Beiträge

, , ,

„Gründer-Kaffee“ aus Stuttgart bei dm

Das junge Startup aus Stuttgart hat es sich seit 2014 zur Mission gemacht ihren Kunden auf einfache Weise besseren Kaffee zu bieten und zu einem guten Gefühl beim Kaffee Moment beizutragen. Wir haben mit Emanuel (neben Merlin einer der beiden Gründer, bekennender Kaffee-Junkie und selbst gebeutelt durch schlechten Büro-, Bahnhof- und Bäcker-Kaffee) gesprochen. Über Kaffee, das Gründen und damit einhergehend wenig Schlaf.

Startup Stuttgart: Stellt euch doch mal kurz vor – wer seid ihr und was macht ihr genau? Wie kamt ihr zu der Idee?

Emanuel: Wir sind earlybird coffee und unsere Mission ist es den Kaffeetrinkern in Deutschland auf einfache Art und Weise viel besseren Kaffee nahe zu bringen. Das machen wir mit unserem Online Shop aber vor allem auch über die Kaffeeversorgung in kleinen und mittleren Büros.

Mein Mitgründer Merlin und ich waren früher Arbeitskollegen und ich musste mir bei vielen Gelegenheiten das unendliche Kaffee-Wissen und die Passion für das Thema von ihm ertragen. Langsam aber sicher hat auch mich die Kaffee-Faszination gepackt. Aber nicht nur Kaffee selbst, sondern auch der Markt ist faszinierend. Kaffee ist ganz grundsätzlich einer der größten Rohstoffmärkte der Welt. Wir Deutschen trinken im Jahr durchschnittlich 40L Saft, 90L Milch, 110L Bier und 170L Kaffee!

Merlin und Emanuel von Earlybird

Und es gibt so große Unterschiede bei Qualität, Nachhaltigkeit und Geschmack. Leider ist der Anteil an hochwertigen, nachhaltigen Kaffees in Deutschland immer noch extrem gering. Wir glauben es ist zu kompliziert, teuer und unsexy – deswegen machen wir das Gegenteil :)

Außerdem sind wir Mitgründer von Karacho cold brew coffee – eine ähnliche Mission, nur mit kaltem Kaffee :)
(Diesen gibt es seit kurzem beim Drogeriemarkt dm zu kaufen).

In Zeiten von Starbucks und Coffeeshops ist es mutig ein Startup mit dem Thema Kaffee zu starten. Würdet ihr heute alles noch einmal genauso machen?

Ja. Klar, wir hatten zu Beginn großen Respekt und sicherlich hat eine gewisse Portion Naivität sein Übriges getan. Heute sind wir mehr als Glücklich darüber. Zum einen weil ein großer, diverser Markt sehr viele Vorteile für Startups hat. Zum anderen weil wir mit Leidenschaft an einem echten Produkt arbeiten und wissen, dass wir mit jedem Kilo etwas besser machen.

Was sind eure Erfahrungen zum Thema gründen in Stuttgart? Würdet ihr es wieder tun?

Wir würden es definitiv wieder tun. Wir sind aber auch relativ nüchtern was das Thema Standort angeht. Es gibt bestimmt immer Vor- und Nachteile, am Ende kommt es darauf an was man daraus macht. Neulich waren wir bei in Berlin mitten in Kreuzberg zu Gast – wow, was für ein Spirit! Aber Leben und Arbeiten wollten wir dort eigentlich nicht. Nüchternheit und Konzentration auf das Geschäft haben auch ihre Vorteile.

Die Region Stuttgart ist nicht gerade bekannt für viele Startups in der Foodbranche. Wie sind eure Erfahrungen zum Thema Investorensuche? Vorteil oder Nachteil? Habt ihr Tipps und Learnings für andere?

Stuttgart ist ja grundsätzlich nicht bekannt für „viele Startups“. Ich glaube daher, dass die Herausforderungen für uns die gleichen waren und sind. Gefühlt deckt sich unsere Erfahrung mit Finanzierung nämlich mit den meisten Startup-Kollegen: Es ist schwierig, dauert länger als man denkt, man muss es lernen und ein bisschen Glück hilft enorm.

Am 14.07.2017 war der erste Startup Gipfel vom Land Baden-Württemberg. Ihr wart dort ebenfalls vor Ort und habt euch und euren Kaffee vorgestellt. Was hattet ihr euch vom Gipfel erhofft und rückblickend gefragt – hat es eure Erwartungen getroffen/erfüllt? 

Ehrlich gesagt, wollten wir keine großen Erwartungen an das Event haben. Ob etwas Konkretes für uns herausspringt ist ja meistens auch Zufall auf solchen Events. Wir fanden es aber ganz grundsätzlich einfach sehr gut, dass es diese Veranstaltung gibt und so viele unterschiedliche Interessensgruppen daran teilnehmen!

Christoph von Startup Stuttgart und Emanuel auf dem Startup Gipfel

Würdet ihr wieder kommen oder den Gipfel anderen Startups empfehlen?

Ja definitiv. Ich finde es braucht solche großen Events um Politik, Startup-Spirit, Vernetzung in BaWü nach vorne zu bringen.

Der Ministerpräsident sowie die Wirtschaftsministerin Frau Hofmeister-Kraut waren beim Startup Gipfel ebenfalls vor Ort. Gibt es etwas, dass ihr ihr gerne einmal sagen/ fragen würdet?

Inhaltlich würde ich das Leuten überlassen die davon Ahnung haben. Wenn ich aber daran denke wieviel Druck und Kritik die beiden ausgesetzt sind, wäre eine Prise Dank und Motivation wahrscheinlich am besten: Hey Frau Dr. Hoffmeister-Kraut und Herr Kretschmann, thank you, good job, rock on, let’s do this!“ :-)

Zum Schluss noch: sucht ihr gerade Leute? Investoren? etc.. wer kann oder soll sich bei euch melden?

Bei earlybird gilt grundsätzlich: Wer in einem Büro mit 4-400 Mitarbeitern arbeitet und Lust hat seine Kaffeeversorgung zu verbessern – that’s what we do, it’s so easy, try it !

Bei Karacho können wir jeden Support gebrauchen: Wir freuen uns über jeden like, Empfehlung oder Kauf bei dm :-)

Vielen Dank euch für das Interview und wir freuen uns euch bald mal wieder beim Gründergrillen zu sehen!

 

Interview von Franziska Müller (Startup Stuttgart e.V.)

, ,

Synapticon – Erfolgreiches Hightech Startup aus der Region

Synapticon, ein dynamisches, internationales Startup aus der Region Stuttgart, mit weiteren Niederlassungen in Kalifornien und Serbien, entwickelt Soft- und Hardware, die dafür sorgt, dass bisher isolierte und statische Komponenten wie Elektromotoren, Sensoren und andere Geräte miteinander kommunizieren. Startup Stuttgart hat mit einem der Gründer, Nikolai Ensslen, über Meilensteine, Learnings und Bedingungen für Startups in der Region gesprochen.

Startup Stuttgart: Könnt ihr euch einmal kurz vorstellen? Was genau macht Synapticon? So dass es wirklich jeder versteht. Was macht euch gegenüber anderen Einzigartig?

