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BaWü Elevator Pitch – Interview mit der Wirtschaftsministerin

Stell dir vor du hast drei Minuten Zeit – also ziemlich genau die Dauer einer Aufzugsfahrt – um dein Startup / deine Idee vor einer Jury und Publikum vorzustellen und das ohne digitale Präsentationsmedien. Das ist die Idee beim Startup BW Elevator Pitch, der sich zum Ziel gesetzt hat Gründern eine Bühne für ihre Ideen zu bieten und das regionale Ökosystem weiter auszubauen. Wir wollten mehr wissen – über die Veranstaltung, den Ablauf, die Motivation dahinter und haben uns darüber mit der Wirtschaftsministerin Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut unterhalten.

 

StaStu: Hallo Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut, können Sie uns sagen, wie ein Elevator Pitch abläuft?

Wirtschaftsministerin: Bei 15 Vorentscheiden bieten wir in ganz Baden-Württemberg Gründerinnen, Gründern und Start-ups die Gelegenheit, sich mit ihren Produkten und ihren Dienstleistungen zu präsentieren. Dabei stehen immer zehn Teams auf der Bühne und jede Präsentation dauert exakt drei Minuten. Direkt im Anschluss an die Pitches der Teams stellt die Jury Fragen. Sie entscheidet auch über die Preisträger. Das Publikum wird auch nach seiner Meinung gefragt und wählt den Publikumsliebling. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Elevator-Pitch-Vorentscheide treten dann im Landesfinale gegeneinander an. Das Finale findet am 21. Juni in der L-Bank in Stuttgart statt. Dort wird dann also das beste Gründungsteam des Jahres ausgezeichnet.

 

StaStu: Was war die Motivation den Elevator Pitch BW ins Leben zu rufen? Was ist die Zielsetzung?

Wirtschaftsministerin: Wir wollen den Gründergeist im Land weiter beleben. Das war und ist uns sehr wichtig, vor allem vor dem Hintergrund, dass immer weniger Menschen eine eigene Firma gründen. Mit dem Wettbewerb verfolgen wir mehrere Ziele: Wir wollen Gründerinnen und Gründern eine Bühne für ihre Ideen bieten. Die Geschäftsmodelle werden durch die Jury bewertet und „pitchen“ ist eine super Übung, seine Ideen zu präsentieren. Außerdem kann man bei unseren Elevator Pitches andere Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte kennen lernen und Kontakte im regionalen Start-up-Ökosystem knüpfen. Wir wollen außerdem die baden-württembergische Bevölkerung für Existenzgründung und Unternehmertum sensibilisieren. Tolle Ideen gibt es auch hier um die Ecke – nicht nur im Fernsehprogramm.

Landesfinale des Elevator Pitch 2016/2017 – Platz 2: Idana

StaStu: Was sind die Bedingungen um mitzumachen? Kann jedes Startup / jede Idee Pitchen?

Wirtschaftsministerin: Mitmachen dürfen volljährige Gründungswillige, die an einer Idee oder einem Projekt arbeiten und Teams in der Vorgründungsphase. Die Teilnahme am Wettbewerb ist bis maximal drei Jahre nach Start der Geschäftstätigkeit möglich. Außerdem muss der Standort des Unternehmens in Baden-Württemberg liegen oder die Gründung muss im Land angestrebt werden. Wer einmal auf der Bühne eine Idee präsentiert hat, darf mit dieser Idee nicht noch einmal teilnehmen. Im nächsten Jahr darf sich dieselbe Person gerne wieder mit einer neuen Idee bewerben. Thematisch ist der Elevator Pitch ganz offen. Nur unsere beiden Special Cups haben einen Fokus: Beim DEHOGA Cup geht es um Konzepte aus den Bereichen Gastronomie und Hotellerie und deren Zulieferindustrien. Der SOCIAL IMPACT Cup fokussiert auf Social Entrepreneurship.

 

StaStu: Was ist die Motivation für ein Startup bei einem Pitch mitzumachen?

WirtschaftsministerinDie Teams nehmen aus ganz unterschiedlicher Motivation am Wettbewerb teil. Teams in der frühen Phase wollen ihre Idee vor der Jury und dem Publikum testen und auf Basis der Fragen und des Feedbacks weiterentwickeln. Gründerinnen und Gründer, die schon mit ihren Produkten und Dienstleistungen am Markt sind, suchen nach Kunden, Kooperationspartnern, weiteren Teammitgliedern oder Investoren. Außerdem gibt es auch Preisgelder zu gewinnen, die die L-Bank sponsert. Auch die sind ein Anreiz beim Start-up BW Elevator Pitch an den Start zu gehen.

 

StaStu: Wo kann man sich die nächste Veranstaltung ansehen?

WirtschaftsministerinFünf regionale Vorentscheide liegen noch vor uns. Der nächste findet am 27. April beim Kongress „Stuttgart gründet“ statt. Der Wettbewerb macht aber auch noch Station in Pforzheim, Weingarten, Heilbronn und Karlsruhe. Ein Highlight wird das Landesfinale am 21. Juni in Stuttgart, wo alle Siegerteams der Vorentscheide gegeneinander antreten. Alle Termine stehen auf www.startupbw.de. Die Teams freuen sich auf zahlreiche Zuschauer und Unterstützer!

Wirtschaftsministerin Frau Hoffmeister-Kraut bei der Eröffnung des Elevator Pitch

StaStu: Von den Startups, die in den letzten Runden weit gekommen sind/ gewonnen haben – gibt es hier eine Erfolgsstory, die Sie uns erzählen können?

WirtschaftsministerinAus den letzten Elevator-Pitch-Runden können wir viele kleine und große Erfolgsgeschichten erzählen. Manche Teams haben durch den Pitch neue Mitarbeiter, Partner und hilfreiche Kontakte gewonnen. Andere haben darüber Kontakte zu Investoren geknüpft. Viele Teams haben nach der Teilnahme beim Wettbewerb ihre Ideen und Geschäftsmodelle mit Leidenschaft, Mut und Fleiß weiterentwickelt und dabei das Jury-Feedback einfließen lassen. Es wurden auch erfolgreich Crowdfunding-Kampagnen abgeschlossen, da denke ich an Idana Tomes GmbH oder Fridi unverpackt. Und es wurden weitere Preise bei anderen Gründerwettbewerben abgeräumt, zum Beispiel von Baupilot GmbH beim CyberOne 2017 oder VRehaGO beim Life´s a pitch-Award von Samsung.

 

StaStu: Gibt es nach den Pitches/ Veranstaltungen noch Support für die einzelnen Startups oder begrenzt sich die Unterstützung darauf eine Bühne zu bieten um die Bekanntschaft zu steigern?

