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Gründergrillen #62

BEIM GRÜNDERGRILLEN #62 AM 6. MÄRZ FREUEN WIR UNS AUF UNSEREN SPONSOR PIONIERGEIST!

Pioniergeist (www.pioniergeist.xyz) ist ein Company Builder für Corporate Startups. Sie glauben es ist Zeit für eine Bewegung, die die Kräfte im Ökosystem orchestriert und auf ein gemeinsames Ziel ausrichtet: der Wiederbelebung des Pioniergeists. Dazu bringt Pioniergeist Menschen aus Corporate und Startup in wirkungsvolle Programme, in denen sie echte unternehmerische Verantwortung übernehmen, und sorgen dafür, dass sie über sich hinauswachsen. Ihre Mission: ein einzigartiges Innovations-Ökosystem.

Wenn auch Du mit Pioniergeist gründen möchtest, lerne sie und ihre Partner in einem 2-tägigen Hackathon (http://jumpstartr.pioniergeist.xyz/) kennen oder sprich sie beim Gründergrillen an. Pioniergeist freut sich darauf:)

Unser kleines, aber feines Programm für das Gründergrillen #62:

• 19:00 Uhr: Gründergrillen startet
• ca. 20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung erforderlich)
• ca. 21:00 Uhr: Drinks n´ Chat

Drinks und Grillgut könnt ihr in der Schankstelle kaufen. Mitglieder erhalten eine kostenlose Wertmarke bei uns!

Wir freuen uns auf euch und eure Pitches beim Gründergrillen #62!

Video-Clip zum Gründergrillen

Euer Startup Stuttgart Team

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Gründergrillen #60

Grand Opening in die Gründergrillen Saison 2018!

Wir freuen uns auf BARS am Dienstag, den 16. Januar für das 1. Gründergrillen 2018:

Die Business Angels Region Stuttgart (BARS) sind ein Netzwerk privater Investoren mit unternehmerischer Erfahrung. Sie bieten jungen, wachstumsträchtigen Unternehmen Wagniskapital und unterstützen persönlich mit ihrer Erfahrung sowie mit ihrem Netzwerk. Persönliche Betreuung, Vertraulichkeit und Integrität sind dabei wesentliche Grundsätze.

Bei den quartalsweisen BARS Matching-Foren bringen sie Gründer in Kontakt mit ihren mehr als 45 Investoren, deren Family Offices und Venture Capital Unternehmen sowie geladenen Gästen. Gesucht werden kompetente Gründungsteams mit Erfolg versprechenden Geschäftsideen, die auf innovativen Forschungsergebnissen bzw. wissensintensiven Technologien basieren.

Bewerben Sie sich jetzt für das Winterforum am 08.02.2018 unter www.business-angels-region-stuttgart.de/startups/bewerbung!

Unser kleines, aber feines Programm:

• 19:00 Uhr: Gründergrillen startet
• ca. 20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung erforderlich)
• ca. 21:00 Uhr: Drinks n´ Chat

Drinks und Grillgut könnt ihr in der Schankstelle kaufen. Mitglieder erhalten eine kostenlose Wertmarke bei uns!

Wir freuen uns auf euch und eure Pitches!

Video-Clip zum Gründergrillen

Euer Startup Stuttgart Team

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KSK Vintage Winery – Deutschlands erstes Crowdfunding Weingut

Regionalen Weinbau der etwas anderen Art stellt die KSK Vintage Winery von Dennis und Sebastian dar. Die beiden waren es leid mit anzusehen, wie im Stuttgarter Stadtteil Rohracker alte Weinberge aufgegeben werden und ein Stück Kulturlandschaft vor den Toren der Stadt verloren geht.  Die Anschub-Finanzierung für das Projekt stemmten die beiden über eine Crowdfunding Plattform und konnten auf diese Art bereits einige Brachflächen wieder zurück in die Bewirtschaftung bringen. Deutschlands erster Crowdfunding Weinbaubetrieb hat uns von Startup Stuttgart natürlich neugierig gemacht. Wir haben uns mit Sebastian getroffen um mehr über das Konzept, ihre Pläne und den Weinbau zu erfahren.

 

StaStu: Hallo Sebastian, könnt ihr euch einmal vorstellen? Wer seid ihr und was macht ihr?


Sebastian: „Wir“ – das sind mein Co-Gründer Dennis und ich haben 2013 die KSK Vintage Winery gegründet. Wir kommen beide ursprünglich aus Rohracker und Weinbau war schon immer Teil unserer Familien. Wir haben lange mit angesehen, wie die alten Weinhänge hier nach und nach aufgegeben werden und wollten daran etwas ändern. Also haben wir beschlossen, statt nur Trauben zu produzieren, unseren Wein selber zu keltern und haben 2014 mit einem Crowdfunding den Grundstein hierfür gelegt. Wir haben auch früher schon  Wein gekeltert, allerdings nur für den Eigenbedarf – inzwischen schaffen wir es nicht mehr, alles selber zu trinken.

Sebastian und Dennis – die Gründer der KSK Vintage Winery

Wie kam es zur Idee die Finanzierung mittels Crowdfunding anzugehen?

Uns war schon zu Beginn klar, dass wir die alten Flächen neu bewirtschaften wollen. Geld für den Ausbau der Weine hatten wir allerdings nicht. Ganz klassisch einen Kredit bei der Bank aufzunehmen kam nicht in Frage: Hätten wir einem Bänker erzählt, dass wir ein Weingut in der Steillagen-Terrasse aus dem Boden stampfen und den Wein in einem gesättigten Markt vertreiben wollen, hätte der sicher gesagt „sucht euch doch lieber einen anständigen Job, das rechnet sich nie“. Wir haben den Businessplan also gar nicht erst vorgelegt, sondern uns über Crowdfunding Leute gesucht, die unsere Idee unterstützen. Von der Resonanz waren wir echt begeistert. Es haben sowohl Leute aus der Region mitgemacht, als auch aus Hamburg, Dresden, München oder Berlin. Das war für uns der finanzielle Grundstein, um die Kosten für die erste Abfüllung decken zu können. Gleichzeitig war es für uns ein hervorragender Marktcheck, um zu schauen, ob ein kleines Weingut in Stuttgart-Rohracker im Premiumsegment überhaupt ankommt und natürlich auch ein Marketing-Schachzug, um auf uns aufmerksam zu machen, bevor der Wein rauskommt – wie gesagt, 4000 Flaschen trinkt man nicht mal eben so alleine aus.

Über das Crowdfunding haben wir schnell gemerkt, dass ein Interesse da, ist die Kulturlandschaft hier zu erhalten und uns zu unterstützen.  Von 105 Unterstützern haben gleich zu Beginn 35 Leute eine Rebstockpatenschaft gebucht – das ist natürlich cool.

 

Wie kann man sich bei euch einbringen und euch unterstützen?

Grundsätzlich kann man sich auf unterschiedliche Arten einbringen. Wer Zeit und Lust hat ist herzlich eigenladen, uns im Weinberg zu unterstützen. Die Teilnehmerzahl ist immer ganz unterschiedlich, mal sind wir 20 Personen ein anderes Mal zu dritt – aber jede Hilfe ist für uns immer großartig.