Nikolai Ensslen: Zunächst kurz zu den Gründern. Ursprünglich waren wir ein Trio und kannten uns über die Uni schon privat. Alle drei brachten verschiedene Kompetenzen mit: Maschinenbau, Informatik und Elektronik. Wir hatten uns damals die Industrie angeschaut und festgestellt, dass es zwar seit vielen Jahren schon Roboter in der Industrie und auch in Privathaushalten gab, dass aber der richtig große Durchbruch noch auf sich warten ließ. Also haben wir uns mit dem Thema noch genauer beschäftig um herauszufinden, wo speziell bei den Robotik-Herstellern der Schuh drückt. Dabei fanden wir heraus, dass es zur Planung und Entwicklung eines Roboters vor allem die Steuerung große Herausforderungen mit sich bringt. Hier müssen Komponenten verschiedener Hersteller kombiniert werden, die Software machte Schwierigkeiten, die Kosten waren zu hoch, es fehlten Standards und die Entwicklung war sehr aufwändig. Außerdem waren die zentralen Steuerungssysteme meist klobige PCs und Servoregler, die über viele Kabel mit den Robotern verbunden waren. Und nicht zuletzt war auch der Transfer von Prototypen in die Serienfertigung oft extrem langwierig und teuer. Es gab also viele Blockaden, die eine schnellere Ausbreitung von Robotern verhinderten. Diese Hürden helfen wir zu überwinden, in dem wir einen Bausatz aus Hard- und Software entwickelt haben, der alle diese Herausforderungen meistert.

Startup Stuttgart:Bei euch tut sich viel in letzter Zeit, vor einigen Monaten wurde eine umfangreiche Kapitalerhöhung bekannt, ihr habt eure Struktur neu geordnet, Fokus Themen definiert und euch auch personell deutlich verstärkt. In einem Interview mit der StZ habt ihr einmal den Anspruch geäußert „Synapticon wolle für die Robotik das werden, was Intel für die Computer ist“ (siehe Stuttgarter Zeitung, Artikel vom 03.12.2016). Was habt ihr euch für die Zukunft vorgenommen um dieses Ziel zu erreichen? Habt ihr Tipps für andere Startups was die Suche von Investoren betrifft?

Bei uns geht es nun vor allem darum neue Strukturen in der Firma umzusetzen und diese zu leben. In den ersten Jahren waren viele im Team voll und ganz darauf fixiert immer wieder neues auszuprobieren, arbeiteten auf Zuruf und waren oft gleichzeitig an viele Baustellen aktiv. Auch in der Entwicklung waren wir sehr offen und haben oft versucht herauszufinden, was möglich ist, haben für Kunden sehr unterschiedliche Dinge gemacht. Nun aber müssen, wollen und werden wir zielgerichteter und strategischer arbeiten – auch intern. Wir werden unsere Produkte und Services klarer kategorisieren und standardisieren sowie die Organisation nach einem festen Plan aufbauen. Dazu gehört vor allem auch, dass wir jetzt vermehrt Mitarbeiter für die Bereiche Sales und Support einstellen..

In Sachen Investorensuche raten wir einerseits zu Selbstbewusstsein und andererseits dazu sich selbst vor allem aus wirtschaftlicher Sicht zu hinterfragen. Es sollte Gründern klar sein, dass eine kreative Idee noch lange kein attraktives Investment sein muss. Wer Investoren nicht in einem Satz erklären kann, welche Probleme er löst und warum viele dazu bereit sind, dafür zu bezahlen, der sollte sich nochmals Gedanken machen. Außerdem rate ich dringend zum Blick über den Tellerrand, über die eigene Region hinaus. In Deutschland sind es schon München und Berlin, wo die spannenden Ansprechpartner unterwegs sind, und natürlich im Silicon Valley und Tel Aviv. Aber auch aus Fernost kommt immer besser zugängliches Risikokapital, in der Ecke Shenzhen/Hong Kong trifft man z.B. auf interessante Kontakte. Sitzt nicht daheim und stellt Förderanträge, sondern seid unterwegs und netzwerkt global, das bringt euch weiter.

 

Nikolai Ensslen CEO

Startup Stuttgart: Zu Beginn des Jahres habt ihr euren Firmensitz von der Schwäbischen Alb in den Raum Stuttgart verlagert. Warum Stuttgart? Warum nicht gleich in die großen Startup Zentren wie z.B. das Silicon Valley – wo ihr ebenfalls eine Außenstelle besitzt?

Nun, zunächst die offensichtlichste Erklärung: Mit 40 Leuten zieht man mal nicht so schnell über den Großen Teich. Daneben aber gibt es auch andere Gründe. So ist für uns der Standort Stuttgart – trotz einiger Defizite – sehr attraktiv. Wir haben hier wichtige Kunden, Entwicklungspartner und Interessenten sowie eine passable Infrastruktur. Zudem ist Stuttgart in unserer Branche fast schon eine Marke, die einen eigenen Wert hat. Und nicht zuletzt gibt es auch eine gewisse Heimatverbundenheit, die ich nicht abstreiten will.

Im Moment erfüllt unsere Außenstelle im Silicon Valley seine Aufgaben so gut, dass ein Umzug des Hauptquartiers nicht zu Diskussion steht.

Startup Stuttgart: Seit 7 Jahren gibt es Synapticon nun bereits. Rückblickend betrachtet, was waren für euch die wichtigsten Learnings? Würdet ihr bei einer erneuten Gründung manche Dinge anders angehen?

Hier muss ich ganz klar zugeben, dass ich eine Aufgabe wirklich unterschätzt habe: das Recruiting bzw. den gesamten Themenkomplex rund um Human Resources. Hier würde ich jedem raten sehr früh eine klare Strategie zu verfolgen anspruchsvoll zu sein.. Bauchgefühl und Menschenkenntnis sind sicher viel wert, aber HR ist ein wesentlich komplexeres und strategischeres Thema, als ich zunächst dachte.

Punkt zwei ist die frühe Festlegung der anvisierten Finanzierungsstrategie. Auch da sind wir anfangs etwas herumlaviert und waren unentschlossen: Bootstrapping und organisches Wachstum oder doch den Schalter auf Finanzierung durch Investoren? Diese Frage haben wir nicht wirklich eindeutig geklärt und sind eine ganze Zeit lang zweigleisig gefahren, was ich im Rückblick kritisch sehe. Ich rate auch da zu einer klaren Strategie.

Generell: Eine Entscheidung ist immer besser als keine Entscheidung, selbst wenn sich später rausstellt, man hätte sie besser treffen können. Der Zustand mit keiner klaren Entscheidung ist auf jeden Fall die schlechteste Option.

 

Startup Stuttgart: Mit Oshra Rodav-Orpaz habt ihr euch ganz aktuell personell in Form einer COO Unterstützung aus Tel Aviv an Bord geholt. Viele sehen die Region um Tel Aviv als das neue Silicon Valley. Was erhofft ihr euch durch die neue Zusammenarbeit? Ist ein weiterer Standort für euch in Israel denkbar? 

