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Gründergrillen #49 am 29.03.2017

Liebe Gründer, Gründungsinteressierte und Mitglieder von Startup Stuttgart e.V.,
nach unserem fulminanten Start dieses Jahr im Februar legen wir jetzt nach: am 29.03.2017 findet unser nächstes Gründergrillen in der Schankstelle statt. Wir sind schon gespannt auf euch und eure Ideen, Diskussionen, Highlights, etc.

Bei dem ein oder anderen Getränk könnt ihr intensiv über (Geschäfts-) Ideen, Startups und die aktuellen News aus der Szene austauschen. Wie immer steht ein Grill bereit, steckt also ein paar Taler ein, wenn ihr hungrig seid. Mitglieder erhalten – wie bisher – ihre Wurst umsonst. Einfach kurz bei uns vorbeikommen!
DAS KLEINE PROGRAMM
19:00 Uhr: Gründergrillen geht los
20:00 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (keine vorherige Anmeldung nötig)
20:30 Uhr: Drinks n´ Chat
Wir freuen uns auf Euch und Eure Teilnahme!
Eure Michaela und Isabel
Und wer Lust hat als Sponsor dabei zu sein – kommt einfach auf uns zu! Wir freuen uns auf neue Sponsoren!
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Startup Autobahn – Expo Day 09.02.2017

Am 09 Februar war es soweit – die Startups des ersten Programms der Startup Autobahn haben vor rund 1000 Gästen in der Arena 2036 ihre Ergebnisse präsentiert. Eröffnet wurde von Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, der noch mal betonte, dass es sich bei der Startup Autobahn um eine langfristig angelegte Aktivität handelt und es ein Bekenntnis gegenüber der Region Stuttgart ist.

Mit den neuen Partnern des Programms: HP Enterprise, Porsche, ZF, BASF sowie Murata unterstrich Källenius, dass es sich mit Startup Autobahn um eine offene Plattform, mit dem gemeinsamen Ziel Startups und Industrie zusammen zu bringen, handelt.

Hier geht es zu einem Artikel über den Expo Day auf IdeenwerkBW.

 

Expo Day

Ola Källenius
Vorstandsmitglied der Daimler AG

Fritz Kuhn, OB Stuttgart

Saeed Amidi, Plug and Play

 

 

 

 

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EinDollarBrille

EinDollarBrille in den Wizemann Spaces am 24.02 und 04.03

Ein toller Artikel aus der Stuttgarter Zeitung über ein „Startup“ mit dem „Ziel“ 150 Millionen Menschen mit einer Brille mehr Lebensqualität zu bieten. Wer mehr erfahren möchten kann am 24. Februar oder 4. März Markus Urff in den Wizemann Spaces treffen.

Anmeldung ist erforderlich: markus.urff@onedollarglasses.org

Artikel aus der Stuttgarter Zeitung
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.das-entwicklungshilfeprojekt-ein-dollar-brille-mal-seh-n.7461713b-ff7f-4154-94ac-be7d79977e8c.html

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Interview mit der Startup Autobahn

Am 14.07.2016 ging die Startup Autobahn live – Zeit genug für uns mal nachzufragen, was denn der aktuelle Stand ist.

StaStu: Hallo Katharina. Hallo Sascha. Könnt ihr nochmal erklären, warum die STARTUP AUTOBAHN in Stuttgart ist.
Sascha: Gerne, Stuttgart bietet als weltweit führende Region im Bereich Automotive ideale Voraussetzungen für Startups. Es gibt potentielle B2B Kunden, automotive Experten und tolle Mentoren hier im Umfeld. Die hier in der Region ansässigen Unternehmen können von der STARTUP AUTOBAHN profitieren, indem die internationalen Startups des Programms Innovationen aus aller Welt in die Region bringen und somit dabei helfen, den Innovationsvorsprung der Region Stuttgart zu sichern. Unser Hauptziel ist es Startups und Industrieunternehmen in der Region zu vernetzen.

