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BaWü Elevator Pitch – Interview mit der Wirtschaftsministerin

Stell dir vor du hast drei Minuten Zeit – also ziemlich genau die Dauer einer Aufzugsfahrt – um dein Startup / deine Idee vor einer Jury und Publikum vorzustellen und das ohne digitale Präsentationsmedien. Das ist die Idee beim Startup BW Elevator Pitch, der sich zum Ziel gesetzt hat Gründern eine Bühne für ihre Ideen zu bieten und das regionale Ökosystem weiter auszubauen. Wir wollten mehr wissen – über die Veranstaltung, den Ablauf, die Motivation dahinter und haben uns darüber mit der Wirtschaftsministerin Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut unterhalten.

 

StaStu: Hallo Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut, können Sie uns sagen, wie ein Elevator Pitch abläuft?

Wirtschaftsministerin: Bei 15 Vorentscheiden bieten wir in ganz Baden-Württemberg Gründerinnen, Gründern und Start-ups die Gelegenheit, sich mit ihren Produkten und ihren Dienstleistungen zu präsentieren. Dabei stehen immer zehn Teams auf der Bühne und jede Präsentation dauert exakt drei Minuten. Direkt im Anschluss an die Pitches der Teams stellt die Jury Fragen. Sie entscheidet auch über die Preisträger. Das Publikum wird auch nach seiner Meinung gefragt und wählt den Publikumsliebling. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Elevator-Pitch-Vorentscheide treten dann im Landesfinale gegeneinander an. Das Finale findet am 21. Juni in der L-Bank in Stuttgart statt. Dort wird dann also das beste Gründungsteam des Jahres ausgezeichnet.

 

StaStu: Was war die Motivation den Elevator Pitch BW ins Leben zu rufen? Was ist die Zielsetzung?

Wirtschaftsministerin: Wir wollen den Gründergeist im Land weiter beleben. Das war und ist uns sehr wichtig, vor allem vor dem Hintergrund, dass immer weniger Menschen eine eigene Firma gründen. Mit dem Wettbewerb verfolgen wir mehrere Ziele: Wir wollen Gründerinnen und Gründern eine Bühne für ihre Ideen bieten. Die Geschäftsmodelle werden durch die Jury bewertet und „pitchen“ ist eine super Übung, seine Ideen zu präsentieren. Außerdem kann man bei unseren Elevator Pitches andere Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte kennen lernen und Kontakte im regionalen Start-up-Ökosystem knüpfen. Wir wollen außerdem die baden-württembergische Bevölkerung für Existenzgründung und Unternehmertum sensibilisieren. Tolle Ideen gibt es auch hier um die Ecke – nicht nur im Fernsehprogramm.

Landesfinale des Elevator Pitch 2016/2017 – Platz 2: Idana

StaStu: Was sind die Bedingungen um mitzumachen? Kann jedes Startup / jede Idee Pitchen?

Wirtschaftsministerin: Mitmachen dürfen volljährige Gründungswillige, die an einer Idee oder einem Projekt arbeiten und Teams in der Vorgründungsphase. Die Teilnahme am Wettbewerb ist bis maximal drei Jahre nach Start der Geschäftstätigkeit möglich. Außerdem muss der Standort des Unternehmens in Baden-Württemberg liegen oder die Gründung muss im Land angestrebt werden. Wer einmal auf der Bühne eine Idee präsentiert hat, darf mit dieser Idee nicht noch einmal teilnehmen. Im nächsten Jahr darf sich dieselbe Person gerne wieder mit einer neuen Idee bewerben. Thematisch ist der Elevator Pitch ganz offen. Nur unsere beiden Special Cups haben einen Fokus: Beim DEHOGA Cup geht es um Konzepte aus den Bereichen Gastronomie und Hotellerie und deren Zulieferindustrien. Der SOCIAL IMPACT Cup fokussiert auf Social Entrepreneurship.

 

StaStu: Was ist die Motivation für ein Startup bei einem Pitch mitzumachen?

WirtschaftsministerinDie Teams nehmen aus ganz unterschiedlicher Motivation am Wettbewerb teil. Teams in der frühen Phase wollen ihre Idee vor der Jury und dem Publikum testen und auf Basis der Fragen und des Feedbacks weiterentwickeln. Gründerinnen und Gründer, die schon mit ihren Produkten und Dienstleistungen am Markt sind, suchen nach Kunden, Kooperationspartnern, weiteren Teammitgliedern oder Investoren. Außerdem gibt es auch Preisgelder zu gewinnen, die die L-Bank sponsert. Auch die sind ein Anreiz beim Start-up BW Elevator Pitch an den Start zu gehen.

 

StaStu: Wo kann man sich die nächste Veranstaltung ansehen?

WirtschaftsministerinFünf regionale Vorentscheide liegen noch vor uns. Der nächste findet am 27. April beim Kongress „Stuttgart gründet“ statt. Der Wettbewerb macht aber auch noch Station in Pforzheim, Weingarten, Heilbronn und Karlsruhe. Ein Highlight wird das Landesfinale am 21. Juni in Stuttgart, wo alle Siegerteams der Vorentscheide gegeneinander antreten. Alle Termine stehen auf www.startupbw.de. Die Teams freuen sich auf zahlreiche Zuschauer und Unterstützer!

Wirtschaftsministerin Frau Hoffmeister-Kraut bei der Eröffnung des Elevator Pitch

StaStu: Von den Startups, die in den letzten Runden weit gekommen sind/ gewonnen haben – gibt es hier eine Erfolgsstory, die Sie uns erzählen können?

WirtschaftsministerinAus den letzten Elevator-Pitch-Runden können wir viele kleine und große Erfolgsgeschichten erzählen. Manche Teams haben durch den Pitch neue Mitarbeiter, Partner und hilfreiche Kontakte gewonnen. Andere haben darüber Kontakte zu Investoren geknüpft. Viele Teams haben nach der Teilnahme beim Wettbewerb ihre Ideen und Geschäftsmodelle mit Leidenschaft, Mut und Fleiß weiterentwickelt und dabei das Jury-Feedback einfließen lassen. Es wurden auch erfolgreich Crowdfunding-Kampagnen abgeschlossen, da denke ich an Idana Tomes GmbH oder Fridi unverpackt. Und es wurden weitere Preise bei anderen Gründerwettbewerben abgeräumt, zum Beispiel von Baupilot GmbH beim CyberOne 2017 oder VRehaGO beim Life´s a pitch-Award von Samsung.

 

StaStu: Gibt es nach den Pitches/ Veranstaltungen noch Support für die einzelnen Startups oder begrenzt sich die Unterstützung darauf eine Bühne zu bieten um die Bekanntschaft zu steigern?

WirtschaftsministerinDie Teams beim Elevator Pitch können nach der Veranstaltung auf mehreren Ebenen von der Teilnahme profitieren. Gespräche, die im Umfeld des Wettbewerbs geführt werden, bringen neue Kontakte und eine bessere Vernetzung. Über die Veranstaltungen und die vorgestellten Ideen wird regelmäßig in den lokalen Medien berichtet. Die Fotos und Videos, die unser Event-Team erstellt, dürfen die Teilnehmenden kostenlos für ihre eigenen Vermarktungs- und Kommunikationsaktivitäten nutzen. Einige Wochen nach den Veranstaltungen bekommen alle Teilnehmenden das zusammengefasste Jury-Feedback zur Verfügung gestellt. Das kann bei der weiteren Entwicklung der Idee unterstützen und eine wichtige Hilfestellung sein. Bei Bedarf vermitteln wir auch Kontakt zu den sechs Institutionen bzw. Netzwerken, die vom Land und ESF gefördert werden, um eine kostengünstige Gründungsberatung durch eine Expertin oder einen Experten anzubieten. Da nutze ich direkt die Gelegenheit und weise auf unsere Beratungsgutscheine für Gründungsinteressierte hin.

 

Vielen Dank Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut für das Interview und Ihre Zeit.

Wer am 27.04 noch nichts vor hat ist mehr als willkommen, sich den Elevator Pitch beim Kongress “Stuttgart gründet” einmal selbst anzusehen.

