Fünfter VC-BW Pitch am 28.1.2016, Bewerbungsfrist für Startups bis 11.12.2015

Jubiläum! Der Venture Capital-Pitch geht in die fünfte Runde und wird am 28. Januar 2016 in den Räumen der L-Bank Stuttgart stattfinden. Aus den Bereichen IT, High Tech und Life Science wird auch im kommenden Jahr eine Expertenjury das „Best of Baden-Württemberg“ zusammenstellen. Die überzeugendsten Hightech Startups präsentieren ihr Konzept vor Investoren aus dem gesamten Bundesgebiet. Unter den pitchenden Jungunternehmern werden im Anschluss die besten Teilnehmer gekürt.

Für eine erfolgreiche Anmeldung benötigt ihr nur zwei ausgefüllte Formulare: eines mit Euren Kontaktinformationen und einen Onepager. Bitte sendet beide Dokumente bis zum 11.Dezember 2015 an info(at)vc-bw.de

Die Anmeldung für Investoren und Wirtschaftsförderer ist direkt online möglich.

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Geeks on Boards Vol. #2 – Snowboarden und Skifahren vom 11.-13.12.2015

Wir freuen uns riesig, auch diesen Winter Geeks on Boards wieder als Partner zu unterstützen!

Zum zweiten Mal heißt es Wintersportler, Startupbegeisterte und Geeks aufgepasst, packt die Bretter aus! Wie schon im Januar 2015 bieten wir Euch wieder das Event der ganz besonderen Art. Die Stuttgarter Startup Community fährt in die Schweiz auf den Flumserberg zum Boarden, Schlitteln, Skifahren und Winterwandern. Stilgerecht natürlich mit Übernachtung im Wohnwagen direkt an der Piste.

Beginn des Hammer Wochenendes ist am Freitagnachmittag, dem 11. Dezember 2015. Die Anreise erfolgt geschlossen im Bus, um hier schon die ersten Kontakte zu schließen. Die Heimfahrt ist für Sonntagabend geplant.

Abfahrt und Ankunft ist bei Accelerate Stuttgart (Rotebühlstraße 87, 70178 Stuttgart). Für alle, die mit dem Auto nach Stuttgart fahren gibt es hier die Möglichkeit kostenlos zu parken. Ihr werdet hier von Stefan in Empfang genommen und um 16:30 Uhr dann von unserem Reisebus aufgepickt.

Weitere Infos und die Tickets gibt’s online hier >>> http://geeksonboards.de

Startup Lunch Stuttgart, 2. Dezember 2015

Jeden ersten Mittwochmittag im Monat findet der Startup Lunch Stuttgart statt. Alle, die abends zeitlich nicht so flexibel sind, sollten diese Gelegenheit zum Austausch nutzen. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 2. Dezember, ab 12:30 Uhr im Besitos statt (Rotebühlplatz 21, Tisch reserviert auf Startup Stuttgart).

Wir bieten die Plattform – ihr bringt die Themen und die Lust auf Networking und Gespräche rund um Startup-nahe Themen sowie alles, was Euch aktuell bewegt, mit. Außerdem könnt ihr das mit einem lecker Mittagessen verbinden. Bitte meldet Euch im Facebook-Event an. Wir freuen uns auf Euch!

Euer Startup Stuttgart Team

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10 Fragen an Talentcube

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen an das Team von Talentcube gestellt, die mit ihrer App den Rekrutierungsprozess in Unternehmen revolutionieren möchten.

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

Wir sind die drei Gründer (Sebastian, Sebastian und Hendrik) der mobilen Bewerbungsplattform Talentcube. Bei uns können Unternehmen ihren Bewerbern eine sehr einfache und gleichzeitig authentische Möglichkeit bieten, sich direkt per Smartphone bei ihnen zu bewerben. Bei der Talentcube-Bewerbung liegt der Fokus auf der Persönlichkeit des Bewerbers, die in klassischen Bewerbungsunterlagen schlichtweg nicht zum Ausdruck kommt. Da die Persönlichkeit eines Bewerbers aber ein entscheidendes Kriterium bei der finalen Personalauswahl ist, werden heutzutage bis zu 50% der Vorstellungsgespräche umsonst geführt. Allzu oft erkennt man schon nach 3 Minuten, dass man sich das ein oder andere Vorstellungsgespräch hätte sparen können. Der Clou bei unserer Bewerbung, die Kandidaten antworten bereits bei der Bewerbung auf explizite Fragen des Unternehmens und zeichnen ihre Antworten mit der Frontkamera ihres Smartphone auf.

