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ARRR! Der Pirate Summit feiert fünfjähriges Bestehen: Zur Jubiläumsveranstaltung am 2. und 3. September 2015 kommen mehr Besucher nach Köln als jemals zuvor. Der Pirate Summit bringt Startups und Investoren zusammen und gilt als ungewöhnlichste europäische Konferenz der Digitalwirtschaft. Das hängt auch mit dem Veranstaltungsort Odonien zusammen, einer Kombination aus Freiluftatelier, Kulturzentrum und Schrottplatz.

2015 werden rund 750 ausgewählte Teilnehmer aus über 50 Ländern erwartet. Auf dem Programm stehen Workshops, Diskussionen und Vorträge, im Fokus stehen Themen wie Finanzierungsmethoden und Wachstumsstrategien von Startups. Als Speaker konnten unter anderem Christian Springub (Co-Founder des erfolgreichen Startups Jimdo), Gil Dibner (einer der aktivsten Investoren auf der US-Website AngelList) und der 18-jährige Jihad Kawas (CEO der 2014 gegründeten Sharing-Economy-Plattform Saily) gewonnen werden. Zum Pirate Summit gehört auch das „Pirate Burning“, bei dem eine Figur stellvertretend für die Schattenseiten von Gründungsphasen in Flammen aufgeht. Beim „Walk the Plank“-Pitching wird das vielversprechendste Startup aus 70 Kandidaten (und 800 Bewerbungen) ermittelt.

Seit der Premiere des Pirate Summit 2010 kamen rund 50 Finanzierungen zustande. Zudem entstand ein Netzwerk, das auch abseits des Events in Köln Bestand hat. Der Jubiläumsveranstaltung voraus ging die „Pirates on Shore“-Tour, die in knapp 60 Städten in Europa und im Mittleren Osten auf den Pirate Summit aufmerksam machte. ARRR!

Ein paar Impressionen aus dem Vorjahr findet ihr hier:
http://www.heisenbergmedia.com/european-pirate-summit-2014

Bis zum 20. Juli (also heute!) kann man sich außerdem noch für die Walk the Plank-Pitch Competition bewerben.

Lasst Euch dieses super coole Startup-Event nicht entgehen und bewerbt Euch jetzt für Euer Ticket!!

Übrigens: Als Startup Stuttgart-Leser erhaltet ihr 10% Rabatt auf den Ticketpreis, wenn ihr „Startup Stuttgart“ in das Textfeld bei der Bewerbung eingebt. ARRR!

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Foto Credit: Pirate Summit / Dan Taylor von Heisenberg Media

Die erste September-Woche war für mich, wie es sich nach der Sommerpause gehört, voll gepackt mit aufregenden Startup-Events: Startup Weekend Sarajevo, Pirate Summit in Köln und zum Abschluss noch das erste deutsche Startup Weekend Women in Stuttgart!

Oft ergeben sich spontan die besten Möglichkeiten, interessante Events zu besuchen. Ende August wurde ich von Startup Weekend angefragt, ob ich eine Woche später nicht spontan das Event in Sarajevo moderieren könnte. Na klar, bei dieser Gelegenheit konnte ich nicht nein sagen, zumal die Stadt wunderschön ist und ich die Balkan- und osteuropäischen Länder super spannend finde.

Sarajevo

Also schnell in den Flieger und Freitagnachmittag direkt ins Getümmel. Wie bereits bei anderen Events in Osteuropa bzw. auf dem Balkan hat mich vor Ort wieder mal die hochmotivierte, positive Atmosphäre mitgerissen. Bosnien und Herzegowina gehört zu den Ländern Ex-Jugoslawiens, die wirtschaftlich immer noch stark zu kämpfen haben. Die Arbeitslosenquote liegt bei 44%, unter den Jugendlichen ist sie noch deutlich höher. Neben einem riesigen Korruptionsproblem hat das Land auch mit einer unnötig komplizierten Regierungsstruktur zu kämpfen, die im Dayton-Vertrag 1995 nach Ende des Krieges festgelegt wurde. Es gibt jeweils einen Präsidenten für die drei Provinzen des Landes sowie je mehr als Hundert Abgeordnete, die versuchen, irgendwie das Land zu lenken. Damit nicht genug, aller acht Monate wechseln diese Präsidenten. Ihr könnt Euch vorstellen, wie viele Entscheidungen in der Zeit getroffen werden. Ein EU-Beitritt scheint kurzfristig kaum plausibel, zunächst muss das Land versuchen, seine internen Strukturen in den Griff zu bekommen.