Die Währung der Stunde ist hierbei die Zeit, die Leute investieren, um uns im Weinberg zu unterstützen. Im Gegenzug versuchen wir Wissen zu vermitteln. Hier haben wir scheinbar einen Zeitgeist getroffen. Viele Leute scheinen in ihrer täglichen Arbeit nicht mehr viel Sinnstiftendes zu sehen und sind unter dem Strich einfach froh, wenn sie Feierabend haben. Am Wochenende sucht man dann häufig nach etwas Sinnvollerem. Hier kommen wir ins Spiel und ich würde sagen es ist eine Win-Win Situation- wir freuen uns über jede helfende Hand und gleichzeitig lernen die Leute etwas über Weinbau, hinter dem weit mehr Arbeit steckt als nur einmal im Jahr Trauben zu ernten. Gerade wenn man auf chemische Unkrautvernichter wie Glyphosat verzichtet, gibt es einfach nur die gute alte Hacke. Und sowas macht in ner netten Truppe dann doch mehr Spaß als alleine. Nach getaner Arbeit haben wir dann immer gemeinsam einen schönen Ausklang bei Vesper und Wein.

Weinberge in Stuttgart-Rohracker

Eine andere Möglichkeit der Unterstützung ist in Form einer Rebstock-Patenschaft. Wer sich nicht die Finger schmutzig machen kann oder möchte, kann eine Patenschaft für einen Rebstock übernehmen. Jeder Pate erhält als kleines Geschenk eine Flasche unseres Premium- Weins und ist über´s Jahr eingeladen, auch im Patenschafts-Weinberg mitzuhelfen. Mit der Differenz, die wir über die Patenschaften einnehmen, decken wir die laufenden Kosten oder können in neue Flächen investieren.

Seit diesem Sommer bieten wir ebenfalls Teambuilding-Events für Unternehmen bei uns im Weinberg an. Bei unserem ersten Event kamen die Mitarbeiter aus ganz Deutschland und sogar USA und haben einen Tag bei uns im Weinberg verbracht. Die Meisten kannten diese Ecke von Stuttgart bisher nicht und waren begeistert ein Stück fast verloren gegangene Weinbau-Kultur aus dem Schwabenland kennen zu lernen und gleichzeitig unser Projekt mit ihrem Firmenausflug zu unterstützen. Es ist eigentlich nachhaltiges Teambuilding – die Firma macht ihren Standort für die Mitarbeiter attraktiv, unterstützt gleichzeitig ein regionales Projekt, alle haben Spaß dabei und lernen sogar noch was.

 

Was habt ihr euch für die kommenden Jahre vorgenommen?

Unser ganz großes Ziel ist es natürlich, die Weinberge hier in Rohracker zu erhalten, Brachflächen wieder zu bewirtschaften und damit die Einzigartigkeit und Ursprünglichkeit des Tals herauszustellen. Wenn wir das schaffen haben wir schon viel erreicht.

Wir haben keine schicke Vinothek, in der wir die Leute bequatschen, warum unser Wein besser ist oder wie der Preis zustande kommt. Dafür hätten wir auch gar keine Zeit. Wer sich dafür interessiert muss mit raus, dahin wo wir am Wochenende sind –  und jeder der einmal zwei Stunden in den Steilhängen mitgearbeitet hat versteht den Mehraufwand, den wir hier betreiben und ist bereit, dafür auch den einen oder anderen Euro mehr zu bezahlen. Unser Ziel ist nicht zu einem ein riesen Weingut zu werden, dafür ist das Tal auch viel zu klein. Wir wollen nur um das wachsen, was wir noch selbst stemmen können.

What a view – Mitten in den Weinbergen von Dennis und Sebastian

Betreibt ihr aktives Marketing um euch bekannter zu machen oder lebt ihr eher vom word-of-mouth?

Unser größter Coup war sicherlich das Crowdfunding – aber den Aktivitäten vor und während der Kampagne darf man auch nicht unterschätzen. Heute greifen wir auf nur auf die kostengünstigen Varianten wie unsere Homepage, Facebook oder Instagram zurück. Große Budgets für Marketing haben wir als Startup natürlich nicht. Es geht vielmehr darum, das wenige Geld gut zu investieren und so z.B. auch die richtigen Veranstaltungen für unser Brand-Building zu finden. Was beispielsweise für uns nicht funktioniert hat, waren große Messen. Das ist zu anonym, mit hohen Standgebühren verbunden und die Leute wollen nicht mit einer Flasche Wein über die Messe laufen. Stattdessen suchen wir uns heute gezielt kleine Events oder Stadtfeste mit der richtigen Zielgruppe, um unsere Bekanntschaft zu erhöhen und gleichzeitig über den Ausschank der Weine zumindest unsere Kosten zu decken.  Zusätzlich organisieren wir noch eigene kleine Events, wie beispielsweise unser Sommerfest – ein Open-Source-Akustik-Konzert in unserem abgelegenstem Weinberg – eigentlich nur per GPS-Koordinaten zu finden und bisher noch ein Geheimtipp unter denen, die den Schritt aus dem Kessel zu uns gewagt haben

 

Habt ihr noch einen Tipp für andere Gründer? Was wollt ihr anderen mit auf den Weg geben?

Mein Tipp wäre, dass man sich immer an das halten sollte was einem Spaß macht und worin man auch gut ist. Wir sind zwei komplett unterschiedliche Charaktere und das ist auch gut so. Dennis ist zuständig für alles, was mit Rechnungen, Zahlen, Bilanzen und Steuern zusammenhängt. Meine Stärken liegen eher im Bereich Vertrieb, Marketing und dem Organisieren von Events. So haben wir das auch aufgeteilt und keiner muss sich mit was rumschlagen, worauf er keinen Bock hat.

KSK – Vintage Winery

Eurer Erfahrung nach, wie eignet sich die Region Stuttgart für ein Startup? Würdet ihr anderen empfehlen hier zu gründen?

Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass sich die Region sehr gut zum Gründen eignet. Es handelt sich um einen wirtschaftsstarken Standort mit einer großen Kaufkraft – was in unserem Fall, wenn man am Ende ein Produkt verkaufen will, natürlich essentiell ist. Auch für die Teambuilding-Events können wir uns über einen Mangel an Firmen mit Standort Stuttgart und unserer Nähe zur Messe mit den ganzen Tagungshotels natürlich nicht beschweren.

 

Was sucht ihr gerade?

Zum einen suchen wir natürlich immer Leute, die Lust haben mal mit anzupacken und dabei was zu lernen. Wir bieten Wissensaustausch gegen Arbeitskraft und Schweiß. Auch im Patenschafts-Weinberg sind noch genug Rebstöcke frei. Und ganz aktuell suchen wir natürlich Kontakte und Ansprechpartner in die Unternehmen der Region, um unsere Teambuilding-Events bekannter zu machen und im Frühjahr/ Sommer 2018 damit durchzustarten.

 

Vielen Dank für den tollen Einblick und das Interview Sebastian.

Liebe Community, wenn ihr am Wochenende mal wieder nichts mit euch anzufangen wisst oder einfach mal mehr über das weiße, rote und rosa Zeug lernen wollt, was man sich Wochenends häufig einverleibt, dann freuen sich Dennis und Sebastian immer über fleißige Helfer.

