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10 Fragen an Johannes Gerhold von matchd

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen an matchd gestellt, die seit 2013 die ersten Planungen und seit Februar 2016 live am Markt sind

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

Wir sind Simon, Gunnar und Johannes.
Wir haben mit matchd die webbasierte Plattform (SaaS) geschaffen, die die Kommunikation und Interaktion zwischen Unternehmen und Personaldienstleistern stark vereinfacht und Zugriff auf den größtmöglichen Bewerberpool bietet. Nicht die Auswahl des Personaldienstleisters, sondern die Auswahl des passenden Bewerbers steht bei uns im Mittelpunkt. Unternehmen erfassen kostenlos ihre Stellen, definieren die Kriterien und bewerten die gesuchten Qualifikationen. Personaldienstleister schlagen passende Kandidaten vor, unser Algorithmus gibt die Passgenauigkeit der einzelnen Kandidaten an. Unternehmen können Bewerber dann direkt über die Plattform zu Gesprächen einladen. Die relevantesten Dienstleistungen wie Personalvermittlung, Arbeitnehmerüberlassung und Interim Management werden abgedeckt. Unternehmen haben selbst auf überregional oder international verfügbare Bewerber einfachen Zugriff. Personaldienstleister erhalten Anfragen von potentiellen neuen Kunden und generieren Umsätze, ganz ohne Akquise und Marketing.

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen?

Die Idee zu matchd hatte Gunnar ist bereits im Jahr 2013. Nachdem sich unser Team Anfang 2015 zusammengefunden hat, konnten Konzeption, Umsetzung und Entwicklung starten. Nach über einem Jahr intensiver Arbeit und Entwicklung ist unsere Plattform nun seit Ende Februar 2016 am Markt.

Wie seid Ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Bei seiner täglichen Arbeit in der Personaldienstleistung stellte Gunnar fest, dass Unternehmen heute massive Schwierigkeiten haben, ihre Stellen adäquat und zur richtigen Zeit mit dem passenden Personal zu besetzen. Personaldienstleister sind zu wichtigen Partnern bei der Stellenbesetzung geworden, jedoch hat sich der Markt stetig weiterentwickelt und ist zwischenzeitlich sehr vielschichtig geworden, sodass es für Unternehmen äußerst schwierig und zeitaufwendig ist, den „richtigen“ Dienstleister für die jeweils zu besetzende Stelle zu finden. Gunnar hat nach einer Möglichkeit gesucht, die es Unternehmen erleichtert, den passenden Bewerber ohne Umwege zu finden und die Interaktion mit den Personaldienstleistern zu bündeln und zu digitalisieren.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Gunnar bringt langjährige Markt- und Führungserfahrung in der Personaldienstleistung, im B2B-Vertrieb und Key Account Management eines Industrieunternehmens mit. Simon hat langjährige Erfahrung als Softwareentwickler bei einem der weltgrößten IT-Konzerne. Johannes ist aktuell noch Student der IMUK und ist absoluter Autodidakt im Bereich Design und der Front-End-Entwicklung. Gunnar und Johannes kennen sich bereits seit einigen Jahren. Der Kontakt zu Simon kam über einen gemeinsamen Bekannten zustande. Schnell haben wir festgestellt, dass sich unsere Kenntnisse und Fähigkeiten optimal ergänzen und wir unsere Idee schnellstmöglich, zunächst neben Beruf und Studium, umsetzen wollten.

Was waren bei der Umsetzung von matchd bisher die größten Herausforderungen?

Für uns war die größte Herausforderung das Thema Zeit. Jeder von uns hatte seine  Vollzeitbeschäftigung, Simon als Entwickler, Johannes als IMUK-Student und Gunnar als Gründer und Geschäftsführer einer Personalberatung. Also konnten wir lediglich in den Abendstunden und an den Wochenenden an den Prozessen und der Entwicklung der Plattform arbeiten. Trotz sehr guter Branchenkenntnis hatten wir zudem die Herausforderung unterschiedliche Prozesse innerhalb der Personaldienstleistung zwischen Personaldienstleistern und Unternehmen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und möglichst stark zu vereinfachen.

