In dieser Kategorie werden Startups in Form eines redaktionell erarbeiteten Artikel vorgestellt.

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NAiSE aus Stuttgart als Preisträger des bundesweiten Gründerwettbewerbs „Digitale Innovationen“ geehrt

Mit ihrer Lösung zur Indoornavigation wurde das Startup NAiSE aus Stuttgart als Preisträger des bundesweiten Gründerwettbewerbs „Digitale Innovationen“ geehrt.

 

Die Preisverleihung fand auf der diesjährigen IFA in Berlin statt und erfolgte durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Jury zeichnete dabei Startups aus, die mit innovativen Technologien große Wachstumspotenziale vorweisen können. Insgesamt bewarben sich fast 300 Unternehmensgründungen aus ganz Deutschland für den renommierten Preis.

Als Ausgründung des Instituts für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme der Universität Stuttgart konnte sich NAiSE dabei als einer der Preisträger durchsetzen. Gelobt wurden vor allem das Produktkonzept, die Expertise des Teams sowie die hohe Nachfrage nach der Lösung von NAiSE zur Indoornavigation. Neben der offiziellen Auszeichnung erhalten die Gründer ein Preisgeld sowie ein umfangreiches Unterstützungsangebot in Form von Seminaren und Coaching.

Weitere Informationen unter https://www.gruenderwettbewerb.de/preistraeger/preistraeger/runde-1-2017

Quelle Bild: BMWi/Espen Eichhöfer

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Synapticon – Erfolgreiches Hightech Startup aus der Region

Synapticon, ein dynamisches, internationales Startup aus der Region Stuttgart, mit weiteren Niederlassungen in Kalifornien und Serbien, entwickelt Soft- und Hardware, die dafür sorgt, dass bisher isolierte und statische Komponenten wie Elektromotoren, Sensoren und andere Geräte miteinander kommunizieren. Startup Stuttgart hat mit einem der Gründer, Nikolai Ensslen, über Meilensteine, Learnings und Bedingungen für Startups in der Region gesprochen.

Startup Stuttgart: Könnt ihr euch einmal kurz vorstellen? Was genau macht Synapticon? So dass es wirklich jeder versteht. Was macht euch gegenüber anderen Einzigartig?

Nikolai Ensslen: Zunächst kurz zu den Gründern. Ursprünglich waren wir ein Trio und kannten uns über die Uni schon privat. Alle drei brachten verschiedene Kompetenzen mit: Maschinenbau, Informatik und Elektronik. Wir hatten uns damals die Industrie angeschaut und festgestellt, dass es zwar seit vielen Jahren schon Roboter in der Industrie und auch in Privathaushalten gab, dass aber der richtig große Durchbruch noch auf sich warten ließ. Also haben wir uns mit dem Thema noch genauer beschäftig um herauszufinden, wo speziell bei den Robotik-Herstellern der Schuh drückt. Dabei fanden wir heraus, dass es zur Planung und Entwicklung eines Roboters vor allem die Steuerung große Herausforderungen mit sich bringt. Hier müssen Komponenten verschiedener Hersteller kombiniert werden, die Software machte Schwierigkeiten, die Kosten waren zu hoch, es fehlten Standards und die Entwicklung war sehr aufwändig. Außerdem waren die zentralen Steuerungssysteme meist klobige PCs und Servoregler, die über viele Kabel mit den Robotern verbunden waren. Und nicht zuletzt war auch der Transfer von Prototypen in die Serienfertigung oft extrem langwierig und teuer. Es gab also viele Blockaden, die eine schnellere Ausbreitung von Robotern verhinderten. Diese Hürden helfen wir zu überwinden, in dem wir einen Bausatz aus Hard- und Software entwickelt haben, der alle diese Herausforderungen meistert.

Startup Stuttgart:Bei euch tut sich viel in letzter Zeit, vor einigen Monaten wurde eine umfangreiche Kapitalerhöhung bekannt, ihr habt eure Struktur neu geordnet, Fokus Themen definiert und euch auch personell deutlich verstärkt. In einem Interview mit der StZ habt ihr einmal den Anspruch geäußert „Synapticon wolle für die Robotik das werden, was Intel für die Computer ist“ (siehe Stuttgarter Zeitung, Artikel vom 03.12.2016). Was habt ihr euch für die Zukunft vorgenommen um dieses Ziel zu erreichen? Habt ihr Tipps für andere Startups was die Suche von Investoren betrifft?

Bei uns geht es nun vor allem darum neue Strukturen in der Firma umzusetzen und diese zu leben. In den ersten Jahren waren viele im Team voll und ganz darauf fixiert immer wieder neues auszuprobieren, arbeiteten auf Zuruf und waren oft gleichzeitig an viele Baustellen aktiv. Auch in der Entwicklung waren wir sehr offen und haben oft versucht herauszufinden, was möglich ist, haben für Kunden sehr unterschiedliche Dinge gemacht. Nun aber müssen, wollen und werden wir zielgerichteter und strategischer arbeiten – auch intern. Wir werden unsere Produkte und Services klarer kategorisieren und standardisieren sowie die Organisation nach einem festen Plan aufbauen. Dazu gehört vor allem auch, dass wir jetzt vermehrt Mitarbeiter für die Bereiche Sales und Support einstellen..

