Es gibt wieder Neues aus der Stuttgarter Gründerszene zu berichten: Seit Anfang Juni 2012 ist der Print on-demand Shop Instashirt von Sebastian Freytag online.

Wer jetzt denkt „Ach nee, schon wieder so was…“ wird durch eine durchdachte Geschäftsidee und einen schön designten Shop überzeugt. „Mit Instashirt.de haben wir ein Angebot geschaffen, das es so nicht in Deutschland gibt“, so der Gründer Sebastian Freytag. Die Vorraussetzungen, um Instashirt nutzen zu können, sind denkbar einfach. Instagram-Nutzer können mit ihrer iPhone- oder Android-App Fotos mit Filtern versehen und diese direkt mit der Community teilen.

Um beispielsweise eine Tasse mit den eigenen Fotos zu gestalten, muss man über ein aktiv genutztes Instagram-Konto verfügen. Auf der Website von Instashirt kann man sich dann mit seinem Instagram-Konto einloggen und damit eine Verknüpfung zwischen Instashirt und Instagram herstellen. Nach dem Login wählt man einfach aus den vielfältigen Designs aus und versieht diese mit seinen Fotos. In einem einfach zu bedienenden Editor kann das Motiv in der Größe angepasst und aus einer Vielzahl an Farben und Größen ausgewählt werden. Neben der mobilen Version kann man auch ganz einfach über die Website bestellen. Dabei stehen eine Vielzahl an Produkten zur Verfügung, z.B. Buttons, Tassen, T-Shirts, Kapuzenjacken & -pullover, Kopfkissenbezüge, Langarm-Shirts, Stoffbeutel, Tops und Trinkflaschen.

Bei der Produktion und Logistik der Produkte setzt Instashirt auf Spreadshirt als hochwertigen Partner. Die Produktion und der Versand der Unikate dauert ca. 5 bis 7 Werktage. Instashirt ist bisher auf Deutsch, Englisch und sogar Französisch verfügbar und beliefert neben dem europäischen auch das nordamerikanische Ausland. Hier wird also ein großer internationaler Markt mit viel Umsatzpotenzial angegangen (man denke an all die Massen an Instagram-Photos auf den Handys der globalen Bevölkerung).

Durch diese vielfältige Verwendungsmöglichkeit der eingefangenen persönlichen Momente werden sicherlich viele Instagram-Nutzer auf das Angebot von Instashirt aufmerksam werden, denn eine solche Lösung hat bisher gefehlt.

Wir wünschen Sebastian alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit Instashirt und sind gespannt, wann uns die ersten Stuttgarter mit Instashirts über den Weg laufen :)

Heute haben wir wieder ein Stuttgarter Startup unsere 10 Fragen beantworten lassen, diesmal von Matthias Dietrich von den Unusuals. Viel Spaß beim Lesen.

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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?
Matthias Dietrich: Ich bin CTO der Unusuals GmbH & Co. KG, Berlin (mit der IT in Stuttgart). Wir sind ein „Social Business Network“ für die weltweite Werbebranche. Weltweit in der Tat, denn wir haben Nutzer aus über 80 Ländern der Welt, Europa und Nordamerika sind bei uns fast gleichauf vertreten. Bei uns können sich alle Personen, die an der Erstellung von Werbung im klassischem Sinne beteiligt sind, mit ihren Werken präsentieren, sich vernetzen und damit Akquise machen. Zudem machen wir die weltweite Branche auf einer interaktiven Map sichtbar und transparent, was das Finden von interessanten Personen stark vereinfacht.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
M. Dietrich: Die Idee zu Unusuals wurde ca. 2007 von Nayer Paknia und Stephan Braungardt geboren und als Prototyp in die Welt gesetzt. Nachdem sich gezeigt hatte, dass damit ein valider Punkt der Werbebranche angesprochen wird, gab es 2010 einen Neustart mit der Gründung der GmbH & Co. KG. Damals bin ich mit einigen anderen in die Firma eingestiegen, gleichzeitig wurden damit ein paar Vollzeitarbeitsplätze geschaffen :-).

