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10 Fragen an David und Samuel Härtl von hotelbuddy

Heute haben wir unsere 10 Fragen David und Samuel Härtl von hotelbuddy gestellt. Lest selbst, wie sie mit ihrem Online Concierge die Kommunikation zwischen Hotels und ihren Gästen verbessern möchten.

Wer seid ihr und welches Produkt bietet ihr an?

Wir sind David Härtl (Hoteldirektor A2 GASTwerk.) und Samuel Härtl (Inhaber Agentur härtl und co). Wir bieten hotelbuddy an – einen Online Concierge für Hotels und Ferienwohnungen.
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Mit diesem kann der Hotelier seinen Gästen Geheimtipps präsentieren, In-House Angebote verkaufen und Infos rund um das Hotel anbieten. Der jeweilige hotelbuddy kann bereits im Voraus mit der Reservierungsbestätigung versendet werden und auch als Hotel WLan Startseite konfiguriert werden. Damit ist unser System geräteunabhängig und auf dem jeweiligen, mobile Endgerät des Gastes nutzbar. Der Hotelier pflegt diese Inhalte ein und stellt diese dem Gast zur Verfügung. Somit entfällt auch das Auslegen, Ergänzen und permanente Kontrollieren der Gästemappen in den Hotelzimmern.

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Hotelbuddy gibt es seit 2013. Während eines Aufenthaltes in Barcelona sind wir auf die Idee gekommen. Wir hatten Hunger und Lust auf eine landestypische Tapas-Bar, abseits der Touristenscharen. Leider war die Rezeption völlig überlastet, sodass wir nicht länger warten wollten. Wir fragten uns: Wie kann das Hotel authentisch mit uns kommunzieren, beispielsweise wo wir die leckersten Tapas finden? Wo man Abends in Ruhe einen Cocktail trinken gehen kann und wann an der hoteleigenen Bar die Happy Hour stattfindet.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

David Härtl ist Hotelbetriebswirt und Samuel Härtl arbeitet selbstständig mit seiner Agentur. Da haben wir schnell eine Basis gefunden, um uns zu ergänzen. Da wir Brüder sind und im Vorfeld einige Projekte zusammen gestemmt haben, war das Team schnell zusammen.

Samuel Härtl (links) und David Härtl (rechts)

Was waren bei der Umsetzung von hotelbuddy anfangs die größten Herausforderungen?

Die Umsetzung hat einiges an Zeit in Anspruch genommen. Wir wollten die Benutzerfreundlichkeit so einfach und intuitiv wie möglich gestalten. Für den Gast UND für den Hotelier. Zudem ist hotelbuddy kein Produkt, dass es in dieser Form auf dem Markt gibt. Wir wagten uns quasi komplett auf Neuland.

Der Hotelmarkt ist ja sehr vielschichtig, offline und online. Wo seht ihr eure Schwerpunkte und Alleinstellungsmerkmal in der Positionierung gegenüber potenziellen Wettbewerbern?

Wir entwickeln hotelbuddy ständig weiter und können dies im Vorfeld im Hotel A2 GASTwerk. testen. Im ständigen Austausch mit Hoteliers können wir unser Produkt flexibel anpassen und weiterentwickeln.

Zudem ist hotelbuddy ein Teil von diversen Kommunikationsmitteln für Hoteliers. So integriert sich hotelbuddy in unserem zur Zeit entwickelten smartlobby System, dass es dem Hotelier ermöglicht, seinen TV in der Lobby als interaktive Informationsfläche zu nutzen.

Warum habt ihr Euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Stuttgart ist nach wie vor ein interessanter Standort, da es hier viel Industrie gibt und damit verbunden Geschäftsreisende, die Hotels besuchen. Zudem haben wir gute Erfahrungen mit Wirtschaftsförderungen in Stuttgart gemacht.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Der Elevator Pitch BW ist sicherlich eine der interessantesten Austauschmöglichkeiten, um in Kontakt mit anderen Startups zu kommen.

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Mehr ausgeschilderte Laufstrecken und openAir Sportmöglichkeiten wären ganz oben auf der Todo-Liste. Zudem wäre es wichtig, auch kleinere unabhängige Projekte im Bereich Film und New Media zu fördern.

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Mit Olli Schulz und Jan Böhmermann, da die beiden zusammen einfach unschlagbar gut sind.

Wo seht ihr hotelbuddy heute in fünf Jahren?

Wir sehen hotelbuddy in fünf Jahren als Teil eines Kommunikationsprodukt für Hoteliers. Von der Entwicklung des Hotel-Brandings, Erstellung der Homepage, Nutzung von hotelbuddy und smartlobby, unserem neuen InfoTV-System. Alle Systeme funktionieren sowohl einzeln, als auch miteinander und ergänzen sich dementsprechend.
Neue Technologien benötigen auch neue Kommunikationsstrategien. Und darin liegt unsere Stärke.

Vielen Dank für das interessante Gespräch. Viel Erfolg Euch weiterhin!

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