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Am 08.10 ist es soweit, CODE_n veranstaltet in Stuttgart erstmals das new.New Festival. Auch wenn der Termin noch eine Weile hin ist, laufen die Vorbereitungen des 3-tägigen Events bereits auf Hochtouren. In diesem Jahr steht alles im Zeichen der künstlichen Intelligenz – technologische Intelligenz für u.a. Mensch und Industrie. Wir haben uns mit Moritz Gräter, Geschäftsführer von CODE-N, unterhalten um mehr über die Veranstaltung zu erfahren und erste Insights für euch zu entlocken. War ihr erwarten könnt, was noch gesucht wird und warum dieses Event sich von anderen unterscheidet erfahrt ihr in unserem Interview.

 

StaStu: Dieses Jahr veranstaltet CODE_n vom 08.10 – 10.10 in Stuttgart das new.New Festival. Könnt ihr uns ein bisschen darüber erzählen, was das new.New Festival ist? Was habt ihr euch damit zum Ziel gesetzt?

Moritz: Das new.New Festival bringt all diejenigen zusammen, die sich maßgeblich für Technologie und Entrepreneurship begeistern. Mit dem Festival wollen wir die Chancen der digitalen Transformation nicht nur greifbar machen, sondern laden ein, die DNA digitaler Innovation zu erkunden.
Unser Ziel ist es, eine unkonventionelle Kommunikationsplattform zu bieten, auf der sich digitale Pioniere begegnen und so den nächsten gemeinsamen Schritt in der Gestaltung neuer, zukunftsweisender Geschäftsmodelle zu machen.

 

StaStu: Was hat es eigentlich mit dem Namen „new.New Festival“ auf sich?

Moritz: Der Name des Festivals ist angelehnt an das Buch „The new New“, in dem der CODE_n Initiator Ulrich Dietz der eigentlichen Entstehung von Innovation auf den Grund geht. Er sprach dafür mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten, die mit ihrem neuen Denken Maßstäbe gesetzt haben. Genau das ist unser Anspruch: Das neue Neue – und die nachhaltige Förderung von Innovation!

 

StaStu: 2016 fand das erste new.New Festival in Karlsruhe statt. Wie wird sich das Event in Stuttgart von dem in Karlsruhe unterscheiden?

Moritz: Das new.New Festival 2016 war für uns die Weiterentwicklung unseres Leuchtturmevents, das zuvor vier Jahre auf der CeBIT stattfand. CODE_n steht ja für „Code of the new“, was wir auch immer in unsere Formate einfließen lassen. Mit jeder neuen Auflage des Festivals greifen wir natürlich auf unsere Best Practices zurück, erfinden uns aber gleichermaßen immer ein Stückchen neu.
Unterstützt wird dieser Ansatz insbesondere auch durch das jährlich wechselnde Thema und die sich daraus ergebenen Einflüsse und Anforderungen, um tief hinter die Fassade von Buzzwords schauen zu können. 2018 steht alles im Zeichen der künstlichen Intelligenz – technologische Intelligenz für u.a. Mensch und Industrie.

 

StaStu: Werdet ihr das nächste Mal wieder nach Karlsruhe gehen oder nun dauerhaft in Stuttgart bleiben?

Moritz: Ebenso wie das Festivalkonzept bewerten wir die Standortfrage in jedem Jahr für uns neu. Für uns ist es wichtig zu betonen, dass wir uns nicht gegen eine Stadt oder Region entscheiden, sondern in dem jeweiligen Jahr FÜR einen bestimmten Veranstaltungsort. Der thematische Fit in diesem Jahr ist mit Stuttgart, als Landeshauptstadt, perfekt – ebenso wie Karlsruhe der perfekte Partner für das Festival 2016 war.

 

StaStu: Wen möchtet ihr damit gerne erreichen? Wer ist eure Zielgruppe?

Moritz: Grundsätzlich adressieren wir alle Technologie begeisterten Menschen, die zudem die Mentalität von Entrepreneuren in sich tragen. Die digitale Transformation macht nicht bei bestimmten Positionen halt. Deshalb gehören zu unserer Zielgruppe Innovationstreiber etablierter Unternehmen, ambitionierte Startups, Medien und Investoren – ebenso wie auch Studenten, potenzielle Gründer oder Mitarbeiter von morgen.

Unsere Übersichtsgrafik gibt noch etwas mehr Einblick, welche Bereiche aus der Wirtschaft, Wissenschaft oder auch innerhalb eines Unternehmens von einer Teilnahme am Festival profitieren kann.

Zielgruppe des new.New Festivals 2018

StaStu: Könnt ihr uns bereits ein Highlight der Veranstaltung verraten?