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
M. Dietrich: Da ich bei der Gründung nicht selbst anwesend war, kann ich hier nur Dinge vom Hörensagen erzählen…
Der Begriff „Web 2.0“ war 2007 gerade auf seinem Höhepunkt (wie man heute sagt), und aus diesem Hype entstand auch die Idee zur Vernetzung der weltweiten Werbebranche, die damals immer noch nicht so richtig im Internet angekommen war. Einige Firmen hatten zwar bereits Websites, aber das gezielte Finden von benötigten Personen (z.B. Location Scouts, Set Designer, …) gestaltete sich damals meistens nach diesem Schema: mühsames Abfragen von Kontakten, die jemanden kennen der jemanden kennt, der gerade Zeit hat… Oder man wusste es einfach, z.B. durch Erfahrung.

Nachdem Facebook und StudiVZ so langsam Einzug in Deutschland hielten, kam die Idee auf, die Werbebranche zu „revolutionieren“ und digital zu vernetzen. Das Internet und eine Platform für Werber würde vieles einfacher gestalten: Werbefilme und andere Referenzarbeiten müssten nicht mehr per Post versendet werden, um Aufträge zu erhalten, Leute könnten international ohne umständliche Wege gefunden und angesprochen werden. Diese Idee wurde dann in die Tat umgesetzt.

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
M. Dietrich: Wir sind aktuell 50% aus der Werbebranche und 50% aus der IT. Nayer Paknia war zuvor Regisseurin von Werbefilmen und Musikclips, Stephan Braungardt leitet die Berliner Niederlassung der Produktionsfirma „Neue Sentimental Film“. Ich war zuvor freiberuflicher Softwareentwickler und bin es zum kleinen Teil immer noch. Dann gibt es noch Patrick Goldmann, der als Softwareentwickler auch in Stuttgart angestellt ist.

Gefunden haben wir uns im Sommer 2010, als ich mehr wollte als „nur“ Freiberufler zu sein. Durch einen gemeinsamen Bekannten, der damals Angel Investor war und heute einen Inkubator in Berlin führt, wurden wir einander bekannt gemacht. Ich hatte zu der Zeit Kontakte zu mehreren Startups, jedoch war Unusuals das interessanteste von allen. Es gab im damals noch kleineren Team sehr viele kreative Ideen, unter anderem Pinky (siehe: http://www.wheres-the-bear.com), der/die eine Verbindung in die Offline-Welt der Werbebranche herstellte und die Leute begeisterte. Auch, dass nicht ein lokaler Markt, sondern von Anfang an die Branche auf der ganzen Welt angesprochen wurde und das tatsächlich funktionierte, imponierte mir.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
M. Dietrich: Wie gesagt, zur Gründung selbst kann ich nicht viel sagen. Allerdings sind mir keine besonderen Probleme bekannt. Ich kann aber ein wenig von den Herausforderungen und damit verknüpften Problemen beim „Neustart“ berichten…

Die Gründung der GmbH & Co. KG hat natürlich einen ziemlich großen Aufwand und Diskussion mit Anwälten und Steuerberatern mit sich gebracht. Die Tatsache, dass wir über 600km entfernt in Stuttgart arbeiten hat sich auch als Herausforderung erwiesen, die wir inzwischen aber auch recht gut meistern.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart und Berlin als Standorte entschieden und nicht wie viele andere Startups nur für Berlin?
M. Dietrich: „Entschieden“ wäre da wohl etwas übertrieben ;-). Ich bin in Stuttgart aufgewachsen, liebe die Gegend und hatte hier als Freiberufler meinen Sitz. Aus verschiedenen Gründen hatte ich mit meiner Frau entschieden, vorerst hier in Stuttgart bleiben zu wollen. Aus diesem „vorerst“ sind nun bald zwei Jahre geworden und unser erster, fester Mitarbeiter arbeitet in unserem „inoffiziellen“ Stuttgarter Büro. Ein Umzug nach Berlin ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, es gibt verschiedene Gründe, warum das sinnvoll sein kann.

StartUp Stuttgart: Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
M. Dietrich: Vernetzt euch mit anderen Startups und Gründern! Wir hatten unser Büro zuvor im wunderschönen Ludwigsburg, aber waren — trotz Sitz im Film- und Medienzentrum — recht isoliert. Jetzt, in der Ossietzkystraße, bekommen wir viel mehr von der Gründerszene mit, was in manchen Momenten echt aufbauend sein kann!