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Neues im Datenschutz – Das Startup Stuttgart last Minute Vorbereitungs-Kit zur Datenschutz-Grundverordnung für Startups

Die Neuerungen der DS-GVO zum 25.05.2018 bereiten derzeit vielen Unternhemen nicht nur Kopfzerbrechen, sondern bringt auch einige Hausaufgaben mit sich. Hohe Bußgeldandrohungen und die Sorge vor einer neuen Abmahnwelle tun ihr Übriges. Wer personenbezogene Daten verarbeitet, ist daher gut beraten, sich mit den neuen Anforderungen der DS-GVO auseinanderzusetzen – natürlich auch Startups.

Da das Thema uns alle betrifft, wollen wir euch als Startup Stuttgart e.V. vor Ablauf der Deadline noch ein paar wichtige best practice Ansätze mitgeben. Wir freuen uns, dass wir hierzu Felix Buchmann gewinnen konnten. Felix ist Mitgründer des Startup Stuttgart e.V. und schon seit vielen Jahren ein treuer Begleiter der Startup-Szene im Neckar Valley. Er ist Fachanwalt für IT-Recht und zertifizierter Datenschutzbeauftragter. Das Datenschutzrecht und die Herausforderungen der DS-GVO kennt er aus erster Hand. Michaela Schächner hat sich Mit Felix getroffen und sich zum Thema DS-GVO aufschlauen lassen.

 

StaStu: Hallo Felix, was sind die wichtigsten Neuerungen, die die DS-GVO bringt.

Felix: Die DS-GVO regelt das Datenschutzrecht neu. Natürlich hört man viel von hohen Bußgeldern. Aber den Behörden geht es vor allem darum, das Bewusstsein für den Datenschutz zu schärfen. Dafür muss jedes Unternehmen die eigenen Prozesse überdenken – und handeln. Ohne eine neue Datenschutzerklärung, die Dokumentation der Verarbeitungsvorgänge im Unternehmen und neue Auftragsverarbeitungsverträge geht es nicht. Und wer mit größeren Unternehmen zusammenarbeitet, muss Datenschutzstandards einhalten, sonst wird das nichts mit einer weiteren Zusammenarbeit.

Unser Interview Partner: Felix Buchmann. Quelle: Michael M. Roth, MicialMedia

StaStu: Was kann das für ein Startup für Auswirkungen haben?

Felix: Nur wer sich um das Thema kümmert, wird künftig mit dem neuen Recht keine Schwierigkeiten haben. Und nicht nur Bußgelder und Abmahnungen drohen, es stehen auch die Geschäftsverbindungen auf dem Spiel; ein verlässlicher Partner kümmert sich um Compliance-Themen. Gerade für Startups im Bereich Digitalisierung sind die Auswirkungen also erheblich.

 

StaStu: Welche wichtigen Termine sollte ich im Hinterkopf haben? Gibt es eine harte Deadline?

Felix: Deadline ist der 25.5.2018. Aber man muss realistischer Weise sagen: Wer jetzt erst anfängt, sich um das Thema Datenschutz zu kümmern, muss sich beeilen. Bei größeren Unternehmen wird die Umsetzung des neuen Rechts kaum mehr möglich sein. Eine Übergangsfrist gibt es übrigens nicht.

 

StaStu: Nicht jeder ist Jurist oder tief in der Thematik drin – wie kann ich schnell feststellen, ob ich oder mein Startup betroffen sind?

Felix: Wer Kunden hat und/oder Mitarbeiter und/oder eine Website oder wer für andere Daten verarbeitet, ist betroffen. Also praktisch jedes Startup.

 

StaStu: Gibt es Anlaufstellen, wo ich mir (ggf. auch mit geringen / keinen Kosten) zu diesem Thema Unterstützung holen kann?

Felix: Angesichts der drohenden Bußgelder und Abmahnungen und auch der hohen medialen Aufmerksamkeit und der Bedeutung des Themas würde ich mir etwas Zeit nehmen und auch ein Budget dafür einplanen. Schnell und billig kann (wie immer) ein teurer Bumerang werden. Startups erhalten bei uns immer Sonderkonditionen, andere bieten das hier in Stuttgart auch an, soweit ich weiß. Wir haben hier eine tolle Community, auch dank Startup Stuttgart!

 

StaStu: Am 24.04.2018 findet ein exklusiver Kaminabend mit dir und Mitgliedern von Startup Stuttgart statt. An dem Abend stehst Du den Gästen zu diesem Thema in lockerer Atmosphäre, persönlich zur Verfügung. Kannst du uns eine kleine Preview geben, was das Ziel der Veranstaltung sein wird?

Felix: Mein Ziel ist es, über die wesentlichen Neuerungen einen Überblick zu geben. Die Teilnehmer sollen nach meinem Vortrag einen Plan haben, was sie konkret als nächste Schritte unternehmen müssen. In der anschließenden Fragerunde, werden wir mit den anwesenden Gästen noch das eine oder andere Detail aus deren Startup diskutieren können.

 

StaStu: Felix, herzlichen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf den Kaminabend und sind uns sicher, dass wir den Gästen bei der Gelegenheit statt Angst einen Aktionsplan mit auf den Weg geben werden.

Wollt Ihr auch beim exklusiven Kaminabend mit Felix dabei sein? Wer schon Mitglied beim Startup Stuttgart ist, erhält in den nächsten Tagen eine persönliche Einladung. Wer noch Mitglied werden möchte, kann dies kurzfristig über folgenden Link nachholen: http://startup-stuttgart.de/mission/

 

Wer mehr zu Felix wissen möchte, kann sich über folgende Links informieren:

www.rechtsberatung-fuer-startups.de

www.datenschutz-stuttgart.com

www.sgt-lex.com/persoenlichkeiten/prof-dr-felix-buchmann

 

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Das Gründergrillen stellt sich vor

Seit den ersten Gründergrillen im Jahr 2011 gehört die Veranstaltung fest zur Gründerszene in Stuttgart. Bereits zum 63. Mal findet am 27. April das Gründergrillen statt. Das Ziel ist dabei immer das Gleiche geblieben: Gründer, Gründungsinteressierten, Sponsoren und Player der Region miteinander zusammen zu bringen. Neue Themen vorzustellen und eine Plattform zum Netzwerken und Austausch zu bieten. Heute findet das Event einmal im Monat in der Schankstelle in Stuttgart statt und wird von Startup Stuttgart e. V. organisiert, genauer gesagt von unseren drei Mitgliedern Isabel, Michaela und Rolf – die sich im Hintergrund ehrenamtlich um alles kümmern. Für uns haben Michaela und Isabel das Gründergrillen einmal kurz beleuchtet.

 

StaStu: Hallo Zusammen, stellt euch doch bitte mal kurz vor – wer seid ihr und was macht ihr, wenn ihr nicht gerade bei Startup Stuttgart aktiv seid?

Michaela: Hallo mein Name ist Michaela Schächner, ich bin Inhaberin von Solid Growth und begleite Gründer und Jungunternehmer auf Ihrem Weg in die Selbständigkeit. Ich unterstütze diese dabei, ihr Geschäftsmodell zu erstellen, entsprechende Milestones abzuleiten und vor allem diese auch in die Tat umzusetzen.

Isabel: Ich bin Isabel Gienger. Wenn ich nicht beim Gründergrillen bin oder andere spannende Dinge mit Startup Stuttgart erlebe, arbeite ich bei einem der großen Konzerne hier in Stuttgart im Bereich Mobilität. Ein tolles Feld zwischen Startup und Corporate!

 

Das Gründergrillen – findet mittlerweile zum 63. Mal statt und gehört fest zu den etablierten Veranstaltungen der Szene

StaStu: Erklärt doch mal kurz wie das Gründergrillen abläuft?

Isabel: Es ist ein großes “come together” der Stuttgarter Gründerszene in der Schankstelle, bei dem Gründungsinteressierte auf Gründer, Sponsoren, Corporates und auf Menschen mit Ideen und umgekehrt treffen. Es geht um Networking, gegenseitigen Austausch, Vorstellen und Diskutieren der eigenen Ideen – und das Ganze bei lecker Gegrilltem aus der Schankstelle oder vom Sponsor und natürlich tollen Getränke! Also, Drinks & Chats. Pitches gibt es immer nach der offiziellen Eröffnung und ein paar Worten des Sponsors. Pitchen kann jeder, der Lust hat seine Idee zu präsentieren – gerne auch spontan! Jeder hat 60 Sekunden Zeit sich und seine Idee zu präsentieren!