Moritz: Spätestens den 9. Oktober 2018 sollte sich jeder fest im Kalender eintragen. Wie in jedem Jahr küren wir während der Award Show den Gewinner des diesjährigen CODE_n CONTEST. Alle Teilnehmer geballt an einem Ort – optimale Bedingungen, um zu netzwerken und zu feiern. Weitere Highlights werden wir nach und nach veröffentlichen. Unser Team arbeitet fleißig an einem spannenden Programm und einigen Überraschungen. Schaut regelmäßig auf unserer Website  vorbei, meldet euch für den Newsletter an oder folgt uns.

 

StaStu: 2016 fand das new.New Festival in Karlsruhe statt – unter anderem mit 52 ausgewählten Startups. Wird das in 2018 wieder der Fall sein? Falls ja – Nach welchen Kriterien wählt ihr eure Startups aus? Wie kann man sich bewerben? 

Moritz: In diesem Jahr suchen wir international die 50 bahnbrechendsten Geschäftsmodelle in folgenden Themenbereichen:
– Machine Intelligence: z.B. Deep Learning, Machine Learning, NLP, Neuronale Netze, Robotics…
– Beyond Reality: neue Geschäftsmodelle in den Bereichen Augmented, Virtual und Mixed Reality sowie Digital Twin
– Cryptographic Trust: all die Startups, die eben dieses Vertrauen ermöglichen: z.B. Blockchain/ Distributed Ledger, Cyber Security u.v.m.

Bewerbungsschluss ist der 13. Mai 2018. Nur noch einen Monat!
Ausführliche Informationen zum CONTEST und der Registrierungsmöglichkeit könnt ihr ebenfalls auf unserer Homepage finden.

 

StaStu: Teil der Veranstaltung wird die der CODE_n CONTEST sein – was ist das? Wer kann mitmachen? Und was kann man gewinnen?

Moritz: Mit dem CODE_n CONTEST suchen wir zum jeweiligen Festival-Thema weltweit nach den spannendsten Geschäftsmodellen im Bereich zukunftsgestaltender Technologien.
Als Gewinn winkt nicht nur die Aussicht auf einen der begehrten CODE_n Awards, sondern auch die prominente Einbindung über die 3 Tage des Festivals. Neben dem kostenfreien Stand binden wir unsere Finalisten auch in das weitreichende Programm ein. Aber auch nach dem Festival ist nicht Schluss. Einmal Finalist bedeutet, für immer Alumnus. Auch nach dem Festival stehen wir unserer „CODE_n Family“ zur Seite und schaffen Raum für weitere gemeinsame Aktivitäten oder Kommunikation.

Teilnahmebedingung ist die Technologiebasis des Geschäftsmodells sowie das Alter des Unternehmens: Die Gründung muss in oder nach 2013 erfolgt sein.

CODE_n CONTEST sucht weltweit nach den spannendsten Geschäftsmodellen im Bereich zukunftsgestaltender Technologien

StaStu: Zur Zeit gibt es viele Veranstaltungen in der Startup Szene, was unterscheidet euer Event von anderen? 

Moritz: Der entscheidende Unterschied ist, dass das new.New Festival kein Startup-Event ist. Unser Event ist, wie unsere Zielgruppe zeigt, eine Veranstaltung für digitale Pioniere, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Entstehung neuer, nachhaltiger Geschäftsmodelle zu fördern und zu beschleunigen. Dazu gehören junge Unternehmen ebenso wie auch etablierte Unternehmen, Mittelstand wie Global Brand, Wissenschaft wie Politik und viele Inspirationsgeber, Wegbereiter und Querdenker. Ein Innovationsevent zum Mitmachen also.

 

StaStu: Wann würdet ihr die Veranstaltung als Erfolg verzeichnen?

Moritz: Eines der Feedbacks in 2016 lautete, dass wir die richtigen Themen und Speaker auf die Bühnen gebracht haben. Die Qualität von Inhalt und Austauschformaten war so hochwertig, dass genau die richtigen Teilnehmer vor Ort waren, mit denen man sich in Ruhe und Tiefe vernetzen konnte.

Ein anderes Feedback haben wir in der Besetzung der “Stände“ erhalten: Auf welcher anderen Veranstaltung dieser Größenordnung trifft man die Bereichs- oder Geschäftsleitung direkt  und eben nicht nur Hostessen?
Das ist für uns ein wahnsinnig großes Kompliment und zeigt, dass die Bemühungen in die richtige Richtung gehen. Eben das ist eines unser Ziele. Die richtigen Menschen zusammenbringen und so Neues entstehen zu lassen.
Noch immer erreichen uns Nachrichten – 1,5 Jahre nach der letzten Veranstaltung – welche neuen Kooperationen oder Investitionen sich zwischen den Startup-Finalisten und Corporate-Partnern  oder Besuchern ergeben. Das soll so bleiben und wir tun unser Bestes, noch besser zu werden.

