Beiträge

Am 18. Oktober 2017 findet das diesjährige Event „Mitgründer gesucht – Co-Founder Speed Dating“ von 17:30 – 20:00 Uhr statt. Die Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) richtet sich an Gründer, die noch Mitgründer für ihre Teams suchen und an Gründungsinteressierte, die gerne in einem Gründungsteam mitarbeiten möchten.

Die Veranstaltung im Rahmen der WRS-Initiative HiTURS dient als Plattform zum Kennenlernen, Austauschen und Vernetzen. Nach einer kurzen Begrüßung wird der Matching-Prozess angestoßen, der das Kennenlernen möglichst vieler anderer Teilnehmer ermöglicht.

Folgender Ablauf ist geplant:
ab 17:00 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer
17:30 Uhr: Begrüßung und Infos zum Ablauf des Speed Datings
17:45 Uhr: 60 Sek. Pitches der Teilnehmer | Ich biete & Ich suche
18:15 Uhr: Speed Dating
ab 19:15 Uhr: Freies Netzwerken
20:00 Uhr: Ende

Datum: Mittwoch, 18. Oktober 2017
Uhrzeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Theodor-Heuss-Straße 4, 70174 Stuttgart

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlosJETZT ANMELDEN! | Anmeldeschluss: Sonntag, 15. Oktober 2017

Veranstalter:
HiTURS – HighTech Unternehmertum Region Stuttgart ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) | weitere Information unter: www.hiturs.region-stuttgart.de

Das Start-up-Center der Hochschule der Medien (HdM) bietet ein neues Qualifizierungsprogramm für Gründer/innen und junge Unternehmen aus der Kreativwirtschaft an: Die „Sandbox“. Das Programm startet Anfang August. In der Sandbox entwickeln die Teilnehmer neue Geschäftsmodelle, stärken ihr unternehmerisches Wissen, erhalten Hilfestellungen zur Marktpositionierung und zum Aufbau eines eigenen Netzwerks.

Mehr Informationen gibt es hier:

https://startupcenter-stuttgart.de/sandbox/

Sei beim Yeeha! Gründungskongress rund um das Thema Gründung am 20. Juni 2015 im freiraum in Stuttgart-Bad Cannstatt mit dabei! Wir vom Startup Stuttgart freuen uns sehr, das diesjährige Event als Sponsor zu unterstützen.

Der EntrepreneurTalente e.V., der Verein für junge Menschen mit unternehmerischem Talent in Baden-Württemberg, gibt Dir an diesem Tag die Möglichkeit, Dich mit rund 70 Schülern, Studierenden und anderen Gründungsinteressierten zu vernetzten und dein Know-how zu erweitern.

Seit 2012 ein alljährlicher Treffpunkt für Gründer und vom Unternehmertum Begeisterte, organisieren die EntrepreneurTalente dieses Jahr gemeinsam mit den Sponsoren ifex des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, der L-Bank, Accelerate Stuttgart, dem Startup Stuttgart e.V., der Wolff & Häcker Finanzconsulting AG und dem O’Reilly Verlag den Kongress unter dem Titel „Yeeha! Der Gründungskongress“.

Der Kongress ermöglicht jungen unternehmerisch interessierten Teilnehmern, mehr rund um das Thema Gründung und Unternehmertum zu erfahren, u.a. durch drei spannende Vorträge über Design Thinking, Finanzierung und Marketing. Anschließend wird im Rahmen des WorldCafés an konkreten Aufgabenstellungen gearbeitet, die durch die unterstützenden Unternehmen eingebracht werden. Die kooperierenden Unternehmen und Startups werden am Veranstaltungstag ebenfalls mit Informationen vor Ort sein und das Angebot für die Teilnehmer bereichern.

Am Abend laden wir außerdem die Stuttgarter Gründerszene und Euch zum gemeinsamen Meet&Greet ein. Zusätzlich erwarten wir hierfür eine große Anzahl an interessanten Gästen.

Weitere Informationen über den Kongress und die EntrepreneurTalente findet ihr auf der Internetseite: http://yeeha-kongress.de/de. Hier könnt ihr euch für den Kongress anmelden! Einfach die Anmeldung ausfüllen und die Getränkepauschale überweisen, mit der für deine Vollverpflegung am Kongresstag gesorgt ist.

