Gründergrillen #70 mit der städtischen Wirtschaftsförderung am 7.11 in der Schankstelle

Ehrengast: Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Am 7.11 findet ein Gründergrillen der besonderen Art statt:

Wir freuen uns auf unseren Sponsor die städtische Wirtschaftsförderung und Herrn Oberbürgermeister Fritz Kuhn. Nutzt die Chance und stellt euch und euer Startup beim Gründergrillen #70 am 7.11 in der Schankstelle vor!

Unser kleines, aber feines Programm:

• 19:00Uhr: Gründergrillen beginnt
• 20:00 Uhr Der Speaker-Slot mit offenen Pitches – mit der Begrüßung durch Herrn Oberbürgermeister Fritz Kuhn
• Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung erforderlich)
• ca. 21:00 Uhr: Drinks n´ Chat

Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Drinks und Grillgut könnt ihr in der Schankstelle kaufen. Mitglieder erhalten eine kostenlose Wertmarke bei uns!

Wir freuen uns auf euch und eure Pitches!

Euer Startup Stuttgart Team

Gründergrillen #69 mit Startup Autobahn

Was für ein Abend: Gründergrillen #69 mit über 20 tollen, vielseitigen Pitches, grandios Gegrilltem direkt vom Grill der Schankstelle, viele nette Leute – Neue und Altbekannte – DANKE an unseren Sponsor Startup Autobahn und Daimler. Es war uns eine Ehre!

Gepitcht haben am 16.10.2018 beim Gründergrillen #69:

Nina – wochner@hdm-stuttgart.de – ASAP_BW: neues Accelerate Programm – Sucht: Mentoren, Studenten

Thomas – Thomas.hoppe@xingular.io – Xingular – Sucht: Studenten

Marius – germany@arena-innovation.com – Hydrogen-Society – Sucht: Studenten, Investoren

Nikola – niko@studiomerkas.de – Gamification – Sucht: Kunden, Kontakte

Kevin – k.liebholz@neckar-hub.com – Neckar-Hub – Sucht: Praktikanten, Kontakte

Katrina, Michel – michel.timmreck@inone-consult.de – Fuckup Night Tübingen – Sucht: Interessierte, Redner

Yuriy – ysmenikhin@gmail.com – Drinking water, car replacement – Sucht: Ingenieure, Investoren

Frank – fmdrop@gmail.com – Predictive Cueing – Sucht: Investoren, Business, CFO, CSO

Simon – simon.scheffler@kjubo.com – Wavy: Smooth bezahlen – Sucht: Veranstalter

Alok – alok.singh@bosetein.com – Bacterial Sensor – Sucht: Co-Founder, Investor

Maik – info@casegaming.de – CaseGaming – Sucht: Mitgründer, Produktdesigner, Crowdfunding Experte

Marcel – mspathelf@barrette-outfitters.com – Don´t find your style: create it – Sucht: Mitarbeiter

Heidi – info@kokreatives-coaching.de – Kokreatives Coaching – Sucht: Kunden

Norbert – norbert.h.mittwollen@gmail.com – Investment Fonds Democratic Alpha – Sucht: Partner für Portfoliomanagement

Jan – janvajs@gmx.de – All-in-one-Marketing, Brandingsolution – Sucht: Kunden, Partner, Mitarbeiter

Sebastian – info@emovements.de – Ello – Sucht: Kunden, Kontakte

Markus – markus.kaden@msquare-tec.com – Reparatur Windkraft, Flugzeuge, Automobile – Sucht: Investoren, Projektpartner

Sascha – sascha.krstanovic@gmx.de – myconics.de: coole und faire Produkte – Sucht: UX-Designer, Fotograf

Dirk – dirk@haun-online.de – Pitchingkurs: contact-as.de – Sucht: Teilnehmer

Vielen Dank an unseren Sponsor Startup Autobahn und an alle, die dabei waren! Wir freuen uns auf das nächste Gründergrillen #70 am 07.11.2018 in der Schankstelle – diesmal mit unserem Ehrengast OB Fritz Kuhn!

Euer Startup Stuttgart Team

Gründergrillen #68 mit PKF WULF & PARTNER

Es war wieder ein grandioser Abend mit tollen Pitches, leckerem Essen, vielen netten und interessanten Menschen und einem tollen Sponsor!

 

Gepitcht haben am 11.09.2018 beim Gründergrillen #68:

Marco Karpf – Marco.karpf@lbs-sw.de – Gründerzentrum-Büros – Sucht: Gründer

Udo Wolz – udo.wolz@xavendos.de – Reise-Die neue Experience – Sucht: IT-Experten

Pattrkk Fettan – pat@eddie-who.com – Handmake Sneakers – Sucht: Investoren/Business-Angles

Nicolas Böhme – stuttgart@bmrboehmer.de – Impulse zu Innovation- und Führungsentwicklung – Sucht: Interessenten

Manuel Eyno – manuel@spacegoats.io – Amazon Vertrieb in der EU – Sucht: Strategische Partner/Kunden

Marco Wenisch – marco@marcowenisch.com – Apps für Abitur/High School Mathe – Sucht: Andere App & Online Marketer

Oliver Weiss – oweiss1@gmx.de – Pflegeplattform – Sucht: Untermieter/Online Marketer

Raphael – r.lang@babymedical.de – Medizintechnik – Sucht: Investor

Georg Pröpper – g.proepper@lacytool.de – Blumentopf – Sucht: Input

Matthias Reichat – matthiasreichart2911@gmail.com – Foto/Video – Sucht: Gründer/Investor

Tobias Tippelt – Elektrotechnik-einfach-erklärt@outlook.de – YouTube Kanal + Buch – Sucht: andere Youtuber & Autoren

Thomas Mötz – thomas.moetz@inmybus.de – Mobiler Meeting Raum im Retro Bus – Sucht: Kunden & Ecosystem

Vielen Dank an unseren PKF WULF & PARTNER und an alle, die dabei waren! Wir freuen uns auf das nächste Gründergrillen #69 am 16.10.2018 in der Schankstelle!

