Gerade sind die spotted-Fanseiten auf Facebook der absolute Trend, um dem Uni-Schwarm anonym seine Gefühle zu gestehen. Das Stuttgarter und Heidelberger Team von bibflirt.de hat eine eigene Plattform ins Leben gerufen, über die Studis flirten können. Lest mehr dazu im folgenden Interview mit Nik Myftari, einem der Gründer von bibflirt.de.
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Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?
Nik Myftari: Ich bin der Nik, einer der Gründer von bibflirt.de. (die internationale Version läuft unter spotted-university.com). Mein Team und ich bauen zur Zeit die erste und größte Flirt- und Dating-Plattform für Studenten auf. Wir ermöglichen die Ansprache eines potenziellen Schwarms und geben damit dem Flirt-Zufall auf dem Campus eine zweite Chance.

Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Nik Myftari: Wir haben unsere Plattform und die App Anfang Januar gelauncht und haben bisher über 1 Mio. Studierende viral erreicht.

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Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Nik Myftari: Das Ganze hat mit einer lokalen Fanseite angefangen: Studis konnten anonym uns eine „Flirt-Botschaft“ an die Fanseite senden, wir haben diese dann anonym auf der Fanseite veröffentlicht. Da das Thema sehr gut bei Studierenden ankommt, sind wir dann sehr schnell auch mit der Webseite und App online gegangen – so können wir mehr Funktionen und Transparenz anbieten.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Nik Myftari: Unser Team besteht aus 6 frischen, hungrigen und kompetenten Absolventen – die Hälfte davon sind Entwickler und die andere Hälfte ist für das Marketing, die Kooperationen und die Organisation zuständig. Das gesamte Team hat in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungen im Startup- und Online Marketing-Bereich gesammelt.

Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Nik Myftari: Wir haben mit so einem schnellen viralen Wachstum einfach nicht gerechnet. Dadurch sind unsere Personal-Kapazitäten sehr eingeschränkt und wir können zur Zeit nur noch sehr wenig schlafen. Auch die Lokalisierung der internationalen Version stellt eine Herausforderung dar, wir lernen aber schnell.

Warum habt ihr euch für Stuttgart und Heidelberg als Standorte entschieden und nicht wie viele andere Startups nur für Berlin?
Nik Myftari: Wir kommen selbst aus der Gegend, haben hier studiert und finden, dass die Region viel mehr zu bieten hat als Berlin.

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Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Nik Myftari: Just do it! Hör nicht auf andere, „normal“ arbeiten kann jeder!

Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Nik Myftari: Freibier für alle! Und einen Flirt-Feiertag für Studenten einführen.

Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Nik Myftari: Das ganze Team wünscht sich schon lange Tickets von der Victoria-Secret-Show.

Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?
Nik Myftari: Als Gründer der erfolgreichsten Flirt-Plattform für Studenten.

Vielen Dank für das interessante Interview und weiterhin viel Erfolg!

Im Rahmen unserer Reihe „10 Fragen an…“ haben wir diesmal die Geschäftsführer der brickfox GmbH interviewt, einem E-Commerce Startup aus Stuttgart. Weiterlesen

Heute haben wir wieder unsere „10 Fragen an“ für euch: Diesmal wurden diese von Tobias Günther, CEO und der Gründer der fournova GmbH, beantwortet. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du?
Tobias Günther: Ich bin CEO und Gründer der fournova GmbH. Wir entwickeln und vertreiben Software-Produkte. Unser erstes Produkt ist das Entwickler-Tool „Tower“ (www.git-tower.com), ein Mac-Client für das Versionskontrollsystem Git.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Tobias Günther: Wir sind als Startup seit Anfang 2010 dabei. Nach ca. 12 Monaten Entwicklungszeit gibt es Tower seit Februar 2011 am Markt.

StartUp Stuttgart: Wie bist Du bzw. ihr auf die Gründungsidee gekommen?
Tobias Günther: Versionskontrolle ist mittlerweile ein wichtiger Aspekt in der professionellen Software-Entwicklung. Ohne eine vernünftige grafische Oberfläche sind Versionskontrollsysteme nur leider sehr unangenehm zu bedienen. Für Git – das Versionskontrollsystem unserer Wahl – gab es bis vor einiger Zeit noch keine vernünftige GUI. Und da beschlossen wir, selbst ein solches Tool zu entwickeln.

StartUp Stuttgart: Was hast Du vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Tobias Günther: Nach 6 Jahren als Geschäftsführer einer kleinen Web-Agentur wurde mir bewusst, dass ich nicht ewig in der Dienstleistungsbranche verbringen wollte. Meine beiden Kollegen Julian und Alex, die gegen Ende der Agenturzeit zu mir gestoßen waren, fanden die Aussicht auf ein eigenes Produkt ebenfalls spannend. Als die Idee dann gefunden war, legten wir los!

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung Deines Startups die größten Herausforderungen?
Tobias Günther: Ein Produkt ohne Fremdkapital aufzubauen ist eine große Herausforderung. Wir mussten recht lange sowohl Dienstleistungsprojekte als auch die Produktentwicklung parallel betreiben. Das ist ganz schön anstrengend…
Vermutlich die größte Herausforderung ist aber, gute und verlässliche Leute ins Team zu holen. Es gibt meines Erachtens keinen wichtigeren Erfolgsfaktor. Hier scheine ich aber ein glückliches Händchen zu haben – ich bin sehr stolz auf mein Team voller großartiger Menschen!