Entsprechend der schwierigen Situation im Land ergreifen viele Bosnier die Gelegenheit, ins Ausland auszuwandern, um dort eine bessere Perspektive zu haben. Wirklich schade, denn gerade die junge Generation wird die Zukunft des Landes bestimmen.

SW Sarajevo

Das Startup Weekend selbst war mit 40 Teilnehmern eher klein, dafür umso besser, um sich intensiv mit Teilnehmern, Mentoren, Juroren und Organisatoren auszutauschen. Witzigerweise habe ich viele Leute getroffen, die schon mal in Stuttgart waren oder hier ein paar Jahre während des Krieges gelebt haben.

Nach einem Tag zurück in Stuttgart ging es dann Mitte der Woche nach Köln zum legendären Pirate Summit im Rahmen der Pirate Week, der für mich und für viele andere mittlerweile fester Bestandteil des Startup-Konferenzkalenders ist und meiner Meinung nach eines der besten europäischen Events überhaupt.

Pirate Summit Bühne

Auch dieses Jahr standen wieder hochkarätige Namen der internationalen Startup-Szene auf der Speaker-Liste, das vorgeschaltete Pirate Camp gab außerdem eine gute Gelegenheit, sich auf den folgenden Tag mit interessanten Talks und vor allem guten Gesprächen einzustimmen. Ich gehe immer weniger aufgrund des tatsächlichen Programms auf Startup-Events, vielmehr ist mir wichtig, mit alten Bekannten Neuigkeiten auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Dafür bietet der Pirate Summit die perfekte Plattform, der ehemalige Schrottplatz Odonien das perfekte Umfeld und eine lockere und positive Atmosphäre. Selbst wenn die Diskussionen mal hitziger werden, habe ich immer das Gefühl, auf einem riesigen Treffen mit Familie und Freunden zu sein. Das gut durchdachte Abendprogramm und die Partys tun ihr Übriges. Das ein oder andere Stuttgarter Team war auch vor Ort. Programmseitig ist mir dennoch der Fintech-Schwerpunkt und Kasper Hulthins (Co-founder von Podio) energetischer Talk zum Thema „Make something that matters“ absolut positiv in Erinnerung geblieben. Interessanter und kurzweiliger Input mit guten Denkanstößen. Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf den nächsten Pirate Summit 2015. ARRR!

Pirate Summit Odonien

Freitagmorgen ging es dann aus Köln nahtlos zum Startup Weekend Women in Stuttgart über, was ich wiederum moderiert habe. 60 Teilnehmer (90% Frauen, 10% Männer) hatten sich zusammen gefunden, um ein Wochenende lang an ihren Geschäftsideen zu werkeln. Mit insgesamt 26 Pitches und 11 Teams war der Freitagabend ein voller Erfolg! Die Stimmung war gut, die Leute motiviert. Samstag gab es dann wie gewohnt Unterstützung von tollen Mentorinnen und Mentoren, die ihr Wissen gerne mit den Teilnehmern geteilt haben. Außerdem hatten wir diesmal den Luxus, ein kleines 3D Drucker Lab von dem Team von Rioprinto vor Ort zu haben, damit die Teams gleich ihre Prototypen ausdrucken konnten. Spontanerweise haben wir damit dann auch die super coolen Trophäen für die Gewinnerteams gedruckt.

