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Stell dir vor du hast drei Minuten Zeit – also ziemlich genau die Dauer einer Aufzugsfahrt – um dein Startup / deine Idee vor einer Jury und Publikum vorzustellen und das ohne digitale Präsentationsmedien. Das ist die Idee beim Startup BW Elevator Pitch, der sich zum Ziel gesetzt hat Gründern eine Bühne für ihre Ideen zu bieten und das regionale Ökosystem weiter auszubauen. Wir wollten mehr wissen – über die Veranstaltung, den Ablauf, die Motivation dahinter und haben uns darüber mit der Wirtschaftsministerin Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut unterhalten.

 

StaStu: Hallo Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut, können Sie uns sagen, wie ein Elevator Pitch abläuft?

Wirtschaftsministerin: Bei 15 Vorentscheiden bieten wir in ganz Baden-Württemberg Gründerinnen, Gründern und Start-ups die Gelegenheit, sich mit ihren Produkten und ihren Dienstleistungen zu präsentieren. Dabei stehen immer zehn Teams auf der Bühne und jede Präsentation dauert exakt drei Minuten. Direkt im Anschluss an die Pitches der Teams stellt die Jury Fragen. Sie entscheidet auch über die Preisträger. Das Publikum wird auch nach seiner Meinung gefragt und wählt den Publikumsliebling. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Elevator-Pitch-Vorentscheide treten dann im Landesfinale gegeneinander an. Das Finale findet am 21. Juni in der L-Bank in Stuttgart statt. Dort wird dann also das beste Gründungsteam des Jahres ausgezeichnet.

 

StaStu: Was war die Motivation den Elevator Pitch BW ins Leben zu rufen? Was ist die Zielsetzung?

Wirtschaftsministerin: Wir wollen den Gründergeist im Land weiter beleben. Das war und ist uns sehr wichtig, vor allem vor dem Hintergrund, dass immer weniger Menschen eine eigene Firma gründen. Mit dem Wettbewerb verfolgen wir mehrere Ziele: Wir wollen Gründerinnen und Gründern eine Bühne für ihre Ideen bieten. Die Geschäftsmodelle werden durch die Jury bewertet und „pitchen“ ist eine super Übung, seine Ideen zu präsentieren. Außerdem kann man bei unseren Elevator Pitches andere Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte kennen lernen und Kontakte im regionalen Start-up-Ökosystem knüpfen. Wir wollen außerdem die baden-württembergische Bevölkerung für Existenzgründung und Unternehmertum sensibilisieren. Tolle Ideen gibt es auch hier um die Ecke – nicht nur im Fernsehprogramm.

Landesfinale des Elevator Pitch 2016/2017 – Platz 2: Idana

StaStu: Was sind die Bedingungen um mitzumachen? Kann jedes Startup / jede Idee Pitchen?

Wirtschaftsministerin: Mitmachen dürfen volljährige Gründungswillige, die an einer Idee oder einem Projekt arbeiten und Teams in der Vorgründungsphase. Die Teilnahme am Wettbewerb ist bis maximal drei Jahre nach Start der Geschäftstätigkeit möglich. Außerdem muss der Standort des Unternehmens in Baden-Württemberg liegen oder die Gründung muss im Land angestrebt werden. Wer einmal auf der Bühne eine Idee präsentiert hat, darf mit dieser Idee nicht noch einmal teilnehmen. Im nächsten Jahr darf sich dieselbe Person gerne wieder mit einer neuen Idee bewerben. Thematisch ist der Elevator Pitch ganz offen. Nur unsere beiden Special Cups haben einen Fokus: Beim DEHOGA Cup geht es um Konzepte aus den Bereichen Gastronomie und Hotellerie und deren Zulieferindustrien. Der SOCIAL IMPACT Cup fokussiert auf Social Entrepreneurship.

 

StaStu: Was ist die Motivation für ein Startup bei einem Pitch mitzumachen?

