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Der Wettbewerb Baden-Württemberg Goes Mobile (BW Goes Mobile) geht in die nächste Runde – dieses Jahr mit neuen Kategorien, neuen Mentoren und dem Creative Camp, einem viertägigen Training in Business Modelling, Finanzierung und Pitching mit internationalen Coaches!

Ihr seid Student, Entwickler, Entrepreneur aus Baden-Württemberg oder habt bereits ein Startup in Baden-Württemberg gegründet? Dann bewerbt Euch mit Eurer Projekt- oder Geschäftsidee bis zum 31. März 2014 in einer von vier Kategorien und gewinnt Preisgelder von bis zu 10.000 Euro.

Eure Einreichung
Reicht Eure Projekt- oder Geschäftsidee in einer der folgenden Kategorien ein:

  • Stationärer Handel trifft E-Commerce
  • Public Sector Goes Mobile
  • Mobile Housemate 2.0
  • Inhouse App-Lösungen für KMU

Eine ausführliche Beschreibung der Kategorien findet ihr unter http://bw-goes-mobile.mfg.de/de/kategorien-2014

BW Goes Mobile 2014

Einreichen könnt ihr Projektideen, die noch vor der technischen und wirtschaftlichen Umsetzung stehen, genauso wie Prototypen, für die ihr während des Wettbewerbs ein entsprechendes Geschäftsmodell entwickelt, und schließlich auch Geschäftsideen, die ihr im Rahmen des Wettbewerbs marktfähig macht.

Ablauf des Wettbewerbs
Aus den eingereichten Ideen wählt eine Fachjury im April 2014 das jeweils beste Konzept pro Kategorie aus. Wenn Eure Einreichung als Gewinnerkonzept prämiert wird, könnt ihr ab April 2014 mit der Umsetzung der Projekt- oder Geschäftsidee starten. Das Preisgeld wird im Laufe der Umsetzungsphase von April bis Oktober gestaffelt ausgezahlt.

Während der Umsetzungsphase stehen Euch die Unternehmenspartner Kärcher, ITM Beratungsgesellschaft, KDRS / RZRS, CIT und Mackevision als Mentoren beratend zur Seite und unterstützen Euch sowohl in der technischen Implementierung als auch in der (Weiter-)Entwicklung Eures Geschäftsmodells.

Ein neues Highlight in diesem Jahr: das viertägige Creative Camp im Mai (KW21, Datum: tba) am Bodensee im Rahmen des EU-Projektes CCAlps. Gemeinsam mit internationalen Entrepreneuren erhalten die Gewinnerteams sowie ausgewählte Einreicher umfangreiche Trainings und 1:1 Coachings, unter anderem in den Bereichen Business-Modelling, Finanzierung und Pitching.

Find Your Team
Projektideen können auch von Teams eingereicht werden. Diejenigen, die noch auf der Suche nach komplementären Teamkollegen sind, können folgende Angebote nutzen:

  • BW Goes Mobile Gründergrillen am 19. Februar 2014: Vorstellung der Kategorien und Möglichkeit, Teampartner zu finden (keine Anmeldung notwendig)
  • MFG Talente-Tag am 27.03.2014 um 17 Uhr im Literaturhaus in Stuttgart: Die Mentoren präsentieren ihre Kategorien und ihr könnt in der BW Goes Mobile Networking Area das Gespräch mit ihnen vertiefen oder Euer Team ergänzen. Bitte meldet euch für den Talente-Tag via osterlitz[at]mfg.de an.
  • BW Goes Mobile Facebook-Gruppe

Sendet Euer Bewerbungsformular bis zum 31. März 2014 an: mobilewettbewerb[at]mfg.de

Das Bewerbungsformular, weiterführende Informationen zum Ablauf des Wettbewerbs sowie die ausführliche Beschreibung der Kategorien findet ihr unter: www.bw-goes-mobile.mfg.de

Diese Woche stand uns Adrian Thoma, Geschäftsführer der Sellaround GmbH, Rede und Antwort auf unsere 10 Fragen. Lest selbst, warum er Stuttgart als super Gründungsstandort sieht und er unbedingt mal mit Elon Musk essen gehen möchte.
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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?
Adrian Thoma: Mein Name ist Adrian Thoma und wir bieten mit Sellaround eine Social Commerce SaaS-Lösung an. Damit sind keine Facebook Shops gemeint, sondern innovative Lösungen die es Marken wie MINI, eBay oder diversen Bundesligisten ermöglichen, dass über ihre Produkte im Social Web mehr gesprochen wird und dass aus sozialen Netzwerken heraus Leads erzeugt bzw. direkt Umsätze erzielt werden.

Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Wir haben 2011 aus der Maria GmbH, meiner ersten Firma, ausgegründet.

Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Wir haben uns als Maria GmbH sowohl mit den Themen E-Commerce als auch Social Media beschäftigt. Die Vermengung beider Themengebiete war ausschlaggebend für den Prototypen von Sellaround.

