Am 7. September 2021 sprechen um 18 Uhr im House of Switzerland in Stuttgart Mitte tolle Persönlichkeiten zu Herausforderungen und Chancen von Nachhaltigkeit im Finanzsektor in der Schweiz und in Deutschland. Die verschiedenen Speaker:innen sprechen dabei über die ehrgeizigen Pläne beider Länder, führend im Bereich der nachhaltigen Finanzwirtschaft zu werden, beleuchten den aktuellen Stand beider Länder und zeigen Chancen und Schwierigkeiten von Sustainable Finance. Mit dabei sind die Staatssekretärin für internationale Finanzfragen Daniela Stoffel vom Eidgenössisches Finanzdepartement, August Benz, stellvertretender CEO der Schweizerischen Bankiervereinigung, Claudia Bolli, Head Responsible Investing Swiss Re Management, Kristina Jeromin, Bundestagskandidatin der GRÜNEN in Hessen, Karsten Löffler, Vorsitzender des Sustainable-Finance-Beirats und Larissa Talmon-Gros, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Börse Stuttgart. Moderiert wird das Event von Cornelia Frey, Moderatorin des Stuttgart Börse TV. Sei entweder live im House of Switzerland oder online im Stream dabei.

Hier kannst du dich anmelden.

Am 01. September 2021 veranstaltet die PionierGarage gemeinsam mit RedBull einen Workshop mit dem du deine Startup Idee (weiter-)entwickeln kannst. Wenn du mit deiner Idee endlich den ersten Schritt in Richtung Gründung gehen möchtest oder zunächst eine Startup Idee entwickeln willst, dann bist du beim Event der PionierGarage genau richtig. Neben der Ideenentwicklung steht auch die Kunst des Pitchens im Mittelpunkt des Workshops. Du wirst beim gesamten Event von hochkarätigen Gründer:innen betreut und beraten und hast die Möglichkeit deinen Pitch am Ende der Veranstaltung von einem professionellen Filmteam von Redbull gefilmt und geschnitten zu bekommen. Bei erfolgreicher Teilnahme qualifizierst du dich direkt bei Red Bull Basement, dem internationalen Startup Wettbewerb bewerben. Die Teilnehmer:innen Anzahl ist begrenzt.

Hier kannst du dich anmelden.

Am 16.09. 2021 findet um 17 Uhr das online Demo Day Event des Social Impact Labs statt. In spannenden Pitches rund um die Themen ökologische und soziale Nachhaltigkeit treten die Social Entrepreneurs gegeneinander an und haben dabei die Chance Preise im Gesamtwert von 10.000€ zu gewinnen.

Der gemeinnützige Inkubator hat Startups, die einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen wollen, die letzten Monate auf ihrem Weg zur Marktreife begleitet und so den Grundstein für eine erfolgreiche Gründung gesetzt.

Jetzt haben die Startups, die die ökologischen und gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit in Angriff nehmen und eine zukunftsfähige, gerechtere Welt schaffen die Chance Geldpreise im Wert von 8.000€, einen 2-tages Rebrandingworkshop inklusive Prototyp und ein Wochenende mit Persönlichkeitstests zu gewinnen.
Sei live, kostenlos und ohne Voranmeldung dabei und supporte dein Lieblingsteam!

Hier gelangst du zum Event.

Am 30. August startet die Bewerbungsphase für die bereits 8. Rund der Sandbox. Die Sandbox ist das kreative Acceleratorprogramm für Medien, Design und Software der Hochschule der Medien in Stuttgart. Es spielt dabei keine Rolle, ob du mit deinem Team nachhaltige Verpackungsalternativen ohne Plastikmüll anbieten willst, ihr an einer cloudbasierten Softwarelösung für die Energietechnikbranche arbeitet oder ob ihr ein Konzept für individuell angepasstes digitales Fitnesstraining entwickelt habt. Bei der Sandbox bist du mit deiner Idee aus den Bereichen Medien, Design und Software genau richtig. Bei der Sandbox erhältst du Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk an Unternehmen, Startups und Key Playern der Kreativwirtschaft. Außerdem erhältst du Unterstützung durch Branchenmentor:innen.

Bewirb dich mit deinem Team hier kostenlos bis zum 19.09. 2021!