StartUp Stuttgart: Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
M. Dietrich: Es gibt ein paar Dinge, die ich an/in Stuttgart ändern würde, aber ein Tag reicht da wohl nicht aus ;-).
Grundsätzlich würde ich die Stadt gerne fahrradfreundlicher gestalten. Es gibt zwar ein paar Fahrradwege, aber durchgehend muss man sich immer wieder auf die Straße begeben. Gerade mit Kindern auf dem Kindersitz hab ich da immer ein schlechtes Gefühl.

Die Preise des öffentlichen Nahverkehrs könnte man auch etwas absenken… Für Gelegenheitsfahrer sind die zu hoch und das Erhöhen von Parkgebühren, also den Umkehrschluss, halte ich nicht für sinnvoll.
Ich denke das sind die wichtigsten Dinge erstmal :-).

StartUp Stuttgart: Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
M. Dietrich: Ich glaube mit meiner Frau ;-). Denn seit unser kleiner Sohn auf der Welt ist, den ich über alles liebe und über dessen Bereicherung meines Lebens ich mich sehr freue, haben wir viel weniger Zeit für einander…

StartUp Stuttgart: Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?
M. Dietrich: In fünf Jahren… Das ist eine lange Zeit. Dann ist Unusuals ein fester Bestandteil der Werbebranche, nicht mehr wegzudenken und wir sind bei jedem Werbe(film)festival als Partner an Board und bilden den Arm dessen ins Internet… Wir starten bereits mit der Partnerschaft mit dem REKLAME FILMPREIS in Frankfurt im November ;-).

Vielen Dank Matthias für die spannenden Antworten und euch viel Erfolg weiterhin!

Seit einigen Wochen beobachten wir nun schon mit großer Aufmerksamkeit das taufrische Stuttgarter Startup Mädchenflohmarkt. Nachdem das gleichnamige Offline-Event im Frühjahr schon unerwartet viel Andrang erfahren hatte, wurde der Online-Shop schon gehypt, bevor er überhaupt live geschaltet wurde. So schafften es die Macher hinter dem Projekt auch, innerhalb von nur vier Wochen 50.000 Facebook-Fans zu aktivieren (mittlerweile sind sie sogar schon fast bei 90.000). Wow, wir ziehen unseren Hut. Hier wird eine Nische bedient, die genau den Zeitgeist trifft: hochwertige Mode + unkomplizierte Verfügbarkeit + Nachhaltigkeit durch Second-Hand. Erste Copycat-Bestrebungen in Berlin sprechen auch dafür, dass hier noch einiges passieren wird.

Wie der Name schon vermuten lässt, spricht Mädchenflohmarkt die weibliche Zielgruppe an. Prinzipiell funktioniert der Online-Shop so, dass jede ihre Markenkleidung, die sie nicht mehr anzieht, aber noch super tragfähig ist, zum Verkauf anbieten kann. Für diejenigen, die ihren Kleiderschrank vom Ballast der letzten Jahre befreien wollen und ihre Kleidungsstücke gleich bergeweise einstellen wollen, gibt es einen speziellen Concierge-Service, der das Photographieren und Einstellen der Stücke übernimmt. Vorreiterinnen der Modeblogger-Szene haben hier den Weg geebnet und direkt am ersten Tag, als der Shop online gegangen ist, war schon ein Drittel der verfügbaren Artikel ausverkauft.

Im Gegensatz zu Ebay und anderen Plattformen finden sich auf Mädchenflohmarkt tatsächlich richtige Schmuckstücke und besondere Mode-Highlights. Man merkt zudem die Liebe zum Detail und zu Mode im Allgemeinen. Kein Wunder, denn hinter der Plattform stecken die E-Commerce und Fashion-Experten von edelight, deren Erfolg für sich spricht. Und auch die breite Öffentlichkeit ist schon hellhörig geworden. Letzte Woche hat u.a. RTL Explosiv das Team in Stuttgart besucht und den Concierge-Service mitverfolgt. Die Plattform spricht also auch die breite Masse an.