WirtschaftsministerinDie Teams beim Elevator Pitch können nach der Veranstaltung auf mehreren Ebenen von der Teilnahme profitieren. Gespräche, die im Umfeld des Wettbewerbs geführt werden, bringen neue Kontakte und eine bessere Vernetzung. Über die Veranstaltungen und die vorgestellten Ideen wird regelmäßig in den lokalen Medien berichtet. Die Fotos und Videos, die unser Event-Team erstellt, dürfen die Teilnehmenden kostenlos für ihre eigenen Vermarktungs- und Kommunikationsaktivitäten nutzen. Einige Wochen nach den Veranstaltungen bekommen alle Teilnehmenden das zusammengefasste Jury-Feedback zur Verfügung gestellt. Das kann bei der weiteren Entwicklung der Idee unterstützen und eine wichtige Hilfestellung sein. Bei Bedarf vermitteln wir auch Kontakt zu den sechs Institutionen bzw. Netzwerken, die vom Land und ESF gefördert werden, um eine kostengünstige Gründungsberatung durch eine Expertin oder einen Experten anzubieten. Da nutze ich direkt die Gelegenheit und weise auf unsere Beratungsgutscheine für Gründungsinteressierte hin.

 

Vielen Dank Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut für das Interview und Ihre Zeit.

Wer am 27.04 noch nichts vor hat ist mehr als willkommen, sich den Elevator Pitch beim Kongress “Stuttgart gründet” einmal selbst anzusehen.

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Neues im Datenschutz – Das Startup Stuttgart last Minute Vorbereitungs-Kit zur Datenschutz-Grundverordnung für Startups

Die Neuerungen der DS-GVO zum 25.05.2018 bereiten derzeit vielen Unternhemen nicht nur Kopfzerbrechen, sondern bringt auch einige Hausaufgaben mit sich. Hohe Bußgeldandrohungen und die Sorge vor einer neuen Abmahnwelle tun ihr Übriges. Wer personenbezogene Daten verarbeitet, ist daher gut beraten, sich mit den neuen Anforderungen der DS-GVO auseinanderzusetzen – natürlich auch Startups.

Da das Thema uns alle betrifft, wollen wir euch als Startup Stuttgart e.V. vor Ablauf der Deadline noch ein paar wichtige best practice Ansätze mitgeben. Wir freuen uns, dass wir hierzu Felix Buchmann gewinnen konnten. Felix ist Mitgründer des Startup Stuttgart e.V. und schon seit vielen Jahren ein treuer Begleiter der Startup-Szene im Neckar Valley. Er ist Fachanwalt für IT-Recht und zertifizierter Datenschutzbeauftragter. Das Datenschutzrecht und die Herausforderungen der DS-GVO kennt er aus erster Hand. Michaela Schächner hat sich Mit Felix getroffen und sich zum Thema DS-GVO aufschlauen lassen.

 

StaStu: Hallo Felix, was sind die wichtigsten Neuerungen, die die DS-GVO bringt.

Felix: Die DS-GVO regelt das Datenschutzrecht neu. Natürlich hört man viel von hohen Bußgeldern. Aber den Behörden geht es vor allem darum, das Bewusstsein für den Datenschutz zu schärfen. Dafür muss jedes Unternehmen die eigenen Prozesse überdenken – und handeln. Ohne eine neue Datenschutzerklärung, die Dokumentation der Verarbeitungsvorgänge im Unternehmen und neue Auftragsverarbeitungsverträge geht es nicht. Und wer mit größeren Unternehmen zusammenarbeitet, muss Datenschutzstandards einhalten, sonst wird das nichts mit einer weiteren Zusammenarbeit.

Unser Interview Partner: Felix Buchmann. Quelle: Michael M. Roth, MicialMedia

StaStu: Was kann das für ein Startup für Auswirkungen haben?

Felix: Nur wer sich um das Thema kümmert, wird künftig mit dem neuen Recht keine Schwierigkeiten haben. Und nicht nur Bußgelder und Abmahnungen drohen, es stehen auch die Geschäftsverbindungen auf dem Spiel; ein verlässlicher Partner kümmert sich um Compliance-Themen. Gerade für Startups im Bereich Digitalisierung sind die Auswirkungen also erheblich.

 

StaStu: Welche wichtigen Termine sollte ich im Hinterkopf haben? Gibt es eine harte Deadline?

Felix: Deadline ist der 25.5.2018. Aber man muss realistischer Weise sagen: Wer jetzt erst anfängt, sich um das Thema Datenschutz zu kümmern, muss sich beeilen. Bei größeren Unternehmen wird die Umsetzung des neuen Rechts kaum mehr möglich sein. Eine Übergangsfrist gibt es übrigens nicht.

 

StaStu: Nicht jeder ist Jurist oder tief in der Thematik drin – wie kann ich schnell feststellen, ob ich oder mein Startup betroffen sind?

Felix: Wer Kunden hat und/oder Mitarbeiter und/oder eine Website oder wer für andere Daten verarbeitet, ist betroffen. Also praktisch jedes Startup.

 

StaStu: Gibt es Anlaufstellen, wo ich mir (ggf. auch mit geringen / keinen Kosten) zu diesem Thema Unterstützung holen kann?

Felix: Angesichts der drohenden Bußgelder und Abmahnungen und auch der hohen medialen Aufmerksamkeit und der Bedeutung des Themas würde ich mir etwas Zeit nehmen und auch ein Budget dafür einplanen. Schnell und billig kann (wie immer) ein teurer Bumerang werden. Startups erhalten bei uns immer Sonderkonditionen, andere bieten das hier in Stuttgart auch an, soweit ich weiß. Wir haben hier eine tolle Community, auch dank Startup Stuttgart!

 

StaStu: Am 24.04.2018 findet ein exklusiver Kaminabend mit dir und Mitgliedern von Startup Stuttgart statt. An dem Abend stehst Du den Gästen zu diesem Thema in lockerer Atmosphäre, persönlich zur Verfügung. Kannst du uns eine kleine Preview geben, was das Ziel der Veranstaltung sein wird?

Felix: Mein Ziel ist es, über die wesentlichen Neuerungen einen Überblick zu geben. Die Teilnehmer sollen nach meinem Vortrag einen Plan haben, was sie konkret als nächste Schritte unternehmen müssen. In der anschließenden Fragerunde, werden wir mit den anwesenden Gästen noch das eine oder andere Detail aus deren Startup diskutieren können.