Denkbar ist ein Standort in Tel Aviv auf jeden Fall. Dort gibt es viele spannende Unternehmen, das Thema „Robotik“ und „Technologie“ im Allgemeinen hat einen hohen Stellenwert und es gibt eine Vielzahl hervorragend qualifizierte Mitarbeiter. Außerdem ist die Gründer-Mentalität dort sehr stark ausgeprägt – da erscheint unsere Region doch eher als konservativ und bedächtig. Es spräche also vieles dafür.

Oshra haben wir jedoch nicht unbedingt wegen ihrer Herkunft an Bord geholt. Vielmehr bringt sie Eigenschaften und Erfahrungen mit, die für uns im nächsten Wachstumsschritt unverzichtbar sind. Sie hat in ihrer Zeit beim IT-Sicherheitsunternehmen Checkpoint in Israel ein sehr erfolgreich und extrem effektiv arbeitendes Unternehmen mit 4000 Leuten dabei begleitet international zu wachsen und dieses Wachstum in Bahnen zu lenken. Genau das brauchen wir jetzt. Außerdem denkt sie sehr strategisch und hat ein Talent dafür, die Ressourcen im Unternehmen bestmöglich zu koordinieren und zu nutzen. Dafür braucht man Erfahrung, eine entsprechende Qualifikation und Geschick: All das bringt sie mit. Zudem hat sie als Kollegin aus dem Ausland sicher auch ein sehr gutes Gespür für die Situation unserer vielen jungen ausländischen Mitarbeiter, die wir in den letzten Monaten nach Stuttgart locken konnten.

Startup Stuttgart: Es gibt immer wieder Diskussionen in der Szene über die „Bedingungen“ für Startups in der Region Stuttgart. Was sind eure Erfahrungen bisher? Würdet ihr noch einmal hier gründen?

Das Bild, das Stuttgart hier abgibt, ist ein gemischtes. Die Firmen hier stehen für Solidität, Qualität und zu einem gewissen Grad auch für Innovationen. In Stuttgart werden nicht so sehr Startups, eher schlicht direkt ernste Unternehmen gegründet. Das ist an sich eine gute Sache. Nur sind Risikobereitschaft, Offenheit für grundlegend neue Entwicklungen, wirtschaftlich-technologische Dynamik und groß zu denken nun nicht unbedingt die Eigenschaften, welche die Region und die hiesigen Unternehmen auszeichnen. Die geringe Risikobereitschaft wirkt sich auch auf die hiesige Investorenszene aus. Zudem hat Stuttgart als Metropole einfach noch nicht einen Charakter wie Berlin oder München, wo hohe Einsatzbereitschaft und ein attraktiver Lifestyle Hand in Hand gehen (work hard party hard). Dies sind allesamt keine unlösbaren Probleme und einige davon sind eventuell auch nur eine Frage der Außendarstellung, aber sie müssen angegangen werden, wenn aus Stuttgart wirklich wieder Erfindungen und Unternehmen von Weltrang kommen sollen. Es wird definitiv Zeit für einen neuen Daimler, Bosch oder Porsche.

Startup Stuttgart: Was sollte eurer Meinung nach in der Region geschehen um Hightech-Gründungen zu erleichtern?

Nun, also ich würde im ersten Schritt einen Blick auf die Situation in München wagen, wo anders als in Berlin viel mit Hardware passiert, die Interessen liegen also ähnlicher wie in der Stuttgarter Welt. Hier wurde und wird vieles richtig gemacht, vor allem wenn es darum geht, wie die Hochschulen dazu beitragen, dass immer wieder sehr spannende neue Firmen entstehen. TUM und LMU arbeiten dabei zudem gut zusammen: technische treffen auf wirtschaftliche Ambitionen. Als Absolvent möchte man heute dort entweder selbst eine Firma gründen oder aber in einem Startup arbeiten. In Stuttgart geht der Großteil noch klar in die Konzerne. Zudem gibt es in München eine Vielzahl ansässiger VC Gesellschaften, in Stuttgart sind es wenn man großzügig zählt drei.

Startup Stuttgart: Derzeit gibt es einiges an Bewegung in der Startup Szene in Baden-Württemberg u.a. hat die Landesregierung das Thema höher auf die Agenda geschoben. Am 14. Juli wird es den Startup-Gipfel BW (http://startup-stuttgart.de/startup-gipfel-baden-wuerttemberg/) geben, bei dem ihr ebenfalls präsent sein werdet, wie uns zu Ohren gekommen ist. Was würdet ihr dort dem Ministerpräsidenten und der Wirtschaftsministerin sagen, mit dem Ziel die Bedingungen für Gründer wie euch zu verbessern/ erleichtern?

Mein Wunsch an den Staat lautet: Weniger Staat. Das mag zunächst paradox klingen, da auch wir von staatlicher Unterstützung direkt und indirekt profitiert haben. Unterm Strich aber muss ich dennoch sagen, dass die Unterstützung und die Förderung durch die Privatwirtschaft für uns der größere Gewinn war. Praktiker können wesentlich besser beurteilen, wo es im Argen liegt, was zu tun ist und welchen Weg man einschlagen muss. Ich würde mir so gesehen wünschen, dass der Staat den Austausch zwischen Unternehmen fördert und Plattformen zu Vernetzung fördert ohne sich dabei selbst zu sehr einzubringen. Ähnlich sehe ich das auch mit der Finanzierung. Klar, staatlicher Fördertöpfe sind auf den ersten Blick toll, aber weder vom Volumen her noch vom Grundgedanken her effizient. Ich wünsche mir ein Modell des israelischen Angel Laws, bei dem Menschen, die ihr Vermögen in Startups investieren, steuerlich entlastet werden. Davon würde ich mir einen immensen Schub versprechen.

Startup Stuttgart: Zum Schluss, sucht ihr aktuell Mitarbeiter? Wer soll sich bei euch melden?

Wir suchen ständig Embedded Hard- und Softwareentwickler und derzeit insbesondere Applikations- und Vertriebsingenieure. Dazu kommen Regelungstechniker, von denen wir dringend mehr benötigen. Darüber hinaus suchen wir Fachleute in der Robotik-bezogenen künstlichen Intelligenz, das heißt vor allem auch mit Kenntnissen und praktischen Erfahrungen in Maschine Vision und Deep Learning. In all diesen Bereichen brauchen wir sowohl erfahrene Kandidaten als auch Absolventen, die neugierige sind und Lust auf „Learning by Doing“ haben, denn bei Synapticon betreten wir fast täglich Neuland.

Startup Stuttgart:Vielen Dank für die Zeit und das ausführliche Interview!

Synapticon wird auch am Startup Gipfel am 14. Juli auf der Landesmesse vor Ort sein. 

Interview von Franziska Müller (Startup Stuttgart e.V.)

,

Startup-Gipfel Baden-Württemberg

Es ist soweit … am 14. Juli wird auf der Landesmesse Stuttgart der Startup-Gipfel Baden-Württemberg stattfinden.

Auf politischer Ebene wird Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut  die Vision und Maßnahmen für das Startupländle BW präsentieren. Dazu passt, dass beide gerade gemeinsam mit einer Delegationsreise in Israel waren, um dort das Thema Startup-Kultur live zu erleben.