Wir wünschen den Machern von Mädchenflohmarkt weiterhin viel Erfolg und wir freuen uns sehr, dass sie die Stuttgarter Startup-Szene so erfolgreich bereichern.

Im Herbst 2011 gründeten Tanja Andrin und Hilke Heitmann kesselkocher.de, einen Lieferservice für Stuttgarter, der den Kunden die komplette Essensplanung für die ganze oder Teile der Woche abnimmt. kesselkocher.de beliefert die Haushalte mit sämtlichen Zutaten für vollwertige Mahlzeiten. Das Besondere daran ist, dass die Rezepte mitgeliefert werden. Als Kunde kann man dabei wählen, ob man Zutaten für 3, 4 oder 5 Mahlzeiten bekommen möchte. Die Lieferung erfolgt immer montags, nachmittags bis abends; die Wunschlieferzeit kann man angeben.

Nach der Gründungsidee zu kesselkocher.de gefragt, antwortet Hilke Heitmann: „Weil uns beiden gesunde Ernährung wichtig ist und weil wir gut und gerne kochen. Da kam uns die Idee, dass wir dieses gerne weitergeben würden und so ist die Idee entstanden. Durch unser Studium hatten wir auch schon eine grobe Ahnung wie so was funktionieren könnte; eine eigene Firma. Sobald die Idee da war, haben wir sofort losgelegt.“

Die Frische und Regionalität der Lebensmittel ist den beiden Jung-Unternehmerinnen besonders wichtig. Fleisch, Gemüse und Fisch stammen von ausgesuchten, regionalen Bauern und Händlern aus Stuttgart und Umgebung, so dass die Herkunft immer bekannt ist. Bestellt wird ganz einfach im Webshop. Dort wählen die Kunden derzeit aus, ob für zwei oder vier Personen geliefert werden soll. Unter mehreren Gerichten können die Kunden sich dann aus zwei Auswahlmöglichkeiten ihr Wunsch-Wochenmenü zusammenstellen. Nach Auswahl der Wunschlieferzeit liefern Tanja Andrin und Hilke Heitmann die Lebensmittel persönlich.

Aktuell sind die Stuttgarterinnen noch in der heißen Startphase: „Die erste Auslieferung war vor ca. 12 Wochen. Jede Woche haben wir schon optimiert und auch wertvolle Tipps von unseren Wiederbestellern erhalten, so hat sich jetzt schon einiges zum Besseren verändert. Mittlerweile haben wir sogar schon einige Stammkunden. Das ist eine tolle Erfahrung und bestätigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind.“, meint Hilke Heitmann.

Wir wünschen den Gründerinnen alles Gute und viel Erfolg beim Auf- und Ausbau dieser spannenden Geschäftsidee. Und natürlich allen Kunden guten Appetit – schaut doch einfach mal rein.

In unserer Reihe „10 Fragen an…“ freuen wir uns, dass Johanna und Laura Kutter von tour de sens die 10 Fragen beantwortet haben. Mit ihrer wunderbaren Geschäftsidee konnten sie auch zum Elevator Pitch auf der Gründerzeit Anfang März 2012 die Jury überzeugen und erreichten den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch dazu nochmals an dieser Stelle!
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Startup Stuttgart: Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung verkauft ihr?
Johanna & Laura: tour de sens veranstaltet Reisen für Blinde, Sehbehinderte und Sehende. Wir bieten integrative Reisen an, die Blinden und Sehbehinderten autonomes und barrierefreies Reisen ermöglichen und gleichzeitig allen die Chance geben, mehr als nur Sehenswürdigkeiten zu erleben.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Johanna & Laura: Seit Herbst 2011.

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Johanna & Laura: Unser Anliegen war es seit längerem, das Reisen für diejenigen zu erleichtern, die mit Barrieren im Tourismus zu kämpfen haben. Die Idee zu tour de sens reifte schließlich während vieler gemeinsamer Aktionen mit der Stuttgarter Bezirksgruppe des Blinden- und Sehbehinderten Verbandes und während vieler Gespräche mit einem blinden Spanier, der in Lauras Straße in Granada Lottoscheine verkaufte.

