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Ihr mögt Food Startups? Wir auch! Deswegen verlosen wir 3×2 Tickets für die „The Future of Food & Beverages“ in Berlin an euch!

Das Fachmagazin NGIN Food von Vertical Media (Gründerszene) ist seit September dabei über Trends, Innovationen und Digitalisierung der Lebensmittelindustrie zu berichten und launchen auch gleich zum 28. Oktober 2016 die erste NGIN Food-Konferenz, besonders interessant für Entscheider aus Lebensmittelindustrie und Handel.

Die Konferenz wird gemeinsam mit Jovoto und Ignore Gravity zum ersten Mal stattfinden. Es erwarten euch außergewöhnliche Food Startups, plus Produkte und Service, aus Berlin und Umgebung,
Spannende Diskussionsrunden und Keynotes mit Experten, wie Marley Spoon-Gründer Fabian Siegel und Future Food Expertin Hanni Rützler.

Außerdem eine, auf Jovotos Think Tank Ergebnisse basierende, Future Food Exhibition. Der ehemalige Leiter in Marketing und Kommunikation von Nestlé, Lars Wöbcke, spricht in seiner Keynote, über die Chance eines Startups in der richtigen Nische Fuß zu fassen und noch vieles mehr!

Ihr wollt wissen, wie ihr Tickets gewinnen könnt? Tragt euch einfach mit eurer Startup URL ein!

Im Rahmen unserer Ticket-Verlosung für die Heureka-Konferenz am 6. Mai in Berlin baten wir die Gewinner Sophie Schade und Benjamin Bestmann im Anschluss einen einfallsreichen Erfahrungsbericht zu verfassen. Hier ist er nun:

Als Archimedes eine physikalische Gesetzmäßigkeit während seines Badegangs entdeckte, rannte er vor lauter Begeisterung auf die Straße und rief: „Heureka“ – Ich hab´s gefunden!

So ging´s denn auch auf der Konferenz um findige Ideen, moderne Erfinder und den Finderlohn, der denen winkt, deren Startups erfolgreich werden. Zwei Bühnen, 18 Workshops und einige Ausstellungsflächen luden zum Kennenlernen & Erfahrungsaustausch von allen, deren Brust ein Gründerherz oder ein Herz für Gründer innewohnt – alte Hasen & Newbies, Investoren, Business Angels, Coaches & Mentoren uvm. Zudem kamen ausgewählte Startups in den Genuss eines persönlichen Pitch Trainings oder sogar der Chance, durch einen knackigen Speed Pitch bei Investoren für leuchtende Augen zu sorgen.

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„Accelerate your Startup“ – dem Motto folgten Impulsvorträge und Lessons Learned zu den Themen Ideenfindung, Wachstum, Marketing, Sales, Financing etc. und adressierten somit alle Stadien eines Startup-Lebens. Damit ließen sich wertvolle Aha-Effekte quasi nicht vermeiden. Man hörte förmlich die inneren Heureka-Rufe der Gründer, die wieder ein Puzzleteil mehr auf dem Weg zu Ruhm und Ehre gefunden haben.

Der Schlüssel zum Glück heißt ja oftmals im richtigen Moment den richtigen Menschen zu begegnen. In diesem Fall verhalfen Bierbänke, Liegestühle, Sitzwürfel, Stehtische oder grüne Wiese zu gepflegtem Networking nach jedermanns Gschmäckle. Umrahmt wurde der Tag von allerlei kleinen Gaumenfreuden – Müsli zum Frühstück, nachhaltiger Kaffee, faire Limonade, buntes Joghurteis & ein Sportangebot fürs schlechte Gewissen oben drauf. Zum Ausgleich des Nährstoffhaushalts sollte es natürlich an isotonischen, kalten Hopfengetränken nicht mangeln.