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Die Talentcube UG gibt es seit August diesen Jahres, an der Idee und dem Konzept hinter Talentcube arbeiten wir schon deutlich länger. Im Frühjahr 2014 machten wir uns das erste mal explizit Gedanken dazu, wie umständlich es ist, sich bei Unternehmen zu bewerben. Allein das Anschreiben nimmt Stunden oder Tage in Anspruch. Gleichzeitig haben wir erkannt, dass der klassische Bewerbungsprozess mit CV und Anschreiben nicht auf dem Smartphone umsetzbar ist und man für eine “saubere” Bewerbung immer noch einen PC braucht. Vor dem Hintergrund, dass bereits heute zwei von drei Kandidaten ein Smartphone für die Jobsuche verwenden und sich mehrheitlich auch einen mobilen Bewerbungskanal von Unternehmen wünschen, wollten wir herausfinden wie eine mobile Alternative aussehen muss. Wir haben daraufhin mit einer Reihe von Unternehmen untersucht, worauf es denn wirklich beim Kennenlernen und Sichten von Bewerbern ankommt. Wir mussten feststellen, dass Bewerbungsschreiben aufgrund mangelnder Aussagekraft zweitrangig sind oder zum Teil gar keine Rolle im Entscheidungsprozess mehr spielen. Dann war die Frage, wodurch das überflüssige Anschreiben ersetzt werden muss. So sind wir auf die Video-Bewerbung gekommen.

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Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Wir kennen uns seit Beginn unseres gemeinsamen Studiums der Wirtschaftsinformatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg 2008 hier in Stuttgart. Danach haben wir noch einige Jahre Berufserfahrung in großen deutschen Unternehmen gesammelt bzw. noch ein Masterstudium drauf gesetzt. Man kann also sagen, dass wir uns schon lange als Freunde kannten bevor wir nun auch Geschäftspartner geworden sind.

Was waren bei der Umsetzung von Talentcube bisher die größten Herausforderungen?

Nachdem die Entscheidung getroffen war, dass wir uns Vollzeit dem Vorhaben Talentcube widmen wollen, stellte sich natürlich zunächst einmal die Frage, wie wir Produktentwicklung und Markteintritt bei fehlendem Gehalt am Anfang stemmen können. Wir haben uns daraufhin über die Hochschule Esslingen auf das EXIST-Gründerstipendium beworben. Dies war natürlich mit einigem Aufwand verbunden und hat speziell in der Anfangsphase auch viel Zeit gekostet. Nachdem die Finanzierung für das erste Jahr soweit gesichert war stand dem Start der Plattformentwicklung nichts mehr im Wege. Da wir die aktuelle Version der Plattform komplett selber entwickelt haben, mussten wir uns natürlich auch hier mit einigen Themen auseinandersetzen, die neu für uns waren. Eine weitere Herausforderung speziell zu Beginn war natürlich das ganze Thema Vertrieb. Wie gewinnen wir unsere ersten Partnerunternehmen, die Talentcube als Bewerbungsmöglichkeit anbieten? Aber auch diese Hürde konnten wir meistern und haben drei Wochen nach Start unser Plattform bereits über 40 Partnerunternehmen generieren können. Mittlerweile kommen Unternehmen bereits direkt auf uns zu, was natürlich bestätigt, dass das Thema Mobile Recruiting bei Unternehmen zurecht immer relevanter wird.

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Mittlerweile versuchen sich ja einige Plattformen (online und mobil) daran, Recruiting spannender und erfolgreicher für Unternehmen zu gestalten. Wo seht ihr eure Schwerpunkte und Alleinstellungsmerkmale in der Positionierung gegenüber anderen Anbietern?

Das ist richtig, in der HR-Branche tut sich aktuell Einiges. Immer mehr Unternehmen stellen fest, dass sich die Art sich zu Bewerben seit Jahrzehnten nicht wirklich geändert hat, obwohl sich die Bedürfnisse der heutigen Bewerber aufgrund technologischer und generationsbedingter Entwicklungen drastisch gewandelt haben. Heutzutage herrscht ein nie da gewesenes Selbstverständnis gegenüber mobilen Anwendungen. Was uns von Wettbewerbern unterscheidet? Talentcube ist 100% mobil, jedoch nicht auf Kosten der Qualität. Unser Schwerpunkt liegt klar auf einem mobilen Bewerbungsprozess, der nicht an Aussagekraft einbüßt, sondern mit den Möglichkeiten mobiler Endgeräte sogar verbessert wird.