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Tobias Günther: Tja, wie soll ich es sagen… wir tanzen sozusagen auf beiden Hochzeiten ;-) Wir haben ein Büro in Stuttgart und eines in Berlin. Stuttgart war keine strategische Entscheidung; für mich ist es schlichtweg mein Lebensmittelpunkt.
Andererseits bietet Stuttgart als Standort aber tatsächlich auch einige Vorteile gegenüber Berlin: mit einer großen und hochklassigen Hochschullandschaft aber relativ wenigen Startups hat man etwas weniger Wettbewerb bei der Suche nach guten Mitarbeitern.

StartUp Stuttgart: Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Tobias Günther: Sucht ganz dringend das Gespräch mit anderen Startups und Unternehmern! Wir können viel voneinander lernen und dadurch ein paar Umwege vermeiden. Wir können uns oftmals ganz einfach gegenseitig helfen. Und wir kommen im gemeinsamen Gespräch auf ganz neue Ideen.
Meldet euch bei mir – ich würde mich sehr freuen!

StartUp Stuttgart: Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Tobias Günther: Startups sollten in guter, zentraler Lage zu einem vernünftigen Preis an tolle Büroräume kommen können. Es ist so schwierig und teuer, an etwas kleinere Flächen heranzukommen. Meist muss man dann entweder auf eine gute Lage oder eine schöne Atmosphäre verzichten.
Ein zentraler, schöner Office-Space, in dem sich viele Startups ansiedeln und austauschen können, würde die Startup-Szene in Stuttgart definitiv voran bringen.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Tobias Günther: Generell finde ich Gespräche mit anderen Unternehmern, die ein Produkt erfolgreich auf den Markt gebracht haben, sehr spannend. Ich bin hier nicht fixiert auf möglichst klangvolle Namen ;-)

StartUp Stuttgart: Wo siehst Du fournova heute in fünf Jahren?
Tobias Günther: In fünf Jahren werden wir in allen Bereichen viel dazu gelernt haben. Wir werden im richtigen Markt mit der richtigen Strategie ein rundes Produkt anbieten.

Vielen Dank für das interessante Interview. Wir wünschen Dir und euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

In unserer Reihe „10 Fragen an…“ haben wir diesmal Hilke Heitmann und Tanja Andrin von kesselkocher.de interviewt, die wir letztens schon hier vorgestellt haben. Viel Spaß beim Lesen und guten Hunger;)

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StartUp Stuttgart: Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung verkauft ihr?
Hilke & Tanja: „Stuttgarts neuer Kühlschrankfüller“ lautet die Kernbotschaft unseres Unternehmens. kesselkocher.de ist ein Lieferservice für Stuttgarter, der den Kunden die komplette Essensplanung für die ganze oder Teile der Woche abnimmt. kesselkocher.de beliefert die Haushalte mit sämtlichen Zutaten für vollwertige Mahlzeiten. Das Besondere ist, dass die Rezepte mitgeliefert werden. Der Kunde kann wählen, ob er Zutaten für 3, 4 oder 5 Mahlzeiten bekommen möchte. Die Lieferung erfolgt immer montags, nachmittags bis abends, der Kunde kann seine Wunschlieferzeit angeben.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Hilke & Tanja: Wir sind seit September 2011 als GbR angemeldet. Allerdings haben wir erst im Frühjahr 2012 die ersten Schritte Richtung Kundschaft gemacht und die Werbetrommel angekurbelt.

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Hilke & Tanja: Wir kochen gerne und sind auch sehr kreativ dabei. Da vielen Berufstätigen oder Müttern die Ideen fehlen oder sie einfach keine Zeit haben entsprechend einzukaufen, haben wir uns gedacht: Wir wollen und können helfen!

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Hilke & Tanja: Wir beide machen das Projekt kesselkocher.de neben unseren bisherigen Jobs. Wichtig ist nur, dass wir immer Montag frei haben, denn da ist ja unser Power-Tag für die Kesselkocher.
Wir sind schon lange befreundet und als uns die Idee kam, die eigene Firma zu gründen, hat uns das total gereizt und wir konnten es gar nicht mehr abwarten.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Hilke & Tanja: Anfangs war es schwierig, die für uns passenden Partner zu finden. Uns war wichtig, dass die Qualität stimmt und die Lebensmittel größtenteils regional sind. Daher wollten wir da keine Kompromisse eingehen.
Bei Rechtsfragen und anderen Vorgaben auch hinsichtlich des Handelns mit Lebensmitteln, haben wir viel Unterstützung bekommen.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Hilke & Tanja: Weil wir beide schon lange und auch sehr gerne in Stuttgart wohnen und auch unbedingt hier bleiben möchten. Daher haben wir auch direkt unser Logo und auch den Namen auf Stuttgart, den Kessel, abgestimmt.