Euer Startup Stuttgart Team

Wem kommt diese Situation bekannt vor? Auf der Suche nach Antworten und Lösungen im Internet, hängt man am Ende (häufig nach mehreren Stunden Suche) frustriert vor dem PC, meist nicht signifikant schlauer als zuvor. Die Gründer von eNerd.me wollen das mit ihrer Idee ändern. Sie sind der Überzeugung, dass in einer Zeit in der Wohnungen, Couches, Autos und Handtaschen miteinander geteilt werden können, es möglich sein sollte den Sharing-Gedanken ebenfalls auf Bildung zu übertragen. Was sich hinter eNerd.me verbirgt und warum sie einzigartig sind hat uns Uli Kaufmann im Interview erzählt…

 

StaStu: Stellt euch bitte mal vor, wer seid ihr und was macht ihr?

Uli: eNerd.me verhilft unseren privaten Nutzern durch individuelle Online-Nachhilfe zu besseren Noten in Schule und Studium. Im Vergleich zur Konkurrenz erfolgt die Nachhilfe dabei von Student an Student, von Student an Schüler oder von Schüler an Schüler. Daher liegen die Stundenpreise deutlich unter denen von etablierten Nachhilfe Anbietern. Es handelt sich außerdem um ein individuelles Coaching – nicht um Lernvideos. Des Weiteren bieten wir die erste ganzheitliche online Lösung, für das Suchen, Finden und Durchführen der Nachhilfe. Diese erfolgt dabei immer online. Um das Workboard zu nutzen, benötigen unsere Nutzer nur einen Browser, da die Online-Nachhilfe webbasiert ist. Zusätzlich gibt es eine Snapshot-App, mit der die Lernenden handschriftliche Notizen digitalisieren können.

Wir bei eNerd.me sind ein junges vierköpfiges Team mit völlig verschiedenen Expertisen und Hintergründen. Das ist auch das was uns auszeichnet: Ali (28) und ich (Uli, 30) als Geschäftsführer sind für Konzeption, Business Development und Finanzen zuständig, Eric (28) ist unser Marketing-Profi und Andreas (28) treibt die Web- und App-Entwicklung voran. Des Weiteren arbeiten wir von drei unterschiedlichen Standorten Stuttgart, Furtwangen und München neben unserer Vollzeitbeschäftigung im SCRUM Vorgehen mit online Tools, beispielsweise unserem Workboard, an unserem Produkt.

So ist ein geschlossenes auf sich abgestimmtes Teamgefüge entstanden, dass für jedes Thema einen Experten als Verantwortlichen besitzt und auf mindestens einen Unterstützer zurückgreifen kann. Wir haben es dadurch geschafft, eine sehr effiziente Arbeitsweise zu entwickeln die auf Vertrauen und Eigeninitiative basiert, in der wir uns ausreichend unterstützen, Wissen austauschen und mit nötigem Organisationstalent alle zeitlichen Richtlinien einhalten.

Die Gründer von eNerd.me beim Elevator Pitch BW

StaStu: Wie kam es zu der Idee von eNerd.me?

Uli: Die Idee ist während des Studiums gekommen: Ali hatte im Vorfeld einer Klausur eine Frage und wollte eine schnelle zielgerichtete Antwort im Internet erhalten. Und wie viele andere Studenten ist ihm aufgefallen, dass es gar nicht so einfach ist, die passende Lösung zu finden. Das ewig lange Suchen nach den richtigen Quellen, beispielsweise von Lernvideos, Fach Foren oder Wissensablagen wie Gute-Frage.net, hat dabei mehr Zeit in Anspruch genommen als das eigentliche Lösen des Problems. Nach Abschluss der Prüfungen kam er gedanklich immer wieder auf diesen offensichtlichen Schmerzpunkt in der aktuellen digitalen Lernwelt. In Gesprächen mit anderen Studenten und etwas Recherche zeigten, dass es nicht nur ihm so geht, sondern Millionen von Schüler und Studenten mit diesem Umstand konfrontiert werden, und das Tag für Tag.

Als entscheidungsfreudiger Macher nahm er sich der Lösung des Problems also selbst an, arbeitete mit mir in einigen intensiven nächtlichen Workshops an der Ausarbeitung von diversen Lösungsansätzen, kontaktiere nebenbei seinen Ex-Kommilitonen Eric und brachte damit den Grundstein für eNerd.me ins Rollen. Wir hatten die gleiche Überzeugung, dass in einer Zeit wo wir Wohnungen, Couches oder Autos miteinander teilen, es möglich sein wird den Sharing-Gedanken auch auf die Bildung zu übertragen. Die Mittel waren alle da, sie wurden nur nicht folgerichtig und effizient eingesetzt. Und so war es an unserem Innovationsgeist sowie Kreativität ein einfaches und sinnvolles Digitalprodukt zu entwerfen, dass nicht nur einfach in der Nutzung ist, sondern Lernerfolge auch wirklich garantieren kann.

 

StaStu: Am 27.04 habt ihr mit eurer Idee den Regional Cup des Elevator Pitch gewonnen und zieht nun ins Landesfinale ein (Gratulation hierzu!!). Was habt ihr euch als nächstes für eNerd.me vorgenommen?

Uli: Vielen Dank. Wir sind natürlich sehr glücklich mit unserem Produkt, dass einige Zeit der Entwicklung, des Testens sowie Qualitätsmanagements in Anspruch genommen hat, nun stolz den Nutzern sowie auf solchen Startup-Wettbewerben präsentieren zu dürfen und entsprechende Rückmeldung zu bekommen.

Unser wichtigstes Ziel ist natürlich eine Markenbekanntheit zu erschaffen, unter Berücksichtigung der gegebenen Mittel sowie Kapazität. Wie viele andere Startups haben wir eine tolle Lösung für ein aktuelles Problem entwickelt und müssen nun die nötige Aufmerksamkeit generieren, damit die Nutzer vom Mehrwert unseres Lösung erfahren. Dafür sind Pitches oder andere Wettbewerbe immer eine tolle Gelegenheit sich zu zeigen und das Produkt vorzustellen.