WirtschaftsministerinDie Teams nehmen aus ganz unterschiedlicher Motivation am Wettbewerb teil. Teams in der frühen Phase wollen ihre Idee vor der Jury und dem Publikum testen und auf Basis der Fragen und des Feedbacks weiterentwickeln. Gründerinnen und Gründer, die schon mit ihren Produkten und Dienstleistungen am Markt sind, suchen nach Kunden, Kooperationspartnern, weiteren Teammitgliedern oder Investoren. Außerdem gibt es auch Preisgelder zu gewinnen, die die L-Bank sponsert. Auch die sind ein Anreiz beim Start-up BW Elevator Pitch an den Start zu gehen.

 

StaStu: Wo kann man sich die nächste Veranstaltung ansehen?

WirtschaftsministerinFünf regionale Vorentscheide liegen noch vor uns. Der nächste findet am 27. April beim Kongress „Stuttgart gründet“ statt. Der Wettbewerb macht aber auch noch Station in Pforzheim, Weingarten, Heilbronn und Karlsruhe. Ein Highlight wird das Landesfinale am 21. Juni in Stuttgart, wo alle Siegerteams der Vorentscheide gegeneinander antreten. Alle Termine stehen auf www.startupbw.de. Die Teams freuen sich auf zahlreiche Zuschauer und Unterstützer!

Wirtschaftsministerin Frau Hoffmeister-Kraut bei der Eröffnung des Elevator Pitch

StaStu: Von den Startups, die in den letzten Runden weit gekommen sind/ gewonnen haben – gibt es hier eine Erfolgsstory, die Sie uns erzählen können?

WirtschaftsministerinAus den letzten Elevator-Pitch-Runden können wir viele kleine und große Erfolgsgeschichten erzählen. Manche Teams haben durch den Pitch neue Mitarbeiter, Partner und hilfreiche Kontakte gewonnen. Andere haben darüber Kontakte zu Investoren geknüpft. Viele Teams haben nach der Teilnahme beim Wettbewerb ihre Ideen und Geschäftsmodelle mit Leidenschaft, Mut und Fleiß weiterentwickelt und dabei das Jury-Feedback einfließen lassen. Es wurden auch erfolgreich Crowdfunding-Kampagnen abgeschlossen, da denke ich an Idana Tomes GmbH oder Fridi unverpackt. Und es wurden weitere Preise bei anderen Gründerwettbewerben abgeräumt, zum Beispiel von Baupilot GmbH beim CyberOne 2017 oder VRehaGO beim Life´s a pitch-Award von Samsung.

 

StaStu: Gibt es nach den Pitches/ Veranstaltungen noch Support für die einzelnen Startups oder begrenzt sich die Unterstützung darauf eine Bühne zu bieten um die Bekanntschaft zu steigern?

WirtschaftsministerinDie Teams beim Elevator Pitch können nach der Veranstaltung auf mehreren Ebenen von der Teilnahme profitieren. Gespräche, die im Umfeld des Wettbewerbs geführt werden, bringen neue Kontakte und eine bessere Vernetzung. Über die Veranstaltungen und die vorgestellten Ideen wird regelmäßig in den lokalen Medien berichtet. Die Fotos und Videos, die unser Event-Team erstellt, dürfen die Teilnehmenden kostenlos für ihre eigenen Vermarktungs- und Kommunikationsaktivitäten nutzen. Einige Wochen nach den Veranstaltungen bekommen alle Teilnehmenden das zusammengefasste Jury-Feedback zur Verfügung gestellt. Das kann bei der weiteren Entwicklung der Idee unterstützen und eine wichtige Hilfestellung sein. Bei Bedarf vermitteln wir auch Kontakt zu den sechs Institutionen bzw. Netzwerken, die vom Land und ESF gefördert werden, um eine kostengünstige Gründungsberatung durch eine Expertin oder einen Experten anzubieten. Da nutze ich direkt die Gelegenheit und weise auf unsere Beratungsgutscheine für Gründungsinteressierte hin.

 

Vielen Dank Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut für das Interview und Ihre Zeit.

Wer am 27.04 noch nichts vor hat ist mehr als willkommen, sich den Elevator Pitch beim Kongress “Stuttgart gründet” einmal selbst anzusehen.