StartUp Stuttgart: Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Hilke & Tanja: Einfach fragen, denn das kostet bekanntlich nichts;). Wir hatten einen klasse Termin in Stuttgart im Gründerbüro im Rathaus. Dort haben wir wertvolle Tipps erhalten. Genauso von der IHK. Familie und Freunde haben auch immer Tipps, manchmal brauchbar, manchmal eher weniger:)

StartUp Stuttgart: Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?
Hilke: Wir würden vor jedem Haus in Stuttgart einen Parkplatz für die Kesselkocher einrichten, so dass wir besser anliefern können:)
Tanja: Im Stau stehen nervt, vor allem mit Termindruck, also dürften alle Lieferservices die Bus- & Taxispur benutzen;)

StartUp Stuttgart: Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?
Hilke & Tanja: Natürlich mit Jamie Oliver, der ist sympathisch und hat bestimmt einige tolle Rezeptideen für uns!

StartUp Stuttgart: Wo seht ihr euch heute in fünf Jahren?
Hilke & Tanja: Heute in fünf Jahren haben wir unser Liefergebiet erweitert, wir haben Angestellte, die für uns ausliefern und jemanden der unsere Buchhaltung für uns macht. Einkaufen gehen bleibt aber Chefsache und auch die Rezepte lassen wir uns nicht nehmen.

Vielen Dank für das interessant Gespräch! Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg auf dass Stuttgarts Privatküchen nur so vor gesundem Essen strotzen.

Heute haben wir wieder ein Stuttgarter Startup unsere 10 Fragen beantworten lassen, diesmal von Matthias Dietrich von den Unusuals. Viel Spaß beim Lesen.

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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du bzw. ihr?
Matthias Dietrich: Ich bin CTO der Unusuals GmbH & Co. KG, Berlin (mit der IT in Stuttgart). Wir sind ein „Social Business Network“ für die weltweite Werbebranche. Weltweit in der Tat, denn wir haben Nutzer aus über 80 Ländern der Welt, Europa und Nordamerika sind bei uns fast gleichauf vertreten. Bei uns können sich alle Personen, die an der Erstellung von Werbung im klassischem Sinne beteiligt sind, mit ihren Werken präsentieren, sich vernetzen und damit Akquise machen. Zudem machen wir die weltweite Branche auf einer interaktiven Map sichtbar und transparent, was das Finden von interessanten Personen stark vereinfacht.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
M. Dietrich: Die Idee zu Unusuals wurde ca. 2007 von Nayer Paknia und Stephan Braungardt geboren und als Prototyp in die Welt gesetzt. Nachdem sich gezeigt hatte, dass damit ein valider Punkt der Werbebranche angesprochen wird, gab es 2010 einen Neustart mit der Gründung der GmbH & Co. KG. Damals bin ich mit einigen anderen in die Firma eingestiegen, gleichzeitig wurden damit ein paar Vollzeitarbeitsplätze geschaffen :-).

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
M. Dietrich: Da ich bei der Gründung nicht selbst anwesend war, kann ich hier nur Dinge vom Hörensagen erzählen…
Der Begriff „Web 2.0“ war 2007 gerade auf seinem Höhepunkt (wie man heute sagt), und aus diesem Hype entstand auch die Idee zur Vernetzung der weltweiten Werbebranche, die damals immer noch nicht so richtig im Internet angekommen war. Einige Firmen hatten zwar bereits Websites, aber das gezielte Finden von benötigten Personen (z.B. Location Scouts, Set Designer, …) gestaltete sich damals meistens nach diesem Schema: mühsames Abfragen von Kontakten, die jemanden kennen der jemanden kennt, der gerade Zeit hat… Oder man wusste es einfach, z.B. durch Erfahrung.

Nachdem Facebook und StudiVZ so langsam Einzug in Deutschland hielten, kam die Idee auf, die Werbebranche zu „revolutionieren“ und digital zu vernetzen. Das Internet und eine Platform für Werber würde vieles einfacher gestalten: Werbefilme und andere Referenzarbeiten müssten nicht mehr per Post versendet werden, um Aufträge zu erhalten, Leute könnten international ohne umständliche Wege gefunden und angesprochen werden. Diese Idee wurde dann in die Tat umgesetzt.

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
M. Dietrich: Wir sind aktuell 50% aus der Werbebranche und 50% aus der IT. Nayer Paknia war zuvor Regisseurin von Werbefilmen und Musikclips, Stephan Braungardt leitet die Berliner Niederlassung der Produktionsfirma „Neue Sentimental Film“. Ich war zuvor freiberuflicher Softwareentwickler und bin es zum kleinen Teil immer noch. Dann gibt es noch Patrick Goldmann, der als Softwareentwickler auch in Stuttgart angestellt ist.