Alles in allem war die Heureka also ein vielseitiges Event dessen Eindrücke, Erkenntnisse und Kontakte sicherlich jeden Teilnehmer auch in Zukunft begleiten werden. Danke StartUp Stuttgart, dass ihr uns die Teilnahme ermöglicht habt!

Sophie und Benjamin

Spannende Startups, namhafte Investoren und erfahrene Experten aus der Digitalwirtschaft – bei der HEUREKA Conference von Gründerszene am 6. Mai in Berlin dreht sich alles um die Erfolgsfaktoren für den Aufbau, das Management und die Finanzierung von Internetunternehmen. StartUp Stuttgart & Stuttgart StartupDigest verlosen gemeinsam zwei Karten.

Nach bereits zwei erfolgreichen HEUREKA Konferenzen bringt das Startup-Event von Gründerszene auch in 2014 spannende Gründerpersönlichkeiten, namhafte Investoren und erfahrene Experten aus der Digitalwirtschaft zusammen. Inspirierende Key-Notes, Panel-Diskussionen und ein lehrreiches Workshopprogramm geben aufstrebenden Startups einen Intensiveinblick in die wichtigsten Faktoren des Aufbaus, Managements und der Finanzierung von Unternehmen.

Als besonderes Highlight erwartet die Teilnehmer ein Interview zwischen Zalando-Gründer und CEO Robert Gentz, der im Gespräch mit Gründerszene Herausgeber Joel Kaczmarek zu den Hintergründen des enormen Erfolgs seines Online-Shops berichten wird. Speedpitchings vor Investoren, Präsentationstrainings, eine Recruiting Corner mit Arbeitgebern aus der Startup-Szene sowie zahlreiche Networkingmöglichkeiten runden das Programm der Konferenz am 06. Mai in Berlin ab.

Zusammen mit dem Veranstaltungskalender Stuttgart StartupDigest verlosen wir insgesamt zwei Tickets im Wert von jeweils 250 € (Hotel- und Reisekosten werden nicht übernommen). Dazu einfach kurz die folgenden drei Fragen hier in den Kommentaren bis spätestens Montag, 21. April 2014, 18 Uhr beantworten. Wir wählen dann die zwei besten Kommentare aus:

1. Archimedes von Syrakus lief in seiner Stadt herum und rief laut „Heureka!“ – was hat er damals wohl damit gemeint?
2. Wie würdest du nach der Konferenz von deinen Erfahrungen hier im Blog berichten? (ja, wir möchten, dass du einen kleinen, kreativen Nachbericht schreibst ;-)
3.  Wie kommt ein Stuttgarter Gründer an geniale Erfindungen und was würde er heutzutage bei seiner Entdeckung rufen?

 

Viel Glück!

It’s this time of the year!

hy! demo is bringing together Europe’s best startup programs to present their class of 2013 to a room of angel investors, VCs, industry experts and international media; on January, 18th 2014 at Stadtbad Wedding.

hy! demo is a curated, joint demo day, with international accelerators such as Techstars, Seedcamp, Startup Sauna, Startupbootcamp and more presenting alongside ProSiebenSat.1 Accelerator and Berlin-based programs like Axel Springer Plug&Play Accelerator, hub:raum and the Berlin Hardware Accelerator. hy! demo will be the first event of its kind in Europe and promises its audience a birds-eye view of the most exciting upcoming ventures.

At StartUp Stuttgart, we got the great opportunity to raffle one ticket for hy! demo 2014! Please comment below (in English or German) why you would like to attend the event until Friday, January 10th at 6pm. The best statement and reasoning will win (the code needs to be redeemed until January, 12th)! Let’s get ready for hy!

By the way, for those who don’t win, we’ll have a 50% discount code on the tickets ready to distribute.