Claudio, Jidnyasa und Christoph sind ein Team von leidenschaftlichen Biochemiker:innen, Patientenvertreter:innen und Berater:innen. Sie haben Forschung an einer extrem seltenen Erkrankung mit Partnern aus der Wissenschaft, Kliniken und Patientenorganisationen etabliert, und die Therapieentwicklung ist nun weitgehend unabhängig. Gemeinsam haben sie CureRare gegründet. Der Aufbau war ein zeitaufwändiger Prozess, aber jetzt gibt es eine Blaupause, die von vielen genutzt werden kann. 

Wir haben dem Startup CureRare unsere Fragen gestellt.

Wie kam es zur Gründung von CureRare?

„Stell Dir vor, Dein Kind wird mit einer seltenen Stoffwechsel-Erkrankung geboren, die schon im Kleinkindalter zu schweren Behinderungen führt. Es gibt in ganz Deutschland keine koordinierte Bereitstellung von Informationen zu der Krankheit und deren Verlauf, kein Patientennetzwerk, keine Forschung. Wir wollten aus eigener leidvoller Erfahrung etwas Gutes anfangen; anderen helfen diese Mißstände zu beheben und Hoffnung selbst zu gestalten. Um das zu professionalisieren, haben wir erfolgreich Förderung durch das Inkubationsprogramm beim Social Impact Lab eingeworben.“

Bei welchen Krankheiten konnte CureRare bisher unterstützen?

„300 Millionen Menschen sind weltweit von einer seltenen Erkrankung betroffen und trotzdem ist jede einzelne Erkrankung selten – und hat damit keine Lobby.
Trotzdem gibt es auch einige Erfolgsgeschichten bei denen aus einer Elterninitiative ein Forschungskonsortium initiiert wurde, das an SSADH-Defizit forscht – einem Enzym-Defekt mit weniger als 20 Patienten in Deutschland! Erst vor wenigen Tagen wurde eine Forschungskooperation mit einem Pharmaunternehmen unterzeichnet zur Entwicklung einer Enzmyersatztherapie – das macht Hoffnung!“

Wie wird Patient:innen geholfen?

„Wir bringen Patient:innen und Forschende an einen Tisch. Wir haben uns ein Netzwerk an Kliniken, Forschungseinrichtungen und Selbsthilfe-Dachorganisationen erarbeitet – und Kenntnis der Förderlandschaft im Bereich seltene Erkrankungen. 
Die Einzelschritte zur Therapieentwicklung sind meist immer dieselben und damit kann enorm vielen Erkrankungen mittels copy-paste des Prozesses (den wir für SSADH-Defizit entwickelt haben) geholfen werden. „

Was sind eure Tipps für andere Gründer:innen?

„Macht das, was Euch am Herzen liegt. Etwas mit „purpose“! Als social startup ist es leicht sich zum Arbeiten zu motivieren! Man darf das auch nicht mit einem Ehrenamt verwechseln – wir als CureRare wollen wachsen und unseren Mitarbeiten ein faires Auskommen ermöglichen. Wir glauben auch, dass die Zeit reif ist für nachhaltige, soziale und dennoch ökonomisch sehr erfolgreiche Gründungen!“

Was ist eure Zukunftsvision mir CureRare?

„Bei über 8.000 Seltenen Erkrankungen – stetig wachsend – gibt es auf diesem „Markt“ bisher noch keine zufriedenstellenden Angebote. Wir ändern das gerade. Kurzfristig kommt unser Revenue von Patientenorganisation und Dachverbänden – um nachhaltig wachsen zu können benötigen wir zunächst noch Impact Investoren (bitte melden!), aber mittelfristig werden unsere Beratungsleistungen sowohl von der Wissenschaft, insbesondere von Pharmaunternehmen bezahlt werden.“

Vielen Dank CureRare!

Der kostenlose 4C Accelerator Tübingen hat sein Bewerbungsfenster noch bis zum 03. September 2021 geöffnet. Startups aus dem Bereich der medizinischen Life Science und Health Care haben beim 4C Accelerator die Chance, durch Life-Sessions mit medizinischen Expert:innen und einem darauf angepassten Coaching die Lücke zwischen Innovation und Medizin zu schließen. Beim eigens entwickelten Ausbildungskonzept des Tübinger Accelerators verhelfen die so genannten 4C den Startups zur Investor Readiness. Die Schwerpunkte Commercialization, Certification, Clinical Studies und Copyright sollen den Startups dabei maßgeblich helfen, Umsätze im Gesundheitswesen zu planen, Produkte und Firma zuzulassen, die Evidenz des Produktes zu belegen und Datenschutzrechte dabei strategisch zu nutzen.

