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Neue Mikrofinanzierung für Baden Württemberg

Es tut sich langsam was um die Rahmenbedingungen im Ländle für Gründer und Startups zu verbessern, diesmal zum Thema Finanzierung.

Anbei ein Link zu Ideenwerk BW  Artikel „Mikrokreditfinanzierung: Wagnisfreies Kapital“

Hier mehr Infos auf der Webseite vom Wirtschaftsministerium und wer sofort loslegen will, kann sich hier auf der Plattform „Startnext“anmelden.

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Venture Day Karlsruhe am 9. März 2017 – Bewerbungsfrist: 10.2.2017

Dein Startup will im digitalen Business richtig durchstarten? Was Dir noch fehlt ist Kapital? Dann bewirb Dich noch bis zum 10. Februar für den 8. Karlsruher Venture Day.

Wann: 09.03.2016
Wo: KunstWerk, Amalienbadstraße 41, 76227 Karlsruhe-Durlach

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an Startups aus dem IT-, Web- und Software-Bereich. Startups können sich bis Freitag 10. Februar 2017 mit einem kurzen überzeugenden Onepager oder Pitchdeck für die Teilnahme bewerben. Eine Jury, bestehend aus erfahrenen Investoren, wählt aus allen Einreichungen die pitchenden Teams aus. Zugriff auf Eure Bewerbung haben lediglich die Jury und die Investoren, denen ihr während der Veranstaltung Eure Geschäftsidee vorstellt. Diese werden Eure Daten und Angaben selbstverständlich vertraulich behandeln. Die ausgefüllte Bewerbung (Pitchdeck oder Onepager) bitte an ba(at)cyberforum.de schicken.

Weitere Infos gibt’s unter: www.venture-day.de

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14.12.2016 Open Pitch Call für DIE HÖHLE DER LÖWEN in Frankfurt

Die Höhle der Löwen“ startet in eine neue Staffel. Seid dabei und nutzt Eure Chance auf den Deal Eures Lebens!

Auch 2017 treten Erfinder und junge Unternehmer in Deutschlands erfolgreichster Gründer-Show vor fünf Investoren, mit deren Hilfe aus Ideen große Firmen werden können. Vor laufender Kamera gilt es die Löwen zu überzeugen, in das eigene Business zu investieren und es gemeinsam zum Erfolg zu führen.

Bewerbungen sind ab sofort möglich unter dhdl@sonypictures-tv.de.

Erstmals habt Ihr aber auch die Chance Euer Business persönlich bei uns vorzustellen. Wir laden zum

OPEN PITCH CALL

am 14. Dezember 2016
09:00 – 18:00 Uhr

im MEET/N/WORK in Frankfurt am Main
Poststraße 2-4
60329 Frankfurt

Hier habt Ihr die Möglichkeit Eure Idee/ Euer Business/ Produkt in einem bis zu 3 minütigen Pitch vorzustellen – so wie Ihr es in der Show vor den Löwen präsentieren würdet. Dieser Pitch wird aufgezeichnet und intern für den Auswahlprozess genutzt. Kommt gut vorbereitet und begeistert uns! Bitte seht davon ab Businesspläne mitzubringen, über Produkte und Anschauungsmaterial freuen wir uns aber natürlich.

Bringt bitte ausreichend Wartezeit mit – wer eine weitere Anreise hat oder zeitlich eingeschränkt ist, hat zudem die Möglichkeit sich im Vorfeld schon ein Zeitfenster bei uns zuteilen zu lassen. Schreibt uns dazu bitte bis zum 11. Dezember eine Mail mit einer kurzen Vorstellung von Euch und Eurem Produkt an:

openpitchcall@sonypictures-tv.de

Alle, die spontan und ohne Anmeldung vorbeikommen möchten sind natürlich ebenfalls herzlich eingeladen. Weitere Infos zu unserem Open Pitch Call könnt Ihr auf unserer Website finden:

http://www.sonypictures-tv.de/de/openpitchcall

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Peter Ambrozy: Meine unternehmerischen fuck-ups und Höhen der letzten Monate