Außerdem kannst Du Dich bereits jetzt im Facebook-Event mit anderen Teilnehmern vernetzen. Hier bekommst Du auch die neuesten Informationen zum Kongress und schon die ersten Eindrücke zu den teilnehmenden Startups. Lass Dir diesen spannenden Kongress nicht entgehen!

Mit der Veranstaltung „Gründung aus der Wissenschaft“ am 23. Oktober 2013 informieren die BIOPRO Baden-Württemberg gemeinsam mit der TTI GmbH, dem High-Tech Gründerfonds und der MBG Baden-Württemberg an der Universität Stuttgart zu Angeboten für Life-Sciences-Gründer sowie den Themen Finanzierung und Förderung von Gründungsvorhaben. Darüberhinaus bietet der High-Tech Gründerfonds Diskussionrunden zur Vertiefung des Themas Unternehmensgründung an. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldeschluss ist der 7. Oktober.

Forscher schaffen durch ihre Arbeit in der Wissenschaft beständig neue, interessante Ideen und Produkte, die ggf. werthaltig durch sie selbst oder Studenten in einer Ausgründung verwertet werden könnten.

Ziel der Veranstaltung ist es daher, Wissenschaftler auf das Thema Gründung als gute Möglichkeit zur Verwertung von Forschungsergebnissen aufmerksam zu machen und über Angebote, Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprogramme zu informieren.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Personen mit konkreter Gründungsidee, als auch an solche, die sich zum Thema informieren möchten, weil das Thema Gründung eventuell zu einem späteren Zeitpunkt interessant sein könnte. Insbesondere eingeladen sind Professoren und Postdocs, aber auch alle anderen, die sich für das Thema interessieren.

Veranstaltungseckdaten:
Termin: Mittwoch, 23. Oktober 2013 von 14.00 bis ca. 15.40 Uhr
Ende der zusätzlich angebotenen Diskussionsrunden voraussichtlich um 17.00 Uhr

Ort: Technologiezentrum / TTI GmbH an der Universität Stuttgart, Nobelstraße 15

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich bis 7. Oktober 2013. Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ansprechpartner bei Rückfragen: Caroline Ref, ref@bio-pro.de, 0711/21818516.

Gastbeitrag von Michael Negele
_

Wenn es den Beruf Ideenfinder gäbe, dann hätte ich einen Full-time Job. Ich habe unendlich viele Ideen im Kopf gehabt und auf Blatt geschrieben. Viele davon habe ich nach kurzer Zeit aufgegeben. Wenige davon haben etwas mehr Zeit gefordert und nur ein bis zwei zähle ich zu meinen Projekten.

Wenn es Dir genauso geht, dann kennst Du das Gefühl – Du wachst mitten in der Nacht auf und hast diesen Moment: Eine geniale Idee. Von nun an brennst Du innerlich. Du arbeitest jeden Tag bis spät in die Nacht, Deine Gedanken geben Dir keine Ruhe und Dein Freund oder Deine Freundin glaubt, dass Du spinnst, weil das mittlerweile zum 15. Mal passiert.

Anfangs war ich mir immer ganz sicher, dass jede Idee klasse ist. Nach einiger Zeit habe ich gelernt, meine “Ideen-Flashs” zu kontrollieren. Wenn mir mittlerweile Ideen einfallen, weiß ich innerhalb von ein paar Stunden und bei nur wenigen erst nach einem Monat, ob das Sinn macht.

Um möglichst schnell schlechte Ideen abzulegen um Zeit zu sparen, stelle ich mir sechs wichtige Fragen. Jason Cohen, Gründer von WP Engine, hat mit einem seiner Blog-Beiträge die Grundlage für meinen “Spicker” geschaffen. Einige Punkte kennt der ein oder andere sicherlich bereits.

Meine Checkliste für jede Idee:

1. Was ist die Idee? Elevator Pitch (60 Sekunden)
Ich weiß, jeder spricht davon. Aber oft habe ich den Pitch nicht gelernt. Sobald man mit Kunden oder Geldgebern in Kontakt kommt, sollte der Pitch stehen. Ich gehöre zu denen, die ewig am Pitch arbeiten können. Jedes Wort spielt für mich persönlich eine große Rolle.