Michaela: Ein weiteres Highlight ist das Format “Gründergrillen unterwegs”. An diesen Abenden werden wir vom Sponsor in deren Location eingeladen. Das sorgt für Abwechslung und bietet gleichzeitig die Chance, das Umfeld des Sponsors live kennenzulernen. So waren wir z. B. bei der Börse Stuttgart oder schon zweimal bei CODE_n.

Titelbild Gründergrillen #61

Bei den Pitches hat jeder die Möglichkeit sich vorzustellen

StaStu: Was ist das Ziel? Warum organisiert der Verein Startup Stuttgart das Gründergrillen?

Michaela: Das Gründergrillen ist unser Signature Event, welches wir als Verein einmal im Monat, für die Stuttgarter Startup Welt organisieren. Unser Ziel ist es, den Gründungswilligen, Startup Interessierten und Freunden der Szene ein zu Hause zu bieten. Wer regelmäßig kommt, stellt fest, dass wir treue Besucher haben, die man immer wieder antrifft und auf diesem Wege auch Kontakte vertiefen kann. Durch die entspannte Atmosphäre fällt das Netzwerken leichter und jeder weiß, dass er willkommen ist, sich bei dieser Gelegenheit zu präsentieren und jeden der da ist anzusprechen.

Isabel: Genau. Das Ziel ist und war schon immer die Vernetzung der Gründerszene –  Mutmachen für alle, die eine Idee haben – Menschen ungezwungen zusammenzubringen und noch vieles mehr!

StaStu: Ihr habt vorher die Pitches erwähnt – Wer kann denn grundsätzlich mitmachen?

Michaela: Alle die Lust haben sind herzlich Willkommen!! Jeder darf sich an dem Abend auf die Art einbringen, wie es ihm gut tut. Besonders freuen wir uns natürlich über Gäste, die Ihre Idee in Form eines Pitches präsentieren.

StaStu: Irgendwelche Bedingungen oder Regeln an die ich mich halten muss?

Isabel: Wenn du pitchen möchtest, melde dich kurz bei einem vom Startup Suttgart Team. Wir erklären dir nochmal alles in Ruhe. Grundsätzlich hast du 60 Sekunden Zeit um dich und dein Startup/ Idee auf der Bühne vorzustellen: Wer bist du? Warum brennst du für dein Thema? Welche Anknüpfungspunkte siehst du und was suchst du aktuell noch, um deine Idee weiter voranzutreiben!

 

StaStu: Gibt es ein paar Dinge die ihr gerne am Konzept verändern würdet?

Michaela: Das Grundkonzept ist schon gut und im Flow, natürlich gibt es immer ein paar Optimierungspunkte – dies wollen wir Stück für Stück auch einbringen. Wer Ideen oder Wünsche hat, darf sich aber auch jederzeit bei uns melden, schließlich machen wir das Event für die Teilnehmer und nicht für uns.

Isabel:  Eine aktuelle Idee ist es, transparenter herauszustellen, wer am Gründergrillen vertreten ist, sprich welcher “Fraktion” man angehört –  Sponsoren & Förderer, Interessierte & Netzwerker oder Startups.

Isabel & Thomas beim Gründergrillen Startup-Gipfel BaWü auf der Landesmesse Stuttgart

StaStu: Was findet ihr persönlich gut am Gründergrillen? Was hat euch motiviert dabei zu unterstützen?

Michaela: Es ist leger, keiner Muss, jeder Darf. Ich glaube das Gründergrillen ist deshalb ein großer Erfolg, weil alle wissen, dass es eine extrem entspannte Veranstaltung ist und man als treuer Besucher neue aber auch bekannte Gesichter antrifft. Das Gründergrillen ist ein Einstieg in die Szene und ich bin mir sicher, dass durch die Art von Netzwerken in den letzten Jahren viele wertvolle und nachhaltige Kontakte geknüpft worden sind.

Isabel: Es ist einfach immer eine super Stimmung, tolle Menschen, viele ganz unterschiedliche Ideen von VR zu Lebensmittel zu Robotik zu Ecommerce, alles dabei! Man kommt ganz einfach mit vielen Leuten in Kontakt – das ist es, was mir besonders Spaß macht.

 

StaStu: Würdet ihr sagen, das Gründergrillen ist eine erfolgreiche Veranstaltung?

Michaela: Unbedingt! Das Gründergrillen ist in der Szene bekannt und geschätzt. Das sieht man nicht nur an der steigenden Zahl der Besucher sondern auch an unseren qualitativ hochwertigen Sponsoren. Schon jetzt sind alle Termine in 2018 ausgebucht.

 

StaStu: Zu guter Letzt die Standardfrage: was sucht ihr gerade?

Isabel: Wir suchen natürlich immer neue Gesichter, Gründer, Interessierte, usw. und freuen uns auf Altbekannte! Wer sich engagieren will und uns unterstützen will, soll sich gerne melden – da freuen wir uns!

 

Lust bekommen euch das Gründergrillen einmal anzuschauen, zu pitchen oder bei einem Feierabend Bier in die Szene zu schnuppern? Das nächste Event findet am 27.04 in der Schankstelle statt – kommt vorbei, wir freuen uns!

 

 

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Startup Autobahn – Expo Day

Am 26.02 war es soweit – STARTUP AUTOBAHN hat in der Arena 2036 in Stuttgart zum #3 Expo-Day geladen und 850 Teilnehmer, bestehenden aus  Corporates, Mentoren, Startups oder Investoren, sind dieser Einladung gefolgt!  Der Expo Day stellt den offiziellen Abschluss des 100-tägigen Programms von STARTUP AUTOBAHN dar, in welchem zuvor ausgewählte Startups sich und ihre Projekte in einer kurzen Pitch-Runde vorstellen.

Ihr fragt euch was genau STARTUP AUTOBAHN eigentlich ist?

Eine neutrale Innovationsplattform mit Sitz in Stuttgart, die Startups aus dem Mobilitätsbereich Zugang zu Silicon Valleys Tech-Know-how und bester deutscher Hardware-Kompetenz ermöglicht. Hierbei stellt STARTUP AUTOBAHN den Startups alles zur Verfügung, was sie benötigen um ihre Vision schnell zu verwirklichen: Räumlichkeiten, Hard- & Software, Ressourcen und vor allem ein wertvolles Netzwerk an Kooperationen, Investoren und Mentoren.

Der erfolgreiche Abschluss des #3 Programms zeigt, das Konzept kommt an. 33 Startups aus der ganzen Welt konnten in den letzten 100 Tagen über 60 Pilot Projekte mit den Corporates entwickeln und die #4 Runde steht bereits in den Startlöchern.

Viele große und namhafte Corporates befinden sich heute als Partner im Netzwerk. Seit Beginn dabei und auch Gründungspartner von STARTUP AUTOBAHN war die Daimler AG. Wir haben uns mit Raymond Chow und Philipp Gneiting, beide von Daimler, unterhalten, um STARTUP AUTOBAHN etwas greifbarer zu machen.


 

StaStu: Hallo Raymond, Hallo Philipp, vielen Dank für eure Zeit! Könnt ihr uns zunächst etwas mehr über das Programm erzählen?

Philipp: In jedem Jahr bieten wir zwei Programme an, jedes mit einer Laufzeit von 100 Tagen. Bewerben kann sich jedes Startup, das bereits eine Legal Entity hat, mit Automotive- oder Mobilitätsbezug über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, um es möglichst interessant zu gestalten für alle Teilnehmer und auch Partner.

 

StaStu: Wie läuft eine Auswahlrunde ab?

Philipp: Wer Interesse hat kann sich bei uns ganz einfach über die Homepage oder Social Media Kanäle bewerben. Darüber hinaus haben wir auch ein Team von ca. 5 Scouts, die sich interessante Bereiche und Suchfelder der Industriepartner und Corporates anschauen und aktiv Startups suchen. Man tritt dann mit diesen Startups in Kontakt, informiert sie über das Programm und schaut ob es Sinn macht sie zu einer Veranstaltung einzuladen.

Anders als viele andere Programme beschränken wir uns nicht nur auf einen einzigen Selection Day. Wir halten monatlich einen Selection Day („Deep Dive“) ab, welcher sich je auf ein Suchfeld fokussiert. Im November hatten wir beispielsweise einen Tag, an dem wir uns 20 Startups angeschaut haben die sich mit dem Thema Performance Driving beschäftigen. Gleichzeitig haben wir zu diesem Event auch alle relevanten Partner und Experten eingeladen um eine optimale Vernetzung zu ermöglichen – wie eine Art Speed Dating.