Auf der anderen Seite sind wir als digitales Produkt und online Begeisterte davon überzeugt, dass die Bewusste Nutzung des technologischen Fortschritts viel Gutes mit sich bringt, weshalb wir versuchen so viel online Präsenz wie möglich zu generieren, indem wir mit Influencer, Blogs, geringer online Werbung, Affiliate Partnern sowie der organischen Suche so nah wie möglich an der Zielgruppe, bestehend aus Schülern ab 13 Jahren sowie Studenten, sein möchten.

Aber auch der intensive Austausch mit Lehrkräften, sei es an Schulen oder Professoren von deutschen Universitäten, sowie den Eltern unserer Schüler ist für uns ein großes Anliegen. Das wichtigste Ziel, dass wir mit eNerd.me erreichen werden ist, dass bestmögliche online Produkt mit dem Lernen auf digitalem Wege möglich ist, anzubieten. Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit den Kontakt mit den Personen zu suchen, die von der Bildung betroffen sind oder dort die Experten darstellen. Nur als eine gemeinsame Community werden wir das “Lernen von heute” möglich machen.

 

StaStu: Einmal salopp gesagt: Lernhilfe gibt es heute wie Sand am Meer – auch in Online Bereich. Warum seid ihr einzigartig? Was macht ihr anders als andere Lernplattformen?

Uli: eNerd.me ist die Lösung eines aktuellen Problems in bestmöglicher Umsetzung hinsichtlich Technik, Einfachheit sowie Bedienbarkeit. Unser Ziel ist eine faire und offene Lerncommunity zu erschaffen, die unseren transparenten C2C Marktplatz zur online Nachhilfe nutzt, während die beiden Lernpartner sich dabei auf das Wesentliche, die Weiterbildung, konzentrieren können.

eNerd.me ist daher das einzige ganzheitliche System das auf effizientester Art und Weise die Suche und Vermittlung von zwei Lernpartnern, die online Durchführung, die Abwicklung der Rechnung sowie Bezahlung ermöglicht. Nachdem wir von einem bewussten Einsatz der Technologie überzeugt sind, haben wir daher auf unserer innovative Lernplattform alles vereint, was Schüler und Studenten zum sinnvollen online Lernen benötigen. Unsere Snapshot-App beispielsweise bringt analoge Schriftdokumente in das digitale Workboard, sodass ich ohne Hürden die digitalen Welt mit meiner Lernumgebung verknüpfen kann.

Auch steht bei eNerd.me stets der Anwender im Vordergrund. Diesen Grundsatz haben wir von Tag 1 in unserer DNA verewigt, begonnen mit der förmlich direkten Ansprache in all unseren Inhalten, hinzu dem stetigen Hinterfragen der bisherigen Entwicklungen in Form von Rücksprachen mit einzelnen Anwendern. Wir haben ein Produkt umgesetzt, dass sich am Anwender orientiert und nicht anders herum, denn wir möchten mit eNerd.me aufzeigen, dass Lernerfolge mit reiner digitalen Bildung möglich und sinnvoll sind. Diese Tugend leben wir in kurzen Entwicklungszyklen sowie der größtmöglichen Flexibilität auf Wünsche oder Anregungen der eNerd.me Lerncommunity zu reagieren.

Und der bisherige Erfolg gibt uns recht. Ohne einen Cent für Marketing ausgegeben zu haben, sind bereits mehr als 150 Nutzer auf der Plattform aktiv, viele davon im 50/50 Verhältnis Schüler und Coach, also als Lernanfrager sowie Lernwissender. Das macht uns sehr stolz und bestärkt uns in unserem bisherigen Vorgehen sowie Lösungsansätze.

Nachhilfe revolutionieren – das ist die Vision des Teams von eNerd.me

StaStu: Auf eurer Homepage habe ich gesehen, ich könnte mich online auch als Coach bewerben. Kann jeder Coach werden? Wie stellt ihr die Qualität der Coaches sicher?

Uli: Das ist richtig, eNerd.me bietet jeder Privatperson mit einem akademischen Hintergrund die Möglichkeit durch eine kostenlose Anmeldung als Coach zu nutzen. Im Zuge der Registrierung, die auch hier den Gedanken der größtmöglichen Einfachheit verfolgt, benötigt es einen akademischen Nachweis bspw. Zeugnis, Immatrikulationsbescheinigung oder Ähnliches, dass wir zu einer manuellen Prüfung der Registrierung nutzen. Das bedeutet jeder Coach durchläuft einen kurzen Check von uns, bevor er in seine erste Lern-Session stürzen darf. Nach Prüfung löschen wir natürlich alle digitalen Nachweise, da wir keinerlei Datensammlung über unsere Nutzer anhäufen möchten oder dürfen.

Zusätzlich wird ein Coach nach jeder Nachhilfe-Session von seinem Schüler bewertet, sofern der Schüler dies denn möchte. Diese Bewertung ist im Coach-Profil für alle eNerd.me Nutzer sichtbar und hat maßgeblichen Einfluss auf die kommende Buchung sowie das Level des Coaches. Wir möchten dadurch der Lern-Community die Möglichkeit bieten, schwarze Schafe selbst auszusortieren und ein gehobenes Qualitätsniveau zu kreieren, während das Level eines Coaches dessen maximal Preis pro 45 Minuten bestimmt. Wir haben uns damit bewusst gegen ein freies Marktplatzmodell entschieden, indem wir in die Festlegung der Preise pro 45 Minuten eingreifen und mit 4 verschiedenen Level, die Qualität der Coaches steigern und monetäre Anreize setzen, die bestmöglichen Lernsession mit den jeweiligen Schülern durchzuführen.

Zu guter Letzt ist uns der Wunsch der Schüler nach Beständigkeit mit einem Lernpartner bewusst, daher hat der Schüler die Option bei einem Rating von größer 4 Sterne (1 Stern ist das schlechteste, 5 Sterne das maximale an Bewertungen) mit dem Coach befreundet zu sein, wir nennen dieses Vorgehen Lernbuddys werden. Dadurch können Schüler und Coach noch einfacher Lernsession buchen und am Wissenserfolg des Schülern arbeiten.

