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roboPix bringt euch abstrakte Kunst direkt nach Hause

Wer bis jetzt immer noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten hat, für den sind vielleicht die Bilder von roboPix die heiß ersehnte Rettung: Das Stuttgarter Startup bietet Kunden seit Mai 2012 mit ihrem Roboter die Möglichkeit, eigene Action-Art-Kunstwerke zu gestalten. Bitte? Roboter und Kunst? Ja, genau! Mit roboPix könnt ihr euch Kunst-Unikate z.B. fürs Büro oder Wohnzimmer gestalten (lassen).

Michael Raschke, einer der Gründer von roboPix, hatte während seiner Arbeit im Roboterlabor des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen der Uni Heidelberg schon Erfahrungen mit Robotern gesammelt und im Rahmen seiner Diplomarbeit die erste Version des malenden Roboters entwickelt. Nach seinem Wechsel ans Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme der Uni Stuttgart lernte er Andre Burkovski und Benjamin Höferlin kennen, die mit ihm zusammen die Idee des malenden Roboters ausbauten und die so genannte 10SekundenKunst-App in kürzester Zeit programmierten. Damit könnt ihr mit euren eigenen Bewegungen über euer Smartphone (derzeit nur Android) bestimmen, wie das Bild am Ende aussehen soll. Erste Performances folgten nach dem erfolgreichen Launch der App im Sommer 2011, u.a. bei der Karlsruher Museumsnacht und am Unitag der Uni Stuttgart. Im Juni 2012 gewann das Team dann den Stuttgarter Science-Slam. Den Sieger-Pitch könnt ihr euch hier nochmals anschauen.

roboPix besteht hauptsächlich aus dem Kunstroboter, der kopfüber über der Leinwand hängt und Farbe aus dynamischen Bewegungen heraus auf die Leinwand spritzt. Geschützt wird er durch das Atelier, ein vollständig zerlegbarer, transportabler Glaskasten. Über ein Schlauchsystem wird Farbe in das „Farbei“ gepumpt, das am Ende des Roboterarms hängt und aus dem die Farbe durch ein kleines Loch an dessen Boden auf die Leinwand spritzt.

Seit Kurzem ist nun auch der Dawanda-Shop von roboPix online, über den ihr Bilder direkt erwerben könnt. Daneben könnt ihr eigene Bilder über die App gestalten (die Preise starten bei 45€ pro Bild, abhängig von der Leinwandgröße und Anzahl der verwendeten Farben) und die Jungs auch ab und an mit ihrem Roboter als Performance-Künstler auf verschiedensten Events erleben. Wem das jetzt immer noch zu abstrakt ist, kann auf YouTube direkt zuschauen, wie die Bilder entstehen. Zu jedem Bild wird ein Entstehungsvideo aufgezeichnet, so dass jeder miterleben kann, wie das Kunstwerk entstanden ist. Seit der ersten Performance letztes Jahr hat roboPix übrigens schon über fünfzig Bilder gemalt. Die meisten davon befinden sich in Privatbesitz oder hängen in Arbeits- und Besprechungszimmern der Kunden weltweit, u.a. in Deutschland, der Schweiz, Österreich und China.

Wir wünschen dem Team um Michael Raschke weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Übrigens wird er das Projekt heute Abend auch kurz beim Christmas Special Gründergrillen vorstellen. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

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