2. Wer ist der perfekte Kunde?
Was ich damit sagen möchte: Man sollte genau wissen, wer in Zukunft Geld für das Produkt ausgeben wird. Je genauer man den Kunden beschreiben kann, desto besser – Alter, Bildung, Präferenzen bis hin zu Listen von Messen oder Events, die für den Kunden wichtig sind.

3. Gibt es einen Unterschied zwischen Kunde und Nutzer?
Falls es einen Unterschied zwischen Kunden und Nutzern gibt, dann sollte man auch den perfekten Nutzer kennen. Jack Dorsey, Gründer von Twitter, erzählt in diesem Interview, wie wichtig es ist Geschichten über den Nutzer und Kunden zu verfassen.

4. Was sind Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren?
Ich gehe stark davon aus, dass die SWOT-Analyse und ihre vier Komponenten bei allen Lesern bekannt ist. Trotzdem muss ich mir immer selber sagen, wie wichtig diese Analyse ist.

5. Habe ich einen Wettbewerbsvorteil durch meine Erfahrung, bestehende Kunden oder ein Team aus Menschen, die sich auskennen?
Um einen wirklichen Wettbewerbsvorteil zu haben, muss man sich überlegen was man hat oder anbieten kann, das kein anderer in kurzer Zeit lernen, nachbauen oder kaufen kann.
Beispiel: Ich habe zwei Jahre lang für ein finnisches Startup namens Kupilka gearbeitet. Meine Aufgabe zu dieser Zeit war der Aufbau des internationalen Vertriebsnetzwerks. Das Wissen, das ich mir angeeignet habe und die Kontakte, die ich in dieser Zeit geknüpft habe sind der Grund, weshalb ich mich mit Ideen innerhalb der Outdoor-Industrie befasse.
“The Only Real Competitive Advantage is that which cannot be copied and cannot be bought.” (Jason Cohen)

6. Was sind meine Lösungen zu den worst case scenarios?
Was tun wenn eine andere Firma die Idee kopiert und bereits Fördermittel hat? Auch wenn man sich diese Fragen ungern stellt, sollte man sich damit außeinander setzen.
Heutzutage versuche ich immer, mir einen zweiten oder dritten Plan zu überlegen. Es braucht nämlich Zeit bis man einen Ersatzplan hat wenn mal etwas schief läuft. Dann ist es meistens zu spät.

7. Was sagen die ersten 30 potenziellen Kunden?
Ernst wird es erst, sobald man mit den ersten Kunden spricht. Mit einem Mockup (Prototypen) kann man sehr viel herausfinden. Mit 95% aller Ideen (meine persönliche Schätzung) sollte man dies auch tun (In einem gesonderten Beitrag werde ich meine Erfahrung mit solchen Interviews mit euch teilen).
Grundsätzlich: Ich suche immer den persönlichen Kontakt zu potenziellen Kunden und Nutzern. Mit einem Fragenkatalog von 5 bis max. 7 Fragen versuche ich dann herauszufinden, was der Kunde bisher genutzt hat, wie er meine Idee findet und was er dafür zahlen würde.

[hr]

Über den Autor

Michael Negele
Michael Negele

Michael Negele hat im Jahr 2010 sein Medienmanagement (B.A.) Studium abgeschlossen. Nach seinem Studium hat er zwei Jahre lang für junges Unternehmen namens Kupilka in Finnland als Sales & Marketing Manager gearbeitet. Während dieser Zeit war er für den Aufbau eines internationalen Vertriebs Netzwerkes zuständig. Danach machte sich Michael zum ersten Mal in Helsinki selbständig, bis er sich nach einem Jahr für den Umzug nach Stuttgart entschieden hat. Nun ist Michael in der Gründerphase eines Startups, das Kontakte für in- und ausländische Unternehmen vermittelt. Michael hat in Rwanda, USA, Finnland und Deutschland gelebt und spricht fließend Deutsch, Englisch und Französisch.

Gastbeitrag von Michael Negele
____________

Meine Eltern tun sich immer noch schwer damit, dass ich zur Zeit kein Interesse daran habe, in einem großen Unternehmen als Manager zu arbeiten. Das hat damit zu tun, dass ich das tue was mir gefällt und sehr flexibel bin. Wie viele Eltern glauben beide immer noch daran, dass man einen Beruf wählen und für immer ausüben sollte. Zwei andere Dinge, die meine Eltern nicht verstehen, ist, dass ich mich dazu entschieden habe, mich selbständig zu machen und dass ich mit dem Laptop von überall arbeiten kann.