Gefunden haben wir uns im Sommer 2010, als ich mehr wollte als „nur“ Freiberufler zu sein. Durch einen gemeinsamen Bekannten, der damals Angel Investor war und heute einen Inkubator in Berlin führt, wurden wir einander bekannt gemacht. Ich hatte zu der Zeit Kontakte zu mehreren Startups, jedoch war Unusuals das interessanteste von allen. Es gab im damals noch kleineren Team sehr viele kreative Ideen, unter anderem Pinky (siehe: http://www.wheres-the-bear.com), der/die eine Verbindung in die Offline-Welt der Werbebranche herstellte und die Leute begeisterte. Auch, dass nicht ein lokaler Markt, sondern von Anfang an die Branche auf der ganzen Welt angesprochen wurde und das tatsächlich funktionierte, imponierte mir.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
M. Dietrich: Wie gesagt, zur Gründung selbst kann ich nicht viel sagen. Allerdings sind mir keine besonderen Probleme bekannt. Ich kann aber ein wenig von den Herausforderungen und damit verknüpften Problemen beim „Neustart“ berichten…

Die Gründung der GmbH & Co. KG hat natürlich einen ziemlich großen Aufwand und Diskussion mit Anwälten und Steuerberatern mit sich gebracht. Die Tatsache, dass wir über 600km entfernt in Stuttgart arbeiten hat sich auch als Herausforderung erwiesen, die wir inzwischen aber auch recht gut meistern.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart und Berlin als Standorte entschieden und nicht wie viele andere Startups nur für Berlin?
M. Dietrich: „Entschieden“ wäre da wohl etwas übertrieben ;-). Ich bin in Stuttgart aufgewachsen, liebe die Gegend und hatte hier als Freiberufler meinen Sitz. Aus verschiedenen Gründen hatte ich mit meiner Frau entschieden, vorerst hier in Stuttgart bleiben zu wollen. Aus diesem „vorerst“ sind nun bald zwei Jahre geworden und unser erster, fester Mitarbeiter arbeitet in unserem „inoffiziellen“ Stuttgarter Büro. Ein Umzug nach Berlin ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen, es gibt verschiedene Gründe, warum das sinnvoll sein kann.

StartUp Stuttgart: Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
M. Dietrich: Vernetzt euch mit anderen Startups und Gründern! Wir hatten unser Büro zuvor im wunderschönen Ludwigsburg, aber waren — trotz Sitz im Film- und Medienzentrum — recht isoliert. Jetzt, in der Ossietzkystraße, bekommen wir viel mehr von der Gründerszene mit, was in manchen Momenten echt aufbauend sein kann!

StartUp Stuttgart: Angenommen Du hättest die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
M. Dietrich: Es gibt ein paar Dinge, die ich an/in Stuttgart ändern würde, aber ein Tag reicht da wohl nicht aus ;-).
Grundsätzlich würde ich die Stadt gerne fahrradfreundlicher gestalten. Es gibt zwar ein paar Fahrradwege, aber durchgehend muss man sich immer wieder auf die Straße begeben. Gerade mit Kindern auf dem Kindersitz hab ich da immer ein schlechtes Gefühl.

Die Preise des öffentlichen Nahverkehrs könnte man auch etwas absenken… Für Gelegenheitsfahrer sind die zu hoch und das Erhöhen von Parkgebühren, also den Umkehrschluss, halte ich nicht für sinnvoll.
Ich denke das sind die wichtigsten Dinge erstmal :-).

StartUp Stuttgart: Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
M. Dietrich: Ich glaube mit meiner Frau ;-). Denn seit unser kleiner Sohn auf der Welt ist, den ich über alles liebe und über dessen Bereicherung meines Lebens ich mich sehr freue, haben wir viel weniger Zeit für einander…

StartUp Stuttgart: Wo siehst Du euch heute in fünf Jahren?
M. Dietrich: In fünf Jahren… Das ist eine lange Zeit. Dann ist Unusuals ein fester Bestandteil der Werbebranche, nicht mehr wegzudenken und wir sind bei jedem Werbe(film)festival als Partner an Board und bilden den Arm dessen ins Internet… Wir starten bereits mit der Partnerschaft mit dem REKLAME FILMPREIS in Frankfurt im November ;-).

Vielen Dank Matthias für die spannenden Antworten und euch viel Erfolg weiterhin!

In unserer Reihe „10 Fragen an…“ freuen wir uns, dass Johanna und Laura Kutter von tour de sens die 10 Fragen beantwortet haben. Mit ihrer wunderbaren Geschäftsidee konnten sie auch zum Elevator Pitch auf der Gründerzeit Anfang März 2012 die Jury überzeugen und erreichten den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch dazu nochmals an dieser Stelle!
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Startup Stuttgart: Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung verkauft ihr?
Johanna & Laura: tour de sens veranstaltet Reisen für Blinde, Sehbehinderte und Sehende. Wir bieten integrative Reisen an, die Blinden und Sehbehinderten autonomes und barrierefreies Reisen ermöglichen und gleichzeitig allen die Chance geben, mehr als nur Sehenswürdigkeiten zu erleben.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Johanna & Laura: Seit Herbst 2011.

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Johanna & Laura: Unser Anliegen war es seit längerem, das Reisen für diejenigen zu erleichtern, die mit Barrieren im Tourismus zu kämpfen haben. Die Idee zu tour de sens reifte schließlich während vieler gemeinsamer Aktionen mit der Stuttgarter Bezirksgruppe des Blinden- und Sehbehinderten Verbandes und während vieler Gespräche mit einem blinden Spanier, der in Lauras Straße in Granada Lottoscheine verkaufte.