 

StaStu: Sucht ihr noch etwas aus der Szene? Startups, Unterstützer, Redner?

Moritz: Wir freuen uns immer über motivierte Mitstreiter und die Erweiterung unserer Community.
Liebe Stuttgarter, ihr seid herzlich eingeladen, euch als Startup, Volunteer oder Speaker zu bewerben, als Multiplikator zu fungieren oder euch tatkräftig als Partner einzubringen. Das Ökosystem Stuttgart ist toll vernetzt – lasst uns das gemeinsam präsentieren.

 

Vielen Dank Moritz für deine Zeit und deine Antworten  – wir drücken euch für Oktober die Daumen!

Für alle anderen gilt: tragt euch den Termin in die Kalender ein :)

Als Geschäftsführer von CODE_n steht Moritz Gräter mit seinem Team als Beschleuniger für wegweisende Geschäftsmodelle. CODE_n ist ein branchenübergreifender Innovations-Hub für digitale Pioniere, Vordenker und Innovatoren, dessen Ziel es ist, die Entstehung neuer Business Cases nachhaltig zu fördern. Startups und etablierten Unternehmen werden auf verschiedensten Wegen in den Dialog gebracht und regen so in diesem Kraftfeld Innovationen an. CODE_n steht für „Code of the New“, die DNA der Innovation. Das Ziel: Mit neuem Denken und mutigen Ideen gemeinsam den digitalen Fortschritt voranzutreiben.

Moritz Gräter – Geschäftsführer von CODE_n

Bits & Pretzels ist ein dreitägiges Festival für alle Gründer, Gründungsinteressierte, Investoren oder Inkubatoren, das vom 27. bis 29. September 2015 in München stattfindet. Die bekanntesten Entrepreneure aus aller Welt sowie junge, aufstrebende Unternehmer treffen sich bei dem Event, um sich mit Gleichge- sinnten auszutauschen.

Als Mitglieder der der Startup Stuttgart Community erhaltet ihr 10% Discount auf die Ticketpreise. Hierzu einfach den Rabattcode „BP_StartupStuttgart“ bei der Bestellung eingeben. Wer sich heute noch entscheidet bekommt sogar noch die stark vergünstigten „Happy Bird“ Tickets.

Bits & Pretzels galt bisher als das größte Gründerfrühstück der Welt und fand bereits zweimal im Löwenbräukeller in München statt. Schon bei der ersten Auflage des Events im September 2014 übertraf die Teilnehmerzahl sämtliche Erwartungen der Veranstalter. Etwa 1.400 Gründungsinteressierte, Startups und Vertreter des Startup Öko-Systems nahmen an der Gründerkonferenz teil. Im Januar 2015 waren es schon 1.700 Teilnehmer.

Kommenden September wird das Bits & Pretzels Event noch größer werden. Die Organisatoren Andreas Bruckschlögl, Bernd Storm van’s Gravesande und Felix Haas wollen mit dem Festival ein völlig neues Veranstaltungskonzept etablieren. Als Schirmherrin und Unterstützerin des Großevents agiert dabei die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und stell- vertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner.

Das Bits & Pretzels Festival findet vom 27. bis 29. September 2015 mit 3.600 Teilnehmern in München statt. An den ersten beiden Veranstaltungstagen im Internationalen Congress Center der Messe München (ICM) sollen die Teilnehmer wichtige Tipps und Insights für den Aufbau eines erfolgreichen Startups vermittelt bekommen und durch Zukunftsvisionen inspiriert werden. Am dritten Festivaltag haben die Teilnehmer die Möglichkeit zum Networken. Um weiterhin Tradition und Innovation zusammenzubringen, findet dieser Tag in einem Festzelt direkt auf dem Oktoberfest statt. Die Wiesn selbst erlebt damit einen historischen Moment: Noch nie in der 205-jährigen Geschichte des Münchner Volksfestes waren so viele Gründer zum Austausch und gemeinsamen Feiern in einem Festzelt vereint.

The Royal Jungle ist ein neues Tech-Startup-Festival in der Königlich-Bayerischen Residenz im Zentrum von München: Über 60 Top-Speaker bereichern das Festival, indem sie wertvolle Einblicke darüber geben, wie sie ihre Unternehmen aufbauen und managen. The Royal Jungle verbindet Startup-Unternehmer mit Investoren, die Teil des Ökosystems von morgen sein wollen. Ausgewählte Startups treten in einem Boxring gegeneinander an, um den Startup-Wettbewerb von The Royal Jungle zu gewinnen. Alle Teilnehmer haben Zugang zur exklusiven After-Show-Party in der Reitschule am Englischen Garten. Am Abend zuor findet das von Cartagena Capital präsentierte VIP-Dinner für Investoren und Speaker in der angesagten Registratur statt.The Royal Jungle ist eine Plattform, auf der Unternehmer, Venture-Capital Investoren, Business Angels, Accelerator, Entrepreneurship Center und inspirierende Persönlichkeiten zusammenfinden, um gemeinsam neue Projekte zu starten.

