Am 11. April 2022 findet der Open Innovation Kongress Baden-Württemberg bereits das siebte Mal in Folge statt. Von 09:30 Uhr bis 17:00 Uhr stehen die Türen des Haus der Wirtschaft BW in Stuttgart offen. Auch eine Online-Teilnahme an den Keynotes und Panels ist möglich. Das Motto „Transform4Future: Nachhaltig und Digital“ steht beim diesjährigen Kongress im Vordergrund. Der Open Innovation Kongress Baden-Württemberg hat sich zu einer der größten öffentlich finanzierten Open-Innovation-Veranstaltungen in Deutschland etabliert. Auf dem diesjährigen Kongress können alle Teilnehmer:innen erfolgreiche Kollaborationen von Unternehmen und verschiedenen Wirtschafts- und Forschungszweigen kennenlernen. Es werden Trends bei zukunftsweisenden Innovationen aufgezeigt und Möglichkeiten zum Wissensaustausch und zur Vernetzung mit der Open Innovation Community angeboten.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut finden Keynotes von Dr. Michael Groß, dem mehrfachen Olympiasieger und Weltmeister im Schwimmen, Geschäftsführer Groß & Cie. GmbH, Prof. Dr. Katharina Hölzle, Professorin für Technologiemanagement und Arbeitswissenschaft der Universität Stuttgart, Institutsleiterin Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Prof. Reinhold Geilsdörfer, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung und Mitglied im Konsortium des Innovationsparks KI Baden-Württemberg / Heilbronn und Maarten Bosch, CEO des niederländischen Startups Mosa Meat, Pionier im Bereich künstliches Fleisch, satt.

Am Nachmittag stehen spannende Podiumsdiskussionen zu den Themen „Future Food”, „OI 4 Future Tech“ und „Dreamteam Venture Capital & OI“ auf dem Programm.

Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

Bis zum 31. März 2022 können sich Kommunen und interkommunale Zusammenschlüsse für die dritte Ausgabe des Landeswettbewerbs „Start-up BW Local – gründungsfreundliche Kommune“ bewerben. Der Landeswettbewerb leistet einen positiven Beitrag zur Erhöhung der Gründungsdynamik in Baden-Württemberg und steigert die Sichtbarkeit der Maßnahmen und des Engagements der Vertreter:innen der Akteure auf kommunaler Ebene. Der Landeswettbewerb ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der Konzeptionsphase erarbeiten die Kommunen ein Konzept mit Maßnahmen zur regionalen Gründungsförderung. Bereits in der Konzeptionsphase können die Kommunen ein Förderangebot von bis zu 2500 Euro in Anspruch nehmen. Interkommunale Projekte können während der Konzeption mit bis zu 5000 Euro unterstützt werden.

Nach der Konzeptionsphase pitchen die Kommunen die in Phase 1 erarbeiten Konzepte vor einer Jury aus Unternehmer:innen mit Gründungserfahrung und Fachexpert:innen. Die überzeugendsten Konzepte erhalten die Auszeichnung „Landeswettbewerb Gründungsfreundliche Kommune – Ausgezeichneter Ort 2022/2023“. Neben der Auszeichnung erhalten die drei besten Konzepte jeweils zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro.

Hier findest du weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung.

Das Social Impact Lab, der gemeinnützige Inkubator aus Stuttgart, begleitet Startups, die einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen wollen, auf ihrem Weg zur Marktreife. Sie setzten den Grundstein für eine erfolgreiche Gründung. Doch das Social Impact Lab ist nicht nur in Stuttgart aktiv. Die Social Impact gGmbH baut seit 2011 deutschjandweit Social Impact Labs auf, in denen Gründungs-, Vernetzungs-und Qualifizierungsprogramme angeboten werden. Neben Raum für Coworking, Coaching & Workshops sowie Events, bieten die Labs auch eine hervorragende Möglichkeit zum Networken. In den inspirierenden und lebendigen Hotspots für SocialInnovation haben Startups mit den Schwerpunktthemen ökologische und soziale Nachhaltigkeit die Möglichkeit an ihren Projekten zu arbeiten. Social Impact betreibt aktuell zehn Social Impact Labs und Gründungszentren bundesweit. zu finden sin diese in Berlin, Beelitz-Heilstätten, Bonn, Bremen, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Potsdam und Stuttgart.

Wenn du dich für social Entrepreneurship interessierst, dann schau gerne bei deinem Social Impact Lab vorbei.

Businessinsider hat anhand einer Prognose von GP Bullhound eine Übersicht der Top 16 Startups aus Deutschland, die einer baldigen Milliardenbewertung bevorstehen, veröffentlicht. Jährlich veröffentlich GP Bullhound eine Liste mit 100 sogenannten „Soonicorns“ aus 14 europäischen Ländern. Die aktuellste Ausgabe hat ergeben, dass 16 Startups der Top 100 aller analysierten Startups aus Deutschland kommen. Den ersten Platz der 16 Startups, die kurz davor stehen Unicorn zu werden, die also einer Milliardenberwertung bevorstehen ohne schon an der Börse zu sein, belegt das Stuttgarter Startup Anydesk. Anydesk entwickelt eine Fernwartungssoftware für Unternehmen. Weltweit verwenden Millionen von IT-Experten Anydesk, um sich aus der Ferne mit den Geräten ihrer Kunden zu verbinden, um bei technischen Problemen zu helfen. Bei der letzten Finanzierungsrunde im November 2021 konnte das Stuttgarter Startup 60 Millionen Euro einsammeln.

