Duschbrocken – sympathische Startup-Gründer aus Stuttgart

Immer wieder freut man sich über lokale Erfolgsgeschichten, die nationale Bekanntheit und Größe erlangen. So haben auch Johannes Lutz und Christoph Lung den schwäbischen Erfinder- und Startup-Geist in die Welt hinausgetragen und sind jüngst in DER Startup-Sendung im deutschsprachigen Raum, in „Die Höhle der Löwen“, aufgetreten und konnten einen erfolgreichen Deal mit dem Löwen Ralf Dümmel erzielen.

Die beiden Gründer haben sich auf Reisen getroffen und nach einer ausgelaufenen Shampooflasche beschlossen, ein festes Shampoo in Form einer Seife, die aber keine Seife ist, zu produzieren und die auf Plastiktuben sowie die Nachteile des „alten“ Seifenstücks verzichtet.

Vom ersten Prototyp zur erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne

Unter dem Motto „Fest ist the best“ und „flüssig überflüssig machen“ tüftelten sie an dem Rezept für ihre 2-in-1 Dusch- und Shampoo-„Seife“ herum, um nach 20 Prototypen an ihrem finalen Ergebnis festzuhalten.

Nach der Pilotphase, in der die Seife in der eigenen Produktion mit einer Pizzateigmaschine hergestellt wurde, werden die „Duschbrocken“ inzwischen aufgrund der explodierten Nachfrage in zwei Seifenmanufakturen in Deutschland und Österreich hergestellt.

Nach ihrem rasanten Erfolg und einer sehr erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne wurden Johannes und Christoph von der Erfolgssendung „Die Höhle der Löwen“ kontaktiert, um dort mitzumachen. So erzählte uns Johannes, dass sie nach der Einladung nur eine Woche Zeit hatten um sich auf das „Casting“ vorzubereiten. Um nicht nur bei den harten Zahlen und Fakten sicher zu sein, sondern auch beim Pitch, bot das Team von VOX Unterstützung in Form eines Unternehmensberaters, der die Story nochmal von außen beleuchten und Tipps für den Pitch geben sollte.

Johannes Lutz & Christoph Lung, die beiden Gründer von „Duschbrocken“

Die Aufzeichnung zu „Die Höhle der Löwen“ – Blick hinter die Kulissen

Da die Aufzeichnung in Köln war, begab sich das Gründerteam für einen langen Drehtag gen Norden mit der Absicht, den Duschbrocken einem nationalen Publikum vorzustellen.

Höchstkonzentriert durchliefen sie Briefings durch das TV-Team, welches Sie den ganzen Tag betreute.

Der Dreh selbst dauerte insgesamt etwa zwei Stunden. So wurden die Gründer nach ihrem Pitch für etwa 1 ¾ Stunden von Fragen der Jury durchleuchtet – weit mehr als man im Fernsehen immer in der zusammengeschnittenen Fassung zu sehen bekommt. Da die Löwen jedoch im Vorfeld keine Infos zu den pitchenden Startups bekommen, ist die Länge der Fragen vor einem Investment auch verständlich.

Duschbrocken bei „Die Höhle der Löwen“ am 21.04.2020

Insgesamt waren Johannes und Christoph sehr zufrieden mit Ihrem Auftritt und konnten sich über einen Deal mit ihrem „Traum-Löwen“ Ralf Dümmel freuen. Sein breites Wissen und Netzwerk für den Vertrieb über Einzelhandelsketten und andere Vertriebswege ebnet den Weg für den Duschbrocken in vielen Läden.

Ausbau der Kapazitäten

Das Wachstum, von 100 bis 150 Duschbrocken pro Tag auf inzwischen mehrere tausend Duschbrocken/Tag, welche inzwischen in zwei Seifenmanufakturen in Deutschland und Österreich hergestellt werden, ist wirklich sehr bewundernswert. Doch ist bei den Gründern merklich der Boden unter den Füßen „hängengeblieben“, denn die Brocken werden weiterhin mit viel Liebe zum Detail in ihrer „Schaumstation“ verpackt und zu den Kunden CO² neutral versendet. Hierbei zählt die Nähe zum Kunden als einer der Hauptstärken des Unternehmens. Diese ermöglicht die hohe Individualisierung und führt zu der hohen Kundenzufriedenheit und zu Wiederholungskäufern, welche auch den Löwen imponierten.

Traum-Löwe Ralf Dümmel beim Test des „Duschbrocken“

Wirtschaftlicher Erfolg, so Johannes, kommt durch zufriedene Kunden. Nur wenn ein Mehrwert dem Kunden geliefert werden könne, habe ein Unternehmen langfristig eine Zukunft.

Tipps für Unternehmensgründer

Anderen Unternehmensgründern legt Johannes ans Herz, unkompliziert und unbürokratisch zu denken. Alle administrativen Tätigkeiten bieten keinen sofortigen Mehrwert – der Fokus muss zunächst auf dem Produkt liegen. Auch weil dieses Mantra in Deutschland nicht immer leicht umzusetzen ist, lohnt es sich, sobald das Produkt steht, externe Profis wie Rechtsanwälte, spezialisierte Steuerberater wie den „Startup Steuermann“ Tobias Sick von HWS oder Profis für den Online-Shop (um auch dem Ansturm nach der TV-Ausstrahlung gewachsen zu sein) mit an Bord zu holen und bestimmte Aufgaben abzugeben und auszulagern.

Durch ihren Auftritt bei der Höhle der Löwen mit mindestens 2 bis 3 Millionen Zuschauern hoffen die beiden Duschbrocken-Gründer ein weites Publikum zu erreichen und von in ihrem neuen Online-Shop zu überzeugen. Die Duschbrocken wird es daneben ab sofort auch flächendeckend im Einzelhandel zum Kauf geben.

Die Duschbrocken im Einzelhandel nach der DHDL-Show

Mit dem Duschbrocken treffen die Gründer exakt den Nerv der Zeit – indem Sie darauf achten, ihre Produkte frei von Plastik, nachhaltig und vegan herzustellen. Neben diesen Zielen war es für die Gründer aber ebenso wichtig, dass sich der Duschbrocken gut anfühlt, sehr gut riecht und vor allem beim Duschen viel, viel schäumt!

Wir wünschen dem sympathischen Stuttgarter Startup weiterhin sehr viel Erfolg!


Text: Colin Lieb
Bilder: Johannes Lutz


Spoontainable produziert nachhaltiges und sogar essbares Besteck

„Wir konnten letztes Jahr über eine Million Löffel verkaufen und dadurch einen wirklich guten Markteintritt hinlegen“, berichtet Amelie Vermeer, Geschäftsführerin von Spoontainable. Löffel verkaufen? Ja, aber nicht etwa aus Edelstahl oder Silber. Es sind nachhaltig produzierte und gleichzeitig essbare Löffel für den Eisgenuss.

Spoontainable nennt sich das Startup, das an der Universität Hohenheim seinen Anfang nahm. Der Name ist ein Portmanteau aus Spoon (Löffel) und Sustainable (nachhaltig). Er klingt aber auch nach Entertainment und Spaß, kurzum: nach Nachhaltigkeit, die genussvollen Spaß erlaubt.