 

Dennis Keifer & Sebastian Schiller, sind Winzer und alte Sandkastenfreunde aus dem beschaulichen Stuttgart-Rohracker. Während ihrer Ausbildung in renommierten Weingütern der Region und verschiedenen vinophilen Auslandsauf-enthalten wuchs in der Wunsch vom eigenen Wein. Weinberge sind seit Generationen in der Familie – was fehlte, war die Kohle, um das Ding einfach zu starten. Über Deutschlands größte Crowdfunding-Plattform bekamen die beiden von begeisterten Weinfreunden aus ganz Deutschland finanzielle Unterstützung für ihre Unternehmensgründung. Das Projekt ist noch immer online: www.startnext.com/ksk-vintage-winery

 

 

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Startup Weekend Stuttgart – in 54h von der Idee zum Startup

Vom 01.12 – 03.12 war es wieder soweit. An der Hochschule der Medien fand das 10. Stuttgarter Startup Weekend statt. In nur 54 Stunden entwickeln einzelne Teams, ihre Idee weiter zu einem Startup, welche am Sonntagabend in den finalen Pitches vor der Jury präsentiert wurden. Mehr zum Format, den Teams und den Gewinnern könnt ihr in unserem kurzen Artikel lesen. 

 

Das offizielle Format Startup Weekend gehört in der Zwischenzeit zu Techstars und wurde in mehr als 150 Ländern bereits über 2.900-mal durchgeführt. Die Veranstaltung in Stuttgart, wurde gemeinsam von der Hochschule der Medien und Startup Stuttgart organisiert.

Am Freitagabend war es endlich wieder soweit, die Moderatoren Kathleen Fritzsche und Johannes Ellenberg hießen die ca. 150 Gäste an der HdM willkommen. Und dann ging es direkt los: Jeder Teilnehmer hatte die Chance seine Startup Idee vorzustellen und von den anderen Teilnehmern voten zu lassen. Aus 31 tollen, abwechslungsreichen Ideen wurden die besten 15 Ideen ausgewählt, an denen über das Wochenende in Teams gearbeitet wurde. Während der gesamten Zeit standen den Teams erfahrene Gründer, Mentoren und Coaches zur Verfügung, die bei Fragen mit Rat und Tat zur Stelle waren und auch halfen durch gezielte Fragen an die Startups, unterschiedliche Blickwinkel zu beleuchten.

Die Teams beim Startup Weekend in Action

Von Freitagnacht bis Sonntagabend haben die Teams motiviert und mit Vollgas bis tief in die Nacht gearbeitet. Es wurden Ideenskizzen angefertigt, Moderationskarten fleißig beschriftet und zur Visualisierung genutzt und natürlich heiß diskutiert. Während die einen am Business Modell Canvas arbeiteten und überlegten mit welchen Fragen Sie Ihre Interviews mit der Zielgruppe durchführen, überlegten andere, ob sie ihre ganze Idee nochmal auf den Kopf stellen und mit einem neuen Thema an den (Neu-)Start gehen. Die klassische Gefühlsachterbahn, die auf jedem Startup Weekend zu beobachten ist. Dass das weder ungewöhnlich noch dramatisch ist hat auch Mitorganisator, Nils Högsdal, betont. Die erste Idee muss also nicht die Beste sein. Erst sollte das Problem und die potentielle Lösung klar ist, sollte damit begonnen werden das Produkt zu entwickeln.

Der erste Schritt ist geschafft – das Thema Talent Coach wurde gevotet, nun geht es in die Teamphase

Während des gesamten Wochenendes gab es immer wieder die Möglichkeit, durch Vorträge, z.B. von mm1 Details mit dem Thema Lean Startup und Business Modell Canvas, wichtige Aspekte zu vertiefen, um diese direkt im Anschluss, in der Ausarbeitung der Strategie zu nutzen.

Sonntagabend, um 17 Uhr fanden sich alle Teams zu den finalen Pitches ein. Jedes Startup bekam 4 Minuten Zeit, seine Idee vor der sechs-köpfigen Jury vorzustellen und dann anschließend 2 Minuten um Fragen zu beantworten. Ein großen Applaus an dieser Stelle für alle 15 Teams, die mit wirklich grandiosen Pitches gezeigt haben, was man in nur einem Wochenende leisten kann. Auch wenn nicht alle Startups gewinnen konnten, war sich die Jury einig, dass sich jedes Team seit Freitag großartig weiterentwickelt hat.  Nicht jede Idee wird schlussendlich zum erfolgreichen Startup werden, garantiert hat aber jeder an diesem Wochenende viel gelernt und Spaß gehabt – und das ist ja schließlich das Wichtigste.

 

Der Sieger des Abends war „The Female Company“, die durch dem “Mentor’s Pick” und auch dem „Overall Winner“ gleich zwei Preise abgeräumt haben, mit ihrer Idee, das Tampon Geschäft zu revolutionieren. Mit dem „Most unusual Prize“ wurde Condi ausgezeichnet, die einen Gewürzmischer auf den Markt bringen möchten. Das Startup Voluntero hat sich den Preis als „Social Innovative Startup“ verdient, mit der App-basierten Idee Soziale Projekte und Freiwillige zu vernetzen. Abschließend gab es noch den Preis für den besten Pitch – bei dem zwei Startups gleich auf waren und beide zum Gewinner gekürt wurden: Rock my Sleep und Innotaste.

Das Team “The Female Company”

Abschließend bleibt zu sagen, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung war und alle Teams (verdient) noch bis spät in die Nacht gefeiert haben. Ein ganz großes Dankeschön geht an alle Organisatoren und Helfer die im Vorfeld und auch während der Veranstaltung eine super Performance  geboten haben, an alle Coaches und die Jury die ihr Wochenende dafür “geopfert” haben und natürlich alle Teilnehmer.

Wer jetzt Lust bekommen hat auch einmal bei einem Startup Weekend dabei zu sein ist herzlich eingeladen sich die nächsten Termine auf der Homepage einmal anzusehen. Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr und hoffen, dass wir noch einiges von den tollen Startup Ideen hören werden!

 

 

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Startup Weekend Stuttgart 2017 – Be part of it

In nur 54 Stunden von der einer Idee bis zum Startup? Bereits zum achten Mal findet auch in diesem Jahr wieder das Startup Weekend in Stuttgart statt (mehr zum Startup Weekend 2016 hier). Vom 01. – 03. Dezember haben alle Gründungsinteressierte die Chance Teil einer unvergesslichen Erfahrung zu werden. Das offizielle Format Startup Weekend gehört in der Zwischenzeit zu Techstars und wurde in 150 Ländern bereits mehr als 2.900-mal durchgeführt.

Organisiert wird die Veranstaltung in Stuttgart gemeinsam von der Hochschule der Medien und Startup Stuttgart. Wir haben uns mit Prof. Dr. Nils Högsdal von der HDM und Christoph Röscher, Vorstandsvorsitzendem von Startup Stuttgart getroffen um zu erfahren, warum es sich lohnt ein Wochenende zu investieren.

 

StaStu: Hallo Nils, ihr richtet das Startup Weekend nun schon seit 5 Jahren an der HDM aus und ihr habt das Format mehr oder weniger beibehalten. Kannst du uns sagen warum?

Nils: Wir sehen uns als wichtigen „Hub“ im Stuttgarter Startup Ecoystem. Gerade die enge Anbindung an Studierende aller Stuttgarter Hochschulen sorgt für frisches Blut in die Stuttgarter Startup Szene. Gleichzeitig ist Gründerkultur ein Eckpfeiler der Strategie unserer Hochschule und ich bin überzeugt vom Transfer durch Gründung.