Warum habt ihr Euch für Esslingen/ Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Hier in Stuttgart hatten wir natürlich schon einige wertvolle Kontakte, die uns speziell in der Anfangsphase geholfen haben. Mit der Hochschule Esslingen arbeiten wir durch das Gründerstipendium eng zusammen und haben hier auch einen Mentor, der uns seit Beginn des Projekts begleitet und immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Außerdem bietet die Metropolregion Stuttgart, mit den vielen Branchen und zahlreichen Firmen von Kleinstunternehmen bis Großkonzern einen guten Nährboden für unsere ersten Schritte. Nicht zuletzt ist ja Stuttgart bekannt für erfolgreiche und solvente Unternehmen, die auch in Innovationen investieren können.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Validieren und machen! Viele haben gute Ideen tun sich dann allerdings schwer, diese auch wirklich umzusetzen. Ob eure Idee das Zeug dazu hat wirklich zu einem Produkt zu werden, das sich am Markt etablieren kann, werdet ihr nur herausfinden, wenn ihr den Schritt wagt und diese auch versucht in der Realität umzusetzen. Wenn ihr alleine unterwegs seid, nutzt bestehende Netzwerke um Gleichgesinnte zu treffen, die euch bei der Realisierung eurer Pläne helfen. Also wartet nicht länger sondern schreitet zur Tat!

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Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Hmm, das ist eine gute Frage, wahrscheinlich würden wir die Gunst der Stunde dazu nutzen, um für Startups mehr Räumlichkeiten zum gemeinsamen Arbeiten zu schaffen. Große Flächen auf denen man sich begegnen und austauschen kann, die von jungen Gründern kostenfrei genutzt werden können, wären eine ideale Möglichkeit um weitere Gründungsinteressierte nach Stuttgart zu locken. Außerdem würden wir Startups subventionierten, die endlich mal fliegende Autos erfinden, mit denen man die lästigen Stauzeiten umgehen kann.

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Mit Gandhi, Mandela, Musk, Branson und Jobs, um aus erster Hand zu erfahren, wie man mit dem Status Quo bricht, groß denkt und seinen Überzeugungen treu bleibt.

Wo seht ihr Talentcube heute in fünf Jahren?

Talentcube hat sich als Bewerbungsstandard etabliert und ist nicht nur in Deutschland bekannt und im Einsatz sondern in ganz Europa.

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‚Leancamp & mm1‘ Gründergrillen Stuttgart am 20.11.2015, Rob Fitzpatrick zu Gast & jede Menge Seminare!

Das 4. Leancamp Stuttgart bringt neben dem 35. Gründergrillen am 20. November 2015 allerhand Experten in die Region – viele werden beim Leancamp selbst sein, Vorträge halten oder Workshops anbieten.

Gratis Lean Crash-Kurs & Vortrag mit Rob Fitzpatrick am 19.11.15

Am Vortrag der Un-Konferenz (Donnerstag) wird Kamil Barbarski (MAK3it GmbH) ab 14 Uhr eine kostenfreie Einführung in „Lean Startup“ geben und danach um 17.30 Uhr wird Rob Fitzpatrick (Autor von „The Mom Test“) seinen legendären Vortrag „How to talk to customers without wasting your time“ für Gründer und Startups halten!

Anschließend stellen Anastasia Podolean & Daniel Bartel die deutsche Ausgabe von „Der Mom Test“ vor und diskutieren gemeinsam die Kunst, Kundeninterviews und Customer Development durchzuführen.

Nach der Veranstaltung (gegen 19:30 Uhr) kehren wir dann gemeinsam zum „Spätzle-I/O Dinner“ im Trollinger (gegenüber) ein (Verpflegung auf eigene Kosten).

Kommt vorbei wann du magst – keine Anmeldung notwendig. Mehr dazu auf Facebook.