„Spoonie choc“ und „Spoonie classic“. Wer könnte dazu schon nein sagen? Doch die Eisdielen bleiben angesichts der Corona Pandemie natürlich auch in Deutschland erst mal geschlossen. Das trifft das Geschäftsmodell von Amelie Vermeer und Co-Gründerin Julia Piechotta mitten ins Herz. Die jungen Frauen nehmen es gelassen: „Wir machen das Beste daraus. Derzeit sind wir mitten im Umzug mit unserem Geschäft nach Heidelberg.“

Iss mich, ich schmecke lecker und bin nachhaltig  

„Wir wollen der Anbieter für nachhaltiges Einwegbesteck und -geschirr werden und damit die To-go-Branche revolutionieren“, sagt Jungunternehmerin Amelie. So sehr den engagierten Gründerinnen die Corona Pandemie einen Strich durch dieses Geschäftsjahr machen dürfte, so sehr dürfte ihnen das Plastikverbot, das nächstes Jahr für Einmalplastik gilt, positiv in die Hände spielen. 

Also nicht nur Löffel? „Wir sind da noch im Prozess. Der Unternehmensname könnte sich also nochmal ändern“, verrät Amelie. Doch das werde sich herausstellen, wenn sie weitere Produkte auf den Markt bringen. All das gelte es dann zu planen. „Die Spoonies sind unsere erste Marke. Und je nachdem, zu welchem Zeitpunkt wir weitere Besteckteile produzieren, kommen noch weitere Marken dazu.“

Wie steht es mit der Hygiene? „Man kann unsere Produkte mit den essbaren Waffeln vergleichen, die die Eisdielen ausgeben“, so Amelie. Im Übrigen seien die Spoonies in 500er Verpackungen abgepackt und vorschriftsmäßig einmal in einer Folie umgeschlagen.

Gleiche Interessen und Arbeitsauffassung

Amelie und Julia kennen sich seit ihrem Masterstudiengang Management in Hohenheim, den sie beide vor wenigen Wochen abgeschlossen haben. Bei Spoontainable haben sie die Aufgaben gut verteilt; Julia konzentriert sich auf Marketing und Finance, Amelie auf den Vertrieb und die Produktionskommunikation.

Wieso haben die beiden überhaupt gegründet, statt einem sicheren Job nachzugehen? „Wir sind in Hohenheim zu einer Projektgruppe hinzugestoßen, in der es darum ging, Alternativen zu Plastik zu entwickeln. Uns beiden hat das sehr viel Spaß gemacht. Zudem sind Julia und ich Menschen, die etwas anfangen und es dann auch gerne richtig machen.“ Deshalb haben die beiden Studentinnen das Projekt kurzerhand fortgesetzt, ein „super funktionierendes“ Rezept entwickelt für einen essbaren Löffel, ein Patent angemeldet und dann die Firma gegründet.

„Wir sind da mit der Zeit einfach reingepurzelt“, schmunzeln sie. Damit stand auch bald die Entscheidung, es mit einem Alleingang zu versuchen und den neben dem Studium ernsthaft zu verfolgen. „Es lief tatsächlich super an, und wir hatten so tolles Feedback, dass wir uns nach dem Studium jetzt komplett selbständig gemacht haben“, bilanziert Amelie. 

Straffes Zeitmanagement und gutes Team

Die größte Herausforderung für die beiden Frauen war die Zeit. „Als wir kurzerhand beschlossen hatten, die Firma großzuziehen, brauchten wir ein richtig gutes Zeitmanagement, da wir darüber hinaus noch in Vollzeit studierten und zudem noch Nebenjobs hatten.“ 

Das sei sehr anspruchsvoll gewesen, funktioniere aber mit einem guten Team. „Man hat halt weniger Freizeit als die Kommilitonen“, resümiert Amelie und fügt lachend hinzu: „und wie vermutlich fast jedes Startup hatten wir natürlich Finanzierungsprobleme.“ 

Spoontainable ist komplett eigenfinanziert. Eine Crowdfunding Kampagne haben sie vor zwei Jahren gemacht und dabei rund 12.000 Euro gesammelt. „Das hat uns am Anfang sehr geholfen, weil allein Patent, Anwaltskosten und Gründung ordentlich Geld verschlucken“. Seitdem tragen sie sich über ihre Umsätze, zahlen sich bisher noch nichts aus. „Aber das kommt dann natürlich mit der Zeit“, zeigen sich beide zuversichtlich. Die schwarze Null jedenfalls haben sie erreicht.

Und wie soll es weitergehen? Auch da sind die Gründerinnen ambitioniert. Letztes Jahr konnten sie über eine Million Löffel verkaufen und somit einen wirklich guten Markteintritt hinlegen. Diesen Erfolg wollen sie jetzt weiterverfolgen. „Vielleicht ab Sommer“, hoffen beide.

Probleme lösen, ohne neue zu kreieren

Was macht die beiden so sicher, dass ihre Erfolgskurve steil nach oben verläuft? „Wir haben als USP, Unique Selling Point, dass wir nicht nur essbares Besteck herstellen, sondern auch nachhaltiges“, betont Amelie und erklärt, Spoontainable verwende Reststoffe der Lebensmittelindustrie, also Produkte, die üblicherweise weggeworfen werden. „Wir upcyceln diese Reststoffe und machen daraus unsere Spoonies.“ Wer ihr Besteck nicht essen wolle, könne es guten Gewissens einfach wegwerfen. Weder zum Schaden der Umwelt, noch sei es Lebensmittelverschwendung. 

Was den Gründerinnen von Spoontainable besonders wichtig ist: „Wir provozieren kein neues Problem. Im Gegenteil. Wir gehen zwei Probleme gleichzeitig an und lösen sie.“ Außer dass sie dem Plastik als Essgeschirr den Kampf angesagt haben und eine essbare Lösung aus Reststoffen anbieten, gleichen sie ihren CO2 Ausstoß nach eigenen Aussagen komplett aus. Zudem sind die Produkte vegan. Einer der Spoonies ist auch glutenfrei. „Wir versuchen wirklich, die komplette Lieferkette so nachhaltig wie möglich zu gestalten.“

Skalierbare Rezepte und einfaches Erfolgsrezept

Das Ziel ist klar definiert: Mit Spoontainable wollen Amelie und Julia der Anbieter Nummer eins für nachhaltiges Einwegbesteck werden und mit Löffeln, Gabeln, Messern, Rührstäbchen und vielleicht sogar Geschirr dafür eine breite Produktpalette aufbauen. 

Die Grundrezepturen aus Kakaoschalenfasern und Haferfasern sind gleichfalls erweiterbar. Doch die beiden Gründerinnen wollen sich nicht verzetteln, konzentrieren sich derzeit auf ihre Spoonies mit zweierlei Geschmacksrichtungen, der neutralen und der mit leichtem Kakaogeschmack.

„Das wichtigste ist meiner Meinung nach wirklich das Team – dass es sich so gut es geht ergänzt und dass man mit dem Team auch wirklich durch alle Phasen, auch die schwierigen, gehen kann“, sind sich Amelie und Julia sicher.