In Sachen Investorensuche raten wir einerseits zu Selbstbewusstsein und andererseits dazu sich selbst vor allem aus wirtschaftlicher Sicht zu hinterfragen. Es sollte Gründern klar sein, dass eine kreative Idee noch lange kein attraktives Investment sein muss. Wer Investoren nicht in einem Satz erklären kann, welche Probleme er löst und warum viele dazu bereit sind, dafür zu bezahlen, der sollte sich nochmals Gedanken machen. Außerdem rate ich dringend zum Blick über den Tellerrand, über die eigene Region hinaus. In Deutschland sind es schon München und Berlin, wo die spannenden Ansprechpartner unterwegs sind, und natürlich im Silicon Valley und Tel Aviv. Aber auch aus Fernost kommt immer besser zugängliches Risikokapital, in der Ecke Shenzhen/Hong Kong trifft man z.B. auf interessante Kontakte. Sitzt nicht daheim und stellt Förderanträge, sondern seid unterwegs und netzwerkt global, das bringt euch weiter.

 

Nikolai Ensslen CEO

Startup Stuttgart: Zu Beginn des Jahres habt ihr euren Firmensitz von der Schwäbischen Alb in den Raum Stuttgart verlagert. Warum Stuttgart? Warum nicht gleich in die großen Startup Zentren wie z.B. das Silicon Valley – wo ihr ebenfalls eine Außenstelle besitzt?

Nun, zunächst die offensichtlichste Erklärung: Mit 40 Leuten zieht man mal nicht so schnell über den Großen Teich. Daneben aber gibt es auch andere Gründe. So ist für uns der Standort Stuttgart – trotz einiger Defizite – sehr attraktiv. Wir haben hier wichtige Kunden, Entwicklungspartner und Interessenten sowie eine passable Infrastruktur. Zudem ist Stuttgart in unserer Branche fast schon eine Marke, die einen eigenen Wert hat. Und nicht zuletzt gibt es auch eine gewisse Heimatverbundenheit, die ich nicht abstreiten will.

Im Moment erfüllt unsere Außenstelle im Silicon Valley seine Aufgaben so gut, dass ein Umzug des Hauptquartiers nicht zu Diskussion steht.

Startup Stuttgart: Seit 7 Jahren gibt es Synapticon nun bereits. Rückblickend betrachtet, was waren für euch die wichtigsten Learnings? Würdet ihr bei einer erneuten Gründung manche Dinge anders angehen?

Hier muss ich ganz klar zugeben, dass ich eine Aufgabe wirklich unterschätzt habe: das Recruiting bzw. den gesamten Themenkomplex rund um Human Resources. Hier würde ich jedem raten sehr früh eine klare Strategie zu verfolgen anspruchsvoll zu sein.. Bauchgefühl und Menschenkenntnis sind sicher viel wert, aber HR ist ein wesentlich komplexeres und strategischeres Thema, als ich zunächst dachte.

Punkt zwei ist die frühe Festlegung der anvisierten Finanzierungsstrategie. Auch da sind wir anfangs etwas herumlaviert und waren unentschlossen: Bootstrapping und organisches Wachstum oder doch den Schalter auf Finanzierung durch Investoren? Diese Frage haben wir nicht wirklich eindeutig geklärt und sind eine ganze Zeit lang zweigleisig gefahren, was ich im Rückblick kritisch sehe. Ich rate auch da zu einer klaren Strategie.

Generell: Eine Entscheidung ist immer besser als keine Entscheidung, selbst wenn sich später rausstellt, man hätte sie besser treffen können. Der Zustand mit keiner klaren Entscheidung ist auf jeden Fall die schlechteste Option.

 

Startup Stuttgart: Mit Oshra Rodav-Orpaz habt ihr euch ganz aktuell personell in Form einer COO Unterstützung aus Tel Aviv an Bord geholt. Viele sehen die Region um Tel Aviv als das neue Silicon Valley. Was erhofft ihr euch durch die neue Zusammenarbeit? Ist ein weiterer Standort für euch in Israel denkbar? 

Denkbar ist ein Standort in Tel Aviv auf jeden Fall. Dort gibt es viele spannende Unternehmen, das Thema „Robotik“ und „Technologie“ im Allgemeinen hat einen hohen Stellenwert und es gibt eine Vielzahl hervorragend qualifizierte Mitarbeiter. Außerdem ist die Gründer-Mentalität dort sehr stark ausgeprägt – da erscheint unsere Region doch eher als konservativ und bedächtig. Es spräche also vieles dafür.