Gute Qualität zu liefern und dem Lernpartner im bestmöglichen Sinne weiterzuhelfen, wird daher entsprechend Belohnt und von unseren Coaches dankend angenommen. Wir haben von unseren Beta-Schülern übrigens oft den Hinweis bekommen, dass die Lernqualität eine hervorragende auf unserer Plattform sei, was uns natürlich sehr freut und zeigt, dass unsere Ideen die richtigen Früchte tragen.

 

StaStu: Wie verdient ihr mit eNerd.me Geld?

Uli: Wir finanzieren uns momentan mit einer 15% Servicegebühr von 15% pro Nachhilfesession. Dies ermöglicht uns einen klaren Preisvorteil gegenüber der Konkurrenz, da unsere Lerncommunity weder Abonnements zur Nutzung des Produkt benötigt und auf ein faires Preismodell zurückgreift. Es wird nur für das gezahlt, was auch wirklich an Lernhilfe bezogen wurde. Zusätzlich möchten wir unsere Nutzer im Lernprozess weiter unterstützen, indem wir gerne Lernprodukte anbieten würden, wie Übungsaufgaben oder aber auch Fachliteratur für die speziellen Themen.

Außerdem haben wir bereits einige Rückmeldungen von Unternehmen bekommen, die gerne eNerd.me als White-Labeling Lösung für dessen interne Wissens- und Weiterbildungsprozesse integrieren würde. Sprich wir bieten unsere skalierbare Technik in Form von Lizenzen und können aufgrund der modularen System-Entwicklung recht einfach das Layout anpassen und neues Features implementieren. Das ist für beide Seiten eine sehr tolle Gelegenheit, da wir somit unser Produkt weiterentwickeln und Einnahmequellen ohne Belastung der Community kreieren, während Unternehmen mit sehr schnellen, flexiblen und kostengünstigen Prozessen unsere Technik  als eKollaborationsplattform verwenden.

Wir haben viele Optionen der Monetarisierung entwickelt und werden diese auch nach und nach umsetzen. Unser langfristiges Ziel ist es nämlich, die Servicegebühr für unsere Nutzer abzuschaffen.

 

StaStu: Euch gibt es nun seit 2017 – sozusagen noch ganz frisch am Markt. Was sind eure Pläne für die kommenden 5 Jahre?

Uli: Unser Vorhaben und Leidenschaft mit eNerd.me lässt sich in einem Satz zusammenfassen:

Wir bei eNerd.me werden in den kommenden 5 Jahren den Status Quo eines teuren und veralteten Nachhilfesystems brechen, indem wir eine einen fairen und transparenten C2C-Marktplatz für online Nachhilfe schaffen, der Vergleichbarkeit und ein völlig neues Preisniveau ermöglicht.

Unsere Start-up soll nicht nur Schülern und Studenten in Deutschland helfen – Ziel ist, dass wir zeitnah eNerd.me auch in anderen europäischen Ländern anbieten:

Wir möchten, dass möglichst viele Menschen von unserem Produkt profitieren und eNerd.me als die beste und einfachst Möglichkeit zur Problemlösung sehen.

 

StaStu: Wie ist eure Erfahrung als Gründer in der Region – wird es einem in der Region Stuttgart leicht gemacht?

Uli: In Stuttgart gibt es einige Programme und Möglichkeiten, die Gründern zur Verfügung gestellt werden. Dennoch könnte es an der ein oder anderen Stelle etwas einfacher sein, relevante Kontakte zu knüpfen, die Start-ups in allen möglichen Richtungen unterstützen.

Uns freut es aber sehr, dass wir mit den Innovationsgutscheinen des Landes gefördert wurden – dies ist ein positives Beispiel für die Förderung für uns Gründer.

 

StaStu: Zu guter Letzt: Was sucht ihr gerade? Wie kann man euch Unterstützen?

Uli: Alles was die Bekanntheit des Produktes sowie der Verbreitung der Idee unterstützt. Vor allem natürlich ähnliche Pioniergeister, die uns finanziell unterstützen möchten und davon überzeugt sind, dass der deutsche Bildungsmarkt einen digitalen Wandel erfordert. Daher ist das Finden und Entwickeln von ausreichenden finanziellen Strukturen unser größtes Vorhaben für das Jahr 2018.

Zudem freuen wir uns über alle Multiplikatoren, die unsere Idee teilen, uns zu Schulen oder Hochschulen einladen sind oder uns anderweitig mit ihrem Netzwerk unterstützen können.

Des Weiteren suchen wir momentan nach personeller Unterstützung im Marketing (On- sowie Offline) sowie in der Entwicklung. Daher freuen wir uns über jede Bewerbung und Möglichkeit Studenten oder Interessenten spannende Stellen und Projekte für akademische Arbeiten zu bieten.

 

Vielen Dank Uli für deine Zeit und den tollen Einblick.

Für alle anderen gilt, wer sich gerne etwas Geld dazu verdienen möchte oder selbst auf der Suche nach Hilfe ist – schaut doch mal bei den Jungs vorbei.

Gründergrillen unterwegs #67 mit Stuttgart Financial an der Börse Stuttgart

Es war wieder ein grandioser Abend mit tollen Pitches, leckerem Essen (Danke Niko Pitoulis), einer tollen Location, vielen netten und interessanten Menschen und eine tollen Sponsor!

