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Stuttgarter Startups – Das war das Jahr 2015

2015 hat sich wieder viel in der Stuttgarter Startup-Community getan. Deshalb soll mein letzter Beitrag vor Jahresende mit den wichtigsten Ereignissen und neuen Initiativen in Stuttgart als schöner Abschluss dieses spannenden Jahres dienen.

Exits in Stuttgart

Den Anfang der Stuttgarter Exits 2015 machten im Mai die Autonetzer, die vom europäischen Marktführer Drivy aus Frankreich für eine nicht veröffentlichte Summe übernommen wurden. Die Marke der privaten Carsharing-Plattform sowie das Stuttgarter Büro wurden aufgelöst, alle Assets gingen an Drivy über.

Im Juli wurden die RegioHelden, die in den letzten Jahren insgesamt etwa 8 Millionen Investment-Kapital aufgenommen hatten, zu 90% vom Außen-Werber Ströer für eine nicht veröffentlichte Summe übernommen. Feliks Eyser bleibt auch weiterhin Geschäftsführer der Helden und hält noch 10% der Unternehmensanteile.

WIRmachenDRUCK, die Online-Druck-Plattform aus Backnang, ging kurz vor Weihnachten für 140 Millionen Euro an den Niederländischen Marktführer Cimpress. Weitere 40 Millionen kommen oben drauf, wenn das Unternehmen in den nächsten Jahren bestimmte Ziele erreicht. Das Unternehmen hatte sich seit 2008 neben Flyeralarm einen deutschlandweiten Namen gemacht und beschäftigt ca. 250 Mitarbeiter in Backnang und Berlin. WIRmachenDRUCK wird auch zukünftig unter der eigenen Marke produzieren.

Finanzierungen in Stuttgarter Startups

MyCleaner, die seit 2011 eine mobile Autoreinigung vor Ort anbieten, haben sich im August eine Folgefinanzierung in siebenstelliger Höhe geholt. Unser Interview mit dem Team aus dem Jahr 2013 lest ihr in unserem Blog.

MyCouchbox schlossen für den Ausbau ihres Geschäfts mit Überraschungssnackboxen außerdem im November eine Crowdinvesting-Kampagne auf Companisto in Höhe von 300.000 Euro ab. Der Aboboxen-Markt boomt immer noch, was auch der Erfolg von Mauz und Wauz mit ihren monatlichen Aboboxen für Hunde und Katzen beweist. Mauz und Wauz wagte 2015 den US-Markteintritt und möchte nun auch die amerikanischen Kunden von ihrem Angebot überzeugen.

Mädchenflohmarkt zog im Dezember nach und holte sich erneut Kapital in siebenstelliger Höhe von den bestehenden Gesellschaftern Vorwerk Ventures sowie Peter Ambrozy, Feliks Eyser, Tassilo Bestler und Gerald Heidenreich, um seinen Online-Shop für Second Hand-Mode weiter auszubauen.

Nicht aus Stuttgart, aber trotzdem spannend:
Das mittlerweile in Mannheim ansässige Unternehmen Spotted (App, um Leute in deiner Umgebung zu sehen und zu kontaktieren) holte sich im August satte 14,5 Millionen US-Dollar Risikokapital (sogar TechCrunch berichtete über den Deal). Dem ein oder anderen ist sein Gründer Nik Myftari sicherlich noch aus seiner Stuttgarter Zeit bei den RegioHelden bekannt.

Newcomer-Startups

Auf der Stuttgarter Startup-Bühne sind außerdem ein paar Newcomer aufgetaucht, die ihre Geschäftsmodelle gerade am Markt testen:

Erwähnenswert sind außerdem edelightsimpleshow und smoope, die bereits seit längerem am Start sind und die neben ihrem Geschäft die Stuttgarter Startup-Community kräftig unterstützen.

Initiativen und Raumangebote für Startups

Die Initiativen und Raumangebote für Startups und Gründer häufen sich mittlerweile erfreulicherweise in Stuttgart, aber desto mehr, desto besser! Zu nennen sind in diesem Zusammenhang:

Außerdem hat der Hobbyhimmel für Bastelfreunde in Feuerbach Räume geschaffen, die einem Fablab für Stuttgart schon relativ nahe kommen.

Accelerator-Programme

Auch die Angebote für Accelerator-Programme, d.h. kurzfristige Beschleunigungsprogramme für Startups in der Frühphase, diversifizieren sich in Stuttgart. Unter anderem sind dabei:

Auch die GFT arbeitet wohl im Rahmen der CODE_n Spaces an einem Accelerator-Programm, welches mittelfristig im Fasanenhof an den Start gehen soll.

Highlight-Events

An Events für Gründer und Unternehmer mangelte es in Stuttgart 2015 definitiv nicht. Es fanden zwei Startup Weekends statt, einmal im März unter dem Motto Social Impact und im November als reguläres Event ohne spezifisches Thema. Daneben organisierte das Fraunhofer IAO im Oktober den Hack your City Hackathon und logicline Anfang November den Hackathon Stuttgart. 2015 fanden außerdem zehn Gründergrillen in der Schankstelle statt, um die Stuttgarter Gründerszene bei Bier und Grillwurst enger zusammenzubringen.

