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Durch die aktuelle Gefahr durch Covid-19 sind einige deutsche Unternehmen dazu übergegangen, ihrer Belegschaft das Home-Office zu ermöglichen. Bereiche und Branchen in denen dies nicht möglich ist, sind vor eine harte Probe gestellt. Im Gespräch mit dem Baden-Württembergischen Wirtschaftsministerium haben wir über Liquiditätsengpässe und Maßnahmen des Landes gesprochen.

Das Baden-Württembergische Wirtschaftsministerium schaltet nun endgültig in den Krisenmodus. Hierfür werden nicht kritische Projekte zurückgestellt und das Krisenteam in seiner Größe fast verdreifacht. Das oberste Ziel des Wirtschaftsministeriums ist derzeit, dass – egal ob junges oder altes Unternehmen – jeder zu der benötigten Liquidität kommt, um diese harte Zeit zu überstehen. 

Im Rahmen dieser Herausforderungen wurde auf den 3-Stufen-Plan des Bundes verwiesen. Nach den etablierten Unterstützungsmaßnahmen (Stufe 1) wurde seit dem 13.3. die zweite Stufe eingerichtet. Dieses umfasst auch das Bundespaket für die Wirtschaft, welches aktuell 460 Mrd. € umfasst. So sagte auch Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium: „Wir haben stark darauf geachtet, dass die Banken auch schnell Mittelzusagen geben können, ohne beim überwiegenden Teil der Darlehen auf eine zweite Entscheidung des KfW zu warten“. Aktuell wird erarbeitet, in welchem Rahmen das Land diesen Schirm für Baden-Württemberg weiteraufspannen kann, wobei hier vor allem auch darauf geachtet wird, wem nicht schon vom Bund geholfen wird. 

So sagte auch unser Gesprächspartner vom Baden-Württembergischen Wirtschaftsministerium, dass zinsgünstige Liquiditäts-Kredite sowie ggf. Zuschüsse von der L-Bank beantragt werden könnten. Bei fehlenden oder nicht ausreichenden Sicherheiten kann die Finanzierung durch eine Bürgschaft gegenüber der Hausbank des Unternehmens unterstützt werden. Dabei steht jedoch das Hausbankprinzip weiterhin im Mittelpunkt und ist der Dreh- und Angelpunkt solcher Anträge.
Ein Beispiel für eine mögliche Soforthilfemaßnahme ist die Kombination aus dem Liquiditätskredit und der Kombi Bürgschaft der Bürgschaftsbank B-W oder der L-Bank. Hierbei sind Risikoübernahmen von zwischen 50 % und bis zu 80% möglich.

Die Frage wird sein, ob die „nur“ 80%ige Haftungsfreistellung für die Hausbank reichen wird. In unseren Gesprächen mit mehreren Banken stellte sich heraus, dass dies höchstens für vor der Corona-Krise gut laufende Unternehmen nun hilfreich sein könnte. Denjenigen, die vorher schon kaum überlebensfähig waren, werden auch diese staatlichen Maßnahmen voraussichtlich kaum helfen auch wenn zumindest von staatlicher Seite die Kreditvergabemechanismen aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation deutlich gelockert werden. Vorrangiges Ziel aber auch von staatlicher Seite ist die „Rettung“ der vor der Krise gesunden Unternehmen.

Neben den bereits bekannten Angeboten wie dem Kurzarbeitergeld für Mitarbeiter und das Arbeitslosengeld für Selbstständige, ist derzeit auch ein „Kurzberatungsprogamm“ im Gespräch, um bei Liquiditätsdarlehen für Kleinunternehmer Hilfe im „Papierkrieg“ anzubieten.