Peter Ambrozy ist kein unbekanntes Gesicht im Startup Ökosystem Stuttgart. Gründer von edelight, Business Angel bei Regiohelden, beides mit erfolgreichen Exits. Aktuell unterstützt er das Fashion Startup Mädchenflohmarkt. Vor wenigen Stunden hat Peter ein sehr offenes Posting auf Facebook veröffentlicht, was wir (mit seiner Genehmigung) euch nicht vorenthalten möchten, da es wirklich spannende Einblicke in die Startup Welt bietet. Nun genug der Vorrede, nur eines sei noch erwähnt. Natürlich ist auch Mädchenflohmarkt im StartupSpot BW gelistet:

http://baden-wuerttemberg.startupspot.de/maedchenflohmarkt

Sollte euer Startup hier noch fehlen, dann ganz schnell kostenfrei anmelden. Nun aber zu dem Post:

Meine unternehmerischen fuck ups und Höhen der letzten Monate

Vor knapp einem Jahr habe ich mich entschlossen, das Team von Mädchenflohmarkt operativ zu unterstützen. Und das just zu einem Zeitpunkt, als ich mich an mein sabbatical gewöhnt und realisiert hatte, dass diese „freie“ Zeit quasi eine once in the lifetime-Chance ist.

Es gab zwei wesentliche Gründe für meinen Einstieg bei Mädchenflohmarkt. Zum einen befand sich Mädchenflohmarkt in einer schwierigen Lage, zum anderen wurde mir durch einige Gespräche mehr als bewusst, dass Mädchenflohmarkt kein Projekt, kein Investment, sondern schon immer auch eine once in the lifetime-Chance war. Also tauschte ich quasi eine once in the lifetime-Chance, gegen eine andere. Eigentlich ein low brainer.

Bevor ich auf die inhaltlichen Gründe eingehe, möchte ich kurz erklären, warum ich Mädchenflohmarkt so einschätze. Ich hatte das Glück, in den letzten Jahren zwei Unternehmen (edelight & Regiohelden) mit aufzubauen und zu verkaufen. Beide Unternehmen sind mit neuartigen Ideen gestartet (die erklärungsbedürftig waren), konnten ab einem gewissen Punkt einen Mehrwert für ihre Nutzer und Kunden erzeugen und verfügten über ein tragfähiges Ertragsmodell. Das alles war nicht einfach zu erreichen, aber es ist uns gelungen. So far so good.

Bei Mädchenflohmarkt sind wir in einer anderen Dimension. Mädchenflohmarkt ist nicht erklärungsbedürftig und wir mussten auch noch nie überlegen, ob Frauen uns wirklich brauchen. Im Gegenteil. Ich habe noch nie zuvor eine derartige Entwicklung gesehen und gespürt. Ja, gespürt. Die Freude, mit der hier insbesondere die Mädels im Unternehmen arbeiten ist spürbar (und teilweise hörbar, da es um Fashion geht und Freudeschreie bei neuer Ware nicht ausbleiben). Aber nicht nur das. Wir können mit Mädchenflohmarkt die Welt verändern und wenn uns das gelingt, haben wir sogar einen Beitrag zur Nachhaltigkeit geschaffen. Wie das? Wir wollen Frauen ermutigen immer mehr auf Fast Fashion und zu günstige Produkte zu verzichten und stattdessen Markenprodukte zu kaufen, die (hoffentlich) unter besseren Produktionsbedingungen für Mensch und Umwelt hergestellt werden und die sie gleichzeitig auch wieder weiterverkaufen können. Eine Frau soll bereits beim Kauf eines Produktes wissen, dass sie dieses später ohne Aufwand über Mädchenflohmarkt wieder verkaufen kann.

Unsere Vision lautet daher seit unserem Start „Wir machen das Verkaufen und Kaufen von Pre-loved Fashion bei Frauen zum festen Bestandteil des täglichen Lebens.“.