Zu erwähnen sind außerdem das Landesfinale des Elevator Pitch BW im Juni, die erste deutsche Escape Games Convention im September, der erste World Escape Day Stuttgart ebenfalls im September und das vierte Leancamp Stuttgart im November.

Ausblick auf 2016

In den vergangenen Jahren hat sich wahnsinnig viel in Stuttgart und der Gründerszene getan. Immer mehr Initiativen und Events bieten Plattformen zur Vernetzung der Community. Außerdem entdeckt auch die deutsche Startup-Presse langsam aber sicher die Stuttgarter Startup-Szene, womit auch mehr Aufmerksamkeit von Investoren auf Stuttgart gelenkt wird. Eine wirklich schöne Entwicklung, die 2016 noch größere Früchte tragen wird. Da bin ich mir sicher.

Ein frohes und erfolgreiches Neues Jahr 2016 euch allen!

PS: Die oben aufgeführten Ereignisse, Startups und Events sind sicherlich nicht vollständig. Ergänzt also gerne in den Kommentaren.

Startup Lunch Stuttgart, 13. Januar 2016

Auch 2016 treffen wir uns jeden ersten Mittwochmittag im Monat zum Startup Lunch Stuttgart. Alle, die abends zeitlich nicht so flexibel sind, sollten diese Gelegenheit zum Austausch nutzen. Der erste Lunch im neuen Jahr findet am Mittwoch, 13. Januar, ab 12:30 Uhr im Besitos statt (Rotebühlplatz 21, Tisch reserviert auf Startup Stuttgart).

Wir bieten die Plattform – ihr bringt Startup-nahe Themen und die Lust auf Networking mit und könnt das mit einem lecker Mittagessen verbinden. Bitte meldet Euch im Facebook-Event an. Wir freuen uns auf Euch!

Euer Startup Stuttgart Team

Steli Efti – Success & failure in sales or why you should always follow up, 30th December 2015 in Stuttgart

Christmas break for entrepreneurs: Steli Efti, founder and CEO of Close.io, is back in town over Christmas and will give one of his famous talks at the Accelerate Spaces! Steli who is living in Silicon Valley since nearly a decade will talk about his broad experience in sales, about success and failure and why you should always follow up. Don’t miss this opportunity to draw some inspiration for your own business and projects from this incredible guy!

Steli Efti screenshot

If you’ve never heard about Steli (which is near to impossbile), watch his very well-known talk from Pioneers Festival 2013 on YouTube.

Registration is open via Eventbrite until December 29, 2015. Ticket price includes two drinks. Looking forward to welcome you for this super cool talk!
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Image taken from Steli’s YouTube talk.

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10 Fragen an eetmee

Heute haben wir unsere 10 Fragen an eetmee gestellt, die Restaurants die Möglichkeit bieten, ihren Gutscheinversand auszulagern.

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

Wir sind eetmee.de und bieten Restaurants die Möglichkeit, ihren Gutscheinversand auszulagern. Anders als die bekannten Rabattportale, bieten wir den Gästen der Restaurant-Partner keine Rabattgutscheine an, sondern echte Verzehrgutscheine. Vorteil ist für den Verbraucher, dass er nicht mehr im Lokal erscheinen muss um den Gutschein zu erhalten. Er kann diesen direkt über unser Portal bestellen, bezahlen und verschicken lassen! Der Gutschein kann ausgedruckt werden (wenn es schnell gehen muss) oder per Post in Form einer Plastikkarte an den Empfänger verschickt werden. Für den Restaurantpartner bieten wir damit einen modernen Service und sind wir bei genauer Berechnung sogar kostengünstiger, als der Eigenvertrieb durch das Restaurant.

Eetmee_Logo

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Die Idee entstand bereits vor drei Jahren, wurde seither geplant, und umgesetzt. Wir sind mit unserem Portal seit Anfang Oktober 2015 online. Also, seit relativ kurzer Zeit. Als selbstständiger Unternehmer mit verschiedenen, gastronomischen Betrieben, habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass der Gutscheinprozess für den Endkunden noch nicht ausgereift ist. Die Restaurantpartner können mit einer Optimierung dieses Prozesses einen enormen Umsatzzuwachs generieren, da ein gutes Essen als Geschenkalternative immer gefragter wird.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Ich, Nima Nafeei, bin der Gründer von eetmee und habe seit über 15 Jahren Erfahrung in der Gastronomie und ständig Interesse an innovativen Konzepten für die Gastronomie. Yassar Amara hat sein duales Studium an der DHBW Stuttgart und bei uns als Dualem Partner abgeschlossen.

Was waren bei der Umsetzung von eetmee bisher die größten Herausforderungen?