SW Women Teamcaptains

Sonntag ging es dann schon in den Endspurt, den Teams war die Nervosität vor den finalen Pitches am Abend sichtlich anzumerken. Drei Minuten hatten sie dann Zeit, ihre ausgearbeiteten Ideen der vierköpfigen Jury vorzustellen. Dazu kamen dann noch drei Minuten Fragerunde. Auf den ersten Platz schaffte es am Ende das Team „Loose your comfort zone“, die eine Plattform für die persönliche Weiterentwicklung und Herausforderungen anbieten möchten. Den zweiten Platz machte Sportans, die mit ihrer Plattform die besten Sportstudios der Stadt empfehlen. Platz drei sicherte sich das Team von Deine Straße, die Nachbarschaftshilfe wieder cool und online anbieten möchten.

SW Women Finale

Glückwunsch an alle Teams und Teilnehmer – ich drücke für die Folgearbeit ganz fest die Daumen und hoffe, dass alle eine gute Erfahrung und viel neue Erkenntnisse aus dem Event mitgenommen haben. Ein großer Dank geht auch nochmals an das tolle Orga-Team, das das Startup Weekend Women gestemmt hat. Wie so oft steht und fällt der Erfolg eines solchen Events mit dem Zusammenspiel des Teams hinter den Kulissen.

Und jetzt zurück zur normalen Büroarbeit und den letzten Vorbereitungen für viele anstehende Herbstevents, u.a. im Rahmen des Elevator Pitch BW!
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Bildquelle: Kathleen Fritzsche

Mitte Oktober hatten wir bereits über den Kick-off des Elevator Pitch BW berichtet und viele haben uns gefragt, wer hinter der Programmierung der Webseite steckt. Deshalb haben wir keine Mühen gescheut und Stephan Pavlovic von Railslove für euch interviewt. Wir sind übrigens immer noch beeindruckt, welche bekannten Webseiten bzw. Web-Applikationen das Kölner Team schon auf die Straße gebracht hat, 9flats.com und Daily Deal. Wow!

Wer bist Du und was macht Railslove?

Stephan: Hi, ich bin Stephan und arbeite seit drei Jahren bei Railslove im Frontend- und Konzeptbereich. Wir sind eine Webagentur aus Köln, die in der internationalen Startup-Szene unterwegs sind. Wie der Name schon verrät bauen wir Webanwendungen vor allem mit Ruby on Rails.

profile_stephan

Seit wann gibt es euch als Unternehmen und was sind Eure Spezialgebiete?

Railslove als Unternehmen gibt es schon ein paar Jahre; Tim, Jan und Michael haben schon während unseres Studiums 2008 eine GbR gegründet und das ganze wurde dann 2010 in eine GmbH umgewandelt, seit Ende 2010.

Wir haben uns vor allem auf die Arbeit mit jungen Startups spezialisiert, für die wir nicht nur oft ihre ersten Prototypen bis hin zur ersten Beta ihrer Anwendung bauen, sondern, die wir auch schon in der Konzeptionsphase und in der Definition ihres Produktes unterstützen.

railslove-logo

Warum habt ihr Euch gerade auf Ruby on Rails spezialisiert?

Das hatte ursprünglich vor allem pragmatische Gründe, Ruby on Rails war das was wir konnten. Da wir meistens mit jungen Ideen arbeiten, an denen sich noch viel während der Entwicklung ändert hilft uns ein Framework wie Rails, flexibel zu reagieren und dem Kunden schnell etwas zeigen zu können, so dass wir sicher sein können, dass wir nicht an den Kundenwünschen vorbei entwickeln. Außerdem findet man in der Ruby- und Railswelt eine sehr aktive Community, was gerade bei Problemen immer eine super Sache ist.

Wie unterscheidet ihr Euch von anderen Software-Agenturen?