Hier findest du weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen.

Auf der Suche nach zwei vielversprechenden Green-Startups aus Baden-Württemberg, denen in 4 Monaten beim SMART GREEN Accelerator zu einem erfolgreichen Marktstart verholfen werden soll, sind Bewerbungen noch bis zum 15. August 2021 möglich. Beim SMART GREEN Accelerator erwarten dich 4 Monate voller geballtem Input zu relevanten Märkten. Mit individuell auf dich und dein Geschäftsmodell zugeschnittenen Prozessen werden deinen Produkten und Technologien zur Marktrelevanz verholfen. Egal ob du einen letzten Schliff bei deiner Vertriebsstrategie benötigst oder dir der direkte Zugang zu Kunden oder Unternehmen fehlt, beim SMART GREEN Accelerator wird dir und deinem Startup bei allen Problemen unter die Arme gegriffen.

Bewirb dich hier!

Die nächste Runde der Startup Academy der Universität Tübingen beginnt im Oktober 2021 und ist offen für alle Gründungsinteressierten und Teams mit einer Geschäftsidee, die sie voranbringen wollen.
Um euch bestmöglich zu unterstützen, bietet die Startup Academy „Entrepreneurship Essentials“ für alle Fachrichtungen eine „Life Science Series“ für Projekte aus den Bereichen Medizin, Biotechnologie, Pharmazie und ähnlichen, sowie eine „Social Innovation Series“ für soziale Initiativen und Projekte. Mit der kostenlosen Teilnahme könnt ihr von einer Vielzahl von praxisnahen Workshops profitieren. Expert:innen werden euch dabei unterstützen, eure Ideen voranzubringen und euer Startup auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.
Hier gelangst du zur Anmeldung.

Am Donnerstag, den 29. Juli 2021, fand das bereits sechste Finale von ASAP BW statt. Hier pitchten die besten Teams aus ganz Baden-Württemberg ihre Ideen live via Zoom um insgesamt 14 Preise. Der Overall Winner “hydrop water systems” der Universität Stuttgart gewann sogar noch drei weitere Preise.

Jede Runde werden zahlreiche innovative Geschäftsideen von Teams aus ganz Baden-Württemberg entwickelt. Um diese zu fördern wurde im Jahr 2018 als Teil der Initiative Start-up BW das Academic Seed Accelerator Program (kurz: ASAP BW) ins Leben gerufen.

Der Abschluss der aktuellen, sechsten Wettbewerbsrunde markierte das Finale am 29. Juli 2021, welches bereits zum zweiten mal digital via Zoom stattgefunden hat und live aus dem TV-Studio der Hochschule der Medien übertragen wurde. Neben zahlreichen Unternehmen, Investoren und prominenten Köpfen aus der Start-up-Welt erhielten insgesamt 31 Teams die Chance, vor zahlreichen Zuschauern ihre Geschäftsideen zu pitchen. 

Der erste Platz ging hierbei an das Stuttgarter Start-up “hydrop water systems”. Das Gewinner-Start-up erhielt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, welches durch die L-Bank gesponsert wurde sowie die seit dieser Runde erstmals vergebene Nominierung zum Start-up BW Elevator Pitch. Außerdem räumten die Studierenden der Universität Stuttgart noch drei weitere Preise ab: Den KI-Award, der einen Platz in der KI-Garage beinhaltet, den Sustainability Award mit 500 Euro gesponsert durch Eberspächer und schlussendlich auch noch den ersten Platz bei der Wahl des Publikumslieblings. Die Gründerinnen und Gründer Moritz Emberger, Fides Faber, Gibran Khoury, Ilya Shapiro und Katrin Kreidel haben es sich zum Ziel gesetzt, den Wasserverbrauch jeder Anwendung im Haushalt detailliert zu betrachten und dadurch zu reduzieren. Hierfür nutzen sie eine Kameralösung zur Datenerfassung und künstliche Intelligenz, um Kunden ihren Wasserverbrauch aufgeschlüsselt nach den einzelnen Anwendungen aufzuzeigen.

