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Morgen, am 06. Juli 2022, findet der nächste HdM Startup Talk statt. Online via Zoom sprechen die drei nachhaltigen Stuttgarter Startups Duschbrocken, PROSERVATION und Rezemo ab 18:00 Uhr über ihre umweltfreundlichen Produkte und beantworten Fragen über die Rolle von Nachhaltigkeit, Chancen und Herausforderungen von umweltfreundlichen Startups und Nachhaltigkeit als Erfolgsgrundlage.

PROSERVATION bietet eine Verpackungsalternative aus Spelzen, ein in der Getreideverarbeitung wenig beachteter Reststoff, an. Die Idee zu PROSERVATION entstand in einer Forschungsarbeit und führte zum nachhaltigen Startup.
Das Startup rezemo bietet eine nachhaltige Alternative an Kaffeekapseln für Nespresso aus Holz an und konnte damit bereits bei der Höhle der Löwen überzeugen.
Duschbrocken produziert plastikfreies Shampoo und Duschgel in Einem als Block. Die Idee kam den beiden Gründern auf einer Weltreise.

Zwei der Startups waren bereits bei uns im „Fragen an“-Interview zu Gast. Hier findest du die jeweiligen Interviews mit Duschbrocken und PROSERVATION.

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Vor zweieinhalb Wochen sind Vertreter:innen des Startup-Ökosystems aus Baden-Württemberg erstmals nach der Coronakrise im Rahmen von #bawükommt quer durch In- und Ausland gefahren, um das weltweit größte Startup-Zentrum, die Station F in Paris und die große Technologiemesse Vivatechnology, zu besuchen. Organisiert wurde die mehrtägige Busreise vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. und Baden-Württemberg International. Auf dem Weg wurden verschiedene Startup-Hotspots besucht. Mit an Board waren dieses Jahr unter anderem die drei Simpleshow-Gründer Adrian, Jens und Kai und die beiden Spoontainable-Gründerinnen Amelie und Julia. Eines der größten Learnings der Teilnehmenden war, dass Kreativität mehr braucht als pragmatische Effizienz. Das Thema Startup und Gründen wird in den letzten Jahren in Frankreich sehr stark gefördert. Es ist in der französischen Politik zu einem so wichtigen Thema geworden, dass sich Macron im Endspurt seines Wahlkampfes drei Stunden Zeit genommen hat, um die Vivartechnology zu besuchen.
Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was die Teilnehmer:inner der #bawükommt-Tour erlebt haben, kannst du beim Gründerleben Podcast reinhören, von welchem auf der Fahrt nach Paris eine Folge aufgenommen wurde. Weitere Eindrücke bekommst du auf dem Instagram Kanal von #bawükommt.

Am Samstag, den 2. Juli 2022, veranstaltet die Universität Hohenheim nach zweijähriger Pause wieder einen Tag der offenen Tür. Im „Dorf der Innovationen“, dem ersten Highlight zum Tag der offenen Tür, zeigt das Team des InnoGreenhouse, wie aus der eigenen innovativen Idee ein tolles Geschäftsmodell werden kann. Das InnoGreenhouse ist die zentrale Anlaufstelle der Universität Hohenheim für alle Themen im Bereich Unternehmensgründung, Entrepreneurship und Innovation.

Im persönlichen Kontakt geben die Gründungs-Expert:innen am Tag der offenen Tür Tipps, Ratschläge und Hilfestellungen, LEGO Steine regen zum innovativen Denken an, und bei der Marshmallow-Challenge sollen die inneren Ingenieur:innen geweckt werden!

Wenn du bereits eine Produkt- oder Startup-Idee hast, dann kannst du am Samstag spontan auf einen Kaffee vorbeikommen, um mit Prof. Dr. Andreas Kuckertz, Prof. Dr. Bernd Ebersberger und dem Expert:innen-Team des InnoGreenhouse darüber zu plaudern!

Wenn du an einer innovativen Geschäftsidee im Bereich Fair Fashion oder Smart Textiles arbeitest oder bereits dein Startup in diesem Bereich gegründet hast, bist du bei Stoff im Kopf genau richtig. Bis zum 03. Juli 2022 kannst du dich für den Reutlinger Accelerator, bei dem du und deine Geschäftsidee im 4 Monate langen Qualifizierungsprogramm zur Marktreife gebracht werden, bewerben. Coaches und Mentor:innen bieten professionellen Input rund um das Thema textile Gründung und aktuelles Knowhow aus der Textilbranche. Neben unterschiedlichen Textillaboren und Coworking-Spaces steht allen Teilnehmer:innen Zugang zu einem breiten Netzwerk zur Verfügung.
Die Teilnahme bei Stoff im Kopf ist kostenlos und das Programm findet teils in Präsenz und teils online statt.

