bis zur Rechnungsstellung achten wir auf eine weit überdurchschnittliche Prozessqualität, was die Anzahl der Reklamationen sehr niedrig hält und eine überdurchschnittlich hohe Kundenzufriedenheit ermöglicht.

Ihr seid kürzlich extra nach Stuttgart gezogen, um Reparando an den Start zu bringen. Warum habt ihr Euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Wir glauben, dass es in Deutschland viele tolle Städte gibt um ein Startup zu gründen. Für uns war der klare Vorteil, dass mit Peter und Feliks unsere Gründungsinvestoren hier sind und uns mit ihrem Netzwerk in Stuttgart helfen konnten extrem schnell zu starten. Zudem hatte Vincent sein erstes Unternehmen ebenfalls in der Stuttgarter Region aufgebaut, daher wussten wir bereits, dass wir hier keine Probleme haben werden talentierte und motivierte Mitarbeiter zu finden. Nicht zuletzt war Stuttgart mit seiner hohen Kaufkraft und dichten Besiedlung für die anfängliche Pilot-Phase optimal geeignet. Am Ende des Tages ist es unserer Meinung nach nicht entscheidend, wo man gründet, sondern dass man jeden Tag alles dafür gibt, den höchstmöglichen Nutzen für seine Kunden zu generieren. Das gilt im Valley genauso wie in Berlin oder Stuttgart.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Als Einstieg sind sicherlich Veranstaltungen wie das Gründergrillen, die Veranstaltungen am Startup Campus Stuttgart oder das Startup Weekend sehr hilfreich. Darüber hinaus können wir nur empfehlen sich mit möglichst vielen anderen Gründern aus der Region zu treffen und so das persönliche Netzwerk zu erweitern. Was der Region hier sicherlich gut tun würde wäre, wenn mehr Gründungsinteressierte sich zutrauen richtig groß zu denken. Erfolgreiche Startups wie TeamViewer, RegioHelden, fahrrad.de, Hockey App, Smoope oder Mädchenflohmarkt zeigen, dass Stuttgart eine super Stadt ist um erfolgreiche Startups mit großen Visionen aufzubauen. Wenn jeder Gründer hier täglich Gas gibt um das Maximum aus sich selbst und seinem Unternehmen herauszuholen werden wir bald noch viele weitere vielversprechende Startups aus Stuttgart sehen.

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Wir würden an diesem Tag alles daran setzen, einen Startup-Beauftragten zu etablieren, der sich ausschließlich für die Belange von jungen Unternehmen in der Region einsetzt.

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Wir würden gerne mal wieder mit dem gesamtem Reparando-Team essen gehen um uns in Ruhe mit allen Mitarbeitern auszutauschen, deren unglaublichen Einsatz wir sehr zu schätzen wissen.

Wo seht ihr Reparando heute in fünf Jahren?

Momentan fokussieren wir uns sehr stark auf die aktuellen Aufgaben und das Wachstum in den nächsten Monaten. Wir haben extrem ambitionierte Pläne mit Reparando und hoffen, dass wir in fünf Jahren unsere großen und wichtigen Ziele weitestgehend erreicht haben. Eines davon ist, dass wir möglichst vielen Menschen geholfen haben wollen, ihr Smartphone als unverzichtbaren täglichen Begleiter schnellstmöglich wieder einwandfrei nutzen zu können.

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!

International Entrepreneurship Education Summit, 27.11.2015 in Stuttgart

Der International Entrepreneurship Education Summit findet am 27.11.2015 an der Hochschule der Medien in Stuttgart statt.

Diese Veranstaltung findet vor dem diesjährigen Startup Weekend Stuttgart (27.-29.11.2015) statt und bietet eine Plattform für den Austausch innovativer Ideen und etablierter Praktiken zur Vermittlung von Innovation und Entrepreneurship. Der Fokus liegt dabei auf dem Lernen voneinander mit ausreichend Zeit für Diskussionen. Sie richtet sich an diejenigen, welche Entrepreneurship an Hochschulen und in Organisationen lehren und fördern. Die Tagung ist kostenfrei und bietet deutsche und englische Tracks.

Weitere Informationen und den Call for Papers findet ihr unter: https://www.hdm-stuttgart.de/internationalday/Entrepreneurship

Boostcamp Karlsruhe, 7.-8. November 2015 – Jetzt anmelden!