Am 26.02.2018 fand der #3 Expo Day in der Arena 2036 statt

StaStu: Was ist der Benefit für ein Startup bei eurem Programm mitzumachen?

Philipp: Über das Programm vermitteln wir den Startups direkt die richtigen Kontakte in die Fachbereiche der jeweiligen Corporates und Industriepartner und bringen die relevanten Player an einen Tisch. Unserer Erfahrung nach ist das nämlich die größte Hürde die ein Startup überwinden muss: Wer in einem großen Corporate mit 250.000 Mitarbeitern ist der richtige Ansprechpartner? An einem Selection Day haben die Startups die Möglichkeit nicht nur ein Corporate sondern direkt viele Corporates auf einmal zu treffen, das ist natürlich eine einmalige Chance.

Wir sind kein klassischer VC Accelerator, der kleine Startups sucht und diese möglichst wertsteigernd entwickelt. Wir suchen als eine Art „Post Accelerator“ Startups, von denen wir glauben, dass sie mit ihren Produkten oder Prozessen ein guter Partner sein können. Der Grund, weshalb wir am Ende eines Programms eine so große Zahl an Pilot-Projekten vorweisen können, ist schlicht, dass wir viel Energie und Zeit in das Match-Making stecken. Und die Tatsache, dass mittlerweile Startups aus Korea oder Australien kommen zeigt uns, wir sind auf dem richtigen Weg.

 

StaStu: Warum habt ihr euch dazu entschieden STARTUP AUTOBAHN in Stuttgart anzusiedeln?

Raymond: Auch hier geht vieles über das Match-Making. Die Region Stuttgart ist für viele große Automobilhersteller und Zulieferer der Hauptsitz. Wie bereits erwähnt ist unser Ziel die relevanten Experten und Fachbereiche an einen Tisch zu bringen. Das würde uns nicht gelingen, wenn wir das ganze beispielsweise in Berlin, dem Silicon Valley oder Tel Aviv abhalten würden. Denn unsere Corporates sitzen hier und können und würden nicht alle relevanten Experten durch die ganze Welt schicken, um ein Startup zu treffen. Also haben wir es umgedreht  und bringen die Startups zu den Experten, das war unsere Grundidee und ist auch der Erfolgsfaktor.

850 Teilnehmer kamen zum #3 Expo Day bei dem sich 33 Startups aus der ganzen Welt vorgestellt hatten

StaStu: Ihr habt viele große und namhafte Player der Region bei euch am Start. Gibt es darüber hinaus noch weitere Bereiche und Sparten, aus denen ihr Partner akquirieren möchtet?

Philipp: Wir sind grundsätzlich immer offen für neue Partner, die die Mobilität der Zukunft mit uns mitgestalten möchten. Gerade im Bereich Energie, Telekommunikation und auch den klassischen Automobil- Zuliefererbereichen gibt es noch viele namhafte Partner von denen wir überzeugt sind, dass sie zum einen das Netzwerk weiterer attraktiveren können als auch sich selbst viel herausziehen können.

Raymond: Die Vielzahl an Partnern profitiert nicht nur durch das Netzwerk sondern auch untereinander. Thema Skalierung. Ein Beispiel – ich habe ein Startup mit einer Technologie, die hat nicht nur Software sondern auch Hardwarebezug. Spätestens wenn ich über den POC hinausgehe muss ich mir überlegen wie bekomme ich das weltweit in großen Volumen in meine Produkte rein? Dann brauche ich natürlich Zulieferer. Hier ist es von großem Vorteil, dass die Zulieferer schon von Anfang an in das Thema eingebunden waren und eigene Erfahrungen mit dem Startup machen konnten.

 

StaStu: Für viele aus der Region ist die STARTUP AUTOBAHN noch etwas Abstraktes und nichts Greifbares. Plant ihr Aktivitäten um auf die regionalen Player stärker zuzugehen: Mittelstand, Hochschulen, Gründerszene? Denn nur so entsteht ein Ökosystem…

Raymond: Durch die Universität Stuttgart, in deren Fläche wir auch sitzen, haben wir seit Beginn an eine Universität eingebunden, die das Ziel hat mit STARTUP AUTOBAHN auch eigene Gründungsinteressen zu forcieren und eine Brücke zu bauen zwischen den Studenten und STARTUP AUTOBAHN. Um das weiter zu stärken und Studenten die STARTUP AUTOBAHN näher zu bringen finden unsere Selection Days auch auf dem Uni-Gelände statt. Letztes Jahr waren wir bei der Uni Stuttgart, für die nächste Runde sind wir bei der HDM.

Weiter sind auch wir unermüdlich dabei uns auf diversen Plattformen und Forum vorzustellen und die Botschaft weiter nach außen zu tragen.

StaStu: Wie ist euer Fazit bisher nach 3 Runden? Habt ihr erreicht was ihr euch zu Beginn für Ziele gesetzt hattet? Seid ihr zufrieden?

Philipp: Ich würde sagen, wir sind genau am Ziel. Zu Beginn hatten wir uns gesagt, dass wir pro Programm ein bis zwei richtige Erfolgstories haben, sei es Invest oder auch Integration. Wir sind auf einem guten Weg, das auch weiterhin zu schaffen. Ein erfolgreiches Beispiel ist für uns What3Words, die vor einem Jahr beim Programm mitgemacht haben und deren Produkt nun in unsere Autos verbaut wird.

Raymond: Darüber hinaus sehen wir auch, dass die Region Stuttgart auf der Landkarte erscheint und zu diesem Thema wahrgenommen wird. Gemessen an den Pilotprojekten oder der Anzahl an Partnern sind wir Europaweit die größte Plattform für Mobilitätsbezogene Startups. Und das innerhalb eines Jahres – wir sind mit dem Erfolg und Fortschritt durchaus sehr zufrieden.

 

StaStu: Zum Abschluss, was sucht ihr gerade?

Philipp: Wir suchen den nächsten Gottlieb (Daimler)…im Ernst: Wir suchen jeden, der denkt, dass er die Automotive und Mobility-Welt vorwärts bringen kann.  

 

Vielen Dank Raymond und Philipp für eure Zeit und das Interview!

 

Raymond J. Chow ist Senior Manager Business Innovation bei der Daimler AG und zuständig für die firmeneigene Innovationsmaschinerie Lab1886. Dr. Philipp Gneiting ebenfalls von der Daimler AG ist Manager Open Innovation und Projektleiter für das Thema STARTUP AUTOBAHN – gemeinsam suchen Sie für die Daimler AG nach passenden Matches bei den Startups von STARTUP AUTOBAHN.

 

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CyberForum – das Hightech.Unternehmer.Netzwerk aus Karlsruhe

Das neue Jahr hat zwar gerade erst begonnen, da haben wir euch schon neuen Lesestoff kreiert, um den Start in den Alltag ein wenig angenehmer zu gestalten. Getroffen haben wir uns dieses mal mit Maxine von Grumbkow, die für die Kommunikation beim CyberForum in Karlsruhe zuständig ist. Das CyberForum e.V. ist mit über 1.200 Mitgliedern das größte regional aktive Hightech.Unternehmer.Netzwerk. in Europa. Im September 2017 feierten sie ihr 20-jähriges Jubiläum und die Eröffnung des CyberLab. – für uns Anlass genug einmal genauer nachzufragen.

 

StaStu: Hallo Maxine, stellt euch bitte einmal kurz vor – was hat es mit dem CyberForum auf sich?

Maxine: Das CyberForum ist das größte regional aktive Hightech.Unternehmer.Netzwerk. in Europa mit Sitz in Karlsruhe und Baden-Baden, im September feierten wir 20-jähriges Jubiläum. Mittlerweile vernetzen sich bei uns über 1.200 Mitglieder aus der Digitalbranche! Im CyberForum stellen wir sehr unterschiedliche Angebote bereit, die zusammengefasst unseren Mitgliedern dabei helfen, wettbewerbsfähiger zu sein und in Sachen Digitalisierung vorne mitzuspielen. Außerdem veranstalten wir zahlreiche Events, von RoundTables über Fort- und Weiterbildungen bis hin zu großen Kongressen – jährlich stehen rund 160 Termine auf dem Plan. Etwa 30 davon richten sich speziell an Gründerinnen und Gründer im Hightech- bzw. IT-Bereich, so zum Beispiel der CyberChampions Award. Gründungsinteressierte führen wir mit verschiedenen Matchingformaten zu Teams zusammen. In den letzten 20 Jahren haben wir außerdem über 2.500 Gründerberatungen im CyberForum durchgeführt. Wir verfügen über enge Mentoren- und Investorennetzwerke, auf die wir für verschiedene Zwecke zurückgreifen können.