Der Gutscheinmarkt ist vor allem in der Gastronomie stark in Verruf geraten. Begründet ist dies durch gewisse Portale, die Gastronomen eher verlustbringende Dienstleistungen anbieten, statt diese im Marketing zu unterstützen. Wir haben daher die Mission: Die Gastronomen sollen vom Gegenteil überzeugt werden. Ein Gutschein bedeutet nicht länger ein Verlustgeschäft zu sein, bei dem vermeintlichen Neukunden gewonnen werden, die nur bei Rabattaktionen im Lokal erscheinen.

Die größte Herausforderung ist sicherlich auch die Gastronomen zu erreichen. Dieser schwierigen Zielgruppe kann kein spezielles Profil zugeordnet werden, da sich Arbeitszeiten und Arbeitsweisen hier sehr differenzieren. Die Erreichbarkeit ist daher eine große Herausforderung.

Mittlerweile gibt es ja bereits einige Gutscheinanbieter. Wo seht ihr eure Schwerpunkte und Alleinstellungsmerkmale in der Positionierung gegenüber anderen Anbietern?

Zunächst möchten wir erneut erwähnen, dass wir kein Rabattgutschein-Portal sind. Außerdem sehen wir unsere Teilnehmer als Partner und setzen auf eine langfristige Partnerschaft. Durch unsere Dienstleistung entlasten wir den Partner und bieten ihm die Möglichkeit, ein überregionales Kundenpotential zu erreichen. Unser USP ist zum einen die geringe Provision von 2,50€ pro verkauftem Gutschein. Wir setzen auf diesen Fixbetrag, egal welchen Betrag der Gutschein letztendlich hat. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist, dass jeder Partner praktisch seinen eigenen Shop hat, sprich: Der Partner kann auch individuelle Gutscheindesigns anbieten.

Team-eetme

Warum habt ihr Euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Berlin als Standort zu wählen ist ja schon zum Standard geworden, dies wäre ja langweilig. Wir wollen es anders machen und sind sicher, dass es auf das Konzept ankommt und weniger auf den Ort der Gründung. Da wir auch aus Stuttgart kommen und die Baden-Württemberger durchaus etwas von der Gastronomie verstehen, sehen wir auch Stuttgart als guten Standort für ein StartUp an. Außerdem muss man als Schwabe die StartUp-Szene im Ländle weiter ankurbeln.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Wir sind der Überzeugung, dass ein gutes Netzwerk für alle Gründer förderlich ist. Deshalb sollten Gründer keine Partnerschaften scheuen, selbst wenn die Unternehmen in der gleichen Branche tätig sind. StartUp Events zu besuchen und sich dort mit „Gleichgesinnten“ auszutauschen, ist vor allem zu Beginn sehr hilfreich.

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Wir würden Gründer mehr fördern, denn Sie sind die Unternehmen der Zukunft und werden, bei Erfolg, die Arbeitsplätze der Zukunft bieten. An klugen Köpfen fehlt es schließlich nicht. Mit fördern meinen wir nicht nur die finanzielle Unterstützung. Zur Gründung sollte jeder Gründer z.B. bei der Marktanalyse unterstützt werden, denn hier ist es oft schwierig valide Zahlen und Fakten zu erhalten. Außerdem sollte jeder Gründer in den ersten Jahren seiner Gründung in ein Netzwerk von erfahrenen Unternehmern integriert werden, welches ihn unterstützt und für jegliche Fragen und Rat zur Seite steht. Also eine Art von ehrenamtlichen Paten.

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Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Spontan fällt uns da Jochen Schweizer ein. Er ist uns nicht erst durch die TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bekannt. Auch auf Events hat Jochen Schweizer durchweg einen ehrlichen, offenen und erfahrenen Eindruck hinterlassen. Durch sein sympathisches Auftreten und die ähnliche Richtung der Unternehmen, könnten wir sicher noch das eine oder andere von ihm lernen. Er ist auf jeden Fall eingeladen, uns in Stuttgart einmal zu besuchen.

Wo seht ihr eetmee heute in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir eetmee als feste Größe im Bereich Verzehrgutscheine. Die Gastronomen sollen eetmee fest in ihre Geschäftsprozesse integriert haben und ihren Gästen somit einen schlanken, modernen Service anbieten können. Der Endverbraucher wird einen eetmee-Gutschein als gute Geschenkalternative für jeden Anlass wahrnehmen und nutzen. Durch eine App kann der Nutzer direkt von mobilen Endgeräten jederzeit und überall ein Geschenk bestellen und verschicken. Von unserer Seite aus werden wir uns außerdem auf die Erleichterung des Services für den Gastronomen konzentrieren und diesen ständig optimieren.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

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SLUSH 2015 – Ein europäisches Startup-Event der Superlative

Ein Gastbeitrag von Barbara Hoisl

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal bei SLUSH dabei – und es war eine überwältigende Erfahrung: SLUSH ist ein zweitägiges Startup-Event, das seit einigen Jahren jeweils im November in Helsinki stattfindet. Ich hatte im Vorfeld schon einiges über SLUSH gehört, insbesondere dass es extrem inspirierend sein soll, aber es war mir trotzdem nicht so ganz klar, was SLUSH wirklich ist. Inzwischen würde ich sagen, es ist eine Kombination aus Konferenz zum Thema Tech-Startups und gleichzeitig ein Matchmaking-Event für Startups und Investoren.