Beim BoostCamp in Karlsruhe am 7. und 8. November 2015 können IT-, Web-, Hightech-Startups in der Gründungs- und Aufbauphase ihr Geschäftsmodell auf Herz und Nieren testen lassen, mehr über Zielgruppen-Fokussierung erfahren und vor allem lernen, mögliche Risiken gezielt zu senken. Unterstützt werden sie in diesem Intensivworkshop von erfahrenen Vertretern der Unternehmer-, Risikokapital- und StartUp-Szene, welche die Teams als Mentoren begleiten. Das BoostCamp wird gemeinsam vom Center for Entrepreneurship des KIT und dem CyberForum e.V. veranstaltet.

Bewerbungsfrist: 19.10.2015
Mehr Informationen online unter http://www.boostcamp.de

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Startup Weekend Stuttgart, 27.-29.11.2015 – Early Bird Tickets noch bis zum 20.10.2015 verfügbar!

Startup Weekend Stuttgart ist ein zweieinhalbtägiges Event, in dessen Mittelpunkt die Unternehmer von morgen stehen. Vom 27.-29. November 2015 heißt es wieder: Nicht nur reden, sondern auch machen! Early Bird Tickets gibt es noch bis zum 20. Oktober 2015!

Ob Business-Spezialisten, Designer, Entwickler oder Studenten, jeder kann mitmachen. Nach einer kurzen Vorstellung der Geschäftsideen am Freitagabend steht die restliche Zeit ganz im Zeichen der Umsetzung, in Teams und unterstützt durch Experten aus den verschiedensten Bereichen. Nicht jeder muss dabei eine Idee vorstellen, einfach teilnehmen und in einem Team mitarbeiten ist auch möglich.Bringt eure Kompetenzen mit, die ihr habt. Wir suchen nicht nach High-Flyern, wir suchen nach Leuten, die Lust haben, etwas zu bewegen! Das Event wird in Deutsch moderiert, jedoch haben Teams natürlich auch die Möglichkeit, in Englisch zu arbeiten und zu pitchen.

Das erwartet Euch beim Startup Weekend Stuttgart
* Geschäftsideen präsentieren und im Team ausarbeiten.
* Prototypen, Businessplan und Abschlusspräsentation erstellen.
* Know-how von hochkarätigen Mentoren aus verschiedensten Branchen der Startup-Szene.
* Umsetzung starten.

Ziel ist es, in 54 Stunden Eure Geschäftsideen so weit wie möglich voranzutreiben, erstes Kunden-Feedback einzuholen und die Projekte teilweise schon in die Realität umzusetzen. Bei den Abschluss-Präsentationen am Sonntagabend bewertet dann eine hochkarätige Jury die besten Teams.

Das Startup Weekend bietet das Netzwerk und die Ressourcen, um ein Team von der Idee bis zum Launch eines Produkts zu unterstützen. Die Motivation der Teilnehmer ist dabei der Motor für ein Wochenende voller Kreativität und Ergebnisse.

Sichert euch jetzt noch euer Early Bird Ticket bis zum 20. Oktober 2015 via Eventbrite

Müssen Gründer nett sein?

 

„Awesome!“ Für diese Wort gibt es heutzutage eine passende deutsche Übersetzung: „Geil!“  Dies ist das  Adjektiv für das meiste, was in der deutschen  Startup-Kultur entwickelt  wird. Ganz nach  kalifornischen Vorbild, wo gedämpfte Euphorie schon fast als Beleidigung gilt. Ob es nun die App ist, die irgendwelche Lieferzeiten abkürzt oder das neueste Projekt der „sharing economy“. „Geil“ ist erst einmal alles. Die  typisch amerikanische, ungebremste Begeisterungsfähigkeit ist in der Tat ein Schlüssel dazu, warum neue Ideen in den USA häufig bessere Chancen haben als bei uns. Es ist deshalb ein gutes Zeichen, wenn allmählich ein wenig von diesem „Awesome“  in die deutsche Bedenkenträgerkultur hineinsickert. Gründer, insbesondere jüngere, können sich über ihr medial vermitteltes Image in Deutschland zurzeit nicht beklagen. Vom Wirtschaftsmagazin über die seriöse Tageszeitung bis zum privaten Unterhaltungskanal gelten sie als cool. Und so manche Idee, die kaum den ersten „Pitch“ bei einem kühl kalkuierenden Investor überstehen würde, ist ersteinmal – nun ja – „echt geil.“ Das nette Image vom fröhlichen Gründer wird  von sympathischen Ritualen und Praktiken befördert. Man duzt sich sofort und ungefragt. Jeder redet mit jedem. Netzwerken ist der Schlüssel. Die Startup-Kultur kann geradezu zum Lifestyle werden. Als  für den Lebenslauf cooler Abschnitt der eigenen Biografie zum Beispiel. Und angesichts der Vielzahl an Förderwettbewerben, Preisverleihungen und Prämierungen ist  die Karriere als netter, öffentlichkeitswirksamer Gründer fast schon eine Laufbahn für sich. Ob daraus dann wirklich nachhaltige Geschäftsmodelle oder gar große, weltbewegende Ideen werden, ist die andere Frage. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber deutsche  Gründungen pendeln sich immer noch häufig  in einer „comfort zone“ mittlerer Größe ein, ohne das ganz große Rad drehen zu wollen, wie das die Visionäre aus den USA auszeichnet.