Am 07. April findet in Böblingen der zehnte Regional Cup der landesweiten Wettbewerbsrunde Elevator Pitch BW statt. Der Regional Cup Böblingen ist Teil der Gründerveranstaltung start.me.up, die in den Räumlichkeiten der IBM in Ehningen stattfindet. Bei start.me.up erwartet Euch ein umfangreiches Informationsprogramm rund um das Thema Gründung. Beim Elevator Pitch habt Ihr die Möglichkeit, Eure Geschäftsidee, Euer neu gegründetes Unternehmen oder Startup auf der Bühne innerhalb von drei Minuten vor der Jury vorzustellen. Außerdem habt Ihr die Gelegenheit andere Gründer kennen zu lernen und Euch mit der lokalen Gründerszene zu vernetzen.

Auf die Gewinner des Elevator Pitch BW Regional Cup Böblingen warten attraktive Geldpreise, die von der L-Bank zur Verfügung gestellt werden und der Sieger zieht ins Landesfinale am 01. Juni 2017 in Stuttgart ein. Hier messen sich alle Sieger der regionalen Vorentscheide und es wird das beste Gründerteam des Landes gekürt.

Seid dabei, beim Regional Cup Böblingen und bei start.me.up! Bitte beachtet den Anmeldeschluss für den Elevator Pitch: 31. März – 12:00 Uhr

Jetzt bewerben: Elevator Pitch BW Regional Cup Böblingen

Anmeldung für start.me.up

Seid dabei – Mitmachen lohnt sich!

Der Elevator Pitch BW ist eine Veranstaltung der Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg. Die Preisgelder werden von der L-Bank gesponsert.
Hier findet Ihr weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe Elevator Pitch BW:
web: www.elevatorpitch-bw.de
facebook: www.facebook.com/elevatorpitchbw
twitter: www.twitter.com/ElevatorPitchBW
YouTube: www.youtube.com/user/ElevatorPitchBW

Weitere Informationen zum Veranstalter findet Ihr hier:
Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Wohnungsbau: www.wm.baden-wuerttemberg.de
Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge: www.gruendung-bw.de
L-Bank: www.l-bank.de

 

Im Herbst 2015 startete die dritte Runde der landesweiten Elevator Pitch BW Wettbewerbsreihe durch Baden-Württemberg mit dem Auftakt am 01.10.2015 in Heidelberg. Bereits zehn Wettbewerbe haben in dieser Runde stattgefunden, nun folgen noch sieben Events, davon einige in Stuttgart und der Region:

Neben den 500 Euro Preisgeld dürfen die jeweiligen Regionalsieger am Landesfinale im am 17. Juni 2016 teilnehmen. Die Zweitplatzierten jedes Regional Cups erhalten ein Preisgeld von 300 Euro und die Drittplatzierten 200 Euro. Die Gewinner der Wild Card (Publikumsliebling) dürfen an einem weiteren Vorausscheid teilnehmen und haben hier noch einmal die Chance, sich für das Finale zu qualifizieren.

Nutzt Eure Chance und bewerbt Euch jetzt für einen der kommenden Regional Cups! Anmelden kann sich jeder mit einer Geschäftsidee aus Baden-Württemberg. Ihr müsst kein Unternehmen gegründet haben, jedoch solltet ihr nicht mehr als drei Jahre an der Geschäftsidee gearbeitet haben. Ihr habt Euch schon einmal beworben und habt es beim Online-Voting leider nicht unter die ersten zehn Teilnehmer geschafft? Gerne könnt ihr in dem Fall noch einmal die Gelegenheit nutzen und Eure Bewerbung für einen weiteren Regional Cup einreichen.

Weitere Infos zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen findet ihr auf https://www.elevatorpitch-bw.de.
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Disclaimer: Die Event-Reihe setzt die Autorin dieses Beitrags im Auftrag der ifex des MFW Baden-Württemberg mit ihrem Team von Accelerate Stuttgart um.

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen an das Team von eMovements gestellt, die mit ihrem eRollator im Sommer 2014 u.a. das erste Landesfinale des Elevator Pitch BW gewonnen haben (damals noch unter dem Name e-buddy).

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

eMovements entwickelt Mobilitätslösungen für Übermorgen. Unser erstes Produkt ist der eRollator, der Rollator der Zukunft. Er erweitert mit zwei eAntrieben die Mobilität des Nutzers. Eine umfassende Beleuchtung und die intelligente eBremse erfüllen den Sicherheitswunsch des Kunden.