SLUSH fing vor ein paar Jahren als studentische Initiative an und hat sich zu einer Riesenveranstaltung entwickelt: dieses Jahr wurden 15.000 Tickets verkauft, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus 100 Ländern und 1.700 Startups sowie 800 Investoren waren vertreten.

Die Konferenz

SLUSH ist schon rein als Konferenz sehr interessant: ein schnell getaktetes, abwechslungsreiches Programm mit drei parallelen Tracks auf drei großen Bühnen. Die Speaker waren alle sehr hochkarätig, von erfolgreichen Gründern und Investoren über Vertreter aus dem Bereich Corporate Innovation bis hin zu hochrangigen Politikern aus verschiedenen Ländern und von der EU. Hinzu kam eine vierte Bühne, auf der sich im Laufe der zwei Tage insgesamt 100 ausgewählte Startups in einer Pitching Competition präsentierten. Der Hauptpreis war ein Investment in Höhe von 650.000 €.

SLUSH hat eine ganz besondere Atmosphäre, die auch durch das Design unterstützt wird: Im Prinzip findet das ganze Event in einer riesigen Messehalle statt, die von den Veranstaltern mit viel Liebe zum Detail aufwendig ausgestattet wurde. Es herrschte ein bisschen eine Club-Atmosphäre mit gedämpfter Allgemeinbeleuchtung und aufwendigen Licht- und Sound-Effekten auf den Bühnen. Das Video mit dem Opening Track gibt davon einen Eindruck. Slush wurde übrigens komplett live gestreamt – aber leider sind (noch?) nicht viele Videos online.

Rund um die zwei Konferenztage gab es noch eine Vielzahl an Side Events und Parties. Besonders originell fand ich die Game Music Night: In der Philharmonie von Helsinki spielte ein Sinfonieorchester Musik von berühmten Games, die von finnischen Firmen wie Rovio und Supercell stammen, u.a. Angry Birds und Clash of Clans (Teaser Video zur Game Music Night).

SLUSH für Startups

Für Startups ist SLUSH auch deshalb interessant, da man sich dort einem großen Publikum präsentieren kann, das wirklich startup-affin ist und insbesondere Tech Startups versteht. Zum einen kann man sich um einen Demo-Stand bewerben: 2015 hatten von 1.700 vertretenen Startups ca. 250 einen Demo-Stand erhalten, die Chancen stehen also gar nicht so schlecht. Dann gibt es die Startup Competition für 100 ausgewählte Startups.

Und schließlich der Matchmaking-Teil: SLUSH ist so groß, dass man nicht leicht relevante Zufallsbekanntschaften macht. Daher unterstützen die SLUSH-Macher das Matchmaking zwischen Startups und Investoren: Wer ein Startup-Ticket kauft, muss Angaben zum Startup machen. Wer ein Investoren-Ticket kauft wird nach Interessen und Investmentfokus gefragt. Basierend auf diesen Informationen unterstützt Slush das Matchmaking im Voraus – und hat dafür zusätzlich zu den zahlreichen Meeting-Tischen zwei große Besprechungsbereiche eingerichtet, die nur mit vorheriger Buchung zugänglich sind. So haben Startups die Möglichkeit, in sehr kurzer Zeit Gespräche mit mehreren hochkarätigen Investoren zu führen.

Warum so wenig Resonanz in Deutschland?

Ich war wie viele andere völlig begeistert von SLUSH. Auch international findet SLUSH sehr viel Beachtung – selbst in wichtigen amerikanischen Medien (VentureBeat, TechCrunch etc.). Umso erstaunlicher finde ich, dass über dieses europäische Event in Deutschland praktisch nicht berichtet wird.

Im Gegensatz zu nordischen Ländern war Deutschland auch nicht als Land vertreten. Das finde ich sehr schade, denn Startups aus Deutschland und aus der Region Stuttgart könnten von diesem Event ebenfalls stark profitieren. Unser Nachbar, die Niederlande waren zum Beispiel mit einem großen Stand vertreten und hatten vorher eine nationale Competition, bei der die 10 besten Startups jeweils zwei Konferenzpässe und zwei Flugtickets erhielten.

Ein Beispiel aus Deutschland habe ich doch noch gefunden: Die IHK München hat einen Platz für ein Startup aus Oberbayern gesponsert. Vielleicht finden sich für 2016 auch Sponsoren für die SLUSH-Teilnahme von Stuttgarter Startups?