Ihr habt eine Idee und wollt gründen? Aber ihr wisst noch nicht, wie ihr es angehen sollt? Dann bietet euch der Entrepreneurship Summit 2013 in Berlin eine gute Start-Plattform:

Lasst euch inspirieren von der außergewöhnlichen Atmosphäre beim größten Entrepreneurship-Event in Deutschland. Rund 150 Experten diskutieren, präsentieren und ‚workshoppen‘ mit rund 1500 Teilnehmern, verraten Tipps und Tricks, helfen durch Erfahrung und Know-how, damit euer Ideenkonzept ein Erfolg wird.

Die Erfahrung zeigt – als Gründer verwirft man, entwirft neu, erlebt Durchbrüche, Rückschläge, muss vermeintliche und echte Barrieren überwinden. Schiebt Teile des Konzepts hin und her, wie in einem Puzzle, bis sie – irgendwann – zusammen passen.

Ein gutes Geschäftskonzept zu entwickeln braucht Zeit, Anregung von außen, den Austausch mit Gleichgesinnten und erfahrenen Entrepreneuren, z.B. dem Preisträger des diesjährigen Deutschen Gründerpreises, Max Wittrock von Mymuesli.

Stöbert im Programm und findet eure persönlichen Favoriten für wertvolle Impulse zu eurem Gründungskonzept. Freut euch auf Keynotes von Prof. Max Otte und Zukunftsforscher Matthias Horx, auf Prof. Niko Paech, Ibrahim Evsan und den österreichischen Unternehmer Heini Staudinger. Meldet euch für die Workshops an (begrenzte Teilnehmerzahl).

Detaillierte Informationen und Tickets unter www.entrepreneurship-summit.de.
Das Video zur Einstimmung gibt’s auf YouTube.

Entrepreneurship Summit 2013 der Stiftung Entrepreneurship
unter der Leitung von Prof. Günter Faltin
19. und 20. Oktober 2013
Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Garystraße 35, 14195 Berlin

Wir weisen an dieser Stelle gerne auf einen von Gründerszene veröffentlichten Beitrag hin:

Startups aufgepasst: Die israelische Botschaft und Berlin Partner veranstalten den Wettbewerb Start Tel Aviv 2013, bei dem es eine fünftägige Reise nach Israel zu gewinnen gibt. Der Wettbewerb wird im Rahmen der ersten Langen Nacht der Startups Berlin entschieden, die die Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) gemeinsam mit verschiedenen Partnern am 7. September 2013 organisieren. Dieser wendet sich an Startups aus den Bereichen Internet, Mobile und Sicherheit. Noch bis zum 23. August ist eine Bewerbung für einen der drei Startplätze möglich.

Live-Pitch vor Publikum
Jungunternehmer zwischen 25 und 40 können sich schriftlich oder per Video für den Wettbewerb anmelden. Einzige Bedingung: Das Startup befindet sich bereits in der Seed Stage. Der Sieger wird während der Langen Nacht der Startups in Berlin am 7. September 2013 gekürt, denn der Pitch ist Teil des offiziellen Programms. Vor Publikum und Jury, besetzt mit Vertretern aus Wirtschaft und der Startup-Szene, müssen die Teilnehmer mit ihrer Idee überzeugen. Die Organisatoren rechnen mit mehreren Tausend Besuchern, darunter auch Pressevertreter, Business Angels und VCs. Dadurch ergibt sich für die Teilnehmer des Pitchs eine einmalige Plattform, ihr Projekt öffentlich vorzustellen.

Fünf Tage auf dem Google-Campus
Dem erfolgreichen Startup winken fünf intensive Tage auf dem Google-Campus in Tel Aviv. Gemeinsam mit 13 Startups aus aller Welt kann das deutsche Team dort an Workshops und Konferenzen teilnehmen, die von potenziellen Investoren begleitet werden. Israel gilt nach den USA als das Land mit den meisten Unternehmensgründungen und einer sehr dynamischen Startup-Szene. Entsprechend gute Möglichkeiten ergeben sich, vor Ort Kontakte zu israelischen sowie internationalen Firmen, Startups, Wissenschaftlern und Entwicklern zu knüpfen.