CyberLab Karlsruhe bietet Platz für bis zu 15 Startups

Im September 2017 wurde das CyberLab offiziell eröffnet. Was ist das Ziel des CyberLab? Wie kam es zu der Idee?

Die Idee hinter dem CyberLab ist es, aussichtsreiche Hightech- und IT-Gründungen in einer optimalen Umgebung zu unterstützen und die Startups so in einer Art Beschleunigungsprogramm zur Marktreife zu bringen. Zu einer optimalen Umgebung für eine Gründung gehören insbesondere ein starkes Netzwerk, Erfahrungswissen und ein klarer Fokus. Da kommt das CyberForum ins Spiel, das genau das bereithält: Unsere Startups profitieren vom Know-How erfahrener Mentoren und erhalten bereits in einer frühen Phase Zugang zu zahlreichen Unternehmen, einem eigenen Business Angel-Netzwerk und externen Venture Fonds. Ganz nach dem Prinzip „Von Unternehmern für Unternehmer“. Praktisch setzen wir das Ganze jetzt seit Ende September auf über 1.600 Quadratmetern Bürofläche mitten im Herzen der Karlsruher Digitalszene um. Auch hier spielt Fokus eine wichtige Rolle: Besprechungsräume, Gigabit Internet, moderne Möblierung, Kaffee, Drucker, alles ist startklar, damit sich neue Teams auf ihre Gründung konzentrieren können. Bis zu 15 Startups können wir hier pro Jahr aufnehmen. Das Accelerator-Programm im CyberLab ist kostenlos und die Arbeitsplätze sind dank Mitteln der EU, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe weit unter dem Marktpreis.

 

Was sind die Bedingungen, um sich bei euch um einen Platz zu bewerben und wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Wer Interesse hat, der darf sich einfach direkt bei uns melden. Wir prüfen dann individuell, ob die Teams die Voraussetzungen erfüllen, um vor einer erfahrenen Unternehmerjury um die Aufnahme ins CyberLab zu pitchen. Solche Pitches finden bei uns jeden Monat statt. Die Startups müssen die Jury davon überzeugen, dass sie kompetent in Markt und Technologie sind und dass sie die Motivation für eine Gründung mitbringen.

Für Teams die ihre Gründungsidee gemeinsam mit uns erst noch etwas ausarbeiten wollen, veranstalten wir außerdem regelmäßig das PreLab. Das ist ein 4-6-wöchiges Accelerator-Programm, an dessen Ende die Aufnahme ins CyberLab stehen kann.

Warum habt ihr euch dafür entschieden, das CyberLab in Karlsruhe zu eröffnen? Warum dieser Standort?

Ganz einfach: Karlsruhe ist eine IT-Hochburg. Karlsruhe liegt in einer EU Studie zu Spitzenzentren im IKT-Bereich auf Platz 4. Nur München, London und Paris sind hier stärker. Die Hochschulen sorgen stetig für qualifizierten Nachwuchs und das Ökosystem ist in einem kooperativen Modus. Das sind ideale Voraussetzungen die unter anderem dazu geführt haben, dass das CyberForum von Karlsruher Unternehmern ins Leben gerufen wurde – und von diesem Ökosystem profitiert natürlich auch und insbesondere das CyberLab.

 

Was ist euer Ziel mit dem CyberLab? Wann würdet ihr sagen, ist die Unternehmung erfolgreich?

Das Ziel ist erstmal, dass die Startups ihr Geschäftsmodell validieren, ihren Markteintritt beschleunigen und natürlich die Finanzierbarkeit sicherstellen. Dementsprechend messen wir unseren Erfolg in erster Linie am Erfolg unserer Startup-Teams. Ein Erfolg ist es auch, wenn die heutigen Teams innerhalb weniger Jahre zu Mentoren der kommenden Teams werden. Im CyberLab wollen wir speziell Hightech-Gründungen erfolgreich machen und damit außerdem die IT-Region Karlsruhe nach vorne bringen. Unsere Vision ist es, Motor und führendes Kompetenzzentrum der Digitalisierung zu sein. CyberForum und CyberLab verfolgen diese Vision in einer Symbiose.

 

Würdet ihr rückblickend alles noch einmal genauso machen oder gibt es Dinge die ihr Heute anders angehen würdet?

Die Angebote des CyberForum und des CyberLab stoßen auf große Nachfrage. Wir wachsen rasant. Im Großen und Ganzen sind wir ziemlich zufrieden. Aber natürlich lernt man auch immer dazu. Wir wollen zum Beispiel bei den IKT-Megatrends Künstliche Intelligenz, Blockchain und Internet of Things für mehr Sichtbarkeit der lokalen Szene sorgen. Wir glauben, dass wir Gründungen durch Brücken zu anderen, auch internationalen Standorten, noch besser fördern können.

Zentrale Lage – direkt im Herzen von Karlsruhe

Eignet sich die Region Karlsruhe eurer Meinung nach gut um zu gründen?

Wenn hoch ausgebildete und motivierte Mitarbeiter, zahlreiche IT- und Industrieunternehmen, bestes Netzwerk und passende Unterstützung zu einer solchen Eignung beitragen, dann ja. Wir arbeiten hier nach dem “Karlsruher Modell”, so nennen wir gerne die besondere Zusammenarbeit aller Stakeholder in Karlsruhe. Die Wege sind kurz, alle ziehen an einem Strang. Auf diese Weise konnten in den vergangenen Jahren viele erfolgreiche Unternehmen heranwachsen. Und die nackten Zahlen sprechen für sich, so hatte Karlsruhe von 2012 bis 2016 zum Beispiel den zweithöchsten Anteil von Gründungen im Hightech-Bereich. Einige Tech-Startups konnten große Deals abschließen, Stichwort Venture Capital. Blue Yonder hat zum Beispiel ein Funding in Höhe von 75 Millionen an Land gezogen, Chrono24 in Höhe von 23 Millionen. Viele Startups gehen hier von 0 auf 100, wie etwa Artiminds, GoSilico oder Pace, um nur einige zu nennen.

 

Was würdet ihr euch hinsichtlich Gründung von der Politik / der Stadt wünschen?

In Deutschland brauchen wir einen kulturellen Wandel. Die Talente die an den Hochschulen heranwachsen, sollten die Option der Gründung ganz selbstverständlich in Betracht ziehen. Das ist momentan noch nicht der Fall. Dabei sind die Möglichkeiten, die Zukunft zu gestalten, hier deutlich größer.

 

Abschließend noch einmal zum Thema Gründung: Was würdet ihr Startups mit auf den Weg geben wollen?

Da gibt’s einiges. Allem voran: Einfach machen – und mal bei uns vorbeischauen!

 

Vielen Dank Maxine für das tolle Interview und den Einblick in das CyberForum.

 

 

 

 

 

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Video-Clip zum Gründergrillen

Liebe Startup-Community,

es freut uns sehr euch unseren brandneuen Video-Clip zum Gründergrillen präsentieren zu dürfen, welcher uns von Melvin Raschke produziert worden ist.

Die aktuellen Termine findet ihr unter www.startup-stuttgart.de sowie in unseren Facebook-Gruppen “Startup Stuttgart” und “Gründergrillen Stuttgart”.

Wir freuen uns sehr auf euren nächsten Besuch!

 

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Startup Weekend Stuttgart – in 54h von der Idee zum Startup

Vom 01.12 – 03.12 war es wieder soweit. An der Hochschule der Medien fand das 10. Stuttgarter Startup Weekend statt. In nur 54 Stunden entwickeln einzelne Teams, ihre Idee weiter zu einem Startup, welche am Sonntagabend in den finalen Pitches vor der Jury präsentiert wurden. Mehr zum Format, den Teams und den Gewinnern könnt ihr in unserem kurzen Artikel lesen. 

 

Das offizielle Format Startup Weekend gehört in der Zwischenzeit zu Techstars und wurde in mehr als 150 Ländern bereits über 2.900-mal durchgeführt. Die Veranstaltung in Stuttgart, wurde gemeinsam von der Hochschule der Medien und Startup Stuttgart organisiert.

