Alles zum Thema Finanzierung.

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Uwe Horstmann von Project A im Gespräch

Uwe Horstmann gehört zum „Management Team“ von Project A. Einen in Berlin ansässiger VC, der seit kurzem auch gezielt in BW nach Investments sucht. Uwe kommt ursprünglich aus Biberach, war eine zeitlang bei Rocket Internet und bei Project A verwalten sie rund 260 Millionen Euro.

Uwe Horstmann

Startup Stuttgart: Uwe, danke dass du uns für ein Interview zur Verfügung stehst. Wir haben uns 2013 zum ersten Mal am Startup Weekend Stuttgart getroffen. Damals gab es von Project A noch keine gezielten Aktivitäten im Ländle. Was hat sich denn in der Zwischenzeit getan, damit ihr euch dazu entschieden habt euch auch hier in der Region zu engagieren?

Uwe: Da gibt es verschiedene Gründe: Zum einen hat sich in der Region viel gewandelt, es sind einige junge Unternehmen und Projekte entstanden und Universitäten in Karlsruhe und Mannheim legen den Grundstein für Innovationen.  Zum anderen ist Baden-Württemberg ja generell dafür bekannt, dass dort ein Großteil der Industrie angesiedelt ist und hier gibt es v.a. im Bereich Industry 4.0, den wir uns zurzeit genauer anschauen, viele spannende Entwicklungen. Und zuletzt haben wir natürlich einen neuen Fonds und damit bedeutend mehr Geld zur Verfügung, das wir in spannende neue Projekte stecken möchten – wenn es sich ergibt auch im Ländle.

Startup Stuttgart: Du bist ja nun schon seit Jahren in Berlin sesshaft und kannst daher die Szene sehr gut. Welchem Gründer aus Baden-Württemberg würdest du denn empfehlen nach Berlin zu gehen oder doch in der Region BW zu bleiben?

Uwe: Wenn es Sinn macht sich in Berlin vor Ort auszutauschen, dann empfehlen wir Gründern, zumindest mit einem zweiten Standbein in Berlin präsent zu sein. Das macht natürlich nicht immer Sinn – in der digitalen Welt, in der wir uns bewegen, kann man ja auch sehr gut in der Entfernung in Kontakt bleiben.  

Startup Stuttgart: Wenn wir die Zeit mal zurückdrehen, was war denn für dich der Auslöser als Gründer aktiv zu werden, gab es da diesen einen Impuls? 

Uwe: Einen konkreten Auslöser gab es eigentlich nicht, das waren eher verschiedene Ereignisse die zusammenkamen. Vor dem Abitur habe ich bei „Jugend gründet“ mitgemacht, da kam ich eher zufällig dazu. Ich fand es spannend zu erkennen, dass es gar nicht so schwer ist, eigene Ideen umzusetzen. Nach meinem Wirtschaftsstudium an der WHU, einem sehr Entrepreneurship-freundlichem Umfeld, habe ich dann bei Rocket Internet angefangen und ab da hat sich quasi alles rund ums Unternehmertum gedreht. Bei Project A helfe ich Gründern nun, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen und zu finanzieren.

Startup Stuttgart: Gab es auch Mal Augenblicke, wo du dir nicht sicher warst ob es die richtige Entscheidung war?

Uwe: Da wir in einer sehr frühen Phase investieren, hat man nie eine hundertprozentige Sicherheit, das ist ein Kernelement unseres Jobs, macht ihn aber auch unheimlich interessant. Gerade sehr junge Unternehmen durchlaufen natürlich verschiedene Phasen. Der Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen ist sehr selten geradlinig, sondern häufig eher holprig und es gibt natürlich immer Momente, die sehr intensiv sind und in denen man als Investor gemeinsam mit den Gründern schwitzt. Gleichzeitig ist es umso schöner, wenn es dann wieder bergauf geht und man gemeinsam Erfolge feiern kann.

Startup Stuttgart: Wenn ein Gründer Kontakt zu Project A aufnehmen möchte, wie kann er das machen und was wollt ihr beim Erstkontakt idealerweise schon sehen?

Uwe: Am besten ist immer ein sogenannter „warmer Kontakt“, das heißt Gründer sollten aktiv den Kontakt zu uns suchen, über Veranstaltungen oder über gemeinsame Kontakte in entsprechenden Netzwerken wie LinkedIn oder Xing. Wir Partner und unsere Kollegen aus dem Investment-Team sind viel unterwegs und auf allen größeren Events anzutreffen. Bei der ersten Kontaktaufnahme ist eine kurze Beschreibung des Geschäftsmodells, des Marktes und des Teams sehr hilfreich. Super sind auch erste Zahlen zur Traction, oder ein erster Prototyp.

