Pim Ampikitpanich ist 31 Jahre alt und kommt aus Thailand. Vor 10 Jahren kam sie zum Studieren nach Deutschland und hat direkt nach dem Studium KONKRUA gegründet.
KONKRUA bietet Thai-Kochboxen an, die den echten Geschmack Thailands nach Deutschland bringen. Ergänzt durch frische Zutaten wie Gemüse und Fleisch, entstehen daraus in etwa 30 Minuten authentische Thai-Gerichte. Die qualitativ hochwertigen Zutaten für die sechs Kochboxen stammen direkt aus Thailand, sorgfältig von Pim ausgewählt. Heute wohnt sie Stuttgart, verbringt aber auch sehr viel Zeit in Thailand, um vor Ort die Qualität der Produkte sicherzustellen und um den Kontakt mit meinen Partnern zu pflegen.

Wir haben Pim unsere Fragen gestellt:

Wie bist du auf die Idee zu KONKRUA gekommen?

„2011 zog ich für mein Studium (strategisches Marketing) nach Deutschland. Statt auswärts zu essen, kochte ich daher meist zusammen mit meinen Kommilitoninnen zu Hause. Eine der größten Herausforderungen dabei war jedoch, an die richtigen Zutaten zu kommen. Doch genau diese machen am Ende den Unterschied und sorgen für den authentischen Geschmack. Die Kommilitoninnen liebten meine Gerichte. So entstand die Idee für mein Startup KONKRUA: Kochboxen, mit denen das thailändische Essen zu Hause genauso schmeckt wie in Thailand.“

Was unterscheidet die Zutaten in KONKRUA Thai Kochboxen von in Deutschland erhältlichen Gewürzen und Zutaten?

„Das Geheimnis des authentischen Geschmacks sind die Originalzutaten aus Thailand. Sie sind dort gewachsen, produziert und werden vor Ort verarbeitet. Daher reise ich auch regelmäßig nach Thailand, schaue mir lokale Produktionsstätten an und kenne viele Bauern persönlich. Auch die Bambus- und Schilfgrastaschen der Kochboxen sind in liebevoller Handarbeit geflochten. Damit unterstützen wir ältere Frauen in strukturschwachen Regionen Thailands. Jede einzelne Zutat muss den härtesten Anforderungen stand halten. Es war zum Beispiel gar nicht so leicht, eine Sojasauce ohne Konservierungsstoffe zu finden. Frischer Palmzucker ist weich und schmeckt eher mild süß mit leckerem karamellartigem Beigeschmack. Deswegen ist KONKRUA Palmzucker weich und weniger süß. Anders als die meisten harten Palmzucker in vielen Asienladen, weil darin so viele Zucker gemischt sind.“


Wie bist du in die Fernsehserie „Die Höhle der Löwen“ gekommen und was konntet ihr daraus mitnehmen?

„Ich habe nie gedacht, dass ich eine Chance bei der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ habe. Als das Sony Team mich kontaktierte und fragte, ob ich Interesse am Casting habe, habe ich mich sofort beworben. Ich hatte eigentlich nie große Hoffnung oder Erwartung dabei. Ich wollte nur mein Bestes geben und die Löwen und so viele Menschen wie möglich mit meinem leckeren Essen begeistern. Das höchste Ziel war es, mit den Löwen zu arbeiten und von ihnen zu lernen, wie man sein Geschäft auf ein anderes Niveau bringen kann.

Es war eigentlich ein sehr stressiges Jahr für mich… Man muss Risiko und Chance abwägen und man muss so viele wichtige Entscheidungen treffen. Ich habe mich durch Die Höhle der Löwen sehr viel weiterentwickelt und viel gelernt. Ich bin mutiger und habe mehr Durchhaltevermögen. Allein für die Erfahrung aus der Show hat sich der ganze Stress schon gelohnt.“

Was sind deine Tipps für andere Gründer:innen?

„Wenn du alles leidenschaftlich und authentisch aus deinem Herz machst, werden das die Leute spüren.“

Was ist deine Zukunftsvision mit KONKRUA?


„Wenn jemand an thailändisch kochen denkt, soll man direkt an KONKRUA denken. Ich strebe ein langsames und gesundes Wachstum an, bei dem Wertschätzung und Hingabe für jedes einzelne Produkt im Vordergrund stehen – ohne Kompromisse bei Geschmack, Qualität und Nachhaltigkeit.

Ich werde alles genauso weiter tun wie vor der Show. Weiterhin gute Produkte für meine lieben Kunden entwickeln und für die Kunden da sein, wenn Sie etwas von KONKRUA brauchen. Selbstverständlich ist es für ein Business wichtig Geld zu verdienen. Aber ich habe mir persönlich als Ziel gesetzt, dass dies in keiner Weise auf Kosten von Authentizität, Qualität oder Ausbeutung von Natur oder Menschen passieren darf. Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber meinen Kunden aber auch meinem Heimatland und den Menschen dort bewusst. Ich möchte einen Beitrag leisten, dass ihre Tradition, Kultur und Kulinarik authentisch im Ausland präsentiert wird.“

Vielen Dank Pim und weiterhin ganz viel Erfolg!

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