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie kam es dazu, dass ihr als Schwestern die Entscheidung getroffen habt, zusammen zu arbeiten?
Johanna & Laura: Laura ist seit einigen Jahren als Reiseleiterin und Produktmanagerin in der Reisebranche unterwegs. Ihre Spezialgebiete sind vor allem Spanien und Kuba. Johanna war zur Gründung frisch mit dem Wirtschaftsstudium fertig und hat nebenher für ein Fraunhofer Institut gearbeitet. Als Schwestern wollten wir zusammenarbeiten, da wir beide den Traum der Selbständigkeit leben wollten und weil wir ein Super-Team sind. Mit unseren Qualifikationen – Touristik und BWL – ergänzen wir uns perfekt und liefern eine solide Basis für tour de sens.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Johanna & Laura: Die gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen zu Touristik-Versicherungen und die sehr spezielle umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Reiseveranstaltern machten uns anfangs ganz schön zu schaffen. Hier half letztlich kein BWL-Studium und kein Gründerseminar sondern allein: Gesetzestexte wälzen und Steuerberater engagieren.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Johanna & Laura: Dass in Stuttgart unser wichtigstes Netzwerk innerhalb unserer Zielgruppe verankert ist hat eine große Rolle für die Entscheidung gespielt. Und, um es mit Kraftklub zu sagen: „Ich will nicht nach Berlin!“. Berlin-Leben haben wir beide schon hinter uns. Viel wichtiger sind jetzt Spätzle und Maultaschen!

StartUp Stuttgart: Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Johanna & Laura: Geht zur Gründerzeit und nehmt am Elevator Pitch teil! Man kann sich nie genug Feedback für seine Idee holen.

StartUp Stuttgart: Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?
Johanna & Laura: Wir würden ein Tastmodell für das Alte Schloss in Auftrag geben und die Verkehrsplaner auf mehr Barrierefreiheit einschwören. Und natürlich würden wir gebieten: reißt nicht zu viele historische Gebäude ab!

StartUp Stuttgart: Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?
Johanna & Laura: Mit dem blinden Bergsteiger Andy Holzer, weil er uns mit seinem Mut und seiner Vision fasziniert und uns sicherlich viele gute Ratschläge für tour de sens geben könnte.

StartUp Stuttgart: Wo seht ihr euch mit tour de sens heute in fünf Jahren?
Johanna & Laura: In fünf Jahren ist tour de sens bekannter Spezialist für barrierefreies Reisen und hat dazu beigetragen, dass Barrieren im Tourismus und Barrieren zwischen Blinden und Sehenden tatsächlich abgebaut wurden.

StartUp Stuttgart: Vielen Dank für das tolle Interview. Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg für tour de sens!

Auf dem Elevator Pitch der Gründerzeit Anfang März haben sich eine Menge Gründer mit super spannenden Geschäftsideen vorgestellt. Martin Kluck war einer von ihnen, hat die Jury in der ersten Runde absolut überzeugt und dann mit seinem Social Business Kipepeo-Clothing den 2. Platz abgesahnt. Wir freuen uns sehr, dass er unsere „10 Fragen“ beantwortet hat. Viel Spaß beim Lesen.

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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du?
Martin Kluck:
Martin Kluck, 29, aus Stuttgart, Gründer von Kipepeo-Clothing.
Wir bedrucken und verkaufen fair produzierte T-Shirts, deren Motive von Kindern einer Grundschule in Tansania gestaltet wurden, die wir im Jahr 2008 unterrichtet haben. Von den Erlösen sorgen wir für die medizinische Betreuung der Kinder, Verpflegung, Schulgebühren, Schulutensilien und den Bau neuer Gebäude.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es Kipepeo und was bedeutet der Name?
Martin Kluck:
Die Idee zu Kipepeo entstand bereits 2009. Nach einiger Vorbereitungszeit gibt es uns nun offiziell seit September 2010.
Kipepeo bedeutet Schmetterling in der Landessprache Swahili. Das ist auch der Grund warum der Schmetterling auf unserem Logo geographisch dort angesiedelt ist, wo Tansania auf dem afrikanischen Kontinent zu finden ist.

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr/ Du auf die Idee gekommen?
Martin Kluck:
Nachdem ich einige Monate an der „Mecosons School“ in Tansania unterrichtet hatte, druckte ich mir die Zeichnung eines an mich gerichteten Liebesbriefs der damals 7-jährigen Abigale Muro auf ein Shirt, um etwas bei mir zu tragen, das mich an die Zeit erinnert. Durch die viele positive Resonanz entstand der Gedanke, diese Shirts zu Gunsten der Kinder zu „vermarkten“.

StartUp Stuttgart: Was hast Du vorher gemacht und wie hast Du Dein Team gefunden?
Martin Kluck:
Kipepeo wird aussschließlich von ehrenamtlichen Helfern betrieben. Wir haben alle „normale“ Jobs bzw. studieren noch und wickeln das Projekt komplett in unserer Freizeit ab. Das Team besteht aus langjährigen Freunden und neuen Freunden, die wir in Tansania kennengelernt haben.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung von Kipepeo die größten Herausforderungen?
Martin Kluck:
Herauszufinden welche Drucktechnik hochwertig, kostengünstig und wenig zeitintensiv ist? Woher wir T-Shirts bekommen, die qualitativ unseren Ansprüchen genügen und fair gehandelt sind? Wie vermarktet man ein Produkt effektiv ohne Geld für Werbemittel zu investieren?
Herausforderungen gab und gibt es wirklich sehr, sehr viele, aber bis jetzt haben wir glaub alles recht gut hinbekommen.