Jetzt schließt bitte die Augen und versucht zu fühlen, an was wir hier arbeiten. Mädchenflohmarkt ist ein Unternehmen, das ein Problem löst (volle Kleiderschränke), ein Ertragsmodell hat (wir bekommen 10-40% Provision), über zufriedene Kunden verfügt (70% der mtl. Umsätze kommen von Bestandskunden) und eine Vision hat, die Welt nachhaltig zu verändern. Dazu kommt noch ein überdurchschnittlich hoher Bekanntheitsgrad in Deutschland.

Aber warum kann ein Unternehmen mit einer solchen Basis in Schwierigkeiten geraten? Egal wie es sich anfühlt, für Mädchenflohmarkt gelten dennoch klassische Business-Metriken, da hilft auch das Schließen der Augen nichts. Und bei Startups gibt es eine Hauptmetrik und die heißt Cash. Du kannst noch so stark wachsen, du brauchst Cash – zumindest bist du profitabel arbeiten kannst. Und genau daran sind wir im letzten Jahr fast gescheitert und das trotz einer hohen Wachstumsrate und guten Nutzungsraten.

Was war passiert? Wir hatten auf Basis der positiven Entwicklung Anfang 2015 mit Investorengesprächen begonnen. Aufgrund unseres starken Wettbewerbsumfeldes (alle Top-VCs sind mit mehreren Millionen EUR in unseren Wettbewerbern investiert) ist das nicht einfach, dennoch hatten wir drei gute Deal-Möglichkeiten um unsere Zukunft zu sichern.

Einen Deal haben wir abgesagt, da uns die Bewertung zu niedrig erschien und wir nicht demütig genug waren oder anders formuliert: zu überzeugt von uns selbst. Den zweiten Deal haben wir abgesagt, da es sich um einen potentiellen Merger gehandelt hat. Es waren tolle Verhandlungspartner und das Angebot war eine Ehre, allerdings hatten wir das Gefühl, dass wir unsere Vision alleine besser umsetzen können. Und wir hatten zudem noch den dritten Deal im Hinterkopf, der sehr attraktiv war und es gab nur noch einen Call vor dem Notartermin. Dieser Deal ist dann geplatzt, da er zwar attraktiv war aber zugleich etwas fragil (durch den Prozess) und ich mit einem taktischen Verhandlungsfehler das Konstrukt kurz vor closing gekilled hatte.

Das war damals der ultimative fuck up, aber der eigentliche fuck up sollte erst noch kommen.

Wir hatten kein Geld, die bestehenden Investoren waren wenig glücklich (konstruktiv umschrieben) und die Lage im gesamten Team war angespannt, da mittlerweile die Mitarbeiter von den gescheiterten Gesprächen erfahren hatten bzw. es durch unsere Ausgabenpolitik (Marketing wurde QII/2016 auf 0 EUR heruntergefahren) mehr als deutlich wurde. Im August mussten wir dann einen Großteil des Teams freistellen und unser Verbindlichkeiten wuchsen uns fast über den Kopf. Es wäre der perfekte Zeitpunkt gewesen aufzuhören und Mädchenflohmarkt an einen Wettbewerber zu übergeben.

Zum Glück hatten wir bei edelight und den Regiohelden ähnliche Situationen und wir haben immer einen Ausweg gefunden. Bei Mädchenflohmarkt kam dazu, dass wir zwar durch fehlendes Marketing und einem kleineren Team an Reichweite verloren hatten, aber unsere Nutzer weiterhin engaged blieben und unsere Umsätze zum größten Teil durch Bestandskunden kamen. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass ich mein sabbatical zu Gunsten von Mädchenflohmarkt beenden musste. Mit der Unterstützung des verbliebenen Teams ist es uns dann gelungen einen Plan für 6 Monate zu erstellen. Wir hatten nur ein Ziel, mit leichtem Wachstum profitabel zu werden. Ich konnte mich (klingt schizophren) und die restlichen Investoren überzeugen, dass wir das schaffen und so haben wir eine interne Runde geclosed.