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Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Ich habe 2008 zusammen mit Jens Schmelzle meine erste Firma, die Maria GmbH, als Kreativ- und Kommunikationsagentur gegründet. Daraus entstanden sind mittlerweile mehrere Sub-Firmen bzw. Ausgründungen, u.a. das sehr erfolgreiche E-Learning-Format Simpleshow sowie Sellaround. Das Sellaround-Team hat sich somit aus ehemaligen Agentur-Mitarbeitern zusammengestellt. Dazu kam dann noch Felix v. Kunhardt, vormals Director bei eBay Europe.

Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Rein formal keine großen, ich hatte ja davor schon einige Male das Gründungs-Prozedere durchlaufen. Hinzu kam bei Sellaround der Einstieg eines Seed-Investors, was die initialen Verhandlungen und das Vertragswerk dann doch exorbitant verkompliziert hat.

sellaround_logo

Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Haben wir doch gar nicht, wir haben auch ein kleines Büro in Berlin :) Dennoch ist Stuttgart meine Homebase, ich werde hier auch weiterhin gründen. Es entwickelt sich gerade eine Art Aufbruchstimmung in der Stuttgarter Startup-Szene (dank Startup-Stuttgart!), deren Teil wir sein wollen. Und manchmal ist es sicherlich auch gut, nicht mitten im Trubel zu stehen, man kann sich somit ein Stück weit besser fokussieren. Was an Stuttgart leider fehlt ist das kollaborative Element unter den Startups. Hier fehlt noch die direkte Vernetzung und am besten auch gesellschaftliche Verflechtung wie man das in Berlin teilweise sehen kann. Außerdem fehlt uns hier (noch) die qualitative Breite.

Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Ich glaube, dass sich vor allem Themen im B2B-Bereich hier hervorragend eignen, da wir ja sehr gesegnet sind mit vielen ansässigen Unternehmen von Weltruf. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Berlin beispielsweise. Wenn jemand gründen will, dann lohnen sich in jedem Fall die regelmäßig stattfindenden Gründer-Events wie das Gründergrillen oder das Startup Weekend, hier trifft man auf Gleichgesinnte.

Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Was ich in Stuttgart wirklich schlimm finde, ist das ordnungsmäßige Verhindern von Subkultur. Ein bisschen weniger „Theo“ und ein bisschen mehr Wagenhallen dürfte es schon sein. Ein toller Brückenbilder könnte hier die Startup-Szene sein, die ja eigentlich auch Subkultur sein will, aber gleichzeitig Jobs schafft.

Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Mit Elon Musk, um herauszufinden wie man a) in regemäßigen Abständen Branchen revolutioniert und b) dabei keinerlei Scheu und Angst zeigt immer wieder „all-in“ zu gehen.

Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?
Um ehrlich zu sein: keine Ahnung, da sich dieses Thema so schnell entwickelt und ändert. De facto wird E-Commerce immer sozialer werden und soziale Medien werden mehr E-Commerce Elemente erhalten. Ich hoffe, dass wir diese Verbindung mit definieren können.

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!

Im Rahmen unserer Reihe „10 Fragen an…“ haben wir diesmal die Geschäftsführer der brickfox GmbH interviewt, einem E-Commerce Startup aus Stuttgart. Weiterlesen

Der Online-Stammtisch Stuttgart startet mit Vollgas ins neue Jahr: Am Mittwoch, den 27.02.2013 findet der OSS 4.0 im Württembergischen Automobilclub statt. Der 1899 gegründete Club bietet ein herrliches Ambiente mitten im Zentrum Stuttgarts.

Neues Jahr – neue Location! Beim Online-Stammtisch Stuttgart wird gleich zu Beginn des Jahrs Vollgas gegeben. Und wo ginge das besser als bei einem der traditionsreichsten Automobilclubs des Landes? Am Mittwoch, den 27.02.2013 fällt um 18:30 Uhr der Startschuss für den OSS 4.0. Im zentral gelegenen Clubhaus in der Mörikestraße 30 am Fuße der Karlshöhe lässt die Stuttgarter Online-Marketing und E-Commerce Branche die Motoren für das Jahr 2013 warmlaufen.

oss_logo

Auch für den wohlverdienten Gaumenschmaus nach Feierabend ist dieses Mal bestens gesorgt. Im Ticketpreis enthalten sind eine leckere schwäbische Mahlzeit (auch in vegetarischer Variante vorhanden), ein Welcome-Drink sowie ein kleines Buffet. Es wird außerdem einen Impulsvortrag geben und auch die beliebten Speednetworking-Runden werden natürlich nicht fehlen.

Wer sich mit der Entscheidung nicht allzu lange Zeit lässt, bekommt all das bis zum 08.02.2013 zum Early-Bird-Preis von nur 19€. Studierende zahlen sogar nur 15€ – einfach den Code OSS04STUDENT bei der Anmeldung eingeben (Studentenausweis bitte trotz vorheriger Ticketbestellung mit zum Event bringen!).

Die Tickets gibt es unter http://stuttgart.online-stammtisch.com/tickets.html

Es gibt wieder Neues aus der Stuttgarter Gründerszene zu berichten: Seit Anfang Juni 2012 ist der Print on-demand Shop Instashirt von Sebastian Freytag online.