Startup Stuttgart: Wonach schaut ihr denn genau bei euren Beteiligungen?

Uwe:  Zunächst schauen wir natürlich auf das Geschäftsmodell, aber vor allem auf das Team. Hier kommt es auf die Zusammensetzung, Kompetenzen und vor allem die Ambition an. Es müssen alle an einem Strang ziehen und idealerweise ergänzen sich die Gründer komplementär in ihren Bereichen. Natürlich kommt für uns als Investor da auch immer die berühmte Wellenlänge dazu. Wenn wir uns entscheiden zu investieren, dann gehen wir einen langen und intensiven Weg zusammen und da muss die Chemie stimmen. Das ist natürlich beidseitig so.

Startup Stuttgart: Wollt ihr immer gleich ein skalierendes Modell sehen, dass in kürzester Zeit deutliche Millionenumätze zeigt oder seid ihr auch bereit in ein langsam wachsendes Startup zu investieren?

Uwe: Einer unserer Kernwerte ist das Ziel, nachhaltige Unternehmen aufzubauen. Das entspricht auch unserem operativen Ansatz, bei dem wir die Unternehmen aktiv dabei unterstützen von Beginn an ein nachhaltiges und gesundes Wachstum zu ermöglichen. Mit dem richtigen Setup kann ein Unternehmen so natürlich trotzdem bzw. gerade deshalb schnell skalieren. 

Startup Stuttgart: Vielen Dank und jetzt hoffen auf viele gute Investments hier in der Region.

 

Interview von Christoph Röscher (Startup Stuttgart e.V.)

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Neue Mikrofinanzierung für Baden Württemberg

Es tut sich langsam was um die Rahmenbedingungen im Ländle für Gründer und Startups zu verbessern, diesmal zum Thema Finanzierung.

Anbei ein Link zu Ideenwerk BW  Artikel „Mikrokreditfinanzierung: Wagnisfreies Kapital“

Hier mehr Infos auf der Webseite vom Wirtschaftsministerium und wer sofort loslegen will, kann sich hier auf der Plattform „Startnext“anmelden.

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Venture Day Karlsruhe am 9. März 2017 – Bewerbungsfrist: 10.2.2017

Dein Startup will im digitalen Business richtig durchstarten? Was Dir noch fehlt ist Kapital? Dann bewirb Dich noch bis zum 10. Februar für den 8. Karlsruher Venture Day.

Wann: 09.03.2016
Wo: KunstWerk, Amalienbadstraße 41, 76227 Karlsruhe-Durlach

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an Startups aus dem IT-, Web- und Software-Bereich. Startups können sich bis Freitag 10. Februar 2017 mit einem kurzen überzeugenden Onepager oder Pitchdeck für die Teilnahme bewerben. Eine Jury, bestehend aus erfahrenen Investoren, wählt aus allen Einreichungen die pitchenden Teams aus. Zugriff auf Eure Bewerbung haben lediglich die Jury und die Investoren, denen ihr während der Veranstaltung Eure Geschäftsidee vorstellt. Diese werden Eure Daten und Angaben selbstverständlich vertraulich behandeln. Die ausgefüllte Bewerbung (Pitchdeck oder Onepager) bitte an ba(at)cyberforum.de schicken.

Weitere Infos gibt’s unter: www.venture-day.de

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Einladung zum Info-Abend „Existenzabsicherung“, 6. August 2014

Existenzabsicherung – Nicht arbeiten können, bedeutet keine Einnahmen zu haben!

Wenn man als Freelancer oder Existenzgründer auf Grund von Krankheit oder Unfall nicht arbeiten kann, bedeutet dies meist, dass man keine Einnahmen hat (bis hin zu Konventionalstrafen, wenn man zugesagte Termine nicht einhält). Die Kosten für Miete, Kredite, Lebenshaltung und festen Verpflichtungen laufen jedoch weiter!

Wäre es nicht prima, wenn man dann Geld bekäme:

  • um in Ruhe gesund zu werden
  • um seine laufenden Kosten abzudecken
  • um jemanden zu beauftragen, seine Aufträge fortzuführen

und das zu einem Preis, den man sich ohne Bedenken leisten kann? Wir möchten Ihnen Folgendes zeigen:

  • Was sind die typischen Angebote am Markt (gesetzliche Krankenkasse,
  • Tagegeld, Krankenhaustagegeld, …)?
  • Wie kann man sich sinnvoll & effektiv gegen welche Risiken absichern?