 

Gepitcht haben am 08.08.2018 beim Gründergrillen unterwegs #67:

Jonas Schweizer – j.schweizer@laserhub.de – Laserhub als Tech-Arbeitgeber – Sucht: Teccies, CAD, Controlling

Simon Scheffler –  simon.scheffler@kjubo.com – KJUBO die Software-Schmiede – Sucht: Java Script Dev., Kunden, Partner

Christoph Lutz – gchrlutz7@web.de – Immobilien-Crowdfunding – Sucht: Softwareentwickler, Marketing

Dirk Haun – dirk@haun-online.de – Pitch-Coaching, TED Talk Stuttgart – Sucht: Kunden, Zuschauer

Anton Hermann, Manuel Eyno – manuel@spacegoats.io, anton@spacegoats.io – Amazon Vertriebsservice – Sucht: Kunden, Investoren

Sylvie Römer – www.studionook.com – Smartphone Crossbody Slings – Sucht: Kunden, Empfehlungen, Follower

Michael Heimrich – michael@rockmysleep.com – Endlich gute Einschlaflieder – Sucht: Landing Page Optimierung, Marketing, PR, Social Media Experte

Fei Hong – info@drfeihong.com – Mindful Joyful Birth – Sucht: Investoren, Clients, Business Partner

Teodora Ivanova – info@lifepushup.com – Online Handel Sportbekleidung – Sucht: Investoren, Partner

Ali Javaid – aijavaid@gmail.com – Brücke zwischen I3.0 und I4.0 – Sucht: Projektpartner, Investoren

Ulli Spankowski – ulli@sowalabs.com – Bison – Sucht: Produkt-Entwickler

Henning Schürig – www.bedigital.de – Digitalisierung, Online-Markting, SEO – Sucht: Kunden

Cornelia Zeiger – karmaconny@posteo.de – Social Media Content – Sucht: Kunden

Thomas Poschen – info@remipay.com – Remipay – Sucht: Kunden

Janina Reimold – janina.reimold@sindelfingen.org – Gründerzentrum in Sindelfingen – Sucht: Start-ups, Erfahrungswerte

Betina Poschen – betina@mauzundwauz.com – Petfluencer – Sucht: Influencer, Brands

 

Vielen Dank an unseren Sponsor Stuttgart Fianancial, Venture Zphere und an alle, die dabei waren! Wir freuen uns auf das nächste Gründergrillen #68 am 11.September in der Schankstelle mit PKF!

Euer Startup Stuttgart Team

Im September startet der 5. Batch von ACTIVATR – einem Programm zur Gründung von Corporate Startups, bei welchem Startup-Pioniere und Mitarbeiter der Corporates in interdisziplinären Teams über drei Monate hinweg zusammenarbeiten.  Wir haben uns mit Stefan Karl von Pioniergeist unterhalten, um einmal mehr darüber zu erfahren….

 

StaStu: Für alle die es nicht kennen: Was genau ist der ACTIVATR? Was habt ihr euch damit zum Ziel gesetzt?

Stefan: Der ACTIVATR ist ein Programm zur Gründung von Corporate Startups. Von unseren etablierten Partnerunternehmen definierte ‘Innovation Challenges‘ dienen im ACTIVATR als Ideenbasis, die im Laufe des Programms in innovative Geschäftsmodelle übersetzt werden. Dabei arbeiten Startup-Pioniere und Mitarbeiter dieser Unternehmen in interdisziplinären Teams zusammen und werden über drei Monate in allen Belangen unterstützt.

Neben ausgründungsreifen Startups steht ganz klar der Lerneffekt aller Teilnehmer und das vermitteln einer Startup-Kultur im Vordergrund.

Im September startet die mittlerweile 5. Runde des ACTIVATR

StaStu: Das Programm gibt es mittlerweile seit 3 Jahren. Wie kam es zu der Idee?

Stefan: Auf der einen Seite stand der Wunsch der etablierten Unternehmen, Startup-Themen mitzugestalten und ihre Schwierigkeit, passende Startups für Beteiligungen oder Kooperationen zu finden. Auf der anderen Seite die Herausforderung für Startups, mit einer innovativen Idee, aber ohne Zugang zu Ressourcen und Netzwerk Fuß zu fassen. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelten wir  mit einigen Partnerunternehmen den ersten ACTIVATR, der die Corporate- und Startup-Welt für beide Seiten gewinnbringend zusammenbringt und dabei Startup als universelles Lösungsprinzip einsetzt.

 

StaStu: Das nächste Programm steht bereits in den Startlöchern. Wer kann sich bei euch bewerben? Jeder?

Stefan: Für unseren mittlerweile fünften Batch, der im September starten soll, suchen wir ab sofort wieder Menschen mit Startup-Mentalität, die die Welt verändern möchten. Im besten Fall besitzen sie Gründungs- oder Startup-Erfahrung und können sich vorstellen auch langfristig echte unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

StaStu: Gibt es ein Auswahlverfahren?

Stefan: Nach der Anmeldung auf www.activatr.xyz möchten wir die Startup-Pioniere zunächst persönlich kennen lernen. Gibt es ein Match zwischen uns, laden wir die Pioniere zu unserem Eröffnungs-Format, dem JUMPSTARTR am 06./07. September, ein. Bei diesem 2-tägigen Geschäftsmodell-Hackathon lernen sich alle am Programm beteiligten Akteure besser kennen. Teams werden zusammengestellt und es wird gemeinsam entscheiden, wer am weiteren ACTIVATR-Programm teilnehmen kann.

 

StaStu: Was sind die Benefits eines Startups bei euch mitzumachen?

Stefan: Wir suchen nicht direkt fertige Startups, sondern motivierte Startup-Pioniere, die die Gelegenheit bekommen wollen, ein Corporate Startup mitzugründen. Im ACTIVATR wird ein intensives Programm geboten. Erfahrene Mentoren und themenspezifischen Experten geben wertvollen Input. Die persönliche Lernkurve unserer Teilnehmer ist deshalb erfahrungsgemäß sehr steil. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Corporates stehen außerdem Ressourcen eines etablierten Unternehmens zur Verfügung und ein potentieller Finanzierungspartner zur Seite.

 

StaStu: Wie sieht es auf der Seite der Corporates aus? Gibt es da eine thematische Eingrenzung oder kann jedes interessierte Unternehmen sich bei euch melden?

Stefan: Grundsätzlich ist der ACTIVATR offen für sämtliche Unternehmen, was auch die Bandbreite an bisherigen Kooperationsunternehmen von Automobilzulieferer, über Bank bis Energieversorger unterstreicht. Künftige Batches werden sich aber verstärkt auf einzelne Branchen wie Fintech oder Mobilität oder Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain fokussieren.