TRJ Logo

Wir verlosen hiermit zwei Freitickets zu The Royal Jungle und Du hast die Chance, eines davon zu ergattern!

Kommentiere unter diesem Beitrag bis spätestens Mittwoch, 4. März 2015, 20 Uhr, warum genau DU eines der Freitickets verdient hättest. Die besten zwei Begründungen gewinnen.

Übrigens: Reise- und Hotelkosten sind nicht im Ticket inbegriffen. Darum musst Du Dich selbst kümmern.

UPDATE vom 5.3.15: Mit den besten Begründungen haben sich Benjamin und Sebastian ein Ticket ergattert! Herzlichen Glückwunsch!

Für alle anderen gilt: Holt euch jetzt euer Ticket für den 18. März: www.theroyaljungle.com

Fliegende Autos, Roboter und Music MashMachines – das Pioneers Festival vergangene Woche in Wien hatte wieder einiges zu bieten. Den Organisatoren merkte man ihre Passion für Zukunfts- und High-Tech-Technologien wieder deutlich an. Dieses Jahr waren die Themen gefühlt aber weniger abgefahren als vergangenes Jahr. Das mag auch daran liegen, dass die Konferenz – ach nein, das Festival! – über die Startup- und High-Tech-Liebhaber hinaus immer mehr Leute außerhalb des klassischen Startup-Umfelds anspricht, vor allem auch Vertreter von Großunternehmen und öffentlichen Institutionen. Diese lassen sich von neuen Ideen inspirieren und sind natürlich unter den anwesenden Startups auch auf Kooperations- und Akquisitionssuche.

Die Veranstaltung hat dennoch nichts von ihrem Glanz verloren, was allein schon die beeindruckende Location, die Wiener Hofburg, mit sich bringt. Das Programm war eine gute Mischung aus Panel-Diskussionen, Talks und Workshops. Neben der Ankündigung des fliegenden Autos Aeromobil 3.0 war mein Highlight unter anderem Steli Eftis Talk zum Thema ‚Hustle Hard – Get Your Sales Game to the Next Level’. Wie erwartet gab er super Tipps zum Sales-Prozess und zeigte, dass eine große Portion ‚hustle’ (d.h. ambitioniertes Vorantreiben einer Sache) die guten Vertriebler von den richtig guten unterscheidet. Sein Pro-Tipp zum Verkauf von Produkten oder Services: Ihr solltet solange bei Vertriebskontakten bzw. potenziellen Kunden nachhaken, bis ihr eine Antwort bekommt, auch wenn das manchmal erst nach der 48. E-Mail der Fall ist. Auch Neil Patel, Co-founder von Kissmetrics und Growth Hacker par excellence, hatte einige wichtige Hinweise zum Zahlen getriebenen Marketing für’s Publikum mit im Gepäck.

Im Rahmen der Roasted Startup-Pitches ging es dann sprichwörtlich knackig zu: Ein Team stellte seine Insektenfarm für zuhause vor, mit der man fortlaufend proteinhaltige Snacks züchten kann. Nicht jedermanns Sache, Jason Ball von Qualcomm Ventures ließ es sich dennoch nicht nehmen, beim angebotenen Insektenimbiss zuzugreifen. Die anderen Pitches erschienen mir leider schlecht vorbereitet oder zu ungenau in der Darstellung der Ideen. Deshalb sind mir diese auch nicht im Gedächtnis geblieben.

Am Ende der zwei Tage, die natürlich auch von einigen After Partys und wichtigem Networking mit alten und neuen Bekannten geprägt waren, konnte Oradian die Pioneers Startup Challenge für sich entscheiden. Das Startup aus Zagreb bietet eine Cloud-Software-Lösung für den Transfer von Mikro-Geldbeträgen an und hat zunächst Afrika zu seinem Hauptmarkt erklärt.

Nächstes Jahr wird das Pioneers Festival übrigens bereits vom 28.-29. Mai stattfinden, damit die Gäste auch die beginnenden Sommertage in der österreichischen Hauptstadt genießen können. Die Organisatoren ließen außerdem durchblicken, dass sie einige Outdoor-Aktivitäten um die Hofburg planen. Ich bin schon sehr gespannt und freu mich drauf.

See you next May, Pioneers!

Bildquellen: Dan Taylor/ Heisenberg Media