StaStu: Wer oder was ist denn Plug and Play?
Katharina: Plug and Play ist eine globale Innovationsplattform mit Zentrale im Silicon Valley, die Startups, Industrieunternehmen und Investoren verknüpft und in über 100 Startups pro Jahr als Seed Stage Investor investiert. Plug and Play wurde 2006 gegründet und betreibt seither zahlreiche industriespezfische Accelerator-Programme an verschiedenen Standorten weltweit. Plug and Play’s internationales Netzwerk umfasst über 120 Industriepartner, rund 180 Investoren und Business Angels, tausenden von Startups und unzählige hochkarätige Mentoren. Die Startups innerhalb des Plug and Play Netzwerks haben sich über 3,5 Milliarden Dollar Finanzierung gesichert. Darunter waren einige erfolgreiche Exits u.a. von Danger, DropBox, Lending Club, PayPal, SoundHound, und Zoosk.

StaStu: Seit dem großen Launchevent im Sommer ist es recht ruhig geworden, was ist denn im Hintergrund in den letzten Monaten passiert?
Katharina: Hinter den Kulissen ist seit dem Start von Programm 1 am 12. September sehr viel passiert. Fast alle der an STARTUP AUTOBAHN teilnehmenden Startups arbeiten mit Daimler an Pilotprojekten zusammen und werden die Resultate an unserem EXPO Day Anfang Februar 2017 präsentieren. Zudem veranstalten wir Workshops zu startuprelevanten Themen, die von entsprechenden Experten abgehalten werden. Themen sind u.a. VC investment, Marketing, Costumer Centric Product Development und Pitch Training. Die Startups können sich für Ratschläge und Kontaktempfehlungen an unsere Mentoren wenden, u.a. im Rahmen von Mentoring Sessions und Mentoring Days. Es finden außerdem zahlreiche VIP Mentoring Sessions mit Vorstandsmitgliedern der Daimler AG statt, u.a. mit  Dr. Dieter Zetsche. Prof. Dr. Thomas Weber und Ola Källenius. Einmal im Monat laden wir rund 100 Industrieunternehmen, Startups, Investoren, Universitätsvertreter, Mentoren usw. zu unserem Meetup ein, bei dem sich jeweils mehrere Startups mit Kurzpräsentationen vorstellen. Im Oktober lautete das Thema unseres Meetups „Corporate Innovation“ und wir haben in das Programm zusätzlich zu den Startup Pitches ein Panel mit Vertretern von Bosch, Porsche und Deutsche Bahn integriert. Bei unserem Meetup im November lag der Fokus auf „Artificial Intelligence“ und beim nächste Meetup am 15. Dezember wird das Thema „Blockchain“ lauten.

StaStu: Was ist euer Résumé bisher mit den Aktivitäten in Stuttgart?
Sascha: Bislang läuft das Programm äußerst erfolgreich. Unser Ziel ist es, innovative Startups zu finden die zu unseren Unternehmenspartnern passen. Die Messgröße für den Erfolg ist demnach die Anzahl und der Erfolg der Pilotprojekte, die unsere Industriepartner mit den Startups umsetzen. Am STARTUP AUTOBAHN EXPO Day am 9. Februar 2017 werde die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit präsentiert werden. Mittelfristig soll in der Region Stuttgart ein Ökosystem entstehen, in welchem sich sowohl hochkarätige Tech Startups ansiedeln, als auch eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen diesen Startups und den ansässigen etablierten Unternehmen entsteht. Neben der Daimler AG ist bereits ein weiterer Industriepartner der STARTUP AUTOBAHN beigetreten, der in Kürze bekannt gegeben wird. Weitere Unternehmen zeigen großes Interesse, so dass wir den Kreis der Partner in den kommenden Monaten weiter vergrößern werden. Mein Fazit bereits nach wenigen Monaten STARTUP AUTOBAHN: Wir schaffen hier etwas Großes und sind sehr gespannt, was noch kommen wird.