Oshra haben wir jedoch nicht unbedingt wegen ihrer Herkunft an Bord geholt. Vielmehr bringt sie Eigenschaften und Erfahrungen mit, die für uns im nächsten Wachstumsschritt unverzichtbar sind. Sie hat in ihrer Zeit beim IT-Sicherheitsunternehmen Checkpoint in Israel ein sehr erfolgreich und extrem effektiv arbeitendes Unternehmen mit 4000 Leuten dabei begleitet international zu wachsen und dieses Wachstum in Bahnen zu lenken. Genau das brauchen wir jetzt. Außerdem denkt sie sehr strategisch und hat ein Talent dafür, die Ressourcen im Unternehmen bestmöglich zu koordinieren und zu nutzen. Dafür braucht man Erfahrung, eine entsprechende Qualifikation und Geschick: All das bringt sie mit. Zudem hat sie als Kollegin aus dem Ausland sicher auch ein sehr gutes Gespür für die Situation unserer vielen jungen ausländischen Mitarbeiter, die wir in den letzten Monaten nach Stuttgart locken konnten.

Startup Stuttgart: Es gibt immer wieder Diskussionen in der Szene über die „Bedingungen“ für Startups in der Region Stuttgart. Was sind eure Erfahrungen bisher? Würdet ihr noch einmal hier gründen?

Das Bild, das Stuttgart hier abgibt, ist ein gemischtes. Die Firmen hier stehen für Solidität, Qualität und zu einem gewissen Grad auch für Innovationen. In Stuttgart werden nicht so sehr Startups, eher schlicht direkt ernste Unternehmen gegründet. Das ist an sich eine gute Sache. Nur sind Risikobereitschaft, Offenheit für grundlegend neue Entwicklungen, wirtschaftlich-technologische Dynamik und groß zu denken nun nicht unbedingt die Eigenschaften, welche die Region und die hiesigen Unternehmen auszeichnen. Die geringe Risikobereitschaft wirkt sich auch auf die hiesige Investorenszene aus. Zudem hat Stuttgart als Metropole einfach noch nicht einen Charakter wie Berlin oder München, wo hohe Einsatzbereitschaft und ein attraktiver Lifestyle Hand in Hand gehen (work hard party hard). Dies sind allesamt keine unlösbaren Probleme und einige davon sind eventuell auch nur eine Frage der Außendarstellung, aber sie müssen angegangen werden, wenn aus Stuttgart wirklich wieder Erfindungen und Unternehmen von Weltrang kommen sollen. Es wird definitiv Zeit für einen neuen Daimler, Bosch oder Porsche.

Startup Stuttgart: Was sollte eurer Meinung nach in der Region geschehen um Hightech-Gründungen zu erleichtern?

Nun, also ich würde im ersten Schritt einen Blick auf die Situation in München wagen, wo anders als in Berlin viel mit Hardware passiert, die Interessen liegen also ähnlicher wie in der Stuttgarter Welt. Hier wurde und wird vieles richtig gemacht, vor allem wenn es darum geht, wie die Hochschulen dazu beitragen, dass immer wieder sehr spannende neue Firmen entstehen. TUM und LMU arbeiten dabei zudem gut zusammen: technische treffen auf wirtschaftliche Ambitionen. Als Absolvent möchte man heute dort entweder selbst eine Firma gründen oder aber in einem Startup arbeiten. In Stuttgart geht der Großteil noch klar in die Konzerne. Zudem gibt es in München eine Vielzahl ansässiger VC Gesellschaften, in Stuttgart sind es wenn man großzügig zählt drei.

Startup Stuttgart: Derzeit gibt es einiges an Bewegung in der Startup Szene in Baden-Württemberg u.a. hat die Landesregierung das Thema höher auf die Agenda geschoben. Am 14. Juli wird es den Startup-Gipfel BW (http://startup-stuttgart.de/startup-gipfel-baden-wuerttemberg/) geben, bei dem ihr ebenfalls präsent sein werdet, wie uns zu Ohren gekommen ist. Was würdet ihr dort dem Ministerpräsidenten und der Wirtschaftsministerin sagen, mit dem Ziel die Bedingungen für Gründer wie euch zu verbessern/ erleichtern?

Mein Wunsch an den Staat lautet: Weniger Staat. Das mag zunächst paradox klingen, da auch wir von staatlicher Unterstützung direkt und indirekt profitiert haben. Unterm Strich aber muss ich dennoch sagen, dass die Unterstützung und die Förderung durch die Privatwirtschaft für uns der größere Gewinn war. Praktiker können wesentlich besser beurteilen, wo es im Argen liegt, was zu tun ist und welchen Weg man einschlagen muss. Ich würde mir so gesehen wünschen, dass der Staat den Austausch zwischen Unternehmen fördert und Plattformen zu Vernetzung fördert ohne sich dabei selbst zu sehr einzubringen. Ähnlich sehe ich das auch mit der Finanzierung. Klar, staatlicher Fördertöpfe sind auf den ersten Blick toll, aber weder vom Volumen her noch vom Grundgedanken her effizient. Ich wünsche mir ein Modell des israelischen Angel Laws, bei dem Menschen, die ihr Vermögen in Startups investieren, steuerlich entlastet werden. Davon würde ich mir einen immensen Schub versprechen.