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie kam es dazu, dass ihr als Schwestern die Entscheidung getroffen habt, zusammen zu arbeiten?
Johanna & Laura: Laura ist seit einigen Jahren als Reiseleiterin und Produktmanagerin in der Reisebranche unterwegs. Ihre Spezialgebiete sind vor allem Spanien und Kuba. Johanna war zur Gründung frisch mit dem Wirtschaftsstudium fertig und hat nebenher für ein Fraunhofer Institut gearbeitet. Als Schwestern wollten wir zusammenarbeiten, da wir beide den Traum der Selbständigkeit leben wollten und weil wir ein Super-Team sind. Mit unseren Qualifikationen – Touristik und BWL – ergänzen wir uns perfekt und liefern eine solide Basis für tour de sens.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Johanna & Laura: Die gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen zu Touristik-Versicherungen und die sehr spezielle umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Reiseveranstaltern machten uns anfangs ganz schön zu schaffen. Hier half letztlich kein BWL-Studium und kein Gründerseminar sondern allein: Gesetzestexte wälzen und Steuerberater engagieren.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Johanna & Laura: Dass in Stuttgart unser wichtigstes Netzwerk innerhalb unserer Zielgruppe verankert ist hat eine große Rolle für die Entscheidung gespielt. Und, um es mit Kraftklub zu sagen: „Ich will nicht nach Berlin!“. Berlin-Leben haben wir beide schon hinter uns. Viel wichtiger sind jetzt Spätzle und Maultaschen!

StartUp Stuttgart: Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Johanna & Laura: Geht zur Gründerzeit und nehmt am Elevator Pitch teil! Man kann sich nie genug Feedback für seine Idee holen.

StartUp Stuttgart: Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?
Johanna & Laura: Wir würden ein Tastmodell für das Alte Schloss in Auftrag geben und die Verkehrsplaner auf mehr Barrierefreiheit einschwören. Und natürlich würden wir gebieten: reißt nicht zu viele historische Gebäude ab!

StartUp Stuttgart: Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?
Johanna & Laura: Mit dem blinden Bergsteiger Andy Holzer, weil er uns mit seinem Mut und seiner Vision fasziniert und uns sicherlich viele gute Ratschläge für tour de sens geben könnte.

StartUp Stuttgart: Wo seht ihr euch mit tour de sens heute in fünf Jahren?
Johanna & Laura: In fünf Jahren ist tour de sens bekannter Spezialist für barrierefreies Reisen und hat dazu beigetragen, dass Barrieren im Tourismus und Barrieren zwischen Blinden und Sehenden tatsächlich abgebaut wurden.

StartUp Stuttgart: Vielen Dank für das tolle Interview. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg für tour de sens!

In Prachtlage direkt am Hauptbahnhof bekommt die Startup-WG  „Ossietzky 4“ immer mehr Mitbewohner. Weiterlesen

Auf dem Elevator Pitch der Gründerzeit Anfang März haben sich eine Menge Gründer mit super spannenden Geschäftsideen vorgestellt. Martin Kluck war einer von ihnen, hat die Jury in der ersten Runde absolut überzeugt und dann mit seinem Social Business Kipepeo-Clothing den 2. Platz abgesahnt. Wir freuen uns sehr, dass er unsere „10 Fragen“ beantwortet hat. Viel Spaß beim Lesen.

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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du?
Martin Kluck:
Martin Kluck, 29, aus Stuttgart, Gründer von Kipepeo-Clothing.
Wir bedrucken und verkaufen fair produzierte T-Shirts, deren Motive von Kindern einer Grundschule in Tansania gestaltet wurden, die wir im Jahr 2008 unterrichtet haben. Von den Erlösen sorgen wir für die medizinische Betreuung der Kinder, Verpflegung, Schulgebühren, Schulutensilien und den Bau neuer Gebäude.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es Kipepeo und was bedeutet der Name?
Martin Kluck:
Die Idee zu Kipepeo entstand bereits 2009. Nach einiger Vorbereitungszeit gibt es uns nun offiziell seit September 2010.
Kipepeo bedeutet Schmetterling in der Landessprache Swahili. Das ist auch der Grund warum der Schmetterling auf unserem Logo geographisch dort angesiedelt ist, wo Tansania auf dem afrikanischen Kontinent zu finden ist.