 

StaStu: Felix, herzlichen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf den Kaminabend und sind uns sicher, dass wir den Gästen bei der Gelegenheit statt Angst einen Aktionsplan mit auf den Weg geben werden.

Wollt Ihr auch beim exklusiven Kaminabend mit Felix dabei sein? Wer schon Mitglied beim Startup Stuttgart ist, erhält in den nächsten Tagen eine persönliche Einladung. Wer noch Mitglied werden möchte, kann dies kurzfristig über folgenden Link nachholen: http://startup-stuttgart.de/mission/

 

Wer mehr zu Felix wissen möchte, kann sich über folgende Links informieren:

www.rechtsberatung-fuer-startups.de

www.datenschutz-stuttgart.com

www.sgt-lex.com/persoenlichkeiten/prof-dr-felix-buchmann

 

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Das Gründergrillen stellt sich vor

Seit den ersten Gründergrillen im Jahr 2011 gehört die Veranstaltung fest zur Gründerszene in Stuttgart. Bereits zum 63. Mal findet am 27. April das Gründergrillen statt. Das Ziel ist dabei immer das Gleiche geblieben: Gründer, Gründungsinteressierten, Sponsoren und Player der Region miteinander zusammen zu bringen. Neue Themen vorzustellen und eine Plattform zum Netzwerken und Austausch zu bieten. Heute findet das Event einmal im Monat in der Schankstelle in Stuttgart statt und wird von Startup Stuttgart e. V. organisiert, genauer gesagt von unseren drei Mitgliedern Isabel, Michaela und Rolf – die sich im Hintergrund ehrenamtlich um alles kümmern. Für uns haben Michaela und Isabel das Gründergrillen einmal kurz beleuchtet.

 

StaStu: Hallo Zusammen, stellt euch doch bitte mal kurz vor – wer seid ihr und was macht ihr, wenn ihr nicht gerade bei Startup Stuttgart aktiv seid?

Michaela: Hallo mein Name ist Michaela Schächner, ich bin Inhaberin von Solid Growth und begleite Gründer und Jungunternehmer auf Ihrem Weg in die Selbständigkeit. Ich unterstütze diese dabei, ihr Geschäftsmodell zu erstellen, entsprechende Milestones abzuleiten und vor allem diese auch in die Tat umzusetzen.

Isabel: Ich bin Isabel Gienger. Wenn ich nicht beim Gründergrillen bin oder andere spannende Dinge mit Startup Stuttgart erlebe, arbeite ich bei einem der großen Konzerne hier in Stuttgart im Bereich Mobilität. Ein tolles Feld zwischen Startup und Corporate!

 

Das Gründergrillen – findet mittlerweile zum 63. Mal statt und gehört fest zu den etablierten Veranstaltungen der Szene

StaStu: Erklärt doch mal kurz wie das Gründergrillen abläuft?

Isabel: Es ist ein großes “come together” der Stuttgarter Gründerszene in der Schankstelle, bei dem Gründungsinteressierte auf Gründer, Sponsoren, Corporates und auf Menschen mit Ideen und umgekehrt treffen. Es geht um Networking, gegenseitigen Austausch, Vorstellen und Diskutieren der eigenen Ideen – und das Ganze bei lecker Gegrilltem aus der Schankstelle oder vom Sponsor und natürlich tollen Getränke! Also, Drinks & Chats. Pitches gibt es immer nach der offiziellen Eröffnung und ein paar Worten des Sponsors. Pitchen kann jeder, der Lust hat seine Idee zu präsentieren – gerne auch spontan! Jeder hat 60 Sekunden Zeit sich und seine Idee zu präsentieren!

Michaela: Ein weiteres Highlight ist das Format “Gründergrillen unterwegs”. An diesen Abenden werden wir vom Sponsor in deren Location eingeladen. Das sorgt für Abwechslung und bietet gleichzeitig die Chance, das Umfeld des Sponsors live kennenzulernen. So waren wir z. B. bei der Börse Stuttgart oder schon zweimal bei CODE_n.

Titelbild Gründergrillen #61

Bei den Pitches hat jeder die Möglichkeit sich vorzustellen

StaStu: Was ist das Ziel? Warum organisiert der Verein Startup Stuttgart das Gründergrillen?

Michaela: Das Gründergrillen ist unser Signature Event, welches wir als Verein einmal im Monat, für die Stuttgarter Startup Welt organisieren. Unser Ziel ist es, den Gründungswilligen, Startup Interessierten und Freunden der Szene ein zu Hause zu bieten. Wer regelmäßig kommt, stellt fest, dass wir treue Besucher haben, die man immer wieder antrifft und auf diesem Wege auch Kontakte vertiefen kann. Durch die entspannte Atmosphäre fällt das Netzwerken leichter und jeder weiß, dass er willkommen ist, sich bei dieser Gelegenheit zu präsentieren und jeden der da ist anzusprechen.

Isabel: Genau. Das Ziel ist und war schon immer die Vernetzung der Gründerszene –  Mutmachen für alle, die eine Idee haben – Menschen ungezwungen zusammenzubringen und noch vieles mehr!

StaStu: Ihr habt vorher die Pitches erwähnt – Wer kann denn grundsätzlich mitmachen?

Michaela: Alle die Lust haben sind herzlich Willkommen!! Jeder darf sich an dem Abend auf die Art einbringen, wie es ihm gut tut. Besonders freuen wir uns natürlich über Gäste, die Ihre Idee in Form eines Pitches präsentieren.

StaStu: Irgendwelche Bedingungen oder Regeln an die ich mich halten muss?

Isabel: Wenn du pitchen möchtest, melde dich kurz bei einem vom Startup Suttgart Team. Wir erklären dir nochmal alles in Ruhe. Grundsätzlich hast du 60 Sekunden Zeit um dich und dein Startup/ Idee auf der Bühne vorzustellen: Wer bist du? Warum brennst du für dein Thema? Welche Anknüpfungspunkte siehst du und was suchst du aktuell noch, um deine Idee weiter voranzutreiben!

 

StaStu: Gibt es ein paar Dinge die ihr gerne am Konzept verändern würdet?

Michaela: Das Grundkonzept ist schon gut und im Flow, natürlich gibt es immer ein paar Optimierungspunkte – dies wollen wir Stück für Stück auch einbringen. Wer Ideen oder Wünsche hat, darf sich aber auch jederzeit bei uns melden, schließlich machen wir das Event für die Teilnehmer und nicht für uns.

Isabel:  Eine aktuelle Idee ist es, transparenter herauszustellen, wer am Gründergrillen vertreten ist, sprich welcher “Fraktion” man angehört –  Sponsoren & Förderer, Interessierte & Netzwerker oder Startups.