Seit wann gibt es eMovements als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Die Idee entstand schon 2012, als die Oma eines Gründers ein solches Produkt benötigt hätte. Zusammen mit dem aufkommenden Trend der eMobility wurde begonnen, erste Prototypen zu bauen und zu testen. Seit 2014 wird das Projekt durch uns drei Gründern Max Keßler, Matthias Geertsema und Benjamin Rudolph in Vollzeit vorangetrieben.

Logo_eMOVEMENTS

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zusammen gefunden?

Max und Matthias kannten sich bereits von einer gemeinsamen Exkursion während des Studiums. Unseren dritten Mitgründer Benjamin haben wir gezielt gesucht und auf einem Startup-Speed-Dating gefunden.

Was waren bei der Umsetzung von eMovements bisher die größten Herausforderungen?

Bei der Entwicklung und Vermarktung des eRollators sind vor allem die Themen Usability, Zulassung und Finanzierung anspruchsvoll. Es erfordert viel Erfahrung und zahlreiche Tests, um ein Produkt zu entwickeln, was gerne und einfach von älteren Menschen benutzt werden kann, da diese z.T. andere Anforderungen haben als eine jüngere Zielgruppe. Als Medizinprodukt muss der eRollator eine entsprechende Zulassung haben, was ein aufwendiges und kostenintensives Verfahren bedeutet. Schließlich ist ein Serienanlauf mit hohen Investitionskosten verbunden. Hierfür sind wir aktuell auf Kapitalsuche und werden in den kommenden Wochen an einigen Investoren-Events teilnehmen.

Im Juli 2014 habt ihr ja die erste Runde des Elevator Pitch BW gewonnen. Was hatte der Gewinn für Auswirkungen auf eure Idee und was hat sich alles seitdem getan bei euch?

Der Gewinn war ein wichtiger Meilenstein und hat uns neben viel Aufmerksamkeit in der Presse auch Selbstvertrauen in unsere Idee und das Produkt gegeben. Im Nachgang mussten wir das Produkt allerdings noch deutlich abändern, damit es von der Zielgruppe auch akzeptiert wird und einfach benutzt werden kann. So ist aus dem damaligen e-buddy, dem Begleiter mit integriertem Tablet-PC und umfangreicher Sensorik, ein eRollator mit echtem Mobilitätsmehrwert sowie einem ausgereiften, intuitiven Bedienkonzept geworden.

Team eMovements

Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere junge Unternehmen für Berlin?

Ein Umzug nach Berlin stand für uns nie zur Debatte. Wir haben in Stuttgart studiert und uns hier kennen gelernt. Auch werden wir hier optimal unterstützt, z.B. durch die Universität Stuttgart. Es gibt in der Region zahlreiche Veranstaltungen, auf denen man mit potentiellen Investoren in Kontakt treten kann. Unserer Meinung nach steht einer Unternehmensgründung in Stuttgart nichts entgegen.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Wir würden jedem raten, die vorhandenen Netzwerke zu nutzen und möglichst viele Veranstaltungen zu besuchen. Stuttgart hat inzwischen einiges zu bieten. Am besten Mitglied werden im Startup Stuttgart e.V. und Veranstaltungen in der IHK, von Accelerate Stuttgart, vom Startup Campus Stuttgart und vor allem das Gründergrillen besuchen. Wärmstens können wir auch den kostenlosen Service im Informationszentrum im Haus der Wirtschaft empfehlen, wenn es darum geht, Marken und Patente zu recherchieren.

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Einer von uns würde sofort alles dran setzen eine Stadtmaut einzuführen und die Einnahmen daraus in den ÖPNV investieren. Auch würde er versuchen den Neckar besser zu erschließen. Zusammen würden wir ganz uneigennützig mehr eAufladestationen fördern, an denen eRollatoren jederzeit aufgeladen werden können.

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Gerne würden wir mit Herrn Zetsche essen gehen, um uns mit ihm über unsere Unternehmung zu unterhalten. Nicht umsonst titelte die Stuttgarter Nachrichten „Der Mercedes unter den Rollatoren“. Auch würden wir gerne darüber sprechen wie Daimler sich mit Startups noch besser aufstellen könnte. Die Stadtmaut würden wir natürlich nicht erwähnen.