BBQ beim Gründergrillen Stuttgart #35 am 20.11.15

Am Leancamp-Tag selbst (Freitag) bleibt unbedingt bis zum späten Abend in Stuttgart, denn wir werden zusammen mit unserem Partner mm1 Consulting & Management das 35. Gründergrillen Stuttgart sponsern. Euch erwartet ab 19 Uhr ein tolles Netzwerk-Event mit BBQ und Startup-Pitches in einer exklusiven (& beheizten) Location direkt am Stuttgarter Hauptbahnhof! Zum Gründergrillen Facebook-Event. Für das Leancamp selbst gibt es noch günstige Last-Minute Tickets ab 48 Euro netto!

Deep-Dive Seminare am 21.11.15

Am Samstag werden Profis (wie Rob Fitzpatrick & Ben Sufiani) tolle Gründer-Seminare in der Stuttgarter Innenstadt anbieten. Tickets für die jeweils 3-stündigen Seminare am Samstag Vor- & Nachmittag kannst du hier separat buchen (max. 12 Teilnehmer je Seminar, Getränke zum Selbstkostenpreis verfügbar). 50% Startup-Rabatt für junge Gründer gibt es mit dem Aktionscode: „Startup“.  Alle Infos und das Programm findet ihr unter http://leancamp.net/stuttgart4.

 

The Mom Test – How to talk to customers
… mit Rob Fitzpatrick & Anastasia Podolean

Create an Elevator Pitch and Start a TED Talk
.. mit Carolyn Gale

Idea Validation – A hands-on crash course
… mit Ben Sufiani

Professionelle Kommunikation für Startups
… mit Philipp Renger & Dirk Baranek

Fördern allein reicht nicht

Die Startup-Kultur verstehen insbesondere Politiker als einen öffentlichkeitswirksamen neuen Förderungsbereich. Aber das Aufkommen immer neuer Programme und Töpfe hat auch Schattenseiten.

Die tun was – das kann man in Abwandlung eines einstigen Auto-Werbeslogans sagen, wenn man auf die inzwischen sehr vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten und Fördertöpfe für Startups in der Frühphase in Deutschland und insbesondere auch in Baden-Württemberg blickt. Von den Wirtschaftsförderern der Kommunen und Regionen, über Wirtschaftsinitativen wie bwcon oder Instrumenten des Landes wie der MFG bis hin zu den etablierten Programmen wie Exist für Gründer aus der Uni heraus, sind inzwischen alle dabei, wenn es um das Thema Startups geht. Das ist grundsätzlich sehr zu begrüßen. Und wenn es ganz nebenbei darum geht, auch selbst als Förderer etwas vom positiven Image des Gründens abzubekommen, dann ist das legitim. Für die öffentliche Wahrnehmung ist es zurzeit geradezu zwingend, auf das Thema aufzuspringen, wenn man nicht von gestern sein will. Übersichtlich ist das alles aber schon lange nicht mehr. Man könnte für Baden-Württemberg ein eigenes Internetportal aufmachen, in dem man chronologisch und alphabetisch einmal alle Förderwettbewerbe oder -töpfe und alle Institutionen aufzählt, die von Karlsruhe, Stuttgart bis Ulm und von Mannheim bis Freiburg zugange sind. (Wer hier den totalen Überblick hat, kann sich gerne bei mir melden…)

Wenn man nicht aufs Ganze blickt, ist jede Initiative löblich
Ich will nicht an einzelnen Initiativen herumkritteln. Jede Unterstützung ist für sich betrachtet löblich. Ein strukturelles Problem gibt es allerdings: öffentliche oder institutionelle Förderung konzentriert sich meist auf die Frühphase. Wenn eine erfolgreich angeschobene Gründung wirklich groß werden will, dann braucht es privates Risikokapital. Das gibt es – und die Förderer tun auch oft ihr bestes um hier die Anschlussfinanzierung hinzubekommen. Dennoch gibt es damit eine gewisse Schieflage, die dafür sorgt, dass manche Frühförderung am Ende verpufft. Wettbewerbe und Förderprogramme funktionieren notgedrungen anders als ein privater Venture Capitalist. Die Rechenschaftspflicht gegenüber den Geldgebern führt zu formalisierten, manchmal bürokratischen Prozessen, welche die Beweglichkeit privater Investoren nie erreichen können. Nun ist das alles durchaus sinnvoll, wenn man sagt, dass es in Deutschland eben (noch) nicht eine genügend große, kritische Masse an diesen risikobereiten Investoren gibt. Ich würde auch nicht dafür plädieren, dass sich diese Förderer zurückziehen. Aber vieles ließe sich besser bündeln und koordinieren. Der Effekt wäre größer – nicht jeder muss separat auf der Startup-Party mittanzen.