Außerdem sei es wichtig, in jeden Wettbewerb zu gehen, der sich anbiete. „Nutzt jede Möglichkeit, um Eure Idee vorzustellen“, so der Rat. Amelie und Julia haben letztes Jahr an sehr vielen Wettbewerben teilgenommen. „Das Feedback und die ganze Medienaufmerksamkeit, die man da bekommt, das ist wirklich sehr wertvoll.“ Die beiden Gründerinnen haben nicht nur teilgenommen, sie konnten auch häufig gewinnen, wie ein Blick auf die vielen Pokale und Urkunden im Regal ihres neuen Büros verrät.

Momentan sind sie wieder zu zweit, nachdem sie zwischenzeitlich einen Praktikanten bei sich hatten. Aber sobald die Krise vorbei ist, wollen sie ihr Team ausbauen.

Text: S.Roeder
Bilder: Amelie Vermeer


Online Expertise von Experten im Minutentakt

Was tun mit dem alten „Schinken“ der Großeltern? Kann man das Ölgemälde vielleicht zu Geld machen? Wenn ja, was könnten es wert sein? Solche und andere Fragen landen auf dem Schreibtisch von Andreas von Brühl. Der 33 Jahre alte Wirtschaftswissenschaftler von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg hat deshalb als Ergänzung zu seinem Auktionshaus noch ein online Startup gegründet – mit dem Namen estimando, was soviel wie ‚zu schätzen / einzuschätzen‘ bedeutet und somit schon aussagt, was es mit der Plattform auf sich hat.

„Wenn es um Kunst und Antiquitäten geht, gibt es mittlerweile auf ziemlich jedem TV Sender ein eigenes Format“, weiß Andreas. Der Gründer ist selbst demnächst in der RTL Sendung „Kitsch oder Kasse“ zu sehen. Das sei gut für seine neu gegründete Plattform estimando, weil es Aufmerksamkeit für ihn und sein Wirken mit sich bringe. Der Jungunternehmer mit dem Auktionshaus von Brühl im Stuttgarter Westen, das er seit mehr als fünf Jahren betreibt, hat aufgrund der vielen Anrufe und E-Mails an sein Haus erkannt, wie wichtig ein Multikanal-Ansatz auch für seine Branche ist. Schon seit 14 Jahren ist Andreas selbständig, so dass ihm das Startup estimando keinen Schweiß mehr auf die Stirn treibt. Der Vater von bald vier Kindern weiß, worauf er sich eingelassen hat.

Auf Nachlassauflösungen spezialisierter Quereinsteiger

„Wir haben beschlossen, uns auf Nachlassauflösungen zu spezialisieren“. Es gehe ihm darum, Menschen zu helfen, ihre Wertobjekte zu einem fairen Marktpreis zu verkaufen. Mit estimando gelinge es ihm, Experten, Verkäufer und Käufer zusammen zu bringen – zu reellen Konditionen. Seine Expertise erhält ein Antragsteller binnen zwei Tagen – für eine Gebühr von 19 Euro. Je präziser die Angaben von Kundenseite, desto besser können die Experten ihre Expertise erstellen. Andreas kooperiert mit Experten aller Fachrichtungen. Den für ein Objekt jeweils am besten geeigneten Experten sucht der estimando spezifische Algorithmus heraus.

Während seines Studiums hin zum Bachelor of Arts hatte Andreas noch keine Erfahrung mit Kunst. „Den ersten Berührungspunkt hatten wir, als wir ein Haus kauften, das noch komplett voll war mit Gegenständen“, erzählt er und erinnert sich, dass er als kleines Kind immer mal wieder auf einen Flohmarkt mitgenommen wurde. „Aber eigentlich bin ich ein Quereinsteiger.“

Think local, act global

„Mein bester Kumpel und der Entwickler der estimando Site ist vor zehn Jahren nach Brasilien ausgewandert“, erzählt Andreas. So stand unmittelbar fest, dass der Ansatz und Anspruch ein internationaler sein würde. „Eigentlich wollten wir die .com Adresse für estimando, um diesen globalen Ansatz gleich zu unterstreichen. Aber die war schon belegt.“ Deshalb die Adresse estimando.de, die zunächst nur auf Deutsch erscheint. Man habe aber durchaus den Ansatz, das Ganze recht schnell auch international anzubieten.

Der Name sollte außer dem Hinweis, worum es geht, vor allem auch cool klingen, international und nach Startup – siehe Zalando. Ein Vergleich, den Andreas nicht scheut, denn er sieht viel Potenzial für sein Geschäft. Als Inhaber seines Auktionshauses hat er schnell festgestellt, dass hier eine Marktlücke klafft.

Verbindlichkeiten schaffen

Täglich bekommt er 50 bis 100 Anfrage, telefonisch, per eMail oder über WhatsApp. „Ganz viele dieser Personen wollen ein Preisangebot“, berichtet er und merkt an, oft habe er geantwortet, erhalte aber häufig keine Rückmeldung, zumal die Fragenden sich gerne gleichzeitig an mehrere Auktionshäuser richten. Diese mangelnde Verbindlichkeit, die nur Zeit frisst, wollte er ändern. So kam es zur Idee für sein Schätzportal.

„Ich merkte, die Leute wollen eine unabhängige Meinung, und die wollen sie sehr schnell – und am besten kostenlos oder günstig“, so der Unternehmer. Der beschloss, diesen Service für ein geringfügiges Entgelt anzubieten. Der Vorteil seiner Plattform liege darin, dass Experten weltweit die eingehenden Anfragen beantworten können. „Der Kunde erhält rasch Antwort und zwar von einer qualifizierten Person.“ Jemand, der sich in einem Bereich auskenne, könne binnen Minuten eine Beschreibung vornehmen. „Von wo aus auch immer, etwa vom Strand oder von einem Kreuzfahrtschiff aus.“ Das garantiert maximale Flexibilität für seine schätzenden Kooperationspartner. Andreas ist sich sicher, dass seine Plattform für alle Beteiligten attraktiv ist – für Kunden, Experten und letztlich auch für ihn selbst als Betreiber.

Expertennetzwerk für Expertisen

Jemanden zu nehmen, der sich in der spezifischen Materie nicht auskenne, sich dann erst mal stundenlang einlesen und recherchieren müsse, bevor er antworten könne, habe keinen Sinn. „Ich brauche schon Leute, die wirklich Experten auf ihrem Fachgebiet sind. Sie erstellen diese Expertisen für die Anfragen, die bei uns auflaufen.“ Das Ziel des Portals estimando sei es, diese zwei Menschen zusammenzubringen, den Ratsuchenden und den jeweiligen Experten. Andreas ist zuversichtlich, dass er rasch ein weltweites Netzwerk von 200 bis 300 Experten für Kurzexpertisen, die auch Handlungsempfehlungen für die Kunden beinhalten, zusammengestellt haben wird.

Ganz wichtig ist ihm zu betonen, dass estimando ein unabhängiges Expertenportal ist, ausgelagert vom Auktionshaus und unabhängig von etwaigen Folgeaufträgen. Mit anderen Worten: Der Ratsuchende zahlt seine Gebühr, hat ansonsten keine weitere Verpflichtungen.

Weltweite Standards durch estimando

Das Team von estimando ist klein und strukturiert: Andreas verantwortet Marketing und Vertrieb, Johann Noebels, Freund und Entwickler des Portals, ist erfahrener Gründer mit Sitz in Brasilien, wo er schon viele Startups gegründet hat.

