Gut zu wissen: Für Gründer, Startups, Freiberufler und junge Unternehmen gibt es in Deutschland rund 500 Förderprogramme. Das reicht von Förderkrediten über Banken, öffentliche Beteiligungen und Zuschüsse, Gründerinitiativen bis hin zu Wettbewerben und Beratungsangeboten.

Im Jahr 2019 wurden vom Bund rund 1,9 Milliarden Euro bewilligt. Unter die geförderten Parteien fielen auch Startups. Zuschüsse und Preisgelder sind für Startups die wohl lukrativste Möglichkeit. Warum? Sie müssen in der Regel nicht zurückgezahlt werden. Doch begibt man sich auf die Suche nach dem passenden Programm, kommen viele Fragen auf. Welche Zuschüsse und Preisgelder gibt es? Wofür gibt es diese? Wer bekommt überhaupt welche? Wo gibt es Informationen und wer unterstützt bei der Antragsstellung? Alles Fragen, die du dir sicher schon einmal gestellt hast.

Betrachten wir dies am Beispiel eines Accelerator-Programms oder eines Gründungswettbewerbs. Die Preisgeld Vergabe wird in der Regel durch Sponsoren abgewickelt. Hierbei kann es sich sowohl um öffentliche Stellen wie Kommunen oder Ministerien, aber auch Unternehmen und Verbände handeln. Das Preisgeld geht in jedem Fall an die innovativste und beste Idee. Die Entscheidung hierfür liegt einer Jury zugrunde. In einer solchen Jury wirst du Experten aus den verschiedensten Bereichen finden. Das können Kapitalgeber, Sponsoren, Technikexperten oder Professoren sein.

Sehr wichtig an dieser Stelle ist über die Voraussetzungen der Teilnahme Bescheid zu wissen. In der Beschreibung des jeweiligen Programms oder Wettbewerbs findest du die Teilnahmebedingungen. Diese solltest du dir sorgfältig durchlesen. Bevor wir uns typische Bewertungskriterien anschauen, ein kurzer Hinweis auf ein Accelerator-Programm, auf das du dich aktuell noch bewerben kannst. Die Rede ist von Start-up BW ASAP. Dem Academic Seed Accelerator Program.

Bill.less beim Finale von Start-up BW ASAP

ASAP ist ein semesterbegleitendes digitales Start-up-Programm. Bewerben können sich Studierende, Alumni & wissenschaftliche Mitarbeiter aus Baden-Württemberg. Man kann jederzeit einsteigen. Die Devise ist, ortsunabhängig, flexibel und eigenständig arbeiten. Für ASAP brauchst du kein ausgereiftes Geschäftsmodell. Du brauchst einfach nur eine Idee. Innerhalb von 5 Challenges entwickelst du deine Idee zu einem validierten Geschäftsmodell. Deine Idee kannst du dann beim Finale am 18.02.21 präsentieren und bis zu 1000€ Preisgeld und Plätze in weiterführenden Förderprogrammen gewinnen.
Du kannst dich nach wie vor bis Anfang Februar für die aktuelle Runde bewerben. Mehr zu ASAP, den einzelnen Challenges und der Bewerbung findest du hier.

Welche Kriterien sind es aber nun, nach denen dein Geschäftsmodell beim Finale von ASAP aber auch bei anderen Wettbewerben und Accelerator-Programmen bewertet wird? Zum einen spielt der Innovationsgrad eine große Rolle. Anders ausgedrückt, wie hoch deine Erfindung oder Idee im Hinblick auf die Technik oder das Vorgehen einzustufen ist. Ein weiterer Faktor ist der Markt. Wichtige Argumente sind die Größe und die Anzahl der Kunden. Weitere Kriterien sind der Wettbewerb und Referenzen. Das heißt, wie hebt sich dein Vorhaben von der Konkurrenz ab und ob es bereits erste Nutzer, Kunden oder Kooperationspartner gibt.

Ein Punkt, dem du immer begegnen wirst, ist das Thema Finanzierung. Deine Argumente zur angestrebten Finanzierung müssen plausibel sein. Auch Meilensteine spielen eine enorme Rolle bei der Bewertung. Der Fokus liegt hier vor allem auf deinem Fortschritt innerhalb des Wettbewerbs oder des Accelerator-Programms. Zu guter Letzt, das wohl wichtigste Bewertungskriterium: das Team. Vor allem in den frühen Phasen entscheidet dies über Erfolg und Misserfolg. Der Eindruck, den du mit deinem Team machst, spielt hierbei eine große Rolle. Auch Stärken und Schwächen werden genau beleuchtet.

Merke dir, die Voraussetzung für ein erfolgreiches Startup ist das Team. An dieser Stelle beginnt alles. Ihr werdet viele Stunden, Tage und Monate miteinander verbringen. Die Herausforderungen werden mit jedem Meilenstein größer. Das bedeutet aber auch ein höheres Stresslevel. Etwas, das sich mit Sicherheit auch auf alle Teammitglieder auswirkt. In Zeiten wie diesen zeigt sich, ob ein Team funktioniert oder nicht.

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