 

Gibt es denn Teams aus den vergangenen Jahren, die nach dem Wochenende auch tatsächlich als Startup weitergemacht haben?

Nils: Jedes Jahr gibt es einige Teams die erfolgreich gründen. Das muss nicht unbedingt die Idee des Startup Weekends sein. Mir fallen Gründer wie spotgun, filestage.io, Monikit und VirtualQ ein, welche allesamt beim Startup Weekend dabei waren.

 

Hallo Christoph, zum zweiten Mal ist StaStu nun Co-Ausrichter der Veranstaltung. Was hat euch motiviert gemeinsam mit der HdM das Startup Weekend  auszurichten? 

Christoph: Das Weekend ist wirklich ein schönes Format, um mit den Themen Gründung & Startup in Berührung zu kommen und passt damit gut in die Zielsetzung des Vereins: Das Thema Startup in der Region voranzutreiben. Die Kooperation letztes Jahr hat wirklich sehr gut geklappt und da waren wir uns im Vorstand von Startup Stuttgart gleich einig, dass wir das mit Nils und der HdM fortführen möchten.

Hinzu kommt, dass in den letzten 12 Monaten wirklich einiges in der Region passiert ist (z.b. Startup Gipfel Ba-Wü), aber leider immer noch zu viele eigene Süppchen gekocht werden statt stärker zu kooperieren. Letztendlich geht es darum gemeinsam unser kleines Ökosystem voranzubringen. Und da macht es natürlich auch nur Sinn, dass wir als Verein auch mit engagierten Partnern aus der Region kooperieren.

 

Wie kann man sich beim Startup Weekend einbringen? Kann ich auch ohne eigene Idee mitmachen?

Christoph: Es gibt viele Arten sich einzubringen, einige kommen natürlich mit einer ersten groben Idee, mit der Hoffnung diese mit anderen Teilnehmern über das gesamte Wochenende weiterzuentwickeln. Aber auch ohne Idee macht es Spaß. Ich selber habe vor einigen Jahren als Team-Mitglied mitgemacht. Und es ist einfach spannend, wie Leute die sich vorher gar nicht kannten an einem Wochenende zu einem Team zusammengeschweißt werden, mit dem Ziel ein MVP bis zum großen Finale am Sonntag zu entwickeln.

Gerade die Mischung der Teilnehmer macht es aus. Von Abiturienten, Studenten, Berufserfahrene und auch mal ein Pensionär J Man braucht wirklich keine Berührungsangst haben und sollte nur etwas Spaß mitbringen.

Aber auch wenn man nicht so viel Zeit hat, kann man alternativ auch nur zum Finale am Sonntag kommen, an dem die Teams ihre Ideen pitchen. Letztes Jahr hatte ich meine zehnjährige Tochter dabei und sie war so fasziniert, dass sie bis zum Schluss bleiben wollte.

Nils, plant ihr Änderungen im Format ggü. den Jahren zuvor? Gibt es einen bestimmten Fokus auf einzelne Ideenbereiche oder ist jede Idee bei euch willkommen?

Nils: Wir wollen das Format bewusst offen halten und auch Personen ohne Themen- bzw. Branchenbezug eine niedrigschwellige Teilnahme ermöglichen. Es immer mehr vergleichbare Formate in- und um Stuttgart herum, aber es gibt halt nur ein echtes Startup Weekend. Unsere Stärke ist zudem der internationale Fokus und wir werden diesmal auf Englisch „facilitaten“. Eine Änderung ist, dass wir bewusst etwas kleiner planen, was die Anzahl der Pitches angeht. Dadurch können wir die in unserem „Cubus“ beliebte Townhall-Atmosphäre sicherstellen, welche im Mai bereits bei unserer Generation Media Startup alle Anwesenden begeisterte.

 

Wie in jedem Jahr habt ihr auch dieses Mal wieder kompetente Mentoren, die den Teams mit Rat und Tat zur Seite stehen – könnt ihr über die Mentoren und Juroren bereits mehr verraten?

Nils: Da sind wieder viele Urgesteine der Stuttgarter Startup Szene dabei. Gleichzeitig haben wir mit der Verknüpfung mit dem International Entrepreneurship Education Summit auch hochkarätige Experten aus dem Ausland dabei. Dazu zählen unter anderem Sean Brannagan aus Syracuse (NY) und Sharon Tal-Itzkovitch aus Israel, welche sowohl mit der Media Next Studie wie mit dem neuen Buch „Where to Play“ weltweit wertvolle Beiträge geleistet haben und bei uns echte Deutschlandpremieren bieten. Die Juroren bilden die Stuttgarter Startup Szene ab, sowohl Corporate (Startup Autobahn) wie auch erfolgreiche Gründer werden dabei sein.

Zum Abschluss – Warum sollte jemand 54h seiner Lebenszeit „eingesperrt“ in der HDM verbringen?

Christoph: Was macht man sonst an seinem Wochenende? Hier hat man die Chance neue Leute, Ideen, Methoden kennenzulernen und auch ganz gezielt und konzentriert ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Und wer weiß, vielleicht wird da auch der der Grundstein für das nächste Einhorn gelegt.

Nils: Vor gut 5 Jahren sagte ich einer Studierenden, die sich in letzter Minute anmeldete und fragte, ob sie es machen sollte „this might change your life“. Sie kam nachher zu mir und sagte einfach „Danke!“. Jeder, d.h. Studierende, Mitarbeiter in Unternehmen und jemand mit konkreter Gründungsabsicht wird eine Menge mitnehmen. Wenn die Idee nicht trägt, dann haben die Teilnehmer trotzdem viel Spaß gehabt und viel gelernt. Im besten Fall hat man seine zukünftigen Mitgründer getroffen und danach wird durchgestartet. Es ist ein intensives Wochenende und es ist die Gelegenheit einfach mal weiterzudenken. Die Welt verändert sich und das Denken in disruptiven Geschäftsmodellen bringt jeden weiter.

 

Vielen Dank Nils und Christoph für den Einblick in das Startup Weekend.

Und noch zum Schluss an alle Interessierten und Unentschlossenen, feiern gehen könnt ihr jedes Wochenende – diese Chance bietet sich nur einmal im Jahr. Also stellt das Bier weg, steht vom Sofa auf, kriecht aus dem Bett und begebt euch am 01.12 an die HDM.

Tickets für das Startup Weekend findet ihr hier.

 

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innolution valley – DAS Startup-Event am 3. und 4. November 2017

Die innovativsten Startups und finanzstärksten Investoren zu Gast in Baden Württemberg

Am 3. und 4. November 2017 erlaubt die innolution valley einen Einblick in das gesamte Spektrum der Startup-Szene. Mehr als 1.800 Besucher finden sich zu dem Event, wobei vom einfachen Studenten bis zum CEO jeder gerne gesehen ist. Erwartet werden etwa 120 Startups, die ihre aktuellen und zukünftigen Projekte auf einer Fläche von ca. 3.000 m² präsentieren. Dank Vertretern der regionalen und überregionalen Presse ist aber auch für eine Sichtbarkeit weit über die Grenzen der Messe selbst hinaus gesorgt. Startups haben dabei die Möglichkeit, die eigenen Ideen im Rahmen von Startup Pitches einem breiten Publikum vorzustellen. Dafür stehen jeweils sechs Minuten Zeit zur Verfügung, die sich auf drei Minuten Pitch und drei Minuten für Fragen aufteilen. Vertreter von Unternehmen und Presse sowie Blogger und Investoren lassen sich damit direkt ansprechen.