Im Detail ist das natürlich immer schwer zu vergleichen, aber ich denke uns machen vor allem zwei Aspekte zu einer „besonderen“ Agentur.
Einerseits entwickeln wir nicht nur einfach Software für den Kunden, sondern wir arbeiten viel enger mit ihm zusammen, so dass wir in viele weitere Bereiche in der Entwicklung des Startups eingebunden sind und den Gründern mit unserer Erfahrung weiterhelfen können.
Außerdem bieten wir unseren Kunden auch im Bereich der Softwareentwicklung die gesamte Bandbreite vom Design und Look & Feel ihrer App bis hin zum Betrieb und der Skalierung ihrer IT-Infrastruktur. Das ganze kombiniert mit einem jungen und relativ kleinen Team führt zu kurzer Kommunikationswegen und einer einheitlichen Ausrichtung der Anwendung. So kommt es relativ häufig vor, dass wir dem Kunden helfen, sein eigenes Entwicklerteam aufzubauen und lernen diese an, so dass diese unsere Herangehensweisen teilen.

Was sind Referenzprojekte, die ihr schon entwickelt habt und was waren dabei besondere Herausforderungen?

Das sicherlich bekannteste Startup, welches wir vom ersten Tag an begleitet haben ist 9flats.com. Wir haben mit ihnen zusammengearbeitet, bis das Unternehmen mehr als 100 Mitarbeiter und ein Team von mehr als 15 Entwicklern beschäftigte.
Eine große Herausforderung in diesem Projekt war neben dieser Skalierung sicherlich auch die Internationalisierung, was nicht nur die Implementierung vieler verschiedener Sprachen und Währungen beinhaltete, sondern auch die Zusammenarbeit mit 10-15 internationalen Übersetzern.
Die meisten unsere Projekte findet man auch mit einer kleinen Beschreibung auf http://railslove.com/work.

railslove_screenshot

Ihr habt kürzlich auch die Website für den frisch aus der Taufe gehobenen Elevator Pitch BW programmiert. Wie kam es dazu und wie habt ihr das Projekt in so kurzer Zeit umsetzen können?

Wir viele unserer Projekte kam der erste Kontakt auch beim Elevator Pitch BW auf einem der zahlreichen Events zustande auf dem wir vertreten sind. Wir haben mit dann ganz eng mit Johannes zusammen an den Anforderungen der App gearbeitet und schnell einen ersten Prototyp auf die Beine gestellt.

Natürlich ist so einer App nicht nach 2 Wochen schon zu 100% fertig, aber wir schauen uns jetzt mal die ersten Events an, sammeln Feedback und verbessern die Anwendung laufend um Kleinigkeiten.

Neben Eurem normalen Tagesgeschäft engagiert ihr Euch stark in der Web- und Gründerszene in Köln (z.B. mit den RailsGirls-Workshops etc.). Erzähl doch mal ein bisschen darüber.

Ja, das ist in der Tat richtig. Wir betreiben in unserem Büro auch einen kleinen Coworking-Space und richten hier immer wieder User Group treffen aus. Ab und an stellen wir auch größere Events wie zum Beispiel die RailsGirls (in Köln, Monheim und Istanbul) auf die Beine, wo wir jungen Frauen die Angst vorm Programmieren nehmen wollen. In diesem Jahr haben wir mit der Interactive Cologne unser bis jetzt größtes Event mit organisiert.
Wir als Ruby on Rails Entwickler profitieren natürlich sehr stark von Dingen wie Open Source und einer aktiven Community, von daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir auch etwas an die Community zurückgeben. Außerdem machen so Events einfach auch immer viel Spaß und man lernt ständig neue Leute kennen, was dann ja auch wieder gut für das Geschäft ist.

Warum sitzt ihr immer noch in Köln und nicht im trendigen Berlin? ;)

Das Bier ist hier einfach besser :). Nein im Ernst, auch wenn keiner von uns direkt hier in Köln geboren ist, fühlen wir uns mittlerweile alle als Kölner und ich denke, dass das Rheinland genug Potenzial bietet um auch hier eine aktive Webszene zu etablieren, woran wir ja seit Jahren tatkräftig mitarbeiten und wo sich schon einiges getan hat.
Natürlich arbeiten wir auch oft mit Berliner Startups zusammen und sind deswegen auch öfters da, so dass wir viele Kontakte in die Webszene dort haben, aber ich persönlich finde Köln einfach etwas persönlicher und herzlicher als Berlin.