Alle Infos im Web
Alle Informationen zum Wettbewerb finden sich unter http://www.startupnight.de/startups/start-tel-aviv-2013.html

Diese Woche stand uns Adrian Thoma, Geschäftsführer der Sellaround GmbH, Rede und Antwort auf unsere 10 Fragen. Lest selbst, warum er Stuttgart als super Gründungsstandort sieht und er unbedingt mal mit Elon Musk essen gehen möchte.
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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?
Adrian Thoma: Mein Name ist Adrian Thoma und wir bieten mit Sellaround eine Social Commerce SaaS-Lösung an. Damit sind keine Facebook Shops gemeint, sondern innovative Lösungen die es Marken wie MINI, eBay oder diversen Bundesligisten ermöglichen, dass über ihre Produkte im Social Web mehr gesprochen wird und dass aus sozialen Netzwerken heraus Leads erzeugt bzw. direkt Umsätze erzielt werden.

Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Wir haben 2011 aus der Maria GmbH, meiner ersten Firma, ausgegründet.

Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Wir haben uns als Maria GmbH sowohl mit den Themen E-Commerce als auch Social Media beschäftigt. Die Vermengung beider Themengebiete war ausschlaggebend für den Prototypen von Sellaround.

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Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Ich habe 2008 zusammen mit Jens Schmelzle meine erste Firma, die Maria GmbH, als Kreativ- und Kommunikationsagentur gegründet. Daraus entstanden sind mittlerweile mehrere Sub-Firmen bzw. Ausgründungen, u.a. das sehr erfolgreiche E-Learning-Format Simpleshow sowie Sellaround. Das Sellaround-Team hat sich somit aus ehemaligen Agentur-Mitarbeitern zusammengestellt. Dazu kam dann noch Felix v. Kunhardt, vormals Director bei eBay Europe.

Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Rein formal keine großen, ich hatte ja davor schon einige Male das Gründungs-Prozedere durchlaufen. Hinzu kam bei Sellaround der Einstieg eines Seed-Investors, was die initialen Verhandlungen und das Vertragswerk dann doch exorbitant verkompliziert hat.

sellaround_logo

Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Haben wir doch gar nicht, wir haben auch ein kleines Büro in Berlin :) Dennoch ist Stuttgart meine Homebase, ich werde hier auch weiterhin gründen. Es entwickelt sich gerade eine Art Aufbruchstimmung in der Stuttgarter Startup-Szene (dank Startup-Stuttgart!), deren Teil wir sein wollen. Und manchmal ist es sicherlich auch gut, nicht mitten im Trubel zu stehen, man kann sich somit ein Stück weit besser fokussieren. Was an Stuttgart leider fehlt ist das kollaborative Element unter den Startups. Hier fehlt noch die direkte Vernetzung und am besten auch gesellschaftliche Verflechtung wie man das in Berlin teilweise sehen kann. Außerdem fehlt uns hier (noch) die qualitative Breite.

Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Ich glaube, dass sich vor allem Themen im B2B-Bereich hier hervorragend eignen, da wir ja sehr gesegnet sind mit vielen ansässigen Unternehmen von Weltruf. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Berlin beispielsweise. Wenn jemand gründen will, dann lohnen sich in jedem Fall die regelmäßig stattfindenden Gründer-Events wie das Gründergrillen oder das Startup Weekend, hier trifft man auf Gleichgesinnte.

Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Was ich in Stuttgart wirklich schlimm finde, ist das ordnungsmäßige Verhindern von Subkultur. Ein bisschen weniger „Theo“ und ein bisschen mehr Wagenhallen dürfte es schon sein. Ein toller Brückenbilder könnte hier die Startup-Szene sein, die ja eigentlich auch Subkultur sein will, aber gleichzeitig Jobs schafft.

Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Mit Elon Musk, um herauszufinden wie man a) in regemäßigen Abständen Branchen revolutioniert und b) dabei keinerlei Scheu und Angst zeigt immer wieder „all-in“ zu gehen.

Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?
Um ehrlich zu sein: keine Ahnung, da sich dieses Thema so schnell entwickelt und ändert. De facto wird E-Commerce immer sozialer werden und soziale Medien werden mehr E-Commerce Elemente erhalten. Ich hoffe, dass wir diese Verbindung mit definieren können.

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!

Bereits zum zweiten Mal lädt die neue Eventreihe hy! die europäische Gründerszene in die deutsche Hauptstadt ein und lässt sie im Radialsystem gegeneinander antreten. Am 19. Januar 2013 bekommen ausgewählte Start-ups die Chance sich auf Europas erster Demo Stage vor namhaften Vertretern der Internet-Branche zu präsentieren. Die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb endet am 11. Januar 2013. Bis dahin haben angehende Gründer und junge Unternehmen aus ganz Europa die Möglichkeit sich über die Website (www.hyberlin.com) zu bewerben. Auf die Gewinner warten Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro. Die Finalisten nehmen zudem am 18. Januar 2013 am geschlossenen Konferenzprogramm mit insgesamt 150 geladenen Unternehmern aus aller Welt teil.

Insgesamt haben zwölf Start-ups die Möglichkeit die Jury von sich und ihren Ideen zu überzeugen. Jedes Team präsentiert vier Minuten lang seine Idee (Pitch), bzw. ein neues Produkt (Launch). Beurteilt wird der Innovationsgrad, die Zusammensetzung des jeweiligen Teams, die Realisierbarkeit ihres Business Models, ihr Alleinstellungsmerkmal sowie die Abgrenzung gegenüber konkurrierenden Produkten.

Den Gründern der Siegerteams winkt eine Reise ins Silicon Valley, wo sie sich mit Branchengrößen und Investoren treffen werden. Daneben warten tolle Preise verschiedener hy! Partner. hub:raum, der Inkubator der Deutschen Telekom, vergibt Preise im Gesamtwert von 45.000 Euro, davon zwei bereits aus der Auftaktveranstaltung bekannte Geldkoffer mit je 15.000 Euro an den besten Pitch und Launch, sowie Mentoring im Wert von weiteren 15.000 Euro. Die Berliner Kommunikationsagentur piâbo schenkt dem Gewinner ein PR-Paket im Wert von 10.000 Euro sowie Social Media News Rooms für die ersten drei Plätze im Gesamtwert von 5.000 Euro. Außerdem können sie weitere Preise internationaler Partner erwarten.

Die teilnehmenden Start-ups haben die Chance, sich vor Presse und Szenegrößen wie Jawed Karim (Gründer von YouTube), MG Siegler (Gründer von CrunchFund), Paul Singh (Gründer von 500 Startups), Mathias Döpfner (CEO von Axel Springer), Esther Dyson (Gründerin von EDventure), Alexis Ohanian (Gründer von Reddit) und Om Malik (Gründer von GigaOM) zu beweisen.

Besucher und Finalisten können dadurch die Möglichkeit nutzen sich in persönlichen Gesprächen direkt mit ihnen auszutauschen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Außerdem erwartet sie ein All-Star Panel und ein spannendes Rahmenprogramm.

Evgeni Kouris, Gründer von Toywheel und Gewinner der hy! Startup Competition 2012: “hy! war eine großartige Erfahrung und hat uns sehr geholfen mit Toywheel durchzustarten. Wir haben Investoren und Medienvertreter getroffen, die uns mehr Aufmerksamkeit und Feedback schenkten, als wir je zu hoffen gewagt hätten.”

Tickets und weitere Informationen unter www.hyberlin.com

Heute haben wir wieder unsere „10 Fragen an“ für euch: Diesmal wurden diese von Tobias Günther, CEO und der Gründer der fournova GmbH, beantwortet. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du?
Tobias Günther: Ich bin CEO und Gründer der fournova GmbH. Wir entwickeln und vertreiben Software-Produkte. Unser erstes Produkt ist das Entwickler-Tool „Tower“ (www.git-tower.com), ein Mac-Client für das Versionskontrollsystem Git.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Tobias Günther: Wir sind als Startup seit Anfang 2010 dabei. Nach ca. 12 Monaten Entwicklungszeit gibt es Tower seit Februar 2011 am Markt.