Die teilnehmenden Startups und Unternehmen stammen aus allen erdenklichen Branchen. Von der Automobilindustrie über FinTechs bis hin zu Handel und Dienstleistungen ist für jeden etwas Passendes dabei. Gerade für neue Gründer ergeben sich damit auch zahlreiche Möglichkeiten. Der Austausch mit wichtigen Entscheidern mittelständischer und großer Unternehmen ist auf Augenhöhe möglich. Mithilfe der Event-App fällt es dabei besonders leicht, schon während der innolution valley in Kontakt zu treten. Natürlich stehen Kontakte aber auch später noch zur Verfügung.

Zum Programm gehören zahlreiche Vorträge von insgesamt 80 namhaften Speakern. Darunter finden sich Erfolgsgeschichten von Gründern, aber auch interessante Einblicke in Themen wie die Digitalisierung oder die Zusammenarbeit von Startups und Corporates. Zu den Themen zählen unter anderem Industrie 4.0 mit Robotik und 3D-Druck sowie das enorm spannende und schnell wachsende Feld der Künstlichen Intelligenz. Darüber hinaus gibt es viel zu erfahren über das Internet of Things, Virtual Reality und grundlegende Dinge wie die Gründung und die Finanzierung von Startups. Hier kann jeder noch etwas dazulernen. In Workshops und Brainstorming-Sessions lassen sich dadurch erworbene Kenntnisse auch gleich in der Praxis umsetzen. Unternehmen und Startups erarbeiten hier in enger Zusammenarbeit Lösungsansätze für die Probleme von heute und noch kommende Herausforderungen.

Das Networking genießt bei der innolution valley einen hohen Stellenwert. Der direkte Austausch zwischen Unternehmen, Startups und Besuchern wird aktiv gefördert, etwa durch den Jobcorner, in dem jeder seine offenen Stellen präsentieren und so direkt vor Ort neue Mitarbeiter finden kann. Auf der Funding-Stage lassen sich außerdem eigene Venture- und Accelerator-Programme einem hoch interessierten Publikum vorstellen. Neben Startups und Unternehmen sind auch Investoren und Business Angels vor Ort, die gerade junge Projekte entscheidend nach vorne bringen können. Junge Gründer mit einzigartigen Ideen erhalten dadurch die Gelegenheit, die passenden Partner für eine erfolgreiche Zukunft zu finden.

Stattfinden wird die innolution valley in Ludwigsburg nahe Baden-Württembergischen Hauptstadt Stuttgart. Nationale und internationale Vertreter von Startups und Corporates aus allen Bereichen finden hier einen Ort für ein gemeinsames Zusammentreffen und den direkten Austausch. Die Besucher stammen nicht nur aus dem regionalen Raum, sondern sowohl aus dem nationalen als auch internationalen Raum. Neue Kontakte lassen sich bei der After Party am Freitag in entspannter Atmosphäre knüpfen.

Dank des breiten Themenangebots und den vielen vertretenen Unternehmen aus allen erdenklichen Bereichen ist die innolution valley für jedes Startup und Unternehmen einen Besuch wert. Studenten erhalten außerdem die Möglichkeit, einen Einblick in die Szene zu erhalten und sich mit Gründern und Unternehmen über die Möglichkeiten und Herausforderungen von Startups auszutauschen. In angenehmer Atmosphäre gelingt ein Blick auf die Zukunft der Industrie in Kombination mit Networking und angenehmen Nebentätigkeiten.

Mehr Infos gibts unter: https://innolutionvalley.com

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Mitgründer gesucht | das Co-Founder Speed Dating

Am 18. Oktober 2017 findet das diesjährige Event „Mitgründer gesucht – Co-Founder Speed Dating“ von 17:30 – 20:00 Uhr statt. Die Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) richtet sich an Gründer, die noch Mitgründer für ihre Teams suchen und an Gründungsinteressierte, die gerne in einem Gründungsteam mitarbeiten möchten.

Die Veranstaltung im Rahmen der WRS-Initiative HiTURS dient als Plattform zum Kennenlernen, Austauschen und Vernetzen. Nach einer kurzen Begrüßung wird der Matching-Prozess angestoßen, der das Kennenlernen möglichst vieler anderer Teilnehmer ermöglicht.

Folgender Ablauf ist geplant:
ab 17:00 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer
17:30 Uhr: Begrüßung und Infos zum Ablauf des Speed Datings
17:45 Uhr: 60 Sek. Pitches der Teilnehmer | Ich biete & Ich suche
18:15 Uhr: Speed Dating
ab 19:15 Uhr: Freies Netzwerken
20:00 Uhr: Ende

Datum: Mittwoch, 18. Oktober 2017
Uhrzeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Theodor-Heuss-Straße 4, 70174 Stuttgart

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlosJETZT ANMELDEN! | Anmeldeschluss: Sonntag, 15. Oktober 2017

Veranstalter:
HiTURS – HighTech Unternehmertum Region Stuttgart ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) | weitere Information unter: www.hiturs.region-stuttgart.de

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“Gründer-Kaffee” aus Stuttgart bei dm

Das junge Startup aus Stuttgart hat es sich seit 2014 zur Mission gemacht ihren Kunden auf einfache Weise besseren Kaffee zu bieten und zu einem guten Gefühl beim Kaffee Moment beizutragen. Wir haben mit Emanuel (neben Merlin einer der beiden Gründer, bekennender Kaffee-Junkie und selbst gebeutelt durch schlechten Büro-, Bahnhof- und Bäcker-Kaffee) gesprochen. Über Kaffee, das Gründen und damit einhergehend wenig Schlaf.

Startup Stuttgart: Stellt euch doch mal kurz vor – wer seid ihr und was macht ihr genau? Wie kamt ihr zu der Idee?

Emanuel: Wir sind earlybird coffee und unsere Mission ist es den Kaffeetrinkern in Deutschland auf einfache Art und Weise viel besseren Kaffee nahe zu bringen. Das machen wir mit unserem Online Shop aber vor allem auch über die Kaffeeversorgung in kleinen und mittleren Büros.

Mein Mitgründer Merlin und ich waren früher Arbeitskollegen und ich musste mir bei vielen Gelegenheiten das unendliche Kaffee-Wissen und die Passion für das Thema von ihm ertragen. Langsam aber sicher hat auch mich die Kaffee-Faszination gepackt. Aber nicht nur Kaffee selbst, sondern auch der Markt ist faszinierend. Kaffee ist ganz grundsätzlich einer der größten Rohstoffmärkte der Welt. Wir Deutschen trinken im Jahr durchschnittlich 40L Saft, 90L Milch, 110L Bier und 170L Kaffee!

Merlin und Emanuel von Earlybird

Und es gibt so große Unterschiede bei Qualität, Nachhaltigkeit und Geschmack. Leider ist der Anteil an hochwertigen, nachhaltigen Kaffees in Deutschland immer noch extrem gering. Wir glauben es ist zu kompliziert, teuer und unsexy – deswegen machen wir das Gegenteil :)

Außerdem sind wir Mitgründer von Karacho cold brew coffee – eine ähnliche Mission, nur mit kaltem Kaffee :)
(Diesen gibt es seit kurzem beim Drogeriemarkt dm zu kaufen).