StaStu: Was denkt ihr über das Ökosystem Stuttgart im Vergleich zu Berlin oder München?
Sascha: Es ist unser Ziel, in Stuttgart eine dauerhafte Plattform zu errichten, an der möglichst viele Startups und Industriepartner teilnehmen. Standorte wie Berlin, München, Hamburg haben sicherlich Vorsprung mit ihren bereits recht großen Startup-Ökosystemen. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass wir diesen Vorsprung einholen werden und die Potentiale, die die Region Stuttgart mit ihrer einmaligen Wirtschaftsinfrastruktur bietet, nutzen werden um hier ein international erfolgreiches Ökosystem zu etablieren. Der reine Fokus auf Automotive wäre hierfür zu kurz gegriffen. Uns interessiert Mobilität im weiteren Sinne. Hierzu sind wir mit weiteren Unternehmen im Gespräch, beispielsweise aus den Bereichen Logistik, Produktion, Luftfahrt und Telekommunikation.

StaStu: Beschreibt mal die Startups in eurem Programm.
Katharina: Aktuell nehmen in Programm 1 von STARTUP AUTOBAHN 13 Startups teil:  4tiitooArgusBlickshiftCanatuCarJumpevoparkGauzyHopOnn-JoinNovetootonomoTruckPad und Vayyar. Vier der Startups stammen aus Deutschland, eines aus Finnland, eines aus Brasilien und sieben aus Israel. Hinsichtlich des Reifegrades sind vornehmlich later stage Startups vertreten, aber auch einige early stage Startups und growth stage Startups. Die Startups entwickeln Technologien im Bereich von future mobility, welche von Automotive Cyber Security, Gesten- und Spracherkennung, Visual Analytics, Touch-Sensoren und 3D-Sensoren reichen, über Carsharing Plattform, Parking App und Mobile Ticketing, bis hin zu IoT Plattform, Directed-Sound-Technologie, Car Data Marketplace, Smart Glass und Plattform für LKW-Fahrer („Uber for Truckers“).

StaStu: Was ist das Feedback eurer Startups bisher zum Programm?
Katharina: Das Feedback unserer Startups ist bislang äußerst positiv. Die Startups schätzen insbesondere den direkten Zugang zu geeigneten Ansprechpartnern in Industrieunternehmen in der Region. Die sehr verbindliche Art und hohe Kompetenz wird auch immer wieder erwähnt.

StaStu: Wie läuft die Zusammenarbeit mit Daimler?
Sascha: Die Partnerschaft mit Daimler ist von essentieller Bedeutung für STARTUP AUTOBAHN. Daimler hat von Anfang an auf eine offene Innovationsplattform gesetzt und somit gemeinsam mit uns und den weiteren Partnern Universität Stuttgart und ARENA2036 den Grundstein für ein vielversprechendes neutrales und offen zugängliches Ökosystem geschaffen. Besonders hervorzuheben ist das Engagement seitens Daimler im Hinblick auf eine gelingende bilaterale Zusammenarbeit mit den Startups. Dies beginnt bereits im Auswahlprozess der Startups, in welchen Daimler seine Fachabteilungen aktiv einbindet und vorab intern klärt, ob die jeweilige Technologie der Startups im Konzern Anwendung finden kann.

StaStu: Gibt es noch neue Industriepartner außer Daimler?
Sascha: Ja. Es wird dazu bald eine Pressemitteilung geben, in der unser neuer Partner verkündet wird. Außerdem sind wir in Gesprächen mit vielen anderen Unternehmen hinsichtlich einer Partnerschaft bei STARTUP AUTOBAHN.

StaStu: Wie geht es in den nächsten Monaten weiter?
Katharina: Wir sind gerade dabei unsere nächsten Events für Dezember vorzubereiten: unser monatliches Meetup, Sessions zwischen unseren Corprate Partnern und Startups, Sessions zwischen weiteren Industrieunternehmen und Startups, den Mentoring Day mit all unseren Mentoren und Startups aus dem aktuellen Programm und vieles mehr. Highlight it natürlich unser EXPO Day, bei dem sich die 13 Startups aus Programm 1 präsentieren werden. Wir erwarten zwischen 500-750 Gästen – Unternehmensvertreter, Investoren, Startups, Accelerators, Universitätsvertretern, Presse und Vertretern aus Politik und Verwaltung. Bereits einen Tag später – am 10. Februar – findet hinter geschlossenen Türen der Selection Day für Programm 2 statt, welches Mitte März beginnen wird. Es bleibt also während der nächsten Monate weiterhin spannend bei STARTUP AUTOBAHN.