Anfang 2016 hatten wir unsere monatliche cash burn auf unter 20k gedrückt und alle überfälligen Verbindlichkeiten abbezahlt. Wir waren durch die Entlassungen aber auch gezwungen, die gleiche Arbeit mit deutlich weniger Mitarbeitern zu erledigen und dieser Zwang hat – wie so oft – dazu geführt, dass wir uns in einigen Bereichen neu erfunden haben und durch den Einsatz von Technologie um einiges effizienter arbeiten konnten. Nein, das ist kein BWLer blabla. Wir haben in dieser Zeit 6 neue Länder gelauncht und unsere Prozesskosten für das veröffentlichen von Concierge-Artikeln um 65% gesenkt – um nur zwei Beispiele zu nennen.

Trotz allem blieb die Stimmung angespannt und die Zukunft ungewiss. Wir waren offensichtlich zu klein und mussten wieder stärker wachsen. Weitere Kosteneinsparungen waren nicht sinnvoll bzw. Effizienzsteigerungen nicht ausreichend möglich. Klar war auch, die Profitabilität zu erreichen, aber gefühlt nicht mehr zu wachsen ist zwar nett, aber in unserem Wettbewerbsumfeld nicht zielführend. Wachstum wird alleine schon dafür benötigt, die natürliche und unvermeidbare Customer-churn auszugleichen. Wir sind zwar weiter gewachsen aber es hätte zu lange gedauert, bis wir so profitabel wären, dass die Überschüsse ausreichen um sie für neues Wachstum einzusetzen.

Es kam aber noch eine positive Erkenntnis dazu: Mädchenflohmarkt hatte über 12 Monate ohne Marketing und großen Investitionen um das Überleben gekämpft und ist dabei nicht gestorben und auch nicht implodiert. Das zeigt in Ansätzen, dass wir ein junges, aber robustes Unternehmen aufgebaut haben und so konnten wir unsere Investoren erneut zu einer internen Runde überzeugen. Diesmal sah die Planung wieder Teile des Budgets für Marketing vor.

Und jetzt mache ich einen kleinen Sprung zum heutigen Tag.

Ich sitze an diesem Mittwoch vor meinem Rechner und sehe, wie wir auf wieder stark wachsen. In den letzten 3 Monaten betrug unser Wachstum mehr als 70% und unser Lager platzt aus allen Nähten. ebay.de nutzt uns als exklusiver Partner für die Abwicklung eines neues Services und wir haben mit Mädchenflohmarkt aus einem jungen Talent, das plötzlich ins Koma fiel eine junge, aber reifere Leistungssportlerin geformt, die jetzt beweisen muss, ob sie in der Lage ist, einen bzw. mehrere Ultramarathons zu bewältigen.

Ein Vision wie wir sie verfolgen, setzt man nicht in 4 Jahren um. Ebenso kann man sie sich nicht nur mit Venture Capital erkaufen (dennoch ist dies ein wichtiger Bestandteil). Viele übersehen immer wieder, dass wir keinen Shop für Second Hand Mode aufbauen, sondern eine Plattform, die das Kaufverhalten von Frauen verändert. Aber nicht wir verändern das Verhalten, wir schaffen nur die Voraussetzung, dass Frauen überhaupt erst die Möglichkeit und dann die Lust auf Veränderung bekommen und sich diese langsam in ihnen festigt.

Und noch ein Punkt, der uns vermutlich von allen Playern am Markt unterscheidet. Das Gründerteam von Mädchenflohmarkt hat in Summe fast 1 Mio. EUR privates Geld in Mädchenflohmarkt investiert. Das macht man nur, wenn man überzeugt und geduldig ist oder einfach nur vom Wahnsinn befallen wurde ;-)

Vermutlich trifft alles auf uns zu.

Peter Ambrozy

 

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International Startup Forum am 28.09.2016 bei PWC in Stuttgart

Ihr sucht Investoren und wollt eine weitere Finanzierungsrunde drehen – oder einfach nur die Bühne nutzen und Euer Startup vor bestens vernetzten VCs und namhaften Corporates präsentieren?

