Im vergangenen Beitrag ging es darum, wie du deine Chancen auf Preisgeld in einem Accelerator Programm oder einem Gründungswettbewerb steigern kannst. Erwähnt wurde unter anderem auch Start-up BW ASAP, hier entwickelst du deine Idee zu einem ausgereiften Geschäftsmodell. Welche Möglichkeiten sich dir in Baden-Württemberg darüber hinaus bieten, erfährst du im Folgenden.

Zu Beginn ist es wichtig, dass du dir im Klaren darüber bist, dass jeder Accelerator einen anderen Schwerpunkt hat. So setzen die einzelnen Programme ihren Fokus auf Geschäftsmodelle in den Bereichen Life Science, Tech & IT, Energie, Nachhaltigkeit, Textil und Kreativwirtschaft.

Der Life Science Accelerator Baden-Württemberg deckt den Bereich Life Science ab. Befindet sich dein Geschäftsmodell also im Bereich Biotechnologie, Pharma und Medizintechnologie, könnte das die richtige Anlaufstelle für dich sein. Ein Beispiel aus der Praxis und mehr zum Programm findest du hier.

Der M.Tech Accelerator Stuttgart setzt seinen Schwerpunkt, wie der Name schon sagt, auf Engineering und Mobilität. Dir wird geholfen, dein Geschäftsmodell bis zur Marktreife zu bringen. Der M.Tech Accelerator unterstützt dich in sechs verschiedenen Bereichen. Dir wird ein Arbeitsplatz geboten, du erhältst Technologie- und Marktzugang sowie ein kompetentes Netzwerk, Produktionsunterstützung sowie Hilfestellung bei deinem Weg zum Unternehmer und der Suche nach Investoren. All diese Dinge werden dir innerhalb von 12 Monaten geboten. Hierbei gibt es keine Bewerbungsfristen, der Einstieg ist jederzeit möglich. Mehr zum Programm und der Bewerbung findest du hier.

Der BadenCampus Accelerator spezialisiert sich ebenfalls auf den Tech-Bereich. Jedoch mit den Schwerpunkten Mikrosystemtechnik und Nachhaltigkeitstechnologien. Der BadenCampus sieht sich als Innovationsplattform, die Startups, mittelständische Unternehmen, Kommunen, Talente und wissenschaftliche Einrichtungen miteinander verbindet. Geboten werden dir neben Räumlichkeiten und Kooperationspartnern auch Coaching, diverse Workshops und ein großes Netzwerk. Mehr zum Programm und der Bewerbung findest du hier.

Auch im Bereich IT hast du eine spannende Auswahl. Das CyberLab in Karlsruhe beispielsweise setzt seinen Schwerpunkt auf IT und angrenzende Hightech-Branchen. Es erwartet dich ein Netzwerk aus über 1.200 Unternehmen, Mentoring durch erfahrene Unternehmer, persönliches Coaching und ein gemeinsamer Workspace in einer Burg. Das PreLab könnte dir den Einstieg ins CyberLab erleichtern. Hierbei handelt es sich um ein intensives Training für Startups, das dem CyberLab vorgelagert ist. In sechs Terminen wird dein Geschäftsmodell analysiert und gechallenged. Mehr zum CyberLab und PreLab findest du hier.

Up2B aus Walldorf/Heidelberg ist ein weiterer Accelerator mit Schwerpunkt im IT-Bereich. Jedoch fokussiert sich Up2B auch auf die Segmente Industrie 4.0, Internet of Things und Big Data. Der Fokus in jeder dieser Bereiche liegt auf dem Business-to-Business, kurz B2B, Kundensegment. Auch hier hast du die Wahl zwischen verschiedenen Programmen. „Up2B breakthrough“ ist für frühphasige Startups ausgerichtet und liefert dir Zugang zum B2B Ökosystem. „Up2B productbooster“ eignet sich für Startups, die bereit für den Markteintritt sind. In einem fünfwöchigen Programm soll dein angestrebtes Ziel erreicht werden.

„Up2B firecamp“ betrifft alle Startups, die Investment Ready sind. Innerhalb von fünf Tagen sollen die Grundsteine für dein erstes Investment gelegt werden. Mehr zu den einzelnen Programmen und der Bewerbung findest du hier

Bewegt sich dein Geschäftsmodell im Energiesektor, ist der Energie-Accelerator AXEL in Karlsruhe die richtige Anlaufstelle für dich. Ein großes Angebot, mit Coaching, Team Building, Produktentwicklung, Co-Working Spaces und verschiedenen Programmen erwartet dich. So kannst du mit AXEL beispielsweise prüfen, ob dein Team alles hat, um das Produkt auf den Energiemarkt zu bringen. Auch bei der Verkürzung der für den Energiesektor typisch langen Produktentwicklungs- und Vermarktungszyklen wird dir geholfen. Mehr zu den einzelnen Programmen und der Bewerbung findest du hier.

SMART GREEN ist ein Accelerator in Freiburg bei dem alle Zeiger auf Umwelttechnik, Energie, Green Digital und nachhaltigem Konsum stehen. Du hast die Auswahl zwischen verschiedenen Programmen. Jedes dieser Programme verfolgt verschiedene Ziele, bei denen du intensiv von Anfang bis Ende begleitet wirst. „Seed“ beispielsweise ist das Einsteigerprogramm, bei dem ihr euch mit einer vielversprechenden Idee oder mit einem ersten Prototyp bewerben könnt. „Grow“ hilft dir dabei Kooperations- oder Investitionspartner zu finden. Wenn du schon etwas weiter bist, dann könnte „Pre-Seed“ für dich geeignet sein. Weitere Programme von SMART GREEN und Details zur Bewerbung findest du hier.

Auch für Geschäftsmodelle aus dem Bereich Textil wird dir Unterstützung geboten. Der Textil.Accelerator an der Hochschule Reutlingen setzt den Fokus auf die Themen Fair Fashion und Smart Textiles. In einem 4-monatigen Qualifizierungsprogramm entwickelst du dein Geschäftsmodell mit Startup Methoden und stärkst dein unternehmerisches Wissen. Des Weiteren bieten sich dir mietfreie Arbeitsplätze in den FirstStep-Bürocontainern der Hochschule Reutlingen. Zusätzlich kannst du die Technologie-Labore der Fakultät Textil & Design nutzen. Mehr zum Programm und der Bewerbung findest du hier.

Der Sandbox Accelerator aus Stuttgart fokussiert sich auf die Kreativwirtschaft und ist somit die optimale Anlaufstelle für alle Kreativköpfe. Hierbei handelt es sich um ein 4-monatiges Accelerator-Programm. Gefördert werden Teams oder Einzelpersonen mit einer Geschäftsidee in den Bereichen Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Buch-, Presse- und Werbemarkt, Software- und Games-Industrie, Architektur- und Kunstmarkt, Designwirtschaft und darstellende Künste. In verschiedenen Seminaren und Mentoring Sessions erhältst du zum einen das erforderliche unternehmerische Wissen und auf der anderen Seite Tools und Werkzeuge zur Validierung deines Geschäftsmodells. Mehr zum Programm und der Bewerbung findest du hier.

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