Neben der Vorstellung der neuen Kampagne Startup-BW werden sich die regionalen Ökosysteme in BW präsentieren. Für die Region Stuttgart koordinieren die Stadt Stuttgart und Startup Stuttgart e.V. den Auftritt.

Sobald es mehr News gibt, werden wir euch informieren. Bis dahin, blockt euch schon mal den 14. Juli!

In der Zwischenzeit gibt es hier mehr Informationen

 

,

10 Fragen an Johannes Gerhold von matchd

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen an matchd gestellt, die seit 2013 die ersten Planungen und seit Februar 2016 live am Markt sind

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

Wir sind Simon, Gunnar und Johannes.
Wir haben mit matchd die webbasierte Plattform (SaaS) geschaffen, die die Kommunikation und Interaktion zwischen Unternehmen und Personaldienstleistern stark vereinfacht und Zugriff auf den größtmöglichen Bewerberpool bietet. Nicht die Auswahl des Personaldienstleisters, sondern die Auswahl des passenden Bewerbers steht bei uns im Mittelpunkt. Unternehmen erfassen kostenlos ihre Stellen, definieren die Kriterien und bewerten die gesuchten Qualifikationen. Personaldienstleister schlagen passende Kandidaten vor, unser Algorithmus gibt die Passgenauigkeit der einzelnen Kandidaten an. Unternehmen können Bewerber dann direkt über die Plattform zu Gesprächen einladen. Die relevantesten Dienstleistungen wie Personalvermittlung, Arbeitnehmerüberlassung und Interim Management werden abgedeckt. Unternehmen haben selbst auf überregional oder international verfügbare Bewerber einfachen Zugriff. Personaldienstleister erhalten Anfragen von potentiellen neuen Kunden und generieren Umsätze, ganz ohne Akquise und Marketing.

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen?

Die Idee zu matchd hatte Gunnar ist bereits im Jahr 2013. Nachdem sich unser Team Anfang 2015 zusammengefunden hat, konnten Konzeption, Umsetzung und Entwicklung starten. Nach über einem Jahr intensiver Arbeit und Entwicklung ist unsere Plattform nun seit Ende Februar 2016 am Markt.

Wie seid Ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Bei seiner täglichen Arbeit in der Personaldienstleistung stellte Gunnar fest, dass Unternehmen heute massive Schwierigkeiten haben, ihre Stellen adäquat und zur richtigen Zeit mit dem passenden Personal zu besetzen. Personaldienstleister sind zu wichtigen Partnern bei der Stellenbesetzung geworden, jedoch hat sich der Markt stetig weiterentwickelt und ist zwischenzeitlich sehr vielschichtig geworden, sodass es für Unternehmen äußerst schwierig und zeitaufwendig ist, den „richtigen“ Dienstleister für die jeweils zu besetzende Stelle zu finden. Gunnar hat nach einer Möglichkeit gesucht, die es Unternehmen erleichtert, den passenden Bewerber ohne Umwege zu finden und die Interaktion mit den Personaldienstleistern zu bündeln und zu digitalisieren.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Gunnar bringt langjährige Markt- und Führungserfahrung in der Personaldienstleistung, im B2B-Vertrieb und Key Account Management eines Industrieunternehmens mit. Simon hat langjährige Erfahrung als Softwareentwickler bei einem der weltgrößten IT-Konzerne. Johannes ist aktuell noch Student der IMUK und ist absoluter Autodidakt im Bereich Design und der Front-End-Entwicklung. Gunnar und Johannes kennen sich bereits seit einigen Jahren. Der Kontakt zu Simon kam über einen gemeinsamen Bekannten zustande. Schnell haben wir festgestellt, dass sich unsere Kenntnisse und Fähigkeiten optimal ergänzen und wir unsere Idee schnellstmöglich, zunächst neben Beruf und Studium, umsetzen wollten.

Was waren bei der Umsetzung von matchd bisher die größten Herausforderungen?

Für uns war die größte Herausforderung das Thema Zeit. Jeder von uns hatte seine  Vollzeitbeschäftigung, Simon als Entwickler, Johannes als IMUK-Student und Gunnar als Gründer und Geschäftsführer einer Personalberatung. Also konnten wir lediglich in den Abendstunden und an den Wochenenden an den Prozessen und der Entwicklung der Plattform arbeiten. Trotz sehr guter Branchenkenntnis hatten wir zudem die Herausforderung unterschiedliche Prozesse innerhalb der Personaldienstleistung zwischen Personaldienstleistern und Unternehmen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und möglichst stark zu vereinfachen.

 

Warum habt ihr Euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Wir alle sind wohnhaft im Großraum Stuttgart. Von daher, gab es für uns keine echten Alternativen. Stuttgart ist auch deshalb für uns interessant, da wir hier von Anfang an Kontakte zu Unternehmen und auch zu Personaldienstleistern hatten. Dies ist vor allem in puncto Marketing
und Vertrieb gerade in der Anfangsphase sehr von Vorteil. Das spannende ist, dass es eine sehr vielfältige und heterogene Unternehmenslandschaft in und um Stuttgart gibt. Auch wenn Berlin in der europäischen Startup-Szene eine herausragende Stellung genießt, sind wir der festen Überzeugung, dass eine gute Idee, ein gutes Konzept und eine motivierte Umsetzung gerade im B2B-Umfeld, generell überall, aber gerade auch in Stuttgart sehr gut funktionieren kann.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Branchenerfahrung und Validierung. Wenn ihr bereits entsprechendes Branchen-Know-How habt, wird es euch wesentlich leichter fallen, Prozesse und Zusammenhänge zu definieren und diese auch umzusetzen. So lauft ihr nicht Gefahr, wichtige branchenspezifische Themen nicht ausreichend zu berücksichtigen oder gar ganz zu übersehen. Darüber hinaus sollten sich Gründer voll auf die Idee und deren Umsetzung konzentrieren. Networking gehört natürlich auch dazu, ist aber gerade in der Anfangsphase nicht überzubewerten. Nur wenn ihr eine richtig gute Idee habt und diese Idee mit Leben füllt, seid ihr auf dem richtigen Weg und könnt euch anschließend effektiv ums Netzwerken kümmern.

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Wir haben festgestellt, dass es gerade im Raum Stuttgart immer noch wenig Möglichkeiten zur Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Startups gibt. Wir denken, dass es wichtig ist Raum und Ökosystem für Startups zu stärken, um die Wirtschaftlichkeit der Region langfristig auf einem hohen Level zu halten. Gemeinsame regelmäßige Veranstaltungen und Messen wären hier ein erster Ansatz.

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Ein Essen mit Dietrich Mateschitz wäre aus unserer Sicht spannend. Er ist ein absoluter Spezialist für Marketing und Stratege durch und durch, der es geschafft hat eine tolle Brand aufzubauen und vor Allem langfristig zu etablieren. Natürlich würden wir uns auch ein Essen mit Elon Musk nicht entgehen lassen. J Ein absoluter Unternehmer und Vorbild, der bereit ist unternehmerisch ans Limit und darüber hinaus zu gehen.