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr/ Du auf die Idee gekommen?
Martin Kluck:
Nachdem ich einige Monate an der „Mecosons School“ in Tansania unterrichtet hatte, druckte ich mir die Zeichnung eines an mich gerichteten Liebesbriefs der damals 7-jährigen Abigale Muro auf ein Shirt, um etwas bei mir zu tragen, das mich an die Zeit erinnert. Durch die viele positive Resonanz entstand der Gedanke, diese Shirts zu Gunsten der Kinder zu „vermarkten“.

StartUp Stuttgart: Was hast Du vorher gemacht und wie hast Du Dein Team gefunden?
Martin Kluck:
Kipepeo wird aussschließlich von ehrenamtlichen Helfern betrieben. Wir haben alle „normale“ Jobs bzw. studieren noch und wickeln das Projekt komplett in unserer Freizeit ab. Das Team besteht aus langjährigen Freunden und neuen Freunden, die wir in Tansania kennengelernt haben.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung von Kipepeo die größten Herausforderungen?
Martin Kluck:
Herauszufinden welche Drucktechnik hochwertig, kostengünstig und wenig zeitintensiv ist? Woher wir T-Shirts bekommen, die qualitativ unseren Ansprüchen genügen und fair gehandelt sind? Wie vermarktet man ein Produkt effektiv ohne Geld für Werbemittel zu investieren?
Herausforderungen gab und gibt es wirklich sehr, sehr viele, aber bis jetzt haben wir glaub alles recht gut hinbekommen.

StartUp Stuttgart: Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Martin Kluck:
Geht zu den Socialbar Treffen! Da trefft ihr tolle, hilfsbereite Leute, die für Euch irgendwie immer einen guten Tipp parat haben!

StartUp Stuttgart: Angenommen du hättest die Chance, einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Martin Kluck:
Das Budget für Kunst und Kultur erhöhen und „die Röhre“ am Leben erhalten.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Martin Kluck:
Mit meinem Kumpel Tim, weil wir das schon seit Wochen nicht auf die Reihe kriegen.

StartUp Stuttgart: Wo siehst Du Dich mit Kipepeo heute in fünf Jahren?
Martin Kluck:
Wir hoffen in Zukunft das erarbeitete „Kipepeo“-Konzept noch an anderen Schulen in Tansania zu etablieren, damit auch kleinere Organisationen mit eigenen Mitteln in der Lage sind, sich selbst zu finanzieren und zu entwickeln ohne sich von anderen abhängig zu machen. Für ein Hilfsprojekt sind Nachhaltigkeit, Beständigkeit und vor allem Sicherheit einfach die wichtigsten Faktoren.

StartUp Stuttgart: Martin, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und weiterhin viel Erfolg für dieses super Projekt.

Ein neues Portal für Reiseangebote speziell für Gruppenreisen junger Menschen ist vorgestern abend an den Start gegangen: meinejugendreise.de Wir freuen uns, dass damit ein weiterer Teilnehmer aus dem Elevator-Pitch-Wettbewerb seine Idee erfolgreich umsetzen und an den Start bringen konnte. An dieser Stelle eine herzliche Gratulation an die Macher.

Passenderweise haben die Gründer ihren Pitch auch gut drauf: „Wir haben einen Online-Marktplatz für Jugend- und Gruppenreisen entwickelt, der Jugendlichen und Eltern hilft die passende Gruppenreise schnell zu finden und zu buchen. Vorbei die Zeiten, in denen man unzählige Kataloge und Webseiten in selbständigen Recherchen durchforsten musste.“

Gegründet wurde das Angebot von Manuel Wenner (28), der für Programmierung und Co. sowie Projektmanagement zuständig ist; von Sven Hering (25), dem kreativen Kopf für Webdesign, Programmierung und Marketing; und Lucas Wickerath (24), der sich um Business Development, Kooperationen und Kommunikation kümmert.