Weitere Preisgelder in Höhe von 500 Euro, ebenfalls gesponsert von der L-Bank und Eberspächer, erhielten auch die Start-ups „beeSmart“ für den besten Pitch, „FridaFrisch“ im Rahmen des “Macherpreises”, „Offen Office“ als Gewinner des Mobility Awards sowie “Realchalk” im Bereich Education. Darüber hinaus hat „mentalport“ einen Platz im Social Impact Lab Stuttgart gewonnen und „aktien.studieren“ den Fintech Award und damit einen Platz bei Fintogether, dem SMART Finance Accelerator für early-stage Start-ups. „FridaFrisch“ erhielt zudem eine Einladung zum Launchday der nächsten Gründermotor Meisterklasse.  Auch das Team „Sattelfest“ bekommt Unterstützung durch den Textil-Accelerator „Stoff im Kopf“ in Reutlingen. 

Weitere Gewinnerteams sowie eine Übersicht über die Preise, die Jury sowie die Aufzeichnung des Finales findest du hier.

Sereact bringt die Vorzüge des Menschen, wie Flexibilität und Kreativität mit den Vorzügen von Robotern, wie Präzision und die Möglichkeit durchgehend zu arbeiten, zusammen. Co-Founder Ralf hat sich in seinem Studium an der Uni Stuttgart auf Robotik spezialisiert und im KI-Bereich promoviert. Gemeinsam mit seinem Grundschulfreund Marc, der sich ebenso an der Uni Stuttgart auf KI spezialisiert hat, haben sie sereact gegründet. Das Stuttgarter Startup automatisiert mit Hilfe von Robotern und KI das Pick und Pack im Order Fulfillmemt.

Wir haben Ralf und Marc von sereact unsere Fragen gestellt.

Welches Problem löst sereact?

„Vor allem bedingt durch die Corona-Pandemie, hat die Nachfrage an E-Commerce und E-Groceries geboomt. Die Leute lieben es sich Dinge von der Couch aus nach Hause liefern zu lassen. Das resultiert darin, dass in den Warehouses unheimlich viel los ist, vor allem in der letzten Meile des Warehouses, wo die Artikel von dem Fließband in den Karton gepackt werden. Bisher waren die Automatisierungssysteme nicht fllexibel genug. Und jetzt haben wir durch diese technologischen Kräfte, die sereact Technologie und mit KI-Robotern die Möglichkeit Prozesse, die eine hohe Flexibilität benötigen zu automatisieren.“

Muss bei sereact das Lager und die Packstation von Grund auf neugestaltet werden oder kann die Technologie simpel implementiert werden?

„Wir glauben, dass die Automationslösungen optimalerweise ganz einfach ins Warehouse deployed werden müssen. Deshalb benutzen wir kollaborative Roboter, die man anfassen kann und die selbst ausweichen können. Diese Technologie ermöglicht es, dass man an den manuellen Kommisionierplatz unsere sereact Pick-Roboter deployen kann.“

Welche Kollaboration hat euch als Startup am meisten weitergeholfen?

„Für uns als Startup hat uns die Startup Landschaft in Stuttgart sehr viel geholfen. Da sind wir gerade in der Meisterklasse des Gründermotors. Das hat uns bisher extrem geholfen in Sachen Traction außerhalb von unserer Software. Der wichtigste Kooperationspartner ist seit Beginn die Uni Stuttgart. Dadurch, dass wir ein Uni Spin-off sind, kriegen wir von der Uni einen Office-Space zur Verfügung gestellt, haben Zugang zum Robotics-Lab, wo wir Prototypen aufbauen können, haben einen Showroom wo wir potentielle Kund:innen einladen können um ihnen unsere Technologie zu zeigen. Daneben werden wir vom Institut für Steuerungstechnik vor allem von Professor Riedel und Dr. Armin Lechler supportet und auch gementort.“

In Zukunft wollen Ralf und Marc neben Sales und Finanzangelegenheiten mindestens 60-70% ihrer Zeit im Startup mit Engineering verbringen und sich somit auf ihr absolutes Spezialgebiet konzentrieren. Mit sereact wollen sie die Automatisierung in den Warehouses weiter vorantreiben.

Vielen Dank an sereact!