Bildquelle: Barbara Hoisl

[hr]

Über die Autorin

Barbara Hoisl

Barbara Hoisl Virtual Strategy Officer für Software- und Internet-Unternehmen: sie berät mit den Schwerpunkten Geschäftsmodellentwicklung, Business Planning und Wachstumsstrategien. Zu diesen Themen bietet sie auch Trainings an und bloggt auf barbarahoisl.com/blog (in Englisch).

Barbara hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Software-Branche, u.a. 14 Jahre im Bereich Software-Produkte bei HP. Dort hat sie über viele Jahre die Entwicklung und die Wachstumsstrategie von komplexen Software-Produkten verantwortet – zuletzt im Bereich Strategie und Globale Unternehmensentwicklung / M&A.

Als Beraterin hat sie u.a. Internet-Startups bei der Geschäftsmodellentwicklung und bei der Vorbereitung auf neue Finanzierungsrunden unterstützt. Barbara ist als Mentorin für Startups aktiv, u.a. im Mentorenkreis des CyberForum Karlsruhe and als Mitglied von bwcon: Baden-Württemberg Connected.

How to negotiate your termsheet – Kurs-Highlight der Startup Campus Academy am 18.12.2015

Kurz vor Weihnachten gibt es in der Startup Campus Academy noch mal ein richtiges Highlight für Wissbegierige.

Die diesjährige Kursreihe geht am Freitag, den 18. Dezember mit einem echten Leckerbissen zu Ende. Dr. Cyril Vancura, Senior Investment Director bei der Robert Bosch Venture Capital GmbH, erklärt wie man ein Termsheet verhandelt und gibt einen praxisnahen Blick hinter die Kulissen und Denkweisen von VCs. Wer also auf Investorensuche ist, erfährt hier wie man professionell auftritt und bekommt wertvolle Tipps, um gängige Fehler zu vermeiden.

Wann und Wo?

Der Kurs findet in den Räumen des Startup Campus Stuttgart im 1. OG in der Teckstraße 62, 70190 Stuttgart statt.

Für Startup Stuttgart e.V. Mitglieder ist die Teilnahme wie immer kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos gibt es hier.

Der stille Reichtum in Deutschland

Geld hat man, aber man redet nicht darüber. Und genau das ist eines der Probleme, welche eine echte Startup-Kultur in unserem Land hat.

In der vergangenen Woche war Deutschland wieder einmal da zu besichtigen, wo es am Deutschesten ist: Beim tiefgründigen Fischen nach Haaren in der Suppe. Mark Zuckerberg hat 99 Prozent seines Vermögens an eine Stiftung für wohltätige Zwecke übertragen – und in Deutschland (und zugegebenermaßen auch ein wenig in den USA) war die Empörung teilweise fast so groß, als sei er in den Pornogroßhandel eingestiegen. (Die beste Satire dazu hat meiner Meinung nach ausnahmsweise  Spiegel-Online geliefert.) Vieles was da anfangs über angebliche Steuerspartricks und sonstige perfiden Hintergründe mutmaßt wurde, stellte sich bei genauerer Recherche als unbegründet oder zumindest für relativierbar heraus. Das soll nicht heißen, dass die Debatte über privaten Reichtum und die Rolle des Staates nicht völlig legitim ist. Aber als Beleg für die bösen Reichen in den USA war Zuckerbergs Geste vielleicht nicht das allerbeste Beispiel. Ja, die Amerikaner machen es anders als wir, die wir unserem Steuer-Staat mehr vertrauen. Und insgeheim sind wir natürlich davon überzeugt, dass der deutsche Weg der allerbeste ist.

Aber jenseits der Zuckerberg-Debatte wirft die Diskussion ein Streiflicht auf ein Thema das Gründer und Startups insbesondere hier in Südwestdeutschland bewegt. Die Debatte um den Facebook-Gründer konnte deshalb geführt werden, weil sein Reichtum öffentlich geworden ist und nun in Gestalt der öffentlichen Stiftung in seinen Konsequenzen auch bis ins letzte Detail nachvollzogen werden kann. Dann lässt sich über Sinn und Unsinn von Zuckerbergs Visionen und Intentionen trefflich streiten. Und das ist auch gut so.

Der Reichtum bleibt hier zu Lande Privatsache

Doch Deutschland ist das Land des stillen Reichtums. Es gibt Milliardenvermögen, über die man hier nicht redet. Unsere Milliardäre sind vollkommen öffentlichkeitsscheue Wesen. Auch ihre Firmen tun etwa über angegliederte Stiftungen viel Gutes. Viele Reiche investieren auch in neue Ideen. Doch das ist kein Thema für den Party-Talk wie in den USA. Südwestdeutschland ragt beim Niveau der Diskretion dabei noch einmal heraus. „Der Schwabe tut gerne so, als ob er arm sei. Aber er ist beleidigt, wenn andere ihm das glauben“, so lautet eines der berühmtesten Bonmots des unvergessenen Stuttgarter OB Manfred Rommel. Doch für eine Kultur, in der das Kapital den öffentlichen Marktplatz braucht und gerne weitererzählte Erfolgsgeschichten, ist das Gift. Nicht umsonst besteht die Startup-Kultur aus vielen öffentlichen Veranstaltungen, auf denen auch Geldgeber und Leute ohne Geld, dafür mit Ideen, zueinanderfinden sollte. Klar: So bald der Einstieg steht, wird es dann immer diskret. Doch wenn dann wirklich das große Rad gedreht werden soll, winkt irgendwann einmal der Börsengang – und die öffentlichste Form des Unternehmertums, die sich denken lässt.