Am Freitagabend war es endlich wieder soweit, die Moderatoren Kathleen Fritzsche und Johannes Ellenberg hießen die ca. 150 Gäste an der HdM willkommen. Und dann ging es direkt los: Jeder Teilnehmer hatte die Chance seine Startup Idee vorzustellen und von den anderen Teilnehmern voten zu lassen. Aus 31 tollen, abwechslungsreichen Ideen wurden die besten 15 Ideen ausgewählt, an denen über das Wochenende in Teams gearbeitet wurde. Während der gesamten Zeit standen den Teams erfahrene Gründer, Mentoren und Coaches zur Verfügung, die bei Fragen mit Rat und Tat zur Stelle waren und auch halfen durch gezielte Fragen an die Startups, unterschiedliche Blickwinkel zu beleuchten.

Die Teams beim Startup Weekend in Action

Von Freitagnacht bis Sonntagabend haben die Teams motiviert und mit Vollgas bis tief in die Nacht gearbeitet. Es wurden Ideenskizzen angefertigt, Moderationskarten fleißig beschriftet und zur Visualisierung genutzt und natürlich heiß diskutiert. Während die einen am Business Modell Canvas arbeiteten und überlegten mit welchen Fragen Sie Ihre Interviews mit der Zielgruppe durchführen, überlegten andere, ob sie ihre ganze Idee nochmal auf den Kopf stellen und mit einem neuen Thema an den (Neu-)Start gehen. Die klassische Gefühlsachterbahn, die auf jedem Startup Weekend zu beobachten ist. Dass das weder ungewöhnlich noch dramatisch ist hat auch Mitorganisator, Nils Högsdal, betont. Die erste Idee muss also nicht die Beste sein. Erst sollte das Problem und die potentielle Lösung klar ist, sollte damit begonnen werden das Produkt zu entwickeln.

Der erste Schritt ist geschafft – das Thema Talent Coach wurde gevotet, nun geht es in die Teamphase

Während des gesamten Wochenendes gab es immer wieder die Möglichkeit, durch Vorträge, z.B. von mm1 Details mit dem Thema Lean Startup und Business Modell Canvas, wichtige Aspekte zu vertiefen, um diese direkt im Anschluss, in der Ausarbeitung der Strategie zu nutzen.

Sonntagabend, um 17 Uhr fanden sich alle Teams zu den finalen Pitches ein. Jedes Startup bekam 4 Minuten Zeit, seine Idee vor der sechs-köpfigen Jury vorzustellen und dann anschließend 2 Minuten um Fragen zu beantworten. Ein großen Applaus an dieser Stelle für alle 15 Teams, die mit wirklich grandiosen Pitches gezeigt haben, was man in nur einem Wochenende leisten kann. Auch wenn nicht alle Startups gewinnen konnten, war sich die Jury einig, dass sich jedes Team seit Freitag großartig weiterentwickelt hat.  Nicht jede Idee wird schlussendlich zum erfolgreichen Startup werden, garantiert hat aber jeder an diesem Wochenende viel gelernt und Spaß gehabt – und das ist ja schließlich das Wichtigste.

 

Der Sieger des Abends war „The Female Company“, die durch dem “Mentor’s Pick” und auch dem „Overall Winner“ gleich zwei Preise abgeräumt haben, mit ihrer Idee, das Tampon Geschäft zu revolutionieren. Mit dem „Most unusual Prize“ wurde Condi ausgezeichnet, die einen Gewürzmischer auf den Markt bringen möchten. Das Startup Voluntero hat sich den Preis als „Social Innovative Startup“ verdient, mit der App-basierten Idee Soziale Projekte und Freiwillige zu vernetzen. Abschließend gab es noch den Preis für den besten Pitch – bei dem zwei Startups gleich auf waren und beide zum Gewinner gekürt wurden: Rock my Sleep und Innotaste.

Das Team “The Female Company”

Abschließend bleibt zu sagen, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung war und alle Teams (verdient) noch bis spät in die Nacht gefeiert haben. Ein ganz großes Dankeschön geht an alle Organisatoren und Helfer die im Vorfeld und auch während der Veranstaltung eine super Performance  geboten haben, an alle Coaches und die Jury die ihr Wochenende dafür “geopfert” haben und natürlich alle Teilnehmer.

Wer jetzt Lust bekommen hat auch einmal bei einem Startup Weekend dabei zu sein ist herzlich eingeladen sich die nächsten Termine auf der Homepage einmal anzusehen. Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr und hoffen, dass wir noch einiges von den tollen Startup Ideen hören werden!

 

 

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LB:uild – Ludwigsburgs neues Startup Innovation Center stellt sich vor

Wir haben uns mit Gerald Holler unterhalten, selbst Gründer von COMPRIS, ein Vertriebsdienstleisters für die IT Branche, mit Sitz in Ludwigsburg. Gemeinsam mit der Wolff und Müller Gruppe hat er nun das Startup Innovation Center LB:uild in Ludwigsburg ins Leben gerufen. Im November eröffnet, ziehen in bereits in Kürze die ersten Gründer ein. Der Focus liegt auf einem intensivem Networking mit Kooperationspartnern und Corporates, Know How Transfer & (Co-)Working Space für kurz- und mittelfristigen Bedarf. Startup Stuttgart hat mit Gerald über LB:uild gesprochen und dabei die neuen Räumlichkeiten direkt mal unter die Lupe genommen.

 

StaStu: Hallo Gerald, kannst du uns erzählen, was ihr euch mit LB:uild zum Ziel gemacht habt?

Gerald: In  der Umgebung von Ludwigsburg finden sich mehr als 800 Unternehmen, die einen Umsatz von mehr als 15 Mio. € (Quelle Compris) erwirtschaften aber die Startup Kultur ist sicherlich noch ausbaufähig. Viele finden Startups cool, die Idee cool, aber eigentlich handelt es sich dabei um Unternehmertum.  Wir haben es uns zum Ziel gemacht Startups zum Leben und Überleben zu verhelfen. Viele gegründete Startups scheitern in den ersten 5 Jahren.  Einer der Gründe ist sicherlich, dass Unternehmertum sehr komplex ist, ich denke dabei an beispielsweise Controlling, Bank, Finanzplanung, Steuer, Personalrecht, Arbeitgeberrechte, Arbeitsschutzverordnung … es ist ein Moloch an Stolpersteinen. Jedes Startup muss somit an einem Punkt die Kurve zum Unternehmer bekommen – sonst überlebt man nicht. Die Schule selbst leistet in Deutschland zu diesem Thema keine Vorbereitung. Man erhält in unseren Schulen derzeit kaum bis keine Unternehmerausbildung. Hier möchten wir gerne den Mehrwert stiften und Startups nicht nur Räumlichkeiten und die Möglichkeit zum Netzwerken bieten, sondern ebenfalls Hilfestellung bei Fragen rund um das Thema Unternehmertum. Weiter möchten wir auch den Kontakt zu Corporates in der Region herstellen um Startups ganz gezielt die Chance zu geben, ihre Ideen auch einmal zu testen und zu verproben.

Die Fläche eignet sich ebenfalls hervorragend für Veranstaltungen um die Szene weiter zu vernetzten – auch das würden wir gerne unterstützen.

 

Wann geht es offiziell los? Auf der Homepage steht noch coming soon?

Ende November / Anfang Dezember fällt der offizielle Startschuss und die ersten Startups ziehen am 1.12 auf die Fläche. Wir planen derzeit auch noch eine „weiche“ offizielle Eröffnung mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Ludwigsburg und auch der IHK – welche beide große Unterstützer der Unternehmung sind. Hier laden wir auch alle Startups ein, einfach mal vorbei zu kommen, sich die Flächen anzusehen oder Probe zu sitzen. Der offizielle Termin lässt sich auf unserer Homepage finden.

Mitten in Ludwigsburg befinden sich die Räumlichkeiten von LB:uild

Habt ihr euch schon einmal ein wenig umgehört, was die bisherige Resonanz auf LB:uild ist?

Ja. Es gibt zwei grundlegende unterschiedliche Gruppen. Die Einen fragen erst einmal‚ was ist das und wozu braucht man das‘, die andere Gruppe ist sehr unterstützend und freut sich, dass Ludwigsburg auch endlich eine Fläche bekommt. In Stuttgart passiert in diesem Bereich schon extrem viel – Ludwigsburg ist da noch etwas unterrepräsentiert.  Wir sehen uns gerade auf der Achse Ludwigsburg-Waiblingen als Plattform die StartUps unterstützt.