Bisher ist meinejugendreise komplett „gebootstrappt“. Die Vision der Gründer ist es, wirklich allen Playern auf dem Jugendreisenmarkt einen Platz zu bieten, auf dem potenzielle Kunden erreicht werden. Dabei ist es egal ob es sich um einen großen nationalen Anbieter oder einen kleinen Sportverein handelt, der gar keine eigene Website hat (und erst recht kein Buchungsystem). Das Feedback scheint den Gründern recht zu geben. Nach eigener Aussage haben sie bereits vor Monaten schon überwältigende Resonanz erhalten – sowohl von Veranstaltern als auch von Jugendlichen, und das obwohl die Seite noch gar nicht online war.

Auf diesem Weg wünschen wir den Machern viel Erfolg und freuen uns, wenn wir bald über die ersten Erfolgsgeschichten berichten dürfen :)

Ihr könnt euch sicherlich noch alle an den Elevator Pitch Wettbewerb auf der Gründerzeit BW Anfang März erinnern. Dabei hat die Kekswerkstatt phänomenal den ersten Platz erreicht. Wir konnten uns die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen, den Gründern aus Tübingen unsere 10 Fragen zu stellen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und vor allem nochmals einen riesen Glückwunsch an die Kekse;).
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StartUp Stuttgart: Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung verkauft ihr?
Kekswerkstatt: Wir sind die Kekswerkstatt – genauer gesagt Jessica Schweizer, Christian Sattel und Sebastian Reza. Die Kekswerkstatt selbst ist ein Online-Shop für individuelle Kekse. Hier kann jeder – ob Backtalent oder auch nicht – aus 3 Teigsorten und über 50 Zutaten seinen individuellen Lieblingskeks zusammenstellen. Der wird dann momentan jeden Dienstag nur für ihn von Meisterhand gebacken und geht dann, noch ofenfrisch, an jede beliebige Adresse.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Kekswerkstatt: Unser Online-Shop hatte seine Geburtsstunde am 15. Juni 2011

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Kekswerkstatt: Kennt ihr die kleinen Belohnungen, die man sich nach getaner Arbeit, an einem grauen Tag oder einfach mal nur so zwischendrin gönnt? Kekse gehören definitiv dazu! Schade nur, dass es für diesen ganz individuellen Glücksmoment nur Standard-Kekse gab. Denn ist das wahres Glück? Schließlich sind wir keine Standard-Typen – und eigentlich kennen wir auch niemanden, der das ist. Und schon war unsere Idee geboren: Ofenfrische Kekse, die sich ganz individuell, je nach Geschmack, Lust und Laune jedem Typ anpassen. Das nennen wir wahren Genuss. Und gibt es was Schöneres, als sich selbst oder andere zu belohnen?

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Kekswerkstatt: Christian und Sebastian waren bereits Kollegen im Vertrieb der Nero AG, einer großen Softwarefirma in Karlsbad. Jessica und Sebastian haben sich wiederum bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren kennengelernt. Jeder von uns hat völlig unterschiedliche Stärken und ein eigenes, unbezahlbares Know-how, das er in die Firma mit einbringt. Kurz: Etwas, das so gut passt, muss einfach als Team zueinander finden.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?

Kekswerkstatt: Die Kekswerkstatt haben wir anfangs neben unseren regulären Jobs gegründet. Denn wie bei allen Gründungen ist der wirtschaftliche Erfolg unsicher und die Entscheidung, sich wirklich zu 100% auf die Kekswerkstatt zu konzentrieren – alles auf eine Karte zu setzen – ist keine einfache. Dennoch haben wir gemeinsam Anfang dieses Jahres den Schritt gewagt. Nicht zuletzt, weil wir davon überzeugt sind, dass eine Idee nur dann erfolgreich sein kann, wenn man wirklich alles dafür gibt.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Tübingen als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Kekswerkstatt: Berlin punktet sicher mit guten Strukturen für Startups. Uns sind allerdings solide Partner, die mit uns für die Qualität der Produkte und die Vision der Kekswerkstatt einstehen, noch wichtiger. Diese haben wir regional gefunden, ebenso wie ein tolles Netzwerk aus anderen Gründern und Firmeninhabern, mit denen wir uns regelmäßig austauschen. Die Start-Up Strukturen in Baden-Württemberg sind vielleicht leiser, aber umso tatkräftiger.