Ihr Gastgeber, Kai Kiessling, Landesdirekter von Combined Insurance (ACE European Group), ist seit über 20 Jahren in der Versicherungsbranche zu Hause. Bei verschiedenen Unternehmen, in verschiedenen Positionen hat er durch zahlreiche Kundengespräche und -situationen sehr viel an Erfahrung und Kompetenz gelernt, um dieses wichtige Thema mit Ihnen zu besprechen!

Wann?
Mittwoch, 6. August 2014 um 19 bis 20 Uhr

Wo?
Coworking 0711 im „Green Space“

Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung notwendig. Diese Veranstaltung wurde zusammen mit dem Bundesverband Deutsche Startups e.V. Baden-Württemberg vorbereitet.

Aktion auf fairplaid.org: Padel – der Trendsport jetzt auch in Stuttgart

Derzeit läuft auf fairplaid.org eine Crowdfunding-Aktion für den ersten Stuttgarter Padel-Platz. Seid mit dabei bei der Realisierung des Projekts.
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Padel ist ein spanischer Trendsport zwischen Tennis und Squash. Er stellt keine Anforderungen an Sportlichkeit, Fitness oder Alter – jeder hat Spaß ab dem ersten Spiel! Es gilt „Köpfchen statt Kondition“. Wir holen Padel im Sommer 2014 nach Stuttgart. Das Projekt zielt nicht auf Gewinn sondern den Aufbau einer Stuttgarter Padel Community ab. Sei mit Freunden, Familie oder Kollegen einer der ersten Spieler in Stuttgart – gib Dir einen Ruck & probier’s aus!

Worum geht es in diesem Projekt?

Wir bringen den ersten Padelplatz nach Stuttgart! Auch die Stuttgarter sollen diesen tollen Sport kennen lernen.
Padel ist DER Trendsport aus Spanien, dessen Wurzeln in Mexiko liegen und der bereits in anderen deutschen Städten wie Berlin, Köln und Frankfurt gespielt werden kann.

Padel vereint Charakteristika aus Squash und Tennis. Das Feld ist halb so groß wie ein Tennisfeld, der Sport ist also weit weniger laufintensiv – auch deshalb, weil IMMER Doppel, also mit 4 Leuten gespielt wird. Ähnlich wie beim Squash ist der Court von Wänden (aus Plexiglas) umgeben, die ins Spiel einbezogen werden können. Die Spielregeln und Punktezählung sind wie beim Tennis, mit folgenden Unterschieden:
– Der Ball kann nach dem Aufkommen im Feld auch die Wände berühren
– Der Aufschlag findet unter der Hüfte statt
– Die Schläger sind kürzer und massiv anstatt bespannt (leichter für Anfänger)

Padel Logo

Insgesamt geht es viel mehr um das platzierte und koordinierte Spiel im Team als um Ausdauer, Schlagtechnik oder Kraft. Die soziale Komponente steht beim Padel-Spiel klar im Vordergrund, da immer zu viert gespielt wird entwickelt sich schnell eine eigene Wettbewerbsdynamik.

Der größte Vorteil liegt aber in der Zugänglichkeit: Egal ob mit Sportmuffeln, wild zusammengewürfelten Arbeitskollegen, unterschiedlichen Geschlechtern, Familienmitgliedern aus verschiedenen Generationen oder Tennis-Profis – jeder kann sofort und ohne Training loslegen, bekommt ein flüssiges Spiel hin und hat Spaß. Es ist keinerlei Equipment außer Sportklamotten nötig und man ist an der frischen Luft!

Zum Crowdfunding-Projekt geht’s hier: http://www.fairplaid.org/stuttgart-padel

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Stuttgarter Startup mauz & wauz startet Kick-off Crowdfunding-Kampagne auf IPO.GO

Das Stuttgarter Startup mauz & wauz, die monatliche Überraschungsbox für Hund und Katze, das bereits seit Längerem erfolgreich von sich Reden macht, ist mit ihrer Crowdfunding-Kampagne auf IPO.GO gestartet und benötigt die tatkräftige Unterstützung von Crowdinvestoren. IPO.GO startet damit ihr Debüt als Crowdinvesting- bzw. Crowdfunding-Plattform.