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Am Mittwoch, den 20. Juli 2022, findet von 16 bis 19 Uhr das große Finale der achten Runde von ASAP BW statt. Hier pitchen die besten Teams aus THELÄND ihre Ideen live via Veertly vor einer Fachjury und Publikum. Zuschauer:innen haben die Möglichkeit, vielfältige und innovative Start-up-Ideen sowie die Köpfe dahinter kennen zu lernen.

Das „Academic Seed Accelerator Program“ (ASAP BW) ist ein landesweiter Wettbewerb für Gründungsideen aller Hochschulen und Universitäten aus ganz Baden-Württemberg, mit Sitz an der Hochschule der Medien in Stuttgart. „Jedes Semester allein an der HdM, gibt es etwa 100 tolle Ideen und Projekte von Studierenden, die zum Teil großes Potential haben.“, so Prof. Dr. Högsdal. Als Teil der Gründermotor-Initiative und Landesinitiative Start-up BW, sollen genau solche Ideen und Projekte gefördert werden, die die Gründerkultur nachhaltig bestärken. In 5 Challenges konnten Studierende, Absolvent:innen und wissenschaftliche Mitarbeitende in den letzten Wochen und Monaten ihre Ideen weiterentwickeln.

Die besten Teams haben nun die Chance, beim achten Finale am 20.07.2022 von 16 bis 19 Uhr ihre Ideen live vor Publikum und einer Fachjury zu präsentieren. Die Jury – bestehend aus bekannten Akteur:innen der Gründerszene – bewertet die Ideen und kürt anschließend die Gewinner:innen. Den Teams winken Preise in unterschiedlichen Kategorien, die in Höhe von bis zu 1.000 Euro dotiert sind. Außerdem können sie direkt Plätze und Unterstützung in weiterführenden Förderprogrammen in Baden Württemberg, wie etwa den Landesacceleratoren, gewinnen – Die sich im Rahmen des Finales ebenfalls vorstellen, um den Teams sowie dem Publikum einen Einblick in das Start-up Ökosystem des Landes zu bieten. „Durch die erfolgreiche Teilnahme bei ASAP BW wurde außerdem Social Impact Lab auf uns aufmerksam und wir haben es in deren Startup Inkubator geschafft“, so die Gründer:innen von Kernique.

Das Ziel des Wettbewerbs ist es, jedes Semester die besten Start-up-Ideen und -Teams aus dem Hochschulumfeld aus ganz Baden-Württemberg zu finden und ihnen den Übergang in die weiterführende Förderprogramme des Landes zu erleichtern. Alle Teams und Einzelpersonen, die sich diese Chance nicht entgehen lassen möchten, haben noch bis zum 07. Juli 2022 die Möglichkeit, ihre Bewerbung bei ASAP BW einzureichen und sich damit für das Finale #8 zu qualifizieren. Für alle Interessierten der Gründerkultur: Auch Sie können beim großen Finale in THELÄND mit dabei sein und die besten Teams unserer Universitäten und Hochschulen live erleben! Interessierte, egal ob Teilnehmer:innen oder Zuschauer:innen, finden alle Informationen zum Event auf: www.asap-bw.com/finale

Die Hochschule der Medien Stuttgart und der Gründermotor stehen im Finale der internationalen Triple E Awards. Triple E Awards verleiht mehrere Auszeichnungen für Entrepreneurship und Engagement in der Hochschulbildung. Sie zielen darauf ab, den Wandel in Universitäten zu fördern und ihre Rolle in der Gesellschaft und den Ökosystemen zu betonen. Die Hochschule der Medien ist Finalist beim Young Entrepreneurial University of the Year Award. Der Gründermotor ist für den Triple Helix Collaboration of the Year Award nominiert. Den Gewinner:innen der Awards, die in Form eines Votings bestimmt werden, wird Anerkennung in Form von Sichtbarkeit verschafft, außerdem können Kontakte geknüpft werden.
Organisiert werden die Awards vom Accreditation Council for Entrepreneurial and Engaged Universities (ACEEU).
Hier kannst du für die Hochschule der Medien abstimmen, hier für den Gründermotor.