Wo seht ihr matchd heute in fünf Jahren?

Unsere Vision ist es, matchd in den nächsten Jahren zu einer der Adressen für alle personalsuchenden Unternehmen zu etablieren. Über unsere Plattform ist es Unternehmen möglich, Recruiting an die Experten auszulagern, das Recruiting zu perfektionieren und die Personalabteilungen zu entlasten und hier massiv Kosten zu senken. Unser Geschäftsmodell und unser Algorithmus sind so konzipiert, dass eine weltweite Skalierbarkeit gegeben ist.

Vielen Dank für dieses spannende Interview und alles Gute weiterhin!

Startup Lunch Stuttgart, 3. August 2016

Jeden ersten Mittwochmittag im Monat findet der Startup Lunch Stuttgart statt. Alle, die abends zeitlich nicht so flexibel sind, sollten diese Gelegenheit zum Austausch nutzen. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 3. August, ab 12:30 Uhr im Besitos statt (Rotebühlplatz 21, Tisch reserviert auf Startup Stuttgart).

Wir bieten die Plattform – ihr bringt die Themen und die Lust auf Networking und Gespräche rund um Startup-nahe Themen sowie alles, was Euch aktuell bewegt, mit. Außerdem könnt ihr das mit einem lecker Mittagessen verbinden. Bitte meldet Euch im Facebook-Event an. Wir freuen uns auf Euch!

Euer Startup Stuttgart Team

Welcome to Stuttgart: Startup Autobahn

Am 14. Juli war es soweit, im Goldbergwerk in Fellbach war der Selection Day für das Accelerator Programm Startup Autobahn.
Rund 350 geladene Gäste aus der Startup Szene, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Investoren, Presse und natürlich Startup Stuttgart ;-) haben sich ins vollbelegte Goldbergwerk nach Fellbach aufgemacht.

Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG, eröffnete* die Veranstaltung mit einem klaren Bekenntnis zur Region: Hier wurde das Automobil geboren und auch zukünftig soll aus dieser Region die Mobilität der Zukunft maßgeblich mitgestaltet werden. Dazu ist Startup Autobahn ein Weg um die innovative Power der Region zu stärken: lokale und internationale Startups werden eingeladen ihre Geschäftsidee im Accelerator in Stuttgart zu entwickeln.Dieter Zetsche

Neben Daimler als Initiator stehen das Plug and Play Techcenter aus dem Silicon Valley, die Universität Stuttgart und die Arena 2036 sowie eine große Anzahl breit aufgestellter Mentoren als Sparringspartner bereit. Nachdem Startup Autobahn eine offene Initiative ist, steht es weiteren Firmen frei Partner von Startup Autobahn zu werden.

Aus den über 300 Bewerbungen pitchten 22 Startups aus sieben Ländern im Goldbergwerk um die Plätze für das erste Accelerator Programm. Gewonnen haben: Otonomo, Noveto, blickshift, Gauzy, n-join, TruckPad, CarJump, Evopark, Vayyar, Hopon, Argus, 4tiitoo und Canatu. Und zum Notieren: Die Bewerbungsfrist für das zweite Programm ist der 15.01.2017.

Für die Region ist das Engagement von Daimler ein großer Gewinn. Denn durch die internationale Präsenz von Plug and Play kommt Stuttgart nun stärker auf die internationale „Startup Landkarte“ wovon letztendlich alle Stakeholder in der Region profitieren können. Allerdings ist das natürlich nur ein Puzzlestück bzw. ein Impuls, um die Region nachhaltig als Gründerregion zu etablieren.

Saed Amidi, CEO von Plug and Play, der ebenfalls eine Keynote hielt definierte gleich mal ein Ziel mit „kalifornischem Anspruch“:  Bei 4000 Absolventen der Uni Stuttgart pro Jahr muss das Ziel sein, dass zukünftig pro Jahrgang 1000 Absolventen entweder ein Startup gründen oder zumindest in einem Startup arbeiten. Wir von Startup Stuttgart finden, dass das der richtige Anspruch ist! Packen wir es gemeinsam an.

 

*die Eröffnungsrede von Dieter Zetsche kann man auf der FB Seite von Startup Autobahn anschauen

www.facebook.com/StartupAutobahn/

Mehr Details zu Startup Autobahn gibt es hier:

www.startup-autobahn.com

Meetups und Startup-Events in Stuttgart im Juli 2016

Im Juli gibt es in Stuttgart wieder einige spannende Meetups und Startup-Events, die ihr nicht verpassen solltet. Hier ist eine, sicherlich nicht vollständige, Liste. Ergänzungen gerne in den Kommentaren.

6.7.2016: Startup Lunch Stuttgart

Jeden ersten Mittwochmittag im Monat findet der Startup Lunch Stuttgart statt. Alle, die abends zeitlich nicht so flexibel sind, sollten diese Gelegenheit zum Austausch nutzen. Der nächste Lunch findet am Mittwoch, 6. Juli, ab 12:30 Uhr im Besitos statt (Rotebühlplatz 21, Tisch reserviert auf Startup Stuttgart).

Mehr Infos online.

12.7.2016: Foreign Startup & Enterpreneurs near Stuttgart Meetup

Regular Meetup of a group for people starting or thinking about starting a company in Germany and having troubles understanding all the steps needed.

Mehr Infos online.

13.7.2016: Fuckup Night Stuttgart Vol. 9

Die neunte FuckUp Night Stuttgart findet am 13.7.2019 ab 19 Uhr statt (Location: Accelerate Spaces Stuttgart), organisiert von Accelerate Stuttgart.

Mehr Infos online.

14.7.2016: AWS (Amazon Web Services) UserGroup

AWS (Amazon Web Services) UserGroup in Stuttgart. Jeden zweiten Donnerstag im Monat im Coworking0711.

Mehr Infos online.

14.7.2016: 12min.me – Ignite Talks & Networking Vol. #4

Auch diesen Monat laden wir Euch wieder zu unseren 12min.me in Stuttgart ein! Das 12min.me-Konzept: 3 Speaker mit je 12 Minuten Talk und 12 Minuten Fragen aus dem Publikum.

Mehr Infos online.

19.7.2016: Pirate Summit Stuttgart

We are super happy to welcome the Pirate Summit crew to Stuttgart in the Accelerate Spaces on July 19th, 2016! And the best part: It’s free for guests and the startups which will pitch. You’ll get great insights from renowned investors and have the chance to convince them of your idea! The winning team of the pitch competition will get two free tickets for the next Pirate Summit on September 6-7, 2016! Apply to pitch or join as guest.

Mehr Infos online.

19.7.2016: Mompreneurs Stuttgart Meetup

Die Stuttgarter Mompreneurs-Gruppe trifft sich wieder! Das bedeutet, du hast wieder die Möglichkeit deine Mompreneurs-Kolleginnen life und ich echt zu treffen. Anmeldung erforderlich.

Mehr Infos online.

19.7.2016: 2. WunderNova Networking Meetup

WunderNova veranstaltet das 2. WunderNova Networking Meetup in Stuttgart! Komm zu unserem geselligen Networking-Abend bei Pizza und Bier.