Baden-Württemberg schaut auch derzeit auch zu den anderen Ländern und versucht, funktionierende Programme zu übernehmen. Hierbei liegt der aktuelle Fokus nach der „Bundes-Bazooka“ auf einer „Länder-Schrotflinte“, um möglichst vielen kurzfristig zu helfen. Feinjustierung müssen dabei hintenanstehen und werden laufend implementiert.
Wichtig ist auch, dass derzeit die 3-wöchige-Insolvenzmeldepflicht für Unternehmen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt wurde. Dies, so Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD), „(…) solle verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossene Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen“. Diese Verlängerung ist voraussichtlich an einige Bedingung geknüpft, so auch, dass der Insolvenzgrund mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zusammenhängt.

Weitergehend wird der Fokus der meisten Startups darauf liegen, ihre Liquidität sicherzustellen. Das kann heißen, vorher aufgebaute Cash-Positionen während der Krise zu nutzen, weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu beleuchten und Kosten für den Zeitraum zu senken. 

Update:
Der Bund hat inzwischen ein Fond für die Mini-Firmen und Selbstständige auf den Weg gebracht. Dieser wird vorraussichtlich am Montag im Eilverfahren von der Regierung beschlossen.  Aus Teilnehmerkreisen hieß es, im Gespräch seien Zuschüsse von 9000 bis 10.000 Euro für Firmen bis 5 Beschäftigte und bis zu 15 000 Euro für Firmen bis zehn Beschäftigte – für eine Dauer von bis zu 3 Monaten.
So auch der DIHK-Präsident Eric Schweitzer: „Wenn der Umsatz über Nacht auf Null rauscht, stehen sonst hunderttausende Unternehmen, Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständige innerhalb von Wochen vor dem Nichts. Sie brauchen jetzt innerhalb von Tagen eine Perspektive, mit ihrem Geschäft die unverschuldete Corona-Krise die nächsten Monate überstehen zu können.“
Der Fond soll 40 Mrd. € umfassen, wobei 10 Mrd. € für Zuschüsse markiert sind und 30 Mrd. € in Form von Zinsgünstige Darlehen ausgegeben werden sollen.

Wir wünschen euch allen viel Erfolg und Durchhaltevermögen, vor allem aber: Bleibt Gesund und minimiert die Chancen, euch anzustecken!

Dein Startup will im digitalen Business richtig durchstarten? Was Dir noch fehlt ist Kapital? Dann bewirb Dich noch bis zum 10. Februar für den 8. Karlsruher Venture Day.

Wann: 09.03.2016
Wo: KunstWerk, Amalienbadstraße 41, 76227 Karlsruhe-Durlach

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an Startups aus dem IT-, Web- und Software-Bereich. Startups können sich bis Freitag 10. Februar 2017 mit einem kurzen überzeugenden Onepager oder Pitchdeck für die Teilnahme bewerben. Eine Jury, bestehend aus erfahrenen Investoren, wählt aus allen Einreichungen die pitchenden Teams aus. Zugriff auf Eure Bewerbung haben lediglich die Jury und die Investoren, denen ihr während der Veranstaltung Eure Geschäftsidee vorstellt. Diese werden Eure Daten und Angaben selbstverständlich vertraulich behandeln. Die ausgefüllte Bewerbung (Pitchdeck oder Onepager) bitte an ba(at)cyberforum.de schicken.

Weitere Infos gibt’s unter: www.venture-day.de

Hightech-Unternehmensgründungen haben in den frühen Phasen der Unternehmensentwicklung oftmals Schwierigkeiten eine Finanzierung zu erhalten. Der als Public-Private Partnership geführte High-Tech Gründerfonds (HTGF) hat sich mittlerweile als wichtige Finanzierungsalternative für innovative Gründungsprojekte in der Seedphase entwickelt. Dabei werden bis zu 500.000 Euro in Form einer offenen Beteiligung kombiniert mit einem Nachrangdarlehen zur Verfügung gestellt.