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Das Startup Mauz & Wauz bietet einen besonderen Service für die besten Freunde des Menschen an: Hunde- und Katzenliebhaber überraschen ihre Lieblinge jetzt jeden Monat mit den neuesten Leckereien, Accessoires und Spielzeugen. Einfach die Größe des Tieres angeben und schon kommt die prall gefüllte Überraschungs-Box direkt bequem nach Hause. Jeden Monat stellen die Mauz & Wauz-Experten die Überraschungs-Box neu zusammen und die Kunden profitieren von großen Preisvorteilen gegenüber dem Einzelhandel. Durch die große Auswahl können jeden Monat neue Produkte kennengelernt werden, eine informative Broschüre gibt zudem nützliche Tipps und Tricks rund um die Produkte und das geliebte Haustier. Weitere Informationen: www.mauzundwauz.de

IPO.GO schreibt zum Crowdinvesting-Kick-off auf ihrer Plattform: „Mit Mauz & Wauz haben wir es geschafft ein Crowdfundingprojekt für uns zu gewinnen, das durch sein Geschäftsmodell, seine Zielgruppe und die Gründer vollkommen überzeugt. Das Abo-Modell ist erprobt, die Zielgruppe ist klar definiert und stabil. Der künftige Online-Shop und die Partnerschaften zu Zulieferern und Logistikern zeigen, wie gut das Startup insbesondere im Vergleich zu Mitbewerbern aufgestellt ist. Mit dem Kick-Off unseres ersten Crowdfunding-Projekts können wir Investoren endlich eine sehr attraktiv gestaltete Kampagne präsentieren. Bei der Gestaltung der Plattform legen wir besonderen Wert darauf, dass sich jedes Startup mit seinem eigenen Stil zeigen kann. Es liegt aber auch noch ein großes Stück Arbeit vor uns, denn auch wir unterstützen die Werbung um Investoren an jeder Stelle für unsere Startups. Mit Mauz und Wauz haben wir einen optimalen Partner für unser erstes Projekt gefunden und sind davon überzeugt, dass es ein Erfolg wird.“

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Erfahrungsbericht zum Innovationsgutschein von Birgit Gröger

Gastbeitrag von Birgit Gröger
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Wie für fast alle Unternehmensgründer stellte sich auch für uns die Frage nach der Beschaffung des nötigen Kapitals. Wir hatten den Start und die ersten Monate selbst finanziert, wollten unser Herzstück der meine möbelmanufaktur-Website, den Konfigurator weiterentwickeln und genau dafür haben wir weiter Mittel benötigt. Bei der Recherche nach einer möglichen Finanzierung bin ich auf die Förderung durch die Bundesländer im Rahmen des Innovationsgutscheines gestoßen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, denn diese Fördermittel müssen weder verzinst noch zurückbezahlt werden.

Innovationsgutschein A, B und C

In Baden-Württemberg erfolgt die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen, Startups und freiberuflichen Tätigen über die so genannten Innovationsgutscheine:

Der Innovationsgutschein A fördert wissenschaftliche Tätigkeiten wie etwa Machbarkeitsstudien, Marktrecherchen oder technische Studien.

Beim Innovationsgutschein B geht es ganz speziell um umsetzungsorientierte Forschung und Entwicklung. Konkret kann das beispielsweise der Bau eines Prototyps sein. Der Innovationsgutschein B (Hightech) ist den Vorhaben im Bereich der Zukunftstechnologie vorbehalten.

Kultur- und Kreativwirtschaft können vom Innovationsgutschein C profitieren. Gefördert wird dabei beispielsweise die Erstvermarktung neuer Produkte.

Grundsätzlich ist es möglich, verschiedene Fördergutscheine zu kombinieren und beispielsweise gleichzeitig die Innovationsgutscheine A und B zu beantragen.

Regeln und Grenzen – Das ist zu beachten

Bei den Innovationsgutscheinen handelt es sich um eine Förderung speziell für kleine und mittelständische Unternehmen, es gelten deshalb verschiedene Höchstgrenzen in Sachen Beschäftigtenzahl und Jahresumsatz. Auch die Höhe der Förderung ist unterschiedlich und wird entweder in Höhe von 2.500 Euro bis 20.000 Euro gewährt oder es werden 50 bis 80 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen – je nachdem, welcher Innovationsgutschein in Frage kommt.

Unser Weg zum Innovationsgutschein

Um die Förderung zu erhalten mussten wir zunächst einen Projektantrag stellen. Dafür mussten wir natürlich ein wenig Zeit aufwenden; allerdings wird nicht mehr verlangt als bei anderen Möglichkeiten der Finanzierung. In dem Projektantrag haben wir unser Vorhaben, den 3D-Schrankkonfigurator detailliert vorgestellt, die Investitionskosten konkretisiert und uns bereits auf den Dienstleister für die Umsetzung festgelegt.

Der zweite Schritt führte uns dann vor einen Ausschuss, um unser Vorhaben zu präsentieren. Wir haben dafür eine kurze Präsentation vorbereitet, in der wir unser Vorhaben aufgezeigt haben. Nur wenige Tage später kam dann bereits der Bewilligungsbescheid, es wird also relativ rasch über einen Antrag entschieden. Im Nachhinein betrachtet habe ich für die Innovationsgutscheine weniger Zeitaufwand investiert als für die klassische Finanzierung über die Bank und kann diesen Weg nur jedem Gründer empfehlen!