Isabel & Thomas beim Gründergrillen Startup-Gipfel BaWü auf der Landesmesse Stuttgart

StaStu: Was findet ihr persönlich gut am Gründergrillen? Was hat euch motiviert dabei zu unterstützen?

Michaela: Es ist leger, keiner Muss, jeder Darf. Ich glaube das Gründergrillen ist deshalb ein großer Erfolg, weil alle wissen, dass es eine extrem entspannte Veranstaltung ist und man als treuer Besucher neue aber auch bekannte Gesichter antrifft. Das Gründergrillen ist ein Einstieg in die Szene und ich bin mir sicher, dass durch die Art von Netzwerken in den letzten Jahren viele wertvolle und nachhaltige Kontakte geknüpft worden sind.

Isabel: Es ist einfach immer eine super Stimmung, tolle Menschen, viele ganz unterschiedliche Ideen von VR zu Lebensmittel zu Robotik zu Ecommerce, alles dabei! Man kommt ganz einfach mit vielen Leuten in Kontakt – das ist es, was mir besonders Spaß macht.

 

StaStu: Würdet ihr sagen, das Gründergrillen ist eine erfolgreiche Veranstaltung?

Michaela: Unbedingt! Das Gründergrillen ist in der Szene bekannt und geschätzt. Das sieht man nicht nur an der steigenden Zahl der Besucher sondern auch an unseren qualitativ hochwertigen Sponsoren. Schon jetzt sind alle Termine in 2018 ausgebucht.

 

StaStu: Zu guter Letzt die Standardfrage: was sucht ihr gerade?

Isabel: Wir suchen natürlich immer neue Gesichter, Gründer, Interessierte, usw. und freuen uns auf Altbekannte! Wer sich engagieren will und uns unterstützen will, soll sich gerne melden – da freuen wir uns!

 

Lust bekommen euch das Gründergrillen einmal anzuschauen, zu pitchen oder bei einem Feierabend Bier in die Szene zu schnuppern? Das nächste Event findet am 27.04 in der Schankstelle statt – kommt vorbei, wir freuen uns!

 

 

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Gründergrillen #63

Gründergrillen #63 nach “Stuttgart gründet” mit dem Sponsor IHK Region Stuttgart

Liebe Startup Szene Stuttgart,

das nächste Gründergrillen #63 findet am Freitag, 27. April 2018 im Anschluss an den Kongress „Stuttgart gründet“ in der Schankstelle  statt. Für das Gründergrillen #63 begleitet uns der Sponsor IHK Region Stuttgart und stellt das Grillgut für die Besucher des Kongresses und die Mitglieder des Startup Stuttgart e.V.

Mit dem Kongress „Stuttgart gründet“ im Stuttgarter IHK-Haus sollen Gründungsinteressierte und Jungunternehmer aus Stuttgart und der Region angesprochen und für das Thema Gründung begeistert werden. Geboten werden Fachforen, Erfolgsgeschichten und eine große Infolandschaft. Am Abend schließen sich der Regional Cup Stuttgart des Start-up BW Elevator Pitch sowie das Gründergrillen des Startup Stuttgart e.V. an.

Hier können Sie sich anmelden.

Unser kleines Programm:

  • ca. 20:00 Uhr: Gründergrillen startet
  • ca. 20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung notwendig)
  • ca. 21:00 Uhr: Drinks n´ Chat

Wir freuen uns auf euch und eure Pitches!

Euer Start-up Stuttgart Team

 

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Startup Autobahn – Expo Day

Am 26.02 war es soweit – STARTUP AUTOBAHN hat in der Arena 2036 in Stuttgart zum #3 Expo-Day geladen und 850 Teilnehmer, bestehenden aus  Corporates, Mentoren, Startups oder Investoren, sind dieser Einladung gefolgt!  Der Expo Day stellt den offiziellen Abschluss des 100-tägigen Programms von STARTUP AUTOBAHN dar, in welchem zuvor ausgewählte Startups sich und ihre Projekte in einer kurzen Pitch-Runde vorstellen.

Ihr fragt euch was genau STARTUP AUTOBAHN eigentlich ist?

Eine neutrale Innovationsplattform mit Sitz in Stuttgart, die Startups aus dem Mobilitätsbereich Zugang zu Silicon Valleys Tech-Know-how und bester deutscher Hardware-Kompetenz ermöglicht. Hierbei stellt STARTUP AUTOBAHN den Startups alles zur Verfügung, was sie benötigen um ihre Vision schnell zu verwirklichen: Räumlichkeiten, Hard- & Software, Ressourcen und vor allem ein wertvolles Netzwerk an Kooperationen, Investoren und Mentoren.

Der erfolgreiche Abschluss des #3 Programms zeigt, das Konzept kommt an. 33 Startups aus der ganzen Welt konnten in den letzten 100 Tagen über 60 Pilot Projekte mit den Corporates entwickeln und die #4 Runde steht bereits in den Startlöchern.

Viele große und namhafte Corporates befinden sich heute als Partner im Netzwerk. Seit Beginn dabei und auch Gründungspartner von STARTUP AUTOBAHN war die Daimler AG. Wir haben uns mit Raymond Chow und Philipp Gneiting, beide von Daimler, unterhalten, um STARTUP AUTOBAHN etwas greifbarer zu machen.


 

StaStu: Hallo Raymond, Hallo Philipp, vielen Dank für eure Zeit! Könnt ihr uns zunächst etwas mehr über das Programm erzählen?

Philipp: In jedem Jahr bieten wir zwei Programme an, jedes mit einer Laufzeit von 100 Tagen. Bewerben kann sich jedes Startup, das bereits eine Legal Entity hat, mit Automotive- oder Mobilitätsbezug über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, um es möglichst interessant zu gestalten für alle Teilnehmer und auch Partner.

 

StaStu: Wie läuft eine Auswahlrunde ab?

Philipp: Wer Interesse hat kann sich bei uns ganz einfach über die Homepage oder Social Media Kanäle bewerben. Darüber hinaus haben wir auch ein Team von ca. 5 Scouts, die sich interessante Bereiche und Suchfelder der Industriepartner und Corporates anschauen und aktiv Startups suchen. Man tritt dann mit diesen Startups in Kontakt, informiert sie über das Programm und schaut ob es Sinn macht sie zu einer Veranstaltung einzuladen.

Anders als viele andere Programme beschränken wir uns nicht nur auf einen einzigen Selection Day. Wir halten monatlich einen Selection Day („Deep Dive“) ab, welcher sich je auf ein Suchfeld fokussiert. Im November hatten wir beispielsweise einen Tag, an dem wir uns 20 Startups angeschaut haben die sich mit dem Thema Performance Driving beschäftigen. Gleichzeitig haben wir zu diesem Event auch alle relevanten Partner und Experten eingeladen um eine optimale Vernetzung zu ermöglichen – wie eine Art Speed Dating.

