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Jahresrückblick – Die drei meist gelesenen Artikel auf StartUp Stuttgart 2012

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu und wir haben einmal Bilanz gezogen, welche Artikel auf StartUp Stuttgart im Jahr 2012 am häufigsten aufgerufen wurden. Hier kommt die Top 3:

1. Linkaufbau für Startups: Zukunftsichere Methoden mit maximaler Wirkung
Den ersten Platz belegt ein klasse Gastbeitrag von Saša Ebach zum Thema Linkaufbau für Startups. Vielen Dank für den wertvollen Beitrag, Saša!

2. 10 Gründe, warum man in Stuttgart gründen sollte
Dicht gefolgt auf dem zweiten Platz, die Top 10 Gründe, um in Stuttgart ein Unternehmen zu gründen. Wer die noch nicht kennt, unbedingt lesen!

3. Startup-WG „Ossietzky 4“ freut sich über neue Mitbewohner
Auf dem dritten Platz hat es der Beitrag über die Startup-WG in der Ossietzkystraße 4 am Bahnhof geschafft. Inzwischen sitzen jedoch fast alle Startups im Startup-Tower in der Marienstraße 23.

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch und vor allem einen super Start ins neue Jahr euch!

[box type=“alert“ size=“large“ style=“rounded“ border=“full“]Achtung: Wir suchen Dich!
 Für den Ausbau unserer Online-Redaktion suchen wir ab Januar 2013 motivierte und zuverlässige Schreiberlinge, die uns helfen, über die Startup-Szene in Stuttgart und dem Neckar Valley zu berichten. Hast Du Lust, ein Teil von StartUp Stuttgart zu sein? Dann schick uns eine Mail an burn@startup-stuttgart.de.[/box]

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roboPix bringt euch abstrakte Kunst direkt nach Hause

Wer bis jetzt immer noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten hat, für den sind vielleicht die Bilder von roboPix die heiß ersehnte Rettung: Das Stuttgarter Startup bietet Kunden seit Mai 2012 mit ihrem Roboter die Möglichkeit, eigene Action-Art-Kunstwerke zu gestalten. Bitte? Roboter und Kunst? Ja, genau! Mit roboPix könnt ihr euch Kunst-Unikate z.B. fürs Büro oder Wohnzimmer gestalten (lassen).

Michael Raschke, einer der Gründer von roboPix, hatte während seiner Arbeit im Roboterlabor des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen der Uni Heidelberg schon Erfahrungen mit Robotern gesammelt und im Rahmen seiner Diplomarbeit die erste Version des malenden Roboters entwickelt. Nach seinem Wechsel ans Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme der Uni Stuttgart lernte er Andre Burkovski und Benjamin Höferlin kennen, die mit ihm zusammen die Idee des malenden Roboters ausbauten und die so genannte 10SekundenKunst-App in kürzester Zeit programmierten. Damit könnt ihr mit euren eigenen Bewegungen über euer Smartphone (derzeit nur Android) bestimmen, wie das Bild am Ende aussehen soll. Erste Performances folgten nach dem erfolgreichen Launch der App im Sommer 2011, u.a. bei der Karlsruher Museumsnacht und am Unitag der Uni Stuttgart. Im Juni 2012 gewann das Team dann den Stuttgarter Science-Slam. Den Sieger-Pitch könnt ihr euch hier nochmals anschauen.

roboPix besteht hauptsächlich aus dem Kunstroboter, der kopfüber über der Leinwand hängt und Farbe aus dynamischen Bewegungen heraus auf die Leinwand spritzt. Geschützt wird er durch das Atelier, ein vollständig zerlegbarer, transportabler Glaskasten. Über ein Schlauchsystem wird Farbe in das „Farbei“ gepumpt, das am Ende des Roboterarms hängt und aus dem die Farbe durch ein kleines Loch an dessen Boden auf die Leinwand spritzt.

Seit Kurzem ist nun auch der Dawanda-Shop von roboPix online, über den ihr Bilder direkt erwerben könnt. Daneben könnt ihr eigene Bilder über die App gestalten (die Preise starten bei 45€ pro Bild, abhängig von der Leinwandgröße und Anzahl der verwendeten Farben) und die Jungs auch ab und an mit ihrem Roboter als Performance-Künstler auf verschiedensten Events erleben. Wem das jetzt immer noch zu abstrakt ist, kann auf YouTube direkt zuschauen, wie die Bilder entstehen. Zu jedem Bild wird ein Entstehungsvideo aufgezeichnet, so dass jeder miterleben kann, wie das Kunstwerk entstanden ist. Seit der ersten Performance letztes Jahr hat roboPix übrigens schon über fünfzig Bilder gemalt. Die meisten davon befinden sich in Privatbesitz oder hängen in Arbeits- und Besprechungszimmern der Kunden weltweit, u.a. in Deutschland, der Schweiz, Österreich und China.

Wir wünschen dem Team um Michael Raschke weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Übrigens wird er das Projekt heute Abend auch kurz beim Christmas Special Gründergrillen vorstellen. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

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Das eigene Produkt zur Gewohnheit machen: Wenn aus bunten „Vitaminen“ notwendige „Pain Killers“ werden

Es gibt viele Geschäftsmodelle, die keine Retention verlangen, um erfolgreich zu sein. Dazu zählen z.B. Autos, elektrische Zahnbürsten oder die meisten Apps. Wenn dein Business jedoch wie autonetzer.de auf wiederholende Aktionen und Käufe basiert (in diesem Fall wiederholte Anmietungen von Fahrzeugen), so ist es wichtig, eine wiederholte Interaktion mit dem Produkt zu generieren. Einer der Experten hier ist Nir Eyal. Auf seinem Blog NirAndFar.com findet man immer Spannendes zu lesen.