Startup Stuttgart: Zum Schluss, sucht ihr aktuell Mitarbeiter? Wer soll sich bei euch melden?

Wir suchen ständig Embedded Hard- und Softwareentwickler und derzeit insbesondere Applikations- und Vertriebsingenieure. Dazu kommen Regelungstechniker, von denen wir dringend mehr benötigen. Darüber hinaus suchen wir Fachleute in der Robotik-bezogenen künstlichen Intelligenz, das heißt vor allem auch mit Kenntnissen und praktischen Erfahrungen in Maschine Vision und Deep Learning. In all diesen Bereichen brauchen wir sowohl erfahrene Kandidaten als auch Absolventen, die neugierige sind und Lust auf „Learning by Doing“ haben, denn bei Synapticon betreten wir fast täglich Neuland.

Startup Stuttgart:Vielen Dank für die Zeit und das ausführliche Interview!

Synapticon wird auch am Startup Gipfel am 14. Juli auf der Landesmesse vor Ort sein. 

Interview von Franziska Müller (Startup Stuttgart e.V.)

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10 Fragen an Swjatoslav Cicer von NET WÄCHTER

Diese Woche haben wir zehn Fragen an die Kollegen von NET WÄCHTER gestellt, die seit kurzem mit Ihrer Webseiten Security Lösung für KMUs online sind.

Wer seid ihr und welche Produkte bietet ihr an?

NET WÄCHTER ist eine cloudbasierte Web-Security-Lösung, die Webseiten und Online-Shops absichert, beschleunigt und automatisch überwacht.

Seit wann gibt es euch als Unternehmen?

Gegründet wurde das Startup im November 2016.

Wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen? Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Yuliy und ich kennen uns bereits seit 17 Jahren. Yuliy führt seit längerem ein IT-Systemhaus im Raum Stuttgart. Ich war über acht Jahre bei der Bundeswehr als Zeitsoldat im IT-Bereich tätig und habe danach über zweieinhalb Jahre bei der Cancom als IT-Security Consultant gearbeitet. Seit Anfang 2017 führen wir das IT-Systemhaus zusammen und das Startup haben wir parallel dazu gegründet. Die Idee entstand aus der Nachfrage einiger IT-Systemhaus-Kunden, die nach einer einfachen Lösung für den Schutz ihrer Webdienste gesucht haben und sich an uns wandten. Ein wichtiges Kriterium war, dass der Anbieter den Dienst made and hosted in Germany betreibt. Da wir keine passende Lösung auf dem Markt gefunden haben, entschieden wir uns eine cloudbasierte Web-Security-Lösung eigenständig auf den Markt zu bringen, was uns mit unserem Startup auch sehr gut gelungen ist.

Was waren bei der Gründung von NET WÄCHTER die größten Herausforderungen?

Es war mitunter schwierig passende externe Dienstleister und Berater zu finden. Dies führte zu Verzögerungen und allgemeiner Unzufriedenheit. Die besten Dienstleister, die immer noch für uns tätig sind, haben wir vor allem durch Empfehlung von anderen Gründern erhalten. Networking, Erfahrungsaustausch ist in diesem Bereich sehr wichtig für Startups.

Warum habt ihr euch für die Region Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Unser Lebensmittelpunkt liegt in Stuttgart, hier betreuen wir bereits zahlreiche Kunden aus der Region. Hier wohnen wir mit unseren Familien, haben Freunden und wollten eigentlich nie hier weg. Außerdem ist unser cloudbasiertes IT-Security-Produkt ortsunabhängig und wir haben auch hier in Stuttgart eine gute Startup-Community, Startup Wettbewerbe etc. Wir sind somit mit dem Standort Stuttgart sehr zufrieden.


Die beiden Gründer Swjatoslav Cicer, Yuliy Finkelstein

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Als Gründer sollte man jedes Networking und Publicity-Möglichkeit nutzen. Lohnenswerte Events im Raum Stuttgart, die man als Gründer nicht verpassen sollte sind:

  • Gründergrillen (Startup Stuttgart e.V)
  • Young Business Network / Mittelstand meets Startup (IHK Stuttgart)
  • Corprate Startup Meetup Stuttgart (Pitch Wettbewerb von Accelerate-Stuttgart)
  • Elevator Pitch BW
  • Interessante Meetups (meetup.com)

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Ich würde ein staatlich gefördertes Accelerator-Programm für Startups aus der Region starten und mindestens 3-mal im Jahr „Politik meets Startups Events“ veranstalten.

Mit wem würdet ihr gerne einmal Essen gehen und warum?

Robert Kiyosaki, weil er mir geholfen hat, meine Sicht auf Geld, Erfolg und Unternehmertun zu verändern.

Wo seht ihr euch heute in fünf Jahren?

Marktführung im Bereich Webseiten und Online-Shop-Schutz für kleine und mittlere Unternehmen in DACH Region in 3 Jahren, Europaweit in 5 Jahren.