Was sind eure nächsten Ziele mit eMovements und wo seht ihr euch in fünf Jahren mit dem Produkt bzw. Unternehmen?

Wir haben in mehreren Zyklen ein serienreifes Produkt entwickelt, dass wir nun gerne als Firstmover an den Markt bringen möchten. Dazu führen wir im Februar noch zahlreiche Gespräche. Der Markt ist riesig und das Interesse, zu unserem Glück, ebenso. In 5 Jahren wird unser eRollator zum Straßenbild gehören und auf Wunsch mit jeder S-Klasse mit ausgeliefert werden.

Baden-Württemberg sucht die besten Schülerfirmen und Schülergeschäftsideen – Bewerbt Euch jetzt!

Im Herbst 2013 hat die ifexInitiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg – den Elevator Pitch BW ins Leben gerufen, um für mehr Unternehmertum im Land zu werben und Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer zu unterstützen. Seit Sommer 2015 folgt nun der Junior Elevator Pitch BW, der bereits bei Schülerinnen und Schülern Interesse und Begeisterung am Unternehmertum wecken soll.

Der Junior Elevator Pitch BW bietet Schülerinnen und Schülern eine attraktive Plattform, um sich mit ihrer Schülerfirma und ihrer Geschäftsidee vor einer hochkarätigen Jury und vor Publikum zu präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, ihre Geschäftsidee optimal zu verkaufen und sich auf die wesentlichen Elemente ihres Geschäftsmodells zu konzentrieren. Zudem haben sie die Möglichkeit, sich mit anderen Schülerfirmen auszutauschen und zu vernetzen sowie erste Kontakte in die Wirtschaft und Politik zu knüpfen. Die L-Bank sponsert für die drei Erstplatzierten außerdem ein Preisgeld (1. Platz: 300 €, 2. Platz: 200 € und 3. Platz: 100 €).

Der erste Junior Elevator Pitch BW fand am 7. Juli 2015 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Den Sieg sicherte sich das Mannheimer Team von “Die Zweitbesten”. Den Nachbericht zur Veranstaltung könnt ihr online nachlesen.

Der zweite Junior Elevator Pitch BW findet am 12. November 2015 von 15:00-17:30 Uhr im MAFINEX-Technologiezentrum in Mannheim statt. Die Top 10 Teams mit den meisten Online-Stimmen, die sie über E-Mail, Facebook und Google+ einsammeln konnten, dürfen am 12.11.2015 in Mannheim antreten. Der Bewerbungsschluss und Ende des Online-Votings ist der 5.11.2015, 12:00 Uhr. Die Bewerbung ist ab sofort über die Website des Junior Elevator Pitch BW möglich: https://junior.elevatorpitch-bw.de

Bewerbt Euch jetzt zur aktiven Teilnahme oder kommt gerne als Zuschauer vorbei und erlebt die kreativen Geschäftsideen vor Ort! Das Publikum darf mitabstimmen. Die Veranstaltungen sind für alle Besucher kostenfrei, die Anmeldung ist über Eventbrite erforderlich. Der Junior Elevator Pitch BW bietet außerdem eine gute Gelegenheit für ausgewählte Vertreter aus Wirtschaft und Politik, junge Unternehmertalente und ihre innovativen Geschäftsideen kennenzulernen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen findet Ihr auf https://junior.elevatorpitch-bw.de

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Disclaimer: Den Junior Elevator Pitch BW organisiert die Autorin dieses Beitrags mit ihrem Team im Auftrag der ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Gründerinnen und Gründer aufgepasst: zum dritten Mal sucht das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft im Rahmen der Wettbewerbsreihe Elevator Pitch BW die besten Jungunternehmer im Ländle.