Aber es sind nicht nur die Eltern, sondern auch unsere Gesellschaft, die für Jung-Unternehmer und deren “verrückte” Ideen wenig übrig haben. Oft habe ich das Gefühl, dass der Schritt zur Selbständigkeit als Plan B angesehen wird. Sozusagen die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen wenn man keine Arbeit mehr findet: Nämlich dann wenn man zu alt oder unqualifiziert ist.

Die Basics

Als ich im letzten Jahr an einem Kurs für Existenzgründer teilgenommen habe, war ich der einzige, der einen Universitätsabschluss hatte und der eigentlich jung genug war, um einen klasse Job zu finden. Viele der Teilnehmer waren entweder Langzeitarbeitslose oder über 40-Jährige, die wenig Chancen auf dem Jobmarkt sahen. Während dieser Zeit habe ich unheimlich viel gelernt. Vor allem Dinge, die ich weder in der Schule noch in der Universität gelernt habe und von denen wenige Menschen in meinem Alter wirklich Ahnung haben, wie der Umgang mit dem Finanzamt, Recht und Versicherungen.

Wer sich entschließt zu gründen kann über die IHK an einem solchen Kurs teilnehmen. Wer Glück hat, lernt vielleicht wie ich einen klasse Gründercoach kennen, der einem bei Fragen zu Versicherungen, Steuern und Finanzamt immer helfen kann.

Leidenschaft mit Arbeit verbinden

In einem interessanten Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Sailer von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen, (“Ein erfülltes Berufsleben – Was kann die Schule dafür tun.”) habe ich mehr über die Forschung der “Emotionalen Bindung der Mitarbeiter zu Unternehmen” erfahren. Laut dem sogenannten Gallup Index haben seit 2001 nur die wenigsten Mitarbeiter in deutschen Unternehmen eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen. So waren es im Jahr 2011 etwa 14%, die eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen hatten. 63% der Befragten hatten eine geringe emotionale Bindung und 23% hatten keine.

Als Gründer sollte man unbedingt seine Leidenschaft mit seiner Geschäftsidee verbinden. Denn nur so ist es möglich, auch wenn es mal harte Zeiten gibt, an sich und die Idee zu glauben. Seitdem ich nur noch an Projekten teilnehme, die sich mit meinen Leidenschaften verknüpfen lassen, bin ich fokussierter und bereiter, alles zu geben.

Mentalität

Wie Kathleen in ihrem letzten Blog-Beitrag geschrieben hat, brauchen wir vor allem in Deutschland ein Umdenken. Wir müssen uns bewußt sein, dass von 100 Unternehmen oder Ideen nur 20 erfolgreich sind. Das gehört einfach dazu.

Auf amerikanischen Universitäten wie Stanford und Harvard werden “Misserfolge/ Failures” offen diskutiert, denn gerade aus diesen Misserfolgen kann man sehr viel lernen. Wer es also nicht schafft, bei der ersten Gründung erfolgreich zu sein, sollte gründlich daraus lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

[hr]

Über den Autor

Michael Negele
Michael Negele

Michael Negele hat im Jahr 2010 sein Medienmanagement (B.A.) Studium abgeschlossen. Nach seinem Studium hat er zwei Jahre lang für junges Unternehmen namens Kupilka in Finnland als Sales & Marketing Manager gearbeitet. Während dieser Zeit war er für den Aufbau eines internationalen Vertriebs Netzwerkes zuständig. Danach machte sich Michael zum ersten Mal in Helsinki selbständig, bis er sich nach einem Jahr für den Umzug nach Stuttgart entschieden hat. Nun ist Michael in der Gründerphase eines Startups, das Kontakte für in- und ausländische Unternehmen vermittelt. Michael hat in Rwanda, USA, Finnland und Deutschland gelebt und spricht fließend Deutsch, Englisch und Französisch. Michaels Leidenschaften sind Sales & Marketing, Kraftsport, Musikproduktion, Design und Reisen.