 

StaStu: Könnt ihr uns ein oder zwei Erfolgsgeschichten aus den vergangenen Runden nennen?

Stefan: Wir sind stolz auf alle innovativen Geschäftsideen und Startups, die sich aus den vergangenen vier ACTIVATR Batches entwickelt haben. Allein dieses Jahr durften wir schon zwei ACTIVATR Ausgründungen feiern, an denen wir uns neben den Corporate Partnern und teilweise auch Drittinvestoren mit beteiligt haben: Im April die Vialytics GmbH, die sich mit Hilfe von künstlicher Intelligenz der Instandhaltung von Straßen annimmt und gerade aktuell die Xavin GmbH – eine Crowdfunding-Plattform, die Vereine bei der Finanzierung von tollen Projekten unterstützt.

 

Danke Stefan für das Interview und den Einblick in euer Programm!

 

Stefan Karl arbeitet ist seit Anfang 2018 als Community Manager bei Pioniergeist tätig.Er studiert Internationale Ökonomie an der Eberhard-Karls Universität in Tübingen und arbeitet nebenher viel an eigenen Projekten in der Gastronomie, der Musik- und Videoproduktion sowie als Moderator.

 

 

Gründergrillen #66 mit CODE_n im Restaurant SW34 am 17.07.2018!

CODE_n Gründergrillen #66

Vielen Dank an die tollen Pitches von:

Daniel – Daniel-mi@web.de – Faserverbund und Industrie – Sucht: Partner

Thomas – thomas@insightity.de – Mobile Ticketing App – Sucht: App-Entwickler (EXISTS-Voraussetzung)

Florian – fk@aceart.de – Webentwicklung / Softwareentwicklung – Sucht: Kunden

Elias – info@polunio.de – Govermental Technology / Citizen Collaboration – Sucht: Krypthographen / Pilotprojekte / Mitstreiter

Yasmin – service@getflip.de – Mischung von WhatsApp/Facebook für Unternehmen – Sucht: Kunden

Katharina – info@informationlovers.com – UX design, UCD, UI Design – Sucht: Projekte / Kunden

Michael – Michael.Raschke@blickshift.de – (Webseite & Apps) Eye-Tracking – Sucht: Praktikanten/Werksstudenten

Harald – harald@coworking0711.de – CoWorking0711 – Sucht: CoWorker Stgt, Herrenberg, Esslingen

Jens – heinrich@naise-solutions.com – Autonome Roboter für die Intralogistik – Sucht: Praktikanten / Werksstudenten

Stefan – Stefan.Karl@pioniergeist.xyz – ACTIVATR – Sucht: Co-Gründer

Zina – ze@sisaso.de – SISAO – Vermittlungsplattform für Aufträge – Sucht: Investor

Christian – info@blepi.de – Haustier App Blepi – Sucht: Tierbetreuer

CODE_n Gründergrillen #66

Vielen Dank auch an unseren Sponsor CODE_n für das Gründergrillen #66! Wir freuen uns auf das nächste Gründergrillen #67 am 8.8 mit VentureZphere.

Euer Startup Stuttgart Team

Startup Garage?! Klingt zuerst einmal nach „tüfteln“, „schrauben“ und „machen“, vor allem aber nach „ausprobieren“. Und genau das soll es sein! Seit mittlerweile drei Jahren bieten Prof. Dr. Andreas Kuckertz und sein Team aus Mitarbeitern und Mentoren den Studierenden in Hohenheim ein Raum, um Gründen schmackhaft und erlebbar zu machen. Wie das Konzept im Genauen aussieht, wo man sich den Outcome einmal anschauen kann und welche Erfolgsbeispiele es gibt hat uns Andreas Kuckertz im Interview erzählt…

 

StaStu: Hallo Herr Kuckertz, vielen Dank für das Interview! Fangen wir direkt an: Was genau ist die Startup Garage Hohenheim? Was ist das Konzept dahinter?

Andreas Kuckertz: Mit der Startup Garage haben wir an der Uni Hohenheim ein praxis‐ und vor allem handlungsorientiertes Lehr‐ und Lernformat meines Lehrstuhls. Dabei ist die grundsätzliche Idee: Die Startup Garage Hohenheim macht Unternehmertum in einem geschützten Raum für besonders motivierte Studierende aller Fakultäten möglichst realistisch erlebbar.

Die Startup Garage Hohenheim – voll besucht bei den finalen Pitches 2017/2018
(Foto: Felix Pilz)

StaStu: 2015 wurde das erste Pilotprojekt durchgeführt. Wie kam es zu der Idee?

Andreas Kuckertz: Wir haben damals viel mit Gründerinnen und Gründern der Uni gesprochen – was wir jetzt natürlich auch noch tun. Und dabei wurde schnell deutlich, dass gerade ein praxisorientiertes Lehrformat fehlte, das bei der Weiterentwicklung von Ideen unterstützt. Wir haben uns im Lehrstuhlteam zusammengesetzt und überlegt, wie genau ein solches Format aussehen könnte. Und dann ganz schnell den ersten Piloten der Startup Garage Hohenheim ausgerollt. Mein Mitarbeiter Martin Allmendinger hat das damals stark nach vorne getrieben.

 

StaStu:Was hat es eigentlich mit dem Namen auf sich? Handelt es sich tatsächlich um eine Garage?

Andreas Kuckertz: Da muss man ehrlich sein: Erst einmal ist das natürlich nur ein Bild. Und für Hohenheim sollte es angesichts unserer Stärke in Agrar und Food wohl auch eher ein Gewächshaus sein – was eigentlich auch ganz gut zu Startups passen könnte. Aber die Garage wird ja gemeinhin mit Hackern, Tüftlern und Machern assoziiert und das wollen wir auch deutlich machen. Das Programm ist unsere Spielwiese für die Entwicklung unternehmerischer Ideen. Im Vergleich zum „Hörsaal“ impliziert die „Garage“ eine Fehler- und Experimentierkultur, die die Studierenden ermuntert, Dinge einfach mal zu machen. Wir nehmen diese Idee der Garage auf und verwandeln auch einen traditionellen Hörsaal schnell in ein Zentrum der Experimentierfreude und Kreativität.