In den ersten (2013/2014) und zweiten (2014/2015) Wettbewerbsrunden hatten sich insgesamt über 460 Geschäftsideen für die 31 regionalen Wettbewerbe (Regional Cups) beworben. Davon sind rund 300 tatsächlich auf der Bühne aufgetreten, denn nur 10 Pitcher pro Regional Cup dürfen ihre Idee vor Jury und Publikum präsentieren. Bei der vorgelagerten Abstimmungsphase wurden insgesamt über 60.000 Stimmen für die einzelnen Ideen abgegeben. Die Highlights der 2. Runde des Elevator Pitch BW gibt es im Impressionsvideo noch einmal auf einen Blick.

 

Elevator Pitch BW_2015

Wie schon bei den letzten zwei Wettbewerbsrunden, werden auch in 2015/2016 wieder Preisgelder vergeben. Die Sieger der Regional Cups erhalten ein Preisgeld von jeweils 500 Euro und qualifizieren sich zudem für das landesweite Finale im Sommer 2016. Die zweitplatzierte Geschäftsidee gewinnt 300 Euro, die drittplatzierte wird mit 200 Euro belohnt. Auch das Publikum darf vor Ort mit abstimmen und einen „Publikumsliebling“ küren. Beim Landesfinale beträgt das Preisgeld: 1. Platz: 3.000 Euro, 2. Platz: 2.000 Euro, 3. Platz: 1.000 Euro.

Bis zum großen Finale sind 14 Regional Cups und bis zu 4 branchenspezifische Special Cups geplant. Die Special Cups richten sich an Gründerinnen und Gründer mit Branchenfokus, wie zum Beispiel der Gastronomie. Die Fokussierung bietet den Teams die optimale Gelegenheit sich innerhalb der Branche zu vernetzen.

Folgende regionale Vorentscheide wurden bisher bestätigt:

Außerdem gibt es am 12.11.2015 in Mannheim wieder einen Junior Elevator Pitch BW für Schülerfirmen und Schülergeschäftsideen.

Alle weiteren Termine für das Jahr 2016 werden zeitnah online veröffentlicht.

Alle weiteren Informationen zur Anmeldung und den Teilnahmebedingungen findet ihr im Blog des Elevator Pitch BW.

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Disclaimer: Den Elevator Pitch BW organisiert die Autorin dieses Beitrags mit ihrem Team der ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

18 Städte, rund 180 Gründerteams auf der Bühne, 3 Minuten Zeit: 19 Finalisten präsentieren ihre Geschäftsidee am 18. Juni 2015 beim Finale des landesweiten Gründungswettbewerbs Elevator Pitch BW 2014/2015 der Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex) des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Die Sieger der regionalen Vorentscheide (Regional Cups) und des Wildcard-Votings kämpfen um den Gesamtsieg im Club PURE! Nach der Preisverleihung findet außerdem die SWR3 ClubParty statt.

Das Landesfinale am 18.06.2015 ist offen für Publikum, das die Finalteams kräftig anfeuern darf. Kommt vorbei und erlebt die besten Ideen des Landes! Die kostenfreie Anmeldung für Zuschauer des Landesfinales erfolgt über >> Eventbrite.

Programm:
16:00 Uhr: Einlass
16:30 Uhr: Landesfinale Elevator Pitch BW 2014/2015
20:00 Uhr: Preisverleihung der ersten drei Plätze
ab 20.30 Uhr: SWR3 ClubParty

Weitere Informationen zum Landesfinale und den antretenden Teams findet ihr auf der Website des Elevator Pitch BW.
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Disclaimer: Das Landesfinale des Elevator Pitch BW 2014/2015 organisiert die Autorin dieses Beitrags mit ihrem Team im Auftrag der ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Es gibt Hoffnung für alle Bahnstreik-Geplagten und die insolventen regionalen Klein- und Kleinstflughäfen in Deutschland! Gutsituierte und Technikbegeisterte mit Flugschein und gut gefüllter Brieftasche können beim nächsten Lokführerstreik einfach auf den „Flying Roadster“ des slowakischen Startups AeroMobil umsteigen. Dieser wurde mit ordentlich Tamtam Ende Oktober im Rahmen des Pioneers Festivals in Wien vorgestellt.