StartUp Stuttgart: Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Martin Kluck:
Geht zu den Socialbar Treffen! Da trefft ihr tolle, hilfsbereite Leute, die für Euch irgendwie immer einen guten Tipp parat haben!

StartUp Stuttgart: Angenommen du hättest die Chance, einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
Martin Kluck:
Das Budget für Kunst und Kultur erhöhen und „die Röhre“ am Leben erhalten.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
Martin Kluck:
Mit meinem Kumpel Tim, weil wir das schon seit Wochen nicht auf die Reihe kriegen.

StartUp Stuttgart: Wo siehst Du Dich mit Kipepeo heute in fünf Jahren?
Martin Kluck:
Wir hoffen in Zukunft das erarbeitete „Kipepeo“-Konzept noch an anderen Schulen in Tansania zu etablieren, damit auch kleinere Organisationen mit eigenen Mitteln in der Lage sind, sich selbst zu finanzieren und zu entwickeln ohne sich von anderen abhängig zu machen. Für ein Hilfsprojekt sind Nachhaltigkeit, Beständigkeit und vor allem Sicherheit einfach die wichtigsten Faktoren.

StartUp Stuttgart: Martin, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und weiterhin viel Erfolg für dieses super Projekt.

Ihr könnt euch sicherlich noch alle an den Elevator Pitch Wettbewerb auf der Gründerzeit BW Anfang März erinnern. Dabei hat die Kekswerkstatt phänomenal den ersten Platz erreicht. Wir konnten uns die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen, den Gründern aus Tübingen unsere 10 Fragen zu stellen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und vor allem nochmals einen riesen Glückwunsch an die Kekse;).
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StartUp Stuttgart: Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung verkauft ihr?
Kekswerkstatt: Wir sind die Kekswerkstatt – genauer gesagt Jessica Schweizer, Christian Sattel und Sebastian Reza. Die Kekswerkstatt selbst ist ein Online-Shop für individuelle Kekse. Hier kann jeder – ob Backtalent oder auch nicht – aus 3 Teigsorten und über 50 Zutaten seinen individuellen Lieblingskeks zusammenstellen. Der wird dann momentan jeden Dienstag nur für ihn von Meisterhand gebacken und geht dann, noch ofenfrisch, an jede beliebige Adresse.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Kekswerkstatt: Unser Online-Shop hatte seine Geburtsstunde am 15. Juni 2011

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Kekswerkstatt: Kennt ihr die kleinen Belohnungen, die man sich nach getaner Arbeit, an einem grauen Tag oder einfach mal nur so zwischendrin gönnt? Kekse gehören definitiv dazu! Schade nur, dass es für diesen ganz individuellen Glücksmoment nur Standard-Kekse gab. Denn ist das wahres Glück? Schließlich sind wir keine Standard-Typen – und eigentlich kennen wir auch niemanden, der das ist. Und schon war unsere Idee geboren: Ofenfrische Kekse, die sich ganz individuell, je nach Geschmack, Lust und Laune jedem Typ anpassen. Das nennen wir wahren Genuss. Und gibt es was Schöneres, als sich selbst oder andere zu belohnen?

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Kekswerkstatt: Christian und Sebastian waren bereits Kollegen im Vertrieb der Nero AG, einer großen Softwarefirma in Karlsbad. Jessica und Sebastian haben sich wiederum bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren kennengelernt. Jeder von uns hat völlig unterschiedliche Stärken und ein eigenes, unbezahlbares Know-how, das er in die Firma mit einbringt. Kurz: Etwas, das so gut passt, muss einfach als Team zueinander finden.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?

Kekswerkstatt: Die Kekswerkstatt haben wir anfangs neben unseren regulären Jobs gegründet. Denn wie bei allen Gründungen ist der wirtschaftliche Erfolg unsicher und die Entscheidung, sich wirklich zu 100% auf die Kekswerkstatt zu konzentrieren – alles auf eine Karte zu setzen – ist keine einfache. Dennoch haben wir gemeinsam Anfang dieses Jahres den Schritt gewagt. Nicht zuletzt, weil wir davon überzeugt sind, dass eine Idee nur dann erfolgreich sein kann, wenn man wirklich alles dafür gibt.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Tübingen als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Kekswerkstatt: Berlin punktet sicher mit guten Strukturen für Startups. Uns sind allerdings solide Partner, die mit uns für die Qualität der Produkte und die Vision der Kekswerkstatt einstehen, noch wichtiger. Diese haben wir regional gefunden, ebenso wie ein tolles Netzwerk aus anderen Gründern und Firmeninhabern, mit denen wir uns regelmäßig austauschen. Die Start-Up Strukturen in Baden-Württemberg sind vielleicht leiser, aber umso tatkräftiger.

StartUp Stuttgart: Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie im Großraum Stuttgart gründen möchten?
Kekswerkstatt: Vernetzung ist wichtig – hat aber auch ihre Grenzen. Stuttgart bietet schöne Veranstaltungen und Verbände, um sich zu engagieren. Ab einem gewissen Punkt allerdings zählt es nur, an die eigene Idee zu glauben, Kritik zu hören und einfließen zu lassen, aber niemals die klare Vision des eigenen Unternehmens aus den Augen zu verlieren.