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Interview mit eMovements und was man mit 500.000 EUR anstellt

Im November 2016 hatten wir schon einmal über eMovements berichtet (ganzes Interview hier). Das Startup aus Stuttgart hat es sich zum Ziel gemacht mit ihrem eRollator ello Senioren im Alltag eine bessere Lebensqualität und mehr Selbstständigkeit zu ermöglichen. Seit unserem letzten Gespräch hat sich bei dem schwäbischen Startup einiges getan, unter anderem hat ein Business Angel eine Investition von 500.000€ getätigt! Wir haben uns mit Benjamin Rudolph, neben Matthias Geertsema und Max Keßler einer der drei Gründer, darüber unterhalten, was das für eMovements bedeutet.

Wofür braucht ihr das Geld und wird das in absehbarer Zeit die letzte externe Finanzspritze sein?

Benjamin: Das zusätzliche Kapital kommt wie gerufen. Wir können damit die nötigen Materialien beschaffen, um die Serienproduktion des E-Rollators ello in Gang zu setzen. Somit ist eMovements finanziell gut aufgestellt. Eine weitere Kapitalerhöhung ist erstmal nicht geplant.

Dürft ihr etwas mehr über den Angel sagen?

Ja, einige Details kann ich verraten (lacht). Die 500 000 Euro haben wir von einem Investor erhalten, der einen mittelständischen Betrieb in der Nähe von Stuttgart führt. Er passt ganz gut zu uns, da er selbst auch einen technischen Background hat. Nun, vielmehr kann ich allerdings leider nicht erzählen.

Bereits vor der Angel-Investition war eMovements schon sehr erfolgreich in der Findung von Investoren. Stichwort Crowdinvesting, Finanzierung aus Landes-, Bundes-, und EO-Mitteln sowie das Accelerator-Programm :agile des EON-Konzerns. Habt ihr Tipps für andere Startups was die Investorensuche betrifft?

Masse statt Klasse! Nach diesem Prinzip haben wir Investoren gefunden, die zu eMovements passen. Ich denke den Ausschlag haben unser super Pitchdeck und der OnePager gegeben. Den sollten Gründer bei jeder Gelegenheit verteilen.

Je nach Projekt kann man auch über eine Schwarmfinanzierung nachdenken. Allerdings bedarf es schon etwas Aufwand, um eine erfolgreiche Crowdinvesting-Kampagne zu planen. Ein wichtiges Learning: Es lohnt sich viel Arbeit zu in das Kampagnenvideo zu investieren.

Team von eMovements

Im Sommer plant ihr den Elektro-Rollator in einer kleinen Erstauflage auf den Markt zu bringen. Klappt das noch? Was sind dann eure nächsten Milestones für das Jahr 2017?

Ja, wir tun alles dafür, um den ello rechtzeitig ausliefern zu können. So haben wir inzwischen alle Teile in entsprechender Stückzahl bestellt und arbeiten aktuell an der „Zulassung“. Das heißt wir werden in den kommenden Monaten die Konformität erklären, dann geht es los. Unsere vielen Vorbestellungen abzuarbeiten wird im zweiten Halbjahr 2017 ein Kraftakt. Wir sind aber optimistisch, dass uns wir die Nachfrage bedienen können.

Bei unserem letzten Gespräch haben bereits kurz über die Finanzierung für die Rollatoren gesprochen. Euer Produkt ist kein Schnäppchen für die Senioren, die Rente heute häufig knapp. Seht ihr hier Probleme für eure Markteinführung?

Klar, ello ist kein Rollator des Schnäppchensegments. Die Entscheidung für einen höheren Preis haben wir aber bewusst so getroffen. Kunden sind bereit für mehr Lebensqualität Geld auszugeben, so die bisherigen Rückmeldungen. Der Trend zu mehr Mobilität im Alter hilft uns natürlich dabei und auch der eBike-Boom tut sein Übriges. Neben dem Barkauf planen wir auch eine Alternative anzubieten.

In Zusammenarbeit mit der Hanseatic Bank werden Interessenten den ello für 50 bis 80 Euro monatlich finanzieren können. Somit können sich auch Leute unseren E-Rollator leisten, die nicht alles auf einmal bezahlen können.

Plant ihr für die Zukunft neben den Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz auch weitere Märkte anzugehen? Vielleicht Japan, die müssen sich immerhin mit einer immensen demographischen Alterung auseinandersetzen?

Nein, konkrete Pläne gibt es dazu noch nicht. Natürlich ist der asiatische Markt grundsätzlich spannend und wird von uns beobachtet. Allerdings ist für ein deutsches Unternehmen ungleich schwerer dort Fuß zu fassen. Deswegen konzentrieren wir uns zunächst auf unseren Heimatmarkt samt der genannten Nachbarländer.

Es gibt immer wieder Diskussionen in der Szene über die „Bedingungen“ für Startups in Stuttgart.Was sind eurer Erfahrungen bisher, würdet ihr wieder in Stuttgart gründen, bzw. in Stuttgart bleiben?