StaStu: Wird Startup Autobahn auf andere Regionen ausgeweitet?
Sascha: Ja, das ist teilweise schon geschehen. So haben wir zum Beispiel in Singapur seit ein paar Wochen einen Ableger: STARTUP AUTOBAHN Singapore.

StaStu: wie kann man mehr über die Startup Autobahn erfahren?
Katharina: Am besten über unsere Website, auf Facebook, Twitter und Youtube.

StaStu: Vielen Dank für das Gespräch!

Sascha Karimpour: Managing Director, Plug and Play Germany
Katharina Harres: Accelerator Director, Plug and Play Germany

Weitere Informationen zu Plug and Play und STARTUP AUTOBAHN:
http://www.plugandplaytechcenter.com
http://www.startup-autobahn.com

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36.000 m² Pioniergeist in Stuttgart für Startups ….

Es hört sich fast zu gut an!
In Stuttgart entsteht eine neue, riesige Fläche mit >36.000 m² für Startups, Künstler, Makers, Corporates und Gründungsinteressierte – zum Vergleich, das Gründerzentrum Garching/München ist ca. 6.000 m² groß. Nachdem Flächen in Stuttgart immer Mangelware sind, haben wir uns auf den Weg gemacht um mehr über das Projekt Live at Stuttgart für euch zu erfahren.

Wir sprachen mit Heiner Scholz, dem Initiator, in seinem Büro in Böblingen. Mit dem Projekt Live at Stuttgart, ist Heiner überzeugt, wird etwas Besonderes geschaffen. Ein Ort der sich an der europäischen Art des Zusammenlebens orientiert. Das heißt, bei der ganzen Gestaltung des Gebäude wird sehr viel Wert darauf gelegt den engen Austausch zwischen den Menschen zu fördern. Auf 9 Etagen wird es unterschiedlichste Flächen geben, von Büros, Maker Space, Co-Working, Besprechungsräume, großzügige Gemeinschaftsküchen, Fitnessraum, Restaurant, Kiosk, Swimming Pool und sogar einen Club. Durch diese Konzeption möchte man die eingezogenen Unternehmen, Gründer, Startups und Künstler zu einer Gemeinschaft „formen“.

An der Gesamtfläche werden Corporates allerdings nur einen kleinen Anteil bekommen. Für Startups soll der Einzug ins Live at Stuttgart bezahlbar bleiben. Man tüftelt augenblicklich noch an den genauen Beitragsmodellen, dazu wird es in den nächsten Wochen mehr Infos geben.

Heiner Scholz

Heiner Scholz vor der Skizze von Live at Stuttgart

Bereits Anfang 2017 soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. Die komplette Fläche wird voraussichtlich ab Mitte 2017 bezugsbereit sein. Wer Interesse an der Fläche hat, kann sich bereits auf der Reservierungsliste eintragen (Link am Ende des Artikel). Heiner betonte aber auch, dass „Vielfalt wichtig ist„. Daher werden alle Interessenten noch mal kontaktiert, um das Konzept zu erläutern und den „Fit“ zu prüfen.

Fläche Live at Stuttgart

Fläche Live at Stuttgart

Im November folgt eine Pressemitteilung mit mehr Infos. Wir von Startup Stuttgart bedanken uns für die Vorab-Info und drücken dem Projekt die Daumen. Stuttgart braucht bezahlbare Flächen für Gründer und ein solches Quartier mit Corporates, Startups, Küstler etc. hört sich vielversprechend für die Weiterentwicklung des Stuttgarter Startup Ecosystem an.

Link zur Registrierung und mehr Informationen: https://www.liveatwork.com/liveatstuttgart

Video von Heiner zum Projekt Live at Stuttgart.