Die German American Chamber of Commerce, Inc. und die PricewaterhouseCoopers AG laden herzlich ein zum:

International Startup Forum: Venture Capital & U.S. Market Entry

Datum: 28.09.16
Zeit: 14 – 19:00 Uhr
Ort: PwC, Friedrichstr. 14, 70174 Stuttgart
Maximale Zahl der pitchenden Startups: 10

Wenn Ihr pitchen wollt, registriert Euch bitte bis spätestens 21.09. hier auf der Bewerberseite.

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Coworking, Café und WiFi – Erstes CoFi startet in Stuttgart

Schon seit längerem war ich als Digitaler Nomade auf der Suche nach einem Café mit gutem und freien W-Lan in Stuttgart. Es gibt zwar Plätze, aber im Gegensatz zu anderen Städten fühlte ich mich als Einziger mit einem Laptop am Tisch immer etwas beobachtet. Was also tun?

Als ich in Berlin gelebt habe, war ich fast täglich im Betahaus Café, im St. Oberholz oder in der Digital Eatery von Microsoft. Da mir Coworking-Spaces für kurzweilige Arbeitssessions oder spontane Treffen zu unflexibel sind und auch keine Speisen anbieten, begab ich mich auf der Suche nach Ergänzungen zu den bestehenden Angeboten. Knapp 16 Monate habe ich nach einer inspirierenden Location in der Landeshauptstadt Ausschau gehalten – so ein Café muss zentral sein. Zuletzt hatte ich zusammen mit Verdure-Gründer Ronald Hajdo Räumlichkeiten in der Königsstraße 1A (!) ausfindig gemacht, doch die Vermieter wollten lieber wieder ein Modegeschäft. Ich gebe zu, ein digitaler Wissensarbeiter welcher mehrere Stunden im Café vor dem Laptop verbringt ist nicht die umsatzstärkste Zielgruppe ;-)

Auf dem digitalen Normaden-Meetup Stuttgart von Matthias Reiter habe ich dann quasi per Zufall die perfekte Location gefunden: Das Café44 mit tollem Ambiente liegt extrem zentral am Rotebühlplatz und ist am Kletterzentrum „City Rock“ angebunden. Darüber-hinaus werden neben kalten und warmen Getränke auch kleine Speisen zu studentenfreundlichen Preisen an. Hier sollten digitale ArbeiterInnen sowie GründerInnen eine neue Heimat finden. Matthias war von der Idee so angetan, dass er die Initiative ergriff und nach Absprache mit den Betreibern das CoFi ins Leben gerufen hat – ganz „Lean“ starten wir erst einmal mit der Öffnung nahezu jeden Samstag von ca. 9 bis 17 Uhr (Termine gibt es hier).

Außenansicht - Café44 direkt am Rotebühlplatz

Außenansicht – Café44 direkt am Rotebühlplatz

So funktioniert CoFi-Coworking in Stuttgart

Egal ob Freiberufler, Künstler, Gründer eines Startups, Student, Digitaler Nomade oder Angestellter im Homeoffice, zusammen arbeitet es sich angenehmer und man kann voneinander profitieren. Egal ob man unabhängig voneinander arbeitet und verschiedene Projekte umsetzt oder auch gemeinsam an einem Projekt werkelt, gemeinsam sind schnell Hilfe und neue Mitstreiter gefunden. Schaue auf unserer Website https://cofi-coworking.com nach, wann und wo CoFi stattfindet. Lade deine Freunde, Kollegen und Interessierte ein. Pack deinen voll-geladenen Laptop sowie Kopfhörer ein und komme vorbei. Du zahlst einen einmaligen Eintritt, welcher zum großen Teil als Verzehrgutschein verwendet werden kann. Beim Personal vor Ort bekommst du den WiFi-Zugang und natürlich jede Menge leckeren Kaffee. Willst du phasenweise konzentriert arbeiten, setze dir einfach Kopfhörer auf und schon wissen Andere Bescheid, dass du nicht gestört werden willst! Weitere Orte sind in Planung und auch über die Möglichkeit, kleinere Veranstaltungen anzubieten, wird nachgedacht.