Ja, uns gefällt es in Stuttgart gut – aus mehreren Gründen:

Startup-Förderungen wie EXIST, Junge Innovatoren und der Innovationsgutschein BW sowie Netzwerkevents sprechen für den Standort. Und auch die IHK vor Ort bietet jede Menge Unterstützung wenn es um Patent- und Markenrecherchen geht.

Allerdings hat Stuttgart bezogen auf Verfügbarkeit von Personal, kreativen Köpfen und Investoren im Vergleich zu Berlin & Co. noch Nachholbedarf. Schließlich überlegt man es sich bei der hiesigen Arbeitsplatzsituation gut, ob man in ein Startup geht.

Derzeit gibt es einiges an Bewegung in der Startup Szene in Baden-Württemberg u.a. hat die Landesregierung das Thema höher auf die Agenda geschoben. Am 14. Juli wird es den Startup-Gipfel BW  geben, was würdet ihr dort dem Ministerpräsidenten und der Wirtschaftsministerin sagen, mit dem Ziel die Bedingungen für Gründer wie euch zu verbessern/ erleichtern?

Wir von eMovements können uns über fehlende Unterstützung kaum beklagen. Erst kürzlich hatten wir den Demografiebeauftragten des Landes bei uns. Aber natürlich gibt es immer Verbesserungspotenzial. Schön wäre beispielsweise, wenn sich Land und Städte mehr Startup-Lösungen bedienen. Bei Ausschreibungen hat man gegen große Unternehmen kaum Chancen. Zudem fände ich es gut, wenn das Land öfter mit „Erfindungen“ aus dem Ländle etwa mit deutschlandweiten Werbekampagnen präsentiert.

Zum Schluss, sucht ihr aktuell Mitarbeiter? Wer soll sich bei euch melden?

Ja. Im Bereich Software-Entwicklung könnten wir noch Unterstützung gebrauchen und freuen uns über Bewerbungen. Klarer Vorteil bei eMovements: Anstelle eines normalen 9to5-Jobs erwartet künftige Mitarbeiter eine erfrischende Startup-Atmosphäre. Ansonsten sind wir aktuell mit Ingenieuren, Produktdesignern, Vertrieb und Marketing recht gut aufgestellt.

Danke für das Interview und wir hoffen euch mal auf dem Gründergrillen in der Schankstelle zu sehen und drücken euch die Daumen für die Markteinführung!

Selbstverständlich, wir freuen uns! Danke für die spannenden Fragen.

Das Interview führte Franziska Müller von Startup Stuttgart e.V.

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Kunstflug-Manöver für den RC Helikopter lernen – AVIrem im Kurzportrait

Mit AVIrem wollen Ulrich Beyle und Patrick Zajonc Piloten von ferngesteuerten Hubschraubern und Flugzeugen Kunstflug beibringen, ohne eine Vielzahl der teuren Fluggeräte zu Schrott zu fliegen. Dafür haben sie eine motorisierte Fernsteuerung (StickMover) erfunden. Mit der zugehörigen Software können die Piloten die Kunstflugfiguren direkt am Rechner üben und die Feinmotorik erlernen. Wir haben uns das von Ulrich Beyle genauer erklären lassen.

 

Wo habt ihr Euch kennengelernt und wie kam es, dass ihr zusammen ein Firma gegründet habt?

Wir kennen uns schon etwas länger. Ich war glaube damals 18 Jahre und Patrick nur unmerklich älter, als er die Treppen zu unserem Gewölbekeller runter stieg um gemeinsam historischen Schwertkampf zu trainieren, natürlich noch mit anderen. Nach ein paar Jahren der gemeinsamen Auftritten in historischen Gewändern rief er mich eines Tages an und erzählt mir von der Idee der “Lehreinheit” wie er den StickMover bzw. die Holzschachtel damals noch nannte.

Wir wussten von früher, dass wir sehr gut miteinander konnten und unsere Gedanken auch in den gleichen Bahnen laufen. Manchmal ist es erschreckend, erleichtert aber die Kommunikation ungemein. Nach einem weiteren halben Jahr Protoypenentwicklung sowie unzähligen Tests mit verschiedenen Kameras haben wir uns entschlossen, eine Firma zu gründen und unser Produkt selbstständig auf den Markt zu bringen.

 

Was macht AVIrem und wen möchtet ihr damit erreichen?

Wir stellen den StickMover her. Dieser dient Piloten im RC (Remote Control) Bereich Figuren und Manöver zu erlernen. Seien es waghalsige 3D Flüge mit dem Heli oder Flächenmodellen oder Flüge mit FPV Quadcoptern oder Multicoptern. Wer mit einem RC Modell abheben und landen kann und gerne mehr können würde ist unser Publikum.

Mit AVIrem werden Manöver direkt am PC „vorgeflogen“ und können so einfach erlernt werden.

 

 

Wie ist Euer Hintergrund und woher kommen die Kontakte zur RC Welt?

