Bereits im März 2021 haben wir Prof. Dr. Jürgen Seitz vom Institute for Applied Artificial Intelligence der Hochschule der Medien Stuttgart  zur im September 2020 vorgestellten Studie „Künstliche Intelligenz – wo stehen deutsche Startups?“ befragt. Hier findest du das Interview aus dem Frühjahr 2021. „Neben KI-Neugründungen ist vor allem die Nutzung von KI zur Verbesserung Ihrer Produkte hoch auf der Agenda der Gründer:innen.“ Ob sich diese Prognose bestätigt hat erfährst du in der neuen Ausgabe der KI-Studie. Hier gelangst du zur kompletten Studie.

Vor zwei Wochen hat das Stuttgarter Accelerator Programm ASAP BW im gleichen Zuge eines Rebrandings die neue Academy gelauncht. ASAP BW ist ein digitales Startup-Programm zur Förderung von Gründungsideen, das jedes halbe Jahr stattfindet. In der Academy lernt man in 5 interaktiven Challenges, wie man eine Idee zu einem Geschäftsmodell weiterentwickelt. Am Ende jedes Semesters pitchen die besten Teams ihre Geschäftsmodelle beim großen ASAP Finale. Das nächste Finale findet am 17. Februar 2022 statt. Anmeldungen sind nach wie vor möglich. Steig zu jeder Zeit in die Academy ein und arbeite dich in deinem Tempo durch die fünf Challenges.

Weihnachten steht vor der Tür und du hast noch keine Geschenke für deine Liebsten? Kein Problem! Hier haben wir drei Geschenkideen von Stuttgarter Startups für dich:

GINSTR
Das Stuttgarter Startup GINSTR bietet in der Wintersaison neben ihrem Stuttgarter Dry Gin auch einen Winter Gin an. GINSTR ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle Gin Liebhaber:innen.

hemi Probierpaket
Das Stuttgarter Startup The Hempany bietet mit heim eine vegane Hanfsamenmilch an. Momentan bietet das Startup das Newbie Probieropaket im Angebot an. Enthalten sind zwei mal hemi zuckerfrei, zwei mal hemi original, 500g geschälte Bio-Hanfsamen und 500g Hanfsamenprotein.

The White Table
The White Table bietet verschiedene DIY Sets für stylische Wohnaccessoires zum selbst bauen an. Alle benötigten Materialien sind im Set enthalten und können mit einer Schritt für Schritt Anleitung zusammengebaut werden.

Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit!

Das Stuttgarter Startup The Hempany, Hersteller der veganen Milchalternative hemi, verkauft mittlerweile deutschlandweit seinen Hanfsamendrink in allen Alnatura-, Rossmann- und Basicfilialen. Beworben wird der Hanfsamendrink mit dem Slogan „Wir melken Hanfsamen statt Kühe“. hemi steht für „hemp milck“. „Milck“ ist dabei bewusst als Kunstbegriff gewählt worden, da Produkte, die keine tierischen Euterprodukte sind, seit einigen Jahren nicht mehr als Milch bezeichnet werden dürfen. In einer Unterlassungsklage wird das Startup jetzt aufgefordert, den Kunstbegriff „Milck“ nicht mehr zu verwenden. Er sei zu ähnlich zu Milch und damit irreführend für Verbraucher:innen.

The Hempany ist allerdings nicht dazu bereit die Nutzung des Begriffes „Milck“ zu unterlassen. Während Sonnenmilch und Scheuermilch, die beide bei einer ähnlichen Konsumweise wie der von Kuhmilch gesundheitliche Schäden haben könnten, weiterhin als „Milch“ bezeichnet werden dürfen, sieht hemi keinen Grund den Hanfsamendrink nicht „Milck“ nennen zu dürfen. Am 16. Dezember 2021 findet die mündliche Anhörung im Landesgericht Stuttgart statt. Geschäftsführer Dave Tjiok vermutet hinter der Klage die Milchindustrie.

Vor einem halben Jahr haben wir The Hempany interviewt. Hier findest du den Bericht.