Neben besagtem fliegendem Fahrzeug präsentierten sich beim Pioneers viele weitere europäische Startups an ihren Ständen oder pitchten bei der Pioneers Challenge um die Gunst des Publikums und die Geldbeutel der anwesenden Investorengemeinde. Ein thematisch breit gefächertes Vortragsprogramm mit teilweise exzellenten Rednern aus aller Welt komplettierte das Festival und dürfte jedem der anwesenden Pioniere interessante Erkenntnisse und Inspiration für das eigene Schaffen mit auf den Weg gegeben haben. Eigens für Networking-Zwecke ausgewiesene „Séparées“ wurden laut Veranstalter exzessiv genutzt um neue Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und die Verbindung zwischen Ideen und Kapital herzustellen.

Aufwand riesig – Durchführung höchst professionell

Der Aufwand den die Veranstalter betreiben um den Teilnehmern eine grandiose Show zu bieten ist enorm. Die Veranstaltungslocation in der Wiener Hofburg ist an sich schon beeindruckend. Durch die Verbindung von Tradition, Zukunftsvisionen und jeder Menge modernster Veranstaltungstechnik wird das Festival zu einem beeindruckenden Erlebnis. Vor Ort wird dann auch schnell klar warum die Ticketpreise für Startup-Verhältnisse nicht gerade als Schnäppchen bezeichnet werden können.

Zusätzlich zur Show wurden die Teilnehmer an allen Ecken und Enden mit dem für Österreich obligatorischen energiespendenden süßen Kaltgetränk, dem eigens für das Festival gebrandeten Pioneers-Bräu in der Bügelflasche und Kaffee-Spezialitäten in vielfältigen Variationen versorgt. Auch das kontinuierlich bespielte Büffet mit Snacks und warmen Speisen ließ tageszeitunabhängig keine Wünsche offen.

Neben einer Festival-App mit der beispielsweise die Interaktion während der Vorträge mit den Rednern auf der Bühne möglich ist, versorgte der „The Daily Pioneer“ in Printform täglich mit Infos rund um das Festival, Aussteller, Veranstaltungsprogramm und Berichten über die Festival-Higlights.

Persönliche Highlights – Was bleibt hängen?

Das Pioneers ist insgesamt beeindruckend. Die Reise nach Wien lohnt sich auf alle Fälle. Mir persönlich ist aufgefallen, dass insgesamt nur wenige Startups aus dem deutschsprachigen Raum vertreten waren und eher Visionäre und Entwickler aus dem osteuropäischen Raum die Gelegenheit nutzen, um sich auf dem Pioneers zu präsentieren.

Als Anregung habe ich mitgenommen, dass keine Idee zu abgefahren (oder im Falle des Flying Roasters zu abgehoben) ist, um die Umsetzung nicht zu versuchen. Hierfür steht beispielsweise die Mash Machine, ein Musik-Baukasten-Event-System für Betreiber von Clubs und Verleiher von Veranstaltungstechnik, das für einen deutlich vierstelligen Preis bestellt werden kann. Witzig fand ich auch den Prototyp von Brewie. Ein Bierbrau-Vollautomat für die heimische Küche. Braupaket mit den Zutaten rein, auf dem Touch-Display das gewünschte Bier auswählen, Brauprozess starten. Brewie vermaischt, kocht, filtert und stellt alles Mögliche mit den Zutaten an, bevor er dann nach 14 Tagen Reife- und Wartezeit 20-25 Liter Selbstgebrautes ausspuckt. Ob nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird und das Bier ein Genuss oder zum Spucken animiert konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Unabhängig von den präsentierten Ideen und Prototypen bleibt am Ende aber auch die Erkenntnis, dass auch Gründer von Startups die Investments einsammeln konnten nur mit Wasser kochen. Einige Pitches waren sowohl inhaltlich als auch rhetorisch leider nur Mittelmaß und einer Präsentation in diesem beeindruckenden Umfeld und vor der gebotenen Kulisse nicht würdig. Da habe ich im Rahmen der Veranstaltungen des Elevator Pitch BW definitiv schon deutlich bessere Darbietungen erleben dürfen.

Vor diesem Hintergrund der Hinweis auf die aktuelle Runde des Elevator Pitch BW und die kommenden Veranstaltungen als Gelegenheit Euch selbst und Eure grandiosen Ideen zu präsentieren und die nächste Auflage des Pioneers Festivals am 28. & 29. Mai 2015 in Wien.