StartUp Stuttgart: Wie bist Du bzw. ihr auf die Gründungsidee gekommen?
Tobias Günther: Versionskontrolle ist mittlerweile ein wichtiger Aspekt in der professionellen Software-Entwicklung. Ohne eine vernünftige grafische Oberfläche sind Versionskontrollsysteme nur leider sehr unangenehm zu bedienen. Für Git – das Versionskontrollsystem unserer Wahl – gab es bis vor einiger Zeit noch keine vernünftige GUI. Und da beschlossen wir, selbst ein solches Tool zu entwickeln.

StartUp Stuttgart: Was hast Du vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Tobias Günther: Nach 6 Jahren als Geschäftsführer einer kleinen Web-Agentur wurde mir bewusst, dass ich nicht ewig in der Dienstleistungsbranche verbringen wollte. Meine beiden Kollegen Julian und Alex, die gegen Ende der Agenturzeit zu mir gestoßen waren, fanden die Aussicht auf ein eigenes Produkt ebenfalls spannend. Als die Idee dann gefunden war, legten wir los!

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung Deines Startups die größten Herausforderungen?
Tobias Günther: Ein Produkt ohne Fremdkapital aufzubauen ist eine große Herausforderung. Wir mussten recht lange sowohl Dienstleistungsprojekte als auch die Produktentwicklung parallel betreiben. Das ist ganz schön anstrengend…
Vermutlich die größte Herausforderung ist aber, gute und verlässliche Leute ins Team zu holen. Es gibt meines Erachtens keinen wichtigeren Erfolgsfaktor. Hier scheine ich aber ein glückliches Händchen zu haben – ich bin sehr stolz auf mein Team voller großartiger Menschen!

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Tobias Günther: Tja, wie soll ich es sagen… wir tanzen sozusagen auf beiden Hochzeiten ;-) Wir haben ein Büro in Stuttgart und eines in Berlin. Stuttgart war keine strategische Entscheidung; für mich ist es schlichtweg mein Lebensmittelpunkt.
Andererseits bietet Stuttgart als Standort aber tatsächlich auch einige Vorteile gegenüber Berlin: mit einer großen und hochklassigen Hochschullandschaft aber relativ wenigen Startups hat man etwas weniger Wettbewerb bei der Suche nach guten Mitarbeitern.

StartUp Stuttgart: Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Tobias Günther: Sucht ganz dringend das Gespräch mit anderen Startups und Unternehmern! Wir können viel voneinander lernen und dadurch ein paar Umwege vermeiden. Wir können uns oftmals ganz einfach gegenseitig helfen. Und wir kommen im gemeinsamen Gespräch auf ganz neue Ideen.
Meldet euch bei mir – ich würde mich sehr freuen!

StartUp Stuttgart: Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Tobias Günther: Startups sollten in guter, zentraler Lage zu einem vernünftigen Preis an tolle Büroräume kommen können. Es ist so schwierig und teuer, an etwas kleinere Flächen heranzukommen. Meist muss man dann entweder auf eine gute Lage oder eine schöne Atmosphäre verzichten.
Ein zentraler, schöner Office-Space, in dem sich viele Startups ansiedeln und austauschen können, würde die Startup-Szene in Stuttgart definitiv voran bringen.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Tobias Günther: Generell finde ich Gespräche mit anderen Unternehmern, die ein Produkt erfolgreich auf den Markt gebracht haben, sehr spannend. Ich bin hier nicht fixiert auf möglichst klangvolle Namen ;-)

StartUp Stuttgart: Wo siehst Du fournova heute in fünf Jahren?
Tobias Günther: In fünf Jahren werden wir in allen Bereichen viel dazu gelernt haben. Wir werden im richtigen Markt mit der richtigen Strategie ein rundes Produkt anbieten.