Am Mittwoch, den 15. Dezember 2021 findet der PLAN G Founder Talk #12 statt. Von 15:30 Uhr bis 16:00 Uhr berichtet Gründerin Lisa Rosa Bräutigam live über Zoom von ihrem ungewöhnlichen Werdegang. Lisa Rosa Bräutigam hat das Startup nuwo. gegründet und damit gezeigt, dass eine Krisenzeit für kluge Köpfe immer auch eine Chance ist. Sie hat sich mit der Frage beschäftigt, weshalb Arbeitgeber:innen ihre Mitarbeiter:innen im Home-Office häufig am Küchentisch “sitzen lassen” und auf diese Weise Gesundheitsschäden in Kauf nehmen. nuwo. widmet sich voll und ganz der gesunden Arbeit von zu Hause. Im Talk berichtet die Gründerin, wie sie den Entschluss gefasst hat ihr sicheres Beamtenverhältnis gegen die turbulente Startup-Welt zu tauschen.

Sei dabei! Hier kannst du dich kostenlos für die Teilnahme über Zoom anmelden.

Die Garten-App alphabeet, die Hobbygärtner:innen beim ökologischen Gemüseanbau unterstützt, sammelt ein Seed-Investment in Höhe von 1,15 Mio € ein. Das Stuttgarter Startup hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gartenwissen für jeden zugänglich zu machen und nach und nach ein nachhaltigeres Bewusstsein in der Gesellschaft zu verankern. Zum Investorenkreis gehören neben Purpose Ventures und dem Samenhaus Müller mehrere Impact-Family Offices und Business Angels. Seit 2020 ist die App am Markt und konnte seitdem eine Community von etwa 100.000 registrierten Nutzer:innen aufbauen. Zukünftig wird alphabeet, nicht wie andere Startups Exit-orientiert, sondern als Purpose Company in Verantwortungseigentum agieren. Außerdem wird alphabeet im Zuge der internationalen Expansion ab 2022 umbenannt in „Fryd“. Vor einem halben Jahr haben wir alphabeet interviewt, hier findest du das Interview.

Weiterhin viel Erfolg alphabeet!

Gerade in der Gründung hat man mit den verschiedensten Herausforderungen zu kämpfen. Dabei sammelt man wertvolle Erfahrungen und lehrreiche Geschichten. Genau um diese „Fuck-up Stories“ geht es beim HdM Startup Talk am 09. Dezmber 2021. Ab 17:30 Uhr stellt dir das HdM Startup Center 3 Unternehmen und Alumni-Speaker:innen vor, die von ihren Erfahrungen und besten „Fuck-up Stories“ erzählen.

Zu Gast sind sind die Hohnloser Holding, die digitale Werbeagentur Deepr und das Startup Conversional. So bekommst du Einblicke in die Investorenperspektive, das Agenturenleben und die Gründungszeit.

Wenn du neugierig auf die verrücktesten „Fuck-up Stories“ bist, wissen willst womit junge Unternehmen kämpfen und welche Herausforderungen immer wieder kehren, dann bist du genau richtig, wenn die Unternehmer:innen ihre Erfahrungen am Donnerstag teilen.

Hier kannst du dich kostenlos anmelden. Die Veranstaltung findet via Zoom statt.

Am 16. Dezember 2021 findet ab 18 Uhr der Ideenwettbewerb Move your Idea statt. Das Center for Entrepreneurship der Hochschule Reutlingen bietet dir und deinem Team die Möglichkeit deine/eure Idee einem breiten Publikum vorzustellen. Finde heraus wie andere die Idee finden und gewinne tolle Preise, die das Projekt weiter vorantreiben. Deine Unternehmensidee kann aus jeder Branche kommen – angefangen bei innovativen App-Lösungen, über nachhaltiges Essen bis hin zu textilen Ideen, alles ist willkommen. Die Veranstaltung findet online statt.
Wenn du am 16. Dezember bei Move your Idea pitchen möchtest, dann melde dich bis zum 10. Dezember hier an.

Hier kannst du dich anmelden, wenn du als Zuschauer dabei sein möchtest.

Vor einer Woche haben SDP, Grüne und FDP ihren Koalitionsvertrag veröffentlicht. Auch die Themen Hochschulen und Startups kommen darin nicht zu kurz. Unter anderem mehr Ausgründungen, eine deutsche Transfergemeinschaft und vor allem weniger Bürokratie stehen im Fokus.

Prof. Dr. Nils Högsdal hat aus dem Koalitionsvertrag zusammengetragen was sich die „Ampel“ für die kommenden vier Jahren vorgenommen hat:

„Digitale Wirtschaft

Wir fördern digitale Startups in der Spätphasenfinanzierung und stärken den Venture-Capital-Standort. Wir wollen den Anteil von Gründerinnen im Digitalsektor erhöhen. Dafür schaffen wir ein Gründerinnen-Stipendium und reservieren einen Teil des Zukunftsfonds. Öffentliche Ausschreibungen und Beschaffungsprozesse gestalten wir z. B. für Gov- und EduTech-Start-ups einfacher. Wir werden die Mitarbeiterkapitalbeteiligung für Start-ups attraktiver gestalten. Wir stärken den Games-Standort Deutschland und verstetigen die Förderung.