Die optimistische US-Gründerkultur hat eine Kehrseite
Bei der Begeisterung über den aus den USA importierten locker-optimistischen Ton geht nämlich die andere Seite dieses Modells  oft unter: Hinter dem Lächeln versteckt sich eine knallharte, bis auf die Knochen kapitalistische Philosophie. Der Investor, der einem gerade noch auf die Schultern klopfte, macht einem eine Minute später ganz kühl  klar, dass er keinen Pfifferling auf die mit Herzblut vorgestellte Idee wetten will. Und alle Massagestühle und alle kostenlosen Pizzalieferungen  in den Büros können nicht kaschieren, dass bis an die Grenze geschuftet wird – und manchmal darüber hinaus. Die US-Gründerkultur ist nur oberflächlich „nett“. Sie akzeptiert gleichzeitig auch die gnadenlosen Gesetze des Marktes. Es birgt also ein gewisses Risiko, wenn in Deutschland das Bild einer neuen jung-dynamischen Startup-Kultur für die breite Öffentlichkeit zu viel Nettigkeit transportiert. Um nicht falsch verstanden zu werden: Auch in deutschen Startups wird knallhart am Erfolg  gearbeitet – aber der Schritt zur echten Größe bedeutet eben auch,  über die sympathischen Gepflogenheiten der Anfangsjahre hinauszuwachsen. Es sind nicht nur die sich ironischerweise „business angels“ nennenden Investoren, die von außen für harte Enscheidungen zuständig sind, sondern auch zum Unternehmer gereifte Gründer selbst. Es ist knochenhart, einem Mitgründer aus den Anfangsjahren zu sagen, dass er für eine größer gewordene Firma vielleicht nicht mehr der Richtige ist. Es ist bitter, vielleicht einmal Menschen entlassen zu müssen, weil sie nicht die nötige Leistung bringen. Man braucht nicht gleich, wie es bei US-Unternehmen wie Amazon leider passiert, unmenschlich zu handeln. Aber wer sich in dem System bewegt, das wir hierzulande lieber als Marktwirtschaft bezeichnen denn als Kapitalismus,  kommt um Härten nicht herum. Und dann muss man damit leben, dass einen nicht mehr alle Welt sympathisch und  „geil“ findet.