Vielen Dank für das interessante Interview. Wir wünschen Dir und euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Heute haben wir wieder ein Stuttgarter Startup unsere 10 Fragen beantworten lassen, diesmal von Matthias Dietrich von den Unusuals. Viel Spaß beim Lesen.

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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?
Matthias Dietrich: Ich bin CTO der Unusuals GmbH & Co. KG, Berlin (mit der IT in Stuttgart). Wir sind ein „Social Business Network“ für die weltweite Werbebranche. Weltweit in der Tat, denn wir haben Nutzer aus über 80 Ländern der Welt, Europa und Nordamerika sind bei uns fast gleichauf vertreten. Bei uns können sich alle Personen, die an der Erstellung von Werbung im klassischem Sinne beteiligt sind, mit ihren Werken präsentieren, sich vernetzen und damit Akquise machen. Zudem machen wir die weltweite Branche auf einer interaktiven Map sichtbar und transparent, was das Finden von interessanten Personen stark vereinfacht.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
M. Dietrich: Die Idee zu Unusuals wurde ca. 2007 von Nayer Paknia und Stephan Braungardt geboren und als Prototyp in die Welt gesetzt. Nachdem sich gezeigt hatte, dass damit ein valider Punkt der Werbebranche angesprochen wird, gab es 2010 einen Neustart mit der Gründung der GmbH & Co. KG. Damals bin ich mit einigen anderen in die Firma eingestiegen, gleichzeitig wurden damit ein paar Vollzeitarbeitsplätze geschaffen :-).

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
M. Dietrich: Da ich bei der Gründung nicht selbst anwesend war, kann ich hier nur Dinge vom Hörensagen erzählen…
Der Begriff „Web 2.0“ war 2007 gerade auf seinem Höhepunkt (wie man heute sagt), und aus diesem Hype entstand auch die Idee zur Vernetzung der weltweiten Werbebranche, die damals immer noch nicht so richtig im Internet angekommen war. Einige Firmen hatten zwar bereits Websites, aber das gezielte Finden von benötigten Personen (z.B. Location Scouts, Set Designer, …) gestaltete sich damals meistens nach diesem Schema: mühsames Abfragen von Kontakten, die jemanden kennen der jemanden kennt, der gerade Zeit hat… Oder man wusste es einfach, z.B. durch Erfahrung.

Nachdem Facebook und StudiVZ so langsam Einzug in Deutschland hielten, kam die Idee auf, die Werbebranche zu „revolutionieren“ und digital zu vernetzen. Das Internet und eine Platform für Werber würde vieles einfacher gestalten: Werbefilme und andere Referenzarbeiten müssten nicht mehr per Post versendet werden, um Aufträge zu erhalten, Leute könnten international ohne umständliche Wege gefunden und angesprochen werden. Diese Idee wurde dann in die Tat umgesetzt.

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
M. Dietrich: Wir sind aktuell 50% aus der Werbebranche und 50% aus der IT. Nayer Paknia war zuvor Regisseurin von Werbefilmen und Musikclips, Stephan Braungardt leitet die Berliner Niederlassung der Produktionsfirma „Neue Sentimental Film“. Ich war zuvor freiberuflicher Softwareentwickler und bin es zum kleinen Teil immer noch. Dann gibt es noch Patrick Goldmann, der als Softwareentwickler auch in Stuttgart angestellt ist.