Am 26.02.2018 fand der #3 Expo Day in der Arena 2036 statt

StaStu: Was ist der Benefit für ein Startup bei eurem Programm mitzumachen?

Philipp: Über das Programm vermitteln wir den Startups direkt die richtigen Kontakte in die Fachbereiche der jeweiligen Corporates und Industriepartner und bringen die relevanten Player an einen Tisch. Unserer Erfahrung nach ist das nämlich die größte Hürde die ein Startup überwinden muss: Wer in einem großen Corporate mit 250.000 Mitarbeitern ist der richtige Ansprechpartner? An einem Selection Day haben die Startups die Möglichkeit nicht nur ein Corporate sondern direkt viele Corporates auf einmal zu treffen, das ist natürlich eine einmalige Chance.

Wir sind kein klassischer VC Accelerator, der kleine Startups sucht und diese möglichst wertsteigernd entwickelt. Wir suchen als eine Art „Post Accelerator“ Startups, von denen wir glauben, dass sie mit ihren Produkten oder Prozessen ein guter Partner sein können. Der Grund, weshalb wir am Ende eines Programms eine so große Zahl an Pilot-Projekten vorweisen können, ist schlicht, dass wir viel Energie und Zeit in das Match-Making stecken. Und die Tatsache, dass mittlerweile Startups aus Korea oder Australien kommen zeigt uns, wir sind auf dem richtigen Weg.

 

StaStu: Warum habt ihr euch dazu entschieden STARTUP AUTOBAHN in Stuttgart anzusiedeln?

Raymond: Auch hier geht vieles über das Match-Making. Die Region Stuttgart ist für viele große Automobilhersteller und Zulieferer der Hauptsitz. Wie bereits erwähnt ist unser Ziel die relevanten Experten und Fachbereiche an einen Tisch zu bringen. Das würde uns nicht gelingen, wenn wir das ganze beispielsweise in Berlin, dem Silicon Valley oder Tel Aviv abhalten würden. Denn unsere Corporates sitzen hier und können und würden nicht alle relevanten Experten durch die ganze Welt schicken, um ein Startup zu treffen. Also haben wir es umgedreht  und bringen die Startups zu den Experten, das war unsere Grundidee und ist auch der Erfolgsfaktor.

850 Teilnehmer kamen zum #3 Expo Day bei dem sich 33 Startups aus der ganzen Welt vorgestellt hatten

StaStu: Ihr habt viele große und namhafte Player der Region bei euch am Start. Gibt es darüber hinaus noch weitere Bereiche und Sparten, aus denen ihr Partner akquirieren möchtet?

Philipp: Wir sind grundsätzlich immer offen für neue Partner, die die Mobilität der Zukunft mit uns mitgestalten möchten. Gerade im Bereich Energie, Telekommunikation und auch den klassischen Automobil- Zuliefererbereichen gibt es noch viele namhafte Partner von denen wir überzeugt sind, dass sie zum einen das Netzwerk weiterer attraktiveren können als auch sich selbst viel herausziehen können.

Raymond: Die Vielzahl an Partnern profitiert nicht nur durch das Netzwerk sondern auch untereinander. Thema Skalierung. Ein Beispiel – ich habe ein Startup mit einer Technologie, die hat nicht nur Software sondern auch Hardwarebezug. Spätestens wenn ich über den POC hinausgehe muss ich mir überlegen wie bekomme ich das weltweit in großen Volumen in meine Produkte rein? Dann brauche ich natürlich Zulieferer. Hier ist es von großem Vorteil, dass die Zulieferer schon von Anfang an in das Thema eingebunden waren und eigene Erfahrungen mit dem Startup machen konnten.

 

StaStu: Für viele aus der Region ist die STARTUP AUTOBAHN noch etwas Abstraktes und nichts Greifbares. Plant ihr Aktivitäten um auf die regionalen Player stärker zuzugehen: Mittelstand, Hochschulen, Gründerszene? Denn nur so entsteht ein Ökosystem…

Raymond: Durch die Universität Stuttgart, in deren Fläche wir auch sitzen, haben wir seit Beginn an eine Universität eingebunden, die das Ziel hat mit STARTUP AUTOBAHN auch eigene Gründungsinteressen zu forcieren und eine Brücke zu bauen zwischen den Studenten und STARTUP AUTOBAHN. Um das weiter zu stärken und Studenten die STARTUP AUTOBAHN näher zu bringen finden unsere Selection Days auch auf dem Uni-Gelände statt. Letztes Jahr waren wir bei der Uni Stuttgart, für die nächste Runde sind wir bei der HDM.

Weiter sind auch wir unermüdlich dabei uns auf diversen Plattformen und Forum vorzustellen und die Botschaft weiter nach außen zu tragen.

StaStu: Wie ist euer Fazit bisher nach 3 Runden? Habt ihr erreicht was ihr euch zu Beginn für Ziele gesetzt hattet? Seid ihr zufrieden?

Philipp: Ich würde sagen, wir sind genau am Ziel. Zu Beginn hatten wir uns gesagt, dass wir pro Programm ein bis zwei richtige Erfolgstories haben, sei es Invest oder auch Integration. Wir sind auf einem guten Weg, das auch weiterhin zu schaffen. Ein erfolgreiches Beispiel ist für uns What3Words, die vor einem Jahr beim Programm mitgemacht haben und deren Produkt nun in unsere Autos verbaut wird.

Raymond: Darüber hinaus sehen wir auch, dass die Region Stuttgart auf der Landkarte erscheint und zu diesem Thema wahrgenommen wird. Gemessen an den Pilotprojekten oder der Anzahl an Partnern sind wir Europaweit die größte Plattform für Mobilitätsbezogene Startups. Und das innerhalb eines Jahres – wir sind mit dem Erfolg und Fortschritt durchaus sehr zufrieden.

 

StaStu: Zum Abschluss, was sucht ihr gerade?

Philipp: Wir suchen den nächsten Gottlieb (Daimler)…im Ernst: Wir suchen jeden, der denkt, dass er die Automotive und Mobility-Welt vorwärts bringen kann.  

 

Vielen Dank Raymond und Philipp für eure Zeit und das Interview!