Vielen Dank für die spannenden Einblicke in Eure Arbeit und weiterhin viel Erfolg!

Es ist schon so viel über den diesjährigen Pirate Summit und die Events der letzten Jahre geschrieben worden, sodass ich gar nicht richtig weiß, wo ich anfangen soll.

Wie schon letztes Jahr war das Event genial! Die Hauptorganisatoren Till Ohrmann und Manuel Koelman sowie das gesamte Pirate-Team hatten wieder ganze Arbeit geleistet und auf dem Gelände in Köln-Nippes auch gleich noch eine Zipline angebracht, mit der man schön über Odonien schweben konnte. Als Besonderheit war der Summit dieses Jahr in die Pirate Week eingebettet, sodass für jeden Startup-Interessierten etwas dabei war. Wir Stuttgarter sind schon am Samstag angereist, da wir uns zu einem kleinen Startup Weekend DACH Summit mit Vidar aus Köln und Michal aus Leipzig getroffen haben und außerdem am Sonntag am Leancamp mit viel interessantem Input teilgenommen haben. Montag war es dann endlich soweit – zwei verrückte Tage des Pirate Summit mit coolen Leuten, spannenden Talks und einer gewohnt verrückten Location begannen (parallel dazu fand außerdem noch der Corporate Startup Summit statt). Es waren wieder viele große Namen der Startup- und Unternehmer-Szene angereist, u.a. Renaud Visage, CTO von Eventbrite, und Evan Nisselson, Investor und Mentor bei Seedcamp, 500 Startups und Techpeaks.

Odonien

Meine persönlichen Hightlights waren zum einen der Auftritt von Titus Dittmann, dem Vater der deutschen Skateboard-Bewegung, am ersten Abend. Nach seiner Skater-Karriere und dem Aufbau zahlreicher Skateboard-Läden, widmet er sich nun mit Skate-Aid einer Stiftung, die in Ländern wie Afghanistan oder Tansania Kinder mit dem Skaten in ihrer Selbstverwirklichung unterstützt und versucht, eine Perspektive zu bieten. Cooler Typ und wirkliches Vorbild! Zum anderen die Keynote von Marco Boerries von Number Four am zweiten Tag, der von seinen bisherigen drei erfolgreichen Unternehmen gesprochen hat und wie er überhaupt dazu gekommen ist, diese zu gründen. Sein Schlüsselerlebnis war – welche Überraschung – dabei eine Reise ins Silicon Valley.

Boerries

Noch total im Summit-Fieber ging es dann am Mittwoch zum Pirates on a Plane Event (diesmal leider ohne Flugzeug), im Rahmen dessen wir einige Coworking-Spaces in Köln besucht haben und viele spannende Startups kennengelernt haben. Außerdem haben Oliver Thylmann, ehemals AdCloud, und Tobias Schiwek, ehemals simfy, aus dem Nähkästchen und ihren Erfahrungen geplaudert.

Etwas ganz Besonderes war auch der Ort, an dem wir diesmal übernachtet haben: The White Rabbits Mansion. Von vielen schon im letzten Jahr hoch gelobt, wollten wir uns das dieses Jahr nicht entgehen lassen. Und ja, alle hatten Recht: Die Mansion ist einer der coolsten Orte, den ich in Köln bisher besucht habe, eine Mischung aus Coworking-, Hostel-, Coaching- und Wohlfühlspace. Vielen Dank an Dirk und sein Team für die unvergessliche Zeit!

Rabbits Mansion

Die Tage in Köln waren also rundum gelungen. Wir kommen gerne wieder!

Auf Facebook haben wir außerdem ein Foto-Album zur Pirate Week angelegt.