„Es ist die ideale Konstellation fürs Home Office“, berichtet Gründer Andreas und nennt als Beispiel die Kunsthistorikerin Claudia Paula Wunder, die als Expertin ihre Expertisen stressfrei und ohne Beeinträchtigung ihres Tages mit Kleinkind erledigen kann.

Sein Expertenteam wird Andreas sukzessive erweitern – auch Experten für Möbel und andere Bereiche sollen dazukommen. Der Aufbau dieses weltweiten Teams läuft dieses Jahr auf Hochtouren. Zunächst wird das Portal sich an die deutschsprachigen Länder wenden. Danach soll es zusätzlich englisch und portugiesisch vorhanden sein.

Ein Ziel: „Mit unseren Gutachten wollen wir auch weltweite Standards definieren. Die Meinungen der Experten werden solide sein, so dass sie die Ratsuchenden vor einer potentiellen Dummheit oder dummen Entscheidung bewahren“, sagt Andreas und wirbt mit dem Motto von estimando: ‚Werte online schätzen‘ durch ‚Weltweites Wissen vereint auf einem Portal.‘

Kurzum: Sein Portal brauche es, um die Unwissenheit und Unerfahrenheit des Kunden durch Expertenwissen abzufangen. Als Beispiel nennt der Unternehmer Erbschaften, in denen es oft darum gehe, die Werte eines Erbfalls fair zu verteilen und so dabei zu helfen, dass Erbschaftsstreitigkeiten vermeidbar werden. Der Weg dahin: alles in eine Auktion geben und den Erlös entsprechend unter den Erben teilen.

Skalierbarkeit als Geschäftsmodell

Wenn man zu hunderten von Kunden physisch fahren müsse und die Stunde dann mehr als 80 Euro koste, sei das nicht skalierbar. Online dagegen werde ein Schuh daraus.

Deshalb ist Gründer Andreas zuversichtlich, dass er und sein Expertenpool in fünf Jahren Europa, Nord- und Südamerika mit Expertisen für die Kunden versorgen könne. „Ich sehe da ein Potential von mehreren hundert Expertisen pro Tag. Definitiv.“

Auf dem Weg dahin wolle er in diesem und im nächsten Jahr das Wachstum beschleunigen – via Marketing und weiter entwickelte Technologie.

Wer gründen will, sollte…

Viel Einsatz mitbringen. „Für den Aufbau meines Portals bin ich sehr früh morgens aufgestanden, war immer zwischen vier und fünf Uhr früh im Büro, um zwei bis drei Stunden vor dem Arbeitsalltag konzentriert arbeiten zu können“, berichtet Andreas.

Fleiß, Hingabe und Frustrationstoleranz seien unabdingbar für ein erfolgreiches Gründen.

Zudem habe ihm immer geholfen, die Welt im Flugzeug von oben zu betrachten. „Da kommen mir klare Gedanken, und ich habe mir die Frage beantwortet: Was wollen die Leute.“

Nicht zuletzt lautet sein Rat: Wenn man seine Geschäftsidee ersonnen hat, dann müsse man einfach MACHEN. Die Idee dann auch wirklich umsetzen und nicht von Anfang an höchste Qualität fordern – eine typisch deutsche Eigentschaft. „Hat man die Idee dann erst mal auf die Beine gestellt – wie ich mit meinem Portal – dann geht es ans Verbessern, den Feinschliff. Das kommt nach und nach.“

Die eindeutige Botschaft bei estimando: „Wir sind klar auf Wachstum ausgelegt.“ Dadurch, dass Andreas Schritt für Schritt und besonnen vorangeht, klingt das nach einem überzeugenden Erfolgsmodell.

Text: S.Roeder
Fotos: Andreas von Brühl

Startup Laserhub agiert im B2B als virtueller Blechbearbeiter und als effizienter Ansprechpartner.

„Unser Ziel ist es, den Beschaffungsprozess in einem B2B Umfeld auf ein ähnliches Niveau zu bringen, wie es die Einkäufer im B2C erleben“, berichtet Adrian Raidt, Gründer von Laserhub und zitiert Zalando und Amazon als bekannte Beispiele dafür, wie bequem der Ablauf von Bestellung bis Lieferung funktionieren kann.

Diesen Komfort will das Startup auf den Blechbereich übertragen. Laserhub agiert dabei als Ansprechpartner für beide Seiten: die Unternehmen, die Blechteile herstellen und diejenigen, die sie kaufen. Daher auch der Name. Über die Drehscheibe, den Hub, wird das Blech- oder Metallteil entsprechend geordert, mit oder ohne Laser bearbeitet und dann an den Kunden ausgeliefert. Alles aus einer Hand. Was unmittelbar einleuchtend klingt, war „eine lange Reise“, sagen die drei Co-Founder einhellig über die Genese ihres innovativen Geschäftsmodells.

Simpel und Effizient für die Kunden

„Wir betreiben eine online Plattform, über die wir für Kunden in der Industrie kundenspezifische Metallteile beschaffen“, beschreibt Adrian die Funktionsweise von Laserhub, dessen Initiator er war. Nach neun Jahren in der Industrie, während derer er sehr tiefe Einblicke in die Blechbearbeitung und die damit befasste, stark fragmentierte Branche gewinnen konnte, „dachte ich viel über die Auslastung der Maschinen nach und darüber, wie man mit den stark schwankenden Auftragseingängen zurechtkommt.“ Dass diese teuren Hightech Maschinen nicht rund um die Uhr laufen, damit wollte er sich nicht zufrieden geben.

Gegründet hat Adrian das Startup Laserhub im Juli 2017 und war zunächst mit seiner Idee alleine im Co-Working Space Wizemann zugange. Das Alleinsein war von kurzer Dauer. Schon im Dezember 2017 und Januar 2018 stießen mit Christoph Rößner und Jonas Schweizer zwei neue Co-Founder hinzu. Das Trio war komplett. Auch sonst mangelt es nicht an Dynamik: „Vor drei Monaten sind wir mit 16 Mann dort wieder ausgezogen“ – in ein frei gewordenes Büro in der Eberhardstraße, mitten hinein in die City.

Gründertrio Laserhub

Gründertrio mit perfekter Kompetenzaufteilung

„Wir sind jetzt drei Co-Founder bei Laserhub. Das ist ideal, weil wir drei ganz unterschiedliche Kompetenzen in diese Firma einbringen“, lautet Adrians‘ Diagnose. Christoph und Jonas nicken.

Adrian schaut auf Laserhub aus der Perspektive eines Maschinenbauers „mit stark prozessualer Denke, also mit dem Fokus darauf, wie man die Prozesse verbessern kann.“ Christoph lernte er auf einem Kongress kennen. „Dabei haben wir festgestellt, dass wir beide ‚Blech sprechen‘“, lacht der und berichtet, dass er die Branche aus genau der anderen Richtung kennengelernt hat. „Ich hatte bei meinem damaligen Arbeitgeber einen Inkubator aufzubauen versucht und ihn Adrian vorgestellt“, erinnert er sich. „Davor war ich im Unternehmen meiner Familie tätig, als Zulieferer für den Maschinenbau. Wir haben Blech und Metall mit Maschinen verarbeitet. Dabei spürte ich genau diesen Schmerz in punkto Auslastung der Maschinen live, den Adrian beobachtete.“ Als „perfekter“ Dritter im Bunde stieß mit Jonas ein Software- Entwickler hinzu. „In der raren Kombination, dass er nicht nur entwickeln kann, sondern gleichzeitig das Gesamtthema Digitalisierung aus strategischer Sicht sehr gut kennengelernt hat“, lobt Adrian.