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg auf dem Weg zum Unicorn!

Wir haben unserem langjährigen Mitglied Roman Deringer unsere Fragen gestellt. Roman ist 35 Jahre alt, ist hier in Stuttgart aufgewachsen und war nach Abitur und Zivildienst anschließend für 12 Jahre studien- und arbeitsbedingt in der Welt unterwegs. Vor 3 Jahren ist er zurück nach Stuttgart gezogen und hat seine Beratungsgesellschaft, die RD Consulting, mit den Beratungsschwerpunkten M&A und Venture Capital gegründet. Neben M&A- und Nachfolgeprojekten beschäftige er sich schwerpunktmäßig mit der Beratung von Startups bei der Vorbereitung und Durchführung von Finanzierungsrunden. Insbesondere unterstützt er Startups bei der Erstellung und Plausibilisierung der Business- und Finanzpläne, der Suche und Ansprache von potenziellen Investoren sowie der Verhandlung und Ausgestaltung von Beteiligungsverträgen.

Unsere Fragen an Roman:
Was ist deine Rolle bei Startup Stuttgart e.V. und seit wann bist du im Verein?
„Ende 2020 bin ich als Fördermitglied bei Startup Stuttgart eingestiegen und habe zunächst mehr
passiv als aktiv den Verein unterstützt. Seit Anfang 2022 bin ich ein aktives Vereinsmitglied geworden
und unterstütze bei der Organisation unserer anstehenden Startup-Events. In diesem
Zusammenhang ist mir der persönliche Austausch mit den Stuttgarter Startups sowie die Vernetzung
zwischen den lokalen Startups und dem regionalen Mittelstand ein wichtiges Anliegen. Entsprechend
möchte ich mich bei diesen zwei Themen verstärkt einbringen und mit Startup Stuttgart e.V. die
Erfolgschancen unserer heimischen Jungunternehmer:innen erhöhen.“


Was zeichnet die Stuttgarter Startup Szene deiner Meinung nach aus?
„Stuttgart war schon immer ein Hotspot für Innovation und das sollte sich meiner Meinung nach auch
in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels nicht ändern. Stuttgarter Startups haben ihre Stärken
traditionsbedingt und aufgrund der lokalen Industrie sowie Forschungseinrichtungen in den
automobil- und maschinenbaunahen Branchen. Allerdings haben Stuttgarter Startups in den letzten
15 Jahren auch bewiesen, dass wir in den Themen eCommerce, Marketplaces, B2B Software
Solutions, MedTech, Entertainment und FinTech disruptiv und erfolgreich sein können, sodass sich
die Stuttgarter Startup Szene in Deutschland nicht zu verstecken braucht. Nicht umsonst sind wir in
Baden-Württemberg auch als „das Land der Tüftler“ bekannt.“


Was ist deine Zukunftsvision für das Stuttgarter Startup Ökosystem?

„Für die Zukunft wünsche ich mir persönlich eine stärkere Verzahnung und Vernetzung unseres
regionalen und weltweit oft herausragenden Mittelstands mit den Startups vor Ort. Das Thema
Corporate Venture Capital ist längst kein Privileg der Großkonzerne mehr, sondern bietet auch vielen
Mittelständlern die Möglichkeit sich aktiv an Innovationen aus der Region zu beteiligen und diese
stärker voranzutreiben. Oft fehlt es hier an Zugang und Knowhow im Bereich Venture Capital, und
genau deshalb möchte ich mich auch zukünftig verstärkt dafür einsetzen, dass das Stuttgarter Startup
Ökosystem nicht nur von unseren lokalen Großkonzernen, sondern vielmehr auch vom regionalen
Mittelstand und den sog. „Hidden Champions“ profitiert.“

Vielen Dank Roman!

Am Mittwoch, den 30. März 2022, veranstaltet die KIT Gründerschmiede von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr ein Event zum Thema Rechtlicher Schutz von Geschäftsideen. Anwalt Nico Arfmann ist Experte auf diesem Themengebiet und zeigt in seinem Fachvortrag rechtliche Möglichkeiten und Grenzen beim Schutz von Geschäftsideen auf.

Der rechtliche Schutz eines neuen Produkts oder eines neuen Geschäftkonzepts ist ein immer wiederkehrendes Problem für Startups. Nico Arfmann erzählt in seinem Vortrag, was man tun kann, damit Dritte die Idee nicht ebenfalls nutzen und man damit langfristig an der eigenen Idee wirtschaftlich partizipieren kann. Anschließend zum Vortrag gibt es die Möglichkeit zum Austausch in Form eines Q&A.

