Der Kreisverband Ludwigsburg der Jungen Union diskutiert am 25.01.14 gemeinsam mit dem neuen CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, den Gründern Christian Gaiser (Gründer und CEO von kaufDa) und Adrian Thoma (Institute for Business Innovation) sowie der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Wechsler die gegenwärtige Gründungskultur und deren Chancen für Deutschland.

Deutschlands Wirtschaft ist aus der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gestärkt hervorgegangen – die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr und der Bundesfinanzminister kann sich über rasant steigende Steuereinnahmen freuen. Auch sind viele deutsche Mittelständler und Großunternehmen Weltmarktführer in ihrer Branche. Es scheint gut bestellt um die deutsche Wirtschaft – und damit auch um Deutschlands zukünftigen Wohlstand. Im Bereich der Unternehmensneugründungen sieht die Entwicklung allerdings anders aus: Die Gründerzahlen in Deutschland sind seit langem rückläufig, sodass selbst die staatliche Förderbank KFW keinen gegenläufigen Trend erkennen kann. Investoren investieren kaum in deutsche Startups und zudem ist das Image des Unternehmertums in Deutschland nicht das beste.

Gemeinsam mit dem neuen CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber MdB, dem Gründer und CEO von kaufDa Christian Gaiser, dem Serial Entrepreneur Adrian Thoma sowie der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Wechsler diskutieren Lisa Gradow und Till Beinder von der Jungen Union dieses spannende Thema. Das hochkarätig besetzte Podium aus jungen Unternehmensgründern und Spitzenpolitikern verspricht eine spannende Diskussion auf fachlicher Ebene mit interessanten Einblicken in die Welt der zukunftsgerichteten Wirtschaftspolitik.

Die Veranstaltung ist offen für alle: 25.01.14, 18:00 Uhr im Hotel Krauthof (Beihinger Straße 27) in Ludwigsburg.  Weitere Infos gibt’s auch nochmal auf der Website der JU Ludwigsburg.

3 Kommentare
  1. M Schommer
    M Schommer sagte:

    Das ist ja interessant: Eine Diskussion zum Thema „Gründerkultur“!
    Veranstaltet von… der Partei, die sich seit Jahren einen %$&# um die Belange von
    Gründern und jungen/kleinen Unternehmen schert? Von der Partei, die v.a. Rentner und
    Konzerne hofiert? Von der Neuland-Internetsperren-Leistungsschutzrecht-Partei?
    Die entdeckt plötzlich ihr Herz für „Gründer“?

    Ist gerade Wahlkampf?

    Nein, viel besser: Laut http://ju-lb.de lautet die eigentliche Frage an dem Abend:
    „Ist durch die gegenwärtige Kultur- und Bildungspolitik unsere Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr?“
    Hier wird also einem völlig anderen Thema die Marke „Gründer“ übergestülpt… das ist
    bestenfalls unlauter :-)
    Wer an einem Samstagabend nix Sinnvolleres zu tun hat…

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    • Till
      Till sagte:

      Hallo M.

      ich bitte darum die Diskussion zu versachlichen. Als Initiator der Veranstaltung und Moderator der Podiumsdiskussion bin ich der Meinung, dass wir Gründer (ich selbst bin auch Gründer mehrerer Unternehmen) unsere Probleme und Herausforderungen verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rücken müssen. Wie du schon richtig angemerkt hast, liegt der Fokus der Wirtschaftspolitik hauptsächlich auf den bestehenden, etablierten Unternehmen / Industrien. Belange von (IKT) Gründern werden derzeit nur am Rande wahrgenommen.

      Mit Stammtischparolen ändern wir daran nichts – wir müssen z.B. mit den richtigen Fachpolitikern sprechen. Wir müssen selbstverständlich auch Gründer zu Wort kommen lassen, etc. pp. Mit Dr. Peter Tauber haben wir einen der renommiertesten Netzpolitiker Deutschlands für diese Veranstaltung gewinnen können – und ich denke, dass wir zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen können werden, dass den Belangen von Gründern in Deutschland mehr Beachtung geschenkt wird. Auch Verbände wie der Bundesverband Deutsche Startups e.V. wurden aus dem Bestreben heraus gegründet, den deutschen Gründern eine Stimme in Berlin zu verleihen (Man nennt das auch Lobbyismus). Das ist gut, richtig und wichtig zugleich.

      Was du nun an dem Untertitel “Ist durch die gegenwärtige Kultur- und Bildungspolitik unsere Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr?” auszusetzen hast erschließt sich mir nur begrenzt.

      Ich lade dich daher herzlich ein uns am morgigen Samstag in Ludwigsburg zu besuchen. Am Ende der Podiumsdiskussion wirst du noch die Möglichkeit haben, den Diskutanten Fragen zu stellen. Vielleicht ist es ja also eine gute Idee doch vorbei zu kommen und die deiner Meinung nach existierenden Probleme anzusprechen.

      Viele Grüße,
      Till

      Antworten
  2. Kathleen Fritzsche
    Kathleen Fritzsche sagte:

    Aus Perspektive der Redaktion ist eine offene Diskussion des Themas (egal von welchen Parteien, Institutionen etc.) das Wichtigste! Irgendwo/ Irgendwer muss damit anfangen und deshalb posten wir dann auch gerne diese Termine.

    Viel Spaß und Erfolg bei der Diskussion!

    Antworten

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