„Einen Raum bieten um Gründen erlebbar zu machen“ – das ist das Ziel der Startup Garage Hohenheim (Foto: Felix Pilz)

StaStu: Auf der Homepage gibt es die Möglichkeit sich zu registrieren. Ist jeder eingeladen mit seiner Idee zur Startup Garage Hohenheim zu kommen? Gibt es Auswahlkriterien, welche man erfüllen muss?

Andreas Kuckertz: Das gilt für alle Hohenheimer Studierenden aller Fakultäten, ganz unabhängig davon, was sie genau studieren und wie weit sie fortgeschritten sind. Das ist gerade das Tolle. Wenn ein Team beispielsweise aus Doktoranden der Naturwissenschaften, Bachelorstudierenden der Kommunikationswissenschaften und Masterstudierenden der Agrar- und Wirtschaftswissenschaften besteht, dann werden auf einmal ganz ungewohnte Dinge möglich. Gerade an den Schnittstellen der Disziplinen entstehen spannende Lösungen für drängende gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Herausforderungen. Die einzige Voraussetzung, die die Studierenden zur Startup Garage Hohenheim mitbringen sollten, ist eine extrem hohe intrinsische Motivation – wer so ein Programm nur für Creditpoints durchlaufen würde, ist dort ganz sicher nicht richtig.

Finale der Startup Garage WS 2017/2018 (Foto: Felix Pilz)

StaStu: Gibt es eine Erfolgsstory der Startup Garage, die Sie uns erzählen können? Ein Startup, welches danach wirklich gegründet hat?

Andreas Kuckertz: Klar. Da gibt es inzwischen einige. Ich denke beispielsweise an Visioverdis, Oya und HRM Business Solutions. Aber wir wollen ja nicht nur Unternehmen ermöglichen, sondern noch ein Stück weit früher andocken und unternehmerische Charaktere unterstützen. Dann kann für mich eine Erfolgsgeschichte auch so aussehen wie die von Ann-Sophie Claus. Sie hat in der Startup Garage Hohenheim 2016 erstmals an einer Startup-Idee gearbeitet, diese schnell wieder verworfen und dann praktische Erfahrung in einem Startup gesammelt. Als nächstes hat sie zusammen mit Sinja Stadelmaier „The Female Company“ gestartet und damit 2017 das Startup Weekend Stuttgart sowie das Hubert Burda Bootcamp 2018 gewonnen. Und auch auf der NOAH-Konferenz in Berlin präsentiert. Darum geht’s. Wir wollen mit der Startup Garage Hohenheim Studierende zu unternehmerischen Persönlichkeiten ausbilden und sind erfolgreich, wenn uns das gelingt.

 

StaStu: Die derzeitige Runde ist beinahe abgeschlossen – am 10.07 sind die finalen Pitches. Kann man sich bereits wieder für eine neue Runde bewerben?

Andreas Kuckertz: Die finalen Pitches am 10. Juli sind öffentlich und finden ab 18 Uhr in der TMS der Universität Hohenheim statt – da freuen wir uns natürlich über Besucher. Und ja, Anmeldungen für die nächste Runde der Startup Garage Hohenheim im nächsten Wintersemester sind jetzt über die Homepage möglich.

 

StaStu: Es gibt in der Region bereits einige Spaces, Programme und Acceleratoren. Was macht die Startup Garage Hohenheim anders/ einzigartig?

Andreas Kuckertz: Hohenheim ist eine ganz besondere Universität und das prägt dann auch die Ideen, die dort entwickelt werden. Genauso wie Gründungsprojekte aus der Hochschule der Medien oder der Uni Stuttgart stark von ihren jeweiligen Hochschulen geprägt werden. Insofern hat das alles seine Berechtigung – mit der Startup Garage stehen wir nicht in Konkurrenz zu diesen Angeboten, sondern bieten unseren Studierenden einfach einen guten Weg ins lokale Ökosystem hinein. Besonders ist sicherlich auch unser Fokus auf Initiative. Mit Leif Brändle haben wir gerade einen der wenigen deutschen zertifizierten Personal Initiative Trainer – da wird am Ende nicht über Innovation geredet, sondern wirklich Innovation gemacht.

Prof. Dr. Andreas Kuckertz leitet das Fachgebiet Unternehmensgründungen und Unternehmertum (Entrepreneurship) an der Universität Hohenheim (Foto: Felix Pilz)

 

StaStu: Zum Abschluss: Was suchen Sie gerade? Neue Teilnehmer? Coaches? Ideen?

Andreas Kuckertz: Ich habe ja schon gesagt, die Startup Garage soll auch ein erster Schritt Richtung Stuttgarter Ökosystem sein und Studierenden den Weg über die Uni hinausweisen. Deshalb haben wir auch jede Menge Mentoren … von denen können wir gar nicht genug haben. Wir sind dankbar für jeden, der sich engagieren will und seine Erfahrungen einbringen mag. Wir kommen auch gerne aus der Uni heraus zu den unterschiedlichsten Startup-Veranstaltungen. Das könnten tolle Erfahrungen für Studierende sein.

 

Vielen Dank Andreas Kuckertz für den tollen Einblick in die Startup Garage Hohenheim.

Wer sich den Outcome einer solchen Phase gerne einmal persönlich anschauen möchte hat bald die Chance dazu: am Dienstag, den 10.07 17.00 – 20.00 Uhr werden die finalen Versionen der aktuellen Runde der Öffentlichkeit präsentiert. Keine Panik! Alle Fußball Fans kommen natürlich auch auf ihre Kosten – im Anschluss an die Veranstaltungen wird das Halbfinale der Fußball WM übertragen.

Mehr Infos findet ihr auf Startup Garage Hohenheim.