 

Wie finanziert ihr die Räumlichkeiten bisher?

Mein Unternehmen die COMPRiS GmbH ist offizieller Mieter der Fläche. Sponsor und Partner ist Wolff und Müller. Darüberhinaus gibt es „Partnerschaften“ die aber nicht finanziell beteiligt sind.

 

Habt ihr euch eine „Deadline“ gesetzt bezüglich Anlaufphase und ab wann würdet ihr die Idee als „erfolgreich“ bezeichnen?

Vorerst haben wir uns die Deadline von zwei Jahren gesetzt. Wenn es bis dahin nicht gut angelaufen ist oder angenommen wird, müssen wir sehen, wie es weiter geht. Gut angelaufen oder erfolgreich bedeutet für uns zunächst eine Auslastung von ca. 60% der Fläche.

Derzeit bietet die neu gestaltete Fläche Platz für 46 Personen

Wie läuft es bei euch ab? Wer kann sich melden? Jeder? Eine Idee? Ein gegründetes Unternehmen? Gibt es thematische Eingrenzungen?

Wir haben keine offiziellen Vergabeprozesse. Grundsätzlich kann sich jeder bei uns melden – Voraussetzung sollte sein, dass hinter der Idee oder dem Startup entweder eine Form der Innovation steckt oder es sich um eine „Problemdomäne“ handelt, sprich das Startup mit seiner Idee ein Problem löst. Auch der Reifegrad eines Startups ist hierbei vollkommen offen, es kann sich um eine Idee handeln oder ein bereits gegründetes Startup. Ist ein Startup bereits sehr erfolgreich unterwegs und profitabel, macht es vielleicht für beide Seiten wenig Sinn, das würden wir dann im Einzelfall aber prüfen. In Summe muss der Mix der einzelnen Startups stimmen – damit auch Vernetzung und gegenseitige Hilfe stattfinden kann.

Bei Interesse bieten wir dann gerne eine Form des Inputs oder Coachings an, das ist aber nur ein Angebot und kein „Muss“. Ziel ist es aus dem Netzwerk Schnittstellen mit Corporates und externen Spezialisten zu schaffen um einem Startup die bestmögliche Starthilfe zu geben.

 

Sind eure Räumlichkeiten an zeitliche Bedingungen geknüpft? Wie lange darf man bei euch max. einziehen?

Das handhaben wir mit jedem Startup ganz flexibel. Die Regel sollte schon sein, dass ein Startup für einen längeren Zeitraum einzieht. Im Ausnahmefall geht es auch, dass man Räumlichkeiten für ganz kurze Zeitfenster zur Verfügung stellt – mehr in Richtung Co-Working – darüber hinaus stellen wir die Verträge dann für drei, sechs oder zwölf Monate aus. Wir haben auch keine Deadline, dass wir sagen, nach drei Jahren muss ein Startup spätestens auf eigenen Beinen stehen.

Wie viele Startups können maximal bei euch einziehen?

Wir haben derzeit 46 Arbeitsplätze, das ist auch noch begrenzt erweiterbar. Falls wir dann noch weitere Anfragen haben, gibt es durch die Kooperation mit Wolff & Müller bereits auch weitere Ausweichflächen die noch herangezogen werden können.

 

Was sucht ihr gerade?

Startups auf jeden Fall. Und natürlich auch Mentoren und Unterstützer, die Interesse haben in der Szene aktiv zu werden. Und zwar gerade im Bereich in und um Ludwigsburg sowie nördlicher.

 

Vielen Dank für den Einblick und das Interview Gerald!

Und an alle Startups die noch Räumlichkeiten suchen – nutzt die Chance und schaut euch vor Ort einmal um.

 

Gerald Holler, selbst Gründer berät mit seinem Unternehmen „COMPRIS“, führende IT Hersteller in Ihrer Positioning- und Vertriebsstrategie. COMPRIS ist Geralds zweites Unternehmen und hat mittlerweile 60 Mitarbeiter, obwohl nicht immer alles „top“ war bereut Gerald die Sprung in die Selbstständigkeit bis heute nicht: „Ich mag den Spirit als Unternehmer – gestalten zu können und neue Ideen mit meinem Team umzusetzen. Klar, es gibt auch die schwierigen Phasen durch die man durch muss, aber das gehört dazu“.

 

 

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Startup Weekend Stuttgart 2017 – Be part of it

In nur 54 Stunden von der einer Idee bis zum Startup? Bereits zum achten Mal findet auch in diesem Jahr wieder das Startup Weekend in Stuttgart statt (mehr zum Startup Weekend 2016 hier). Vom 01. – 03. Dezember haben alle Gründungsinteressierte die Chance Teil einer unvergesslichen Erfahrung zu werden. Das offizielle Format Startup Weekend gehört in der Zwischenzeit zu Techstars und wurde in 150 Ländern bereits mehr als 2.900-mal durchgeführt.

Organisiert wird die Veranstaltung in Stuttgart gemeinsam von der Hochschule der Medien und Startup Stuttgart. Wir haben uns mit Prof. Dr. Nils Högsdal von der HDM und Christoph Röscher, Vorstandsvorsitzendem von Startup Stuttgart getroffen um zu erfahren, warum es sich lohnt ein Wochenende zu investieren.

 

StaStu: Hallo Nils, ihr richtet das Startup Weekend nun schon seit 5 Jahren an der HDM aus und ihr habt das Format mehr oder weniger beibehalten. Kannst du uns sagen warum?

Nils: Wir sehen uns als wichtigen „Hub“ im Stuttgarter Startup Ecoystem. Gerade die enge Anbindung an Studierende aller Stuttgarter Hochschulen sorgt für frisches Blut in die Stuttgarter Startup Szene. Gleichzeitig ist Gründerkultur ein Eckpfeiler der Strategie unserer Hochschule und ich bin überzeugt vom Transfer durch Gründung.

 

Gibt es denn Teams aus den vergangenen Jahren, die nach dem Wochenende auch tatsächlich als Startup weitergemacht haben?

Nils: Jedes Jahr gibt es einige Teams die erfolgreich gründen. Das muss nicht unbedingt die Idee des Startup Weekends sein. Mir fallen Gründer wie spotgun, filestage.io, Monikit und VirtualQ ein, welche allesamt beim Startup Weekend dabei waren.

 

Hallo Christoph, zum zweiten Mal ist StaStu nun Co-Ausrichter der Veranstaltung. Was hat euch motiviert gemeinsam mit der HdM das Startup Weekend  auszurichten? 

Christoph: Das Weekend ist wirklich ein schönes Format, um mit den Themen Gründung & Startup in Berührung zu kommen und passt damit gut in die Zielsetzung des Vereins: Das Thema Startup in der Region voranzutreiben. Die Kooperation letztes Jahr hat wirklich sehr gut geklappt und da waren wir uns im Vorstand von Startup Stuttgart gleich einig, dass wir das mit Nils und der HdM fortführen möchten.

Hinzu kommt, dass in den letzten 12 Monaten wirklich einiges in der Region passiert ist (z.b. Startup Gipfel Ba-Wü), aber leider immer noch zu viele eigene Süppchen gekocht werden statt stärker zu kooperieren. Letztendlich geht es darum gemeinsam unser kleines Ökosystem voranzubringen. Und da macht es natürlich auch nur Sinn, dass wir als Verein auch mit engagierten Partnern aus der Region kooperieren.

 

Wie kann man sich beim Startup Weekend einbringen? Kann ich auch ohne eigene Idee mitmachen?

Christoph: Es gibt viele Arten sich einzubringen, einige kommen natürlich mit einer ersten groben Idee, mit der Hoffnung diese mit anderen Teilnehmern über das gesamte Wochenende weiterzuentwickeln. Aber auch ohne Idee macht es Spaß. Ich selber habe vor einigen Jahren als Team-Mitglied mitgemacht. Und es ist einfach spannend, wie Leute die sich vorher gar nicht kannten an einem Wochenende zu einem Team zusammengeschweißt werden, mit dem Ziel ein MVP bis zum großen Finale am Sonntag zu entwickeln.

Gerade die Mischung der Teilnehmer macht es aus. Von Abiturienten, Studenten, Berufserfahrene und auch mal ein Pensionär J Man braucht wirklich keine Berührungsangst haben und sollte nur etwas Spaß mitbringen.