StartUp Stuttgart: Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Tübingen zu sein, was würdet ihr verändern?
Kekswerkstatt: Die vielen Beamten und Angestellten der Stadt Tübingen einen Tag mit wirklich, wirklich guten Keksen versorgen. Mit guten Keksen im Alltag geht alles besser und angenehmer – das wäre sicher bald spürbar für uns alle.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?
Kekswerkstatt: Eine schillernde Figur mit tollen Veröffentlichungen für Gründer und Entrepreneure ist Richard Branson – und genau deswegen wäre es legendär für uns, sich ein Essen lang seine Ideen und Visionen anhören zu dürfen.

StartUp Stuttgart: Wo seht ihr euch heute in fünf Jahren?
Kekswerkstatt: In fünf Jahren steht die international bekannte Kekswerkstatt wie keine andere Marke für guten, ehrlichen Keksgenuss, der so individuell wie jeder Charakter und jeder Augenblick ist.

StartUp Stuttgart: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und weiterhin viel Erfolg.

Im heutigen Beitrag unserer Reihe „10 Fragen an…“ haben wir Sebastian Ballweg und Markus Gößler von Autonetzer.de unsere 10 Fragen gestellt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.
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StartUp Stuttgart: Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung verkauft ihr?
Autonetzer: Wir sind die Gründer von autonetzer.de, dem Pionier von p2p-Carsharing in Deutschland . Mit unserem 6-köpfigen Team arbeiten wir daran, unsere Vision einer besseren Nutzung der Ressource Auto zu etablieren.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es euch als Unternehmen?
Autonetzer: Wir sind im August 2010 ohne Kompromisse gleich als GmbH durchgestartet. Uns war von Anfang an klar, dass wir mit der Idee den Zeitgeist treffen!

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr auf eure Gründungsidee gekommen?
Autonetzer: In Stuttgart ist mein eigenes Auto mit der Zeit zum Stehzeug mutiert, da ich viele Fahrten mit dem Rad erledige. Irgendwann stand ich vor der Frage: Auto verkaufen oder es sinnvoller nutzen? Ich habe mich für letzteres entschieden und mein Auto zum mitnutzen freigegeben. Das war eine super Entscheidung!

StartUp Stuttgart: Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?
Autonetzer: Markus und ich waren beide mal beim Daimler tätig. Gefunden haben wir uns eher zufällig über einen gemeinsamen Freund. Die anderen Team-Mitglieder sind über das Autonetzen und die kleine, aber feine Stuttgarter Startup Szene im Laufe der Zeit dazugestoßen.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung eures Startups die größten Herausforderungen?
Autonetzer: Die größte Herausforderung war, eine geeignete Versicherungslösung für das Vermieten von privaten PKWs zu finden. Außerdem stellte es sich als nicht ganz einfach heraus, Mitstreiter und Experten zu finden, zum Beispiel für die Umsetzung der Plattform.

StartUp Stuttgart: Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?
Autonetzer: Das war keine bewußte Entscheidung. Wir haben uns halt alle in Stuttgart kennengelernt. Und als Automobil-Konzern in spe war uns die Vernetzung mit Daimler, Porsche und Co. einfach wichtig. :)

StartUp Stuttgart: Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
Autonetzer: Frühzeitig vernetzen! Z.B. über das Gründergrillen, das Coworking, das Startup Weekend Stuttgart oder andere Events, die von einer Grassroot-Bewegung organisiert werden.

StartUp Stuttgart: Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?
Autonetzer: Die Fahrzeugflotte der Stadt auf autonetzer.de einstellen und somit den Etat pimpen.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?
Autonetzer: Immer noch mit Günter Netzer. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie ist mir sein Name sympathisch…

StartUp Stuttgart: Wo seht ihr euch heute in fünf Jahren?
Autonetzer: Dann wird Autonetzen fester Bestandteil des Alltags in Deutschland sein und Stuttgart sein erstes Startup seit Daimler an die Börse gebracht haben.

StartUp Stuttgart: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen und weiterhin viel Erfolg.

Dieser Beitrag ist der erste einer Reihe, in der wir euch ein- bis zweimal pro Monat Startups und Labels aus Stuttgart und Umgebung vorstellen möchten.

Im ersten Beitrag haben wir David Seydel vom Stuttgarter T-Shirt-Label GRIMY REAPER unsere 10 Fragen gestellt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Feedback in Form von Kommentaren.

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StartUp Stuttgart: Wer bist Du und welches Produkt oder Dienstleistung verkaufst Du?
David Seydel: Ich bin David Seydel, 24 Jahre alt, wohne in Stuttgart und betreibe als selbstständige Tätigkeit mein eigenes T-Shirtlabel (www.grimy-reaper.de). Neben T-Shirts gibt es Merchandise, wie Taschen, Poster oder Kalender. Das was ich allerdings eigentlich verkaufe, ist eine Geschichte, die auf T-Shirts, Postern oder Merchandise lebendig wird. Es geht dabei um ein kleines Sensenmännchen, das seine eigentliche Berufung an den Nagel hängt und auf die gute Seite des Lebens wechselte – GRIMY REAPER – Ein Sensenmännchen, süß, verspielt und lebensfroh, fernab von dunklen Machenschaften.