Gemütliche Atmosphäre lädt zum Austausch ein

Gemütliche Atmosphäre lädt zum Austausch ein

Einen Geheimtipp habe ich noch für die Werktage: Der Stuttgarter Fernsehturm hat oben nicht nur eine wunderbare Aussicht sondern auch ausgezeichnetes WiFi. Die Jahreskarte gibt es für nur 25 Euro!

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Von Unternehmern – für Unternehmer! Die Startup Campus Academy geht an den Start.

Wissbegierige Startups und Gründungsinteressierte aufgepasst! Die Startup Campus Academy bietet in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart ab sofort Kurse zu aktuellen unternehmensrelevanten Themen wie Recht, Finanzierung, Lean Startups, Agile Führung, 3 D Druck, Designing Innovation, Crowdfunding, Erklärvideo, Investorenverhandlungen, Steuern und Strategy, Marketing & Sales an. Die Academy Dozenten sind erfolgreiche Startup-Gründer und Unternehmer und vermitteln ihr Knowhow und Wissen praxisnah aus erster Hand. Das Gelernte wird unmittelbar ausprobiert und angewandt. Mit dabei sind:

  • Daniel Bartel, Corporate Startup-Coach und Cofounder von klickreform
  • Dr. Oliver Böpple, Innovation und Customer Experience Manager bei YOUSE
  • Dr. Felix Buchmann, Fachanwalt für IT-Recht, Urheber- und Medienrecht
  • Mario Buric, Kreditberater und Crowdfunding Experte
  • Mattias Götz, Venture Capital Experte, Gründer von Wert8 und Business Coach
  • Klaus Haasis, Business Coach, Business Angel und Scrum Master
  • Fabian Kriegel, Entrepreneur und Networker
  • Jens Schmelzle, Founder von simpleshow
  • Manuel Stange, Entrepreneur, Lean-Experte und 3 D Druck-Experte

Die Startup Campus Academy wird veranstaltet vom Startup Campus Stuttgart und der Wert8 GmbH. Die Kurse finden im Startup Campus Stuttgart statt, dem neuen Hotspot der Stuttgarter Startup-Szene im Kulturpark Berg.

Mitglieder von Startup Stuttgart e.V. und Startup Campus Stuttgart können kostenlos an den Workshops teilnehmen. Studierende erhalten einen Rabatt auf die Teilnehmergebühr. Um diese Vergünstigungen zu erhalten, bitte eine Mail schicken an academy@startup-campus-stuttgart.de.

Weitere Informationen und Kursbuchung unter:

http://startup-campus-stuttgart.de/academy

https://www.facebook.com/startupcampusstuttgart

https://twitter.com/scstgt

#startupcampusacademy

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Wie man Mehrwert und Business Impact in Social Media erzeugt

Eighty percent of life (success) is showing up.

So hat Woody Allen das einmal gesagt. Und dann fleißig am gewünschten Image schrauben, damit sich die Arbeit auch auszahlt, würde man heute vielleicht ergänzen.

Herausforderung Social Media

Anders als bei bisherigen Maßnahmen zur Leadgenerierung (Interessenten bzw. potentielle Käufer identifizeren) besteht per se kein direkter Zusammenhang zwischen Social Media und Geschäftserfolg. Dieser entsteht erst durch Definition von Zielgruppen, Zielen und geeigneten Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Einige Unternehmen haben es vorbildlich geschafft, Social Media Prinzipien in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren, sei es Marktforschung via Nutzerfeedback, Kundenbetreuung via Online-Support, Empfehlungsmarketing durch die eigenen Mitarbeiter, Vorbereitung von Käufen. Daneben gibt es noch viele Firmen, die bei ihren Investments in Social Media keinerlei Intentionen oder Bezug zu ihren eigentlichen Unternehmenszielen haben.