 

Warum habt ihr Euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Wir alle sind wohnhaft im Großraum Stuttgart. Von daher, gab es für uns keine echten Alternativen. Stuttgart ist auch deshalb für uns interessant, da wir hier von Anfang an Kontakte zu Unternehmen und auch zu Personaldienstleistern hatten. Dies ist vor allem in puncto Marketing
und Vertrieb gerade in der Anfangsphase sehr von Vorteil. Das spannende ist, dass es eine sehr vielfältige und heterogene Unternehmenslandschaft in und um Stuttgart gibt. Auch wenn Berlin in der europäischen Startup-Szene eine herausragende Stellung genießt, sind wir der festen Überzeugung, dass eine gute Idee, ein gutes Konzept und eine motivierte Umsetzung gerade im B2B-Umfeld, generell überall, aber gerade auch in Stuttgart sehr gut funktionieren kann.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Branchenerfahrung und Validierung. Wenn ihr bereits entsprechendes Branchen-Know-How habt, wird es euch wesentlich leichter fallen, Prozesse und Zusammenhänge zu definieren und diese auch umzusetzen. So lauft ihr nicht Gefahr, wichtige branchenspezifische Themen nicht ausreichend zu berücksichtigen oder gar ganz zu übersehen. Darüber hinaus sollten sich Gründer voll auf die Idee und deren Umsetzung konzentrieren. Networking gehört natürlich auch dazu, ist aber gerade in der Anfangsphase nicht überzubewerten. Nur wenn ihr eine richtig gute Idee habt und diese Idee mit Leben füllt, seid ihr auf dem richtigen Weg und könnt euch anschließend effektiv ums Netzwerken kümmern.

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Wir haben festgestellt, dass es gerade im Raum Stuttgart immer noch wenig Möglichkeiten zur Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Startups gibt. Wir denken, dass es wichtig ist Raum und Ökosystem für Startups zu stärken, um die Wirtschaftlichkeit der Region langfristig auf einem hohen Level zu halten. Gemeinsame regelmäßige Veranstaltungen und Messen wären hier ein erster Ansatz.

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Ein Essen mit Dietrich Mateschitz wäre aus unserer Sicht spannend. Er ist ein absoluter Spezialist für Marketing und Stratege durch und durch, der es geschafft hat eine tolle Brand aufzubauen und vor Allem langfristig zu etablieren. Natürlich würden wir uns auch ein Essen mit Elon Musk nicht entgehen lassen. J Ein absoluter Unternehmer und Vorbild, der bereit ist unternehmerisch ans Limit und darüber hinaus zu gehen.

Wo seht ihr matchd heute in fünf Jahren?

Unsere Vision ist es, matchd in den nächsten Jahren zu einer der Adressen für alle personalsuchenden Unternehmen zu etablieren. Über unsere Plattform ist es Unternehmen möglich, Recruiting an die Experten auszulagern, das Recruiting zu perfektionieren und die Personalabteilungen zu entlasten und hier massiv Kosten zu senken. Unser Geschäftsmodell und unser Algorithmus sind so konzipiert, dass eine weltweite Skalierbarkeit gegeben ist.

Vielen Dank für dieses spannende Interview und alles Gute weiterhin!

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Interview mit der Startup Autobahn

Am 14.07.2016 ging die Startup Autobahn live – Zeit genug für uns mal nachzufragen, was denn der aktuelle Stand ist.

StaStu: Hallo Katharina. Hallo Sascha. Könnt ihr nochmal erklären, warum die STARTUP AUTOBAHN in Stuttgart ist.
Sascha: Gerne, Stuttgart bietet als weltweit führende Region im Bereich Automotive ideale Voraussetzungen für Startups. Es gibt potentielle B2B Kunden, automotive Experten und tolle Mentoren hier im Umfeld. Die hier in der Region ansässigen Unternehmen können von der STARTUP AUTOBAHN profitieren, indem die internationalen Startups des Programms Innovationen aus aller Welt in die Region bringen und somit dabei helfen, den Innovationsvorsprung der Region Stuttgart zu sichern. Unser Hauptziel ist es Startups und Industrieunternehmen in der Region zu vernetzen.