In Zeiten von Starbucks und Coffeeshops ist es mutig ein Startup mit dem Thema Kaffee zu starten. Würdet ihr heute alles noch einmal genauso machen?

Ja. Klar, wir hatten zu Beginn großen Respekt und sicherlich hat eine gewisse Portion Naivität sein Übriges getan. Heute sind wir mehr als Glücklich darüber. Zum einen weil ein großer, diverser Markt sehr viele Vorteile für Startups hat. Zum anderen weil wir mit Leidenschaft an einem echten Produkt arbeiten und wissen, dass wir mit jedem Kilo etwas besser machen.

Was sind eure Erfahrungen zum Thema gründen in Stuttgart? Würdet ihr es wieder tun?

Wir würden es definitiv wieder tun. Wir sind aber auch relativ nüchtern was das Thema Standort angeht. Es gibt bestimmt immer Vor- und Nachteile, am Ende kommt es darauf an was man daraus macht. Neulich waren wir bei in Berlin mitten in Kreuzberg zu Gast – wow, was für ein Spirit! Aber Leben und Arbeiten wollten wir dort eigentlich nicht. Nüchternheit und Konzentration auf das Geschäft haben auch ihre Vorteile.

Die Region Stuttgart ist nicht gerade bekannt für viele Startups in der Foodbranche. Wie sind eure Erfahrungen zum Thema Investorensuche? Vorteil oder Nachteil? Habt ihr Tipps und Learnings für andere?

Stuttgart ist ja grundsätzlich nicht bekannt für „viele Startups“. Ich glaube daher, dass die Herausforderungen für uns die gleichen waren und sind. Gefühlt deckt sich unsere Erfahrung mit Finanzierung nämlich mit den meisten Startup-Kollegen: Es ist schwierig, dauert länger als man denkt, man muss es lernen und ein bisschen Glück hilft enorm.

Am 14.07.2017 war der erste Startup Gipfel vom Land Baden-Württemberg. Ihr wart dort ebenfalls vor Ort und habt euch und euren Kaffee vorgestellt. Was hattet ihr euch vom Gipfel erhofft und rückblickend gefragt – hat es eure Erwartungen getroffen/erfüllt? 

Ehrlich gesagt, wollten wir keine großen Erwartungen an das Event haben. Ob etwas Konkretes für uns herausspringt ist ja meistens auch Zufall auf solchen Events. Wir fanden es aber ganz grundsätzlich einfach sehr gut, dass es diese Veranstaltung gibt und so viele unterschiedliche Interessensgruppen daran teilnehmen!

Christoph von Startup Stuttgart und Emanuel auf dem Startup Gipfel

Würdet ihr wieder kommen oder den Gipfel anderen Startups empfehlen?

Ja definitiv. Ich finde es braucht solche großen Events um Politik, Startup-Spirit, Vernetzung in BaWü nach vorne zu bringen.

Der Ministerpräsident sowie die Wirtschaftsministerin Frau Hofmeister-Kraut waren beim Startup Gipfel ebenfalls vor Ort. Gibt es etwas, dass ihr ihr gerne einmal sagen/ fragen würdet?

Inhaltlich würde ich das Leuten überlassen die davon Ahnung haben. Wenn ich aber daran denke wieviel Druck und Kritik die beiden ausgesetzt sind, wäre eine Prise Dank und Motivation wahrscheinlich am besten: Hey Frau Dr. Hoffmeister-Kraut und Herr Kretschmann, thank you, good job, rock on, let’s do this!“ :-)

Zum Schluss noch: sucht ihr gerade Leute? Investoren? etc.. wer kann oder soll sich bei euch melden?

Bei earlybird gilt grundsätzlich: Wer in einem Büro mit 4-400 Mitarbeitern arbeitet und Lust hat seine Kaffeeversorgung zu verbessern – that’s what we do, it’s so easy, try it !

Bei Karacho können wir jeden Support gebrauchen: Wir freuen uns über jeden like, Empfehlung oder Kauf bei dm :-)

Vielen Dank euch für das Interview und wir freuen uns euch bald mal wieder beim Gründergrillen zu sehen!

 

Interview von Franziska Müller (Startup Stuttgart e.V.)

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Stuttgart muss mehr an die Zukunft denken – Interview mit der Wirtschaftsministerin von BaWü

Gerade noch vor dem Startup Gipfel hatten wir die Möglichkeit die Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg für ein Interview zu gewinnen.

Frau Hoffmeister-Kraut ist in Balingen geboren und hat in Tübingen und Würzburg studiert. Sie verbrachte beruflich ein paar Jahre in London, bevor Sie zurück in Deutschland im eigenen Familienunternehmen tätig wurde.

Erst 2009 trat sie in die CDU ein und nach Gemeinderat und Kreistag wurde sie dann bereits 2016 Wirtschaftsministerin im „Ländle“. Startup, Gründerkultur und die Transformation der Wirtschaft in BW sind Themen die sie beschäftigen. Vor wenigen Monaten vebrachte sie mit Herrn Ministerpräsident Kretschmann und einer Delegation einige Tage in Israel um mehr über die Erfolgsfaktoren der Startup-Nation zu erfahren. Am 14. Juli soll auf dem Startup-Gipfel die Landeskampagne BW vorgestellt werden.

 

StaStu: Frau Ministerin, Sie sind ja noch nicht so lange in der Politik und dann in kürzester Zeit Wirtschaftsministerin in BaWü geworden. Wie ist es denn für Sie aus der Wirtschaft kommend?

Wirtschaftsministerin: Es war wirklich ein Start von 0 auf 100 – gerade für mich als Quereinsteigerin. Für mich ist es eine große Ehre und ich mache die Aufgabe sehr gern. Mit vielen Themen hatte ich ja auch schon in meinem früheren Berufsleben zu tun.

Wir haben im ersten Jahr auch schon vieles auf den Weg gebracht und erreicht. Sei es im Bereich Wohnungsbau, aber auch im Bereich der Digitalisierung und ich freue mich sehr auf unseren Startup-Gipfel am 14 Juli. Da werden wir neue Akzente für die Gründerszene setzen. Deswegen kann ich da heute noch nicht zu viel verraten, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen.

StaStu: Was sind denn Ihre Erwartungen an den Gipfel? Wann ist es ein Erfolg?

Wirtschaftsministerin: Der Gipfel soll der Auftakt sein. Das große Thema: Wir müssen sichtbarer werden, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. Wir müssen uns aber auch besser vernetzen. Ich denke, dafür setzt der Gipfel den ersten Meilenstein. Natürlich müssen wir das Thema Startup dann weiter auf diesem hohen Niveau vorantreiben.

Am Gipfel präsentieren sich die Gründerszene und viele Akteure, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen in BaWü engagieren. Ich sehe es auch als eine unserer Hauptaufgaben, dass wir die Aktivitäten die im Land stattfindenund es passiert ja schon viel besser bündeln, Ansprechpartner definieren und Netzwerke aufbauen, damit hier noch mehr passiert. Das ist jetzt die große Aufgabe: Das Startup Land Baden-Württemberg besser aufzustellen, nach innen und nach außen.

StaStu: Das heißt aber auch, es wird nach dem Gipfel Folgeaktivitäten geben? Wenn wir zu unserem Nachbarland Bayern schauen, die sind z.B. auf vielen internationalen Events bereits heute präsent. Wird sich da BW zukünftig auch stärker international engagieren?