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Über die Autorin

Birgit Groeger
Birgit Gröger ist Co-Gründerin von meine möbelmanufaktur. Bereits während ihres Studiums der Betriebswirtschaft an der Hochschule Rosenheim entwickelte sie gemeinsam mit Ihrem Kommilitonen Sebastian Schips die Idee, das traditionelle Schreinerhandwerk mit digitaler Technik zu verbinden, maßgefertigte Möbel online anzubieten. Vor der Gründung sammelte Birgit wertvolle Erfahrungen als Assistentin der Geschäftsleitung und später als Referentin für Controlling bei der Süddekor GmbH, einem der führenden Spezialisten für die Oberflächenveredelung von Holzwerkstoffen. Auch bei meine möbelmanufaktur ist Birgit die Spezialistin für Finanzen und kümmert sich darüber hinaus vor allem um Marketing und Organisation.

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Die Basics eines Business Plans

Gastbeitrag von Birgit Gröger
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Irgendwann steht jeder Gründer an dem Punkt, seine Idee in einem Business Plan vorzustellen, spätestens wenn er einen Geldgeber überzeugen will, für einen Gründerpreis die Bewerbung fertigstellt oder Fördermittel für die Gründung beantragen möchte.

Ich persönlich finde, man sollte den Business Plan nicht als notwendiges Übel betrachten, sondern als Chance, die eigene Idee auf deren Tragfähigkeit, Stärken und Schwächen zu prüfen und falls nötig anzupassen. Bei der Erstellung werden viele Fragen beantwortet, wie verdiene ich Geld, gibt es meine Idee bereits, wenn ja wie grenze ich mich zum Wettbewerb ab. Nicht selten wird die Geschäftsidee bei der Erstellung des Business Plan an der ein oder anderen Stelle nachgeschärft oder gar angepasst.

Wie wird ein Business Plan aufgebaut und welche Themen werden behandelt?

1. Executive Summary

In der Executive Summary wird auf einer Seite prägnant die Geschäftsidee dargestellt. Die Zusammenfassung steht zwar ganz am Anfang, wird aber am besten zum Schluss formuliert, da der gesamte Business Plan auf dieser einen Seite einfließt. Die Zusammenfassung soll jeden Leser von der Idee überzeugen und neugierig machen, weiterzulesen.

2. Produkt- / Unternehmensidee

In diesem Kapitel wird das Produkt oder die Dienstleistung vorgestellt. Neben einer reinen Beschreibung des Produktes bzw. der Dienstleistung, sind noch folgende Fragen zu beantworten: Was macht die Idee neuartig? Was ist der Nutzen für den Kunden? Und wie grenzt man sich zum Wettbewerb ab? Abgerundet wir das Kapitel mit einem Ausblick in die Zukunft, wie sieht das Unternehmen in 5 oder 10 Jahren aus. Sollten weitere Produkte oder Leistungen ergänzend ins Portfolio aufgenommen werden?

3. Gründerteam

Bescheidenheit ist hier fehl am Platz. Hier ist pures Selbstmarketing gefragt, stellt euch am besten mit einen Foto und euren Aufgaben im Unternehmen kurz vor. Welche Ausbildung und berufliche Erfahrungen bringt ihr in das Unternehmen ein? Und wie bringt dieser Background das Unternehmen voran? Falls Mitarbeiter eine Schlüsselfunktion übernehmen, dann stellt auch diese vor.

4. Markt und Wettbewerb

Gibt es das Produkt oder Dienstleitung schon auf dem Markt? Wie grenzt man sich dazu ab? Über den Preis, einen Mehrwert für den Kunden oder eine Spezialisierung auf einen Nische? Wie wird der Markt bearbeitet, über welche Kanäle wird kommuniziert?

5. Unternehmensorganisation

An welchem Standort ist das Unternehmen ansässig und welche Vorteile ergeben sich daraus? In welcher Rechtsform erfolgt die Gründung?

6. Finanzen

In diesem Kapitel wird eine Finanzplanung für die nächsten 3 Jahre erstellt. Die Finanzplanung besteht mindestens aus einer Gewinn- und Verlustrechnung und einem Liquiditätsplan. In dem Liquiditätsplan wird dargestellt, wie sich das Unternehmen finanziert, ob aus eigenen Gewinnen oder fremden Mitteln.