Umsetzung: „Experience is the new product“

Wie füllen Unternehmen nun sinnstiftend und unterhaltsam ihre Social Media Kanäle? Statt direkt aufs Verkaufen zu setzen, geht man in Social Media selten den direkten Weg. Was für Unternehmen und Marken zählt, sind Sympathie und Glaubwürdigkeit; insbesondere, wenn nur wenige eigene Inhalte vorliegen, hilft es passende Eigenschaften und Themenfelder zu definieren und interessante Entwicklungen und Aktionen zu identifzieren. Durch das Teilen und Kommentieren dieser Inhalte wird das Unternehmen Teil der Community und zeigt seine Expertise. Interesse wecken, Beziehungen aufbauen – das soll Spaß machen! Mit persönlichen (oder zielgruppenspezifischen) Inhalten erzeugt man eine höhere Aufnahmebereitschaft und Beteiligung. Authentische und transparente Marken begeistern ihre Leser. Diese Leser sind potentielle Leads, Entscheidungsvorbereiter, Käufer und künftige Nutzer. Je mehr davon involviert werden, umso besser für die Sichtbarkeit ihrer Marke.

Keine Bescheidenheit, eigene Inhalte sollten hier natürlich auch erscheinen und Leser zur eigenen Website verweisen (Traffic!). Im zweiten Schritt sollen diese Leser sich engagieren und Inhalte teilen, deshalb platziert man an dieser Stelle Handlungsaufforderungen (Call to action > gewünschte Handlung). Jede vollzogene Handlung (Konversion) legt Daten offen, die für spätere Zwecke datenschutzkonform und sicher gesammelt werden sollten. Sie sind Grundlage für weitere verkaufsorientierte Marketingmaßnahmen (online und offline).

Ergebnis: Dauerhafte Online-Markenbildung

Wenn alles gut läuft, kann man so verhältnismäßig schnell Online-Präsenzen zu einem Thema oder Problem (das Euer Unternehmen löst!) aufbauen. Sehr unkompliziert hochwertige Inhalte sammeln und mit dem eigenen Mehrwertversprechen in Zusammenhang bringen funktioniert z.B. auf Pinterest. Die Mediennutzung hat sich längst verändert: Die Nutzer sitzen heute nur noch selten vor einem PC oder TV, sie surfen auf ihrem Smartphone und nutzen oft mehrere Medien parallel. Beliebteste Darstellungsform sind hierbei Videos, danach folgen Bilder und Infografiken. Reine Wiedergabeplattformen haben sich zu sozialen Netzwerken entwickelt. So ist Youtube, einst vornehmlich Video-Plattform, mittlerweile die zweitgrößte Suchmaschine weltweit. Wichtig ist auch, dass Social Media viel besser mit Inhalten funktioniert, die einem gemeinnützigen Zweck dienen. Wer Gutes tut oder unterstützt, schmückt sich auch in Social Media gerne damit. Mit etwas Gespür, Mut und Geduld können Unternehmen Social Media Plattformen geschäftsfördernd einsetzen. Welche Beispiele für gutes Online und Social Media Marketing haben Euch gefallen?

Bildquelle: Sean MacEntee unter Creative Commons CC BY 2.0

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Ein neuer Ort für Startups entsteht

Im Stuttgarter Osten, unweit der Villa Berg, entsteht ein neuer Anlaufpunkt für die Stuttgarter Startup Szene.

Auf dem Gelände der ehrwürdigen MERZ Akademie formiert sich der „Startup Campus Stuttgart“ als wegweisender Anlaufpunkt der Stuttgarter Startup-Szene. Ziel ist es, Impulsgeber für innovative und kreative Arbeitskultur zu sein, um zukunftsweisende Lösungen mit zu gestalten. Ins Leben gerufen von Akteuren der lokalen Startup Szene bewegt sich das Leitbild des Campus in den Feldern von Entrepreneurship, Design und innovative Technologie und bietet auf knapp 600 Quadratmetern Platz für Startups, Coworking Räume sowie Events.
logoDu fühlst Dich berufen, von Anfang an Teil dieser Vision zu sein? Zu zwei Terminen gibt es die Möglichkeit einer offenen Besichtigung und eines lockeren Kennenlernens. Herzliche Einladung dazu!