Wirtschaftsministerin: Absolut. Wir wollen auch international für den Standort werben, denn wir stehen ja auch im internationalen Wettbewerb. Nicht nur um Wagniskapital, sondern auch um die besten Ideen. Wir wollen auch Startups und Menschen nach BaWü holen, um ihre Ideen hier weiter zu entwickeln. Wir haben hier eine ganz großartige Ökosphere, wo man von vielen Bereichen profitieren kann. Und das ist das große Ziel und deswegen werden wir auch ganz bewusst die Internationalisierung weiter nach vorne treiben, unter anderem auch durch solche Events und Veranstaltungen, um dort BaWü zu präsentieren.

StaStu: Was sind denn aus Ihrer Sicht Stärken des BaWü Ökosystem?

Wirtschaftsministerin: Eine große Stärke ist, dass wir so eine starke Forschungsinfrastruktur haben, vor allem im Bereich der angewandten Forschung. Da sind wir so gut aufgestellt wie fast keine andere Region. Und das ist ja gerade für Startups wichtig, die neue Ideen generieren, Sparringspartner zu haben. Positiv ist sicherlich auch, dass auch aus den Forschungseinrichtungen selbst, im engen Austausch mit der Industrie, neue innovative Projekte entstehen. Das hat sich bewährt.

StaStu: Sind Sie zufrieden oder sollte da noch mehr herauskommen?

Wirtschaftsministerin: Wir sind da gerade in der Abstimmung mit Frau Bauer (Ministerin für Hochschulen, Forschungs- und Kunsteinrichtungen). Wir haben gute Forschungsinstitute und Hochschulen und wir werben auch an den Schulen. Das ist auch wichtig, um Unternehmertum und Gründergeist zu fördern. Deshalb unterstützen wir zum Beispiel so genannte Schüler– und Juniorenfirmen, die in vielen Schulen angeboten werden. Wir haben viele Aktivitäten.

Was ich mir in diesem Bereich noch wünsche ist, dass wir die Strukturen noch stringenter ausrichten. Das geht von Technologietransfer bis hin zu Startups und Gründerszene. Da passiert an der einen oder anderen Stelle viel, an der anderen noch nicht. Ich denke, da muss man ansetzen und Gespräche suchen.

Das hat mich in Israel so beeindruckt, dass die Technologietransferzentren haben und ganz stringent ausgerichtet an jeder Hochschule das gleiche System und da natürlich auch Zuständigkeiten definiert haben. Der Erste kümmert sich um die Ideengenerierung, der Nächste um die Weiterentwicklung, der Dritte kümmert sich um die Prototypenfertigung, der Vierte um die Vermarktung und der Fünfte um die Kapitalgewinnung und ich denke dieser Prozess muss bei uns noch besser strukturiert werden.

MP Kretschmann und WMin Hoffmeister-Kraut in Israel. Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg

StaStu: In Israel hat man den klaren Anspruch globale Bestseller zu generieren? Ist das bei uns auch so?

Wirtschaftsministerin: Das ist in BaWü auch schon passiert (lacht) und passiert immer wieder. Da sind wir wirklich vorzeigbar.

Wir haben andere Rahmenbedingungen. Man kann uns nicht mit Israel oder dem Silicon Valley vergleichen. Das sind gewachsene Systeme. Wir haben auch unsere Stärken in BaWü. Der gewachsene Mittelstand, die starke Forschungsinfrastruktur. Wir sind natürlich eher im B2B Bereich stark, der häufig sehr kapitalintensiv ist. Wir haben aber auch ein Stück weit eine andere Mentalität, geprägt von langfristigem Denken. Man will ein Familienunternehmen gründen und nicht nach 2 Jahren den Exit – was ja auch für Nachhaltigkeit steht. Wir versuchen die Szene in allen Bereichen zu unterstützen und wir sehen das natürlich auch unter dem Aspekt Arbeitsplätze der Zukunft und Beschäftigung zu sichern und damit langfristig auch den Wohlstand in BaWü.

Ich bin überzeugt, wir können noch mehr marktreife Produkte generieren, Startups und Gründer unterstützen, wenn wir noch bessere Strukturen schaffen.

StaStu: Forschung ist das eine, aber vermarktbare Produkte das andere…

Wirtschaftsministerin: Genau, das ist absolut nicht das Gleiche. Deswegen muss man hier in den engen Austausch gehen. Da gibt es aber natürlich keine Blaupause. Aber wir haben die Kompetenz, wir haben die Menschen, wir haben das Engagement. Es ist möglich und wir haben ja z.B. auch das Cyberforum in Karlsruhe als gutes Beispiel.

StaStu: Karlsruhe ist ein gutes Stichwort, wir haben auch unsere Mitglieder gefragt, was würdet ihr gerne von der Ministerin wissen? Da kam dann z.B. die Frage: Wie sehen Sie denn Stuttgart?

Wirtschaftsministerin: Ich sehe in Stuttgart viele Aktivitäten wie z.B. Startup Stuttgart als eingetragener Verein und es gibt hier auch viele Persönlichkeiten, die sich hier engagieren, die auf ein starkes Netzwerk zurückgreifen können. Und allein aus dieser Trägerschaft entsteht schon viel. Ich weiß auch von einigen Konzepten, die derzeit in Stuttgart entwickelt werden und das sind auch Projekte, die ich als Wirtschaftsministerin unterstütze.

Vertreter der Stuttgarter Startup Szene mit Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut In Israel (Winfried Richter, Adrian Thoma, Alec Rauschenbusch, Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut, Christoph Röscher, Arndt Upfold)

StaStu: Mannheim ist ja auch sehr aktiv: allein 8 städtische Gründungszentren.

Wirtschaftsministerin: Da kann man sicherlich mal in den Austausch gehen. Mannheim ist natürlich auch in einer besonderen Situation gewesen durch den starken Strukturwandel. Aber die sind jetzt gut aufgestellt. Da muss man in Stuttgart auch etwas an die Zukunft denken und da stehen wir auch vor einigen Herausforderungen.

Ich war jetzt vor kurzem erst in Ulm, die haben schon lange mit dem Technologieförderungsunternehmen TFU ein Innovations- und Gründerzentrum und seit neuestem das Verschwörhaus, ein Experimentierfeld für Digitales. Da passiert viel und ich weiß, dass auch hier in Stuttgart schon viel läuft und weitere Konzepte in der Pipeline sind.

Ich war auch in Singapur und dieser Blk71 hat mich sehr beeindruckt. Die haben da wirklich einen richtigen Schmelztiegel geschaffen, da sind die Unternehmen direkt gegenüber vom Gründungszentrum.

Sie haben mich vorhin nach den Standortfaktoren BaWü gefragt. Unser starker Mittelstand, die vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die auch in den verschiedensten Branchen stark aufgestellt sind und viele Weltmarktführer. Da haben wir die Möglichkeit, Partnerschaften einzugehen. Das können nur wenig Regionen auf dieser Welt bieten. Das ist ein absolutes Asset, was wie hier haben und das hat sich auch ganz klar in Israel gezeigt, wo ja sehr viel im HightechBereich geforscht und entwickelt wird. Die haben uns gesagt: „Wir brauchen jetzt strategische Partnerschaften“.