Mehr Infos online.

23.7.2016: 5. Leancamp Stuttgart

Ein Wettbewerbsvorteil der alle herausragenden Gründer-Communities weltweit verbindet ist der offene gegenseitige Austausch, egal ob über Erfolge oder Niederlagen, um von den Erfahrung anderer zu lernen und daran zu wachsen. Das Leancamp ist eine so genannte Un-Konferenz, die diesen Austausch seit Anfang an in der Stuttgarter Region fördert und am 23. Juli 2016 bereits zum 5. mal seine Tore öffnen wird.

Mehr Infos online.

27.7.2016: WordPress Meetup

Monatliches Meetup für WordPress-Nutzer und Entwickler.

Mehr Infos online.

28.7.2016: Bartsch Gründertag: Term-Sheet-Verhandlungen

Das Team von Bartsch Rechtsanwälte simuliert am 28.7.2016 für euch live eine Term-Sheet-Verhandlung zwischen einem Startup-Unternehmen (in dem Falle Feliks Eyser von RegioHelden) und einem Investor (Mattias Götz von Wert8) und ermöglicht damit einen praxisnahen Einblick in wesentliche Regelungsaspekte und mögliche Verhandlungsstrategien.

Mehr Infos online.

,

10 Fragen an David Wehner von Venneos

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen an Venneos gestellt, die seit 2012 in Stuttgart ein Hardware-Startup im BioTech-Bereich aufbauen.

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

Wir sind Venneos und entwickeln sowie vertreiben unser Produkt ‚CAN Q‘. CAN Q ist das weltweit erste Siliziumchip-basierte Imaging System für die Analyse biologischer Zellen. Der Clou an dem Produkt ist ein Halbleiterchip auf dem wir biologische Zellen wie z.B. Krebszellen auf eine vollkommen neue Art und Weise untersuchen können. Auf unserer Website haben wir dazu ein kurzes Erklärvideo. Das erklärt den CAN Q und seine Funktion kurz, knapp und allgemein verständlich.

Venneos Logo

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Die Gründungsidee stammt aus dem Max-Planck-Institut für Biochemie in München. Dort hat Prof. Fromherz an einer Schnittstelle von Computerbauteilen und Zellen geforscht. Die Anfänge zur Erforschung dieses Bereichs gehen bis in die 1980er Jahre zurück. Über die Jahre und Jahrzehnte hat seine Forschung immer weitere Erkenntnisse hervorgebracht. 2011 kam die Idee auf, die Forschungsergebnisse in einem Startup auszugründen. Für die Förderung durch das Programm ‚EXIST Forschungstransfer‘ sind wir dann Ende 2012 nach Stuttgart ans Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme zu Prof. Spatz umgezogen. Die EXIST Zeit haben wir genutzt, um entscheidende Schritte in Richtung des ersten Prototyps zu machen. Außerdem hatten wir ersten Kontakt mit potentiellen Kunden und haben den Businessplan in unzähligen Runden immer weiter verbessert. Mitte 2014 haben wir die GmbH gegründet und etwa zur gleichen Zeit hatten wir die ersten Gespräche mit interessierten Investoren.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Wir kamen frisch aus der Universität, der PostDoc-Zeit und der anwendungsorientierten Forschung. Über die Matching Plattform der Unternehmer TUM in München, persönliche Kontakte am CDTM in München und mehrere Ecken haben wir uns als Team gefunden. Die Anfangszeit war extrem interessant, da keiner von uns Erfahrung als Gründer hatte. So sind wir gemeinsam mit viel Optimismus in die Startup-Achterbahn eingestiegen – die Fahrt ist und bleibt rasant!

Was waren bei der Umsetzung von Venneos bisher die größten Herausforderungen?

Da gibt es eine ganze Menge! Zwei waren dabei besonders herausfordernd: Einerseits kamen wir aus München nach Stuttgart und hatten zu Beginn überhaupt kein Netzwerk vor Ort. Jeder der mal gegründet hat, weiß wie wichtig ein lokales Netzwerk ist. Auf dem kurzen Weg können viele Fragen v.a. mit anderen Gründern geklärt werden. Herausforderungen wie z.B. rechtliche Themen bei der Gründung, die richtige Ansprache von Investoren oder Tipps beim Recruiting lassen sich so schnell klären. Über die Zeit hinweg haben wir uns ein sehr gutes Netzwerk in Stuttgart aufbauen können. Da waren Events wie das Gründergrillen am Anfang enorm hilfreich. Da die Gründerszene in Stuttgart und Umgebung insgesamt im Aufschwung ist, gab und gibt es viele weitere Möglichkeiten zum Netzwerken. Außerdem haben wir fantastische Unterstützung durch die BioPRO und bwcon erhalten.

Venneos Teamfoto

Die zweite Herausforderung war – wie sollte es anders sein – das Einwerben der Seedrunde. Insgesamt hat sich das vom allerersten Kontakt mit Investoren bis zum Closing über mehr als ein Jahr hingezogen. Du musst Dir vorstellen, dass wir als Team ohne jegliche Gründungserfahrung davon erzählt haben, dass wir mit unserer Halbleitertechnologie die Zellanalyse revolutionieren werden. Gleichzeitig war der Prototyp zu dem Zeitpunkt noch so groß wie zwei IKEA Billy Regale und weit entfernt von sowas wie Anwenderfreundlichkeit. Durch die frühe Phase und das technische Risiko haben viele Investoren abgewinkt. Eine Gruppe von Business Angels und Family Offices aus Baden-Württemberg, der Hightech Gründerfonds sowie die Max-Planck-Gesellschaft waren bereit das Wagnis mit uns einzugehen und haben Kapital in Höhe von 1 Mio. Euro in Venneos investiert.

Im September 2015 habt ihr auch ein Funding in Höhe von 1 Mio. Euro eingesammelt. Herzlichen Glückwunsch dazu nochmal! Welche großen Schritte plant ihr mit diesem finanziellen Polster im Rücken bzw. welche Schritte habt ihr schon genommen?

Danke! 1 Mio. Euro klingt erstmal viel – aber man gibt es gerade im Bereich Hardwareentwicklung schnell aus. Mit dem Geld haben wir einerseits unser Venneos Team um weitere Mitglieder verstärkt. Andererseits haben wir den Markteintritt vorbereitet. In der Woche vor Pfingsten hatten wir unseren offiziellen Product Launch auf der Analytica in München, einer der größten Messen für Life Sciences in Europa. Allgemein haben wir alle extrem viel gelernt, eine Menge gearbeitet und viel Spaß dabei gehabt.

Warum habt ihr Euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Wir sind zunächst für die EXIST Phase nach Stuttgart gekommen, da wir am MPI während EXIST alle notwendigen Einrichtungen v.a. Labore nutzen konnten. Außerdem ist für ein Hardware-Startup wie Venneos der Süden Deutschlands durch die wirtschaftliche Stärke hervorragend geeignet. Berlin ist für Software ein super Standort, war für uns aber keine Option.