Der 4C Accelerator Tübingen geht in die nächste Runde. Von heute an bis zum 22. Juli können sich Gründer:innen und Startups aus den medizinischen Lebenswissenschaften für das geförderte Qualifizierungsprogramm bewerben.

Mit dem von der Rudolf-Diesel-Medaille nominierten Konzept unterstützt der 4C Accelerator Gründer:innen dabei, ein effizientes, nachhaltiges und erfolgreiches Geschäftsmodell zu entwickeln und investorenfähig zu werden!

Dazu werden in 17 Workshop-Tagen und einer 1-jährigen Coaching-Phase die 4C-Themen – Commercialization, Certification, Clinicalstudies und Copyright behandelt und die Gründer:innen im Regulatory Thinking fördern.

Unabhängig vom Standort sind alle nationalen und internationalen Teams herzlich eingeladen, teilzunehmen!

Das Programm wird gefördert durch die Kampagne Start-up BW des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, die Stiftung für Medizininnovationen und die B. Braun Stiftung.

Hier könnt ihr euch anmelden.

Am  Donnerstag, den 30.06.2022, findet ab 17:00 Uhr die fünfte Runde der Startup:con Tübingen statt. Die Startup:con ist der Treffpunkt für alle, die sich fürs Gründen interessieren.  Die aktuelle Ausgabe des Netzwerk-Events findet im Rahmen der Science & Innovation Days der Universität Tübingen unter dem Motto „Gründungen aus der Wissenschaft“ statt. Im Hörsaalzentrum auf der Morgenstelle eröffnet Prorektor für Forschung und Innovation Prof. Dr. Peter Grathwohl die Panel-Diskussion zum Thema „Gründungen aus der Wissenschaft – Chancen und Herausforderungen“. Mit dabei sind Dr. Ingmar Hoerr (CureVac / Morpho Foundation), Dr. Saskia Biskup (CeGat), Dr. Philip Häusser (Ablacon), Prof. Dr. Lars Angenent (Uni Tübingen) und Dr. Philipp Lies (eye2you). Es wird außerdem eine ALUMNI Lounge zum Austausch und zur Vernetzung unter Ehemaligen geben.
Komm vorbei, wenn sich alles um Innovative Startups und Forschungsgruppen dreht und tritt in Konktakt mit vielen Startups und Startup Supportern.
Hier kannst du dich anmelden.

Am 24. Juni 2022 veranstaltet der Startup Campus 0711 im Rahmen des zweiten Stuttgarter Wissenschaftsfestivals von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr einen Ideation Campus. Auf der Dachterasse des Stuttgarter Rathauses könnt ihr die Stuttgarter Hochschulen, Universitäten, Startup-Ökosystempartner und Gründerinnen und Gründer kennenlernen und erleben, wie Forschung in der Praxis aussieht und wie daraus Innovationen, Startups und gesellschaftlicher Fortschritt entstehen. Studentische Forschungsprojekte und wissenschaftsbasierte Startups sind beim Event hautnah erlebbar. Neben ausgiebigem Netzwerken kannst du als Teilnehmer:in das Bühenenprogramm mit spannenden Science Slams der Startups und Forschungsprojekte verfolgen. Der Startup Campus 0711 veranstaltet den Ideation Campus gemeinsam mit dem Master of Media Research, den Universitäten Stuttgart und Hohenheim, TTI, Gründermotor, START Stuttgart, ASAP BW, HfT, ARENA2036, Startup Autobahn, WRS und der städtischen Wirtschaftsförderung.

Komm vorbei! Hier findest du das restliche Programm des zweiten Stuttgarter Wissenschaftsfestivals.

Pim Ampikitpanich ist 31 Jahre alt und kommt aus Thailand. Vor 10 Jahren kam sie zum Studieren nach Deutschland und hat direkt nach dem Studium KONKRUA gegründet.
KONKRUA bietet Thai-Kochboxen an, die den echten Geschmack Thailands nach Deutschland bringen. Ergänzt durch frische Zutaten wie Gemüse und Fleisch, entstehen daraus in etwa 30 Minuten authentische Thai-Gerichte. Die qualitativ hochwertigen Zutaten für die sechs Kochboxen stammen direkt aus Thailand, sorgfältig von Pim ausgewählt. Heute wohnt sie Stuttgart, verbringt aber auch sehr viel Zeit in Thailand, um vor Ort die Qualität der Produkte sicherzustellen und um den Kontakt mit meinen Partnern zu pflegen.