Um mit dem High-Tech Gründerfonds ins Gespräch zu kommen, bietet bwcon in Zusammenarbeit mit der TTI Technologie Transfer Initiative der Universität Stuttgart, der BIOPRO GmbH, der Universität Tübingen, der Hochschule für Medien und den Business Angels Region Stuttgart einen HTGF-Sprechtag am 25. Februar 2015 an der TTI Stuttgart an. Dabei stehen Investmentmanager des HTGF Gründerteams für persönliche 45-minütige Beratungsgespräche zur Verfügung. Ziel ist es Geschäftsmodelle und Gründungsprojekte zu bewerten und auf ihre Eignung für eine Finanzierung durch den HTGF zu prüfen, sowie den Unterstützungsbedarf zu identifizieren und ggf. mit den Interessenten weitere Schritte zu planen.

Zielgruppen:
– Gründungs- und Forscherteams in der Vorgründungsphase. Diese sollen für die Finanzierungsalternative HTGF sensibilisiert werden. Hier kann mit der Sprechstunde der Entwicklungsbedarf bis zur „Finanzierungsreife“ identifiziert werden.
– Gründerteams, die nach einer Seed-Finanzierung suchen.

Wenn Sie Interesse an einem Sprechstundentermin haben, melden Sie sich bitte bis zum 13. Februar mit dem OnePager unter cremer(at)bwcon.de an.

Anhand des OnePagers wird in Abstimmung mit dem HTGF über die Vergabe der Sprechstundentermine entschieden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für weitere Informationen klicken sie hier: http://www.bwcon.de/6385.html

Bei welchem Vorhaben passt welche Finanzierung am besten? Was sind die Voraussetzungen für eine optimale Unterstützung und auf was ist zu achten?
Es werden in der Veranstaltung die Finanzierung über den High-Tech Gründerfonds wie auch allgemeine Venture-Finanzierungen dargestellt sowie die relative neue Form des Crowdfunding als innovative Finanzierungsalternative für Startups.

Datum, Zeit: 21. Oktober 2014, 17:00-18:30 Uhr
Ort: Technologiezentrum der Universität Stuttgart-Vaihingen, Nobelstr. 15, 70569 Stuttgart

Referenten:
Marvin D. Andrä, High-Tech Gründerfonds
Mario Buric, Crowd Nine

Anschließend Get2Gether

Bitte meldet Euch bis zum 20.10.2014 bei Claudia Böhnke von der TTI für das Event an: claudia.boehnke(at)tti-stuttgart.de

Nachdem das erste smoope Lab auf sehr gute Resonanz gestoßen ist, geht es nun schon in die Fortsetzung und das Team von smoope stellt erneut 10 Plätze für die Stuttgarter Community zur Verfügung.

Das einzige, was ihr tun müsst, um dabei zu sein: Einen Tweet auf Twitter senden, der @smoopeservice und #smoopeLabs enthält. Die 10 ersten Tweets mit den besten Begründungen erhalten eine Einladung zur Veranstaltung. First come, first serve! (Deadline für die Aktion: Freitag, 26.9.2014, 20 Uhr)

Hier noch die Details zum Event:
Termin: 2. Oktober, 19 Uhr
Location: smoope Office, Stuttgart (Invite-only!)
Thema: „Show me the money“
Gast: Investment-Manager vom High-Tech Gründerfonds
Ablauf: Ankunft/Intro-Runde, 60-minütige Frage-Antwort Runde (Fundraising/Pitching, VC-Perspektive, Do’s & Don’ts), Netzwerken/ Austausch
Sonstiges: smoope sorgt wieder für’s leibliche Wohl (Snack und Getränke)

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Der High-Tech Gründerfonds ist der aktivste VC in Deutschland (siehe auch aktuellen Gründerszene-Artikel zum Thema). Das Team von smoope kann definitiv sagen, dass der HTGF nicht nur sehr aktiv ist, sondern auch viel Qualität mitbringt: Fast 300 Investments seit der Auflage, viele große Unternehmen im Hintergrund und ein unschlagbares Netzwerk, das jedem Portfolio-Unternehmen zu Gute kommt.

Gleich zwei Startups aus dem „Neckar Valley“ vermelden aktuell erfolgreiche Finanzierungsrunden und sichern sich Beträge im sechsstelligen Bereich.