Bei zu viel Erfolg dreht sich in Deutschland der Wind
Während Startups in der Frühphase in Deutschland inzwischen verwöhnt davon sind, dass sie medial gelobt und gepampert werden, dreht sich an einem bestimmten Punkt der Wind. Auf einmal findet einen dann die Öffentlichkeit gar nicht mehr so nett. Wer wirklich groß werden will, der hat es hierzulande weiterhin  schwer. Das haben etwa die Gebrüder Samwer erfahren, als sie das ganz große Rad zu drehen begannen. (Knallharte  Burschen, die auch scharfe Kritik gefälligst auszuhalten haben, sind sie übrigens wirklich.)  Nette, junge Gründer mögen wir in Deutschland schon – aber auch jemanden, der  nach dem ganz großen Erfolg greift?   Um nicht missverstanden zu werden: Welche Balance jeder sucht, ist seine eigene Entscheidung. Klein, aber glücklich zu sein kann besser  sein als Welteroberer zu werden und zynisch. Was aber nötig wäre, ist mehr Ehrlichkeit.  Das kann manchmal auch weh tun. Ich habe  schon am eigenen Leib erlebt, wie frisch gebackene Gründer, die an sympathisierende Berichterstattung gewöhnt sind, sich  darüber wundern, wenn ich nicht mehr alles nur toll finde. Und nach einer gewissen Zeit im Stuttgarter Gründerbiotop beginne ich zu ahnen, dass nicht immer und an allen Punkten hier alle eine große Familie sind. Jeder hat sein Ego, jeder hat Interessen – und ich halte das nicht nur für legitim, sondern auch für produktiv.   In den wichtigen Dingen an einem Strang ziehen, sich ansonsten ehrlich zu streiten, ist das richtige Rezept. Aber dafür braucht es auch den Mut, das oberflächliche Image von der netten Gründerfamilie durch andere, realistische Facetten zu ersetzen. Es gibt Kooperation, aber auch Konkurrenz. Wer geschäftlichen Erfolg haben will, kann nicht immer nur ein Idealist sein. Zur Gründerkultur gehört die Fähigkeit zu harten, konsequenten Entscheidungen. Ein Element, der US-Mentalität, das mich immer wieder beeindruckt hat, kann man dabei gerne übernehmen: Amerikaner können auch nach einer knallharten geschäftlichen Auseinandersetzung anschließend ganz locker ein Bier zusammen miteinander trinken, weil sie die Dinge auseinanderhalten und nicht alles persönlich nehmen. In diesem Sinne: Seid  nett zueinander!

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Bildquelle: Selena N.B.H. unter CC-Lizenz CC BY 2.0

 

Junior Elevator Pitch BW – Jetzt für den 12.11.2015 in Mannheim bewerben

Baden-Württemberg sucht die besten Schülerfirmen und Schülergeschäftsideen – Bewerbt Euch jetzt!

Im Herbst 2013 hat die ifexInitiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg – den Elevator Pitch BW ins Leben gerufen, um für mehr Unternehmertum im Land zu werben und Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer zu unterstützen. Seit Sommer 2015 folgt nun der Junior Elevator Pitch BW, der bereits bei Schülerinnen und Schülern Interesse und Begeisterung am Unternehmertum wecken soll.

Der Junior Elevator Pitch BW bietet Schülerinnen und Schülern eine attraktive Plattform, um sich mit ihrer Schülerfirma und ihrer Geschäftsidee vor einer hochkarätigen Jury und vor Publikum zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, ihre Geschäftsidee optimal zu verkaufen und sich auf die wesentlichen Elemente ihres Geschäftsmodells zu konzentrieren. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich mit anderen Schülerfirmen auszutauschen und zu vernetzen sowie erste Kontakte in die Wirtschaft und Politik zu knüpfen. Die L-Bank sponsert für die drei Erstplatzierten außerdem ein Preisgeld (1. Platz: 300 €, 2. Platz: 200 € und 3. Platz: 100 €).

Der erste Junior Elevator Pitch BW fand am 7. Juli 2015 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Den Sieg sicherte sich das Mannheimer Team von “Die Zweitbesten”. Den Nachbericht zur Veranstaltung könnt ihr online nachlesen.

Der zweite Junior Elevator Pitch BW findet am 12. November 2015 von 15:00-17:30 Uhr im MAFINEX-Technologiezentrum in Mannheim statt. Die Top 10 Teams mit den meisten Online-Stimmen, die sie über E-Mail, Facebook und Google+ einsammeln konnten, dürfen am 12.11.2015 in Mannheim antreten. Der Bewerbungsschluss und Ende des Online-Votings ist der 5.11.2015, 12:00 Uhr. Die Bewerbung ist ab sofort über die Website des Junior Elevator Pitch BW möglich: https://junior.elevatorpitch-bw.de

Bewerbt Euch jetzt zur aktiven Teilnahme oder kommt gerne als Zuschauer vorbei und erlebt die kreativen Geschäftsideen vor Ort! Das Publikum darf mitabstimmen. Die Veranstaltungen sind für alle Besucher kostenfrei, die Anmeldung ist über Eventbrite erforderlich. Der Junior Elevator Pitch BW bietet außerdem eine gute Gelegenheit für ausgewählte Vertreter aus Wirtschaft und Politik, junge Unternehmertalente und ihre innovativen Geschäftsideen kennenzulernen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen findet Ihr auf https://junior.elevatorpitch-bw.de

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Disclaimer: Den Junior Elevator Pitch BW organisiert die Autorin dieses Beitrags mit ihrem Team im Auftrag der ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.