Wir haben Pim unsere Fragen gestellt:

Wie bist du auf die Idee zu KONKRUA gekommen?

„2011 zog ich für mein Studium (strategisches Marketing) nach Deutschland. Statt auswärts zu essen, kochte ich daher meist zusammen mit meinen Kommilitoninnen zu Hause. Eine der größten Herausforderungen dabei war jedoch, an die richtigen Zutaten zu kommen. Doch genau diese machen am Ende den Unterschied und sorgen für den authentischen Geschmack. Die Kommilitoninnen liebten meine Gerichte. So entstand die Idee für mein Startup KONKRUA: Kochboxen, mit denen das thailändische Essen zu Hause genauso schmeckt wie in Thailand.“

Was unterscheidet die Zutaten in KONKRUA Thai Kochboxen von in Deutschland erhältlichen Gewürzen und Zutaten?

„Das Geheimnis des authentischen Geschmacks sind die Originalzutaten aus Thailand. Sie sind dort gewachsen, produziert und werden vor Ort verarbeitet. Daher reise ich auch regelmäßig nach Thailand, schaue mir lokale Produktionsstätten an und kenne viele Bauern persönlich. Auch die Bambus- und Schilfgrastaschen der Kochboxen sind in liebevoller Handarbeit geflochten. Damit unterstützen wir ältere Frauen in strukturschwachen Regionen Thailands. Jede einzelne Zutat muss den härtesten Anforderungen stand halten. Es war zum Beispiel gar nicht so leicht, eine Sojasauce ohne Konservierungsstoffe zu finden. Frischer Palmzucker ist weich und schmeckt eher mild süß mit leckerem karamellartigem Beigeschmack. Deswegen ist KONKRUA Palmzucker weich und weniger süß. Anders als die meisten harten Palmzucker in vielen Asienladen, weil darin so viele Zucker gemischt sind.“


Wie bist du in die Fernsehserie „Die Höhle der Löwen“ gekommen und was konntet ihr daraus mitnehmen?

„Ich habe nie gedacht, dass ich eine Chance bei der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ habe. Als das Sony Team mich kontaktierte und fragte, ob ich Interesse am Casting habe, habe ich mich sofort beworben. Ich hatte eigentlich nie große Hoffnung oder Erwartung dabei. Ich wollte nur mein Bestes geben und die Löwen und so viele Menschen wie möglich mit meinem leckeren Essen begeistern. Das höchste Ziel war es, mit den Löwen zu arbeiten und von ihnen zu lernen, wie man sein Geschäft auf ein anderes Niveau bringen kann.

Es war eigentlich ein sehr stressiges Jahr für mich… Man muss Risiko und Chance abwägen und man muss so viele wichtige Entscheidungen treffen. Ich habe mich durch Die Höhle der Löwen sehr viel weiterentwickelt und viel gelernt. Ich bin mutiger und habe mehr Durchhaltevermögen. Allein für die Erfahrung aus der Show hat sich der ganze Stress schon gelohnt.“

Was sind deine Tipps für andere Gründer:innen?

„Wenn du alles leidenschaftlich und authentisch aus deinem Herz machst, werden das die Leute spüren.“

Was ist deine Zukunftsvision mit KONKRUA?


„Wenn jemand an thailändisch kochen denkt, soll man direkt an KONKRUA denken. Ich strebe ein langsames und gesundes Wachstum an, bei dem Wertschätzung und Hingabe für jedes einzelne Produkt im Vordergrund stehen – ohne Kompromisse bei Geschmack, Qualität und Nachhaltigkeit.

Ich werde alles genauso weiter tun wie vor der Show. Weiterhin gute Produkte für meine lieben Kunden entwickeln und für die Kunden da sein, wenn Sie etwas von KONKRUA brauchen. Selbstverständlich ist es für ein Business wichtig Geld zu verdienen. Aber ich habe mir persönlich als Ziel gesetzt, dass dies in keiner Weise auf Kosten von Authentizität, Qualität oder Ausbeutung von Natur oder Menschen passieren darf. Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber meinen Kunden aber auch meinem Heimatland und den Menschen dort bewusst. Ich möchte einen Beitrag leisten, dass ihre Tradition, Kultur und Kulinarik authentisch im Ausland präsentiert wird.“

Vielen Dank Pim und weiterhin ganz viel Erfolg!