Foto: F.Schweer

Baden-Württemberg sucht erneut die besten Gründerinnen und Gründer! Die erfolgreiche Wettbewerbsreihe “Elevator Pitch BW” startet ab Oktober 2014 in die zweite Runde. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft setzt den landesweiten Pitch-Wettbewerb als Teil seiner Gründungsoffensive fort. Die Projektorganisation wird wieder von Accelerate Stuttgart übernommen. Zusätzlich ist die L-Bank erneut als Sponsor mit dabei.

In den nächsten Monaten finden mindestens 18 regionale Pitch-Wettbewerbe statt, im Rahmen derer wieder bis zu zehn Jungunternehmer die Chance haben, eine ausgewählte Jury und das Publikum innerhalb von drei Minuten von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Sieger der Regional Cups erhalten ein Preisgeld von 500 Euro und qualifizieren sich zudem für das Landesfinale im Sommer 2015. Dort gibt es insgesamt 6.000 Euro Preisgeld zu gewinnen.

Der Startschuss für die zweite Wettbewerbsrunde fällt am 10. Oktober 2014 mit der Auftaktveranstaltung “Regional Cup Schwarzwald-Baar-Heuberg” in Niedereschach bei Rottweil. Die weiteren Termine für 2014 stehen auch schon fest:

  • Regional Cup Ostwürttemberg in Schwäbisch Gmünd am 16.10.2014
  • Regional Cup Kreis Esslingen in Nürtingen am 23.10.2014
  • Regional Cup Sigmaringen am 12.11.2014
  • Regional Cup Karlsruhe am 18.11.2014
  • Regional Cup Freiburg am 21.11.2014
  • Regional Cup Bodensee in Konstanz am 27.11.2014
  • Regional Cup Rhein-Neckar in Mannheim am 02.11.2014

Die weiteren Termine für 2015 werden sukzessive online veröffentlicht.

Bewerbung ab sofort möglich
Ab sofort könnt ihr Euch mit Eurer Geschäftsidee unter www.elevatorpitch-bw.de für die regionalen Wettbewerbe bewerben. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass das Unternehmen nicht älter als drei Jahre ist und der Standort des Unternehmens in Baden-Württemberg liegt. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen findet ihr auch auf der Webseite des Wettbewerbs.
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Disclaimer: Den Elevator Pitch BW Wettbewerb setzt die Autorin dieses Beitrags zusammen mit dem ifex und ihrem Team von Accelerate Stuttgart um.

Die Gründerzeit BW ist eine der größten baden-württembergischen Gründerveranstaltungen, die in zwölf Stunden einen Überblick über alle wesentlichen Schritte eines Gründungsvorhabens bietet. Auf der Gründerzeit können sich Gründungsinteressierte informieren und beraten lassen, die jungen Unternehmen und Gründungsvorhaben im Land sich vernetzen und Kooperationen von Junggründern mit etablierten Unternehmen sowie mögliche Kapitalbeteiligungen zustanden kommen. Selbstverständlich sind auch all diejenigen auf der Gründerzeit herzlich willkommen, die sich dem Thema “Selbständigkeit” erst nähern wollen oder ihren zukünftigen Arbeitsplatz bei einem jungen, innovativen Unternehmen sehen. Mehr Infos zum Programm hier.

Die Messe ist von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Informationen zur Gründerzeit 2014 gibt es unter www.gruenderzeit-bw.de.

Das Finale zum landesweiten Gründerwettbewerb Elevator Pitch BW findet am 03.07.2014 ab 14:00 Uhr auf der Gründerzeit 2014 in Karlsruhe statt. Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur 3 Minuten müssen Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch BW ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury und Publikum präsentieren. Mehr Informationen zum Finale mit 14 Teams gibt hier: https://www.elevatorpitch-bw.de/finale

Um 18.00 Uhr beginnt dann die Preisverleihung des Elevator Pitch BW und des CyberOne – Hightech Award Baden-Württemberg. Die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung zu der Abendveranstaltung unbedingt notwendig. Bei Interesse bitte an Frau Rudt wenden (Mail: ifex[at]mfw.bwl.de).