Das Event findet unter 2G Bedingungen live am KIT statt und wird auch online übertragen. Hier kannst du online teilnehmen.

Bis zum 28. März 2022 kannst du dich für die Startup Challenge im Rahmen der „Fabrik des Jahres“ mit deiner Lösung für Herausforderungen in der Produktion oder deinem innovativen Produkt bewerben. Am 10. und 11. Mai haben drei Startups dann die Möglichkeit, ihre Idee vor einem Fachpublikum zu pitchen und wichtige Kontakte in die Industrie zu knüpfen. Die „Fabrik des Jahres“ zählt zu den renommiertesten Industrie-Wettbewerben in Europa, bei dem viele große Industrie-Unternehmen zusammenkommen. In den vergangen drei Jahren wurden nahmenhafte Unternehmen wie die Siemens AG, Volkswagen Slovakia a.s. und die Mercedes-AMG GmbH zur „Fabrik des Jahres“ gekürt. Für euch als Startup bietet das Event eine einzigartige Möglichkeit zum Netzwerken.

Egal ob dein Startup eine Lösung für eine Effizienzsteigerung der Anlagen bietet oder nachhaltige Materialien herstellt, die innovativsten Lösungen und Technologien für das Produktionsumfeld werden bei der „Fabrik des Jahres“ großen potentiellen Industriepartnern vorgestellt.

Zu gewinnen gibt es für Startups außerdem einen Ausstellungsplatz beim Kongress „Fabrik des Jahres“, bei dem Entscheider:innen aus der Produktion zum Gespräch einladen.

Hier kannst du dich mit deinem Startup kostenlos bewerben.

Das Stuttgarter Startup kernique hat es in den diesjährigen Rising Stars Report der Food & Beverage Innovators geschafft. Der Rising Stars Report erscheint jedes Jahr im Frühling und präsentiert vielversprechende sowie aufstrebende Food- und Getränke-Startups. Mit dem Report wollen die Herausgeber, die „Food & Beverage Innovators“, Gründer:innen von aufstrebenden Food-Startups kostenlos dabei helfen, von Händlern, Investor:innen, Kund:innen und Partnern entdeck zu werden. Die internationale Community mit Mitgliedern aus der Food-Startup-Szene in Deutschland, Österreich und der Schweiz lädt alle Interessierten dazu ein, kostenlos Mitglied der Community zu werden.

Das Stuttgarter Startup kernique, das vergangenen Monat erfolgreich seine Crowdfunding Kampagne beenden konnte, ist dieses Jahr zum ersten mal im Report erschienen. Kernique produziert vegane bio Nuss Bites und verzichtet dabei auf Zucker, Allergene und künstliche Zusätze. Die Vision des Stuttgarter Startups ist eine Gesellschaft, die ihre eigene Gesundheit und die ihrer Umwelt wertschätzt. Um diese Vision weiterverfolgen zu können, wurden bei der vergangenen Crowdfunding Kampagne über 30 000 Euro gesammelt.

Die erfolgreiche Kampagne und das erscheinen im Rising Stars Report bietet dem Startup optimale Voraussetzungen, um weiter wachsen zu können.

Bis zum 22. März 2022 haben Startups aus dem Energiesektor die Möglichkeit, sich für die „Pitch and Ask-us-Anything Session“ der KIT-Gründerschmiede anzumelden. Die KIT-Gründerschmiede widmet sich der Entwicklung und Förderung von Unternehmer:innen, die Innovationen zum Erfolg führen.
Startups bekommen bei der „Pitch and Ask-us-Anything Session“, bei der das Thema Energie im Fokus steht, die Gelegenheit, ihre Ideen zu pitchen. Dabei erhalten sie wertvolles Feedback und ihr haben die Möglichkeit, sämtliche Fragen über Fundraising und Venture-Capital zu stellen. Dr. Till Stenzel, Venture Partner bei SET Ventures, und Johannes Weber, Investment Manager bei HTGF, stehen dabei mit ihrer Expertise zur Verfügung.
Stattfinden wird die Veranstaltung am 25. März 2022 von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Hier kannst du dich mit deinem Startup bis zum 22. März 2022 anmelden.

Morgen, am 11. März 2022, findet ab 09:00 Uhr die Scale Up Academy statt. Die Scale Up Academy ist die Weiterbildungs- und Impulsplattform der EnBW für Startups und Innovationsteams. Bei der morgigen Veranstaltung spricht die selbständige Unternehmerin, Beraterin und ehemalige Investmentmanagerin Ruth Cremer, die auch bei „Die Höhle der Löwen“ als Team Coach agiert, darüber, wie der perfekte Investorenpitch gelingt. Beim ersten Gegenübersitzen von Startups und Investor:innen sollte nicht nur das Geschäftsmodell überzeugen, sondern auch durch Zahlen die Wachstumsstrategie und der Hebel dafür klar werden.

Wenn du dabei sein möchtest und lernen möchtest, wie du bei deinem Pitch alles innerhalb von einer Minute auf den Punkt bringen kannst, dann melde dich hier kostenlos an.