Für Jonas reifte während seiner Elternzeit der Entschluss, sich beruflich zu verändern. Eine Ausschreibung in seinem Alumni-Netzwerk für einen CTO faszinierte ihn. „Total angefixt hat mich, dass ich mein Wissen über Softwareentwicklung, und das Wissen über Digitalisierung aus meinem zweiten Job als Berater anwenden kann auf eine super Branche“, sagt er und fügt hinzu: „Es war sofort offensichtlich, dass mir das Spaß machen würde und gründungswillig war ich auch.“ Beste Voraussetzungen, sich auf Laserhub einzulassen. Bereut hat er es seit fast zwei Jahren kein einziges Mal. „Ich hatte davor nie etwas mit Blech zu tun. Nun geh ich durch die Welt und sehe nur noch Blech“, ergänzt er schmunzelnd.

Tausche Frust gegen Sorgen

Das Faszinierende an ihrem Startup sei der Speed, mit dem sie nicht nur ans Werk gehen, sondern auch umsetzen. „Im Konzern reden viele mit. Meist sind mehrere Lenkungskreise vorgeschaltet, die man mit seiner Idee durchlaufen muss, bis die mehrfach nachjustierte Idee nach sechs bis neun Monaten bei der Geschäftsleitung landet. Und dann kommt es stark auf die gerade hier herrschende Großwetterlage an.“

Also alles besser mit einem Startup, das Freiheit und Schnelligkeit verspricht? „Es ist mindestens ein Tauschgeschäft – nach dem Motto, tausche Frust gegen Sorgen.“ Letztere zum Beispiel, weil das Gehalt nicht einfach am Monatsende kommt und viel Energie und Frustrationstoleranz vor- und auszuhalten sind. Christoph dazu: „Mit Sorgen kann man umgehen, man kann sie steuern und abbauen. Frust dagegen muss man ertragen und das ist grauslich.“

Einfach nur machen

Mit Vollgas ging’s deshalb an den Aufbau von Laserhub – mit Erfolg. Sichtlich zufrieden erzählt Adrian: „Exakt drei Monate nach Gründung hatten wir die erste live Transaktion auf der neuen Laserhub Plattform.“ Ein funktionierendes Produkt und Transaktionen mit echten Kunden binnen drei Monaten – das gelinge nur, wenn man fokussiert arbeitet. Ein weiterer Treiber sei sicherlich auch ein gewisser finanzieller Druck, aber vor allem der, dass „man keine 100 Leute fragen muss, um etwas zu tun – sondern wenn man einfach nur machen kann.“

Förderlich ist aus Christophs Sicht auch, dass Laserhub keine lange Historie und Tradition mit sich herumschleppe. „Dadurch hat man die Möglichkeit und die Freiheit, mit einem nicht perfekten Produkt auf den Markt zu gehen und möglichst früh Market Feedback zu bekommen.“ Das sehen die drei Gründer als das wesentliche Erfolgsgeheimnis. Dann der Rat und die gleichzeitige Erkenntnis: „Das würde ich auch jedem Corporate raten.“

Vorteil Startup: Mit Verve, Effizienz und Schnelligkeit an den Markt

Allen Startups rät Christoph eindringlich, möglichst früh an den Markt zu gehen, auch wenn das Produkt sich noch nicht richtig gut anfühlt oder noch gar kein Produkt ist, also noch nicht mal ein Prototyp, sondern ein Pretotype.

Laserhub jedoch kam gleich mit einem Prototyp. Der Grund: „Bei uns war das wichtig, weil wir in einer sehr Corporate orientierten Umgebung unterwegs sind – als Berater hatte ich sehr viel mit großen Unternehmen zu tun; deshalb ist es mir sehr wichtig, diese Effektivität auf die Straße zu bringen“, erklärt Jonas. Gerade als Berater habe er festgestellt, „dass zu viel Geld den Jordan runterfließt, ohne eigentlichen Output zu generieren.“ Umso entscheidender war es für Laserhub, unter Beweis zu stellen, dass sie mit ihrem Startup „mit geringeren Mitteln etwas komplett neu aufbauen und das machen wir auch jeden Tag. Das macht einfach riesig viel Spaß.“

Schon jetzt macht Laserhub Umsätze in einstelliger Millionenhöhe mit mehr als 2.000 Kunden, für die das Startup bisher deutlich mehr als zwei Millionen Kilo Metallteile in die Welt verschickt hat. Um all das abwickeln zu können, ist die Zahl der Mitarbeiter zügig angestiegen, auf insgesamt rund 35. Das Fazit der Gründer: Wir sind auf gutem Weg.

Laserhub

Mit Risikokapital nachhaltig unterwegs

Und woher kommt das Kapital? „Wir sind risikokapitalinvestiert“, sagt Christoph. Laserhub investiert aktuell hauptsächlich in Menschen. „Mit diesen Menschen bauen wir möglichst schnell an unserem Geschäftsmodell weiter, um in der Industrie einen Fußabdruck zu hinterlassen und uns da vorwärts zu bewegen. Das heißt, mit diesem Geld von Investoren kaufen wir eine gewisse Schnelligkeit“, erklärt er. Das erklärt auch, dass Laserhub aktuell noch nicht profitabel ist. Denn wenn ein neuer Mitarbeiter kommt, ist er nicht sofort ein Umsatztreiber.

Die wirtschaftliche Abkühlung ist für Laserhub kein Problem. Im Gegenteil. „Wir spüren keinen Geschäftseinbruch, nicht zuletzt deshalb, weil wir de facto die vorher beschriebenen Ineffizienzen aus dem Markt nehmen“, erläutert Adrian. In solchen Zeiten beschäftigt sich die Industrie damit, wie sie effizienter werden kann, und gerade im Einkauf, so sagt man, liege das Geld. Entsprechend die Anstrengungen bei den Einkäufern, hier Geld einzusparen. Davon profitiert Laserhub, weil das Startup gerade hier Lösungen anbietet.

Ambitionierte Ziele realistisch angehen

Wie geht es weiter? Gibt es einen Fünf-Jahresplan. Ja, den gebe es. „Wir haben es mit einer sehr traditionellen Branche zu tun, die noch nicht digital ist. Unser Ziel ist es, diese Branche zu digitalisieren und letztlich an jeder Transaktion im Digitalbereich beteiligt zu sein“, so Christoph. Das könne über das heutige Geschäftsmodell funktionieren, doch es seien darüber hinaus viele andockende andere Geschäftsmodelle möglich, so dass, was auf den ersten Blick sehr groß klinge, wenn man es runterbreche, durchaus ein erreichbares Ziel sei.

„Unser Nahziel ist ganz einfach: Wir vervierfachen den Umsatz von diesem Jahr auf nächstes Jahr.“ Ja, das sei sehr ambitioniert, aber erreichbar und habe zur Folge, dass ein erfolgreiches Startup wie Laserhub weitere Investoren anlocken könne, mit deren Geld die drei Geschäftsführer wiederum in noch mehr gute Leute investieren können.