Reden ist manchmal Gold

Wer eine Startup-Kultur fördern will, muss über Geld reden – ja, auch über sein eigenes. Diskrete schwäbische Förderer- und Investorenzirkel sind in Ordnung. Doch man würde sich manchmal mehr Mut wünschen, Erfolgs- und Reichtumsgeschichten zu erzählen. Wenn die jenigen, die Geld haben und die Gründer, die Geld brauchen,  zueinander finden sollen, dann müssen sie auch laut und deutlich voneinander hören. Netzwerke sind nicht nur leise geknüpfte Spinnweben, sondern sie brauchen manchmal auch den Marktplatz. Geld gebe es für Gründer genug, heißt es vielerorts. Aber was hilft es, wenn die damit ermöglichten Geschichten nicht erzählt werden?

Ach ja, da sind wir dann wieder beim Beispiel Zuckerberg und der Frage, ob wir öffentlichen Umgang mit Reichtum und Erfolg in Deutschland überhaupt verkraften. Aber wo, wenn nicht in einer ernst gemeinten Startup-Kultur könnte der Zirkel der perfekten Diskretion einmal durchbrochen werden.
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Bildquelle: Bankenverband unter CC BY-ND 2.0, Fotograf: Jochen Zick, Action Press

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Startup Weekend Food Heilbronn, 12.-14.2.2016 – Early Bird Tickets jetzt sichern!

Lust auf ein eigenes Food-Startup?

Das Startup Weekend Food Heilbronn ist ein Event für alle Gründungsinteressierten, die innovative Geschäftsideen im Lebensmittel- und/ oder Gastronomiebereich umsetzen möchten. Business-Spezialisten treffen auf Chefköche, Logistik-Profis auf Designer, Studis auf Arbeitnehmer. Was Euch eint ist die Begeisterung für das Thema „Food“ sowie der Wunsch, ein eigenes Startup aufzubauen. Vom 12.-14. Februar 2016 findet das Startup Weekend Food das erste Mal in Heilbronn statt! Als Event Partner sind die GGS Heilbronn, DHBW Heilbronn, der DEHOGA Baden-Württemberg und die INTERGASTRA Messe in Stuttgart mit dabei.

Innerhalb von 54 Stunden werden aus innovativen Geschäftsideen erste Prototypen

Das Wochenende steht ganz unter dem Stern der Umsetzung innovativer Food Startup-Ideen – ob neue Produkte, Technologien, Gastronomiekonzepte oder Dienstleistungen rund um die Lebensmittelversorgung. Nach einer kurzen Vorstellung der Geschäftsideen am Freitagabend bildet ihr Teams, mit denen ihr dann Euren Ideen während des Wochenendes feilt. Unterstützt werdet ihr dabei von erfahrenen Mentoren aus der Startup- und Food-Szene. Bei den finalen Pitches am Sonntagabend kürt eine hochkarätige Jury dann die besten Teams. Und wer weiß, vielleicht befindet ist auch Euer zukünftiger Investor mit dabei?

Baut auf Euren Stärken auf und bewegt etwas gemeinsam

Eure Motivation ist der Motor für ein Wochenende voller Unternehmergeist. Schlagt Eure eigenen Food Startup-Ideen vor oder arbeitet an den Projekten anderer mit. Das Startup Weekend bietet das Netzwerk und die Ressourcen, um Euch von der Idee bis zum ersten Prototyp Eures Angebots zu unterstützen. Ihr habt dabei die Möglichkeit, Euch in einer kreativen Atmosphäre mit Gleichgesinnten auszutauschen und wertvolle Kontakte zu Experten und Investoren zu knüpfen.

Das erwartet Euch beim Startup Weekend Food Heilbronn

  • Stellt Eure Ideen vor und arbeitet im Team daran,
  • Entwickelt ein Geschäftsmodell und bastelt an Prototypen,
  • Nutzt das Know-how von hochkarätigen Mentoren aus der Food-und Startup-Szene
  • Startet die Umsetzung und den Markttest,
  • Präsentiert das Ergebnis einer hochkarätigen Jury.
  • Auch Teilnehmer ohne eigene Idee sind herzlich willkommen und können in anderen Teams mitarbeiten!