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Bereits gestern vermeldete die smoope GmbH, dass der High-Tech Gründerfonds (HTGF) gemeinsam mit einem weiteren Business Angel in das Unternehmen investiert. Das im Oktober 2013 gegründete Startup hat eine Lösung entwickelt, die die Business-To-Consumer Kommunikation neu definiert. Unter dem Motto “Service To Go” wird das Prinzip des Instant Messagings dafür genutzt, Unternehmen mit ihren Kunden zu vernetzen – mobil, diskret und sicher. Das Kapital soll für die Erweiterung des Teams, Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sowie die technologische Weiterentwicklung genutzt werden.

Gegenüber StartUp Stuttgart äußerte sich Eleftherios Hatziioannu:

Es freut uns sehr, dass wir jetzt mit dem HTGF einen starken Partner an unserer Seite haben. Der Fonds hat seit seiner Auflage Hunderte Startups unterstützt und besitzt wichtige Erfahrungswerte und ein unschlagbares Netzwerk. Mit smoope ist nun auch die Stuttgarter Startup-Szene wieder im Portfolio des HTGF vertreten. Wir können eben alles ausser Hochdeutsch – vor Allem aber ‚Service To Go'“

Ein weiteres Investment wurde heute bekannt: Mauz & Wauz, der Aboservice für Hunde und Katzen, ist noch kein Jahr alt, kann sich aber schon über ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk freuen: Für weiteres Wachstum und die Realisierung strategischer Ziele erhält der Spezialist im Bereich der tierischen Überraschungsboxen eine Finanzierungsrunde. Mithilfe der Finanzspritze im mittleren sechsstelligen Bereich will Mauz & Wauz die Markenbekanntheit erhöhen und sich noch stärker im Boxensegment für Hunde und Katzen etablieren. Neben dem Wachstum stehen auch lange vorbereitete Kooperationen, die Expansion in europäische Märkte und auch eine eigene Enterprise- Shop-Systemlösung kurz bevor, die auch für Kooperationspartner im E-Commerce- Bereich nutzbar ist. Mauz & Wauz bereitete die nächsten Schritte lange und behutsam vor und will nun mit dem frischen Kapital diese mit Nachdruck verfolgen und erreichen.

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Wie wir von Thomas Poschen erfahren haben, kommt das Investment aus dem privaten Umfeld der Gründer und möchten die Investoren im Hintergrund bleiben.

„Die Finanzierungsrunde ist auch das Ergebnis guter Arbeit und drückt Vertrauen in unser Geschäftsmodell aus. So können wir gestärkt die vielen Ziele verfolgen, die wir in den letzten Monaten behutsam vorbereitet haben.“

Wir gratulieren beiden Startups zu ihrem Erfolg und wünschen gutes Gelingen für die weiteren Vorhaben. Wir freuen uns darauf, dann demnächst über die weiteren Erfolgsmeldungen zu berichten ;)

Bildquelle Flickr markus CC by SA 2.0 | http://bit.ly/1rhVAQZ | http://bit.ly/1l0XxO3

Gründer plagen häufig sehr ähnliche Fragen. Gemeinsam mit StartUp Stuttgart laden die Rechtsanwälte von SGT in Stuttgart am 14. März ab 17 Uhr Startups, Gründer und solche, die es werden wollen zu einem informellen After Work Legal Plausch ein. Diesmal soll es vorwiegend um die Themen Finanzierung und Gesellschaftsrecht (Gesellschaftsvertrag – Investoren – Exit) gehen. Jeder ist herzlich willkommen, mit oder ohne juristische Frage. Ein kühles Erfrischungsgetränk gibt es auch.

SGT Rechtsanwälte berät am Stuttgarter Standort insbesondere zum Recht der Neuen Medien und bei der Gestaltung von Verträgen. Die Kanzlei unterstützt zahlreiche Startups von der Gründung bis zum Exit. Felix Buchmann ist außerdem Mentor im Netzwerk von StartUp Stuttgart.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt, um für alle einen größtmöglichen Mehrwert zu generieren. Zur Anmeldung auf Eventbrite geht’s hier.