 

Raymond J. Chow ist Senior Manager Business Innovation bei der Daimler AG und zuständig für die firmeneigene Innovationsmaschinerie Lab1886. Dr. Philipp Gneiting ebenfalls von der Daimler AG ist Manager Open Innovation und Projektleiter für das Thema STARTUP AUTOBAHN – gemeinsam suchen Sie für die Daimler AG nach passenden Matches bei den Startups von STARTUP AUTOBAHN.

 

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Followup Gründergrillen #61

Es war ein grandioser Abend beim Gründergrillen#61 zusammen mit dem Wirtschaftsministerium!

Gepitcht haben am 21.02 in der Schankstelle:

Tabea Dick – tabea.dick@wm.bwl.de – Innovationsgutscheine – Sucht: Antragsteller

Florian Schweer – pitch@fsbv.de – Startup BW Elevator pitch – Sucht: Teilnehmer

Christoph Weingärtner – christoph@moni.ai – Business Prozesse automatisierne – Sucht: Vertriebspartner

Christian Korte – info@jakomedien.de – blepi App für Hausdiensttiere – Sucht: App-Nutzer

Samy Hashish – info@adalea.de – Führungskräftetraining – Sucht: Interessenten

Max Kessler – m.kessler@emovements.de – Crowdinvesting & Entwicklungsdiestleistungen – Sucht: Kunden, Investoren

Alex Buddrick – abuddricke@gmail.com – Digitalisierung Hausbau – Sucht: Ideenpartner

Christoph Diefenthal – christoph@memomeister.com – Digitalisierung Handwerk, Dropbox + Slack in einfach – Sucht: Vertriebspartner

Matthias Geis – matthias.geis@campusjaeger.de – Recruiting – Sucht: Netzwerk, Mitarbeiter

Sergiy Zaika – sergiy.zaika@prodevart.eu – SW-Entwicklungsdienstleistung – Sucht: Kunde

Christian Fahrner – info@fahrner-investment.de – Fahrner Investment – Sucht: Kunden, Mitarbeiter

Philipp Zajac – zajac@vrehalrty.com – VR-Reha – Sucht: Interessenten

 

Vielen Dank an alle!

Wir freuen uns auf das nächste Gründergrillen #62 bereits am 6.03 in der Schankstelle!
Stay tuned – das Startup Stuttgart Team!

Titelbild Gründergrillen #61
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Gründergrillen #65

H/W/S lädt am Dienstag, den 12.06.2018 zum Gründergrillen #65 in die Schankstelle ein!

Das kleine, aber feine Programm:

  • 19:00 Uhr: Gründergrillen startet
  • ca. 20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung erforderlich)
  • ca. 21:00 Uhr: Drinks n´ Chat

Drinks und Grillgut könnt ihr in der Schankstelle erwerben. Mitglieder erhalten kostenlos eine Wertmarke bei uns!

H/W/S (www.hws-partner.de) begleitet seine Mandanten von der ersten Idee über die Unternehmensgründung, Finanzierung und Marktetablierung bis zur Expansion und Internationalisierung und ist spezialisiert auf die Beratung von Startups und Existenzgründern.

Das Leistungsspektrum der mehrfach als „TOP-Steuerberater“ ausgezeichneten Kanzlei umfasst Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung und vieles mehr. Von der Wahl der richtigen Rechtsform und Finanzierungsart bis hin zur laufenden Beratung bei der Expansion unterstützt H/W/S seit Jahrzehnten Wachstumsunternehmen auf dem Weg zum Erfolg.

Das Team um Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Tobias Sick und die Steuerberater Patrick Hummer und Volker Zehnle zählt zahlreiche namhafte Startups der Region zu seiner Mandantschaft, bietet diesen weitreichende Erfahrungen und Kontakte in der Startup-Szene und ermöglicht Startups eine unkomplizierte, speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Beratung sowie in sämtlichen Phasen den Zugang zu qualitativ hochwertigsten, lösungsorientierten und flexiblen Beratungsleistungen.

H/W/S unterstützt bei

  • der Wahl der optimalen Rechtsform
  • der Erstellung von Gründungsunterlagen inkl. Businessplan
  • der Klärung von Fragen zur Finanzierung und zu Fördermitteln
  • der Implementierung der Kosten-, Investitions- und Rentabilitätsrechnung sowie dem Aufbau von Budgetrechnungen und Controllingsystemen
  • der Professionalisierung bzw. Übernahme der Finanzbuchhaltung
  • der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung
  • sämtlichen steuerlichen sowie bilanzpolitischen Fragestellungen
  • der Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen
  • der Liquiditäts- und Finanzplanung
  • Finanzierungsverhandlungen und Finanzierungsrunden
  • bei der Investorensuche und Beteiligung neuer Gesellschafter
  • bei anstehenden Due Diligence Prüfungen und beim Exit
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Gründergrillen #62

BEIM GRÜNDERGRILLEN #62 AM 6. MÄRZ FREUEN WIR UNS AUF UNSEREN SPONSOR PIONIERGEIST!

Pioniergeist (www.pioniergeist.xyz) ist ein Company Builder für Corporate Startups. Sie glauben es ist Zeit für eine Bewegung, die die Kräfte im Ökosystem orchestriert und auf ein gemeinsames Ziel ausrichtet: der Wiederbelebung des Pioniergeists. Dazu bringt Pioniergeist Menschen aus Corporate und Startup in wirkungsvolle Programme, in denen sie echte unternehmerische Verantwortung übernehmen, und sorgen dafür, dass sie über sich hinauswachsen. Ihre Mission: ein einzigartiges Innovations-Ökosystem.

Wenn auch Du mit Pioniergeist gründen möchtest, lerne sie und ihre Partner in einem 2-tägigen Hackathon (http://jumpstartr.pioniergeist.xyz/) kennen oder sprich sie beim Gründergrillen an. Pioniergeist freut sich darauf:)

Unser kleines, aber feines Programm für das Gründergrillen #62:

• 19:00 Uhr: Gründergrillen startet
• ca. 20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung erforderlich)
• ca. 21:00 Uhr: Drinks n´ Chat

Drinks und Grillgut könnt ihr in der Schankstelle kaufen. Mitglieder erhalten eine kostenlose Wertmarke bei uns!

Wir freuen uns auf euch und eure Pitches beim Gründergrillen #62!

Video-Clip zum Gründergrillen

Euer Startup Stuttgart Team

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Gründergrillen #60

Grand Opening in die Gründergrillen Saison 2018!

Wir freuen uns auf BARS am Dienstag, den 16. Januar für das 1. Gründergrillen 2018:

Die Business Angels Region Stuttgart (BARS) sind ein Netzwerk privater Investoren mit unternehmerischer Erfahrung. Sie bieten jungen, wachstumsträchtigen Unternehmen Wagniskapital und unterstützen persönlich mit ihrer Erfahrung sowie mit ihrem Netzwerk. Persönliche Betreuung, Vertraulichkeit und Integrität sind dabei wesentliche Grundsätze.