    Das Heilbronner Event ist Teil des weltweiten Startup Weekend-Netzwerks. In mehr als 800 Städten in 120 Ländern haben bislang über 7.000 Events stattgefunden. Die über 250.000 Teilnehmer haben bereits mehr als 850 Unternehmen gegründet. Einige Teams generierten bereits während des Wochenendes Umsatz und akquirierten erste Investoren.

    Die Veranstaltung wird auf Deutsch moderiert. Die Teams haben jedoch die Möglichkeit, in englischer Sprache zu arbeiten und zu pitchen. Die Anfahrtsbeschreibung und Tipps zur Übernachtung findet ihr online.

    Seid dabei und sichert Euch jetzt ein Ticket für das Startup Weekend Food Heilbronn! Die Early Bird Tickets laufen noch bis zum 31.12.2015.

    PS: Falls ihr noch interessierte Sponsoren aus dem Food-Bereich kennt, freuen wir uns über jeden Hinweis.

10 Fragen an Alexander Weipprecht von leadcoachcrm.com

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen an Alexander Weipprecht von leadcoachcrm.com gestellt.

Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?

Hallo, mein Name ist Alexander Weipprecht, ich bin 30 Jahre alt und seit meinem 14 Lebensjahr unternehmerisch tätig. Angefangen habe ich als Softwareentwickler, mittlerweile betreibe ich ein Hosting-Unternehmen mit mehreren tausend Kunden weltweit. Das Unternehmen funktioniert ohne feste Mitarbeiter und wird vollständig von einer selbst entwickelten Software automatisch gesteuert. Seit nunmehr 8 Jahren berate ich kleine und große mittelständige Unternehmen im Bereich der Softwareplanung, Webseiten, SEO und Online-Reputationsmanagement.

Durch meine Verbandstätigkeit bei den Wirtschaftsjunioren und durch zahlreiche Projekte der letzten Jahre haben sich bei mir einige tausend wirklich spannende und wichtige Kontakte gesammelt. Viele dieser Kontakte sind leider die letzten Jahre eingeschlafen und somit auch eigentlich kaum noch nutzbar für weitere Projekte oder Followups. Mit der Erkenntnis, dass auch andere Unternehmer dieses Problem haben, habe ich mich auf die Suche nach einer Softwarelösung am Markt gemacht. Mit großer Verwunderung fand ich keine CRM-Software-Lösung die meinen Anforderungen an einen Lead-Begleiter/ Lead-Coach erfüllt. Ich überlegte mir auf einem weißen Blatt Papier, wie eine „intelligente“ Lösung funktionieren müsste. Sie müsste einfach, schnell und effektiv sein. Ich brauchte eine „Logik“ die in der Lage ist, auf Basis der bestehenden Daten zu lernen und für mich im Hintergrund wichtige Aufgaben übernimmt. So entstand die Idee zu meiner LeadCoach-CRM-Lösung.

Seit wann gibt es euch als Unternehmen?

Die Provimedia GmbH gibt es schon seit mehr als 7 Jahren als Beratungsunternehmen. Zunehmend entwickle ich auch individuelle Softwarelösungen für Unternehmen.

Wie bist Du auf Deine Gründungsidee gekommen?

Das wertvollste Gut eines Unternehmens sind zum einen seine Kunden, zum anderen seine Partner und Dienstleister. Die meisten CRM-Lösungen (Customer-Relationship-Management) bei den Unternehmen die ich kenne sind bessere Adressbücher mit unglaublich vielen Funktionen die keiner versteht oder nutzt. Und dann ist da noch dieser innere Schweinehund. Es ist anstrengend mit Menschen zu reden, es könnten auch unangenehme Wahrheiten angesprochen werden. Letztendlich führt aber kein Weg daran vorbei, ich muss mit meinen Kunden und Partnern regelmäßig sprechen und aktiv auf sie zu gehen. Dafür braucht es manchmal einen Menschen oder ein System, dass einem dabei unter die Arme greift.

Was hast Du vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Das Team besteht im Augenblick noch aus mir selbst. Ich entwickle das System noch auf eigene Faust und mit eigenen Hausmitteln. Ich wusste am Anfang der Entwicklung noch nicht 100% wo hin die Reise gehen soll. Manche Masken habe mich mittlerweile dreimal neu programmiert und bin noch immer nicht zufrieden. Im Augenblick suche ich jedoch Programmierer die mich bei diesem und anderen Projekten unterstützen.

Was waren bei der Gründung Deines Unternehmens die größten Herausforderungen?

Ich empfinde zur Zeit als größte Herausforderung, sich und seiner Idee bzw. Vision treu zu bleiben. Um so mehr Menschen man von seiner Idee erzählt, um so mehr Input man erhält, desto mehr tendiert man dazu, von seiner Grundidee abzuweichen. Grundsätzlich ist diese Art von Feedback extrem wichtig und man sollte auch darauf hören, aber letztendlich geht es nicht darum eine „Eierlegende Wollmilchsau“ zu entwickeln.