StaStu: Wer oder was ist denn Plug and Play?
Katharina: Plug and Play ist eine globale Innovationsplattform mit Zentrale im Silicon Valley, die Startups, Industrieunternehmen und Investoren verknüpft und in über 100 Startups pro Jahr als Seed Stage Investor investiert. Plug and Play wurde 2006 gegründet und betreibt seither zahlreiche industriespezfische Accelerator-Programme an verschiedenen Standorten weltweit. Plug and Play’s internationales Netzwerk umfasst über 120 Industriepartner, rund 180 Investoren und Business Angels, tausenden von Startups und unzählige hochkarätige Mentoren. Die Startups innerhalb des Plug and Play Netzwerks haben sich über 3,5 Milliarden Dollar Finanzierung gesichert. Darunter waren einige erfolgreiche Exits u.a. von Danger, DropBox, Lending Club, PayPal, SoundHound, und Zoosk.

StaStu: Seit dem großen Launchevent im Sommer ist es recht ruhig geworden, was ist denn im Hintergrund in den letzten Monaten passiert?
Katharina: Hinter den Kulissen ist seit dem Start von Programm 1 am 12. September sehr viel passiert. Fast alle der an STARTUP AUTOBAHN teilnehmenden Startups arbeiten mit Daimler an Pilotprojekten zusammen und werden die Resultate an unserem EXPO Day Anfang Februar 2017 präsentieren. Zudem veranstalten wir Workshops zu startuprelevanten Themen, die von entsprechenden Experten abgehalten werden. Themen sind u.a. VC investment, Marketing, Costumer Centric Product Development und Pitch Training. Die Startups können sich für Ratschläge und Kontaktempfehlungen an unsere Mentoren wenden, u.a. im Rahmen von Mentoring Sessions und Mentoring Days. Es finden außerdem zahlreiche VIP Mentoring Sessions mit Vorstandsmitgliedern der Daimler AG statt, u.a. mit  Dr. Dieter Zetsche. Prof. Dr. Thomas Weber und Ola Källenius. Einmal im Monat laden wir rund 100 Industrieunternehmen, Startups, Investoren, Universitätsvertreter, Mentoren usw. zu unserem Meetup ein, bei dem sich jeweils mehrere Startups mit Kurzpräsentationen vorstellen. Im Oktober lautete das Thema unseres Meetups „Corporate Innovation“ und wir haben in das Programm zusätzlich zu den Startup Pitches ein Panel mit Vertretern von Bosch, Porsche und Deutsche Bahn integriert. Bei unserem Meetup im November lag der Fokus auf „Artificial Intelligence“ und beim nächste Meetup am 15. Dezember wird das Thema „Blockchain“ lauten.

StaStu: Was ist euer Résumé bisher mit den Aktivitäten in Stuttgart?
Sascha: Bislang läuft das Programm äußerst erfolgreich. Unser Ziel ist es, innovative Startups zu finden die zu unseren Unternehmenspartnern passen. Die Messgröße für den Erfolg ist demnach die Anzahl und der Erfolg der Pilotprojekte, die unsere Industriepartner mit den Startups umsetzen. Am STARTUP AUTOBAHN EXPO Day am 9. Februar 2017 werde die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit präsentiert werden. Mittelfristig soll in der Region Stuttgart ein Ökosystem entstehen, in welchem sich sowohl hochkarätige Tech Startups ansiedeln, als auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen diesen Startups und den ansässigen etablierten Unternehmen entsteht. Neben der Daimler AG ist bereits ein weiterer Industriepartner der STARTUP AUTOBAHN beigetreten, der in Kürze bekannt gegeben wird. Weitere Unternehmen zeigen großes Interesse, so dass wir den Kreis der Partner in den kommenden Monaten weiter vergrößern werden. Mein Fazit bereits nach wenigen Monaten STARTUP AUTOBAHN: Wir schaffen hier etwas Großes und sind sehr gespannt, was noch kommen wird.

StaStu: Was denkt ihr über das Ökosystem Stuttgart im Vergleich zu Berlin oder München?
Sascha: Es ist unser Ziel, in Stuttgart eine dauerhafte Plattform zu errichten, an der möglichst viele Startups und Industriepartner teilnehmen. Standorte wie Berlin, München, Hamburg haben sicherlich Vorsprung mit ihren bereits recht großen Startup-Ökosystemen. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass wir diesen Vorsprung einholen werden und die Potentiale, die die Region Stuttgart mit ihrer einmaligen Wirtschaftsinfrastruktur bietet, nutzen werden um hier ein international erfolgreiches Ökosystem zu etablieren. Der reine Fokus auf Automotive wäre hierfür zu kurz gegriffen. Uns interessiert Mobilität im weiteren Sinne. Hierzu sind wir mit weiteren Unternehmen im Gespräch, beispielsweise aus den Bereichen Logistik, Produktion, Luftfahrt und Telekommunikation.