Am 13. März 2013 finden die ersten Startupbootcamp Open Pitch Days in Köln statt. Nutzt die Chance, um euch bei einem der wichtigsten europäischen Accelerator-Programme mit eurem Startup vorzustellen!

Nähere Informationen gibt es direkt auf der Website von Startupbootcamp.
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Open Pitch Days are informal events where startups can pitch their companies to Startupbootcamp and experienced mentors. The aim is to add value to all startups pitching by providing instant feedback, and to find top-notch startups relevant for the Startupbootcamp accelerator programs. The Open Pitch Days are therefore also used as part of our screening process. In addition, all teams chosen to take part in Open Pitch Days are awarded with $250 AWS credits courtesy of our Global Open Pitch Days partner Amazon.

Startupbootcamp Berlin are going to Cologne as part of their Global Open Pitch Day Tour on the 13th of March. If your startup is in the neighborhood, put aside your visit to the Cologne Cathedral and take the chance to pitch your startup to a panel of high profile mentors.

Startupbootcamp is a 3 months acceleration program that focuses on exposing and connecting startups to our expanding community of top-level mentors and advisors. At the end of the program, startups get the chance to pitch to top angel investors and venture capitalists for funding at the Investors Demo Day.

Anfang der Woche fand der zweite Pirate Summit in Köln statt. Schon im Voraus wurde das Event ordentlich gehypt, auch weil die Tickets nicht ohne Bewerbung zu bekommen waren. Außerdem klang in der Community noch die Begeisterung vom letzten Jahr nach. Ich als Neuling merkte früh, dass da sich da was ganz Besonderes zusammenbraut. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Am Montagmorgen kamen wir mit einigen anderen Stuttgartern in Odonien an, einer Mischung aus überdimensionaler Werkstatt, Schrottplatz und kreativem Hub in Köln-Nippes. Versammelt hatten sich viele namhafte deutsche Gründer und Investoren, aber auch viele aus dem europäischen und weltweiten Ausland. Das machte die Atmosphäre zu etwas Besonderen mit viel Aufbruchsstimmung.

Ganz lässig wurden wir durch die Oberpiraten aka das Orga-Team begrüßt. Mein ausdrücklicher Respekt gilt dem Team, welches ein Event sondergleichen organisiert hat und dabei ganz cool alle Besucher davon überzeugte, dass einzig die brennende Leidenschaft zählt, um etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Mein persönliches Highlight war am ersten Tag der Auftritt von Morten Lund, u.a. Mitgründer von Skype, aber auch durch einige (professionalle und private) Abstürze Gezeichneter. Mit etwas zu offensichtlicher Gleichgültigkeit erzählte er von seinen aktuellen Projekten und machte dabei klar, dass wir uns nichts vormachen sollten, das Startup-Business ist nun mal f*** hart und nicht immer kann man gewinnen.

Die gesamte Veranstaltung war gekennzeichnet von unheimlich guten Gesprächen mit interessanten Leuten, guten Show-Einlagen und viel Entspanntheit, die vielen Startup-Events leider oft schon abhanden gekommen ist. Am ersten Abend wurde dementsprechend auch bis lang in die Nacht diskutiert und gefeiert; die Szene feierte sich selbst und die Verabschiedung von der old economy und dem Stereotyp des corporate guy.

Die Veranstaltung war wirklich spitze und es ist schön zu sehen, dass sich auch außerhalb Berlins eine beachtenswerte und authentische Startup-Szene etabliert. Ich kann es kaum erwarten, wenn es nächstes Jahr wieder heißt „Are you a pirate?“.

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Es gibt außerdem schon einige Blogbeiträge zum Event, die einen super Einblick in das Geschehen geben. Wer mehr erfahren möchte, liest z.B. Who knew that Germany could be so cool? von Milo Yiannopoulos oder Wunderkit und der Berlin-Hype lieferten viel Gesprächsstoff von Martin Weigert.