Bei den quartalsweisen BARS Matching-Foren bringen sie Gründer in Kontakt mit ihren mehr als 45 Investoren, deren Family Offices und Venture Capital Unternehmen sowie geladenen Gästen. Gesucht werden kompetente Gründungsteams mit Erfolg versprechenden Geschäftsideen, die auf innovativen Forschungsergebnissen bzw. wissensintensiven Technologien basieren.

Bewerben Sie sich jetzt für das Winterforum am 08.02.2018 unter www.business-angels-region-stuttgart.de/startups/bewerbung!

Unser kleines, aber feines Programm:

• 19:00 Uhr: Gründergrillen startet
• ca. 20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung erforderlich)
• ca. 21:00 Uhr: Drinks n´ Chat

Drinks und Grillgut könnt ihr in der Schankstelle kaufen. Mitglieder erhalten eine kostenlose Wertmarke bei uns!

Wir freuen uns auf euch und eure Pitches!

Video-Clip zum Gründergrillen

Euer Startup Stuttgart Team

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KSK Vintage Winery – Deutschlands erstes Crowdfunding Weingut

Regionalen Weinbau der etwas anderen Art stellt die KSK Vintage Winery von Dennis und Sebastian dar. Die beiden waren es leid mit anzusehen, wie im Stuttgarter Stadtteil Rohracker alte Weinberge aufgegeben werden und ein Stück Kulturlandschaft vor den Toren der Stadt verloren geht.  Die Anschub-Finanzierung für das Projekt stemmten die beiden über eine Crowdfunding Plattform und konnten auf diese Art bereits einige Brachflächen wieder zurück in die Bewirtschaftung bringen. Deutschlands erster Crowdfunding Weinbaubetrieb hat uns von Startup Stuttgart natürlich neugierig gemacht. Wir haben uns mit Sebastian getroffen um mehr über das Konzept, ihre Pläne und den Weinbau zu erfahren.

 

StaStu: Hallo Sebastian, könnt ihr euch einmal vorstellen? Wer seid ihr und was macht ihr?


Sebastian: „Wir“ – das sind mein Co-Gründer Dennis und ich haben 2013 die KSK Vintage Winery gegründet. Wir kommen beide ursprünglich aus Rohracker und Weinbau war schon immer Teil unserer Familien. Wir haben lange mit angesehen, wie die alten Weinhänge hier nach und nach aufgegeben werden und wollten daran etwas ändern. Also haben wir beschlossen, statt nur Trauben zu produzieren, unseren Wein selber zu keltern und haben 2014 mit einem Crowdfunding den Grundstein hierfür gelegt. Wir haben auch früher schon  Wein gekeltert, allerdings nur für den Eigenbedarf – inzwischen schaffen wir es nicht mehr, alles selber zu trinken.

Sebastian und Dennis – die Gründer der KSK Vintage Winery

Wie kam es zur Idee die Finanzierung mittels Crowdfunding anzugehen?

Uns war schon zu Beginn klar, dass wir die alten Flächen neu bewirtschaften wollen. Geld für den Ausbau der Weine hatten wir allerdings nicht. Ganz klassisch einen Kredit bei der Bank aufzunehmen kam nicht in Frage: Hätten wir einem Bänker erzählt, dass wir ein Weingut in der Steillagen-Terrasse aus dem Boden stampfen und den Wein in einem gesättigten Markt vertreiben wollen, hätte der sicher gesagt „sucht euch doch lieber einen anständigen Job, das rechnet sich nie“. Wir haben den Businessplan also gar nicht erst vorgelegt, sondern uns über Crowdfunding Leute gesucht, die unsere Idee unterstützen. Von der Resonanz waren wir echt begeistert. Es haben sowohl Leute aus der Region mitgemacht, als auch aus Hamburg, Dresden, München oder Berlin. Das war für uns der finanzielle Grundstein, um die Kosten für die erste Abfüllung decken zu können. Gleichzeitig war es für uns ein hervorragender Marktcheck, um zu schauen, ob ein kleines Weingut in Stuttgart-Rohracker im Premiumsegment überhaupt ankommt und natürlich auch ein Marketing-Schachzug, um auf uns aufmerksam zu machen, bevor der Wein rauskommt – wie gesagt, 4000 Flaschen trinkt man nicht mal eben so alleine aus.

Über das Crowdfunding haben wir schnell gemerkt, dass ein Interesse da, ist die Kulturlandschaft hier zu erhalten und uns zu unterstützen.  Von 105 Unterstützern haben gleich zu Beginn 35 Leute eine Rebstockpatenschaft gebucht – das ist natürlich cool.

 

Wie kann man sich bei euch einbringen und euch unterstützen?

Grundsätzlich kann man sich auf unterschiedliche Arten einbringen. Wer Zeit und Lust hat ist herzlich eigenladen, uns im Weinberg zu unterstützen. Die Teilnehmerzahl ist immer ganz unterschiedlich, mal sind wir 20 Personen ein anderes Mal zu dritt – aber jede Hilfe ist für uns immer großartig.

Die Währung der Stunde ist hierbei die Zeit, die Leute investieren, um uns im Weinberg zu unterstützen. Im Gegenzug versuchen wir Wissen zu vermitteln. Hier haben wir scheinbar einen Zeitgeist getroffen. Viele Leute scheinen in ihrer täglichen Arbeit nicht mehr viel Sinnstiftendes zu sehen und sind unter dem Strich einfach froh, wenn sie Feierabend haben. Am Wochenende sucht man dann häufig nach etwas Sinnvollerem. Hier kommen wir ins Spiel und ich würde sagen es ist eine Win-Win Situation- wir freuen uns über jede helfende Hand und gleichzeitig lernen die Leute etwas über Weinbau, hinter dem weit mehr Arbeit steckt als nur einmal im Jahr Trauben zu ernten. Gerade wenn man auf chemische Unkrautvernichter wie Glyphosat verzichtet, gibt es einfach nur die gute alte Hacke. Und sowas macht in ner netten Truppe dann doch mehr Spaß als alleine. Nach getaner Arbeit haben wir dann immer gemeinsam einen schönen Ausklang bei Vesper und Wein.