Aber auch wenn man nicht so viel Zeit hat, kann man alternativ auch nur zum Finale am Sonntag kommen, an dem die Teams ihre Ideen pitchen. Letztes Jahr hatte ich meine zehnjährige Tochter dabei und sie war so fasziniert, dass sie bis zum Schluss bleiben wollte.

Nils, plant ihr Änderungen im Format ggü. den Jahren zuvor? Gibt es einen bestimmten Fokus auf einzelne Ideenbereiche oder ist jede Idee bei euch willkommen?

Nils: Wir wollen das Format bewusst offen halten und auch Personen ohne Themen- bzw. Branchenbezug eine niedrigschwellige Teilnahme ermöglichen. Es immer mehr vergleichbare Formate in- und um Stuttgart herum, aber es gibt halt nur ein echtes Startup Weekend. Unsere Stärke ist zudem der internationale Fokus und wir werden diesmal auf Englisch „facilitaten“. Eine Änderung ist, dass wir bewusst etwas kleiner planen, was die Anzahl der Pitches angeht. Dadurch können wir die in unserem „Cubus“ beliebte Townhall-Atmosphäre sicherstellen, welche im Mai bereits bei unserer Generation Media Startup alle Anwesenden begeisterte.

 

Wie in jedem Jahr habt ihr auch dieses Mal wieder kompetente Mentoren, die den Teams mit Rat und Tat zur Seite stehen – könnt ihr über die Mentoren und Juroren bereits mehr verraten?

Nils: Da sind wieder viele Urgesteine der Stuttgarter Startup Szene dabei. Gleichzeitig haben wir mit der Verknüpfung mit dem International Entrepreneurship Education Summit auch hochkarätige Experten aus dem Ausland dabei. Dazu zählen unter anderem Sean Brannagan aus Syracuse (NY) und Sharon Tal-Itzkovitch aus Israel, welche sowohl mit der Media Next Studie wie mit dem neuen Buch „Where to Play“ weltweit wertvolle Beiträge geleistet haben und bei uns echte Deutschlandpremieren bieten. Die Juroren bilden die Stuttgarter Startup Szene ab, sowohl Corporate (Startup Autobahn) wie auch erfolgreiche Gründer werden dabei sein.

Zum Abschluss – Warum sollte jemand 54h seiner Lebenszeit „eingesperrt“ in der HDM verbringen?

Christoph: Was macht man sonst an seinem Wochenende? Hier hat man die Chance neue Leute, Ideen, Methoden kennenzulernen und auch ganz gezielt und konzentriert ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Und wer weiß, vielleicht wird da auch der der Grundstein für das nächste Einhorn gelegt.

Nils: Vor gut 5 Jahren sagte ich einer Studierenden, die sich in letzter Minute anmeldete und fragte, ob sie es machen sollte „this might change your life“. Sie kam nachher zu mir und sagte einfach „Danke!“. Jeder, d.h. Studierende, Mitarbeiter in Unternehmen und jemand mit konkreter Gründungsabsicht wird eine Menge mitnehmen. Wenn die Idee nicht trägt, dann haben die Teilnehmer trotzdem viel Spaß gehabt und viel gelernt. Im besten Fall hat man seine zukünftigen Mitgründer getroffen und danach wird durchgestartet. Es ist ein intensives Wochenende und es ist die Gelegenheit einfach mal weiterzudenken. Die Welt verändert sich und das Denken in disruptiven Geschäftsmodellen bringt jeden weiter.

 

Vielen Dank Nils und Christoph für den Einblick in das Startup Weekend.

Und noch zum Schluss an alle Interessierten und Unentschlossenen, feiern gehen könnt ihr jedes Wochenende – diese Chance bietet sich nur einmal im Jahr. Also stellt das Bier weg, steht vom Sofa auf, kriecht aus dem Bett und begebt euch am 01.12 an die HDM.

Tickets für das Startup Weekend findet ihr hier.

 

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innolution valley – DAS Startup-Event am 3. und 4. November 2017

Die innovativsten Startups und finanzstärksten Investoren zu Gast in Baden Württemberg

Am 3. und 4. November 2017 erlaubt die innolution valley einen Einblick in das gesamte Spektrum der Startup-Szene. Mehr als 1.800 Besucher finden sich zu dem Event, wobei vom einfachen Studenten bis zum CEO jeder gerne gesehen ist. Erwartet werden etwa 120 Startups, die ihre aktuellen und zukünftigen Projekte auf einer Fläche von ca. 3.000 m² präsentieren. Dank Vertretern der regionalen und überregionalen Presse ist aber auch für eine Sichtbarkeit weit über die Grenzen der Messe selbst hinaus gesorgt. Startups haben dabei die Möglichkeit, die eigenen Ideen im Rahmen von Startup Pitches einem breiten Publikum vorzustellen. Dafür stehen jeweils sechs Minuten Zeit zur Verfügung, die sich auf drei Minuten Pitch und drei Minuten für Fragen aufteilen. Vertreter von Unternehmen und Presse sowie Blogger und Investoren lassen sich damit direkt ansprechen.

Die teilnehmenden Startups und Unternehmen stammen aus allen erdenklichen Branchen. Von der Automobilindustrie über FinTechs bis hin zu Handel und Dienstleistungen ist für jeden etwas Passendes dabei. Gerade für neue Gründer ergeben sich damit auch zahlreiche Möglichkeiten. Der Austausch mit wichtigen Entscheidern mittelständischer und großer Unternehmen ist auf Augenhöhe möglich. Mithilfe der Event-App fällt es dabei besonders leicht, schon während der innolution valley in Kontakt zu treten. Natürlich stehen Kontakte aber auch später noch zur Verfügung.

Zum Programm gehören zahlreiche Vorträge von insgesamt 80 namhaften Speakern. Darunter finden sich Erfolgsgeschichten von Gründern, aber auch interessante Einblicke in Themen wie die Digitalisierung oder die Zusammenarbeit von Startups und Corporates. Zu den Themen zählen unter anderem Industrie 4.0 mit Robotik und 3D-Druck sowie das enorm spannende und schnell wachsende Feld der Künstlichen Intelligenz. Darüber hinaus gibt es viel zu erfahren über das Internet of Things, Virtual Reality und grundlegende Dinge wie die Gründung und die Finanzierung von Startups. Hier kann jeder noch etwas dazulernen. In Workshops und Brainstorming-Sessions lassen sich dadurch erworbene Kenntnisse auch gleich in der Praxis umsetzen. Unternehmen und Startups erarbeiten hier in enger Zusammenarbeit Lösungsansätze für die Probleme von heute und noch kommende Herausforderungen.

Das Networking genießt bei der innolution valley einen hohen Stellenwert. Der direkte Austausch zwischen Unternehmen, Startups und Besuchern wird aktiv gefördert, etwa durch den Jobcorner, in dem jeder seine offenen Stellen präsentieren und so direkt vor Ort neue Mitarbeiter finden kann. Auf der Funding-Stage lassen sich außerdem eigene Venture- und Accelerator-Programme einem hoch interessierten Publikum vorstellen. Neben Startups und Unternehmen sind auch Investoren und Business Angels vor Ort, die gerade junge Projekte entscheidend nach vorne bringen können. Junge Gründer mit einzigartigen Ideen erhalten dadurch die Gelegenheit, die passenden Partner für eine erfolgreiche Zukunft zu finden.

Stattfinden wird die innolution valley in Ludwigsburg nahe Baden-Württembergischen Hauptstadt Stuttgart. Nationale und internationale Vertreter von Startups und Corporates aus allen Bereichen finden hier einen Ort für ein gemeinsames Zusammentreffen und den direkten Austausch. Die Besucher stammen nicht nur aus dem regionalen Raum, sondern sowohl aus dem nationalen als auch internationalen Raum. Neue Kontakte lassen sich bei der After Party am Freitag in entspannter Atmosphäre knüpfen.

Dank des breiten Themenangebots und den vielen vertretenen Unternehmen aus allen erdenklichen Bereichen ist die innolution valley für jedes Startup und Unternehmen einen Besuch wert. Studenten erhalten außerdem die Möglichkeit, einen Einblick in die Szene zu erhalten und sich mit Gründern und Unternehmen über die Möglichkeiten und Herausforderungen von Startups auszutauschen. In angenehmer Atmosphäre gelingt ein Blick auf die Zukunft der Industrie in Kombination mit Networking und angenehmen Nebentätigkeiten.

Mehr Infos gibts unter: https://innolutionvalley.com