7. Risikobetrachtung

Bei der Risikobewertung wird das Risiko aus dem Beschaffungsmarkt, Absatzmarkt, Finanzen, Gewährleistung und IT-Risiken betrachtet. Es ist hierbei eine Einschätzung des Risikos zu erstellen und alle Methoden zur Risikoreduzierung aufzuführen. Am Ende kann die gesamte Risikobewertung in einem kurzen Fazit zusammengefasst werden.

Zum Abschluss noch ein nicht akademischer Tipps, den ich persönlich sehr wichtig finde: Wer ein Produkt zum „Anfassen“ hat oder das Produkt in einem Bild visualisieren kann, sollte auf die Titelseite das Bild mit anbringen. Bilder sagen einfach mehr als tausend Worte.

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Über die Autorin

Birgit Groeger
Birgit Gröger ist Co-Gründerin von meine möbelmanufaktur. Bereits während ihres Studiums der Betriebswirtschaft an der Hochschule Rosenheim entwickelte sie gemeinsam mit Ihrem Kommilitonen Sebastian Schips die Idee, das traditionelle Schreinerhandwerk mit digitaler Technik zu verbinden, maßgefertigte Möbel online anzubieten. Vor der Gründung sammelte Birgit wertvolle Erfahrungen als Assistentin der Geschäftsleitung und später als Referentin für Controlling bei der Süddekor GmbH, einem der führenden Spezialisten für die Oberflächenveredelung von Holzwerkstoffen. Auch bei meine möbelmanufaktur ist Birgit die Spezialistin für Finanzen und kümmert sich darüber hinaus vor allem um Marketing und Organisation.
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Bildquelle: plantoo47 unter CC-Lizenz BY-SA 2.0.
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Welche Förderung steht mir als Existenzgründer und Freiberufler eigentlich zu?

Gastbeitrag von Mariella Poenaru
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Existenzgründer und auch Unternehmer, die bereits etwas länger am Markt sind haben über die vielfältigen Förderprogramme die Möglichkeit, auf geförderte Beratungsleistungen zurückzugreifen und andererseits zinsgünstige Darlehen zur Finanzierung der jeweiligen unternehmerischen Belange zu generieren.

Geförderte Beratungsleistungen

1. In der Gründerphase
Definition Gründerphase: Ab dem Tag der Anmeldung eines Gewerbes oder der Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit bis 12 Monate danach.

Wer per Definition in der Gründungsphase ist, kann sich sowohl als Gewerbetreibender oder als Angehöriger der freien Berufe, von einem Coach betreuen lassen.

Inhalte:

  • die Vorbereitung von Finanzierungsgesprächen
  • die Ausarbeitung von Marketingstrategien
  • die Erstellung von Marktstudien

Nicht gefördert werden Rechts-, Versicherungs- und Steuerberatungen, die Ausarbeitung von Verträgen, Beratung zu Buchführungsfragen, zur Erstellung von EDV-Software oder zur Aufstellung von Jahresabschlüssen. Auch Krisenberatungen werden nicht unterstützt.

Die Förderung besteht aus einem Zuschuss, den der Unternehmer/ Gründer erhält, um die Honorarkosten des Coaches bzw. Beraters anteilig zu finanzieren. Bemessungsgrundlage ist ein Beraterhonorar von maximal 6.000 Euro (netto). Das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt 800 Euro.

Der Zuschuss beträgt in den neuen Bundesländern sowie in den „Phasing out“-Regionen Brandenburg-Südwest, Lüneburg, Leipzig und Halle 75 % oder maximal 4.500 Euro. In den alten Bundesländern einschließlich Berlin beträgt der Zuschuss 50 %.

Die Beratung muss innerhalb eines Jahres nach Zusage abgeschlossen sein. Im Rahmen der Bemessungsgrenze von 6.000 Euro können auch mehrere Teilaufträge vergeben werden. Fahrtkosten und Mehrwertsteuer sind nicht förderfähig.

Für Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit bietet das „Gründercoaching Deutschland“ eine besondere Förderung an:
Aus der Arbeitslosigkeit heißt in diesem Falle, wenn der Gründer arbeitslos ist, Anspruch auf ALG I hat und dieser nach Gewerbeanmeldung oder Aufnahme der freiberuflichen Tätigkeit über die Arbeitsagentur im Rahmen eines Gründerzuschusses gewährt wird! Das ist entscheidend! Die Bewilligung liegt im Ermessen des jeweiligen Ansprechpartners bei der Arbeitsagentur.

Dann beträgt der Zuschuss bundesweit einheitlich 90 Prozent des förderfähigen Coaching-Honorars. Die Bemessungsgrundlage liegt bei maximal 4.000 Euro, das maximal förderfähige Beraterhonorar bei 800 Euro pro Tag. Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit können also bis zu 3.600 Euro für ein Coaching erhalten. Voraussetzung ist, dass die Gründerin oder der Gründer entweder das Einstiegsgeld, den Gründungszuschuss oder sonstige weitere Leistungen nach SGB II erhält.