Patrick hat schon Jahre vor der Gründung RC Flug betrieben. Hauptsächlich mit Helikoptern. Er kam genau zu dem Problem vor dem fast jeder Pilot einmal steht. Er sieht einen Flugmanöver und denkt. “Geil, will ich auch können!” Auf die Frage wie das geht an den Piloten kommt meist leider nur ein Schulterzucken und eine wage Aussage wie, “…bisschen hier kommen lassen, dann da nach steuern und oben dann voll rüber reissen…” Wir sprechen hier über Aktionen die in Millisekunden angesteuert werden. Ein Fehler und das Model liegt im Acker und 100-600 € sind futsch.

 

Von der Idee zum fertigen Produkt war es ein langer weg, mit welchen Herausforderungen hattet ihr zu tun?

Mit viel. Da Patrick aus der IT kommt und ich aus dem medialen Bereich konnten wir diese Punkte schon mal sehr gut abdecken. Er war außerdem ja noch Erfinder, Bastler, und RC Kenner. Bei mir kamen die Eigenschaften wie Business, Design und Usability hinzu. Schwierigkeiten hatten wir trotzdem, gerade das Thema Spritzguss. Dass es nicht günstig wird war uns recht schnell klar, dass wir dort Hilfe brauchen ebenfalls. So kam es, dass wir uns bei Nico Niewind (Turnier Pilot seit er 6 Jahre alt ist und ein bekannte Größe der RC Szene) sowie dessen Vater (ehemaliger RC Pilot und CAD Ingenieur) trafen um unsere “Vesperbox” – sie sah leider wirklich so aus – zu optimieren, aufzupolieren und für RC Piloten anzupassen.

Prototypen – von der „Lehreinheit“ über die „Vesperbox“ zum fertigen Produkt.

 

 

In Eurem Beraterkreis sind auch Profi Piloten, wie waren die Reaktionen auf die ersten Prototypen und wie arbeitet ihr zusammen?

Nico und sein Vater waren sofort Feuer und Flamme, auch die Reaktion von anderen Piloten den wir unser Gerät vorgestellt haben und die ja die AVIskills – also die “nachfühlbaren” Videos einfliegen war schlichtweg Begeisterung. Klar gab es auch kritische Stimmen von Beta Testern. So hatten wir zum Beispiel einen sehr guten Piloten aus Stuttgart, der meinte: “Die Idee ist super, aber mir bringt sie gar nichts. Ich kann schon alles. Hättet ihr damit nicht vor ein paar Jahren kommen können, dann hätte ich viele Stunden am Simulator sparen können.”  Ganz erspart hätte er sie sich nicht unbedingt, aber seine Lernkurve wäre um einiges steiler gewesen.

 

Hardware ist immer mit Investitionskosten verbunden, wie habt ihr die lange Entwicklungszeit finanziert?

Das war recht Lustig. Wir schrieben einen Businessplan, Präsentation, Hochrechnungen usw. Diese gaben wir unseren Verwandten und Freunden eigentlich zum Korrekturlesen. Als Antwort haben wir dann gehört: “Seite 3, Absatz 2 da fehlt ein Komma und ich bin mit X% dabei.” Wir mussten also gar nicht an die breite Öffentlichkeit gehen, sondern sind nun in einer Firma mit sehr entspannten Investoren. Natürlich geht es denen am Ende auch um Geld, aber das ist ja auch gut so. Von der Dauer haben wir ein wenig länger gebraucht als gedacht. 3,5 statt einem Jahr.

 

Aktuell läuft die Kickstarter Kampagne, wie geht es bei erfolgreichem Funding weiter?

Die Kickstarter Kampagne machen wir hauptsächlich um den Spritzguss zu bezahlen und das Produkt auf den Markt zu bekommen,

Dann werden erstmal die Spritzgusswerkzeuge produziert und es gehen die ersten 1.000 Stück in die Fertigung. Wenn alles gut läuft werden wir auch nach der Kampagne weiter verkaufen und uns an die Entwicklung des StickMovers 2 machen können. Die Pläne dazu liegen schon in der Schublade, alleine Zeit und ein Budget fehlt aktuell.

 

Aktuell läuft die Kickstarter Kampagne für die Produktion der ersten Serie.

 

Was sind Eure Ziele für AVIrem? Kommen neben RC Helikoptern und Flugzeugen weitere Anwendungen hinzu?

Jup. Drohnen, Multicopter, FPV, Paraglider… eigentlich alles was fliegt und ferngesteuert ist. Wir werden weiterhin die besten Piloten einfliegen lassen und das Lernen für den normalen Piloten erleichtern. Vielleicht erlebt das Hobby RC Flug durch uns eine kleine Renaissance.

 

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg mit der Kampagne!

 

AVIrem im StartupSpot

Das Spot-Profil von AVIrem.