StartUp Stuttgart: Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie im Großraum Stuttgart gründen möchten?
Kekswerkstatt: Vernetzung ist wichtig – hat aber auch ihre Grenzen. Stuttgart bietet schöne Veranstaltungen und Verbände, um sich zu engagieren. Ab einem gewissen Punkt allerdings zählt es nur, an die eigene Idee zu glauben, Kritik zu hören und einfließen zu lassen, aber niemals die klare Vision des eigenen Unternehmens aus den Augen zu verlieren.

StartUp Stuttgart: Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Tübingen zu sein, was würdet ihr verändern?
Kekswerkstatt: Die vielen Beamten und Angestellten der Stadt Tübingen einen Tag mit wirklich, wirklich guten Keksen versorgen. Mit guten Keksen im Alltag geht alles besser und angenehmer – das wäre sicher bald spürbar für uns alle.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?
Kekswerkstatt: Eine schillernde Figur mit tollen Veröffentlichungen für Gründer und Entrepreneure ist Richard Branson – und genau deswegen wäre es legendär für uns, sich ein Essen lang seine Ideen und Visionen anhören zu dürfen.

StartUp Stuttgart: Wo seht ihr euch heute in fünf Jahren?
Kekswerkstatt: In fünf Jahren steht die international bekannte Kekswerkstatt wie keine andere Marke für guten, ehrlichen Keksgenuss, der so individuell wie jeder Charakter und jeder Augenblick ist.

StartUp Stuttgart: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und weiterhin viel Erfolg.

Im heutigen Beitrag unserer Reihe „10 Fragen an…“ haben wir Sebastian Ballweg und Markus Gößler von Autonetzer.de unsere 10 Fragen gestellt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.
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StartUp Stuttgart: Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung verkauft ihr?
Autonetzer: Wir sind die Gründer von autonetzer.de, dem Pionier von p2p-Carsharing in Deutschland . Mit unserem 6-köpfigen Team arbeiten wir daran, unsere Vision einer besseren Nutzung der Ressource Auto zu etablieren.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Autonetzer: Wir sind im August 2010 ohne Kompromisse gleich als GmbH durchgestartet. Uns war von Anfang an klar, dass wir mit der Idee den Zeitgeist treffen!

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Autonetzer: In Stuttgart ist mein eigenes Auto mit der Zeit zum Stehzeug mutiert, da ich viele Fahrten mit dem Rad erledige. Irgendwann stand ich vor der Frage: Auto verkaufen oder es sinnvoller nutzen? Ich habe mich für letzteres entschieden und mein Auto zum mitnutzen freigegeben. Das war eine super Entscheidung!

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Autonetzer: Markus und ich waren beide mal beim Daimler tätig. Gefunden haben wir uns eher zufällig über einen gemeinsamen Freund. Die anderen Team-Mitglieder sind über das Autonetzen und die kleine, aber feine Stuttgarter Startup Szene im Laufe der Zeit dazugestoßen.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Autonetzer: Die größte Herausforderung war, eine geeignete Versicherungslösung für das Vermieten von privaten PKWs zu finden. Außerdem stellte es sich als nicht ganz einfach heraus, Mitstreiter und Experten zu finden, zum Beispiel für die Umsetzung der Plattform.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Autonetzer: Das war keine bewußte Entscheidung. Wir haben uns halt alle in Stuttgart kennengelernt. Und als Automobil-Konzern in spe war uns die Vernetzung mit Daimler, Porsche und Co. einfach wichtig. :)

StartUp Stuttgart: Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Autonetzer: Frühzeitig vernetzen! Z.B. über das Gründergrillen, das Coworking, das Startup Weekend Stuttgart oder andere Events, die von einer Grassroot-Bewegung organisiert werden.

StartUp Stuttgart: Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?
Autonetzer: Die Fahrzeugflotte der Stadt auf autonetzer.de einstellen und somit den Etat pimpen.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?
Autonetzer: Immer noch mit Günter Netzer. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie ist mir sein Name sympathisch…

StartUp Stuttgart: Wo seht ihr euch heute in fünf Jahren?
Autonetzer: Dann wird Autonetzen fester Bestandteil des Alltags in Deutschland sein und Stuttgart sein erstes Startup seit Daimler an die Börse gebracht haben.

StartUp Stuttgart: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und weiterhin viel Erfolg.