Venneos_CAN Q_rendering

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Lasst euch nicht von dem Sicherheitsdenken im Ländle verunsichern. Wenn ihr gründen wollt, sucht euch die besten Teammitglieder, die ihr finden könnt und gebt Vollgas. Wenn euer Umfeld mit Unverständnis reagiert, weil ihr auch einen ‚sicheren‘ Job in einem etablierten Unternehmen annehmen könntet, dann gründet erst recht. Ihr werdet so unfassbar viel dabei lernen und eine der besten und intensivsten Zeiten in eurem Leben haben, die euch niemand mehr nehmen kann!

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Den Weg für selbstfahrende Autos freimachen!

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Larry Page, Sergey Brin & Elon Musk – weil sie sehr visionär denken und Ideen konsequent umsetzen.

Wo seht ihr Venneos heute in fünf Jahren?

In fünf Jahren hat Venneos einen neuen Goldstandard im Bereich der Zellanalyse in Europa und den USA gesetzt. Darüber hinaus sind wir in weiteren spannenden Segmenten aktiv, in die wir mit unserer Technologie expandieren werden. Akademische wie industrielle Kunden kennen und schätzen unsere Produkte und wir kommen Tag für Tag unserer Vision ein Stück näher:
„Integrating cell biology and silicon-chip technology to establish a new gold in research, drug development, diagnostics and beyond!”

Vielen Dank für dieses spannende Interview und alles Gute weiterhin!

,

10 Fragen an eMovements

Diese Woche haben wir unsere 10 Fragen an das Team von eMovements gestellt, die mit ihrem eRollator im Sommer 2014 u.a. das erste Landesfinale des Elevator Pitch BW gewonnen haben (damals noch unter dem Name e-buddy).

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

eMovements entwickelt Mobilitätslösungen für Übermorgen. Unser erstes Produkt ist der eRollator, der Rollator der Zukunft. Er erweitert mit zwei eAntrieben die Mobilität des Nutzers. Eine umfassende Beleuchtung und die intelligente eBremse erfüllen den Sicherheitswunsch des Kunden.

Seit wann gibt es eMovements als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Die Idee entstand schon 2012, als die Oma eines Gründers ein solches Produkt benötigt hätte. Zusammen mit dem aufkommenden Trend der eMobility wurde begonnen, erste Prototypen zu bauen und zu testen. Seit 2014 wird das Projekt durch uns drei Gründern Max Keßler, Matthias Geertsema und Benjamin Rudolph in Vollzeit vorangetrieben.

Logo_eMOVEMENTS

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zusammen gefunden?

Max und Matthias kannten sich bereits von einer gemeinsamen Exkursion während des Studiums. Unseren dritten Mitgründer Benjamin haben wir gezielt gesucht und auf einem Startup-Speed-Dating gefunden.

Was waren bei der Umsetzung von eMovements bisher die größten Herausforderungen?

Bei der Entwicklung und Vermarktung des eRollators sind vor allem die Themen Usability, Zulassung und Finanzierung anspruchsvoll. Es erfordert viel Erfahrung und zahlreiche Tests, um ein Produkt zu entwickeln, was gerne und einfach von älteren Menschen benutzt werden kann, da diese z.T. andere Anforderungen haben als eine jüngere Zielgruppe. Als Medizinprodukt muss der eRollator eine entsprechende Zulassung haben, was ein aufwendiges und kostenintensives Verfahren bedeutet. Schließlich ist ein Serienanlauf mit hohen Investitionskosten verbunden. Hierfür sind wir aktuell auf Kapitalsuche und werden in den kommenden Wochen an einigen Investoren-Events teilnehmen.

Im Juli 2014 habt ihr ja die erste Runde des Elevator Pitch BW gewonnen. Was hatte der Gewinn für Auswirkungen auf eure Idee und was hat sich alles seitdem getan bei euch?

Der Gewinn war ein wichtiger Meilenstein und hat uns neben viel Aufmerksamkeit in der Presse auch Selbstvertrauen in unsere Idee und das Produkt gegeben. Im Nachgang mussten wir das Produkt allerdings noch deutlich abändern, damit es von der Zielgruppe auch akzeptiert wird und einfach benutzt werden kann. So ist aus dem damaligen e-buddy, dem Begleiter mit integriertem Tablet-PC und umfangreicher Sensorik, ein eRollator mit echtem Mobilitätsmehrwert sowie einem ausgereiften, intuitiven Bedienkonzept geworden.

Team eMovements

Warum habt ihr euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere junge Unternehmen für Berlin?

Ein Umzug nach Berlin stand für uns nie zur Debatte. Wir haben in Stuttgart studiert und uns hier kennen gelernt. Auch werden wir hier optimal unterstützt, z.B. durch die Universität Stuttgart. Es gibt in der Region zahlreiche Veranstaltungen, auf denen man mit potentiellen Investoren in Kontakt treten kann. Unserer Meinung nach steht einer Unternehmensgründung in Stuttgart nichts entgegen.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Wir würden jedem raten, die vorhandenen Netzwerke zu nutzen und möglichst viele Veranstaltungen zu besuchen. Stuttgart hat inzwischen einiges zu bieten. Am besten Mitglied werden im Startup Stuttgart e.V. und Veranstaltungen in der IHK, von Accelerate Stuttgart, vom Startup Campus Stuttgart und vor allem das Gründergrillen besuchen. Wärmstens können wir auch den kostenlosen Service im Informationszentrum im Haus der Wirtschaft empfehlen, wenn es darum geht, Marken und Patente zu recherchieren.

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Einer von uns würde sofort alles dran setzen eine Stadtmaut einzuführen und die Einnahmen daraus in den ÖPNV investieren. Auch würde er versuchen den Neckar besser zu erschließen. Zusammen würden wir ganz uneigennützig mehr eAufladestationen fördern, an denen eRollatoren jederzeit aufgeladen werden können.

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Gerne würden wir mit Herrn Zetsche essen gehen, um uns mit ihm über unsere Unternehmung zu unterhalten. Nicht umsonst titelte die Stuttgarter Nachrichten „Der Mercedes unter den Rollatoren“. Auch würden wir gerne darüber sprechen wie Daimler sich mit Startups noch besser aufstellen könnte. Die Stadtmaut würden wir natürlich nicht erwähnen.

Was sind eure nächsten Ziele mit eMovements und wo seht ihr euch in fünf Jahren mit dem Produkt bzw. Unternehmen?

Wir haben in mehreren Zyklen ein serienreifes Produkt entwickelt, dass wir nun gerne als Firstmover an den Markt bringen möchten. Dazu führen wir im Februar noch zahlreiche Gespräche. Der Markt ist riesig und das Interesse, zu unserem Glück, ebenso. In 5 Jahren wird unser eRollator zum Straßenbild gehören und auf Wunsch mit jeder S-Klasse mit ausgeliefert werden.

,

10 Fragen an eetmee

Heute haben wir unsere 10 Fragen an eetmee gestellt, die Restaurants die Möglichkeit bieten, ihren Gutscheinversand auszulagern.

Wer seid ihr und welches Produkt oder Dienstleistung bietet ihr an?