In seinem Workshop „Hooked“ zeigt er auf eindrucksvolle Art wie man User Habits also Gewohnheiten generiert. Das Grundkonzept besteht darin, dass man zwischen „Vitaminen“ (Vitamins) und „Schmerzmitteln“ (Pain Killers) unterscheiden muss. Während Vitamine nicht so notwendig sind, sondern eher für den „Genuss“ konsumiert werden, sind Schmerzmittel eher weniger verzichtbar, da sie einen Schmerz verhindern.

Folgende Key Slide aus Eyals Präsentation „Hooked“ schlägt nun die Brücke, um Produkte oder Dienstleistungen zu einer Gewohnheit werden zu lassen: Man „lockt“ seine Nutzer mit einem Service, der Befriedigung erzeugt bzw. etwas vereinfacht. Doch nach einer gewissen Zeit hat der Kunde das Produkt so stark in seinem Leben integriert, sodass es ein Problem (aka Schmerz) auslöst, wenn das Produkt nicht erreichbar ist – der einzige Ausweg: Der Pain Killer, also die Nutzung des Services!

Habit-forming technology - from vitamins to pain-killers

Natürlich ist nicht wirklich von einem Schmerz die Rede, sondern von einer Art Unbequemlichkeit, einem Jucken oder einer Art Kribbeln. Eyal hat dazu ein passendes Beispiel parat: Er bittet seine Zuhörer, die Augen zu schließen. Nun soll man sich vorstellen, ohne zur Hosentasche zu greifen, dass sein Handy vibriert und vermutlich ein wichtiger Freund gerade eine eilige Nachricht geschrieben haben könnte. Merkst du dieses Gefühl, nachschauen zu wollen? Genau von diesem „Jucken“ spricht er, wenn es um Gewohnheiten geht. Dies ist jedoch nicht zu verwechseln mit Sucht!

Aber wie lässt man nun Nutzern ihre „Finger jucken“? Hier hat Nir Eyal ein Modell erschaffen: Die so genannten Hooks (Haken, die zu häufiger Interaktion mit dem Produkt führen sollen) setzen sich aus 4 Elementen zusammen:

  • Trigger (sowohl extrinsisch als auch intrinsisch motivierte Anlässe, z.B. Empfehlung)
  • Action (z. B. Login, öffnen, speichern, …)
  • Reward (etwas sehen, finden, scrollen, bewegen, sozial berührt sein …)
  • Investment (bezahlen, weiterempfehlen, folgen, Feedback geben …)

So viel in Kürze. Was mich davon am meisten fasziniert ist der letzte Punkt, Investment: Es gilt als bewiesen, dass, wenn man eine kleine „Gegenleistung“ verlangt – der Nutzer also etwas „investieren“ muss (in Form einer kleinen Tätigkeit) – die Chance, dass er wiederkommt enorm steigt. Vielleicht kennen wir das ein wenig bei Freunden: Wenn wir irgendwo aktiv involviert werden (oder unterstützen) fühlen wir uns zumindest ein bisschen verpflichtet, weiter zu machen – genau das ist Retention.

Den Vortrag von Nir Eyal gibt es auch als komplettes Video hier. Sehr empfehlenswert!

style-ich bietet Lasergravur und Laserschnitt für ausgefallene Produkte und Geschenke

Die Leipziger Firma style-ich hat zum diesjährigen Startup Weekend Stuttgart die Trophäen für die Gewinnerteams gesponsert (siehe Foto). Wir waren und sind begeistert von den style-ich Produkten und möchten euch die Laser-Schmiede deshalb hier mal etwas genauer vorstellen; auch da bald Weihnachten vor der Tür steht und ihr euch für Geschenkideen inspirieren lassen könnt.

style-ich gibt Privatpersonen und Business-Kunden die Möglichkeit, Produkte und Geschenke selbst zu gestalten und diesen damit eine individuelle Note zu verleihen. Durch den flexiblen und vielseitigen Einsatz von Lasertechnologie (einem Laser namens Little Joe) können die Kunden dabei in hohem Maße persönliche Ideen einbringen. Die Kreativität und Individualität ihrer Kunden ist die Herausforderung für die Leipziger.

Alles wird in Handarbeit angefertigt bzw. graviert. Die Qualität und die Wünsche der Kunden haben dabei höchste Priorität. Verschiedene Techniken stehen außerdem zur Verfügung: Gravur, Ritzen und Laserschnitt. Mehr dazu erfahrt ihr hier. Und obwohl meistens nur Einzelstücke oder Kleinserien angefertigt werden, bietet style-ich ihren Service zu fairen Preisen an.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann im style-ich Store in Leipzig direkt zuschauen, wenn Gegenstände graviert werden und sich gleichzeitig Inspiration für individuelle Geschenkideen oder ausgefallene Business Give Aways holen.

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Dies ist ein Sponsored Post in Verbindung zum Startup Weekend Stuttgart.