DIESE BESONDERE FÖRDERUNG LÄUFT ZUM JAHRESENDE 2013 AUS!

2. In der Wachstumsphase
Definition der Wachstumsphase: Ab dem zweiten Jahr der Gründung oder Aufnahme der freiberuflichen Tätigkeit bis 5 Jahre NACH Gründung.

Auch hier gelten die Förderquoten wie für Gründer in der Gründungsphase. Förderfähig sind auch hier dieselben Inhalte:

  • die Vorbereitung von Finanzierungsgesprächen, um mögliches Wachstum zu finanzieren
  • die Ausarbeitung von Marketingstrategien, um sich weiter bekannt zu machen und weiteres Marktpotenzial abzuschöpfen
  • die Erstellung von Marktstudien

Die Höhe des Zuschusses
Die Förderung besteht aus einem Zuschuss, den der Unternehmer/ Gründer erhält, um die Honorarkosten des Coaches bzw. Beraters anteilig zu finanzieren. Bemessungsgrundlage ist ein Beraterhonorar von maximal 6.000 Euro (netto). Das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt 800 Euro.

Der Zuschuss beträgt in den neuen Bundesländern sowie in den „Phasing out“-Regionen Brandenburg-Südwest, Lüneburg, Leipzig und Halle 75 % oder maximal 4.500 Euro. In den alten Bundesländern einschließlich Berlin beträgt der Zuschuss 50 %.

Die Beratung muss innerhalb eines Jahres nach Zusage abgeschlossen sein. Im Rahmen der Bemessungsgrenze von 6.000 Euro können auch mehrere Teilaufträge vergeben werden. Fahrtkosten und Mehrwertsteuer sind nicht förderfähig.

Geförderte Finanzierungen

Hier gibt es für Existenzgründer – ACHTUNG – im Finanzierungsfall definiert sich die Gründungsphase bis 3 Jahre nach Gründung.

Für Unternehmer, die schon etabliert sind und länger als 3 Jahre im Markt sind, gibt es ebenso die Möglichkeit, für die Finanzierung von Investitionen zinsgünstige Darlehen über die KfW- Bank oder die L-Bank zu generieren. Die Mindesthöhe der Finanzierung muss in diesem Falle 10.000 Euro betragen, die Höchstgrenze liegt in der Regel bei 5.000.000 Euro.

Die Finanzierungsdetails sind angesichts der Vielfalt an Finanzierungs- und Fördermodellen sehr individuell und vielschichtig. Am besten kann hier der Bankberater eine Übersicht verschaffen und bei Vorlage der maßgeblichen Unterlagen die Finanzierung entsprechend maßgeschneidert strukturieren und dann beantragen.

Der Prozess der Beantragung

Anders als bei banküblichen Finanzierungen werden bei geförderten Finanzierungen mehrere Gremien zur Finanzierungsentscheidung hinzugezogen. Diese Gremien befinden sich in unterschiedlichen Institutionen. Einerseits entscheidet das Gremium bei der Hausbank selbst, dann das Gremium bei der Förderbank – das ist entweder die KfW- Bank oder die L-Bank – und zusätzlich entscheidet bei Förderdarlehen noch die landeseigene Bürgschaftsbank mit. Das bedeutet, dass eine finale Entscheidung über den eingereichten Antrag in der Regel 8 bis 12 Wochen dauern kann.

Um überhaupt über einen möglichen Antrag entscheiden zu können braucht die Bank folgende Unterlagen:

  • einen aussagefähigen und fundiert erarbeiteten Businessplan
  • ein Markteinführungskonzept und eine gute Vermarktungsstrategie, damit ersichtlich ist, wer eigentlich die zu erreichenden Kunden sind und vor allem WIE diese erreicht werden sollen
  • die betriebwirtschaftliche Planung, inklusive einer Umatzplanung der ersten 3 Jahre nach Gründung oder Einführung der Wachstumsmaßnahmen, eine Liquiditätsplanung und eine Rentabilitätsvorschau, damit die Bank beurteilen kann die das Unternehmen am Jahresende unterm Strich dasteht und ob der Kapitaldienst bedient und die Darlehen zurückgeführt werden können.

Hier noch ein paar hilfreiche Links:

  1. Zur Checkliste der 5 Förderdarlehen für Gründer und junge Unternehmen (hier bis 3 Jahre nach Gründung)
  2. Zur Übersicht der Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen eines Unternehmenswachstums
  3. Zur Beraterdatenbank der KfW, dort könnt ihr euch für euren Unternehmenssitz/ Wohnort den passenden Berater raussuchen, der dann eine geförderte Maßnahme mit euch durchführen kann.