A propos Investoren. Folgende Tipps legen die drei Gründer potentiellen Gründungswilligen ans Herz: Wenn das Geschäftsmodell auf Venture Capital hinausläuft, müsse man sich im zweiten Schritt überlegen, welche Investoren am besten geeignet sind und auch zu den Gründern und deren Zielen passen. „Mit unseren Themen Code und Personal waren wir zwangsläufig im Thema Risikokapital drin. Dort die richtigen Investoren zu finden, war nicht einfach, wenngleich wir ein gutes Netzwerk in die Branche hatten“, betont Adrian. Weil man mit den Gesellschaftern regelmäßig zu tun hat, bestehe die hohe Kunst darin, die Investoren zu finden, „die über das Investment hinaus wirklich nachhaltig Wert bringen.“ Dazu müsse man mit den Leuten reden, sich auch trauen, eine Tür mal wieder zu schließen. Das braucht Zeit, Mut und Energie.

Die richtigen Kapitalgeber für sich gewinnen

Dann das positive eigene Fazit: „Wir sind super happy mit unseren Investoren. Aber das war ein Prozess von sechs bis neun Monaten, bis wir entschieden: Jetzt machen wir mit denen die Finanzierungsrunde.“ Wichtig sei daher, diesen Selektions- und Werbeprozess nicht zu unterschätzen. „Man sollte auch ein bisschen Spaß daran haben, sich mit klugen Leuten über das Geschäftsmodell und die Vision für das Geschäftsmodell zu auszutauschen.“

Seine Hausaufgaben hat das Gründertrio erfolgreich absolviert. Beim Standortthema Stuttgart schlagen zwei Herzen in der Brust von Adrian, Christoph und Jonas. Das Ökosystem in Stuttgart sei „super“, vor allem im B2B Bereich. „Tolle Kundenbasis, tolle Lieferantenbasis.“ Das Venture Capital allerdings sei anderswo besser ausgeprägt, auch die gesamte unterstützende Infrastruktur um Startups herum. Das Fazit: „Für uns ist Stuttgart der richtige Standort. Klare Nachteile: Stuttgart ist nicht bekannt und auch Baden-Württemberg nicht als Startup Hotspot. Es fehle ein gesunder Pool an Startups, „die auf einer gleichen Ebene oder sogar gerne darüber sind, so dass man sich gut austauschen kann.“

Inzwischen ist das Team sehr international. So könne man wachsen, was mit einem Blick nur auf den regionalen Markt ausgeschlossen sei. Zudem bringe das Mindset mit Leuten von außen, die schon viele Startups gesehen habe, Laserhub definitiv weiter. Mit solchen jungen Talenten gestärkt will Laserhub ein Leuchtturm werden, dessen Erfolge über Stuttgart hinaus nach außen strahlen. Dann das Versprechen: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“

Text und Fotos: S.Roeder

Startup Koena tec spart Energie für Endnutzer und erhielt Anschubhilfe vom M.Tech 

„Energie einzusparen, ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagt Manuel Armbruster. „Das hat letztendlich auch den Ausschlag gegeben, dass wir sagten: Wir wollen in diesem Bereich aktiv werden.“ Manuel ist einer der drei Gründer des Stuttgarter Startup Koena tec. Wie Pirmin Boch und Malcolm Yadack kommt er aus dem Energiebereich. Der Motivationsschub entsprang dem Gefühl der Drei, etwas bewegen zu wollen. Orientierungs- und Starthilfe gab es knapp zwölf Monate lang vom Stuttgarter Accelerator M.Tech

Den M.Tech gibt es seit gut zwei Jahren. In dieser Zeit hat das Team mehr als 50 Gründungsvorhaben bei ihrem Gründungsprozess begleitet. Das Gründungsdatum hat Projektleiter Moritz Stahl genau im Kopf: „Uns gibt es seit dem 14. Juli 2017. An diesem Tag übergab uns Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf dem ersten Startup-Gipfel in Stuttgart offiziell die Co-Finanzierungserklärung. Damit war das Programm quasi geboren.“ Das M im Namen steht für den Bereich Mobility und Manufacturing, erklärt der Berater.

Moritz und Manuel von Koena

Das Programm, ein Acceleratoren-Programm, richtet sich an in der Frühphase. Aber nicht an x-beliebige, sondern solche, die Mobilität, Manufacturing und Engineering zum Inhalt haben. „Unser USP ist, dass wir nicht den Ansprüchen eines großen Unternehmens genügen müssen, sondern die Gründer neutral begleiten können. Dabei wissen wir eine breite Anzahl von Partnerunternehmen in unseren Reihen, unser sogenanntes Mobility & Manufacturing Board und das kann Türen öffnen“, unterstreicht Moritz die Vorteile von M.Tech. Wie der Name nahelegt, beschleunigt ein Accelerator die Vorgänge, weil er manch eine Klippe zu umschiffen weiß und über ein großes aktives Netzwerk verfügt.

Netzwerken als A und O

Wie aber fanden Manuel, Pirmin, Malcolm von Koena tec und M.Tech zueinander? „Wir von bwcon, kurz fürBaden-Württemberg connected und einer von derzeit fünf Projektpartnern und Initiatoren des M.Tech und hat die inhaltliche Projektleitung. Die andern Partner sind die Landeshauptstadt Stuttgart, WirtschaftsförderungRegion Stuttgart, TTI GmbH und wizemann.space. Bwcon, wo ich angestellt bin, machen schon seit vielen Jahren Vorgründungs- und Gründungsberatung im Technologiebereich. So haben sich auch Manuels und meine Wege schon relativ früh gekreuzt, nämlich Anfang des Jahres 2016“, erinnert sich Moritz. Manuel hatte damals einen der EXIT Hightech Gründungsscheine des Landes Baden-Württemberg ergattert und kam so mit dem Innovationsdienstleister bwcon in Kontakt. „Als Netzwerk kennen wir natürlich viele Leute, Unternehmen und gute Technologie-Startups, die wir aktiv für das M.Tech Programm ansprechen.“ Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte sich das Gründertrio beim M.Tech über die Homepage bewerben können. „Jeder ist meines Erachtens selbst dafür zuständig, sich Programme oder Acceleratoren rauszusuchen, die zur eigenen Person passen“, meint Manuel. 

Die Wahl der drei ehemaligen Absolventen der Hochschule für Technik in Stuttgart fiel nicht auf das Wizemann Space, in dem M.Tech ansässig ist und dessen mietfreie Nutzung für drei Monate Teil der Unterstützung durch den Accelerator ist, sondern auf den Steyg als Aktionsplattform von Koena Tec. Das hat einen rein praktischen Grund: Das Pendeln zwischen den Büros an der Hochschule und den Coworking Spaces im Steyg war räumlich problemlos möglich. Inzwischen haben alle drei Energieexperten ihre Beschäftigungsverhältnisse an der Hochschule gekündigt, um sich ganz auf Koena Tec konzentrieren zu können. Das Programm beim M.Tech Accelerator haben sie abgeschlossen. „Wir sind im November 2018 eingetreten und jetzt beim letzten Mobility Board Meeting im September offiziell verabschiedet worden. Seit zweieinhalb Jahren sind wir mit dem Studium fertig, hatten aber alle für die Anfangsphase der Selbständigkeit noch einen Job nebenher. Jetzt heißt es: Volle Pulle für Koena“.