StaStu: Machen denn Firmen schon genug aus Ihrer Sicht?

Wirtschaftsministerin: Da hat eine enorme Dynamik eingesetzt. Aber natürlich unterstützen wir das auch. Ganz besonders im Fokus haben wir, die Vernetzung voranzutreiben. Wobei die großen Konzerne schon sehr aktiv sind. Daimler hat die Startup Autobahn gegründet, aber auch Bosch ist ja schon lange in der Startup-Welt aktiv. Unser Anspruch muss sein, dass wir auch als BaWü auf dieser Weltkarte der Startup Ökosysteme erscheinen.

StaStu: Eine erfolgreiche Gründerszene, braucht Kapital, Hochschulen, usw. und vor allem braucht es die Gründer, die bereit sind, das Risiko einzugehen. Und gerade hier in der Region, wo es relativ leicht ist zu den großen Firmen zu gehen anstatt zu gründen, gibt es eine Frage von einem Mitglied, ob es denn Überlegungen gibt, das Gründen einfacher zu machen, bzw. da das persönliche Risiko zu reduzieren

Wirtschaftsministerin: Das sind natürlich auch Themen, an denen wir dran sind, wobei viele Zuständigkeiten hier beim Bund liegen. Z.B: steuerliche Erleichterungen, man hat ja jetzt auch für Investoren die Abschreibungsmöglichkeiten erweitert für Investitionen in Startups. Das ist zumindest mal ein erster Schritt, den wir in Deutschland gemacht haben ebenso wie die Möglichkeit, bei der Körperschaftsteuer den Verlustvortrag abzuziehen. Das denke ich ist ein erster Schritt und bei anderen Themen sind wir natürlich immer dabei zu überlegen, wie wir da nachsteuern können. Aber ich meine, dass das Geld bei uns im Augenblick nicht das Hauptthema ist. Es ist gerade sehr viel Wagniskapital am Markt.

Wir müssen schauen, dass wir das vorhandene Potential, das bei uns ist, besser nutzen, dass wir Strukturen schaffen, um den Gründergeist, der hier vorhanden ist, wieder verstärkt zu unterstützen. Wir sind immerhin das Land der Tüftler.

In Sachen Vernetzung passiert bereits einiges im Land und ich bin überzeugt, dass der Startup Gipfel ein ganz wichtiger weiterer Schritt ist. Die Freiburger wissen vielleicht nicht, was man in Mannheim macht, die Tübinger nicht, was in Stuttgart geht. Wir wollen die Szenen noch besser miteinander vernetzen.

StaStu: Wir beobachten und treiben nun seit einigen Jahren die Startupszene und wir merken, dass die Dynamik und das Interesse daran deutlich gestiegen ist. Bezogen auf die Landesregierung scheint es auch so, dass sich so viele Leute wie noch nie um Digitalisierung, Startup und Innovation kümmern. Ist das so? Wäre es sinnvoll einen „Überkoordinierer“ zu haben?

Wirtschaftsministerin: Für die Gründerszene und Startups bin ganz klar ich verantwortlich. Im Bereich Technologietransfer aus der Hochschulen heraus sind natürlich die Hochschulen gefordert und das Wissenschaftsministerium, das da aber schon sehr aktiv ist.

StaStu: Haben Sie einen Wunsch an die Gründerszene?

Wirtschaftsministerin: Mein Wunsch an die Gründerszene ist, dass wir ganz offen und ehrlich gemeinsam in den Austausch gehen. Dass wir hier wirklich eng zusammen arbeiten und das passiert ja langsam auch wie z.B. bei den Digital Hubs oder Startup Stuttgart gemeinsam mit der Börse Stuttgart.

Und dann wüsche ich mir auch, dass die Szene diese Startup-Kultur vorlebt, die in Deutschland und auch in BaWü intensiviert werden muss. Wir sind ja sehr stark Perfektionisten. Aber man muss auch einfach mal anfangen mit einem Thema und das dann voranbringen und dann auch den Mut haben, mal mit einer unfertigen Lösung voranzugehen. Manchmal ist man eben erst im dritten Anlauf erfolgreich. Diese Kultur des Scheiterns braucht mehr Akzeptanz. Da denke ich, müssen wir auch in der Gesellschaft mehr dafür werben und da bin ich natürlich auch auf die Gründerszene angewiesen. Das ist ganz wichtig.

Und natürlich wünsche ich mir, dass auch speziell in den Zukunftsthemen noch mehr passiert. Bei der Startup Autobahn von Daimler wurden jetzt 13 Startups eingeladen und wieviel waren aus BaWü? Noch zu wenig! Klar, wir haben hier hochattraktive Arbeitsplätze, eine starke industrielle Basis. Das sind andererseits natürlich auch große Assets, die wir hier in BW haben, das hat Israel z.B. nicht. Deswegen ist das auch eine ganz andere Struktur und ein anderes System. Dennoch sehen ich ein großes Potential.

StaStu: Das sehen wir auch. Vielen Dank für das Gespräch und wir würden uns freuen, Sie mal beim Gründergrillen zu sehen.

Wirtschaftsministerin: Vielleicht klappt es sogar schon, dass ich abends beim Start-up-Gipfel noch dabei bin. 

Interview von Christoph Röscher (Startup Stuttgart e.V.)

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Gründergrillen #55

Liebe Gründer und Gründungsinteressierte,

das Gründergrillen mit der Schnapszahl feiern wir mit einem neuen Sponsor: MenoldBezler!

Wir treffen uns am Dienstag, den 15.08 in der Schankstelle zum Gründergrillen #55!

Die Rechtsanwälte und Notare von Menold Bezler engagieren sich für Unternehmen und Unternehmer. Eine ihrer besonderen Stärken ist der Mittelstand. Sie kennen seine Herausforderungen und identifizieren sich mit seinen Zielen. Mit Start-ups verbinden sie den Mittelstand von morgen und freuen sich, schon in dieser frühen Phase aktiv mit Gründern zusammenzuarbeiten. Gemeinsam entwickeln sie mit den Gründern pragmatische und passgenaue Lösungen für Fragen wie: Welche Rechtsform passt zu meinem Geschäftsmodell? Welche Regelungen muss ich im Verhältnis zu meinen Mitgründern verankern? Welchen Schutz gibt es gegen Ideenklau bei Marken, Designs, sensiblem Know-How, Programmierung oder technischen Erfindungen? Wo lauern Haftungsfallen und wie lassen sie sich umgehen? Was muss ich heute schon beachten, um den Einstieg eines Investors morgen zu erleichtern?

Menold Bezler als TOP-30-Wirtschaftskanzlei in Deutschland verfügt über die Expertise und Ressourcen, um die daraus resultierenden Aufgaben souverän zu lösen. Sie verbinden das komplette Leistungsportfolio einer Großkanzlei mit den Vorzügen einer mittelständischen Einheit – individuelle Betreuung und hohe Flexibilität.

Unser kleines Programm:

• 19:00 Uhr: Gründergrillen startet
• ca. 20:30 Uhr: Einige Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung notwendig)
• ca. 21:00 Uhr: Drinks n´ Chat

Mit Drinks und Grillgut versorgt uns die Schankstelle. Mitglieder erhalten eine Marke bei uns, alle Anderen bringen noch ein paar Taler mit!

Wir freuen uns auf euch und eure Pitches!

Euer Start-up Stuttgart Team