Außerdem ist es gerade ein Spagat zwischen Marketing und Entwicklung. Auf der einen Seite würde ich mich freuen, wenn ich beim Produktstart schon einige Kunden für das System hätte, gleichzeitig muss ich mir auch genug Zeit lassen, ein hervorragendes Produkt zu entwickeln. Ich könnte zur Zeit jeden Abend auf Veranstaltungen mein Produkt ankündigen und viele Leute „heiß“ machen, letztendlich geht das aber auf Kosten der Entwicklung. Ich suche hier einen Mittelweg.

Warum hast Du Dich für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Ich war viel in Berlin und durfte auch ein wenig Berliner Startup Luft schnuppern. Einige meiner Freunde haben erfolgreich in Berlin ihre Unternehmen am laufen. Ich bin auch davon überzeugt, dass Berlin eine hervorragende Infrastruktur für Startups bietet, die uns hier im ländlichen Raum aufgrund hoher Mieten und hartem Personalwettbewerb fehlt. Dennoch sind wir hier in einem extrem starken Wirtschaftsraum mit erfolgreichem Mittelstand. Ich erlebe in meiner täglichen Arbeit, wie wichtig den Unternehmern und Unternehmerinnen hier in der Region der Aspekt Vertrauen, Nähe und Identität ist. Diesen Vorteilen sollte man sich hier im „Schwabenländle“ bewusst sein. Außerdem komme ich von hier und meine Familie lebt hier. Was ist Erfolg wert, wenn man ihn nicht mit seinen Freunden und seiner Familie teilen kann?

Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?

Grundsätzlich würde ich jedem empfehlen, ganz in schwäbischer Manier kleine Brötchen zu backen. Nicht mit dem ersten Geld den großen Daimler kaufen, erst mal Zuhause anfangen und wenn möglich nicht sofort die teuren Büroflächen in Stuttgart-Mitte. Gründet kein Unternehmen mit der Idee, dieses schnell wieder zu verkaufen. Leider erlebe ich das in meinem Umfeld immer häufiger. „Ich baue das Unternehmen jetzt auf und in 2 Jahren verkaufe ich es dann an XY“. Grundsätzlich kann ich nachvollziehen, dass viel Geld ein spannender Anreiz zur Gründung eines Unternehmens ist, aber letztendlich sollte man etwas tun, dass einem Freude bringt.

Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?

Ich würde mir grundsätzliche Fragen stellen wie „Was soll ein 10 oder 20 Jahren die Identität der Stadt Stuttgart sein?“. Im Augenblick sehe ich die Bankgebäude und Kaufhäuser aus dem Boden schießen und frage mich: „Wo ist der Platz für die Menschen?“.

Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?

Ich weiß zwar worauf die Frage im eigentlichen Sinne abzielt, aber ich möchte sie dennoch anders beantworten. Ich würde gerne weiterhin mit spannenden, ehrlichen und inspirierenden Menschen Essen gehen, so wie ich das bereits jetzt regelmäßig mache. Wir beschäftigen uns meiner Meinung viel zu viel mit dem Vergleich und dem Aufschauen zu bestimmten Persönlichkeiten. Dabei haben wir alle solche Menschen in unserem Umfeld. Nur weil jemand nicht jede Woche in der Presse steht, ist er vielleicht dennoch eine eindrucksvolle Persönlichkeit.

Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?

Ich sehe meine Software als wichtiges Bindeglied zwischen Mensch und bestehenden CRM-Lösungen. LeadCoachCRM wird in 5 Jahren einige tausend Kunden bedienen, mit denen ich im besten Fall regelmäßigen und positiven Kontakt pflege. Ich freue mich auf die Integration toller neuer Ideen für die LeadCoachCRM Software, habe aber auch noch andere Visionen :-)

‚BVDS & EnBW‘ Gründergrillen Stuttgart #36 am 14. Dezember 2015

Liebe Gründer und Gründungsinteressierte,

am 14. Dezember 2015 wird wieder gegrillt. Ab 19 Uhr laden wir zum weihnachtlichen Gründergrillen in die Superschanke (aka Schankstelle) ein, wir freuen uns auf Euch! Das Grillen wird von der Landesvertretung Baden-Württemberg des BVDS und der EnBW gesponsert. Zur Weihnachtszeit gibt es diesmal nicht nur die Rote und anderes Grillgut umsonst, auch für genügend Glühwein wird gesorgt sein. Vielen Dank jetzt schon für die Unterstützung!

 

BVDS Baden-Württemberg
EnBW Innovationscampus

Also kommt vorbei, greift zu, stoßt auf ein erfolgreiches Jahr 2015 an und tauscht Euch aus zu (Geschäfts-) Ideen, Startups und aktuellen News aus der Szene. Zum Facebook-Event geht’s hier.
DAS KLEINE PROGRAMM
19:00 Uhr: Gründergrillen geht los
20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (keine vorherige Anmeldung nötig)
21:00 Uhr: Gründergrillen geht weiterWir freuen uns auf Euch und Eure Teilnahme!