With a little Help from M.Tech Accelerator

M.Tech sitzt im Wizemann Space nicht zuletzt, weil es ein Partner im Accelerator-Konsortium ist und in diesem Co-Working Space die Veranstaltungen von M.Tech stattfinden und eben auch Gründer hier arbeiten können. „Im Wizemann zu arbeiten, ist ein Angebot von uns, es ist kein Muss-Kriterium“, erklärt Moritz und fügt hinzu, dieses Angebot rühre nicht zuletzt daher, dass der M.Tech Accelerator Gründungsvorhaben in einer frühen Phase unterstützt. Denn, so weiß der Projektleiter aus Erfahrung: „Manche liebäugeln mit dem Gründungsvorhaben, haben aber auch noch eine feste Anstellung. Das bedeutet: Sie haben gar nicht die Kapazität, Vollzeit an ihrer Gründung zu arbeiten. Denen soll aber auch die Möglichkeit gegeben werden, in einem neutralen Umfeld einen potenziellen Kunden oder Partner zu treffen.“ Im Übrigen sei es ein Grundcharakteristikum des M.Tech Programms, dass man an ihm auch quasi von auswärts teilnehmen könne. „Um an den entscheidenden Veranstaltungen teilzunehmen, muss man nicht dauerhaft vor Ort sein aus Sorge, etwas zu verpassen.“ 

Die Auswahl der Gründungsvorhaben, die M.Tech inhaltlich unterstützt, geht über eine klassische Anfrage seitens der Gründer. „Wenn die Förderlinie und Branchenfokus passen, dann erörtern wir in einem persönlichen Gespräch das beiderseitige Commitment. Also, ob wir einerseits die Anforderungen des Gründungsvorhabens erfüllen können. Wir sind da transparent, versprechen nichts, was wir nicht halten können“, betont Projektleiter Moritz. Genauso schaue man, ob es sinnvoll ist, das ausgelobte Gründungsvorhaben aufzunehmen. 

Generell sei zu beachten, dass sich in der Gründungsphase die Geschäftsmodelle oder Anwendungsfelder von Startups schnell ändern können. „Man muss ein bisschen über den Tellerrand blicken und abwägen, ob die Branche die richtige ist, oder ob das Startup nicht vielleicht zunächst in einem anderen oder nahen Anwendungsfeld schneller Fuß fassen kann. Aber das ist alles ein Prozess, den man im Programm erarbeiten kann“, unterstreicht Moritz mit Nachdruck die Vorteile des Accelerators mit angeschlossenem Mentoring. „Wir können Türen öffnen, durchgehen müssen die Gründer allein.“

Zielsetzung bei M.Tech

Was ist die Zielsetzung des M.Tech Accelerator? Zielgruppe sind Gründungsvorhaben aus dem Mobilitäts- und Produktionsbereich. „Das kann relativ breit gefasst sein, kann Hardware sein, kann Software sein, kann eine Mischform sein. Da sind wir recht flexibel“, beschreibt Moritz die Auswahlkriterien und ergänzt: „Uns geht es darum, den Fit mit den Partnerunternehmen herzustellen“ Logisch, denn je besser das Zusammenspiel mit den Partnerunternehmen, desto höher die potenziellen Synergien für alle Beteiligten. Wesentlich dabei ist, dass die Partnerunternehmen interessant sind für die Gründer, dass sie attraktive Mehrwerte liefern können, Anwendungsfelder liefern können, im Zweifel Kapital liefern können. Und dass die Gründer ihrerseits eine interessante Technologie für die Partnerunternehmen darstellen. Für den M.Tech Accelerator bedeutet dies, „mit unserem Programm Gründungsvorhaben in einer vorwettbewerblichen Phase idealerweise bis hin zur Marktreife hin zu entwickeln.“ Sei es, dass es zur ersten Pilotanwendung im Markt kommt, dass das Startup erste Aufträge erhält oder das erste Kapital akquiriert.

Finanziert wird der M.Tech Accelerator als einer der Startup BW Landesacceleratoren, deren Programm unter anderem vom Wirtschaftsministerium und Geldern des Europäischen Sozialfonds gefördert wird.

Aktuelles Thema: Stabilisieren des Stromnetzes

Was ist das Geschäftsmodell von Koena tec, das M.Tech unterstützt? „Unsere ganz große Vision ist, dass wir mit unserem System das Stromnetz stabilisieren“, sagt Manuel, der bei Koena den Part des Geschäftsführers innehat. Diese Vision steckt programmatisch im Namen des Startup. Denn koena steht hawaianisch für stabilisieren und balancieren. Warum hawaianisch? Ist einer der Gründer passionierter Surfer? „Nein. Auf der Suche nach einem Namen, fanden wir, dass der Name sich einfach gut anhört“, sagt er lachend.

Aus dem Anliegen, grundsätzlich Energie einsparen zu wollen, entstand die Idee, in diesem Bereich professionell aktiv zu werden. Die Idee zu Koena Tec entstand dann Schritt für Schritt. „So ist das meines Erachtens immer bei Ideen. Es war also nicht so, dass wir die Idee hatten: Wir sparen im Gastronomiebereich Energie ein und machen das genau so, wie das Produkt auf dem jetzigen Stand dasteht. Denn ich glaube, man hat nie das fertige Produkt“, erklärt Manuel den Entwicklungsprozess. Gerade deshalb sind Acceleratoren wie M.Tech so wichtig, weil sie mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Wären auch andere Acceleratoren in Frage gekommen? „Klar“, sagt Manuel. Schließlich recherchiere man, wo und wie man mit seiner Gründungsidee am besten weiterkommen könne. „M.Tech war immer schon auf dem Schirm, weil die gut zu uns passen. Aber ich glaube, man muss sich nicht auf einen beschränken. Wir haben auch noch mit ein paar anderen gesprochen. Wenn ein anderer auch gepasst hätte, dann wären es eben zwei gewesen.“ Tatsächlich komme vielleicht bald ein neuer Accelerator bei Koena Tec dazu. „Dazu“, das sagt er ganz bewusst. Man solle den Begriff Accelerator nicht auf die Vorgründungsthematik beschränken. Vom Netzwerk eines Accelerators könne Koena auch weiterhin profitieren. Moritz nickt zustimmend.