(…)

Unsere Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) werden wir als Herz des Wissenschaftssystems stärken, Innovation und Transfer von der Grundlagenforschung bis in die Anwendung fördern und beschleunigen.

(…)

Unser Ziel ist die Stärkung von anwendungsorientierter Forschung und Transfer zur Schaffung und Stärkung regionaler sowie überregionaler Innovationsökosysteme. Dazu werden wir die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) gründen, um soziale und technologische Innovationen insbesondere an den HAW und kleinen und mittleren Universitäten in Zusammenarbeit u. a. mit Start-ups, KMU sowie sozialen und öffentlichen Organisationen zu fördern.

Die bestehenden Förderprogramme für HAW bauen wir als zentrale Erfolgsfaktoren für die Agentur aus. Perspektivisch wollen wir unter ihrem Dach relevante Förderprogramme aus den verschiedenen Ressorts bündeln. Wir werden zeitlich und räumlich begrenzte Experimentierräume ermöglichen, in denen innovative Technologien, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle unter realen Bedingungen erprobt werden können. Wir wollen ausgewählte Standorte als Leuchttürme unter die Spitzengruppe internationaler Forschungs- und Transferregionen mit jeweils einem inhaltlichen Schwerpunkt bringen. Dazu wollen wir Innovationsregionen nach britischem Vorbild schaffen und dafür Handlungsspielräume des nationalen wie europäischen Rechts nutzen und ausweiten.

(…)

Für einen echten Innovationsschub müssen wir Ausgründungen vorantreiben. Wir werden Hochschulen Mittel des Bundes zur Schaffung einer Gründungsinfrastruktur für technologisches wie soziales Unternehmertum bereitstellen. Wir wollen die Ausgründungskultur in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Breite stärken. Der dazu benötigte Kulturwandel wird durch Science-Entrepreneurship-Initiativen begleitet.

(…)

Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind das Rückgrat der deutschen Wissenschaftslandschaft. Als solche werden wir sie stärken, denn wo Fortschritt entsteht, muss er auch gelebt werden. Wir setzen den Weg der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern für ein zukunftsfähiges Wissenschaftssystem fort. Einer Entkopplung der Budgetentwicklung zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wirken wir entgegen.

Wir werden den „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ ab 2022 analog zum Pakt für Forschung und Innovation dynamisieren. Wir werden die Stiftung Innovation in der Hochschullehre insbesondere im Bereich digitaler Lehre weiterentwickeln. Mit einem Bundesprogramm „Digitale Hochschule“ fördern wir in der Breite Konzepte für den Ausbau innovativer Lehre, Qualifizierungsmaßnahmen, digitale Infrastrukturen und Cybersicherheit.

Wir wollen einen Bund-Länder-Prozess zur Weiterentwicklung des Kapazitätsrechts in Gang setzen. Für die wissenschaftliche Weiterbildung neben der grundständigen Lehre schaffen wir einen Rahmen, innerhalb dessen wir die Einführung von Micro-Degrees prüfen.

(…)