Der Staat soll in Deutschland immer mitmischen
Dennoch sehe ich hier zu Lande ein kulturelles Problem: Wir sind einfach zu sehr gewöhnt, dass der Staat oder die öffentliche Hand zuständig ist. Das hat positive Seiten, birgt aber auch das Risiko, dass private Initative nicht so aufblüht wie sie könnte. Förderprogramme können gelegentlich in Konkurrenz zu privaten Projekten treten. Wenn der staatliche Topf bereitsteht, verläuft vielleicht die Suche nach einem (manchmal anstrengenden) privaten Investor erst einmal nicht so intensiv. Das Silicon Valley wurde ohne solche Töpfe groß. Dabei hat der Staat sehr wohl eine Rolle gespielt! Er tat dies beispielsweise über die intensive Förderung universitärer Forschung und deren intensive Verzahnung  mit privaten Firmen. Und darin sehe ich die eigentliche Rolle von Steuergeld bei der Etablierung einer erfolgreichen Gründerkultur: Ausbildung, Forschung und Infrastruktur sind Bereiche, die nicht privatwirtschaftlich funktionieren. Dort ist jeder Euro sinnvoll angelegt. Aber während allerorten neue Fördertöpfe aufblühen – zuletzt etwa in einer Forschungsinitiative des Bundes, die kleine und kleinste Unternehmen in das Zeitalter von Industrie 4.0 bringen will – fehlt es in Deutschland bei der großen Infrastruktur bis hin zum Breitbandausbau an allen Ecken und Enden. Das hat auch damit zu tun, dass es beim Thema Bildung und Infrastruktur gleich um sehr viel Geld geht. Ein neuer Fördertopf macht hingegen genauso viele positive Schlagzeilen – und kostet im Zweifelsfall nur Millionen und nicht Milliarden. Aber welches Startup würde schon kritisieren, wenn sich irgendwo ein neuer Fördertopf auftut, an den man selbst womöglich einmal heranwill? Dennoch ist es an der Zeit, hier die Debatte über sinnvolle staatliche Prioritäten zu führen.
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Bildquelle: Dennis Skley unter CC-Lizenz CC BY-ND 2.0

Finance & Law Day, 3.12.2015 in Stuttgart

Am 3. Dezember 2015 organisiert bwcon in Kooperation mit DATEV den Finance & Law Day für Gründer und Gründungsinteressierte im Steinbeis Haus für Management und Technologie in Stuttgart-Plieningen. Auf dem Finance and Law Day können sich Startups, Unternehmer und Gründungsinteressierte kostenlos einen Tag lang mit den Themen Finanzierung, Recht und Steuern vertraut machen. Die Teilnehmer erhalten von Experten wertvolle Tipps für die eigene Unternehmensstrategie und -organisation. Zahlreiche Institutionen aus Baden-Württemberg und darüber hinaus stellen eigene Initiativen vor und informieren zu Aspekten wie Risikokapital, Business Angels, Versicherungen, Verträgen, Patentierung, Unternehmensbewertung oder Steuerrecht. Die bwcon Management Coaching Group bietet außerdem zusätzlich bilaterale Beratungsgespräche an.

Das Programm ist bereits online, weitere Informationen und den Anmeldelink findet ihr hier.

Start me up – Kapital für schlaue Köpfe am 8.12.2015 in Karlsruhe

Am 8. Dezember 2015 trifft sich bei „Start me up – Kapital für schlaue Köpfe“ die Business Angels und Venture Capitalists Szene in Karlsruhe.

Die Gelegenheit für Startups mit Kapitalbedarf, entscheidende Kontakte zu knüpfen. Bis zu zehn Startups haben die Chance, vor erfahrenen Investoren ihre Geschäftsidee innerhalb von sieben Minuten zu präsentieren, um diese von sich und ihrer Idee zu überzeugen. Anschließend können im Speed-Dating wichtige Details zum Geschäftsmodell mit den potenziellen Investoren besprochen werden.

Seid ihr auf der Suche nach Kapital für eure Gründung aus den Bereichen IT, Software & Web? Dann nutzt die Chance und bewerbt euch bis zum 13.11.2015 mit einem kurzen Pitchdeck für die Teilnahme.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.cyberforum.de/startmeup