StartUp Stuttgart: Seit wann gibt es GRIMY REAPER als Label?
D. S.: Die Idee gibt es bereits seit Ende 2008. Die Entstehung des Labels kostete noch etwas Zeit, bis es 2010 endlich soweit war: GRIMY REAPER ging mit Website und Onlineshop offiziell an den Start.

StartUp Stuttgart: Wie seid ihr/ Du auf eure Idee gekommen?
D. S.: Der Ursprung der Idee/Figur stammt von einem GRIMY T-Shirtdesign, das ich für einen Online-T-Shirtcontest entworfen habe. Das Design kam gut an, gewann den Contest und ließ sich gut verkaufen. Daraus entstand der Gedanke, das Sensenmännchen weiter zu entwickeln, es GRIMY zu nennen und mit Markenzeichen, Website und GRIMY-Geschichten bekannter zu machen.

StartUp Stuttgart: Was hast Du vorher gemacht und wie hast Du Dein Team gefunden?
D. S.: Ich bin ausgebildeter Mediengestalter Digital und Print, plane jedoch, Anfang dieses Jahres ein Studium im Medien-/ Marketingbereich dran zu hängen, um mehr Knowhow in mein Label fließen lassen zu können.
Mein Team besteht aus Geschäftspartnern, die in Sachen Produktion oder technischer Onlineshop-Umsetzung mitwirken. Dazu kommen Familie, Freunde und Bekannte, die mich unter anderem unterstützen, indem sie Flyer austeilen, meine T-Shirts weiter empfehlen oder mich im Internet supporten.

StartUp Stuttgart: Was waren bei der Gründung des Labels die größten Herausforderungen?
D. S.: Das Label ist aus der Leidenschaft zur Gestaltung, dem Interesse an Unternehmung bzw. wirtschaftlichen Prozessen und dem Willen, eigene Visionen nach eigenen Spielregeln umsetzen zu können, entstanden.
Was man vor lauter Gestalten und Konzeptionieren schnell vergisst, sind Dinge wie Buchhaltung, Finanzen, Retouren oder Geschmacksmusteranmeldung. Dabei darf die Wichtigkeit dieser Dinge nicht unterschätzt werden. Die Herausforderung dabei ist, sich das jeweilige Wissen anzueignen und auf die eigene Unternehmung korrekt zu übertragen.

GRIMY REAPER

StartUp Stuttgart: Was möchtest Du Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart gründen möchten?
D.S.: Baden-Württemberg und somit Stuttgart ist mit Großunternehmen wie Mercedes, Bosch oder Porsche ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum. Die meisten Patente in Deutschland werden in Baden-Württemberg angemeldet. Stuttgart geht es wirtschaftlich gut, die Kaufkraft ist gegeben. Insbesondere deshalb müssen Produktqualität und Service stimmen, um den anspruchsvollen Kundenwünschen auch gerecht zu werden. Zudem bietet die Stadt Stuttgart kostenlose, professionelle Hilfe in Sachen Gründung (http://www.stuttgart.de/gruenderbuero).
Studenten finden Unterstützung im HdM-Gründerzentrum, das auch von Studenten anderer Hochschulen als der Hochschule der Medien Stuttgart genutzt werden kann (http://www.stuttgart.de/item/show/425850/1).

StartUp Stuttgart: Angenommen Du hättest die Chance, einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdest Du verändern?
D. S.: Das ist eine gute und anspruchsvolle Frage. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit Stuttgart. Ich könnte mir Veränderungen im Bereich Bildung vorstellen. Junge Menschen sollten weniger nach einem allgemeinverbindlichen Standard beurteilt werden, sondern vielmehr eine faire Bewertung ihrer jeweiligen Stärken innerhalb eines Faches/Berufes erleben. Das würde das Individuum stärken und neue wirtschaftliche Innovationen und Kräfte schaffen. Als Bürgermeister könnte man dafür zumindest Grundsteine legen, die vielleicht sogar eine landesweite Entwicklung mit sich bringen würden.

StartUp Stuttgart: Mit wem würdest Du gerne einmal Essen gehen und warum?
D. S.: Würde Steve Jobs noch leben, wäre ich gerne mit der Applelegende essen gegangen. Ich hätte nach den Anfängen der Unternehmung gefragt und es vor allem genossen, Erfahrungswerte, Motivation und Strategie nicht über die Medien zu erfahren, sondern von Steve Jobs selbst – wahrscheinlich hätte ich vor lauter Neugier dann sogar das Essen vergessen.

StartUp Stuttgart: Wo siehst Du Dich mit GRIMY REAPER heute in fünf Jahren?
D. S.: Am schönsten wäre, wenn GRIMY als Charakter einen großen Trend erleben würde. Zudem läuft der T-Shirtdruck nicht mehr extern, sondern kann durch ein eigenes Produktionskonzept realisiert werden. GRIMY REAPER könnte als Label vielleicht neben den charakteristischen GRIMY-Shirts auch weitere Shirts und Kleidung im Sortiment haben.
Aber das bleibt vorerst Fantasie. Das jeweils anstehende Ziel versuche ich bestmöglich zu erreichen, dann bahnt sich der Weg von allein.

StartUp Stuttgart: David, vielen Dank für die interessanten Einblicke zu GRIMY REAPER und weiterhin viel Erfolg.