Start-up-, Gründungs- und Innovationsförderung

Wir stärken die Start-up- und Gründerförderung. Wir werden Gründungen aus allen Lebenslagen und eine Kultur der zweiten Chance unterstützen und dafür ein neues Förderinstrument schaffen, das auch für Unternehmensnachfolgen offensteht. Wir verabschieden eine umfassende Start-up-Strategie. Hürden für Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund beim Zugang zu Finanzierungen und Förderungen bauen wir ab; besseren Zugang zu Wagniskapital für Gründerinnen stellen wir sicher. Wir ermöglichen einen vereinfachten, rechtssicheren Zugang für Startups und junge Unternehmen zu öffentlichen Aufträgen. Wir schaffen die Voraussetzungen für flächendeckende „One Stop Shops“, also Anlaufstellen für Gründungsberatung, -förderung und -anmeldung. Ziel ist es, Unternehmensgründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen. Die staatliche Förderbank KfW soll stärker als Innovations- und Investitionsagentur sowie als Co-Wagniskapitalgeber wirken, insbesondere für KI, Quantentechnologie, Wasserstoff, Medizin, nachhaltige Mobilität, Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Wir wollen ermöglichen, dass privates Kapital institutioneller Anleger, wie Versicherungen und Pensionskassen, für die Startup-Finanzierung mobilisiert werden kann. Wir wollen die Beteiligung von Frauen in Investment-Komitees von staatlichen Fonds und Beteiligungsgesellschaften deutlich stärken. Die Mitarbeiterkapitalbeteiligung werden wir attraktiver machen, u. a. durch eine weitere Anhebung des Steuerfreibetrags. Zu einer modernen Unternehmenskultur gehören auch neue Formen wie Sozialunternehmen, oder Gesellschaften mit gebundenem Vermögen. Wir erarbeiten eine nationale Strategie für Sozialunternehmen, um gemeinwohlorientierte Unternehmen und soziale Innovationen stärker zu unterstützen. Wir verbessern die rechtlichen Rahmenbedingungen für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, wie zum Beispiel für Genossenschaften, Sozialunternehmen, Integrationsunternehmen. Für Unternehmen mit gebundenem Vermögen wollen wir eine neue geeignete Rechtsgrundlage schaffen, die Steuersparkonstruktionen ausschließt. Hemmnisse beim Zugang zu Finanzierung und Förderung bauen wir ab. Wir werden die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen, um Guthaben auf verwaisten Konten zur Förderung des Gemeinwohls nutzen zu können.

Wir schaffen neues Zutrauen in Gründergeist, Innovation und Unternehmertum. Dazu stärken und entbürokratisieren wir die Innovationsförderung und -finanzierung. Die Förderprogramme wie „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“, „Industrielle Gemeinschaftsforschung für Unternehmen (IGF)“, „INNO-KOM“, „go-digital“ und „Digital Jetzt“ sowie das „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)“ werden wir weiterentwickeln. Die Innovationsförderung des Bundes soll für soziale und ökologische Innovationen konsequent geöffnet werden. Die Förderprogramme sollen bedarfsgerecht und flexibel ausgestattet und dynamisch fortgeschrieben werden. Wir werden ein Reallabor- und Freiheitszonengesetz schaffen, das einheitliche und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für Reallabore bietet und neue Freiräume zur Erprobung von Innovationen ermöglicht. Das Gesetz soll u. a. übergreifende Standards für Reallabore und Experimentierklauseln gesetzlich verankern, die Unternehmen, Forschungsinstituten und Kommunen attraktive Bedingungen bieten und gleichzeitig regulatorisches Lernen fördern. Wir wollen im Rahmen der bestehenden Förderstrukturen auch die Entwicklungsschritte von der Innovation hin zum Markteintritt unterstützen.“

Schafft Deutschland damit den digitalen Aufbruch?

„Guter Lebensram“ – darum geht es heute beim Stuttgarter Startup 7 Places. Am Mittwoch, den 01. Dezember 2021, um 15:30 Uhr ist mit Katharina Aguilar eine der Gründer:innen zu Gast im PLAN G Founder Talk und erzählt ihre spannende Gründungs-Geschichte. 

Katharina und ihr Team setzen sich aus den drei Richtungen Architektur, Wissenschaft und Innovation zusammen. Ihre Zentrale Erkenntnis ist, dass sich alle Bereiche  unserer Gesellschaft in Höchstgeschwindigkeit neu erfinden, nur unsere Lebensräume nicht. Während hunderte Startups die Zukunft der  Mobilität gestalten, gibt es nur Wenige, welche sich um die wachsenden Probleme in  unseren Innenstädten, im ländlichen Raum oder an unseren Arbeitsorten  lösen. 

Deshalb gestalten sie „innovative Räume für neues Leben in Innenstädten, Büros und dem ländlichen Raum“. Mit revolutionären Konzepten und digitalen Produkten holen sie somit ein Themenfeld aus einer elitären Bubble, das nach ihrer Auffassung die gleiche  Aufmerksamkeit verdient wie neue Mobilitätskonzepte oder ein nachhaltiger Lebensstil: Guter Lebensraum. 

Katharina wird beschreiben, wie es ist ein Unternehmern, das sich zwischen physischen und digitalen Welten bewegt, aufzubauen und welche Höhen und Tiefen sie persönlich dabei erlebt hat. Natürlich bleibt im Anschluss noch genug Zeit, um individuelle Fragen zu beantworten. 


Für Studierende besonders interessant: Als wachsendes Startup ist 7 Places immer auf der Suche nach Verstärkungen fürs Team. Praktikum, Werkstudierendenstelle, Abschlussarbeit?  Alles ist möglich. 
 

Hier kannst du kostenlos via Zoom Teilnehmen.