Gefunden haben wir uns im Sommer 2010, als ich mehr wollte als „nur“ Freiberufler zu sein. Durch einen gemeinsamen Bekannten, der damals Angel Investor war und heute einen Inkubator in Berlin führt, wurden wir einander bekannt gemacht. Ich hatte zu der Zeit Kontakte zu mehreren Startups, jedoch war Unusuals das interessanteste von allen. Es gab im damals noch kleineren Team sehr viele kreative Ideen, unter anderem Pinky (siehe: http://www.wheres-the-bear.com), der/die eine Verbindung in die Offline-Welt der Werbebranche herstellte und die Leute begeisterte. Auch, dass nicht ein lokaler Markt, sondern von Anfang an die Branche auf der ganzen Welt angesprochen wurde und das tatsächlich funktionierte, imponierte mir.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
M. Dietrich: Wie gesagt, zur Gründung selbst kann ich nicht viel sagen. Allerdings sind mir keine besonderen Probleme bekannt. Ich kann aber ein wenig von den Herausforderungen und damit verknüpften Problemen beim „Neustart“ berichten…

Die Gründung der GmbH & Co. KG hat natürlich einen ziemlich großen Aufwand und Diskussion mit Anwälten und Steuerberatern mit sich gebracht. Die Tatsache, dass wir über 600km entfernt in Stuttgart arbeiten hat sich auch als Herausforderung erwiesen, die wir inzwischen aber auch recht gut meistern.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart und Berlin als Standorte entschieden und nicht wie viele andere Startups nur für Berlin?
M. Dietrich: „Entschieden“ wäre da wohl etwas übertrieben ;-). Ich bin in Stuttgart aufgewachsen, liebe die Gegend und hatte hier als Freiberufler meinen Sitz. Aus verschiedenen Gründen hatte ich mit meiner Frau entschieden, vorerst hier in Stuttgart bleiben zu wollen. Aus diesem „vorerst“ sind nun bald zwei Jahre geworden und unser erster, fester Mitarbeiter arbeitet in unserem „inoffiziellen“ Stuttgarter Büro. Ein Umzug nach Berlin ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, es gibt verschiedene Gründe, warum das sinnvoll sein kann.

StartUp Stuttgart: Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
M. Dietrich: Vernetzt euch mit anderen Startups und Gründern! Wir hatten unser Büro zuvor im wunderschönen Ludwigsburg, aber waren — trotz Sitz im Film- und Medienzentrum — recht isoliert. Jetzt, in der Ossietzkystraße, bekommen wir viel mehr von der Gründerszene mit, was in manchen Momenten echt aufbauend sein kann!

StartUp Stuttgart: Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
M. Dietrich: Es gibt ein paar Dinge, die ich an/in Stuttgart ändern würde, aber ein Tag reicht da wohl nicht aus ;-).
Grundsätzlich würde ich die Stadt gerne fahrradfreundlicher gestalten. Es gibt zwar ein paar Fahrradwege, aber durchgehend muss man sich immer wieder auf die Straße begeben. Gerade mit Kindern auf dem Kindersitz hab ich da immer ein schlechtes Gefühl.

Die Preise des öffentlichen Nahverkehrs könnte man auch etwas absenken… Für Gelegenheitsfahrer sind die zu hoch und das Erhöhen von Parkgebühren, also den Umkehrschluss, halte ich nicht für sinnvoll.
Ich denke das sind die wichtigsten Dinge erstmal :-).

StartUp Stuttgart: Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
M. Dietrich: Ich glaube mit meiner Frau ;-). Denn seit unser kleiner Sohn auf der Welt ist, den ich über alles liebe und über dessen Bereicherung meines Lebens ich mich sehr freue, haben wir viel weniger Zeit für einander…

StartUp Stuttgart: Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?
M. Dietrich: In fünf Jahren… Das ist eine lange Zeit. Dann ist Unusuals ein fester Bestandteil der Werbebranche, nicht mehr wegzudenken und wir sind bei jedem Werbe(film)festival als Partner an Board und bilden den Arm dessen ins Internet… Wir starten bereits mit der Partnerschaft mit dem REKLAME FILMPREIS in Frankfurt im November ;-).

Vielen Dank Matthias für die spannenden Antworten und euch viel Erfolg weiterhin!