StaStu: Beschreibt mal die Startups in eurem Programm.
Katharina: Aktuell nehmen in Programm 1 von STARTUP AUTOBAHN 13 Startups teil:  4tiitooArgusBlickshiftCanatuCarJumpevoparkGauzyHopOnn-JoinNovetootonomoTruckPad und Vayyar. Vier der Startups stammen aus Deutschland, eines aus Finnland, eines aus Brasilien und sieben aus Israel. Hinsichtlich des Reifegrades sind vornehmlich later stage Startups vertreten, aber auch einige early stage Startups und growth stage Startups. Die Startups entwickeln Technologien im Bereich von future mobility, welche von Automotive Cyber Security, Gesten- und Spracherkennung, Visual Analytics, Touch-Sensoren und 3D-Sensoren reichen, über Carsharing Plattform, Parking App und Mobile Ticketing, bis hin zu IoT Plattform, Directed-Sound-Technologie, Car Data Marketplace, Smart Glass und Plattform für LKW-Fahrer („Uber for Truckers“).

StaStu: Was ist das Feedback eurer Startups bisher zum Programm?
Katharina: Das Feedback unserer Startups ist bislang äußerst positiv. Die Startups schätzen insbesondere den direkten Zugang zu geeigneten Ansprechpartnern in Industrieunternehmen in der Region. Die sehr verbindliche Art und hohe Kompetenz wird auch immer wieder erwähnt.

StaStu: Wie läuft die Zusammenarbeit mit Daimler?
Sascha: Die Partnerschaft mit Daimler ist von essentieller Bedeutung für STARTUP AUTOBAHN. Daimler hat von Anfang an auf eine offene Innovationsplattform gesetzt und somit gemeinsam mit uns und den weiteren Partnern Universität Stuttgart und ARENA2036 den Grundstein für ein vielversprechendes neutrales und offen zugängliches Ökosystem geschaffen. Besonders hervorzuheben ist das Engagement seitens Daimler im Hinblick auf eine gelingende bilaterale Zusammenarbeit mit den Startups. Dies beginnt bereits im Auswahlprozess der Startups, in welchen Daimler seine Fachabteilungen aktiv einbindet und vorab intern klärt, ob die jeweilige Technologie der Startups im Konzern Anwendung finden kann.

StaStu: Gibt es noch neue Industriepartner außer Daimler?
Sascha: Ja. Es wird dazu bald eine Pressemitteilung geben, in der unser neuer Partner verkündet wird. Außerdem sind wir in Gesprächen mit vielen anderen Unternehmen hinsichtlich einer Partnerschaft bei STARTUP AUTOBAHN.

StaStu: Wie geht es in den nächsten Monaten weiter?
Katharina: Wir sind gerade dabei unsere nächsten Events für Dezember vorzubereiten: unser monatliches Meetup, Sessions zwischen unseren Corprate Partnern und Startups, Sessions zwischen weiteren Industrieunternehmen und Startups, den Mentoring Day mit all unseren Mentoren und Startups aus dem aktuellen Programm und vieles mehr. Highlight it natürlich unser EXPO Day, bei dem sich die 13 Startups aus Programm 1 präsentieren werden. Wir erwarten zwischen 500-750 Gästen – Unternehmensvertreter, Investoren, Startups, Accelerators, Universitätsvertretern, Presse und Vertretern aus Politik und Verwaltung. Bereits einen Tag später – am 10. Februar – findet hinter geschlossenen Türen der Selection Day für Programm 2 statt, welches Mitte März beginnen wird. Es bleibt also während der nächsten Monate weiterhin spannend bei STARTUP AUTOBAHN.

StaStu: Wird Startup Autobahn auf andere Regionen ausgeweitet?
Sascha: Ja, das ist teilweise schon geschehen. So haben wir zum Beispiel in Singapur seit ein paar Wochen einen Ableger: STARTUP AUTOBAHN Singapore.

StaStu: wie kann man mehr über die Startup Autobahn erfahren?
Katharina: Am besten über unsere Website, auf Facebook, Twitter und Youtube.

StaStu: Vielen Dank für das Gespräch!

