Montag, den 22.09.14 starteten die IHK Stuttgart und die Wirtschaftsjunioren (WJ) ein neues Veranstaltungsformat: Das Young Business Network. Ich habe an der Auftaktveranstaltung teilgenommen. IMG_3279 Los ging es um 19 Uhr mit Ankommen und Platz nehmen. Zu Anfang war der Raum doch noch ziemlich leer und die wenigen Gäste verteilten sich auf die Tischreihen. Bis zum offiziellen Beginn um 19.15 Uhr kamen dann aber doch noch so ca. 40 Personen zusammen. Was mir auffiel: Es wird gesiezt, erst die Referentin schaffte es, das etwas aufzulockern, indem sie konsequent duzte. Man begann mit offizieller Begrüßung. Holger Triebsch von der IHK stellte dar, dass die IHK ja sonst nur Seminare anbietet, die eher trocken daherkommen und deshalb gerne ein neues „lockeres“ Format als Veranstaltungsreihe anbieten will und mit den Wirtschaftsjunioren zusammen entwickelt hat. Ziele für das Young Business Network:

  • direkter Erfahrungsaustausch
  • Netzwerken
  • Kontakte machen

„Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht“, so wurde es verkündet. Für den Austausch wurde eine Pinnwand aufgestellt, wo man „Suche“ und „Biete“ Angebote anbringen konnte. IMG_3282

IMG_3281Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßungsrede folgte ein Impulsvortrag. Rednerin war Anna Greve, die dem einen oder anderen hier vielleicht noch von der Gründertagung Bad Boll bekannt sein dürfte. In ihrem Vortrag lieferte sie zwölf Thesen über die notwendigen Eigenschaften eines Gründers. Die folgende Diskussion war etwas zäh und erst langsam erwachten die Teilnehmer aus ihrer schüchternen Zurückhaltung.

Ebenso war es bei dem nächsten Tagesordnungspunkt: Dem Elevator Pitch. Ich fand es schon etwas merkwürdig, in einem Raum mit ca. 40 Gründern zu sitzen, von denen sich niemand richtig traut, seine Geschäftsidee vorzustellen. Die Moderation war an dieser Stelle leider auch nicht sehr ermutigend und ebenso fand ich es sehr schade, dass es keine Diskussion über die Pitches gab. Ich ließ es mir an der Stelle aber nicht nehmen, Coworking0711 vorzustellen ;)

Lockerer wurde es dann letztendlich erst im anschließenden Get-Together bei Brezeln und Getränken. Hier konnte man sich dann ungezwungen in kleinen Gruppen austauschen. Solange bis letztendlich um 22 Uhr die IHK ihre Räume schloss. Alles in allem möchte ich der IHK zu ihrem Schritt gratulieren, sich für neue Formate  zu öffnen. Sie schafft so ein weiteres Event für Zielgruppen, denen das Gründergrillen vielleicht doch etwas zu leger ist. Jedoch könnte etwas mehr Pepp und Lockerheit der Veranstaltung nicht schaden.

Wann die nächste Veranstaltung stattfinden wird, kann ich gerade nicht sagen. Ein neuer Termin scheint noch nicht online zu sein.

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