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Über die Autorin

Mariella Poenaru
Mariella Poenaru ist seit 2007 geschäftsführende Gesellschafterin der Zauberland GmbH, Gründerzentrum der Stadt Ludwigsburg. Preisträgerin „Unternehmer des Jahres“ der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg. Schwerpunkt Existenzgründung, Vertriebstraining, Marketing und Fördermittelgenerierung. Ab 2006 selbstständige Unternehmens- und Managementberaterin, Schwerpunkt Implementierung familienfreundlicher Modelle in Wertschöpfungsketten von Unternehmen. Davor: Referentin für Projektfinanzierungen der Strategischen Unternehmensplanung der Jenoptik Gruppe, Deutschland, 14 Jahre Tätigkeit im Bankensektor. Davon 5 Jahre Führungsverantwortung für internationale Projektfinanzierung und Syndizierung. Fördermitglied der Wirtschaftsjunioren Rems-Murr-Kreis.
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Bildquelle: Images Money unter CC-Lizenz BY 2.0.
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Ausschreibung für die neue EU-Förderlinie „Spitze auf dem Land! – Technologieführer für Baden-Württemberg“ jetzt für KMU offen

Auszug aus der Pressemitteilung vom 21. Juni 2013:

„Innovation ist der Schlüssel für die Spitzenstellung des Landes, das eine der wirtschaftlich stärksten und innovationsfähigsten Regionen in Europa ist. Der immer stärker werdende globale Wettbewerb, in dem unsere Unternehmen auch im Ländlichen Raum stehen, erfordert deshalb dauerhafte Anstrengungen zur Stärkung der Innovationskraft. Nur so können wir nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung in der Fläche in Baden-Württemberg erzielen. Die Landesregierung will die Spitzenstellung des Landes nicht nur erhalten, sondern weiter ausbauen. Deshalb werden wir in der nächsten europäischen Förderperiode ab 2014 im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) eine neue Förderlinie eröffnen, die kleine und mittlere Unternehmen im Ländlichen Raum auf ihrem Weg zum Technologieführer unterstützt“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Freitag (21. Juni) zur Ausschreibung der neuen Förderlinie „Spitze auf dem Land! – Technologieführer für Baden-Württemberg“. Das Förderangebot bezieht sich auf die europäische EFRE-Förderperiode 2014 bis 2020.

Mit dem Förderangebot will das Land kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im ländlichen Raum ansprechen, die das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen, indem sie Innovationsfähigkeit und ausgeprägte Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte aufweisen. „Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den Ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Kerne für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind“, so der Minister. Dabei könnten kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten für ihre Investitionen bis zu 20 Prozent Zuschuss, mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten bis zu 10 Prozent Zuschuss erhalten. Der maximale Förderbetrag pro Projekt betrage 400.000 Euro. Um den Prozess zu verstetigen, solle das Förderangebot bis 2020 mindestens einmal jährlich ausgeschrieben werden.

Der Minister rief die angesprochenen Unternehmen im Ländlichen Raum auf, von den neuen Fördermöglichkeiten Gebrauch zu machen. „Die Kompetenz, technologisch fortschrittliche Produkte auch unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte effizienter und schneller zu produzieren, erhöht die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen“, betonte Bonde. Deshalb würden in der Förderlinie „Spitze auf dem Land!“ Unternehmensinvestitionen zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung von neuen oder verbesserten Produktionsverfahren, Prozessen, Dienstleistungen und Produkten unterstützt. Zusätzlich sollten durch die unterstützten Projekte nachhaltige Beiträge zur Verbesserung der Ressourcen- und Energieeffizienz im Produktionsprozess generiert werden.

„Der ländliche Raum ist eine Stärke Baden-Württembergs und muss auch künftig attraktiv bleiben. Mit dieser Förderlinie setzen wir ein klares Signal für den Ländlichen Raum, die Technologieführerschaft Baden-Württembergs und gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land“, so der Minister abschließend.

Die Antragstellung erfolgt schriftlich durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen bis zum 30. September 2013. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. In der gesamten Förderperiode 2014 bis 2020 werden nach derzeitigem Stand insgesamt 18 Millionen Euro an EFRE- und Landesmittel zur Verfügung stehen. Die Mittel stehen noch unter Haushaltsvorbehalt, da die Entscheidungen zum europäischen Haushalt noch nicht gefallen sind.

Weitere Informationen zur Ausschreibung gibt es hier und auf der Website des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.