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Action für Ihr Startup

(von Albert Pusch)

Jeder hat eigene Methoden und Werkzeuge, um Aufgaben festzuhalten, zu priorisieren und zu delegieren. Für mich funktioniert die Action Method, zu der es reichlich Material auf anderen Seiten gibt. Die Grundlagen dieser Methode sind sicher für alle Arten von Projekten hilfreich.

Alles ist ein Projekt
Egal ob es ein Startup, ein neuer Blog, eine Thesis, ein Buch oder eine neue App ist, jede Initiative wird zu einem Projekt. Du willst einen Marathon laufen – Projekt „Marathon“. Du willst einen Online-Shop aufziehen – Projekt „Shop“. Alles ist ein Projekt.

Jedes Projekt besteht aus Action Steps
Action Steps sind die Schritte, die Du oder Dein Team tun müsst, um ein Projekt erfolgreich zu beenden. In der Action Method werden Actions Steps mit Verben erfasst, damit Deine Action Step Liste nicht zu einer nichtssagenden Stichwortaufzählung degeneriert.
Wenn sich die Liste der Action Steps zu kuschlig liest, dann habst Du vergessen, die wirklich wichtigen Dinge aufzuschreiben. Hierzu gehören im Startup vor allem das Abtelefonieren von potenziellen Geldgebern und Kunden.

Tipp: Verlasse kein Meeting ohne die Action Steps aufgeschrieben zu haben:

Was muss gemacht werden?
Wer ist verantwortlich?
Bis wann wird es erledigt?

Shipping is King
Shipping ist der Moment, wenn das Projekt beendet ist. Angenommen ein Projekt wurde abgehakt und ging an den Kunden, dann kommen später sicher noch Änderungen. Aber in dem Moment in dem es an den Kunden ging, ist es geshippt. Die Änderungen sind ein neues Projekt mit neuen Action Steps und einem neuen Shipping-Termin.

Shipping ist die Königsdisziplin und muss zelebriert werden. Wenn Mitarbeiter etwas „shippen“, dann solltest Du das feiern, je nach Deiner Art ist es ein High-Five oder ein breites Grinsen. Bei großen Projekten dürfen auch einmal die Korken knallen…

Du solltest eine Organisation aufbauen, in der Action gelebt wird und in der es belohnt wird, wenn Mitarbeiter Projekte nach vorne bringen.

Killen ist bereinigend und priorisiert
Die Zahl der Ideen übersteigt immer die Ressourcen. Es ist also die Aufgabe jedes “Anführers”, ob nun Manager oder Unternehmer, rigoros Ideen auszuschließen oder für später festzuhalten. Um intelligente Mitarbeiter nicht zu demotivieren, muss man ihnen erklären, warum etwas gekillt wird. Stehe vor allem jungen Mitarbeitern zur Seite, wenn ihre Projekte gekillt wurden, oft hängen sie auch emotional an ihren Babys.

Welche Methoden nutzt ihr für euer Aufgabenmanagement?

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  1. […] in Bewegung setzt, um Deine Ziele zu erreichen und gegen das Shit-Monster zu gewinnen, erfährst Du im nächsten Artikel am 20.August […]

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