Open Campus, Montag 16.2.15 um 17 Uhr: https://www.facebook.com/events/824879187583178/
Open Campus, Donnerstag, 26.2.15 um 16 Uhr https://www.facebook.com/events/796521527063068/

Adresse: Teckstraße 62, 70190 Stuttgart im 1. OG.

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Innovationskommunikation für Startups

Systematische Kommunikation nach innen und außen ist äußerst wichtig, damit Startups wachsen und wettbewerbsfähig bleiben. Hohe Wettbewerbsdichte und sich ständig verändernde Kundenbedürfnisse verlangen nach einer klaren, konsistenten Positionierung, vor allem bei neuartigen Produkten und Services.  Sonst passiert, was man häufig in Medien beobachten kann: innovative Startups und deren Ideen werden kurzfristig hochgejubelt, generieren aber mangels Erwerbsmodell und Verständnis der Öffentlichkeit kein Geschäft und verschwinden dann wieder von der Bildfläche.

Wo also anfangen? Im engeren Sinne resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese als neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren am Markt tatsächlich erfolgreich verkauft werden  (Durchdringung = Diffusion).

Um dies zu erreichen, braucht man eine klare Botschaft (USP = Unique Selling Proposition), die den Mehrwert einer Lösung vermittelt.  Außerdem muss vorher klar sein, was man in welcher Phase erreichen will. Geht es um Sichtbarkeit und Reichweite, die Positionierung der Experten oder des Managements, Vertriebsunterstützung und Leadgenerierung?

Nicht jede Innovation ist für Endnutzer sichtbar oder kann probiert und getestet werden. Es gibt auch unsichtbare Innovationen für Geschäftskunden, die vielfach verkauft werden (z.B. White Label), Outsourcing Innovationen (z.B. Value Added Services, On Demand) oder Prozess- und Management Innovationen (z.B. Global Delivery Model). Diese bieten den potenziellen Nutzern schnell spürbare Vorteile zu attraktiven Preisen, sind aber oft auch erklärungsbedürftig. Folgende Faktoren sollten sich daher auch in der Kommunikation wiederspiegeln: Kompatibilität mit einem vorhandenen (Werte-) System und Komplexität bzw. gefühlte Einfachheit.

Wenn möglich, sollten Startups den direkten Kontakt zu den Nutzern suchen. Werden die künftigen Nutzer mittels Kommunikation an der Entstehung neuer Lösungen beteiligt, sind diese nah an Bedürfnissen und die Akzeptanz ist um ein Vielfaches höher. Auch die eigenen Mitarbeiter zählen zu den wichtigsten Innovationsquellen. Es gilt, sie bereits in der Impulsphase auf dem Laufenden zu halten, also über Trends und Technologien informieren sowie die  daraus folgenden unternehmensrelevanten Entscheidungen und Maßnahmen zu kommunizieren. Es muss nicht immer schriftliche Information sein, auch regelmäßige Meetings mit interessanten Impulsvorträgen sind hierfür gut geeignet. Dazu gehören auch Führungskräfte, die mit ihrer Haltung einen maßgeblichen Einfluss auf das Innovationsverhalten der Mitarbeiter ausüben. Um fehlgerichtete Mehrarbeit und Konflikte zu vermeiden, müssen alle Vorschläge qualifiziert bewertet werden.  Und spätestens, wenn das Projekt in Serie geht (Technologietransfer), können Erfolgsmeldungen und Fallbeispiele vorgestellt werden.

Während die die Innovationszyklen also immer kürzer werden und Startups dazu gezwungen sind, ihre innovativen Ideen effektiver und effizienter in marktfähige Innovationen umzusetzen, muss die Innovationkommunikation langfristig gesteuert und flexibel umgesetzt werden. Ein systematischer und zielgerichteter Innovationsprozess, bei dem der Faktor Kommunikation berücksichtigt wird, liefert hierzu einen entscheidenden Beitrag.

Bildquelle: Boegh unter CC-Lizenz BY-SA 2.0