Zwei alte Kumpel hatten eine großartige Idee… so fangen viele erfolgreiche Gründungsgeschichten an. Die StickMover-Story geht so ähnlich. Zunächst hatte Patrick Zajonc die zündende Idee. Als Computer-Experte und langjähriger Hobby-Modellflieger schaute er eines Tages mal wieder einem echten Modellflug-Profi zu, wie er waghalsige Figuren flog. Patricks großer Wunsch: So möchte er eines Tages auch fliegen können. Patrick probierte alles aus. Er versuchte es mit einem Buch. “Ich habe bald gemerkt, dass ich die Verbindung zwischen dem Buch und meinen Fingern nicht hinkriege.“ Auch mit einem Video klappte es nicht wirklich. „Du kannst deine Aufmerksamkeit nicht zwischen Auge und Hand aufteilen – die Schwierigkeit ist, beides zusammenzubringen.“ Zu dieser Zeit lernte Patricks kleiner Sohn gerade, seinen Namen zu schreiben. „Ich habe gesehen, wie er den Stift hielt und wusste plötzlich, was zu tun war. Du wirst nie etwas durch Zuschauen lernen – du musst es selbst tun.“ Seit diesem Moment vor vier Jahren fing Patrick an, über seiner Erfindung zu tüfteln. Bald holte er sich Unterstützung dazu und fragte seinen alten Freund Ulrich F. Beyle, ob er mitmachen will. Er wollte und steuert seitdem seine Kompetenz im Bereich Medien, Design und Business bei.


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Die Zukunft des Fernsehens – Flickstuff im Kurzportrait

Johannes Knittel, Dominique Rau und Annabel Daferner bilden das Kernteam der FlickStuff GmbH. Das im August 2016 gegründete IT-Unternehmen hat sich auf Second Screen Lösungen im B2C und B2B Bereich spezialisiert. „Second Screen“ bezeichnet den zweiten Bildschirm, also das Smartphone oder Tablet in Parallelnutzung zu TV oder PC. Wir haben die Stuttgarter zu einem Interview getroffen.

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Modulare oder Individuelle Videoclips – green-boxx animation im Kurzportrait

Und da kommt auch schon das dritte und vorletzte Kurzportrait! Im Rahmen der Verlosung mit unserem Netzwerkpartner StartupSpot Bawü stellen wir euch heute das kreative Startup green-boxx animation vor!

green-boxx animation ermöglicht seinen Kunden grafische Trickfilme und Videoclips – egal ob modular oder individuell. Das Gründerduo Samira Djidjeh und Michael Möller haben neben Kunden, wie die Landesagentur Umwelttechnik Baden-Württemberg oder die Hochschule Heilbronn, das Ziel aktuelle gesellschaftspolitische Inhalte in wunderschön animierte Filme zu verwandeln. Die beiden haben mit uns über ihre Projekte gesprochen:

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Frozen Yogurt aus Heilbronn – kissyo im Kurzportrait

Das letzte Kurzportrait der Verlosung geht an kissyo! Ein letztes Mal stellen wir euch mit unserem Netzwerkpartner StartupSpot Bawü eines der vielen kreativen Startups aus Baden-Württemberg vor:

Seit Ende 2013 gibt es die leckeren Frozen Yogurts von kissyo im Supermarkt zu kaufen. Ohne künstliche Aroma-, Farb- und Zusatzstoffe schmecken die Produkte besonders gut, auch, weil sie die ökologischen Standards erfüllen und biozertifiziert sind! Sie haben am 18. November für ihre Sorte NATUR den eat healthy award 2016 bekommen und sich damit gegen Arla’s Skyr durchgesetzt. Wir haben mit Lutz Haufe, dem Gründer von kissyo, über sein Startup gesprochen:

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Kleingartensysteme in der Stadt – Geco-Gardens im Kurzportrait

Weiter geht’s! Wir stellen euch heute das zweite Kurzportrait von dem Gewinnspiel mit unserem Netzwerkpartner StartupSpot Germany vor:

Geco-Gardens schaffen neue Gartenflächen für die ökologische Eigenproduktion mitten in der Stadt. Durch ihre vertikalen und automatisierten Kleingartensysteme ermöglichen sie Bewohnern in urbanen Gegenden auf kleinstem Raum Nutz- und Zierpflanzen wachsen zu lassen.

Neben der Dachterrasse von ‘Brot für die Welt’ in Berlin, stehen Geco-Gartensysteme in Stuttgart und Freiburg, aber auch schon in Indien und Südafrika. Sie haben auch vor kurzem die ‘Social innovation competition’ in Stuttgart gewonnen! Der Agrarwissenschaftler und gleichzeitig Gründer von Geco-Gardens, Bastian Winkler, hat mit uns über seine Projektideen gesprochen:

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Inneneinrichtung für dich gemacht! – Roomtailors im Kurzportrait

Der erste Sieger ist ermittelt! Wir stellen euch heute das erste Kurzportrait von dem Gewinnspiel mit unserem Netzwerkpartner StartupSpot Germany vor:

Neuste IT-Lösungen mit Architekturkonzepten zu kombinieren, ist die Spezialität von Roomtailors. Das Gründertrio bietet individuelle Lösungen für maßgeschneiderte Wohnkonzepte – und das gratis!

Mit dem EXIST Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt, baute sich das Startup seit März 2016 mit zur Zeit 17 Partnern in der Möbel-Branche auf. Mit Tobias Lange, Clemens Hildebrandt und Michael Hilkert haben wir über ihre Ideen gesprochen:

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