Wir sind eetmee.de und bieten Restaurants die Möglichkeit, ihren Gutscheinversand auszulagern. Anders als die bekannten Rabattportale, bieten wir den Gästen der Restaurant-Partner keine Rabattgutscheine an, sondern echte Verzehrgutscheine. Vorteil ist für den Verbraucher, dass er nicht mehr im Lokal erscheinen muss um den Gutschein zu erhalten. Er kann diesen direkt über unser Portal bestellen, bezahlen und verschicken lassen! Der Gutschein kann ausgedruckt werden (wenn es schnell gehen muss) oder per Post in Form einer Plastikkarte an den Empfänger verschickt werden. Für den Restaurantpartner bieten wir damit einen modernen Service und sind wir bei genauer Berechnung sogar kostengünstiger, als der Eigenvertrieb durch das Restaurant.

Eetmee_Logo

Seit wann gibt es Euch als Unternehmen und wie seid ihr auf die Gründungsidee gekommen?

Die Idee entstand bereits vor drei Jahren, wurde seither geplant, und umgesetzt. Wir sind mit unserem Portal seit Anfang Oktober 2015 online. Also, seit relativ kurzer Zeit. Als selbstständiger Unternehmer mit verschiedenen, gastronomischen Betrieben, habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass der Gutscheinprozess für den Endkunden noch nicht ausgereift ist. Die Restaurantpartner können mit einer Optimierung dieses Prozesses einen enormen Umsatzzuwachs generieren, da ein gutes Essen als Geschenkalternative immer gefragter wird.

Was habt ihr vorher gemacht und wie habt ihr als Team zueinander gefunden?

Ich, Nima Nafeei, bin der Gründer von eetmee und habe seit über 15 Jahren Erfahrung in der Gastronomie und ständig Interesse an innovativen Konzepten für die Gastronomie. Yassar Amara hat sein duales Studium an der DHBW Stuttgart und bei uns als Dualem Partner abgeschlossen.

Was waren bei der Umsetzung von eetmee bisher die größten Herausforderungen?

Der Gutscheinmarkt ist vor allem in der Gastronomie stark in Verruf geraten. Begründet ist dies durch gewisse Portale, die Gastronomen eher verlustbringende Dienstleistungen anbieten, statt diese im Marketing zu unterstützen. Wir haben daher die Mission: Die Gastronomen sollen vom Gegenteil überzeugt werden. Ein Gutschein bedeutet nicht länger ein Verlustgeschäft zu sein, bei dem vermeintlichen Neukunden gewonnen werden, die nur bei Rabattaktionen im Lokal erscheinen.

Die größte Herausforderung ist sicherlich auch die Gastronomen zu erreichen. Dieser schwierigen Zielgruppe kann kein spezielles Profil zugeordnet werden, da sich Arbeitszeiten und Arbeitsweisen hier sehr differenzieren. Die Erreichbarkeit ist daher eine große Herausforderung.

Mittlerweile gibt es ja bereits einige Gutscheinanbieter. Wo seht ihr eure Schwerpunkte und Alleinstellungsmerkmale in der Positionierung gegenüber anderen Anbietern?

Zunächst möchten wir erneut erwähnen, dass wir kein Rabattgutschein-Portal sind. Außerdem sehen wir unsere Teilnehmer als Partner und setzen auf eine langfristige Partnerschaft. Durch unsere Dienstleistung entlasten wir den Partner und bieten ihm die Möglichkeit, ein überregionales Kundenpotential zu erreichen. Unser USP ist zum einen die geringe Provision von 2,50€ pro verkauftem Gutschein. Wir setzen auf diesen Fixbetrag, egal welchen Betrag der Gutschein letztendlich hat. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist, dass jeder Partner praktisch seinen eigenen Shop hat, sprich: Der Partner kann auch individuelle Gutscheindesigns anbieten.

Team-eetme

Warum habt ihr Euch für Stuttgart als Standort entschieden und nicht wie viele andere Startups für Berlin?

Berlin als Standort zu wählen ist ja schon zum Standard geworden, dies wäre ja langweilig. Wir wollen es anders machen und sind sicher, dass es auf das Konzept ankommt und weniger auf den Ort der Gründung. Da wir auch aus Stuttgart kommen und die Baden-Württemberger durchaus etwas von der Gastronomie verstehen, sehen wir auch Stuttgart als guten Standort für ein StartUp an. Außerdem muss man als Schwabe die StartUp-Szene im Ländle weiter ankurbeln.

Was möchtet ihr Gründern speziell als Tipp mitgeben, wenn sie in Stuttgart (und der Region) gründen möchten?

Wir sind der Überzeugung, dass ein gutes Netzwerk für alle Gründer förderlich ist. Deshalb sollten Gründer keine Partnerschaften scheuen, selbst wenn die Unternehmen in der gleichen Branche tätig sind. StartUp Events zu besuchen und sich dort mit „Gleichgesinnten“ auszutauschen, ist vor allem zu Beginn sehr hilfreich.

Angenommen ihr hättet die Chance einen Tag lang Bürgermeister von Stuttgart zu sein, was würdet ihr verändern?

Wir würden Gründer mehr fördern, denn Sie sind die Unternehmen der Zukunft und werden, bei Erfolg, die Arbeitsplätze der Zukunft bieten. An klugen Köpfen fehlt es schließlich nicht. Mit fördern meinen wir nicht nur die finanzielle Unterstützung. Zur Gründung sollte jeder Gründer z.B. bei der Marktanalyse unterstützt werden, denn hier ist es oft schwierig valide Zahlen und Fakten zu erhalten. Außerdem sollte jeder Gründer in den ersten Jahren seiner Gründung in ein Netzwerk von erfahrenen Unternehmern integriert werden, welches ihn unterstützt und für jegliche Fragen und Rat zur Seite steht. Also eine Art von ehrenamtlichen Paten.

Desktop-Layout-eetme

Mit wem würdet ihr gerne einmal essen gehen und warum?

Spontan fällt uns da Jochen Schweizer ein. Er ist uns nicht erst durch die TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bekannt. Auch auf Events hat Jochen Schweizer durchweg einen ehrlichen, offenen und erfahrenen Eindruck hinterlassen. Durch sein sympathisches Auftreten und die ähnliche Richtung der Unternehmen, könnten wir sicher noch das eine oder andere von ihm lernen. Er ist auf jeden Fall eingeladen, uns in Stuttgart einmal zu besuchen.

Wo seht ihr eetmee heute in fünf Jahren?

In fünf Jahren sehen wir eetmee als feste Größe im Bereich Verzehrgutscheine. Die Gastronomen sollen eetmee fest in ihre Geschäftsprozesse integriert haben und ihren Gästen somit einen schlanken, modernen Service anbieten können. Der Endverbraucher wird einen eetmee-Gutschein als gute Geschenkalternative für jeden Anlass wahrnehmen und nutzen. Durch eine App kann der Nutzer direkt von mobilen Endgeräten jederzeit und überall ein Geschenk bestellen und verschicken. Von unserer Seite aus werden wir uns außerdem auf die Erleichterung des Services für den Gastronomen konzentrieren und diesen ständig optimieren.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!