Sascha Karimpour: Managing Director, Plug and Play Germany
Katharina Harres: Accelerator Director, Plug and Play Germany

Weitere Informationen zu Plug and Play und STARTUP AUTOBAHN:
http://www.plugandplaytechcenter.com
http://www.startup-autobahn.com

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Die Zukunft des Fernsehens – Flickstuff im Kurzportrait

Johannes Knittel, Dominique Rau und Annabel Daferner bilden das Kernteam der FlickStuff GmbH. Das im August 2016 gegründete IT-Unternehmen hat sich auf Second Screen Lösungen im B2C und B2B Bereich spezialisiert. „Second Screen“ bezeichnet den zweiten Bildschirm, also das Smartphone oder Tablet in Parallelnutzung zu TV oder PC. Wir haben die Stuttgarter zu einem Interview getroffen.

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Verlosung: Weihnachten mit Startup Stuttgart und dem StartupSpot!

Nicht mehr lange, dann ist Weihnachten! Wir sind bereits in bester Festtagsstimmung und verschenken an euch die Möglichkeit für die Startup Szene sichtbarer zu werden! Zusammen mit unserem Netzwerkpartner dem StartupSpot, wollen wir euch die Möglichkeit geben, eines unserer Kurzportraits zu gewinnen!

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Nachbericht Startup Weekend Stuttgart 2016

Am vergangenen Wochenende war an der Hochschule der Medien Stuttgart mächtig was los. Das siebte Startup Weekend Stuttgart, organisiert von HdM und Startup Stuttgart e.V. zog insgesamt 100 gründungswillige Teilnehmer an und 50 weitere Zuschauer für den finalen Pitch am Sonntag.

Freitagabend um 18:00 Uhr startete die Veranstaltung mit der Begrüßung von Nils Högsdal (HDM) und Christoph Röscher (Startup Stuttgart e.V.). Johannes Ellenberg übernahm die Moderation durch den Abend. Als Speaker konnte außerdem Prof. Dr. Patrick Stähler gewonnen werden, der Erfinder des Business Model Innovation Framework.

Im Anschluss waren die Teilnehmer am Zug und konnten ihre mitgebrachten Ideen pitchen. Bei einem Voting wurden daraus die besten Ideen gekürt und dazu insgesamt 16 Teams gebildet. In diesen Teams wurde das Wochenende über voller Elan und bis in die Nacht weitergearbeitet. Dabei wurden zahlreiche innovative Geschäftsmodelle entwickelt. Von „Lieblingsstück“ einer App, die einem personalisierte Outfits zusammenstellt, bis hin zu „UriCheck“ einem Gerät für die Toilette, welches per Urinanalyse Daten zur eigenen Gesundheit auswerten und auf das Smartphone schicken kann, waren die verschiedensten Ideen dabei. Mit Hilfe von Coaches aus der Startup-Szene, wie Anderem Volker Scholz und Julian Hoch von mm1, sowie Thomas Poschen und Tobias Sick von Startup Stuttgart e.V. konnten die Teilnehmer ihre Ideen in 54 Stunden weiter vorantreiben. Außerdem glänzten die Teams mit Eigeninitiative, Gruppenarbeit und Kreativität. Die Ideen wurden durch zahlreiche Interviews validiert, Prototypen entwickelt und die finalen Pitches für den Sonntagabend vorbereitet.

Das Team „Gamesquare“ konnte mit ihrem Prototypen, einem digitalisierten Brettspiel-Device, welches Brettspiele digital animiert und somit die virtuelle Gaming-Welt mit der analogen Brettspiel-Welt vereint die Jury überzeugen (Michael Haufler von Scireum, Raymond Chow von Daimler, Marko Kehm von Nolte&Lauth, Philip Renger von AX Semantics) und wurde am Sonntagabend zum Overall Winner gekürt. Das Gewinnerteam sagte im anschließenden Interview: „It’s not a video game, it’s not a board game, it’s something inbetween, having the pro’s of both.“

Der beste Pitch ging an das Team von „Lieblingsstück“, als innovativstes Konzept wurde „Uricheck“ ausgezeichnet.

Auch weitere Ideen wurden in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. Nach einem großen Erfolg des diesjährigen Startup Weekend Stuttgart freuen sich die Organisatoren und Mentoren bereits auf die Folgeveranstaltung im kommenden Jahr, die wieder von der HDM gemeinsam mit Startup Stuttgart ausgetragen werden wird.