 

 

Gründergrillen #65 mit den H/W/S Startup-Steuerspezialisten um Tobias Sick am 14.06. als Abschluss der Innolution Night!

        

Danke an die tollen Pitches:

Dennis Dautel – dennis.dautel@dvag.de – Deutsche Verrechnungsstelle – Sucht: Kunden

Alexander Kufner – a.kufner@talentjaeger.gmbh – Jäger des verlorenen Talents/neue Mitarbeiter – Sucht: Kunden

Vladimir Grega – projekt.iliq@gmail.com – iLIQ – Sucht: Elektroniker, Finanzierung

Alexa Notte – fragen@rezemo.de – Kaffeekapsel aus Holz – Sucht: Kunden

Philipp Zajac – zajac@rehago.en – Rehago – Sucht: Entwickler, Marketing

Michael Carusone – michael@cavallo-limoncello.de – Limoncello – Sucht: Vertriebswege, Produktionsstätte

Sasanka Potluri – sp@atmontech.com – Messung der Luftverschmutzung – Sucht: Investoren

Andreas Obrebski – obrebski@gmx.de – Smartphone-Erweiterungen – Sucht: Marketing, Vertrieb

Sahin Deisenhofer – sd@uno-immobilien.de – Leads – Sucht: Co-Founder

Dave Tjiotl – info@chillchoc.de – legaler Hanfkakao – Sucht: Vertrieb, Investoren

Antonia Waskowiak – aswaskowiak@gmail.com – Schule in Kenia – Sucht: Unterstützung

Eva Jarosova-Korte – info@blepi.de – Tierbetreuung – Sucht: Kunden, Partner

Kevin Liebholz – k.liebholz@neckar-hub.com – Innovation Hub – Sucht: Kunden, Partner, Investoren

Per Guth – per@thingglabs.de – Consulting – Sucht: Kunden

Kevin Klett – kk@monikit.com – Epilepsie – Sucht: Alles

Alischa Hauser – girlsforgirlscommunity@gmail.com – GirlsforGirls Community (geflüchtete Frauen) – Sucht: Instagram Follower, Frauen, Investoren

Sylvia Frank – info@generationen-mosaik.de – Austauschplattform für jung und alt – Sucht: Menschen, die Spaß am Umgang mit älteren Menschen haben

Danke auch an unseren Sponsor H/W/S (www.hws.de) um Startup-Steuerspezialist Tobias Sick (www.startup-steuerspezialist.de) für das tolle Gründergrillen #65!

Wir freuen uns auf das nächste Gründergrillen unterwegs #66 am 17.7.!

Euer Event-Team

 

H/W/S - Steuern/Prüfung/Recht - www.hws.de

H/W/S (www.hws.de) begleitet seine Mandanten von der ersten Idee über die Unternehmensgründung, Finanzierung und Marktetablierung bis zur Expansion und Internationalisierung und ist spezialisiert auf die Beratung von Startups und Existenzgründern.

Das Leistungsspektrum der mehrfach als „TOP-Steuerberater“ ausgezeichneten Kanzlei umfasst Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung und vieles mehr. Von der Wahl der richtigen Rechtsform und Finanzierungsart bis hin zur laufenden Beratung bei der Expansion unterstützt H/W/S seit Jahrzehnten Wachstumsunternehmen auf dem Weg zum Erfolg.

Das Team um Startup-Steuerspezialist Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Tobias Sick (www.startup-steuerspezialist.de) und die Steuerberater Patrick Hummer und Volker Zehnle zählt zahlreiche namhafte Startups der Region zu seiner Mandantschaft, bietet diesen weitreichende Erfahrungen und Kontakte in der Startup-Szene und ermöglicht Startups eine unkomplizierte, speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Beratung sowie in sämtlichen Phasen den Zugang zu qualitativ hochwertigsten, lösungsorientierten und flexiblen Beratungsleistungen.

H/W/S unterstützt bei

  • der Wahl der optimalen Rechtsform
  • der Erstellung von Gründungsunterlagen inkl. Businessplan
  • der Klärung von Fragen zur Finanzierung und zu Fördermitteln
  • der Implementierung der Kosten-, Investitions- und Rentabilitätsrechnung sowie dem Aufbau von Budgetrechnungen und Controllingsystemen
  • der Professionalisierung bzw. Übernahme der Finanzbuchhaltung
  • der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung
  • sämtlichen steuerlichen sowie bilanzpolitischen Fragestellungen
  • der Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen
  • der Liquiditäts- und Finanzplanung
  • Finanzierungsverhandlungen und Finanzierungsrunden
  • bei der Investorensuche und Beteiligung neuer Gesellschafter
  • bei anstehenden Due Diligence Prüfungen und beim Exit

Gründergrillen #64 mit Menold Bezler in der Schankstelle am 15.05.2018!

Vielen Dank an die tollen Pitches von:

Julia – jumue.92@gmail.com – Fotografie – Sucht: Kunden/Aufträge

Simon – simon.drees@outletcity.com – Digitalisierung Outletcity Metzingen – Sucht: Entwickler, Produktmanager, Projektmanager

Tobias – Tobias.Latza@gmx.de – Online Tauschplattform – Sucht: Partner für Affiliate Vertrieb

Stefan – stefan.bee@bmsmarketing.eu – Gründerpackage – Sucht: Existenzgründer

Christian – christian.korte@jakomedien.de – Blepi App – Sucht: Tierfreunde

Roland – hohem.lr@mail.de – Gesundheit – Sucht: Begeisterte bewusste Menschen

Jan – jan.m.trautwein@gmail.com – AER Throw your GoPro – Sucht: Investoren/Team/Kooperation

Tom – tom.fahsel@primax3d.de – 3D Druck – Sucht: Ideen, Kunden

Vielen Dank auch an unseren Sponsor Menold Bezler für das Gründergrillen #64! Wir freuen uns auf das nächste Gründergrillen #65 am 14.6 mit H/W/S Startup-Steuerspezialisten im Rahmen der ersten Stuttgarter Startup-Night im Amici!

Euer Startup Stuttgart Team