Wer jetzt denkt „Ach nee, schon wieder so was…“ wird durch eine durchdachte Geschäftsidee und einen schön designten Shop überzeugt. „Mit Instashirt.de haben wir ein Angebot geschaffen, das es so nicht in Deutschland gibt“, so der Gründer Sebastian Freytag. Die Vorraussetzungen, um Instashirt nutzen zu können, sind denkbar einfach. Instagram-Nutzer können mit ihrer iPhone- oder Android-App Fotos mit Filtern versehen und diese direkt mit der Community teilen.

Um beispielsweise eine Tasse mit den eigenen Fotos zu gestalten, muss man über ein aktiv genutztes Instagram-Konto verfügen. Auf der Website von Instashirt kann man sich dann mit seinem Instagram-Konto einloggen und damit eine Verknüpfung zwischen Instashirt und Instagram herstellen. Nach dem Login wählt man einfach aus den vielfältigen Designs aus und versieht diese mit seinen Fotos. In einem einfach zu bedienenden Editor kann das Motiv in der Größe angepasst und aus einer Vielzahl an Farben und Größen ausgewählt werden. Neben der mobilen Version kann man auch ganz einfach über die Website bestellen. Dabei stehen eine Vielzahl an Produkten zur Verfügung, z.B. Buttons, Tassen, T-Shirts, Kapuzenjacken & -pullover, Kopfkissenbezüge, Langarm-Shirts, Stoffbeutel, Tops und Trinkflaschen.

Bei der Produktion und Logistik der Produkte setzt Instashirt auf Spreadshirt als hochwertigen Partner. Die Produktion und der Versand der Unikate dauert ca. 5 bis 7 Werktage. Instashirt ist bisher auf Deutsch, Englisch und sogar Französisch verfügbar und beliefert neben dem europäischen auch das nordamerikanische Ausland. Hier wird also ein großer internationaler Markt mit viel Umsatzpotenzial angegangen (man denke an all die Massen an Instagram-Photos auf den Handys der globalen Bevölkerung).

Durch diese vielfältige Verwendungsmöglichkeit der eingefangenen persönlichen Momente werden sicherlich viele Instagram-Nutzer auf das Angebot von Instashirt aufmerksam werden, denn eine solche Lösung hat bisher gefehlt.

Wir wünschen Sebastian alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit Instashirt und sind gespannt, wann uns die ersten Stuttgarter mit Instashirts über den Weg laufen :)

Seit einigen Wochen beobachten wir nun schon mit großer Aufmerksamkeit das taufrische Stuttgarter Startup Mädchenflohmarkt. Nachdem das gleichnamige Offline-Event im Frühjahr schon unerwartet viel Andrang erfahren hatte, wurde der Online-Shop schon gehypt, bevor er überhaupt live geschaltet wurde. So schafften es die Macher hinter dem Projekt auch, innerhalb von nur vier Wochen 50.000 Facebook-Fans zu aktivieren (mittlerweile sind sie sogar schon fast bei 90.000). Wow, wir ziehen unseren Hut. Hier wird eine Nische bedient, die genau den Zeitgeist trifft: hochwertige Mode + unkomplizierte Verfügbarkeit + Nachhaltigkeit durch Second-Hand. Erste Copycat-Bestrebungen in Berlin sprechen auch dafür, dass hier noch einiges passieren wird.

Wie der Name schon vermuten lässt, spricht Mädchenflohmarkt die weibliche Zielgruppe an. Prinzipiell funktioniert der Online-Shop so, dass jede ihre Markenkleidung, die sie nicht mehr anzieht, aber noch super tragfähig ist, zum Verkauf anbieten kann. Für diejenigen, die ihren Kleiderschrank vom Ballast der letzten Jahre befreien wollen und ihre Kleidungsstücke gleich bergeweise einstellen wollen, gibt es einen speziellen Concierge-Service, der das Photographieren und Einstellen der Stücke übernimmt. Vorreiterinnen der Modeblogger-Szene haben hier den Weg geebnet und direkt am ersten Tag, als der Shop online gegangen ist, war schon ein Drittel der verfügbaren Artikel ausverkauft.

Im Gegensatz zu Ebay und anderen Plattformen finden sich auf Mädchenflohmarkt tatsächlich richtige Schmuckstücke und besondere Mode-Highlights. Man merkt zudem die Liebe zum Detail und zu Mode im Allgemeinen. Kein Wunder, denn hinter der Plattform stecken die E-Commerce und Fashion-Experten von edelight, deren Erfolg für sich spricht. Und auch die breite Öffentlichkeit ist schon hellhörig geworden. Letzte Woche hat u.a. RTL Explosiv das Team in Stuttgart besucht und den Concierge-Service mitverfolgt. Die Plattform spricht also auch die breite Masse an.

Wir wünschen den Machern von Mädchenflohmarkt weiterhin viel Erfolg und wir freuen uns sehr, dass sie die Stuttgarter Startup-Szene so erfolgreich bereichern.