Weinberge in Stuttgart-Rohracker

Eine andere Möglichkeit der Unterstützung ist in Form einer Rebstock-Patenschaft. Wer sich nicht die Finger schmutzig machen kann oder möchte, kann eine Patenschaft für einen Rebstock übernehmen. Jeder Pate erhält als kleines Geschenk eine Flasche unseres Premium- Weins und ist über´s Jahr eingeladen, auch im Patenschafts-Weinberg mitzuhelfen. Mit der Differenz, die wir über die Patenschaften einnehmen, decken wir die laufenden Kosten oder können in neue Flächen investieren.

Seit diesem Sommer bieten wir ebenfalls Teambuilding-Events für Unternehmen bei uns im Weinberg an. Bei unserem ersten Event kamen die Mitarbeiter aus ganz Deutschland und sogar USA und haben einen Tag bei uns im Weinberg verbracht. Die Meisten kannten diese Ecke von Stuttgart bisher nicht und waren begeistert ein Stück fast verloren gegangene Weinbau-Kultur aus dem Schwabenland kennen zu lernen und gleichzeitig unser Projekt mit ihrem Firmenausflug zu unterstützen. Es ist eigentlich nachhaltiges Teambuilding – die Firma macht ihren Standort für die Mitarbeiter attraktiv, unterstützt gleichzeitig ein regionales Projekt, alle haben Spaß dabei und lernen sogar noch was.

 

Was habt ihr euch für die kommenden Jahre vorgenommen?

Unser ganz großes Ziel ist es natürlich, die Weinberge hier in Rohracker zu erhalten, Brachflächen wieder zu bewirtschaften und damit die Einzigartigkeit und Ursprünglichkeit des Tals herauszustellen. Wenn wir das schaffen haben wir schon viel erreicht.

Wir haben keine schicke Vinothek, in der wir die Leute bequatschen, warum unser Wein besser ist oder wie der Preis zustande kommt. Dafür hätten wir auch gar keine Zeit. Wer sich dafür interessiert muss mit raus, dahin wo wir am Wochenende sind –  und jeder der einmal zwei Stunden in den Steilhängen mitgearbeitet hat versteht den Mehraufwand, den wir hier betreiben und ist bereit, dafür auch den einen oder anderen Euro mehr zu bezahlen. Unser Ziel ist nicht zu einem ein riesen Weingut zu werden, dafür ist das Tal auch viel zu klein. Wir wollen nur um das wachsen, was wir noch selbst stemmen können.

What a view – Mitten in den Weinbergen von Dennis und Sebastian

Betreibt ihr aktives Marketing um euch bekannter zu machen oder lebt ihr eher vom word-of-mouth?

Unser größter Coup war sicherlich das Crowdfunding – aber den Aktivitäten vor und während der Kampagne darf man auch nicht unterschätzen. Heute greifen wir auf nur auf die kostengünstigen Varianten wie unsere Homepage, Facebook oder Instagram zurück. Große Budgets für Marketing haben wir als Startup natürlich nicht. Es geht vielmehr darum, das wenige Geld gut zu investieren und so z.B. auch die richtigen Veranstaltungen für unser Brand-Building zu finden. Was beispielsweise für uns nicht funktioniert hat, waren große Messen. Das ist zu anonym, mit hohen Standgebühren verbunden und die Leute wollen nicht mit einer Flasche Wein über die Messe laufen. Stattdessen suchen wir uns heute gezielt kleine Events oder Stadtfeste mit der richtigen Zielgruppe, um unsere Bekanntschaft zu erhöhen und gleichzeitig über den Ausschank der Weine zumindest unsere Kosten zu decken.  Zusätzlich organisieren wir noch eigene kleine Events, wie beispielsweise unser Sommerfest – ein Open-Source-Akustik-Konzert in unserem abgelegenstem Weinberg – eigentlich nur per GPS-Koordinaten zu finden und bisher noch ein Geheimtipp unter denen, die den Schritt aus dem Kessel zu uns gewagt haben

 

Habt ihr noch einen Tipp für andere Gründer? Was wollt ihr anderen mit auf den Weg geben?

Mein Tipp wäre, dass man sich immer an das halten sollte was einem Spaß macht und worin man auch gut ist. Wir sind zwei komplett unterschiedliche Charaktere und das ist auch gut so. Dennis ist zuständig für alles, was mit Rechnungen, Zahlen, Bilanzen und Steuern zusammenhängt. Meine Stärken liegen eher im Bereich Vertrieb, Marketing und dem Organisieren von Events. So haben wir das auch aufgeteilt und keiner muss sich mit was rumschlagen, worauf er keinen Bock hat.

KSK – Vintage Winery

Eurer Erfahrung nach, wie eignet sich die Region Stuttgart für ein Startup? Würdet ihr anderen empfehlen hier zu gründen?

Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass sich die Region sehr gut zum Gründen eignet. Es handelt sich um einen wirtschaftsstarken Standort mit einer großen Kaufkraft – was in unserem Fall, wenn man am Ende ein Produkt verkaufen will, natürlich essentiell ist. Auch für die Teambuilding-Events können wir uns über einen Mangel an Firmen mit Standort Stuttgart und unserer Nähe zur Messe mit den ganzen Tagungshotels natürlich nicht beschweren.

 

Was sucht ihr gerade?

Zum einen suchen wir natürlich immer Leute, die Lust haben mal mit anzupacken und dabei was zu lernen. Wir bieten Wissensaustausch gegen Arbeitskraft und Schweiß. Auch im Patenschafts-Weinberg sind noch genug Rebstöcke frei. Und ganz aktuell suchen wir natürlich Kontakte und Ansprechpartner in die Unternehmen der Region, um unsere Teambuilding-Events bekannter zu machen und im Frühjahr/ Sommer 2018 damit durchzustarten.

 

Vielen Dank für den tollen Einblick und das Interview Sebastian.

Liebe Community, wenn ihr am Wochenende mal wieder nichts mit euch anzufangen wisst oder einfach mal mehr über das weiße, rote und rosa Zeug lernen wollt, was man sich Wochenends häufig einverleibt, dann freuen sich Dennis und Sebastian immer über fleißige Helfer.

 

Dennis Keifer & Sebastian Schiller, sind Winzer und alte Sandkastenfreunde aus dem beschaulichen Stuttgart-Rohracker. Während ihrer Ausbildung in renommierten Weingütern der Region und verschiedenen vinophilen Auslandsauf-enthalten wuchs in der Wunsch vom eigenen Wein. Weinberge sind seit Generationen in der Familie – was fehlte, war die Kohle, um das Ding einfach zu starten. Über Deutschlands größte Crowdfunding-Plattform bekamen die beiden von begeisterten Weinfreunden aus ganz Deutschland finanzielle Unterstützung für ihre Unternehmensgründung. Das Projekt ist noch immer online: www.startnext.com/ksk-vintage-winery