Oh-Je-Tage überstehen 

Schon mal überlegt, alles hinzuwerfen, weil der Druck zu groß, die Angst vor der eigenen Courage übermächtig wurden? Manuel schüttelt entschieden den Kopf. Wenn ein Startup eine Gründungsidee hat, dann wolle es das auch mit Commitment vorantreiben. Muss der Accelerator dennoch einen gewissen Erfolgsdruck ausüben? Wiederum Kopfschütteln. „Druck entsteht da von ganz allein“, weiß Moritz. „Jedes gute Startup geht ambitioniert vor. Da müssen wir nicht noch Druck schüren. Wenn wir der ausschlaggebende Hebel wären, dass etwas geschieht, dann würde die Geschäftsidee am Markt relativ schnell untergehen.“ 

Koena Tec sieht sich gut aufgestellt. „Auch im Team haben wir uns sehr gut entwickelt, haben unsere Aufgaben gut verteilt, stehen jetzt wo wir stehen und sind motiviert, weiterzumachen.“ Klar, Momente des Zauderns habe jeder, nach dem Motto: „Oh Gott, was habe ich mir da bloß angetan“? Das, so Manuels Überzeugung,  sei „grundsätzlich auch ein Moment, den man miterleben muss. Aber ich glaube, bei uns war es nie so, dass die Gefahr bestand, dass einer hinschmeißen würde.“ 

Region mit viel Potenzial – „Da kommt noch einiges“

Den Vorwurf, Deutschland kleckere mit Unterstützung finanzieller wie ideeller Art, wo Länder wie die USA, China oder Israel klotzen, will Manuel nicht teilen. Er könne keine Vergleiche mit Ländern wie Amerika anstellen, weil er es nicht selbst erlebt habe. Mit Sicherheit gebe es aber dort wie auch hierzulande Vor- und Nachteile. „Es ist immer leicht, sich zu beschweren. Ich will nicht jammern, das hat keinen Sinn. Zumal ich glaube, dass es uns hier in Stuttgart ganz gut geht. Da wächst etwas heran und da ist in den letzten Jahren auch schon viel passiert und ich glaube, da wird auch in den nächsten Jahren noch viel passieren.“ Kurzum: Koena Tec sieht sich in Stuttgart „in einer ganz guten Umgebung. Das ist wichtig.“

Hat Tipps für andere Gründungswillige parat? „Nun packe ich vermutlich wohl bekannte Phrasen aus. Trotzdem befolgen wir sie bei Koena: Nicht aufgeben! Immer dran bleiben! Einfach machen, wenn man eine Idee hat! Und immer schön fokussiert bleiben!“ 

Text und Foto: S.Roeder

Das nächste Gründergrillen #79 findet am 16. Oktober in der Schankstelle statt.

Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit unserem Sponsor PKF WULF & Partner.

PKF WULF & PARTNER ist Euer Start-up Experte aus der Region mit überregionalen Kontakten, diese Mal beim Gründergrillen #79.

Sie unterstützen Euch bei

  • der Wahl der Rechtsform, Implementierung steuerlich optimaler Holdingstrukturen sowie der Gründung der Gesellschaften
  • der digitalen Übernahme der Finanzbuchführung und Gehaltsbuchführung
  • der Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen
  • anstehenden Finanzierungsrunden
  • Due Diligence Prüfungen

Der Branchenschwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Beratung von Start-ups. Näheres hierzu auf der Internetseite: https://www.pkf-wulf-gruppe.de/branchen/start-ups-und-venture-capital.html

Kommt zum Gründergrillen #79 und informiert euch!

Unser kleines, aber feines Programm:

• 19:00Uhr: Gründergrillen beginnt
• 20:30 Uhr Der Speaker-Slot mit offenen Pitches: Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung erforderlich)
• ca. 21:15 Uhr: Drinks n´ Chat

Wir freuen uns auf unseren Sponsor PKF und EUCH. Nutzt die Chance und stellt euch und euer Startup beim Gründergrillen #79 am 16.10 in der Schankstelle vor!

Euer Startup Stuttgart Team!

Hinweis:
Während der Veranstaltung werden Foto-/Film- und Tonaufnahmen erstellt, welche zum Zwecke der Veröffentlichung auf unserer Vereinswebseite www.startup-stuttgart.de und/oder unseren Social Media Kanälen verwendet werden. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklärst Du dich mit der Veröffentlichung von Fotos/Videos einverstanden, auf denen auch Du abgebildet bist.

Das nächste Gründergrillen #78 findet am 24.September in der Schankstelle statt.

Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit unserem Sponsor STARTUP AUTOBAHN.

STARTUP AUTOBAHN ist eine Innovationsplattform mit offenen Türen für Entrepreneure aus dem Mobilitätsbereich. Sie vermittelt zwischen Startups und Großkonzern und bringt damit spezifisches Tech-Know-how mit umfassender Automotive-Kompetenz zusammen. Ziel dabei: In 100 Tagen herausfinden, ob man für Kooperation oder Investment zusammen kommt.

Los geht es mit einem weltweiten Scouting aus mehr als 1000 Startups. In intensiven Arbeitsphasen mit unseren Fachexperten bewerten und filtern wir die Startups nach Themenclustern und qualifizieren ca. 30 zukunftsfähige Startups.

Jetzt wird’s spannend. Als potentieller Lieferant starten Startups zusammen mit der Daimler AG in 100 Tagen ein gemeinsames Pilotprojekt.

Den Abschluss krönt der finale Expo Day. Zwei Mal im Jahr stellen die Zukunftsträger ihre wegweisenden Pilotprojekte vor, rund um das umfassende Feld der Zukunft der Mobilität und der Produktion.

Kommt zum Gründergrillen #78 und informiert euch!

Unser kleines, aber feines Programm:

• 19:00Uhr: Gründergrillen beginnt
• 20:30 Uhr Der Speaker-Slot mit offenen Pitches: Startups stellen sich vor (normale Pitches, keine Anmeldung erforderlich)
• ca. 21:15 Uhr: Drinks n´ Chat

Wir freuen uns auf unseren Sponsor STARTUP AUTOBAHN und EUCH. Nutzt die Chance und stellt euch und euer Startup beim Gründergrillen #78 am 24.9 in der Schankstelle vor!

Euer Startup Stuttgart Team!

Hinweis:
Während der Veranstaltung werden Foto-/Film- und Tonaufnahmen erstellt, welche zum Zwecke der Veröffentlichung auf unserer Vereinswebseite www.startup-stuttgart.de und/oder unseren Social Media Kanälen verwendet werden. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklärst Du dich mit der Veröffentlichung von Fotos/Videos einverstanden, auf denen auch Du abgebildet bist.

Wir hatten einen tollen Abend bei der Börse Stuttgart beim Gründergrillen unterwegs #76 mit Startbase am 17.7. Hier sind alle Pitches des Gründergrillen #76:

Rehago – Gerald Michels – g.michels@rehago.eu – www.rehago.eu – Digitalisierung, Medizintechnik

Mechatronikmonkey – Christopher Müller – chris@mechatronikmonkey.de – www.mechatronikmonkey.de – Elektronikentwicklung

Rewion – Fabian Brechlin – fabian.brechlin@rewion.de – www.rewion.de – IT Beratung

Guillaume – guillaume.bomhardt@gmail.com – Hotel Booking Website für Elektrofahrzeuge 

Prubhu Kankutula – vprabhukankutula@gmail.com – Mentoring, Wissenstransfer 

WIFI TOUCH – Abdullah Zadran – abdullah.zadran@wifi-touch.com – www.wifi-touch.com 

Table Theatre – Philipp Maas – philipp.maas@table-theatre.com – Tischtheater AR Streamingplattform 

Nala Leya – Nadine Kirchhof – nala.leya@web.de – Kunst 

MWR.Life – Yvonne Castory – yvonne.castory@gmail.com 

Varomo – Thomas Link – t.link@varomo.de – www.varomo.de – Autonome, modulare Transportroboter

Vielen Dank an alle, die dabei waren und an unseren Sponsor Startbase. Wir freuen uns auf das nächste Gründergrillen nach der Sommerpause,

Euer Startup Stuttgart Team